Kelihos: Vermeintlicher Admin dementiert Vorwürfe

In dieser Woche berichtete WinFuture darüber, dass Microsoft den vermeintlichen Betreiber des vor geraumer Zeit abgeschalteten Botnetzes Kelihos ausfindig machen konnte. Der Beschuldigte hat nun darauf reagiert. mehr... Malware, Stuxnet, Zahlen, grün Bildquelle: marsmet481 / Flickr Malware, Stuxnet, Zahlen, grün Malware, Stuxnet, Zahlen, grün marsmet481 / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Tja, dann hoffen wir mal für ihn, dass er seine Unschuld beweisen kann, sofern sie vorhanden ist.
Allerdings muss ich Microsoft in der Hinsicht meinen Respekt aussprechen, dass sie sich so dahinterklemmen und derart massiv gegen Botnets etc. vorgehen. Vorbildlich!
 
@ger_brian: Die Botnetze existieren ja auch zu 99,999% unter Windows. Wäre dumm von MS wenn sie sich nicht dahinterklemmen.
 
@Sheldon Cooper: Die Tatsache, dass sie unter Windows existieren, heißt nicht, dass Microsoft für deren Verfolgung und Ausschaltung zuständig ist. Mercedes Benz muss sich ja zB auch nicht um Autodiebe kümmern. Keine Software ist fehlerfrei und das sollte man auch wissen.
 
@ger_brian: Was hast n du bitte für ein Rechtsverständnis, nur weil du keine Vierenschreiber abkannst, drehen wir einfach mal die Unschuldsvermutung rum und machen aus Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist, Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist... *facepalm*
 
@fieserfisch: Das kommt ganz auf die Beweislage an, die wir nicht kennen, und uns darum kein Urteil drüber erlauben können. Wenn zum Beispiel deine IP und dein Anschluss als Quelle der Steuerungsbefehle des Botnetzes auftauchen würde, müsstest du sehr wohl nachweisen, dass nicht du der Schuldige bist, da du als Anschlussinhaber erstmal für alles haftest, was dein Anschluss so im Internet macht, wie Eltern auch erstmal für ihre Kinder haften. Das heißt nicht, dass man im Zweifel die Anklage nicht fallen lassen würde, sobald es ausreichend Indizien gibt dafür, dass du doch nicht der Täter bist, z.B. wenn dein Router trotz aktivierter Verschlüsselung einen WLAN-Traffic von einem PC, der nicht dir gehört, im Log vermerkt hat. Aber dein PC wird auf jeden Fall untersucht. Wenn du sowas dann nicht liefern könntest, hättest du in dem Fall tatsächlich ein Problem.
 
@mh0001: Da hast ja im großen und ganzen recht.. aber was wenn er doch schuldig ist und lediglich seine MAC-Adresse geändert hatte um die Einträge im Routerlog zu fälschen?
 
@mh0001: Schönes Konstrukt, was du da aufgebaut hast. Wir kennen jedoch nicht ein einziges Beweisstück und da ist die Aussage von ger_brian einfach mal fürn Eimer! Mein Rechtsprof hat uns immer eingebläut ausschließlich den Sachverhalt zu beurteilen und im Sachverhalt (in diesem fall der Artikel) stehen nun mal noch keine konkreten Beweise gegen den Typen ...
 
@ger_brian: Falsch, niemand muss seine Unschuld beweisen, ganz im Gegenteil: die Anschuldigungen von Microsoft müssen überprüft werden, ob diese überhaupt wahr sind. Sollten die Anschuldigungen falsch sein, können hohe Schadensersatzforderungen die Folge sein.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen