Angry Birds-Entwickler Rovio: "Piraterie" tut uns gut

Für die Entwickler der Firma Rovio stellt die illegale Verbreitung ihrer Spiele, wie etwa der extrem erfolgreichen "Angry Birds"-Reihe, kein Problem dar. Wenn man damit richtig umgehe, könne "Piraterie" sogar zu mehr Umsatz beitragen, heißt es. mehr... Videospiel, Angry Birds, Rovio Bildquelle: Rovio Videospiel, Angry Birds, Rovio Videospiel, Angry Birds, Rovio Rovio

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sehr respektable Einstellung. Etwas dafür tun, um die Leute doch zum Kauf zu bewegen als Ressourcen für sinlose Klagen verschwenden. Als wirklich überzeugter Mensch, bezahlt man auch.
 
@Anns: Die Betrachtung der Kunden als Fans finde ich sehr überzeugend und ehrenwert!
 
@Not-Aus: die fanbetrachtung hört dann spätestens auf, wenn die kiste rote zahlen abwirft
 
@Anns & @Not-Aus: Da sollten mal einige Herren der Musik-/Video-/Spiele-Industrie in die Lehre gehen. Letztendlich wird mal bei angemessenem Preis-/Leistungsverhältnis auch zu bezahlen bereit sein.
 
Guter Mann!
 
Angeblich soll Angry Birds ja auch fleißig Daten sammeln. Die lassen sich im Zweifel ja auch gut verkaufen. Deswegen habe ich das Spiel auch wieder gelöscht. Beweisen kann ich die aussage natürlich nicht.
 
@Memfis: Gehörst wohl zu den ganzen 15 Jährigen die im Android store sich über die Rechte beschweren und meckern das es Vorinstalliert ist und man es nicht deinstallieren kann und desswegen nur 1 stern geben :D
 
@FettiXL: Ich würde eher mal sagen, dass hier 15-jährige Kiddys unterwegs sind, die meinen ein Minus zu geben, weil man es wagt Kritik an ihrem heiß geliebten Spiel vorzubringen.
 
@Memfis: "Beweisen kann ich die aussage natürlich nicht." natürlich nicht. Ist ja auch nur angeblich. Ich glaube, FettiXL lag mit 15 noch zu hoch ....
 
Habe mir damals Minecraft auch cracked gezogen, allerdings nach zwei Wochen Spielzeit dann legal gekauft.
Wichtig war eben, man muss sich so fühlen, dass man was für sein Geld kriegt.
 
@ds94: Ging mir auch mit vielen Produkten so, bis ich das Level erreicht hatte und den Machern mit den Kauf für ihre Bemühen gedankt habe. Das fällt einem Fast wie eine Last von der Seele.
 
@ds94: Ich habs von nem Kolleg bekommen weil ich mal reinschauen wollte...man liest ja ständig irgendwo was dazu. Allerdings gabs in der Version Probleme mim Ofen, und was ich bis dahin gesehen hatte hat mir gereicht, habs also nach ca 1 stunde dann gekauft und bis heute nicht bereuht ;) Ich hab auch sonst kein Problem damit für Spiele/Software/Filme zu bezahlen, aber es muss sich eben lohnen für mich, erst letzte Woche kamen wieder 30 Musik-CDs dazu. Nur seh ichs nicht ein fürn Spiel 50 Euro auszugeben was ich nicht legal antesten kann, und dann als käufer sogar noch in Form von immer absurderen Kopierschutzmaßnahmen gegängelt werde. Dann verzicht ich eben drauf und investier mein Geld in Dinge von denen ich weiss das sie mir gefallen und das Geld auch definitiv Wert sind :)
 
@KaMpFKeKz: Bei Spielen ist das aber meist etwas anderes als bei Filmen (oder Musik). Bekommt man Spiele auf illegale Weise, schlägt man später doch noch zu, wenn es gefällt. Ging mir schon mit einigen Titeln so, meist etwas unbekanntere "Indie-like" Titel, die quasi gar keinen Kopierschutz haben - als Beispiele nenne ich mal VVVVVV und iFluid, aber auch Q.U.B.E. Angespielt, gefallen, gekauft. Oder angespielt, nicht gefallen, gelöscht. Bei Filmen ist es aber ohnehin so eine Sache - erstens kann man sie erst viel zu spät legal erwerben, zweitens schaut man sich Filme kaum 2x an (wohingegen man Spiele oft und lange spielt). Ich persönlich will da jetzt niemanden verurteilen, aber während ich bei Spielen glaube, dass sie nach dem illegalen Erwerb häufig noch gekauft werden, sehe ich das bei Filmen anders. Vielleicht würden sich mehr Leute wieder Filme kaufen, wenn diese erstens früher nach Kinostart schon zu kaufen wären, zweitens Extras beinhalten würden (bspw. Poster, Action-Figuren oder sonstwas zum Sammeln oder ins-Regal-Stellen) oder drittens einfach die Preise sinken würden. Für einen einzigen BluRay-Film ohne interessante Extras selbst 6 Monate nach Kinostart noch 15€ zu verlangen ist schon ziemlich, ziemlich happig...
 
@KaMpFKeKz: "Nur seh ichs nicht ein fürn Spiel 50 Euro auszugeben was ich nicht legal antesten kann" Ich habs meiner Tochter gekauft, waren glaub ich 5 Euro oder so, jedenfalls _deutlich_ unter 50 Euro. Es fehlt 'ne Regelung für Rückgabe von Software, dann entfält auch die geforderte Testmöglichkeit. Ein Brettspiel kannste auch nicht testen vor dem Kauf.
 
@Drachen: Ein aktuelles und neu erschienenes Spiel bekommt man aber eben nicht für 5 Euro.
Ich hab mir auch über Steam schon mehr als genug Spiele im 3-5 Euro-Bereich gekauft, da isses mir auch egal ob ich die antesten kann oder nicht. Aber bevor ich ne neuerscheinung kauf will ich das Spiel antesten. Und zwar richtig, und nicht nur irgendwelche tests in Spielezeitschriften lesen, nur um dann festzustellen, dem tester gefällts, mir aber nicht, also 50 Euro futsch, denn verkaufen kann man die meisten ja auch nicht mehr heutzutage.
Und ja, Brettspiele kann ich nicht testen, aber wenn mir die nicht gefallen, kann ich die Problemlos bei ebay wieder verkaufen. Versuch das mal mit aktueller Software.
Also die meisten meiner gezielt gekauften Filme/Serien hab ich schon deutlich mehr als einmal gesehen, da hab ich dann auch mit 15 Euro kein Problem wenn ich weiss das der Film gut ist und ich den mit sicherheit mehr als 2-3 mal anschau, allerdings gibts davon auch nur wenige, die meisten lagen bei 5-8 Euro.
 
@KaMpFKeKz: Generell richtig, aber es ging um Minecraft und das kostet keine 50 Euro :) ... und dass eine Rückgabemöglichkeit für Games fehlt, schrieb ich ja bereits.
 
Nun, ich denke das Preismodell sollte dann auch stimmen, denn ich verstehe nicht, warum ich für Angry Birds auf meinem privaten iPhone zahlen soll während ich hingegen auf meinem beruflichen Android Handy das gleiche Spiel gratis aus dem Market ziehen kann.
 
@ayin: Weil das kostenlose Spiel durch Werbung finanziert wird? Vllt. lässt Apple so etwas nicht zu?
 
@MChief: Ich kenne genügend Applikationen für iPhone die ebenfalls durch Werbung finanziert werden. Das schliesse ich daher als Grund aus.
 
@ayin: iPhone-Nutzer geben statistisch gesehen schlicht deutlich mehr Geld aus als Android-Nutzer. Insofern funktioniert es im App Store, Angry Birds zu verkaufen. Im Android Market kaufen viel weniger Leute ein; das würde auch so bleiben, wenn es statt 79 nur 19 Cent kosten würde... (das liegt aber auch daran, dass man bei Android leider immer noch nur per Kreditkarte zahlen kann, die nicht jeder hat und es spielt sicher auch eine Rolle, dass man bei Android viel einfacher Apps aus dem Internet runterladen und installieren kann als bei einem iPhone). Deshalb ist es für die Entwickler von Angry Birds sicher deutlich rentabler, Werbung zu schalten...
 
@ayin: Die 0,79€ sollten allerdings auch nicht weiter ins Gewicht fallen. (Edit) Auf den iPhone-Preis bezogen.
 
@CoF-666: Die 0,79 spielen keine Rolle. Relevant ist, dass das Spiel bei einer Platform was kostet und bei einer anderen nicht. Ich sag ja auch nicht, mein Brettspiel kostet im Kaufhof 5 Euro, aber bei Aldi könnt ihr es gratis abholen.
 
@ayin: Gibt aber auch Apps die für iOS kostenlos angeboten werden, aber im Android-Market etwas kosten, oder nicht? Das gleicht sich irgendwie dann wieder aus.
 
@ayin: Ich zahle lieber 79 Cent als mir Werbung ansehen zu müssen. AdBlock zählt da auch nicht, denn dadurch verdient der Entwickler mit seiner Arbeit nichts.
 
@ayin: Meine Güte, du hast ja sorgen! Ich würde lieber für AngryBirds zahlen, als mit Werbung terrorisiert zu werden! Also freue dich darüber, dass du für AngryBirds zahlen ***durftest***, während Android-Nutzer (wie ich) keine Möglichkeit dazu haben und sich mittels Werbeblockers behelfen müssen. **** Darüber hinaus handle ich bei jeder anderen App genauso. Wenn eine App in der kostenlosen Version Werbung enthält und es eine kostenpflichte Version ohne Werbung gibt, dann greife ich ohne wenn und aber zu der kostenpflichtigen Version (nachdem ich die kostenlose getestet habe und sie mir gefallen hat). Wenn ein App-Entwickler aber keine kostenpflichtige Version ohne Werbung bereitstellt und mir seine App dennoch gefällt, dann habe ich auch keine Skrupel die App trotz geblockter Werbung zu verwenden. Letztlich liegt es am App-Entwickler. Wenn er/sie Geld mit der eigenen App verdienen will, dann kann er/sie das gerne tun, aber ***nicht*** mittels Werbung!
 
Aber für iPhone und iPad 2x abkassieren, wenn man auf dem iPad nicht die hochskalierte iPhone-Version, sondern in nativer Auflösung spielen will. Echt kundenfreundlich... Achja und automatische Safegame-Synchronisation zwischen mehreren Geräten fehlt von "Werk" aus auch.
 
@Asdfghjkl:
a/ fehlt nicht - ich hab beides immer gleich von den spielständen her
b/ geht das mit dem gleichen account einfach...
c/ worst case gibt es da andere möglichkeiten;)
 
So ganz verstanden wie die zum Umsatz beitragen können hab ich jetzt nicht...
 
@Lessi: Dann versteh es endlich!
 
@Lessi: Pirat A zu Pirat B: "OMG Alter, das Spiel ist so übelst krass, das musst du dir unbedingt ziehen!" Schulkind A zu Brain:"Mal kuken ob Mama mir das zum Geburtstag kauft... lol" --- FREE ADVERTISING im öffentlichen Verkehrsmittel => WUUUHUU
 
@Ðeru: du hast vergessen Schulkind B zu Brain: "Mal kuken ob mein großer Bruder mir das herunterladen kann..."
 
Die habens verstanden... genauso ist Microsoft mit Windows groß geworden!
 
Die Musikindustrie nennt das "Piraterie" - vor zwanzig Jahren nannte die Computerindustrie das "Shareware". Du bezahlst was Dir gefällt - alles andere wäre auch blödsinnig.
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