EU: User sollen mehr Kontrolle über Daten erhalten

Die für den Bereich Justiz zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding will den europäischen Bürgern zu mehr Verfügungsgewalt über ihre Daten im Internet verhelfen. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (heutige Ausgabe) nannte sie dies ... mehr... Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Nicolas Raymond / Flickr

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Der ist gut: die Server von Google stehen nur manche in Europa und Facebook gar keins in Europa.
 
@zivilist: stört die US Regierung auch nicht, wenn sie mal zugriff auf europäische datenbanken haben wollen.
 
@zivilist: :-D
 
@zivilist: allerdings hat Facebook seinen europäischen Sitz in Irland, was dazu führt, dass man sich an die EU-Vorschriften halten muss.
 
@Hoodlum: Aber seinen Hauptsitz in den USA, was dazu führt, dass die sich an die US-Gesetze, besonders den PatriotAct, halten müssen.
 
@Uechel: Falsch. Wenn sie mit Sitz in der EU innerhalb der EU agieren, zählt alleine EU Recht für sie (in der EU). Wo der Hauptsitz ist, zählt dabei Null. Ist im Steuerrecht auch nicht anders. Ein Beispiel, dass viele gut verstehen dürften: MMO Games - Betreiber mit Sitz in der EU nehmen beim ABO im Schnitt 13 Euro, fertig. Betreiber ohne Sitz in der EU nehmen auch die 13 Euro, es kommen aber dann noch Steuer hinzu (21%!). Nochmal kurz: Sitz in der EU = EU Recht, Sitz in den USA = US Recht!
 
@Scaver: Da liegst Du aber vollkommen daneben! US-Behörden haben jederzeit das Recht auf die Daten von US-Unternehmen, auch auf deren ausländischen Niederlassungen, zuzugreifen. Das Unternehmen muß den Behörden das gestatten per Gesetz (PatriotAct!). Unabhängig davon, wo der Hauptsitz liegt ob in USA oder z.B. Dt. Dafür nutzt das FBI einen National Security Letter und schon geht das OHNE jede richterliche Entscheidung! "... Das deutsche Unternehmen muss daher vor einem Vertragsschluss mit einem US-Anbieter untersuchen, welche Art von Zugriffen drohen, insbesondere aufgrund des Patriot Act, und welche Nachteile der Betroffene dadurch erleidet. Hier macht es einen Unterschied, ob die Zugriffe auf der Grundlage eines Gerichtsbeschlusses erfolgen oder durch einen National Security Letter des FBI..... Microsoft und Google im Sommer 2011 bekannt gaben, dass sie verpflichtet seien, Daten aus EU-Rechenzentren an US-Behörden weiterzugeben und dies auch schon getan hätten.... Diese Frage hat für das Cloud Computing in Deutschland große Bedeutung, denn Microsoft, Google und auch andere US-Unternehmen wie Amazon und Salesforce sind wichtige Cloud-Anbieter auf dem deutschen Markt. Ihre Angebote richten sich an Firmen aller Branchen, selbst deutsche SaaS-Anbieter (Software as a Service) nutzen häufig die Infrastructure-Dienste (IaaS) amerikanischer Provider.....Die USA haben die Befugnisse ihrer Geheimdienste und Ermittlungsbehörden im Jahr 2001 durch den USA Patriot Act beträchtlich erweitert. Wenn das FBI zur Terrorbekämpfung oder Spionageabwehr ermittelt, kann es nach Section 215 „Access to Records and Other Items Under the Foreign Intelligence Surveillance Act“ den Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) anrufen und über ihn Zugang zu Daten aller Art erhalten. Das Gericht erlässt hierzu einen Beschluss gegen eine Telefongesellschaft, einen Internet-Provider oder auch einen Cloud-Anbieter, der dann die bei ihm gespeicherten Daten herausgeben muss(!!!!!!!).....Um Daten zu erhalten, muss das FBI nicht unbedingt ein Gericht bemühen, sondern kann selbst einen National Security Letter (NSL) erlassen und damit Internet-Provider sowie andere Unternehmen verpflichten, Daten zu übermitteln, ohne den Betroffenen hiervon zu informieren. National Security Letters haben in der Praxis größere Bedeutung als Zugriffe durch ein Gericht.... usw..usw..usw!!! MOCH eines! Das Steuerrecht hat aber auch nicht das Geringste mit dem PariotAct zu tun, der sich ganz allein teils unter Einschränkung / Ausschaltung von Bürgerrechten der Terrorismus-Verfolgung widmet! Und es ist auschließ US-Recht und hat mit EU-Recht absolut nichts zu tun stellt sich auch über ausländisches und damit auch EU-Recht! Nochmal! Du liegst vollkommen daneben! EU-Recht interessiert die US-Behörden im Berecht Terrorsmus überhaupt nicht und der PatriotAct setzt sich ganz bewußt und voll gewollt darüber hinweg. So ist das. Nachzulesen im Internet, Wikipedia, Heise, SpiegelOnlin u.a.!
 
@Uechel: Nanu?! Minus?! Wer konnte denn da die Wahrheit bzw. die richtig sachliche Information nicht ab? Traurig, traurig! Bitte Argumente und kein anonymes Minus! Aber so ist das hier halt immer mal wieder. Wer keine Beweise / Argumente hat klickt dann einfach mal Minus!
 
Aha, also jede/r Bürger/in der EU soll mehr Kontrolle über ihre/seine Daten im Internet erhalten. Wie sich das eigentlich zu dem berühmten Staatstrojaner (der dient nämlich sicher nicht nur der reinen Strafverfolgung) verhält ist mir unbekannt!
 
@Graue Maus: Gut gebrüllt, Löwe! Noch ´ne Frage: Wie verträgt sich das mit der Veröffentlichung privater Daten durch Anonymus!
 
"Sie werde eine unmittelbar in der ganzen EU wirkende Verordnung für den privaten Sektor vorlegen sowie eine Richtlinie für die Zusammenarbeit von Polizei und Justiz. Auch diese werde Ausnahmeregeln enthalten, um den Umgang mit Daten bei der polizeilichen Aufklärung und Strafverfolgung effektiver zu machen." Unauffälliger kann man die weitergehende VDS doch nicht tarnen... Die ganze EU-Datenschutzveordnung ist eine Verarsche par excellence. Beispielsweise würde die Verfassungsbeschwerde komplett wegfallen. Im Fall der Fälle könnte mn dann nur noch beim Gerichtshof für Menschenrechte; und der kann dann auch nur die europäische Menschenrechtskonvention nutzen... Ergo: ein Rückschritt biblischen Ausmaßes, gepackt in Watte und Regenbögen...
 
Lol, und dann aber Sachen wie die Vorratsdatenspeicherung einführen? Ein bisschen widersprüchlich.
 
Wie kann man in der IT WElt heute noch so naiv sein und eine Regel fuer 30 Jahre planen?
 
@-adrian-: Das bedeutet, dass diese Regelung/Gesetze automatisch nach 30 Jahre ihre Gültigkeit verlieren, wenn sie nicht verlängert werden. Allerdings hat dies KEINEN Einfluss darauf, dass die Regelungen/Gesetze JEDER ZEIT angepasst, erweitert, geändert oder gar wieder abgeschafft werden können. Ist wie mit dem Verfallsdatum von Lebensmitteln. Man kann sie auch vorher aus dem Verkauf nehmen, aber zu diesem Zeitpunkt muss man es!
 
@Scaver: Aber wie wir wissen sind wir nicht so verschwenderisch die Waren vorher aus dem Regal zu werfen. Weil sie sind ja noch nicht abgelaufen. Genau so wirds mit der Regelung hier auch passieren :) Zeigt sich doch immer wieder
 
"EU: User sollen mehr Kontrolle über Daten erhalten" - gilt das auch für SWIFT-Bankdaten sowie Fluggastdaten, die aktuell noch munter an die USA verschenkt werden? Dann würde ich es begrüßen. Wenn nicht, dann sollen die Damen und Herren von der EU mal schön die Klappe halten.
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