Apple & Zulieferer: NYT erhebt schwere Vorwürfe

Laut einem Bericht der renommierten US-Tageszeitung 'New York Times' erheben (etliche) ehemalige und aktuelle Apple-Manager schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen: Apple soll die widrigen Produktionsbedingungen in China seit Jahren bewusst ... mehr... Produktion, Foxconn, Arbeiter Bildquelle: Chinaworker Produktion, Foxconn, Arbeiter Produktion, Foxconn, Arbeiter Chinaworker

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Jetzt gehts hier wieder los *Popcorn raushol*
Was ich dazu denke: Bei Apple könnte ruhig die Gewinnmarge etwas niedriger ausfallen um die Arbeitsbedingungen (weniger Arbeitzeit, höhere Löhne, keine Kinderarbeit) in Produktionsländern zu verbessern.
 
@zivilist: ganz ehrlich: ich würde sogar mehr für meine hardware bezahlen, wenn ich mir sicher sein kann, das die leute die das herstellen eine ordentliche entlohnung bekommen...
 
@Schwaus: ...deine Denke ist falsch. Denn Apple würde dieses Mehr nicht an die Produzenten weitergeben. Dann fehlt nur noch, daß die Produzenten sagen: ich würde sogar weniger verlangen, wenn mein Arbeitsplatz dadurch gesicherter ist - und schon verdient sich Apple, der Vermittler, dumm und duselig. Interessant, daß viele Leute nicht erkennen, daß Vermittler oftmals eine Sonderstellung in der Gesellschaft einnehmen.

http://www.youtube.com/watch?v=I48I-HqqkdA
 
@AndiRan: ich meinte ja auch nur wenn ich mir ganz sicher sein kann, das die arbeiter wirklich bessere bedingungen haben, ist dies nicht der fall wäre ich bei einer preissteigerung ganz sicher nicht dabei...
 
@Schwaus: ich verstehe. wie könntest du dir sicher werden? nur, indem du die arbeiter direkt bezahlst. alle "zwischenelemente" sind nicht verlässlich. auch eine anfrage an die arbeiter ist nicht sicher, schliesslich könnten sie eingeschüchtert sein und daher behaupten, gute arbeitsbedingungen zu haben und genügend lohn zu erhalten.
 
@AndiRan: Wie man das sicher stellen kann? Es gibt doch für fast alles Vereinigungen, Institutionen ect. Würde die Presse viel länger und intesiever an solche Themen dran bleiben könnte auch viel mehr Druck ausgeübt werden. Aber private Kreditfälle sind ja für wochenlangen Zündstoff in den Medien scheinbar interessanter. Politiker diskutieren ja auch lieber, wie kleine Kinder darüber, als an wichtigen Themen zu arbeiten.
 
@Krucki: ....das kannst du vergessen. gewerkschaften z.b. funktionieren nur, wenn sie sich bilden, solange die arbeiter etwas durchsetzen wollen. danach müssen sie sich wieder auflösen und sich erst dann wieder bilden, wenn die arbeiter wieder etwas fordern. sobald sich eine gewerkschaft etabliert, bedeutet dies, daß deren beziehungen zum arbeit nehmenden arbeitgeber für die arbeiter undurchsichtig werden - die gewerkschaft wird sich also von den arbeitern loslösen, ihnen vorgaukeln, für sie zu sein, während sie tatsächlich danach trachtet, das beste für sich selbst herauszuholen, also gerne auch mal zum nachteil der arbeiter und zum vorteil des armen armen arbeitgebers agiert, während sie das gegenteil davon vorgaukelt oder vorlügt, daß es eine unvermeidbare notwendigkeit sei.
 
@AndiRan: Natürlich ist das so, sonst würde es nicht passieren das in einem Betrieb, wo bisher alle Tariflich und außer Tariflich bezahlten Leute gleiche Lohnerhöhungen bekamen, aufeinmal unterschieden wird und dann publiziert wird das es doch eine tolle Lösung gibt. Aber es gibt etliche gemeinnützige Organisationen, die z.B. sich für die Umwelt einsetzen, also warum auch nicht in diesem Bereich aktiv werden? Wie gesagt müsste auch der politische und mediale Druck wachsen. Nachbohren, ständige darüber berichten und nicht alle Jahre wieder mal ein einzelner Bericht. Der Kunde kann am wenigsten daran was ändern, auch wenn es erst anders aussieht. Der Kunde hat keine Alternative, alle technischen Geräte kommen doch aus China, egal von welcher Firma, genauso wie bei Kleidung. Unterwäsche für Kick wird genauso in der gleichen Fabrik hergestellt wie Schiesser. Also man hat ja noch nicht mal die Wahl zu sagen, ok ich zahle paar Euro mehr gehe zu ner anderen Firma und weiss aber dann das die Verhältnisse faierer sind. Die asiatischen Regierungen sind da genauso gefragt aber denen ist es ja egal. Ich frage mich ebenso wie es sein kann das es in einem kommunistischen Land Millionäre gibt....kann bei dem System und dem eigentlichen Hintergrund ja eigentlich nicht sein. Die ARD scheint es etwas erkannt zu haben dort kommt Montags des öfteren ein xy-Check bei dem auch die Arbeitsbedingungen, neben der Qualität, ausgewertet werden. Mc Donalds und H&M waren schon dran, in 2 Wochen folgt MediaMarkt. In der Sendung konnte man sehen wie z.B. in Bangladesh 12 jährige Kinder 16h am Tag arbeiten für einen Subunternehmer von H&M. Und dieser Konzern versucht alles nur um sagen zu können das sie nicht schuld sind, sonder der Subunternehmer, dabei wer schreibt den die Fertigungpreis vor? Wer macht denn das dicke Geld, der Auftraggeber oder das Subunternehmen?
 
@ALL ihr glaubt doch nicht wirklich das solche furz wie apple, samsung, dell oder wer auch immer in china fertigen lässt etwas an den arbeitsbedingungen ändern kann. leute wo lebt ihr. glaubt ihr wirklich amerika, europa oder sonst wer kann in china was ändern? nur china kann in china was ändern und das wird nicht passieren (zumindest nicht so schnell). ich selbst arbeite seit 9 jahren in china und bei uns ist es noch immer so wie an dem tag an dem ich angefangen habe. von veränderung will keiner was hören, schon garnicht von einem laowai ;-)
 
@Krucki: ...genau das ist das problem und müsste als vortäuschung falscher tatsachen gewertet werden. der
kunde wird getäuscht, daß produkte von verschiedenen herstellern produziert werden - und dann gehören sie
zum selben "mutterkonzern" oder werden zu fremdfirmen stilisiert, sind aber tatsächlich nur ausgelagerte abteilungen des betriebs.

"Ich frage mich ebenso wie es sein kann das es in einem kommunistischen Land Millionäre gibt"...der Unterschied zu einem kommunistischem und diesem Land ist nur ein gradueller und beruht darauf, daß die dortigen Diktatoren die Mehrheit der Leute zumindest eine Zeit lang massiver einschüchtern und täuschen können als es hierzulande der Fall ist (dann aber am Ende so enden wie Gadaffi (und in Kürze auch Assad)). In solchen Ländern gibt es Kasten oder Clans, hier gibt es eben die Verbindungen...hier sind die Kasten/Clans nicht so sehr an die Familie gebunden - daher wirkt es so, als sei es koscherer.
 
@ALL ihr glaubt doch nicht wirklich das solche furz wie apple, samsung, dell oder wer auch immer in china fertigen lässt etwas an den arbeitsbedingungen ändern kann. leute wo lebt ihr. glaubt ihr wirklich amerika, europa oder sonst wer kann in china was ändern? nur china kann in china was ändern und das wird nicht passieren. ich selbst arbeite seit 9 jahren in china und bei uns ist es noch immer so wie an dem tag an dem ich angefangen habe. von veränderung will keiner was hören, schon garnicht von einem laowai ;-)
 
@Greengoose: darum geht es den leuten ja auch nicht. sie äußern, daß sich was ändern muß nur, da sie somit ein gewisses bild von sich in der öffentlichkeit produzieren. jemand könnte verdeckt tatsächlich was ändern, aber in der öffentlichkeit behaupten, daß die situation vollkommen in ordnung ist - sie würden ihn hier steinigen. hier geht es uns darum, daß der eine den anderen im rein verbalen gutmenschentum zu übertreffen sucht, nicht um eine planung zur verbesserung der situation derer, die arbeiten, aber dafür meist nur nachhaltige gesundheitsschäden und armut (besonders, wenn es mit ihnen gesundheitlich bergab geht und sie kein leistungselement mehr darstellen, sondern eine last) erhalten.
 
@zivilist: Es zahlt immer nur der Produzent und Kunde - nie der Vermittler. Der holt so viel wie möglich für sich raus, während der Produzent und Kunde sich mit allem abspeisen lässt. Der Vermittler, hier Apple, erhält am meisten, da der Produzent nicht anspruchsvoll genug ist, während der Kunde sich nicht zu schade dafür ist, viel zu viel für viel zu wenig zu bezahlen. Mal sehen, wie der Preis ausfallen würde, wenn die Geräte im Werksverkauf/Direktvertrieb verkauft werden würden...
 
Man kann nur hoffen das dem stärker nachgegangen wird.
 
@Anns: hoffen ja, wissen nein.
 
@Anns: Es ist viel einfacher die Smartphonegeneration gegen Walfangkonzerne oder Regenwaldabholzkonzerne zu mobilisieren. Denn beides sind direkt keine Güter die diese Protestler liebgewonnen haben. Diesee Klientel dazu zu bewegen den Hersteller ihres liebsten Spielzeugs zum Umdenken zu bewegen ist schwer.
Und stärker nachgehen kann man genau über einen Weg, durch den Kaufverzicht. Der klappt erwiesenermasser immer wenn man ihn beschreitet, und er wir hier nicht beschritten weil es nicht gewollt ist.
 
Rendite, Profit, Gier: Menschwürde, leider Fremdwort. Aber Apple ist bestimmt nicht die einzige Firma, die von den missständen der Zulieferer "nichts weis", oder wissen will. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen verringern den Gewinn, und alles, was den Gewinn minimiert, wird unterlassen.
 
@Cyberschlumpf: umso höher der Gewinn damit ausfällt umso eher wird da ein Auge zugedrückt, leider. Wenn was ans Tageslicht kommt hat man ja gut Geld gescheffelt um sich gute Anwälte leisten zu können um das Problem herunterzuspielen.
 
@Cyberschlumpf: Aber die Firma mit den fettesten Profiten.. Ich würde mir ums verrecken kein Apple Produkt kaufen und das nicht nur, weil ich die einfach nicht gut finde..
 
@GlockMane: Dann musst du aber auch auf viele andere Produkte verzichten, wie z.B. den PC an dem du diesen Kommentar geschrieben hast.
 
@alh6666: Wieso? Ich kann ja vieles schlecht finden, aber mit manchen Sachen muss ich leben oder ich gebe meinen Pass ab und machs wie Öff Öff..
 
@Cyberschlumpf: Traurig aber wohl leider wahr. Wobei es bestimmt auch andere positive Beispiele gibt. Beispiele die zeigen, dass es auch anders gehen kann. Das dürften dann allerdings eher weniger Börsennotierte Multinationale Unternehmen sein.
 
@pandamir: das glaube ich sofort, aber leider sind diese keine "Vorzeige Unternehmen". Wenn große Firmen wie A...... regeln aufstellen würden und diese auch konsiquent durchsetzen würden, dann würde sich schon einiges ändern.
 
@pandamir: Vor allem eher weniger im Bereich der Consumer-Elektronik. Bei anderen high-tech-Firmen in anderen Bereichen sieht das häufig völlig anders aus. Was ich von den Fabriken einer Firma in Leistungselektronik/Automation in China gehört und gesehen habe ist z.B. gut - sauber, faire Arbeitszeiten, freiwillige Weiterbildungsprogramme in der Freizeit (=von der Firma bezahlter Ingenieur/Hochschul-Abschluss).
 
@3-R4Z0R: Also geht es doch über das Geld (im weitesten Sinne) wenn es produzierenden Menschen, wo auch immer auf der Welt, besser gehen soll. Es gibt zwei rücksichtslose Unternehmen im Produktionsstrang: der Auftraggeber, hier Apple, und der Produzent, hier Foxconn. Wenn Apple seine Marktmacht einsetzen würde (das wäre sogar umsatzsteigernd) um den anderen Rücksichtslosen in meiner Aufzählung zu einer ordentlichen Bezahlung seiner Mitarbeiter zu zwingen, dann würde das funktionieren. Aber wenn zwei nur scheffeln, auf wessen Kosten auch immer, Arbeiter in der Produktion und Abnehmer, also wir - und die zwei machen mit, dann geht es immer so weiter.
 
@Cyberschlumpf: Servus, ich finde das man den Herstellern nicht alle Schuld in die Schuhe schieben sollte. Für mich hat China die Hauptschuld an diesen Zustände. China schert sich einen Dreck um Ihre Bevölkerung und den Arbeitsbedingungen. Springen 10 Leute vom Dach ... stehen schon 100 vor dem Haupttor der Firmen. Viele sagen Apple scheißt auf die Arbeitsbedingungen. Ich sage daß man in diesem Land sowas wie Kinderarbeit und auch die Arbeitsbedingungen nicht kontrollieren kann. Solange China die Menschenrechte selbst mit den Füße tritt wird sich daran auch nichts ändern.
 
@Cyberschlumpf: deswegen sind diejenigen, die die mißstände aufrecht erhalten und durch ihre leere versprechen (lügen) den erhalt der situation auch gar nicht abzuändern gewillt sind menschenunwürdig zu behandeln - schliesslich wurde deutschland ja auch erst freier, nachdem buback nicht nur eine kugel traf.
 
@AndiRan: Tja, ich denke wenn du Chef einer Firma wärst dann würdest du auch prüfen wo du am günstigsten produzieren kannst. Und das ist unmal China. Wir reden ja schließlich nicht um ein paar 100.000€ sonder da geht es um Milionen von € die man spart bzw. mehr umsetzen kann. Und mal ehrlich, alles schaun nur um sich selbst wenn es ums Geld geht.
 
@Bluecobra0: ...es gibt kurz- und weitsichtige chefs. dein chef rechnet eben damit, daß er möglichst viel aus den leuten rausholen kann, ohne daß sie eine angemessene gegenleistung dafür fordern. dann hat er allerdings das recht auf eine sichere existenz verspielt. wäre ich ein solcher chef, würde ich mich nicht wundern, wenn die arbeiter eines tages meine kinder zur behinderung bringen. genau dasselbe gilt auch dafür, welchen arbeitsbereich mir aussuche, was ich produzieren will - und ob überhaupt ein bedarf besteht, oder ob der bedarf erst geschaffen wird - zwei freunde könnten ausmachen: du produzierst die minen, ich die minenfahrzeuge - oder: du produzierst lebensmittel, die fett machen, ich produziere die diäten. du produzierst medikamente, die personen - und somit nur schwer nachvollziehbar - schädigen und ich produziere medikamente, die den fehler beheben, aber dafür andere organe schädigen.

"Und mal ehrlich, alles schaun nur um sich selbst wenn es ums Geld geht." Es ist dabei ein Unterschied, ob jemand, der nur sehr wenig Geld zur Verfügung hat, nach dem Geld schaut, oder ob es ein Bonze (zu unterscheiden von denen, die das Geld richtig investieren (denn zwischen "reich" und "Bonze" ist ein sehr großer unterschied) und es nicht nur lagern und anhäufen, damit es sich sinnlos vermehrt) ist (dessen Vorfahren sich vermutlich sogar noch an Minderheiten bereicherten, um heute einen Hebel gegenüber den anderen Bürgern in der Hand zu haben, der einen ohne Leistung noch reicher werden lässt), der soviel Geld hat, daß sein Geld derart verzinst wird, daß er nichtmal diese Zinsen für seinen persönlichen Realbedarf braucht. Geld hat in der Gesellschaft zu zirkulieren, wie das Blut im Körper. Wer es nur anhäuft und Geld durch Geld vermehrt, der ist so erwünscht wie eine Verklumpung im Blutgefäß, die zum Infarkt führt.

Zudem: Mit Geld kann man kein Wissen kaufen. Das muß man sich aneignen. Bildung kann man sich aneignen - doch Bildung ist nichtanwendbares Rezitationswissen (die einzige Anwendung: man plappert andere damit zu, um sie damit zu "beeindrucken"). Die Geldspielereien können nur dazu führen, daß andere keine Lust mehr haben und daher blockieren, sich Wissen anzueignen und Fähigkeit erlangen, die die Gesellschaft noch stärker stabilisieren, die Bürger unabhängiger voneinander und vom Staat machen - daher sollte man Geld nur soweit besitzen, wie es notwendig ist - denn ein Tesla oder Feynman oder Lewin wird man daraus nicht. Und daher wird sich auch so keine neue Wirtschaft entwickeln, der gegenüber die heutige wie eine NeoSteinzeit aussieht.
 
Ich finds gut, dass da jetzt mal einige Manager dort, wenn auch anonym, sagen wie es wirklich ausschaut, das könnte zumindest durch den dadurch erzeugten Druck einen positiven Einfluss haben.
 
@XP SP4: und was haben diese Manager während ihrer Arbeit in entsprechenden Unternehmen gemacht ? Da sind ihnen die Missstände bestimmt nicht aufgefallen. Die Geldberge haben wohl die Sicht versperrt was ? :-)
 
Jetzt stellt sich mir die Frage ob das nur Apple betrifft. Foxconn ist doch ein großer Zulieferer für viele andere Unternehmen auch. Ich kann mir vorstellen das die ähnlich absichtlich über so etwas hinwegsehen. Trotzdem sind dies schwere Vorwürfe auf die schnellstens reagiert werden sollte sollten sie war sein.
 
witzlos, oder warum lassen alle in china produzieren? doch nicht weil die mitleid haben mit der riesigen bevölkerungszahl? das betrifft doch nicht nur apple. wieviele firmen lassen zu saubilligen preisen in china produzieren und verkaufen das dann "sau teuer" weiter! namen brauch man keine mehr nennen, die kennt jeder.
 
@snoopi: Ja auch Microsoft, Samsung, HTC usw. produzieren billig, aber Apple's Produkte sind die teuersten auf dem Markt. Demnach beuten sie die Menschen mehr aus als die anderen. Das soll kein bashing gegen Apple sein, aber diese Scheinheiligkeit seitens Apple veranlasst einem nunmal dazu!
 
Sowas ist heutzutage gang und gebe es gehört einfach zum guten Ton.
 
Warum werden mittlerweile eigentlich grundsätzlich irgendwelche zusammenhanglose Videos in die News integriert? Jedes mal klickt man da drauf und denkt es hätte irgendetwas mit der News zu tun... Zeitverschwendung³.
 
Am besten man verlagert die Produktion wieder in die USA und lässt dafür den Kunden so richtig mit dem Geld bluten ;) Freue mich schon, wenn die Kunden stöhnen, dass Ihr Wunschgerät plötzlich +500 Euro mehr kostet ;) Das Leben ist nie gerecht, mit den nötigen Kompromissen geht es aber ein wenig.
 
@AlexKeller: Falscher Ansatz. Wenn in den USA/DE oder welcher "Industrienation" auch immer produziert würde, würden die Arbeiter die diese Teile bauen auch mehr verdienen. Daraufhin steigt die Kaufkraft im Lande. Eine Spirale......
Das dumme an der Sache ist nur, das dann der Auftraggeber nicht mehr soviel Profit machen würde. Das würde den Aktionären wieder nicht gefallen.....
 
Apple ist eine der wenigen IT-Firmen die es sich bequem leisten könnte auch im Heimatland USA zu produzieren. Die Gewinnmargen sind so hoch dass da die Lohnkosten nicht so dramatisch ins Gewicht fallen: Ob jetzt 10 Milliarden Gewinn oder nur 7-8 Milliarden...wen juckts aber halt...da sind ja die Aktionäre die würden ja wieder aufschreien bis zum geht-nicht-mehr. Die US-Wirtschaft würde stark profitieren aber da macht der Gesetzgeber nichts. Ich würde, Freie Marktwirtschaft hin oder her, den Unternehmen sagen: Wenn Ihr eure Produkte hier verkaufen wollt und euren Firmensitz hier habt wollen wir auch wenigstens ein Teil der Produktion hier sehen (Nicht nur die Entwicklungsabteilung). Aber da machen die ganzen Staaten nichts bzw. nutzen nur Subventionen zur regulierung. Subventionen sind vom Prinzip gut aber effektiv werden die übermäßig stark ausgenutzt und dann zieht man doch weiter (Siehe Nokia).
 
@movieking: Zumal Made in USA auch einen gewichtigen Wert hätte.
 
@movieking:
Vor ein paar Tagen gab es einen Bericht darüber, warum Apple nicht mehr in den USA produziert, und da ist das Lohnkostenargument eher sekundär. Wichtiger ist Flexibilität und Verfügbarkeit von high-tech-Ressourcen (und Personal) auf sehr engem Raum in China, da bei Foxconn und in der Region von Shengzen ca 40% der weltweiten High-Tech-Güter produziert werden: Xbox, Fernsehgeräte, Laptops u.v.m.. D.h. wenn man kurzfristig 9 Mio neue Displaypanel braucht, kriegt man die dort schneller und günstiger in einer Nachbarfabrik hergestellt, als wenn man sie erst in die USA schiffen muss um sie dort von weniger verfügbaren Arbeitern zu produzieren. Davon profitiert nicht nur Apple, sondern eigtl. so gut wie alle Firmen, die dort herstellen lassen.
 
@movieking: Du denkst leider zu eindimensional. Es ist ja nicht so, als müsste das "Zeug" einfach nur in den USA zusammengeklöppelt werden. Entweder müsstest du dann nämlich auch noch alle Dritthersteller in den USA ansiedeln oder eben plötzlich wesentlich höhere Transportkosten in Kauf nehmen, weil du plötzlich deine Teile nicht mehr aus den "umliegenden" Fabriken bekommen würdest, sondern sie erst quer um den Globus geschifft werden müssten. Das würde ökologisch fragwürdig sein, aber auch den gesamten Herstellungsprozess a) verlangsamen, b) verteuern, c) unflexibler, d) träger in Bezug auf Reaktionsmöglichkeiten machen. Daneben ist es übrigens auch teilweise ein Problem auf der anderen, also auf der Arbeitnehmerseite: Selbst bei höheren Stundensätzen sind sich westliche Arbeitnehmer häufig für bestimmte Arbeiten "zu Schade", dies gilt umso mehr wenn es sich um recht einfache Tätigkeiten handelt. Jedenfalls ist es zu einfach es darauf zu reduzieren, dass man ja "einfach auf ein paar Mrd. US-$ Gewinn verzichten könnte" - denn dieser Umstand kann sich auch ganz schnell wieder ändern (vgl. dazu genügend andere Unternehmen) und dann hast du sehr schnell einen ganzen weiteren Rattenschwanz an Auswirkungen. Nicht immer nur davon ausgehen, dass es nach oben geht und es immer Gewinne gibt. Tatsächlich *muss* ein Unternehmen flexibel bleiben - dass dies im Einzelfall zu Zielkonflikten mit anderen Beteiligten (Gewerkschaften, Arbeitnehmer, Mitbewerber, ...) führt, ist nachvollziehbar.
 
@LostSoul: Schon klar dass man weniger flexibel ist. Würde ich trotzdem so machen und alle Teile vor Ort fertigen lassen. Besser Planen und dann geht das schon. Display, CPU, RAM ect. Fabriken gab es früher auch noch häufig in den USA. Ging ja auch früher bei fast allen Unternehmen bis die ersten mit dieser Globalisierungs- und "wir gehen wohin die Rohstoffe/Sklaven billiger sind"-Kacke angefangen haben und alle nur nach Ick-will-billig geschaut haben. Jetzt haben wir den Salat. Appel kann sich durch Marke sowas noch erlauben, andere Hersteller leider nicht mehr. Deswegen würde ich es machen wenn ich "The Boss" bei Apple und Patriotischer Ami wäre (Nur dass der Aufsichtsrat und die Aktionäre dann gegen mich stimmen würden und mich schnell aus dem Unternehmen kegeln würden...gekündigt like a boss ^^).
 
@movieking: Ganz so einfach ist das leider nicht. Die Kosten würden sich enorm verteuern. Zum Beispiel: Apple baut alle Teile in den USA-> Fabriken müßten gebaut und unterhalten werden. Damit das rentabel bleibt muß eine gesicherte Nachfrage auf Dauer da sein. Da dies aber dann alle Staaten machen würden, würde der Absatz (nur in den USA) sicher nicht ausreichen um die Fabriken ansatzweise längerfristig auslasten, ergo -> Arbeiter würden entlassen weil keine Aufträge. Und dies würde in keinen Land anders aussehen.

Wenn man schon "global" denkt, sollte man auch gerecht denken. Dann wäre es egal wo man produziert und könnte dann eben durch den globalen Absatz auch rentabel produzieren. Nur müßte der Gewinn auch global gerecht verteilt werden. Dann hätten auch die Arbeiter in Taiwan/China was davon. Aber dies würde dem Grundsatz des Kapitalismus widersprechen..... :D
 
So, so.. Apple gibt also seinen Sklaventreibern 90Tage Zeit Missstände abzuschaffen aber wenn ein Herr Jobs sich drüber aufregt das sein iPhone in der Hosentasche vom Schlüssen zerkratzt wird dann lässt man die Arbeitssklaven aus dem Bett trommeln, gibt ihnen einen Tee und einen Kecks und lässt sie in 11 Stunden Schichten die Displays gegen neue austauschen.
Also 90Tage lässt Apple den Zulieferern Zeit Missstände abzuschaffen aber Displays müssen schnell über Nacht getauscht werden. Interessantes Geschäftsmodell!
 
Leute, kapiert es endich!!! Alle lassen in China produzieren. Alle wissen von den Arbeitsbedingungen. Keiner ist besser oder schlechter. Wer was anderes glaubt ist naiv oder ein Heuchler.
 
@alh6666:

Sicher lassen alle in China produzieren, ABER lassen alle 100% in China produzieren? machen alle so extreme Gewinne mit ihren in China produzierten Produkten? Haben alle aufgrund der großen Auftragsmengen die "Macht" den Herstellern vorgaben zu machen?

Du siehst es gibt doch ein "besser" und "schlechter"
 
@Kopfeck: Glaubst du wirklich das die Gewinnmarge von Apple direkt was mit den Arbeitsbedingungen zu tun hat? Das es den Foxconn-Mitarbeitern besser geht wo HP, Dell, usw. Produkte vom Band fallen? Ds ist doch Blödsinn. Das dreiste an dieser sogenannten News ist das alle es wissen das die Arbeitsbedingungen in China miserabel sind. Schon immer. Jeder der logisch denken kann weiß es auch, und verdängt es wenn er ein Produkt "made in China" kauft. Vorm PC made in China sitzen, Kleidung "made in China" tragen, usw. und sich dann über Apple aufregen, das ist so erbärmlich scheinheilig...
 
Nehmen wir mal an du arbeitest in einer Firma in Deutschland. Ein Produkt ist entwickelt worden und soll bei einer externen Firma produziert werden. Der Auftrag wird an die Firma vergeben die die beste Qualität zu einen sehr guten Preis liefert. Der Chef der externen Firma bezahlt und behandelt seine Mitarbeiter miserabel. Glaubt hier wirklich irgendjemand das deswegen der nächste Fertigungsauftrag an eine andere Firma die teurer ist und nicht so gute Qualität liefert vergeben wird? Firmen werden gegründet um Geld zu verdienen. Je größer die Firma desto weniger Skrupel. Ja, Apple weiß von den Arbeitsbedingungen, aber HP, Dell, IBM, und alle anderen auch. Also hört endlich auf immer Apple den schwarzen Peter zuzuschieben. Ja, ich weiß es auch. Ich werde deshalb aber nicht darauf verzichten mir irgendwann einen neuen Computer, ein neues Smartphone usw. zu kaufen. Nein, ich bin nicht herzlos. Ich hätte auch ein besseres Gewissen wenn die Arbeitsbedingungen in China besser wären. Aber wie sollen wir die Globalisierung jetzt noch stoppen?
 
@alh6666:

Wer sagt das der Auftrag an eine Firma gehen soll die schlechtere Qualtät liefert, davon war nie die Rede.
Und es gibt eben Firmen die NICHT alles in China produzieren
lassen obwohl es dort billiger ist, und trotzdem überleben.
Beispiel: Ich Arbeite beim 3. größten Hersteller von Silizium-Waver, wir haben Weltweit Standorte auch in D. und machen auch an den Standorten in D. gewinn, obwohl die Herstellung von Silicium-Wavern einer der am härtesten umkämpften Märkte ist. Darum meine Aussage es gibt doch "besser" und "schlechter"
 
@alh6666: Und eben weil alle da produzieren und die Ausbeutung im großen Stile abläuft müsste viel mehr politischer und medialer Druck gemacht werden sonst ändert sich das nie. Auf das Kaufverhalten des Konsumenten alleine kann man es wohl nicht schieben, da haette man im ganzen Haus ja kein elektronisches Gerät mehr. Wenn ich mir ein Handy für 500 Euro kaufen kann was machen schon da 20 Euro mehr, wenn es wirklich nicht wieder für Gewinnmaximierung gedacht wäre sondern für besser Verhältnisse in den Farbiken.
 
@Krucki: Leider ist es so das große Firmen sich sehr wenig von Politikern sagen lassen. Im Gegenteil, Firmen kaufen sich über Parteispenden und Beraterverträge Politiker und Parteien im großen Stil. Die Firmen würden erst umdenken wenn die Verkäufe sinken würden. Wirklich unabhängige Medien gibt es auch nicht. Alle wollen nur die schnelle aufseheneregende News. Am liebsten über Firmen die ständig im Rampenlicht stehen, wie eben Apple. Es regiert nur noch Geld auf dieser Welt.
 
Ich verstehe das einfach nicht: Korruption, Gier und schlechte Arbeitsbedingungen gibt es schon, seit wir mit Geld handeln. Warum ist der Aufschrei jetzt plötzlich größer ? Damit ist klar: Den Leuten geht es gar nicht um das eigentliche Problem. Das Problem wird ausgenutzt, um wieder mal auf Apple loszugehen. Ihr seid echt peinlich! Ein Freund von meinem Vater hat seine beiden Beine durch einen Unfall verloren und trotzdem kämpft er als Aktivist gegen Walfang und Kernwaffen...Die meisten Trolle hier trauen sich nicht mal was zu unternehmen, aber jammern auf höchstem Niveau....Schämt euch!!!!!
 
Ich hab noch nie so eine gierige und verachtenswerte Firma wie Apple gesehen. Die kriegen einfach nicht den Hals voll und gehen buchstäblich über Leichen wie man im Text lesen kann. Das ist für mich moderne Sklaverei auf Kosten von Menschen die keine Wahl haben, weil die sonst garnichts zu essen auf dem Tisch haben. Mag sein das andere Firmen nicht wesentlich besser sind, aber Apple find ich 10 Mal schlimmer, da die das mit Leichtigkeit ändern könnten und wegen paar Cent mehr Gewinn zerstören die Menschenleben. Einfach nur traurig das diese ganzen verblendeten Menschen die deren Produkte kaufen nicht die Wahrheit sehen so wie es ist, denn dann wäre Apple nicht da wo es heute ist.
 
@joe200575: Wieso sollte Apple ihr Eierphone auch für 120€ herstellen lassen, wenn Sie es in China für 50€ herstellen lassen können...
 
@BartVCD: Genau! Wie kann man davon ausgehen das MEnschen heutzutage noch ein Gewissen haben?! Geld ist doch viel wichtiger als das Leben! (Ironie)
 
@joe200575: Wie kommst du eigentlich darauf, dass wenn Apple 10 US-Cents mehr zahlen würde, dieses zu Gunsten der Arbeitnehmer (z.B.) bei Foxconn wäre und nicht Foxconn seinerseits diese 10 Cents einfach dem Gewinn zuführt...? Und warum hat Apple zwar die Möglichkeit zur Änderung der Umstände (und wie eigentlich genau?) aber nicht Microsoft, Sony, etc.?
 
@joe200575: a Propos Verblendung? Dein Computer, smartphone, mit dem du dein Post abgesetzt hast, kommt aus der foxconn Halle direkt daneben :-)
 
@joe200575: Vergiss aber bitte auch nicht andere Firmen, denn auch viele von denen könnten das Leicht ändern, ADIDAS, Microsoft, etc.
Ich denke mal es sind keine verblendeten Menschen aber du dürftest vllt nur noch 10% kaufen und selbst dann passiert dies.
Es fängt schon bei der Baumwolle an, bei diversen Lebensmitteln, bei Elektronik leider sowieso. Es passiert fast überall
 
@joe200575:
Ok, Apple ist der alleinige Bösewicht in deiner Welt, und hätte aber auch die alleinige Möglichkeit, die gesamte Arbeitssituation in China (mit all ihren globalen Abhängigkeiten) zu verändern. Wer ist jetzt hier verblendet?
 
@GlennTemp: Ja und nebenbei können sie auch den Weltfrieden einläuten, Malaria und AIDS bekämpfen und Steve übers Wasser wandern lassen.
 
@GlennTemp: Apple könnte sehr viel bewirken. Wenn die Foxconn unter Druck setzen würden, könnte sich die Situation für die Mitarbeiter sehr zugunsten für die verändern. Irgendeiner muss ja den Anfang machen sonst ändert sich nie was. Außerdem nur weil es andere Firmen nicht besser machen, ist das noch lange keine Entschuldigung dafür das man nichts macht. Apple ist nunmal extrem gierig und Skrupellos das weiss jeder der sich informiert und da die eine starke Marktmacht haben könnten sie es ändern, tun die aber nicht, weil die auf jeden Cent scharf sind. Ich kauf mir auch keinen überteuerten Prolliphone damit ich sagen kann ich habs. So eine Firma unterstützen nur blinde und realitätsentfernten Menschen die vor der Wahrheit die Augen komplett verschliessen.
 
@joe200575: Gut sagen wir Apple schafft es tatsächlich Foxxconn unter Druck zu setzen und iProdukte unter besseren Konditionen produzieren zu lassen. Die Frage ist doch, ob andere Hersteller dies auch tun und ob andere Zulieferer auch so umgestimmt werden können ? Die Situation wird sich keines bisschen ändern, außer dass die iPhones noch teuer werden, als die es schon sind und dadurch steigt dann die Nachfrage bei der Konkurrenz. Und dieser muss natürlich sehr viel produzieren und wo findet man nochmal so viele "Skalven", die für Hungerlohn produzieren ?!......Aber das Thema wird dann vermutlich nicht mehr angesprochen, da Apple dann eh von der Bildfläche verschwunden ist (teure Geräte, keiner kauft die, also Pleite) und die Mission damit erfüllt ist......Du solltest dich ernsthaft fragen, ob nur iKunden "blinde und realitätsentfernten Menschen" sind.....
 
@joe200575: EDIT: Hat etwa nur Apple das recht etwas zu bewegen ? Sind denn die Hände von Microsoft, Samsung, Sony etc. etwa gebunden ? Oder lassen die etwa unter top Bedingungen produzieren, sodass sie sich keine Sorgen machen müssen ? Klar muss irgendeiner den Anfang machen, aber solange das niemand macht, sollte man auch alle kritisieren und nicht seine Hass Firme herauspicken und vorwerfen, dass diese nichts unternimmt!
 
@GlennTemp: Er hat doch erwähnt das ander Firmen auch so handeln, aber es ist nun mal Fakt das Apple extrem hohe Gewinne macht mit iPhone und iPad und ein extrem hohes Auftagsvolumen vergibt. Bei uns Arbeiten auch Leiharbeiter, durch druck von Bertiebsrat hat unsere Firma der Zeitarbeitsfirma vorgeschrieben Ihren Arbeitern die bei uns sind mehr zu zahlen oder sie holen sich die Arbeiter bei jemand anderen, als folge wurde der Stundenlohn in mehreren Schritten um 3 Euro ERHÖHT ! und 1Euro legte unsere Firma drauf. Auch Apple könnte sowas machen und wenn sie nicht wollen müßen Sie damit leben das Sie als Geldgierige Ausbeuter beschimpft werden. Das zählt auch für andere Firmen.
 
Kann man da nicht eine Art Siegel einführen? Sicher etwas verkaufsfördernd. OK, freilaufende Mitarbeiter oder artgerechte Haltung würde nicht passen, aber wieso nicht sowas wie Fairtrade? Dass quasi die Angestellten faire Verträge bekommen. Wäre doch machbar oder??? Z. B. "Faire Herstellung". Angestellte arbeiten maximal 50 Stunden / Woche und bekommen dafür einen überdurchschnittlichen Lohn bei hoher Arbeitssicherheit. Dann würde ich auch gerne mehr bezahlen.
 
@LordK: Wieso eigentlich immer "man"? Das kannst *du* ganz einfach machen. Ebenso wie Fairtrade oder andere Siegel, kannst du jederzeit einen Zusammenschluss von Herstellern gründen oder als externer Anbieter nach freien Kriterien das "LordK-Siegel" vergeben. Das kannst du den Anbietern dann erlauben, wenn sie die Kriterien erfüllen, auf ihre Produkte zu pappen oder auf deiner Internetseite bekannt geben. Ob die Leute da nun tatsächlich Wert darauf legen, wird man dann sehen, aber sowas immer von "anderen" zu erwarten, ist ja quasi die einfachste Form des Sich-rausredens. Selber machen! Oder konsequent an schon im Geschäft auf bestimmte Produkte verzichten - es steht dir auch heute schon frei, Siegel vorhanden oder nicht, dir einen Ehrmann-Pudding zu kaufen oder in den Bio-Fairtrade-Laden gegenüber zu gehen.
 
Das so ein Bericht direkt nach gigantischen Quartalszahlen erscheint wirkt schon fast wie ein Rache bzw. Neidakt der Konkurrenz. Was natürlich nicht heißt, dass die Arbeitsbedingungen bei Foxxcon nicht schlimm sind und dringend verbessert werden müssen.
 
...das macht die Geräte für manche nur noch attraktiver.
 
Zusammenfassung der Kommentare: Ist doch nicht schlimm, machen schließlich alle anderen genauso.
 
@OttONormalUser: Und das finde ich noch viel schlimmer. Jeder rechtfertigt seine Lieblingsfirma!
 
Würden alle die in China produzieren lassen ihr Aufträge zurückziehen, ginge es den Chinesen noch dreckiger und innerhalb kürzester Zeit würde die Luft brennen und die Vögel zu fuss gehen. Dass in China solche Arbeitsbedingungen herrschen liegt aber in erster Linie an der Regierung dort, die diese Verhältnisse zulässt. Auf dem Land und vor allem bei den Wanderarbeitern sieht es jedoch noch schlimmer aus.
 
@LastFrontier: ...leicht gesagt bei einem land mit dieser einwohnerzahl und dieser fläche. im verhältnis zu deutschland ist china ein musterstaat - denn deutschland lebt ja nicht nur vom "ruhm" der vergangenheit, sondern auch gerade davon, daß es die ressourcen und arbeitskraft anderer länder unter preis erhält, ist also, wie die usa, "a spoiled brat".
 
Das Leute immer so überrascht tun. Apple mag zwar nicht viel weitergeben aber was für Situationen man in der Elektronikbranche hat sollte doch klar sein. Wenn es teilweise schon DVD Player für unter 20 Euro gibt, bei denen Händler, Zwischenhändler, Logistikunternehmen was von haben, Verkäufer bezahlt werden, Strom und Energiekosten etc pp. und dann noch etwas Material übern Ladentisch geht, sollte klar sein das an bestimmten Stellen MASSIV gespart werden muss. Das Apple dies ebenso tut ist doch nix außergewöhnliches und uns ist das doch auch egal. Klar wenn mans ließt oder davon was sieht ist es einen ein Dorn im Auge, wenn man jedoch günstig ein tolles Produkt ergattert freut man sich über das Schnäppchen und hinterfragt da weniger, letztlich denken wir doch eh alle an uns. Seit nurnoch für die Auktionäre gearbeitet wird und alles global läuft ist es doch letztlich FAST überall so.
 
"Apple soll die widrigen Produktionsbedingungen in China seit Jahren bewusst ignorieren" Oh, jetzt sind wir alle überrascht!
 
So So, die Helden, auch genannt "ehemalige Manager" haben die Missstände damals natürlich akzeptiert, da sie sonst weniger Profite gemacht hätten und jetzt wo die draußen sind, lästern die schön über Apple. Cool, dass jetzt andere Unternehmen so schlecht produzieren können wie die wollen, während die ganze Welt auf Apple schaut und abgelenkt ist. Tja das hat man davon, wenn man es nicht objektiv sieht!
 
@algo: Wahrscheinlich haben sie zu wenig Abfindung erhalten. Zu Lebzeiten von Steve Jobs haben diese Weicheier sich nicht getraut und feste mitverdient. Scheinheilige Bande.
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