ISP darf nicht einfach geringere Bandbreite liefern

Ein Internet-Provider muss seinen Kunden mit der Bandbreite versorgen, die im Vertrag zwischen den beiden Parteien vereinbart ist. Das hat das Landgericht Düsseldorf in einem Verfahren entschieden, in dem der Verbraucherzentrale Bundesverband gegen ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Bildquelle: secretlondon123 / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet secretlondon123 / Flickr

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Da hat Winfuture den Titel aber sehr großzügig ausgelegt. Das Urteil besagt keines Falls, dass der "ISP nicht einfach geringere Bandbreite liefern darf". (Für den ISP ist es nämlich technisch unmöglich irgendeine Bandbreite zu garantieren.) Das Urteil besagt lediglich, dass der ISP die Kunden nicht mit irgendwelchen unzulässigen Klauseln an den Vertrag binden darf. Bandbreitenschwankungen sind nämlich völlig normal und nicht auszuschließen (auch wenn die "Schwankung" im vorliegenden Fall ziemlich extrem ist), aber das eigentliche Problem war, dass eine ordentliche Kündigung nicht angenommen wurde.
 
@0nyx: juristisch und auch "sonst" sprachlich gibt es einen Unterschied zwischen müssen und können. Das eine ist eine vertragliche Pflicht, das andere tatsächliches Können oder eben (jur.:) Unmöglichkeit. Wer dann einen Vertrag schleißt und etwas verspri8cht, was er von vornherein evtl. nicht leisten kann ist (auch rechtlich) gesehen schon immer selbst schuld gewesen. Und das eigentliche "Problem" war tatsächlich, das einen Kündigung nicht notwendig war, weil gar kein Vertrag zustande gekommen war, da der eine 6000er bestellt, der andere etwas anderes "verkauft" hat.
 
@0nyx: Häh? WEnn ich 6000 bestelle und permanent nur 2000 bekomme, dann ist das keine Schwankung, sondern eine nicht erbrachte Leistung. Wenn ich weniger bekomme, will ich das entweder nicht oder einen Preisnachlass. Alles andere ist Beschiss. Und Provider können sehr wohl eine Bandbreite garantieren. Siehe Telekom mit 16.000+ und VDSL. Wie die Bandbreite nacher beim User durch mehrere Geräte ausgelastet wird und sich dadurch für einzelne Geräte verringert (weil gleichzeitiger Zugriff), ist ein anderes Thema. Klar ist auch, dass die stärkste Leitung nichts nutzt, wenn am anderen Ende einen 56k-Modem hängt. Aber am Splitter muss die Vereinbarte Übertragungsleistung anliegen. Ansonsten ist das schlichtweg Betrug.
 
@LastFrontier: Nein, ist nicht so richtig. Es kommt auch noch drauf an, wie die anderen Häuser drumherum Serven. Dann kommt es noch auf den Hostserver, also da wovon die Seite geladen bzw hinterlegt ist an. Wenn der ausgelastet ist, dann bringt dir eine 100mb leitung nichts. Natürlich sollte man sowas im Vertrag erwähnen und nicht aufs blaue komm raus dieses versprechen. Als Beispiel: Eine Straße mit 2 Häusern. Diese Straße hat eine Gesamtverbindung von 6Mb. Nun wollen aber beide Haushalte eine Verbindung von 4MB haben(Es sind zur zahlenwerte und soll das Problem auf das einfachste runterbrechen ist aber in der realität nicht so zu finden) könnte man nun 4+4mb rechnen und man kommt auf 8mb. diese 8mb liegen aber nicht an, da 8>6 ist. Da aber die Bürger nicht immer zur gleichen zeit das internet auch voll auslasten, kann jeder von beiden diese 4mb leitung bekommen. sollte es aber nun zu den hauptzeiten doch beide die leitung voll ausnutzen, sofern es auch noch die Server auf der anderen Seite es unterstützen, dann bekommen halt beide nur noch 3 mb oder noch weniger, jenachdem, wer als erstes die bandbreite bekommen hat. Diese Aufteilung ist im grundegenommen gerecht, sollte aber halt im Vertrag zumindest erwähnt werden und kein andauernder dauerzustand sein. Aber wie schon gesagt, hier kommen mehrere Faktoren ins Spiel... Gruß
 
@Forster007: Also ich habe hier unter anderem eine 16.000+ Leitung von der Telekom. Und die habe ich bewusst gewählt, da die 16.000+ garantiert sind. Alle anderen Anbieter hier können das nicht und werben mit "bis zu -X- Mbit". Die Problematik der Leitungsauslastung durch zu viele Teilnehmer ist hier bei uns Gott sei dank nicht gegeben. Nicht weil es hier zu wenig Teilnehmer gibt, sondern weil es hier genügend Leitungskapazitäten gibt. Hab das schon mal erwähnt, dass das wohl auch daran liegt, dass hier die meisten CallCenter Deutschlands sind, die Datev hier ihren Hauptsitz hat und es einige ISP und Rechenzentren gibt. Das haben wir auch gemerkt, als wir die DSL-Anlagen für Arcor in Betrieb gesetzt haben. Am besten und schnellsten ging es in Stuttgart und Nürnberg. Am schlimmsten war es in München; miserable Leitungen.
 
@0nyx: Große Abweichung? Das ist meinen Erfahrungen nach eine gängige Praxis, so war es bei fast allen meinen DSL-Verträgen. Die Krönung kam jedoch nach meinem Umzug im Oktober. Da brauftragte ich ecotel, also ein führendes Unternehmen im Großkundensektor, mit der Bereitstellung. Das Paket gilt für "bis zu 16000" und laut meiner "Individuellen Breitbandgarantie" müssten bei mir mindestens davon 8000 ankommen, aber stattdessen sind es minimale 2200. Und nicht mal hier komme ich aus dem Vertrag raus. Sowas darf einfach nicht sein.
 
@deadbeatcat: Richtig! Und eben weil Abweichungen mehr oder weniger "gängige Praxis" sind, darf es eigentlich nicht sein, dass Kunden mit Knebelverträgen gebunden werden. In deinem konkreten Fall - weil du ja aus dem Vertrag raus willst - dürfte dieses Urteil also helfen (es bleibt zumindest zu hoffen). Wo dieses Urteil wohl nichts bringt, ist, wenn jemand versucht eine bestimmte Geschwindigkeit einzuklagen. Und genau darauf zielte mein obiger Beitrag ab: ISPs können und tun sehr wohl geringere Geschwindigkeiten liefen, als sie es in der Werbung angeben - daran wird auch das Urteil nichts ändern. Aber es könnte Kunden eventuell helfen ihre Verträge vorzeitig auflösen zu lassen.
 
Das nenne ich mal ein Urteil im Sinne des Verbrauchers.
 
@-LED-: Leider 10 000 000 DSL-Verträge zu spät. War doch bei allen Providern bisher so, oder gehöre ich zu den 5 Leuten bei denen nicht das geboten wurde was beworben wird. Hätte wohl einfach jemand klagen brauchen? Wer's glaubt...
 
@HattenWirAllesSchon!: es kann eben nur was passieren, wenn auch jemand klagt. ein gericht kann doch nicht von sich aus irgendwelche entscheidungen treffen...
 
@HattenWirAllesSchon!: Naja aber siehs mal so...du wechselst von Telekom zu Vodafon und vodafon sagt "mehr wie 2000er geht nicht", du sitzt aktuell aber mit ner voll funktionierenden 3000er und wartest nun auf den Wechsel. So wars bei mir. Habe dann auch kündigen wollen und Vodafon meinte "bis spätestens 2 Wochen nach Vertragsunterschrift" ... Benachrichtigung kam aber 4 Wochen später...also NAPP der bisher wohl sehr viele betrifft!! Ich hab dann gedroht, nichts zu bezahlen bis ich schriftlich mindestens 3000er (dh mein an diesem Anschluss nachweisbare Bandbreite) zugesichert und geliefert wird. dauerte nach Vertragsbeginn keine 2 Wochen bis man mich anrief und freudig mitteilte, dass ich 3000er bekommen könnte. Aber ich wechsel dennoch wieder...mein Wohnungsnachbar bekommt 6000er von nem lokalen Anbieter -.-
 
@HattenWirAllesSchon!: du verwechselst hier was aber. in diesem falle ging es um einen auftrag für bis zu 6k. dies ist technisch aber nicht möglich und der kundin wurde 2k aufgezwungen, da sie ja ein auftrag schon hatte. das ganze hat nix mit den bis zu 6k zu tun und durch RAM kommt weniger an etc. das sind 2 verschiedene schuhe.
 
Gute Entscheidung. Eine Frage, vielleicht kann mir das ja jemand von Euch beantworten. Bin bei der Tcom, DSL 6000. Es kommt aber - aus technischen Gegebenheiten - nur 3000 an. Kann ich dann, nach oben gegebenen Urteil - von diesem Vertrag wieder zurücktreten?
 
@Chrissik: Wie lange hast du diesen Vertrag schon? Hast du den Vertrag Online, über das Call-Center oder direkt über den T-Punkt abgeschlossen?
 
@Potty: ca. 1 Jahr, Call Center
 
@Chrissik: Ich glaube dann hast du kein recht vom Vertrag zurückzutreten. Das hättest du innerhalb von 14 Tagen machen müssen, wenn ich mich nicht irre. Aber vielleicht ist ja jemand anderes schlauer als ich.
 
@Potty: okay, trotzdem schon mal danke :)
 
@Chrissik: Könnte man nicht vielleicht einfach so tun als hätte man erst vor kurzem gemerkt, dass man mit reduzierter Geschwindigkeit surft? Sagst einfach, dass du mal so aus fun einen Geschwindigkeitstest auf einer Webseite ausgeführt hast und du erst dadurch darauf aufmerksam wurdest ^^
 
@scheka91: Es gibt ein Sprichwort das da lautet: "Dummheit schützt vor Strafe nicht." Soll heissen, auch wenn Du unwissentlich ein Jahr lang mit geringerer Bandbreite unterwegs warst, so hast Du jetzt verloren und musst den Vertrag bis zum Ende erfüllen, indem Du für DSL-6 zahlst, obgleich Du nur DSL-3 bekommst.
 
@CoF-666: Das ist ein Satz aus dem römischen Recht und es heißt "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!"
In der deutschen Rechtslandschaft gilt das aber nicht uneingeschränkt. Zudem gehts da auch eher um das Bewusstsein von rechtlichen Grenzen.
Zwischen ISP und Nutzer gibt es ein Service-Level-Agreement welches regelt welche Leistung wie erbracht wird und wenn dagegen verstoßen wird dann ist der ISP in einer Bringschuld. Dies gilt über die komplette Vertragslaufzeit und nicht nur in den ersten vier Wochen.
 
@Chrissik: Das gilt für neu abgeschlossene Verträge, nicht für einen schon (1 Jahr) laufenden Vertrag, da hätte man auch von alleine drauf kommen können ;). Ist eine Art Gewohnheitsrecht, nur seitens der Telekom, aber das ist wieder ein anderes Thema.
 
@Chrissik: In Deinem Fall dürfte es sich um stillschweigende Duldung handeln, da wie oben schon erwähnt, keine Beschwerde Deinerseits erfolgt ist. Darüber hinaus müsste geprüft werden, ob Du VOR damaligem Abschluß des Vertrages die Möglichkeit hattest, eine Leitungsmessung durchzuführen, die dann den von Dir zu erwartenden Downstream angezeigt hat. Das ist in der Regel vorhanden und wenn bei dieser Messung herauskam, dass nur ~3000 Kb/s an Deinem Standort verfügbar sind, der ISP aber solch ein Paket nicht angeboten hat und deshalb 6000 vorgeschlagen hat (gängige Praxis bei DSL-Anbietern) dürfte es erst recht sehr schwer bis unmöglich werden da nun heraus zu kommen.
 
@Chrissik:
Könntest Du deinen Vertrag nicht in einen anderen Umwandeln und den dann bei nicht einhaltung kündigen?
Nach einem Jahr hat T-Com doch bestimmt andere Pakete. ;-)
 
@Chrissik: ... genau das gleiche Problem habe ich auch - ich bezahle auch eine 6000er-Flat, maximal möglich sind aber nur 3000 (lt. Telekomiker) - und da es unter 6000er-Leitungen keine mehr gibt, muss ich halt damit leben (Aussage Telekom) - habe aber vorgestern meine Kündigung geschrieben und wechsle zu einem Kabelanbieter ...
 
Okay, danke euch.
 
Und wie ist das wenn ich für 2MBit zahle und die T-Com sagt es geht nicht mehr wie DSL Light mit 512KB und das Internet bei mir öfter mal für ein paar Stunden unterbricht? Sie aber mal an einem ihrer Verteiler waren und gemeint haben da waren 2 Kabel falsch angeschlossen? LOL danach ging es auch wieder ohne Probleme für 1 Jahr und jetzt sind wieder alle paar Tage DNS-Störungen und Unterbrechungen (geht dann meist automatisch wieder nach 2 - 5 Stunden). Und die T-Com mir dann dazu sagt ich kann froh sein überhaupt DSL zu haben in solch einem Gebiet und ich an Umziehen denken soll weil die T-Com das beste Netz hat und es nicht an ihnen liegt? :)
 
@Chrissik: wenn du auf deine rechnung oder besser auf deine auftragsbestätigung schaust steht dort sehr warscheinlich ein dsl 6000 mit einer fallback-option auf 3000. da du nicht sofort gegen diese auftragsbestätigung einspruch eingelegt hast wirst du jetzt auch nichts mehr machen können. aber in der letzten zeit hat sich technisch einiges getan! (Stichwort: Rate Adaptive Mode) frag einfach mal nach was du jetzt für einen tarif bekommen könntest!
 
@Chrissik: das urteil hat nix mit deinem fall zu tun. die telekom hat eine fallback option die auch in den agb so drinne steht. das ganze ist nur im sinne des kunden. umgehen kann man es mit der beuaftragung von 16k denn zu 99% schaltet die telekom bei adsl2+ RAM und damit hat man größere chancen mehr zu bekommen.
 
ich ruf mal gleich bei meinem Provider an^^
 
@Ninos: Und, was willst Du dem sagen?
 
@CoF-666: Das er nach dem Urteil die Kondition nochmal überdenken soll?! Was soll man sonst machen: nix?!
 
@zivilist: Nur das dieses Urteil bei einem bereits laufenden Vertrag nicht greift.
 
@zivilist: Ich will einen billigeren Vertrag! "Aber wir haben nur den einen Tarif..."
 
@CoF-666: "Hallo, Ich habe letze Woche einen Internet-6000 Vertrag mit ihnen abgeschlossen und jetzt heißt es, dass ich einen Internet-2000 Vertrag hätte - Ich möchte diesen Vertrag aber nicht".
 
@Potty: Mancherorts ist man froh, wenn überhaupt ein DSL-Signal anliegt. Das soll das Urteil nicht schmälern, aber es gibt halt auch Leute die sind mit weniger zufrieden.
 
@CoF-666: dass er das mal in den Griff zu kriegen hat, weil ich sonst meinen Vertrag nicht verlängern werde ;) Machen es paar tausend, werden die schon zum denken angereizt
 
Prinzipiell wäre damit doch ab jetzt auch die Rückfalloption aus den TCom Verträgen unwirksam, oder?
 
@LoD14: Nein. Es geht bei dem Urteil darum das Vodafone die direkte Kündigung wegen dem Geschwindigkeitsunterschied nicht akzeptieren wollte.
 
@LoD14: nein hat damit NIX zutun, ich wiederhole NIX. in diesem fall ist eine ganz andere geschichte.
 
Die für mich entscheidende Frage in diesem Zusammenhang lautet, ob dieses Urteil einen Grundsatzcharakter birgt. Falls ja, dürften sich neben Vodafone nämlich auch alle anderen Anbieter dafür interessieren, schließlich wären sie ebenfalls mittelbar betroffen und dürften ähnliche AGB-Klauseln nicht länger anwenden, was ein Gewinn für uns Verbraucher wäre.

Ich persönlich freue mich aber offen gestanden doppelt, daß Vodafone da eins auf die Nase bekommen hat: Nach der Telekom ist Vodafone in Deutschland meines Wissens das Hauptzugpferd bei der Abschaffung der Netzneutralität. Bei diesen Feinden eines freien Netzes kann man also gar nicht doll genug draufkloppen. :-)
 
@Peter Piksa: Wenn sich genügend Leute beschweren und sich auf dieses Urteil berufen, wird da auch was gehen. Ich würde da zumindest schriftlich anfragen (und AZ des Urteils nicht vergessen).
 
Interessant wäre hier noch die erlaubte Toleranz zu erfahren.
Zwischen 2000 und 6000 ist ein erheblicher unterschied. Wie sieht es aber bei 5500 oder gar 5999 aus? Gilt der angegebene Wert nun als Mindestgeschwindigkeit?
 
@floerido: also solche Korintenkacker braucht nun wirklich keiner! 5500 oder 6000 irgendwann reicht es mal oder?
 
@bigprice: die Frage ist aber dennoch berechtigt. Welche Geschwindigkeit muss ein Kunde akzeptieren?
 
@bigprice: ganz im gegenteil...die frage ist berechtigt. 6000 sind 6000 und nicht 5999. Wenn ich mein Auto verkaufe und garantiere dass es Unfallfrei ist, kann ich mich später auch nicht drauf berufen...ich war zu 99,999% sicher! Sicher wird es eine gewisse Toleranz geben, trotzdem ist diese Frage kein einziges - Wert.
 
@KlausM: ein Minus habe ich Ihm auch nicht gegeben! Warum auch, ich finde dieses ganze Plus und Minus sowieso daneben, endtweder ich finde einen Artikel gut oder nicht Punkt.
 
@bigprice: Hast von mir nen "Punkt" bekommen...irgendwie zeigt es den aber nicht an. ;o)
 
@floerido: Ich hab mal was von einer 20%-Tolleranz gehört, aber wie es wirklich ausschaut kA.
 
@floerido: man bekommt neu bei keinem anbieter mehr DSL 6000 sondern nur noch: "bis zu 16000" deswegen ist die frage eh hinfällig.
 
Einerseits gute Sache aber das kann auch nach hinten los gehen. Bei den wenigstens gibt es z.B. vollwertiges DSL 16.000 aber bei den Anbietern bekommt man dann zumindest das maximal mögliche. Die Spanne was möglich ist, ist aber so groß das sie kaum Pakete in 1000er-Schritten anbieten werden und gleichzeitig werden die Pakete auch entsprechend gedrosselt. Also hat man nun statt seiner potenziellen Geschwindigkeit von 12Mbit eine gedrosselte Verbindung von 6Mbit, oder eben statt immerhin 3500Kbit nur 2000...
 
@Mudder:
Wie wäre es mit 16.0000 / 16 * möglichem. ;-)
 
@Mudder: Der einzige der mir noch einfällt wäre 1&1, denn Alice zum Beispiel haben ja eh keine Kündigungsfrist. Wenn Du Dich bindest, bekommst du zusätzlich etwas aber das mußt du im Falle einer vorzeiten Kündigung dann wohl auch wieder zurück geben.
 
@Mudder: Mittlerweile gibt es viele (bis zu 16000) RAM anschlüsse, da bekommst du dann das was die leitung hergibt.
 
@toco: Nagut 16Mbit ist vielleicht sogar als Luxusprodukt zu sehen. Das 2. Beispiel ist ein wahrscheinlicheres Problem. Es gibt ne DSL Leitung die max 6Mbit liefert aber dank Entfernung zum Verteiler beim Kunden nur 4Mbit liefern kann. Bei bestehenden Paketen bliebe dem Kunden also nur DSL2000, was ihm ein gedrosselten Zugang einbringen würde als ein unzureichender 6Mbit-Anschluss der nicht mehr so ohne weiteres verkauft werden darf.
 
Und? Damit geht das Ausbauen auch nicht los, dann werden die Verträge eben angepasst und um eine weitere Klausel erweitert.
 
@iPeople: Na das wollen wir mal sehen ! Ich denke es bleibt dabei. Man bekommt das wofür man letztendlich auch bezahlt - und das ist auch gut so !
 
@Dario: Wieso, meinste Du kannst die Bandbreite protokollieren und die tage, an denen statt 16M nur 12M anliegen, von der rechnung abziehen? Träum weiter.
 
Und genau so einen Fall habe ich derzeit. Bis Nov 2011 regionalen DSL Anbieter mit DSL 16000 gehabt, der Anschluss lief auf den Namen meiner Ex Partnerin. Zu NOV wechselte ich den Vertrag zur Telekom, DSL 16000 bei der Bestellung natürlich Verfügbar. Am Schaltungstag sagte mir mein Router nur 3000k/bit. Anruf bei Telekom - Ah da liegt ein Fehler vor, wir machen das. 3 Tage später: Kann ich ihnen nicht erklären, ich schalte Sie mal durch zur Diagnose: Wir schalten ihn kein DSL 16000, haben Sie Pech gehabt. Wie Ihr alter Anbieter das gemacht hat, keine Ahnung, wir machen das nicht. Nun haben die erst mal eine schriftliche Fristsetzung meinerseits bekommen.
 
@Eagles: die frage ist, was au der auftragsbestätigung steht... steht dort auch 16000 hast du glück gehabt.
 
Die Leitungen gehören doch eh der Telekom also wo ist das Problem? Als wenn es bei einem anderen Anbieter schneller wäre ein Witz ist das.
 
@Zero-11: Hab ich aber schon öfter gehört dass Leute die von einem anderen Anbieter zur Telekom gewechselt sind auf einmal langsamer unterwegs sind, wie Eagles in [10] beschreibt. Weiß der Geier warum das so ist.
 
@Zero-11: Les mein Beitrag, es ist wirklich so! Beim Anbieter aus der region DSL 16000 und die Telekom geht nicht höher wie DSL 3000, ist echt ein Witz. Und von der Hotline bekommst Du nur "Machen wir nicht, haben Sie Pech gehabt" zu hören. Kein Wunder das man dann klagt, werde ich notfalls auch machen - Ich zahle keine 40€ für den Mist.
 
@Eagles:
3000er kostet auch keine 40€
16000er kostet ja gerade mal 40.
Welche Adresse hast n? ^^
 
@hezekiah: Nein, ich wohne nicht aufm Dorf ^^ Ist ein Stadtgebiet hier. Ich darf aber, weil Vertraglich DSl 16000 mit IDSN Vereinbart, 40€ zahlen. Der Telekom ist egal ob ich 3000 oder 16000 bekomme, Geld wollen se haben.
 
kann das bitte auch auf UPC in wien zutreffen?
die legen jedem 0815 DAU eine 100mbit leitung ins haus mit der begründung: nur so können sie zeitgleich surfen, downloaden und videos sehen!
und dafür ist das ganze internet dann so dermaßen überlastet und instabil das man nicht mal was down/up-loaden kann ohne das ganze 10 mal versuchen zu müssen
 
Selbst schuld wenn Anbieter wie Vodafone nun auch Dämpfungsgrenzen einführen und manche die bei der Telekom garnichts bekommen nun auch von Rate Adaptive Provider nun auch nichts mehr bekommen.

Ich wohnte etwas am Rand von Köln und bekam von der Telekom max. DSL 768. Von Netcologne, die die selben Leitungen benutzen, bekam ich aber fast 2 Mbit.
Naja, nun nicht mehr das ich nun Kabel Internet habe mit 128 Mbit ;)
 
Das sowas erst ein gericht entscheiden muss ist schon wahnsinn... Es gehört zum guten Ton das zu berechnen was erbracht wird. Wenn nur 2k möglich sind keine 6k berechnen... ne 6k berechnen wenn man nur 5 oder 4k erreicht ist ja erstmal nichts einzuwenden... aber mal eben auf einen GÜNSTIGEREN TARIF FÜR DEN BETRAG DES TEUREREN ist kackendreist.
 
@Stefan_der_held: Einerseits hast du recht, es ist ziemlich dreist. Andererseits ist es genauso dreist von der dt. Telekom, anderen Anbietern für jeden geschalteten Anschluss 10€ monatlich zu verlangen und dies mit den kosten der Leitungerneuerung zu begründen. Man muss bedenken diese 10€ werden einzig und allein für die letzte Meile berechnet! Wenn der ISP jetzt noch das Pech hat und es liegt keine eigene Leitung am Hauptverteiler an, dann berechnet die Telekom den zu überbrückenden Teil auch. (soweit ich weis um die 13€/Monat) Naja jedenfalls sollte man MEINER Meinung nach beide Seiten sehen, auch wenn diese Downgrades trotz alle dem nicht sein dürfen.
 
Hier geht es darum das Vodafone die Kündigung nicht anerkannt hat, nicht darum das sie eine andere Bandbreite erhalten hat.
 
@Doso: das eine schließt das andere nicht aus. aktion <=> reaktion
 
Mal sehen was bei der Berufung heraus kommt. Bisher hat das Urteil keine Rechtswirkung.
 
Hab ich da auch eine Chance, wenn von meiner 128.000er Leitung nur ca. 112.000 anliegen? ;o) Nein, mal im Ernst...wie hoch ist eigentlich die prozentuale Abweichung, welche erlaubt ist? Mein hier scherzhaft (reales) Beispiel soll nur verdeutlichen, dass mir 4.000 weniger relativ wurscht sind. Ganz im Gegenteil zu jemandem, der nur max. ne 6.000er Leitung hat.
 
@tommy1977: wieviel abweichen darf ist ja glaub noch nicht festgeschrieben. bisweilen ist man freiwild und dieses Urteil dürfte manchen zum umdenken bewegen wenn es denn rechtskräftig werden sollte.
 
@tommy1977: die abweichung beträgt von 0-128k denn dein vertrag lautet BIS ZU 128k. von daher musst du damit leben was anliegt.
 
@Odi waN: Muss ich nicht..ich hab Kabel. Und wie ich geschrieben habe, ist mir die Abweichung in meinem (zugegeben Luxus) Fall relativ egal, zumal sich mein Beispiel auf ganz wenige Ausnahmen bezieht und eher mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist.
 
@tommy1977:
In dem Urteil gehts es glaube ich eher darum das der tatsächliche Vertrag von dem abweicht was vereinbart war. Stell dir vor du würdest z.B. einfach nach der Vertragsunterzeichnung noch was ändern.
Im Rahmen ihrer AGB hatte Vodafone dies aber für Bandbreitenabweichungen "legitimiert" und das Gericht hat jetzt entschieden das dies nicht mit geltendem Recht vereinbar ist.
 
Komisch ich habe noch nie jemanden gehört, der sagt, er hat laut Vertrag eine 2000 Leitung hat aber 6000 anzuliegen! Und wenn, was würde der ISP dazu sagen, etwa " naja tut uns ja leid aber technisch sind wir an Ihrem Anschluß in de Lage mehr zu liefern" Augenzwinkern! Gruß und einen schönen Abend noch
 
@bigprice: oO?! wenn ich für 6000 bezahle, dann will ich auch 6000 haben. wenns halt nich geht kann ein isp ja auch gern 2000 für 1/3 des preises anbieten, hätte niemand ein problem mit, aber einfach weniger liefern als abgemacht ist auch vor diesem urteil in deutschland schon gesetzwiedrig gewesen.
 
@DataLohr: Die Kosten für den ISP sind bei einer 2000er Leitung aber nahezu die selben, wie bei einer 6000er Leitung. Um also bei 2000 nur 1/3 des Preises zu ermöglichen, müsste die 6000er Leitung drei Mal so teuer werden. Wann wohl mehr Kunden meckern würden? :)
 
ik hab damals sofort arcor fristlos gekündigt, als ich mir 2006 ne 16mbit holen wollte, aber nur 6mbit bestellen konnte und nach 2monaten auf 2mbit herunter gestuft wurde... alles ohne probleme gekündigt(obwohl ich 24monate min.laufzeit hatte)
 
Na das kann lustig werden in Zukunft! Das ist wieder mal ein Urteil wo der Richter von tuten und blasen keine Ahnung hat. Da bekommt jeder der in Zukunft einen DSL Anschluss bestellt einen separaten, teuren, Anschluss weil jeder Anschluss individuell, Dämpfungsbedingt, vorher geprüft werden muss.
 
@marcol1979: Aber man kann zumindest entscheiden, ob man den Anschluss nimmt oder nicht. Die manuelle Verfügbarkeit sollte das mindeste sein, was man erwarten kann. Ich geh ja auch nicht ins Autohaus und kaufe einen Audi Q7 oder so ähnlich und bekomme einen A1, weil grad nix andres geht. Die Provider sollten sich langsam mal überlegen, wie die genaue Anschlussanalyse möglich ist, ohne "bis zu"...das will keiner mehr hören. He...wir fliegen zum Mond, Mars...etc. ...da sollte das doch möglich sein!
 
@tommy1977: das bis zu wirst du genau wegen solchen klagen noch öfter hören...
 
@toco: Tja - wer aber den Zusatz "bis zu...." drin hat, ist schon mal angeschissen. Weil das ja besagt, dass die Leitung "bis zu X-Mbit" hergibt, aber nicht muss. Vor Vertragsabschluss sollte man sich da ganz genau schlau machen.
 
@LastFrontier: Von daher bin ich froh, dass ich Kabel hab. Da kann mir der Anbieter wenigstens die Leitung zusichern, die er vorgibt zu liefern. Ich verstehe sowieso nicht, was daran so schwer ist, den Datendurchsatz vom ISP zum Kunden zu messen. Dass über die olle Telefonleitung mal Schwankungen aufgrund erhöhter Zugriffe in Spitzenzeiten auftreten, ist ja verschmerzbar. Allerdings ist mir unverständlich, dass vom Gesetzgeber die rotzfreche Halbierung der Bandbreite quasi legalisiert wird. Ich kaufe mir auch ein Stück Butter, welches 250g hat und nicht "bis zu 250g".
 
Dagegen hilft nur eins: Einen Provider wählen, der die Bandbreite garantiert! Das ist bisher leider nur bei easybell der Fall (man möge mich korrigieren falls dem nicht so sein sollte). Vor der Bestellung einfach per Kontaktformular anfragen und man wird per Mail informiert, wieviel Bandbreite mindestens zur Verfügung stehen wird. Real wird deutlich mehr geliefert (zumindest bei mir), aber sollte die Bandbreite unter den garantierten Wert sinken, hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht (sonst sind es auch nur maximal 14 Tage!). Davon können sich alle anderen Provider eine dicke Scheibe abschneiden!
 
@Breathewave: bei der telekom gibts auch 16+, das verkaufen die zb für ip tv leute. da wird dir 16k garantiert und ich hab bisher auch noch nicht festgestellt, dass es da einschränkungen gab.
 
@DataLohr: Aber auch nur, weil die ihr Home Entertain an den MAnn bringen wollen. Unter anderen Umständen würde dieser Verbrecherverein den Kram unter "bis zu 50K" verkaufen.
 
@tommy1977: unter anderen umständen? also wenn telekom nicht telekom wäre? es ist aber so wies is und nicht anders.... herjeh
 
@DataLohr: Machs mir doch nicht so schwer! Ich meinte, wenn es kein Home Entertain gäbe, dann wäre "Bis zu 50K..." sicher werbewirksamer als 16+. Und ja, es ist wie es ist...Verbrecherverein!
 
@tommy1977: was für verbrechen begehen sie denn? die machen doch nur normale geschäfte wie jede andere gewinnorientierte firma auch.
 
@DataLohr: Beispiel: Ich arbeite in einem Wohnungsunternehmen und vermiete demnächst auch Wohnungen mit bis zu 4 Zimmern, obwohl ich genau weiß, dass ich nur welche mit 2 Zimmern anbieten kann. Die Miete kassier ich natürlich für 100 qm, statt für die wirklich vermieteten 50 qm. Lichtet sich der Nebel langsam?
 
@tommy1977: "bis zu" ist kein verbrechen, wer lesen und denken kann ich klar im vorteil. die telekom hielt aber soweit ich mitbekommen hab ihre verträge immer ein. was vodafone gemacht hat war nur dummerweise eine falsche wortwahl zu benutzen. andere isps machen das genauso. bei 16+ hast du aber immer min. 16 und nich irgendwas zwischen 0 und 16. dein vergleich is übrigens schlecht, kannste aber sicherlich so machen.
 
@DataLohr: Kann ich eben nicht. Der Gesetzgeber gibt genaue Regelungen bezüglich der anzugebenden Wohnfläche (inkl. einer geringen Toleranz) vor. Das gleiche sollte meiner Meinung nach für jeden ISP gelten, damit diese Kundenverarsche endlich mal aufhört. Wenn nur 2K garantiert werden können, dann ist das eben so und der Kunde zahlt auch nur diese 2K. Aber eben nicht den Preis für "bis zu" 6K. Und im übrigen ist dieses Beispiel perfekt, um die sich widersprechenden Regelungen im deutschen Gesetzes-Dschungel zu verdeutlichen.
 
@tommy1977: hm njo, man könnte natürlich sagen, generell dürfen alle angaben in verträgen maximal 10% von der realität abweichen, ausser im falle x, y, z. fänd ich auch nich verkehrt. grundsätzlich finde ich aber, menschen sollten wieder denken lernen. aber trotzdem könntest du ja mal ne petition dafür starten, meine zustimmung hättest du ^^ trotzdem find ich den vergleich schlecht.
 
@DataLohr: OK...dann eben ein anderer Vergleich: Wenn ich einen Handwerker beauftrage, in einer unserer Mietwohnungen einen Schaden zu reparieren, dann gibt es dafür einen Festpreiskatalog. Wenn die Rechnung >10% mehr ausweist, wird sie auf diesen Betrag gekürzt. Es sei denn, man hat aufgrund erweiterter Reparaturmaßnahmen eine Auftragserweiterung vereinbart. Aber da sind wir ja an dem Punkt, in dem du mir zustimmst. Also sind wir uns ja grundsätzlich einig. Und ja, mit dem mitdenken ist das so eine Sache. Viele unterschreiben Verträge, ohne diese richtig gelesen oder verstanden zu haben. Da gebe ich dir Recht.
 
Ich finde das vollkommen in Ordnung. Auf diese Weise müssen Kunden, bei denen nur 1k ankommt nicht pauschal den 6k Tarif bezahlen. Vielleicht kommt der Ausbau der ländlichen Gegenden in Fahrt, weil man dort eben nicht mehr <1k liefern, aber dennoch 6k kassieren kann.
 
...darf nicht einfach...also wird er es kompliziert machen, indem er sich vorgeschobener gründe bedient, weswegen er bei "diesem und jenem" einen wert unter dem vertraglich vereinbarten zur verfügung stellt.
 
ja genau, dann kommt doch alle zur Telekom die schreiben bis zu
16 mbit am Anfang waren es 14945 mb/s und jetzt sind es noch 13459 mb/s...auf der anderen Seite stört es mich weniger denn ich hatte vorher ne 1000 Leitung...
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