Google führt einheitliche Datenschutz-Regeln ein

Eine für alle Dienste geltende Datenschutz-Bestimmung statt 60 einzelner Regelungen: Das ist nach Angaben von Google das Ziel der neuen Fassung, die ab 1. März auf (fast) allen Angeboten des Unternehmens gelten wird. mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google

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"Persönliche Daten des Nutzers würde man weder weiterverkaufen noch in sonstiger Form (außer in sehr seltenen Fällen wie etwa nach einem geltenden Gerichtsbeschluss) ohne Zustimmung des Nutzers weitergeben." Für wie dumm halten die ihre Nutzer eigentlich?
 
@Anns: Erklär doch mal was du meinst. Glaubst du Google Verkauft Daten? Das würde doch ihrem Geschäft schaden. Macht so keinen Sinn.
 
@Oruam: ''Glaubst du Google Verkauft Daten? ''

ja!
 
@AM3D: an wen denn? Die wollen ja ein "Datenmonopol" bauen, genau wie jede andere Firma in der Branche. Was nützt es Google Daten zu verkaufen wenn sie stattdessen unheimlich viel Geld machen können indem sie dem Kunden (Werbepartner) perfekt personalisierte Werbung schalten.
 
@Oruam: Es gibt hier halt Menschen, die dieses Geschäftsmodell nicht verstehen...
 
@cyu re:6 Es gibt hier halt Menschen, die alles glauben was Google ihnen erzählt und die Google-Diensten vollkommen unkritisch gegenüberstehen!
 
@Uechel: Zur allgemeinen Info: Wenn Sie ein Google-Konto erstellen, fragen wir Sie nach personenbezogenen Daten. Zum Zwecke einer besseren Servicequalität werden möglicherweise die über Ihr Konto bereitgestellten Informationen mit Informationen aus anderen Google-Services oder Services von DRITTANBIETERN KOMBINIERT.....Siehe mal da:http://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ ODER da:http://www.google.com/intl/de/policies/privacy/Google-Services. Auf Partner-Websites – Wir bieten einige unserer Services über andere Websites an. Personenbezogene Daten, die Sie an diese Websites übermitteln, werden zur Bereitstellung des Service an Google gesendet. Diese Informationen werden entsprechend unserer Datenschutzbestimmungen verarbeitet.""!
 
@Uechel: Und es gibt Menschen die sich bei Facebook anmelden.
 
@cyu: Gibt es! Aber ich NICHT!
 
@Oruam: Das ist das einzige, womit die überhaupt dickes Geld machen. Durch den berkauf von Daten das jemand F-Promis gegoogled hat, verdienen die nichts.
 
@Anns: Das Geld entsteht noch immer durchs Werbegeschäft. Kein Werbepartner von Google hat Einblick in Daten, das ist Quatsch. Die Werbung wird von Google Personalisiert. Die Benutzerdaten machen es möglich. Aber hier wird sicher nichts Verkauft.
 
@Oruam: Wenn man die Daten weiter geben würde, dann bräuchten andere Firmen ja Google nicht mehr für Werbung, das würden die dann selber machen. Logisch, oder? Keine Ahnung, warum das einige nicht verstehen.
 
@Anns: So ein Blödsinn. Google verdient Geld vor Allem durch personalisierte Werbung oder durch Werbung bei der Google Suche. Da können sich Firmen dann einen Werbeplatz für einen Suchbegriff kaufen (z.B. könnte sich ein Computershop einen Werbeplatz für den Suchbegriff "Computer" kaufen) und das lässt sich Google je nach Attraktivität des Suchbegriffes fürstlich entlohnen. Die haben überhaupt keinen Grund irgendwelche Daten weiterzuverkaufen.
 
@nipper: Das war vll. vor 10 Jahren so, also Google einfach und schlicht Google die Suchmaschine war.
 
@re:1 Oruam: Ja, vielleicht! Aber Google macht "Kreuz"-Geschäfte mit anderen Dienste, z. B.- Amazon und daher hat Amazon Zugriff auf die bei Google gespeicherten Daten und umgekehrt!
 
@Anns: Ob _persönliche_ Informationen (Real Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtstag) weiterverkauft werden weiß ich nicht, allerdings bezweifle ich es. Was bestimmt weiterverkauft wird sind eher allgemeine Informationen auf anonymer Basis. Vielleicht noch mit deinem Account oder deiner (Google) Mail Adresse verknüpft.
 
@ re:3 pandamir: Aber Google macht "Kreuz"-Geschäfte mit anderen Dienste, z. B.- Amazon und daher hat Amazon Zugriff auf die bei Google gespeicherten Daten und umgekehrt!
 
@Uechel: Ja das kann sein, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vorstellen kann ich es mir allerdings. Nur die Frage ist, auf welche Daten da Amazon Zugriff hat. Immerhin hat Amazon ja ohnehin von jedem angemeldeten User dessen Daten. Allerdings kann google oder eben Amazon damit schon einige Verknüpfungen anstellen, da geb ich dir Recht. :)
 
@Anns: Google hat so eine weite Produktpalette, sodass sie die Daten zur Verbeserung der eigenen Dienste nutzen. Verkauft wird da nichts. Sie erwirtschaften sich quasi Informationen, die die Nutzung ihrer Dienste verbessert um so neue Kunden anzulocken. Es ist eher ein inneres ökonomisches System. Würde Google die Daten der Nutzer verkaufen, würden sie sich selbst den Wind aus den Segeln nehmen. Das Macht die Dienste wie Google Ads ja auch so begehert und einzigartig. Ansonsten könnten andere auf ihren Plattformen ja auf diesen Dienst verzichten.
 
@blume666: Hey, wenns so ist, ist ja toll. Darauf verlassen tue ich mich dennoch nicht,
 
@Anns: Es ist weder gut noch schlecht. Facebook hat nicht so eine breite Produkpalette, daher verkaufen Sie die Daten an Dritte. Google kauft lieber die Dritten und behält die Daten zur eigenen Verarbeitung.. oder was auch immer die damit machen. :D
 
@Anns: News: "..."Wir können dadurch Informationen, die man bei einem Service angegeben hat, mit Informationen aus anderen Diensten kombinieren...." ! Was ist daran besserer Datenschutz? Absolut nichts! Google vervollkommnet das User-Profil immer mehr und verfügt somit über ein immer vollständigeres Profil seiner User! Das ist was zum Gruseln aber nichts zum Schutz!
 
@Anns: Ob Google nun Daten verkauft oder nicht ist sicherlich schwer zu sagen, aber den User verkaufen sie für so dumm, wie der User ist.
 
@Laika: Ist der User denn pauschal dumm?
 
@Anns: Ja. Das ist auch der einzige Grund warum Google&Co so viel Geld machen können, nämlich mit unserer Dummheit.
 
@Laika: Ich möchte Unwissenheit und Dummheit nicht als Synonyme behandeln. Die tatsache, das ein großes misstrauen gibt, ist mehr als Berechtigt.
 
@Laika: Dummheit mit zwei "m" ;) sorry musste sein ;) Gegenfrage, was verlieren wir bei der ganzen Sache?
 
@Anns: Weist du, wir leben ja nicht in den 80ern, heute muss jeder der solche Dienste in Anspruch nimmt, sich auch informieren, mit der Materie auseinander setzen. Die Aussage, ich habe es nicht gewust, zieht heute nicht. Und wenn man dann weis wie Google mit Daten umgeht, und sehr genau guckt was man dafür eigentlich bekommt und sich denoch registriert, dann ist man nicht unwissend, sondern dumm. Es ist aber trotz dem nicht nötig alles zu tragisch zu nehmen, wir sind einfach nur Menschen, und sehr einfach gestrickt. Das nutzen Gogle&Co im Vollem Umfang.
 
@Laika: Aber wir wissen doch eben nicht, wie Google mit Daten umgeht. Wie du schon sagst, wir leben nicht mehr in den 80ern. Das was man schreibt was man mit Daten tut und das was man tatsächlich damit tut, sind meistens große Unterschiede.
 
@Oruam: Selbstbestimmtheit und Objektivität. Der Algorithmus ersetzt das eigene Denken
 
@Anns: Aber von der personalisierten Werbung hast du schon gehört? Wie glaubst du entsteht diese. Google sammelt die Daten, und Google verkauft die Daten. Schwups, bekommst werbung angezeigt generiert durch dein eigenes herumgeklicke. Du darfst dann deine Peinlichkeiten der ganzen Welt über Facebook oder Google posten, und diese wiederum, machen so viel Geld, das man die Ganze Welt damit versorgen könnte.
 
@Laika: Um Werbung geht es (mir) doch gar nicht.
 
@re:21Oruam: Den Überblick und die Sicherheit wo überall unsere Daten sind und was alles mit ihnen passiert! So einfach ist die Antwort darauf!
 
@Anns: "... Für wie dumm halten die ihre Nutzer eigentlich?" Offenbar für klüger als Dich :) Wie schon anderweitig gesagt, Daten sind Kapital und viel mehr als das hat Google nicht daher verwerten sie die Daten, statt dieses Kapital zu verkaufen und ihren Vorteil aus der Hand zu geben.
 
Endlich! Daten wurden ja schon immer benutzt, ab jetzt halt unter einer gemeinsamen Datenschutz-Regel. Das macht es für den Konsumenten einfacher und Google profitiert da auch. Ein riesen Schritt zu einem einheitlicherem "Ökosystem".
 
@Oruam: Wie kann man nur soooo leichtgläubig sein! Glaubst Du allerernst dass Google so eine Änderung machen würde, wenn Google nicht VORRANGIG davon profitieren würde. Und glaubst Du allerernst, dass so eine Neugestaltung auch bedeutet, dass die Verbraucher- / User-Rechte verstärkt werden?
 
@Uechel: Und wenn? Sie bieten guten Service, haben sich das einfach verdient. Von mir aus können sie mir gerne personalisierte Werbung schalten. Und welche Daten hat google schon, abgesehen von meinem Nutzerverhalten mit grober Einschätzungen aus welchem Teil Deutschlands ich komme, gespeichert unter einem Synonym. Wenn es dir nicht passt dann geh doch zu Web.de, freu dich über deine 12Mb mailbox und benutze deren Suchmaschiene. Aber glaube ja nicht das die keine Daten sammeln. Verstehe einfach nicht wie manche Leute bei jeder Google News aufs neue den selben Müll predigen müssen und glauben andere Internet Konzerne seien besser. Lieber gehe ich zu dem Riesen,der viel zu verlieren hat, als zur Minischleuder bei der keiner weiss was ist wenn sie Bankrott gehen.
 
@flailers re 2: Du:"...Verstehe einfach nicht wie manche Leute bei jeder Google News aufs neue den selben Müll predigen müssen und glauben andere Internet Konzerne seien besser..." ? Müll predigst Du! Wo habe ich oder andere hier behauptet, andere Dienste sind besser? Naaaa! Richtig! Nirgends! Halte Dich einfach an die Tatsachen, unterstelle nichts und "predige keinen Müll"!
 
@Uechel: Sie profitieren durch ein besseres Bild bei den Nutzern und Datenschützern, reicht das nicht?
 
[re:3]bgmnt : Das sehen die Datenschützer aber total anders! Mache Dich mal hier im Internet oder in der Presse kundig darüber bevor Du sowas Falsches und Widerlegbares schreibst! "Die neuen Datenschutzbestimmungen bringen keine Verbesserungen, hält Datenschützer Hans Zeger von ARGE Daten gegenüber der futurezone fest." Siehe da: http://futurezone.at/netzpolitik/7062-google-datenschutz-keine-vorteile-fuer-nutzer.php ODER "Grundsätzlich sollten die Nutzer jedoch davon ausgehen, dass Google die Möglichkeiten vollständig ausschöpfen werde. Wer Anwendungen sucht, bei denen eine Profilbildung mit anderen Diensten gerade nicht erfolgt, sollte daher künftig seine Daten besser auf verschiedene Anbieter verteilen." So der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar. Siehe da:http://www.radiohamburg.de/Deutschland-und-die-Welt/Internet-Co/2012/Januar/Neue-Datenschutz-Regelung-Google-fuehrt-Nutzerdaten-zusammen. ODER "Google schafft den gläsernen Nutzer.....Selbst zu steuern, welche Daten man Google mitteilen will, wird immer schwieriger..... Datenschutzexperten sprechen von „Persönlichkeitsprofilen“, die damit erstellt werden können. „Mancher Geheimdienst wäre in der Vergangenheit froh gewesen, wenn er solche Informationen gehabt hätte“, sagt Ulrich Kühn, Mitarbeiter beim Hamburger Datenschutzbeauftragten...." Siehe da: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.datenschutz-google-schafft-den-glaesernen-nutzer.9f5ebb1e-083b-4409-a874-d6ce2d5e6977.html. KURZUM: Was Du da schreibst ist nachgewiesener maßen "Dumm Tüch" und entspricht NICHT den Tatsachen!
 
@Uechel: Hier werden aber zwei Dinge verwechselt, wahrscheinlich, weil Google beides zusammenlegt. Die Vereinfachung der Datenschutzbestimmungen ist etwas positives, das dürfte auch kein Datenschützer bestreiten. Daß dies im Zuge einer Umstrukturierung der Dienste erfolgt ist eine andere Sache. Es darf also kritisiert werden, daß Googles Dienste jetzt Nutzerdaten austauschen, jedoch sollte es als positiv erachtet werden, daß man dafür dann zumindest nicht 60 Datenschutzbestimmungen durcharbeiten muss. Und im Gegensatz zu so manch anderen Unternehmen, sind die Datenschutzbestimmungen bei Google zumindest für Normalbürger verständlich. Wenn man also beide Faktoren trennt, dann kann die Vereinfachung des Bestimmungen nur positiv gewertet werden, denn andernfalls würden die Daten zusammengeführt und die Bestimmungen ebenfalls.
 
@Oruam: Wenn Google Dich bei allen Diensten als einen User erkennt haben sie ein noch viel vollkommeneres Profil von Dir. Stell Dir 60 Dienste mit Profilen von Dir vor, und das zu einem einheitlichen Profil von Dir vereinigt. Das gibt dem Begriff "gläserner Mensch" eine völlig neue Dimension. Ein erhellender Artikel dazu: http://www.extremetech.com/computing/115425-google-is-fubar
 
@moribund: was google macht ist relativ verspätet. wieso sollte ein Konzern nicht all seine Dienste Verknüpfen? Was hat Google davon zu wissen was ich zu Mittag esse? Mein Wohnort, Alter, Beruf, Beziehungsstatus etc... sind für die nur wichtig um Werbung zu schalten, nicht um mich zu überwachen. Währe Google ein Staat hättest du absolut recht. Aber ich bezweifle das Google mehr will als nur Geld zu verdienen. Wenn Google wirklich so gefährlich ist, was ist dann Facebook? Oder Apple? Das ganze wird wieder nur aufgebauscht.
 
@Oruam: Hab ich irgendwo behauptet dass Facebook oder Apple weniger gefährlich sind. Ich möchte generell nicht dass eine Institution alles über mich weiß, sei es der Staat oder ein Privatunternehmen.
 
Wie unkritisch Winfuture dies hinnimmt ist schon erschreckend. SPON hat da einen schönen Artikel zu: http://bit.ly/ypiPgp
 
@unsub: Es ist nicht die Aufgab von Winfuture die Sache zu bewerten, im Gegenteil. Ich finde diesen Neutral geschriebenen Artikel sogar richtig gut.
 
@Anns: WF könnte aber auch ganz neutral mehr darüber informieren, was solche Sätze wie "Wer sich bei Google einloggt, wird auf (fast) allen Diensten bzw. Produkten des Unternehmens als ein einziger User behandelt." bedeuten. Vielen hier scheint das nicht bewußt zu sein. Oruam [02] findet das zum Beispiel auch noch toll.
 
@unsub: Es muss Neutral sein, es ist ein News Portal für den PC, wäre es ein Blog würde mir auch die Meinung fehlen, aber da macht WF es mal richtig :-)
 
@unsub: Hallo, hast Du da bitte auch einen echten Link statt diesem hoch gefährlichen Verkürzer-Unsinn?
 
Fein. Somit tritt nun das ein was ich mir schon vor ein paar Jahren als Schreckensszenario ausgemalt habe. Alle Daten die der User generiert werden unter einer einzigen ID zusammengeführt, analysiert und entsprechend den Datenschutzbedingungen (die im Prinzip gar keine sind) weiterveräußert. Was kommt als nächstes?
 
@DennisMoore: Es wird nichts weiterveräußert, du Knaller. Wie oben bereits auch mittlerweile von Anns (hoffentlich) festgestellt wurde, verkauft Google die Daten nicht, weil sie sich so selbst schaden würden. Sie NUTZEN die Daten für die Anzeige personalisierter Werbung, die die meisten von uns eh durch AdBlocker wieder verschwinden lassen. Google verkauft Werbeplätze und zeigt die Werbung anhand unserer Userprofile an. Mehr ist das nicht. Was ist daran so schwer zu kapieren?
 
@DennisMoore: Hast Du denn diese Datenschutzsachen mal durchgelesen? Offenbar nicht. Richtig ist aber, dass Google das zusammen führt und dadurch mehr weiß als bisher. Allerdings kann man viel abschalten, zum Beispiel die Such-Historie, wusste ich vor dem Lesen der neuen Bestimmungen und Verfolgen diverser Links auch nicht .....
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