Causa Tenenbaum: 675.000 Dollar für 30 Songs

Joel Tenenbaum ist der wahrscheinlich berühmteste Filesharer der Welt. Der Student, der im Jahr 2004 insgesamt 30 Musikstücke über P2P-Netzwerke heruntergeladen hat und von der US-Musikindustrie verklagt worden ist, muss nun womöglich doch 675.000 ... mehr... Software, Piraterie, Illegal, Downloads, Piracy Software, Piraterie, Illegal, Downloads, Piracy Anti Piracy

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Das Justizsystem der Amis ist vollkommen lächerlich!
 
@toasd: Unseres genauso. Beispiel Apple/Samsung. Man kann bei uns wenn einem ein Gericht unrecht gibt, einfach bei einem anderen klagen und das so lange, bis irgendein Richter einem recht gibt.
 
@SeRen_tL: das ist völliger quatsch! in deutschland kann man nur so oft in berufung gehen, bis das höchste zuständige gericht (meistens der bgh) entschieden hat. das ist in der regel nach der zweiten berufung der fall. danach ist das urteil rechtskräftig und kann auf normalem wege nicht mehr angegriffen werden.
das es die möglichkeit gibt ein urteil anzufechten, halte ich auch für absolut richtig. schließlich machen auch richter mal fehler ;)
 
@verum91: Man ändert einfach ein bischen das zu klagende und dann ist es wieder eine völlig neue klage. Das geht in Deutschland ziehmlich gut.
 
@toasd: läsherlich ist untertrieben... asozial trifft es ehr...aber sie sperren auch kinder ein... ergo sozialverhalten = zero
 
@Lay-Z187: ich weiss nicht, wieso dir jemand ein minus gegeben hat.sowas ist wirklich nur assozial.ich mein strafe muss sein und ein pappenstiel sind 750 € / Song auch nicht, aber 22500€? das man menschen in den finaziellen ruin treiben kann, nur damit man noch ein paar € mehr verdienen kann, obwohl man eigentlich mehr als genug hat kann man nur als asozial bezeichnen.
 
@xerex.exe: ...es geht hierbei um die Abschreckung (die natürlich oftmals nicht wirkt oder Personen, die solche Handlungen vorher sogar ablehnten, erst dazu treibt, es auch zu versuchen - der Kick des Verbotenen) - da kann sich der Staat den einen oder anderen unfairen Fall gut leisten - denn letztendlich werden die Kosten für den Gefängnisaufenthalt (falls einer das nicht bezahlen kann), auf die Bürger abgewälzt. Machen wir uns darüber hinaus nichts vor: wie Krankenhäuser müssen JVAs ein SOLL erfüllen. Daher werden bei einer Unterschreitung des SOLLs auch nichtige Fälle bearbeitet und Personen ins Gefängnis gesteckt. Ist das SOLL jedoch überschritten, so werden von der Justiz auch schwere Fälle nicht bearbeitet und die darin Verwickelten frei gelassen - jedoch nur, wenn der Staat nicht Erweiterungen oder Neubauten finanzieren kann.
 
sowas ist keinerlei abschreckung, es führt nur dazu das die mehrheit das system boykotiert und ein dreck auf diese gesetze gibt, da jedem klar ist das das system eh nur dazu dient, andere für den rest ihres lebens kaput zu machen.
 
@xerex.exe: Ja, das wollte ich damit aussagen. Es kann doch nicht sein, dass man für das Runterladen von Musik, die ohnehin frei über Streams/Radio verfügbar ist, in den finanziellen Ruin getrieben wird. Der Typ kann sich doch die Kugel geben, wenn es tatsächlich dabei bleibt. Zu Zeiten von Leerkassetten hat die Kopiererei kein Schwein interessiert. Jetzt, wo der Internet-Bürger immer transparenter wird, will man auch hier ein Exempel statuieren. Nur mit vollkommen überzogenen Mitteln. So hart wirst du ja nicht mal bestraft, wenn du in den Saturn gehst und 10 CDs klaust...
 
Scheiß Musiklobby.
 
Ich denke 750 Dollar pro Lied sind genug Strafe und Warnung genug. Aber nein, hier soll eine Existenz zerstört werden, für ein paar heruntergeladene Titel. Nicht, weil hier ein Schwerverbrecher (Raub!!!) dingfest gehört. Nein, einfach so - weil hier ein Prozess gewonnen werden und ein Exempel statuiert werden muss.
 
@Eldor: So ist es! Den Wert der heruntergeladenen Lieder und zusätzlich eine kleine Strafe rausrücken - das wars. So sind eigentlich selbst 750$ pro Song viel zu viel. Aber 22.500$? Man stelle sich mal vor, jeder Downloader würde solch einer lächerlichen Strafe belegt. Vorausgesetzt, dass ein großer Teil davon als Schadenersatz an die Musikindustrie geht, würde diese dann aber ganz andere Töne anschlagen und hoffen, dass sich jeder sein Zeug illegal beschafft. Hier werden falsche Zeichen gesetzt. Strafe ok, aber für solch eine Lapalie bitte kein ganzes Leben zerstören.
 
@caliber: genau: 750 SIND DEFINITIV ZUVIEL ! Wenn das durchgeht, muss sich die RIAA nur noch auf das Urteil berufen - und hat damit einen FREIFAHRTSCHEIN für den nächsten/ die nächsten 10000 Fall/Fälle ! Was meint ihr, was dann mit Abmahnungen (welltweit) abgeht !!?
 
22.500$ pro Song? Das ist doch lächerlich! es sollten 100000$ pro Song sein. Denn NUR DAS würde tausende von Arbeitsplätzen in der Musikindustrie sichern. Denn dann würden sich alle die tollen Alben und Singles kaufen und nicht einfach so ILLEGALER weise aus dem Internet runterladen. Wenn es nach mir ginge sollte an Joel Tenenbaum ein Exempel statuiert werden! Da wäre wirklich NUR die Todesstrafe passend.
 
@Croft: Lass mich raten: Arbeitgeber = Musikindustrie?
 
@Steiner2: http://www.youtube.com/watch?v=JAReq4WMmqI
 
@Croft: das sollten die Wirklich mal tun und die hälfte der Bevölkerung wegen Zahlungsunfähigkeit ins Gefängnis stecken! Die Staatskosten würden explodieren und die Wirtschaft kollabieren da plötzlich Millionen von Arbeitskräften nicht mehr verfügbar stehen! Dann hat die Musikindustrie zwar Geld aber auch keine Käufer mehr! :D
 
Steht mal wieder in keinem Verhältnis. Aber die USA sind ja gerade auf einem Trip, siehe Megaupload. Das die Behörden infiltriert werden, ist ja nichts neues. In der Politik aber weltweit das gleiche. Was den Fall angeht, ist ihnen durch die 30 Songs sicher ein Schaden in der Höhe entstanden!
 
Wären die Richter vernünftig würden sie den realen Schaden betrachten und der beträgt Null Dollar. Dem gegenüber steht maximal noch potentiell entgangene Einnahmen aus dem direkten Leeching. Das sind erstmal rund 99 cent pro Song als MP3-Download multipliziert mit der Anzahl der direkten Leecher seiner MP3-Angebote. Im besten Fall würde er nach dieser Rechnung nichtmal auf 200$ kommen. Aber der Lobby kriecht man ja gern in den Allerwertesten und spricht ihr solche absurden Summen zu.
 
Sorry, eigentlich als Antwort auf o5 gedacht....Klar! Fürs illegale Herunterladen die Todesstrafe. Was aber dann für sexuellen Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung und Mord? Am besten die Giftspritze, dann nochmal mit Gegengift zum Leben erwecken und erhängen und als krönenden Abschluss noch schnell bevor er stirbt unter die Guillotine und Kopf ab!
 
einfach nur krank, fehlen einem die worte...
 
22.500 Dollar pro runtergeladenem Song ist heftig. Wenn die diese Summe für jeden tatsächlich jemals weltweit heruntergeladenen Song abzocken könnten, dürfte das die vorhanden Geldmenge auf der Welt bei weitem übertreffen.
 
Ein Hoch auf die Lobbyarbeit. Korrupter gehts nimmer...
 
diesen verbrecherischen industriezweigen, die terroristisch arbeiten, solten nur noch gemeinützig arbeiten dürfen, ohne gewinne... wer zZt noch börsennotiert ist, dem solte sein gesamtes kapital enteignet werden. die musik & film indistrie ist zutiefst nur an sklaven verbrauchern interessiert. ein künstler heute, ist keineswegs ein künstler, sondern ein abzocker!
 
675.000 Dollar für 30 Songs, dass schaffen hierzulande nichtmal Grönemeyer, Naidoo und ein DSDS Wichtelmännlein zusammen. Naja Bruderschaft RIAA..sinnlose Prozesse kosten eben Geld....unfassbar.
 
@Zwerg7: Millionen? o_O
 
@MChief: Öhm, jo hast Recht..thx ;)
 
Gut, aber das ist ein USA Urteil, und somit für die reale Welt nicht relevant oder bindend - es sei denn SOPA, ACTA und noch ne Menge anderer Sachen, die mit 4 Buchstaben abgekürzt werden, die von US Organisationen, welche mit 3 Buchstaben abgekürzt werden, beschlossen wurden.
 
acta ist gestaltet sowas auf die "reale" welt zu übertragen... und die eu läst sich sowas von den usa diktieren... da sieht man das es der eu nicht darum geht demokratisch zu aggieren. die usa haben bestimmt mit einem handelsembargo gedroht... sollens doch, bloss dan sollens ihre minderwetige scheiß woanders verkaufen und nicht in europa.
 
hmm lese ich da richtig, für den reinen Download? Echt?
 
@legalxpuser: P2P beinhaltet auch Upload und Anbieten in Tauschbörsen.
 
du kannst die programme so einstellen das downloaden von dir kaum möglich ist. bei einigen programmen kannst du das sogar ganz abschalten.
 
@MS1889: Vor 10 Jahren, nicht heute. Wie es heute in P2P Programmen aussieht weiß ich nicht Auf jedenfall war man damals als Downloader auch Uploader und damit Anbieter. Die Anzahl der User die bei dir Downloaden wird der MU relativ egal sein.
 
@legalxpuser: Die News ist (versehentlich? bewusst?) irreführend formuliert. Die Strafe ergibt sich sicherlich nicht aus dem Download, sondern aus dem Upload.
 
der amerikanische staat mischt sich in einen privaten streit... das zeigt die antisoziale haltung der us behörden. nuja, sie breiben ein KZ... warum solten sie auch anders handeln!
 
Ich war zweimal in NYC und am witzigsten finde ich bei solchen Strafen für Downloader, dass in NYC selbstgebrannte Musik-CD´s, DVD´s und BD´s auf der Strasse verkauft werden. Um die kümmert sich die Musikindustrie nicht, obwohl die mit deren Produkten Gewinne einstreifen... /rolleyes
 
@VIE-Sleepwalker: kennste das wenn in der disco jemand fragt ob du drogen kaufen willst und 4 minuten spaeter verhaftet der fragende einen anderen besucher der disco? :)
 
@-adrian-: In den USA gehen doch auch Polizistinnen als Prostituierte auf Freierjagd. Anstatt die Produzenten zu verhaften wird hier Jagd auf die Konsumenten gemacht...
 
Wenn der die 675.000 Dollar wirklich zahlen muss, dann ist seine Existenz für immer und ewig vernichtet. Er wird auf der Straße leben müssen und womöglich einen Kälte- oder Hungertod sterben, was einem Todesurteil vom Gericht ja irgendwie gleich kommt... Die US-Justiz ist echt irre! Da wir außerdem gesagt "er kann seine Unschuld nicht beweisen, also muss er zahlen" - wtf? in den USA gilt scheinbar IM ZWEIFEL GEGEN DEN ANGEKLAGTEN.
 
@Joebot: Alle anderen haben sich scheinbar außergerichtlich mit den Klägern geeinigt. An ihm wollen sie jetzt wohl ein Exempel statuieren, weil er in deren Augen ich sage mal "uneinsichtig" ist. Ich finde das schrecklich. Scheinbar sind 30 Songs mehr wert wie die Zukunft eines Menschen.
 
@Tommy1967: Das ist doch denen Scheiß egal. Genau so wie der Rest der Menschheit. Da sehen die nur laufende Geldbörsen sehen wo man nur dran Verdient. Da kann man sehen wie krank und kaputt die Menschliche "Zivilisation" ist
 
@Andrycha: Ich glaube der ganze Wahnsinn fliegt bald mit einen gewaltigen Crash in sich zusammen. Sehr lange kann das nicht mehr gut gehen.
 
Sehr verhältnismäßig das Ganze... wenn ich in nem Laden eine CD mit 30 Liedern klaue und erwischt werde, muss ich in den USA dann auch 600.000 Strafe zahlen?
 
@dodnet: Kommt drauf an. In einem kleinen texanischen Laden könnte das auch mit einer Überdosis Blei enden.
 
Sowas bringt mich nur noch zum Lachen. Jeder der soetwas mitbekommt weiß sofort, dass die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben ist. Es wäre einfach lächerlich, wenn Justitzbehörden tatsächlich über sowas nachdenken. Wenn es dann durchkommt, ist es nur noch ein niederschmetterndes Armutszeugnis für die Menschheit.
 
Die Erkenntnis am Ende ist doch wohl, dass dem Beklagten bekannt war, in welchem Land er lebt und welche drakonischen Strafen dort ausgesprochen werden - man betrachte nur all die Schadensersatzurteile mit horrenden Summen. Sich darauf zu verlassen nicht erwischt zu werden ist ziemlich blauäugig. Auch in Deutschland wurden vermutlich wesentlich mehr Menschen erwischt, ohne dass sie es überhaupt wissen, denn hier gilt der "Grundsatz zur Verhältnismäßigkeit" und selten wird jemand zur Rechenschaft gezogen, der nur ein paar Musiktitel für den eigenen iPod heruntergeladen hat. Vielleicht hätte in den USA die zuständige Staatsanwaltschaft darauf erkennen sollen, dass es sich um den konkreten Fall nicht um gewerblichen Gebrauch der illegal heruntergeladenen Titel handelte.
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