Grooveshark wirft GEMA Falschaussage vor - Update

Nachdem die Streaming-Plattform Grooveshark sich jüngst aus Deutschland zurückgezogen und auf die GEMA als Hauptschuldigen gezeigt hat, haben die Betreiber den Vorwurf zurückgiewesen, sie seien nie zur Zahlung von Tantiemen gewillt gewesen. mehr... Gema, Grooveshark, Grooveshark Sperrung, Grooveshark Verbot Gema, Grooveshark, Grooveshark Sperrung, Grooveshark Verbot Grooveshark

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Zu dieser ganzen Thematik kann ich nur das Zitat von Dave Grohl Einfügen: http://9gag.com/gag/1983536
 
Tja, irgendeiner lügt da wohl ...
 
@departure: Im Zweifelsfall die GEMA :)
 
@-adrian-: Wenn man sich YouTube anguckt und das Kreuzfeuer in dem die GEMA stand, trau ich ihr zu sich selbst aus dem Schlamm ziehen zu wollen - wenns sein muss mit lügen.
 
@-adrian-: Was macht Dich da so sicher?
 
@departure: Es ist doch ganz einfach! Warum schließt sich Grooveshark nicht der Vereinbarung von Ende vergangenen Jahres an, wo es nach langen Verhandlungen zu einer Einigung im Streit um Streaming-Abgaben gekommen ist. Siehe Winfuture u.a. Info-Seiten. Danach müssen bei Abo-Angeboten zwischen 60 und 100 Cent pro Nutzer an die GEMA gezahlt werden, bei werbefinanzierten Gratisangeboten sind je nach Interaktivität des Dienstes zwischen 0,025 und 0,6 Cent pro abgespieltem Song fällig. Diese Einigung hatte z.B auch den Start von Streaming-Angeboten wie iTunes Match erst möglich gemacht. Daraus resultiert doch nur, Grooveshark will nichts oder noch weniger wie die anderen Dienste zahlen, folglich Grooveshark ist unglaubwürdig! Basta!
 
@Uechel: Zur Ergänzung! Es ist eine uralte Methode in Verhandlungen, solange zu verhandeln und dieses immer und immer weiter in die Länge zu ziehen, da man ja solange noch seinen Vorteil ausnutzen kann! Hier: Grooveshark mit Zahlungsverweigerung und somit mit Gewinn / Einahmen ohne Abgaben an die Produzenten / Künstler / Autoren / Komponisten usw. !
 
@Uechel: Der Unterschied zwischen Behauptung und Gegenbehauptung ist hier erstaunlich hoch. Grooveshark sagt, sie hätten ein mordsfettes Angebot unterbreitet, die GEMA sagt, Grooveshark hätte noch nicht einmal den leisesten Kontakt aufgenommen, geschweige denn, ein Angebot unterbreitet. Entweder träumt man bei Grooveshark und hat das Angebot nur im Traum unterbreitet, oder in der Poststelle der Gema ist das Schreiben von Grooveshark irgendwie verlorengegangen. Obwohl ich mir beides nicht vorstellen kann, muß ich feststellen: Hier stimmt was nicht, und das kann die Berichterstattung dazu miteinschließen!
 
@departure: Ich sag mal so... wenn Groovshark ein verbindliches Angebot gemacht hat, können die dies nachweisen. So was verschickt man nicht mit der einfachen Post und ner 55 Cent Briefmarke. So was geht über offizielle Kanäle, wo man es nachher (z.B. in einem Rechtsstreit) auch nachweisen kann. Und solange Grooveshark dies nicht belegen kann, erachte ich ihre Aussage als falsch. Schließlich kann die GEMA nicht beweisen, dass sie etwas nicht bekommen haben. Wie auch? ^^
 
@departure: Es bleibt die Frage ganz neutral und ohne Unterstellungen: Warum schließt sich Grooveshark nicht der Vereinbarung von Ende vergangenen Jahres an, wo es nach langen Verhandlungen zu einer Einigung im Streit um Streaming-Abgaben gekommen ist? So lange sie dass nicht tun oder auch nur den geringsten Beweis erbringen, warum sie diese Vereinbarung nicht auch abschliessen können, ist Grooveshark unglaubwürdig!
 
Ich glaube ja nicht, dass die GEMA immer im Sinne der Künstler handelt... Wenn ich erfolgreicher Musiker wäre, würde ich mich über Streamingdienste im Internet sogar freuen, denn die Werbung ist dann einfach genial... Allerdings wenn ich nur auf meine Rechte bestehe und alles und jeden fertig mache, der Musik kopiert, ist das doch eigentlich schlechte publicity....
 
@Schwaus: Man muß aber bedenken das es jede Menge 'Künstler' gibt die auf ihr Recht bestehen und damit viel Geld verdienen wollen.Wenn es nicht so wäre dann würde es soetwas wie die Gema überhaupt nicht geben
 
@Hamsun: Leider doch, weil man als Künstler quasi keine Chance hat. Entweder GEMA oder jeder Depp kann einfach Dein Lied kopieren... Wenn man dann Klagen will als kleiner Künstler kann man sich auf viel Gerichtstammtamm einstellen, den die meisten sich schlicht nicht leisten können. Außerdem sind die meisten Musiker keine Juristen. Bleibt also nur der Gang zur GEMA, wo der Künstler selbst übrigens ebenfalls sein "Schutzgeld" zu zahlen hat. Zurück bekommen davon besonders die kleinen aber eigentlich nichts.... Es ist zum kotzen, dass der Gesetzgeber da nichtmal aufräumt.
 
@Schwaus: Das mit diesem Verzicht auf Gratiswerbung erinnert mich an die Fabel mit dem Typen der einen Kirschbaum im Garten hatte, den er mit niemandem teilen wollte. Er wachte so eifersüchtig, dass keiner seinem Kirschbaum zu nahe kam, dass er sogar die Bienen vertrieb, die das Nektar der Kirschblüten sammeln wollten. In der nächsten Saison guckte er dann blöd aus der Wäsche, weil er - ohne Bestäubung der Bienen - keine Kirschen hatte...^^
 
Schlechtes Geschäftsmodell, anderleuts Content für nahezu lau streamen zu wollen, denke ich mir...
 
@rallef: Jo wozu Supermärkte auf machen, anderer Leute Herstellungen verkaufen, wo kommen wir denn da hin?
 
@nodq: Auch der Großmarkt / Hersteller möchte seine Sachen bezahlt haben. Wenn der Supermarkt das nicht bezahlen möchte, bleiben die Regale leer, so einfach ist das. Allerdings eine klassische loose - loose - Situation.
 
@rallef: Ahja, weil auch die Supermärkte Kommissionskauf betreiben, wäre mir neu, sehr neu. Kommissionskauf wird meist bei Produkten betrieben, die neu auf den Markt kommen, oder bei sehr teuren Luxus Artikeln. Oder kostet bei euch die Herta Wurst paar Millionen EUR? Echt unglaublich wie manche hier argumentieren.

Und Grooveshark zahlt nun halt keine Gebühren mehr an den "Hersteller" (GEMA) demnach auch kein Service mehr in Deutschland. Mit Logik haben es einige hier nicht so sehr.
 
@nodq: Wenn ich jetzt meinerseits Deine Argumentation nicht verstehe, liegt das bestimmt an mir ^^ ich habe geschrieben, dass wenn jemand was verkaufen will, muss der das seinerseits irgendwo gegen Geld herbekommen. Und wenn der Hersteller mit dem gebotenen Einkaufspreis nicht einverstanden ist, gibt es nichts zu verkaufen. "Und Grooveshark zahlt nun halt keine Gebühren mehr an den "Hersteller" (GEMA) demnach auch kein Service mehr in Deutschland" - meine Rede.
 
@nodq: Er schrieb von "für Lau streamen", Du von "verkaufen" - schlechter Vergleich.
 
@departure: Grooveshark, wie jeder andere Streaming dienst hat premium Angebote, wodurch auch das Geld verdient wird. Oder glaubste die verdienen durch reine Nettigkeit? Bloß nicht mal 2 Meter weit denken, echt schwer. Und der Supermarkt lässt dich den Einkaufswagen umsonst nutzen damit du dann kostenpflichtige Dinge kaufst. So funktioniert das nun mal.
 
@rallef: Wieviel ist denn "nahezu"? Und "Spatz in der Hand" könnte noch immer besser sein, als garnix (weil man ja auch bequem IP ändern und weitermachen kann). GEMA ist da wirklich von gestern und nicht flexibel.
 
@tomsan: Wenn die GEMA (die ich gar nicht verteidigen will) mit dem Preis nicht zufrieden ist, weil sie meint die Taube haben zu können... ja dann war's das. Wenn andere dann meinen den Ramsch kostenlos bereitstellen bzw downloaden zu müssen, wie Du nahelegst, nun ja, dann haben sie die Konsequenzen zu tragen, so ist das System *Seitenblick nach Neuseeland*
 
@rallef: Jep, so isses wohl. Und leider werden wir nie wissen, *was* denn überhaupt von beiden Seiten vorgeschlagen wurde. Aber bei Youtube war es ja für vielgeklicktes absolut utopisch, da auch nur annähernd die Kosten wieder reinzukriegen.... tja, dann halt mal wieder ein Schritt zurüclk in unserem Land. Was solls.... GEMA hat gewonnen, können sich freuen. ;)
 
Ich würde vorschlagen, dass einfach ALLE Unterhaltungsangebote im Web (die in irgend einer Weise Lizenzen erfordern) dicht machen und die Branche somit gegen die Wand fahren lassen. Wenn dann die Wunden geleckt werden kann man wieder bei Null und in einem vernünftigem Maße anfangen. Das Beispiel Megaupload zeigt nur all zu deutlich, dass die Medienbranche schlichtweg zu viel macht hat, teilweise sogar über dem Gesetz steht. Dieser Entwicklung muss entgegen gewirkt werden. Sie verteufeln das Internet? Dann sollte man sie daraus auch verbannen.
 
Auf meinem Galaxy S2 funktioniert die Grooveshark APK ohne Probleme. Ob sich die App über nen Proxy verbindet?
 
@tim-lgb: Nein, sie ist nur nicht im offiziellen Marketplace zu haben.
 
Ich sehe das aber auch so, dass Grooveshark mit anderer Leute Arbeit Geld verdienen will ohne die Ursprünglichen Leister daran zu beteiligen. Dass öfentlich bereitgestellte, urheberrechtlich geschützte Medieninhalte in jedem Land mit Abgaben behaftet sind, dürfte wohl dem dümmsten klar sein. Über die einzelnen Zahlungsmodelle und deren Handhabung mag sich streiten lassen - nicht aber über eine Beteiligung der Künstler selbst. Als ehemaliger Veranstalter weiss ich selbst, welche irrsinnigen Forderungen die GEMA teilweise hat. Andererseits weiss ich aber auch, dass man bei entsprechendem Verhandlungsgeschick, vernünftiger Argumentation und Hartnäckigkeit bei der GEMA auch ganz schön was erreichen kann und die einem auch entgegen kommen. Vor allem dann, wenn ich ein regelmässiges Musikprogramm habe; egal ob live oder aus der Konserve. GEMA-Gebühren wurden schon immer von allen Veranstaltern bezahlt. Und zu Veranstaltern zählen nicht nur die Ausrichter von Live-Auftritten sondern auch Fernseh- und Rundfunkanstalten, Gastronomiebetriebe und auch Streaminganbieter.
 
Die GEMA ist nichts anderes ein als mafiöser Haufen eiskalter Betrüger!-----------------------------------------------------------------------

DIE "SOLIDARPRINZIPIEN" EINER SOLIDARGEMEINSCHAFT - Das geheime Finanzierungsumverteilungssystem der GEMA

http://tinyurl.com/wie-die-gema-funktioniert
 
Allgemeiner Kommentar:
Simfy ist so schlecht geworden, nach jedem Lied poppt jetzt eine 30 Sekunden Werbung auf, zusätzlich ist man auf 15 Stunden pro Monat begrenzt. Also ist Simfy, wie bei Grooveshark auf der Webseite beschrieben, keine gute kostenlose Alternative. Wer aber bereit ist 4,99€ pro Monat zu bezahlen, dem wird bei Simfy schon etwas geboten.
 
Mit nem Proxy funktioniert GS noch recht gut. Bei solchen Aktionen frage ich mich eh immer, in was für nem Land ich lebe, in dem ich Zensurmaßnahmen durch technische Lösungen umgehen MUSS.
 
@reaper2k: wieso musst du? du kannst auch einfach die nutzung einstellen und anderweitig musik hören. gibt ja genug gema konforme formate.
 
Die GEMA ist ein, von der Idee her guter, Geldeinsammeldienst für
Künstler. Von kaufmännischen Dingen haben diese Herren allerdings null Ahnung. Müssen sie auch nicht, denn die GEMA versteht sich als Polizei. Wenn man manchmal sieht, wie dieser 'Dienst für Künstler' Provisionsvertreter engagiert und gut bezahlt um z.B. kleine Kneipen zu tyrannisieren und auch noch die letzten Pfennige mobil zu machen.
Diese kleinen Vertreter treten auf als seien Sie Vollziehungsbeamte des Staates.
 
@222222: Weder die Gema noch ihre Außendienstler haben ordungsrechtliche oder polizeiliche Befugnisse. Sie vertreten die Rechte ihrer Mitglieder. Diese Mitglieder, Urheber von Musikwerken, möchten bezahlt werden, wenn jemand ihre Musik öffentlich aufführt, vervielfältigt, damit Geld einnimmt undsoweiter undsofort. Wenn ein Kneipenwirt nicht zahlt, rückt da keine Polizei aus, keine Sorge. Die Gema schickt dann eine Rechnung, Zahlungerinnerung, Mahnung, 2. Mahnung, wie bei jeder stinknormalen Firma, bei der man Schulden hat, auch. Streitet der Kneipenwirt ab, daß ein Schuldverhältnis besteht, kann die gema dann klagen und von einem Gericht klären lassen, ob der Wirt nun zahlen muß oder nicht. Man darf bloß keine Angst vor der Gema haben. Vieles ist Verhandlungssache, und die regionalen Gema-Leute sind Menschen, mit denen man reden kann. Hat der Kneipenwirt beispielsweise ausschließlich Musik von Rammstein gespielt, muß er nichts zahlen (Rammstein ist Gema-Frei, weil die Band ohnehin kaum Airplay im Radio od. Fernsehen hat und wohl auch nur wenig in Discotheken läuft, lohnt sich eine Gema-Mitgliedschaft für Rammstein nicht, die haben genügend Einnahmen aus Tonträgern und Konzerten). Dies nur ml als Beispiel. Wer aber total angesagt ist, im Radio und Fernsehen rauf und runter läuft und auch vielmals öffentlich (Discothek) abgespielt wird, wäre dumm, wenn er kein Gema-Mitglied wäre. Denn die gema sammelt ihm die zustehenden Tantiemen ein, diesen Dienst bezahlt der Künstler mit seinem Mitgliedsbeitrag.
 
Hurra! Endlich wieder eine News, die Möglichkeiten bietet undifferenziert per Kommentare über die GEMA herzuziehen! Aber warum zahlt Grooveshark nicht einfach die Gebühren, die Ende vorigen Jahres für Streaming-Dienste vereinbart wurden?! Siehe auch weiter oben bei mir 02 [re:4]Uechel ! Und gut ist´s!
 
@Uechel: Weil die schlicht abartig hoch sind.
 
jetz wird facebook schon als quelle genutzt, ach du .....
 
@mAsTErLi: naja morgen sind es dann SMS oder Brieftauben
 
Wer sagt das die Gema nicht mehr dreck am stecken hat als wulff ?
 
@Montag: die ganze welt ist korrupt, außer der kleine bürger
 
GEMA - die FDP der Drücker"industrie".
 
Ich bleibe einfach bei meinem Stream von der Universität der Ägäis. Da weiß ich wenigstens die Kohle für Griechenland Hilfe für mich sinnvoll eingesetzt. :-) Oder bei den Französischen Nachbarn, die Frequence Trois Streams sind auch mal ganz nett. Man hat ja die ganze Welt zur freien Auswahl bei Streams. Auf Jamaika hört man ganz gerne mal Reggae, hier auch. Die GEMA kann mich derweil da lecken, wo die Sonne nie hin scheint.
 
@Feuerpferd: das klappt auch beim fernsehen. theoretisch braucht man im haus nur einen mit fernsehen, der ins netzt streamt sowie internetanschluss bietet. schon sind alle anderen davon befreit :)
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