NTT DoCoMo: Android ist schuld an Netzausfällen

Der japanische Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo hat sich darüber beklagt, dass Android-basierte Geräte eine überdurchschnittlich hohe Belastung der Netze verursachen. Man sucht nun Gespräche mit dem Suchmaschinenkonzern Google, um eine Besserung der ... mehr... Google, Android, Malware, Schadsoftware Bildquelle: Public Domain Google, Android, Malware, Schadsoftware Google, Android, Malware, Schadsoftware Public Domain

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Mit Linux wäre das nicht passiert!... ach Moment... doch :D.
 
@Windows8: hehehe... ich mag deinen Nick^^
 
@Windows8: facepalm :) gefällt mir.
 
Man sollte einfach nur anbieten was man auch liefern kann. Alle in einen Sack und druff.. triffste immer den richtigen
 
@-adrian-: meinst du damit etwa, eine bandbreite 10 mal zu vermieten, weil man davon ausgeht, dass im schnitt nur 10% genutzt werden ist nicht in ordnung?
 
@DataLohr: :) Fast so toll wie 6000 zu verkaufen aber nur 3000 zur Verfuegung zu stellen :)
 
@-adrian-: oder einen euro 10 mal zu verleihen, weil die menschen eh nur noch bargeldlos zahlen und nichts mehr von der bank abholen?
 
@DataLohr: Ne ich glaub das geht nur wenn du das geliehene mit anderem geliehenen Geld zurueck zahlst
 
@-adrian-: Ne, das is schon so wie es DataLohr sagt.
 
@-adrian-: Das klappt so aber nicht, du kannst nicht die theoretisch maximal mögliche Spitzenbelastung nehmen und dafür dann dein Netz ausbauen, das ist nicht finanzierbar. Willst du für jeweils 10 Leute nen eigenen Funkmast aufstellen, nur damit jeder gleichzeitig auch wirklich permanent das theoretisch erreichbare Maximum der UMTS-Technik erhält? Und das vielleicht nur 1-2 mal am Tag, und 95% der Zeit steht die teure Technik dann ungenutzt rum und will trotzdem regelmäßig gewartet werden? Es geht nunmal nicht anders, als die Durchschnittsbelastung + ein bisschen Sicherheitsspielraum für die erforderliche Netzkapazität einzuplanen. Meistens ist das im Funknetz ja auch völlig unproblematisch. Und da, wo es wirklich reproduzierbar regelmäßig zu Überbelastung kommt (und nicht nur alle Karfreitag), kann man dann ja nachträglich gezielt erweitern.
 
@mh0001: Wie du siehst schaffen sie nicht mal die Durchschnittsbelastung des mobilen internets bewaeltigen zu koennen "Zahlreiche Apps würden alle drei bis fünf Minuten Steuerungssignale verschicken - selbst wenn sie gerade gar nicht in Benutzung sind. " ein witz
 
@-adrian-: Also ich les daraus nur, dass die Belastung ungewöhnlich hoch ist, aber noch lange nicht, dass die Netze daran einbrechen. Die haben ja genug Statistiken über die Netzauslastung, und es gehört nunmal zu guter Planung, Rauchentwicklung bereits zu erkennen, bevor die ganze Hütte brennt. Wenn das Netz ansonsten morgens nur zu 30% ausgelastet ist, aber nun aufeinmal zehntausende Android-Geräte zur selben Uhrzeit morgens das Wetter abrufen, sodass die Auslastung aufeinmal bei 50% liegt, kann man sich ja ausrechnen, wie lang die Kapazitäten dann noch vorhalten bei zunehmender Verbreitung von solchen Geräten.
Es geht ja nicht nur um konstante Bandbreitenauslastung, hunderttausende winzige Steuerungssignale dürften einen ähnlich belastenden Effekt auf ein Mobilfunknetz haben. Vor allem wenn es sich tatsächlich um unnötiges Zeugs handelt, wie Apps, die auch im inaktiven Zustand nur die Meldung rausschicken wollen, dass sie noch da sind. Da würd ich als Netzbetreiber auch erstmal nen fragenden bis bösen Blick auf die Programmier dieser Apps richten, bevor ich mein Netz für solche Mülldaten teuer erweitere.
 
@mh0001: die Belastung ist nicht nur ungewöhnlich hoch, sogar im Titel steht was von Netzausfällen. Es ist auch OK, dass die den "fragenden bis bösen Blick" anwenden, aber wenn sie jetzt schon mit Netzausfällen zu kämpfen haben, dann hätten die auf die Belastung schon früher reagieren können (ist bestimmt nicht von einen auf den anderen Tag passiert), entweder indem sie das Netz ausbauen oder keine neuen Kunden nehmen, wenn die jetzigen schon das Netz vollkomen überlasten.
 
Aber man muss zugeben das die größere Anzahl an Android Apps einfach sehr unprofessionell programmiert sind. Läuft Skype im Hintergrund war mein Akku nach einem halben Tag leer. Aber das ist jetzt nicht mehr mein Problem...
 
@Wohlstandsmüll: Skype geht ja noch ... aber 99% der Apps sind einfach hässlich, beschissen zu bedienen, voller Werbung oder sonstwie grauslich. Ein etwas einhitlicheres UI-Framework, wie es iOS bspw. anbietet (oben die Leiste mit Zurück-Button und die UI-Elemente) wäre echt mal ein großer Fortschritt. Aber bei Android 4 sind nichtmal mehr die mitgelieferten Apps einheitlich .. Telefon-App schwarz mit Suchenknopf unten, Telefonbuch-App weiß mit Suchenknopf oben ...
 
@BajK511: tja bei windows phones ist das alles so wie du es dir wünschst!
 
@essential-vibes: Ich muss auch echt sagen, dass mir das System an sich gefällt ... aber aber aber INTERNET EXPLORER!
 
@BajK511: haha gibt mittlerweile auch andere internet browser...wobei ich mit dem IE recht zufrieden bin ...;O) wird denke ich aber ncoh verbessert in den nächsten versionen!
 
@Wohlstandsmüll: unglaublich das Apps die den ganzen Tag laufen, den ganzen Tag aktiv sind um "Online" zu bleiben Akku benötigen , unglaublich !
 
@CvH: Gibt auch einige Apps die das ganze deutlich eleganter lösen! Auf meinem WP7 bin ich 24h in Messanger und in Facebook online, bekomme via push meine Emails, ... Und mein Akku hält mindestens ein ganzen Tag!
 
@Wohlstandsmüll: könnte daran liegen das Skype z.B. kein Push unterstützt von sich aus ? Daran ist Skype schuld und kein anderer.
 
@CvH: Genau das wollte ich sagen. Natürlich kann man gute Android Apps schreiben, aber viele Android Entwickler machen nicht das Beste draus.
 
Generell würde ich sagen: Baut eure Netze besser aus, es kann ja wohl nicht sein, dass sich Provider über steigende Netznutzung beschweren. Wenn es aber wirklich so ist, dass manche Android-Apps alle paar Minuten Daten senden selbst wenn sie inaktiv sind, dann sollte man hier doch etwas tun.
 
@Turk_Turkleton: Du willst ja auch E-Mail bekommen, wenn dein Mail-Programm nicht gerade im Vordergrund gibt. Das gleiche gilt dann noch für Synchronisation, alle möglichen sozialen Netzwerke, News, Wetter etc.
Schon hat man das "Problem" der Japaner identifiziert.
Push ist leider nicht immer verfügbar oder möglich.
 
@2-HOT-4-TV: Ich bin nicht blöd, ist schon klar dass es Ausnahmen wie Mail etc. gibt. Aber muss sich eine Wetter-App aktualisieren, auch wenn sie nicht aktiv ist? Wenn sie nicht aktiv ist bringt mir die Info herzlich wenig, da muss die App im Hintergrund keine Daten abrufen. Genauso bei den News. Solche Apps aktualisieren sich wenn ich sie starte, ansonsten brauchen die keine Daten anfordern. Du meinst wahrscheinlich Widgets, und die sind ja wiederrum aktiv während sie daten laden.
 
@Turk_Turkleton: Man kann sich das Wetter auch dem Homescreen anzeigen lassen... außerdem viel mehr ausbauen geht fast nicht! Weil die Funkmasten zu nah aneinander stehen und vielen anderen Gründen! Bei fast 9 Millionen Menschen auf kleiner Fläche sind es eben die kleinen Dinge die sich summieren! Aber lass mal alles in die Cloud auslagern ;)
 
@Wohlstandsmüll: "Man kann sich das Wetter auch dem Homescreen anzeigen lassen..." genau das meine ich ja, das sind Widgets. Und die sind ja aktiv. Mir geht es um eigenständige Apps, die nicht laufen aber trotzdem Daten abrufen.
 
boa haben die japaner aber einglück, dass die keine eifons haben, denn die sollen doch noch mehr traffic verursachen
 
@eltonno: Komisch, das es bis jetzt keiner erwähnt hat :)
 
Ich finde das irgendwie lustig. Erst werben die großen Provider mit den tollen Smartphones und was man damit alles machen kann, und dann über den Traffic der mit diesen verursacht wird beschweren. Also mal im ernst. Was macht man mit so einem Gerät? Mails abrufen und schreiben, Youtube, Cloud-Dienste (mit welchem manche Provider sogar mit ihren eigenen werben), Voip, surfen und so weiter und so fort. Und jetzt wollen die allen ernstes behaupten, das ein paar Keep-Alive-Pakete das Netz überlasten? Also bitte, wer das glaubt ist sowas von naiv. Zur Zeit beschleicht mich das Gefühl bei dem ganzen Krieg (zwischen zwei großen bekannten Firmen) das solche Negativmeldungen erkauft und erfunden werden um den anderen möglichst schlecht da stehen zu lassen. Als ob es bei Android alleine so ist das solche Signale regelmäßig gesendet werden. So ein Bullshit.
 
Android: Einige Status-Anfragen in der Größenform von 2-3kb lassen die Netze zusammen brechen. iPhone: Der Datentransfer von "Will you marry me?" - "My End User Licensing Agreement does not cover marrgiage. My appologies." ist in Ordnung.
 
@Mudder: 2-3 kb? Lass mal das k weg, das kommt wohl dann eher hin.
 
@DeMoriaan: einzelne Bytes werden nicht übertragen, sondern immer ganze Packete, egal wie viel drin ist. Als ich das mal mit meinem Handy überprüft habe, war das etwas um 1300 Bytes herum.
 
@Link: Pfennigfuchser. ^^ Is schon klar. Ich denke man weis schon was mit meiner Aussage gemeint ist.
 
@DeMoriaan: die von dir als viel zu hoch bemängelte Angabe entspricht 2, maximal 3 Packeten. Sooo viel weniger wie man aus deinem "Lass mal das k weg" vermuten könnte (also IMO irgendwas im maximal zweistelligem Byte-Bereich), kann man also gar nicht verschicken.
 
Gabs damals nicht ähnliche Meldungen in den USA nach Einführung des iPhone?
 
Liebe Provider, soll ich euch was sagen? Das wird alles noch schlimmer!
 
Also ich will ja nichts sagen, aber für iOS gibt es genauso Apps die alle paar Minuten synchronisieren. Ist also kein Android spezifisches Problem. Außerdem erinnere ich an die Meldungen, wonach seit iPhone 4S und Siri Traffic deutlich gestiegen ist. Ich kann es nur begrüßen, das kommt dem Akku zugute, aber das ist keineswegs reines Android Problem.
 
@Arhey: NTT hat kein Verkaufsabkommen mit Apple weshalb die Zahl der iPhone's und iPad's in deren Netz relativ gering ist. Zum Glück muss man fast sagen, käme noch der Traffic von denen hinzu, wäre der Zusammenbruch wohl schon früher passiert. Aber du hast natürlich recht, Android die Schuld zu geben ist totaler Unsinn. Korrekterweise müsste es heißen, Smartphones sind schuld am Netzausfall.
 
OT: Wo bleibt die News über den angeblichen Trojaner? Lookout hat bestätigt das es KEIN TROJANER ist, wie Symantec behauptet. ;)
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