Megaupload: Anwalt erklärt die Folgen für Nutzer

Für die Nutzer des Filehosters Megaupload kann dessen Schließung unterschiedliche Folgen haben. Ein Risiko besteht für jene, die urheberrechtlich geschütztes Material hochgeladen haben. Downloader haben hingegen wohl nichts zu befürchten. mehr... Kim DOTCOM, Kim Schmitz, Mega Bildquelle: MEGA Filesharing, Megaupload, Filehoster, one-click-hoster Filesharing, Megaupload, Filehoster, one-click-hoster MegaUpload

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Ja ja, die möchte gern Weltpolizei USA haben mal wieder zugeschlagen. Echt Hammer!
 
@Jack21: Die Restliche Welt ist ja so viel besser!....
 
@Edelasos: die gruppe staat eines jeden landes hat mit den übrigen bürgern des landes nichts zu tun. alle gruppen "staat" sind eine globale einheit, die gegen die globale gruppe "bürger" steht.
 
@laplainstein: Selten so einen Schwachsinn gelesen. Informiere dich bitte mal darüber, was Staat bedeutet. Wenn du in deinem Beitrag Staat gegen Regierung tauschst, macht es wenigstens ein bisschen Sinn. Auch wenn es immer noch zu verallgemeinert wäre....
 
@Jack21: Politik und Justiz ist die Marionette der Wirtschaft. So war es schon immer.... Es wird immer nur anders verpackt....
 
@Jack21: Wieso Weltpolizei USA? Was hat das hier nun mit "Welt" zu tun?
 
@bluewater: Eine Firma aus HK mit weltweit verteilten Servern und die nehmen die deutschen Besitzer in Neuseeland fest. Viel internationaler geht's nun wirklich nicht.
 
@Johnny Cache: Ich glaube ihr habt den Begriff Weltpolizei nicht richtig verstanden.
 
@Crod: Ich glaube du hast nicht ganz verstanden. Eigentlich sind sie noch viel schlimmer als eine Polizei, da sie mal wieder ihre eigenen Gesetze erfinden und quasi willkürlich handeln, was einer reinen Exekutive nicht erlaubt sein darf. Ich finde es absolut unerträglich das ein einziges Land einfach meint andere Länder und deren Gesetze zu bevormunden und sich am Schluss auch noch "die Guten" schimpfen. Pfui
 
@flailers: Wenigsten einer der es versteht! DANKE!
 
@Crod: Weltsheriffs ist richtig,ok?
 
@bluewater: Hongkong, Neuseeland?
 
@Jack21: ...und mit jeder ihrer aktionen werden sie für uns ein wenig transparenter.
 
Wenn keine IP-Adressen gespeichert worden sind, wieso können dann Uploader eine Strafe bekommen? Gibt es ein Land, wo keine IP-Adressen gespeichert werden?
 
@IchEuchNurÄrgernWill: Uploader bekommen Geld für die Downloads, somit müssten irgendwo Kontodaten bzw. andere Daten gespeichert sein um die Uploader zu identifizieren.
 
@citrix no. 2: nicht wenn es über paypal laufen würde...
 
@sersay: Bei PayPal kannst über das Geld auch nur dann "real" verfügen, wenn du es dir auszahlen lässt, auf ein Bankkonto.. Du kannst dir vielleicht mit dem Geld was kaufen, aber dann wird diese "Lieferung" vielleicht auch irgendwo hingeschickt.. keine Sorge, die Uploader werden schon belangt, auch über PayPal....
 
@citrix no. 2: Also wird uploadern nachgewiesen, dass sie geld bekommen haben? Ist ja der Knaller.
 
@XiRoT: Lediglich Uploader die zahlendes Mitglied bei MU waren könnten ermittelt werden, denn sonst können Sie ja nicht vom Bonussystem profitieren. Insofern ist die Stellungnahme des Anwalts zu undeutlich.
 
@IchEuchNurÄrgernWill: naja aber dann könnte man auch nur für die uplaods belaugt werden die man in den letzten 7 tagen gemacht hat. (wenn ich den Artikel richtig deute)
 
@Natenjo: nein, man muss zwischen Uploadern (sind mit Usernamen registriert und daher evtl. über sonst was - E-Mail, Bezahldienst, oder vllt. sogar doch IP-Adresse - auffindbar) und Downloadern (wohl keine IP-Adresse gespeichert, wenn dann laut Artikel nur 7 Tage betroffen - aber wer weiß) unterscheiden.
 
Jetzt müssten doch glatt alle, die was legal da hochgeladen haben, die Bundesbehörden auf Herausgabe verklagen ;D
 
Hat Megaupload.com irgendwo Öl gebunkert :) ?
 
@citrix no. 2: nö, aber 175 Millionen USD wurden mal beschlagnahmt + viele viele Autos und schöne Fernseher (wobei der kleinste "nur" 65" hatte).
 
Ist klar, bestimmt werden Millionen und aber Millionen Uploader bestraft.
 
@janeisklar: Ich sehe darin, wenn ich so im Nachhinein überlege, nur Panikmache und Einschüchterung. Ich bin trotzdem nach wie vor der Meinung, dass diese kapitalistischen Säcke lieber mal ihr Modell umdenken sollten, dann gäbe es nicht so viele Raubkopien! Letztendlich ist die Industrie Schuld und nicht der Kleine Mann. Dennoch: Millionen von Seedern und Leechern zu strafen, dürfte einiges an Geldern und vor allem Zeit schlucken - für mich eher absurd, dass die das machen.
 
@Johnnii360: Eben, die USA predigen Wasser und trinken Wein, ich finde diese radikale Abschaltung sehr bedenklich. Es gibt auch User, die da legale Sachen hochgeladen haben. Und das es Einschüchterung ist, sehe ich auch so. Da wird keinem Uploader was passieren, es sei denn, es gab welche die das im großen Stil betrieben haben. Alles andere wäre gar nicht umzusetzen, selbst wenn man mal von dem Kostenrisiko für die Rechteinhaber absieht. Der Aufwand so viele kleine Uploader zu bestrafen wäre gar nicht zu leisten. Das lächerliche, es gibt unzählige gleichartige Anbieter und die Urteile zu denen sind gleichermaßen unterschiedlich. Rapidshare bspw. war auch schon mehrfach vor Gericht um letztlich zugesprochen zu bekommen, dass der Content technisch nicht überwachbar sei, man aber löschen müsse, sobald man von Urheberrechtsverletzungen erfährt. Aber so ist das, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.
 
gibt doch bereits eine kopie der seite .... wird doch dank twitter / facebook schon seit heute morgen rumgeschickt
 
Falls IPs gespeichert worden wären, wäre das ein größeres Verbrechen, als das, was irgendwelche Leecher begangen haben könnten. Davon aber mal ab: wir leben in interessanten Zeiten! Es wird sicherlich spannend werden, was die Filesharer machen. Bisher war es immer so, dass die Evolution weiter ging und mit jedem forcieren der Filesharing Weiterentwicklung haben sich RIIA, MPAA, Mafia, GVU gewaltig selbst ins Knie geschossen.
 
@Feuerpferd: Macht die Mafia mittlerweile auch bei Urheberrechtsverletzungen mit?? Ich dachte die haben nur was mit Betonschuhen zu tun und sinnlosem rumgeballer auf Straßen und aus fahrenden Autos ^^.
 
@Sirius5: Okay, Mafia müssen wir streichen. Mehrfachaufzählung!
 
@Feuerpferd: Bitte was? JEDER, ich wiederhole JEDER Server auf der kompletten Welt speichert IP-Adressen im Log. Nochmal: JEDER. Und ein letztes Mal extra für dich: JEDER! ;-)
 
@sushilange2: Und das ist illegal! Es mag möglicherweise nicht ohne Antrag gleich Strafverfolgt werden, aber es ist nach deutschem Recht illegal!
 
@Feuerpferd: Nö. Normal. Ohne Logs kannst du keinen Server betreiben und warten. Keinerlei Statistiken nutzen, keinerlei Sicherheitsmechanismen verwenden, etc. pp. Vielleicht schockiert es dich jetzt, aber bei jeder Übertragung im Netzwerk oder im Internet wird IMMER deine IP-Adresse übertragen (wenn du wüsstest, was dein Browser alles übermittelt...). Ein Server muss je nach Dienst die IP-Adresse sogar zwischenspeichern, damit der Dienst überhaupt funktionieren kann und man bei mehreren Teil-Anfragen überhaupt erkennen kann, dass die Anfragen zusammen gehören. Winfuture speichert auch deine IP-Adresse. Ist auch völlig belanglos, da dies erstmal völlig anonym ist und man darüber niemanden identifizieren kann. Nur mithilfe der Staatsanwaltsschaft kann man denjenigen hinter der IP ermitteln lassen. Und das eben auch nur im begrenzten Zeitraum (Vorratsdatenspeicherung der Internet-Anbieter)
 
@sushilange2: Wenn Du IPs logst ist das nach deutschem Recht schlichtweg illegal. Da gibt es gar nichts daran zu rütteln. Wenn Du nicht dabei erwischt wirst, hast Du Schw3in gehabt. Bei Internet Provider drückt man bis zu 7 Tagen Logs die Augen zu. Webserver Betreiber speichern aber nach deutschem Recht grundsätzlich illegal, falls sie IPs speichern. Erinnert auch an die Tatsache, dass Loger Buden die für Abmahn Abzocker arbeiten ebenfalls in der Illegalität arbeiten. Deswegen ist ja auch Logistep illegal.
 
@Feuerpferd: Jeder Webserver speichert IPs. JEDER. Es gibt keinen, wo das irgendwie deaktiviert wäre. Das ist absoluter Schwachsinn. Mir ist da auch kein Gesetz bekannt, lediglich uralte, fragwürdige Urteile, die je nach Gericht anders ausgelegt werden können. Und von daher wird es da auch niemals je eine Klage geben, die erfolgreich sein könnte. Wenn man keine IPs loggen würde, wäre morgen das ganze Internet tot! Warum? Man könnte jeden Server mit DOS-Attacken lahmlegen und keiner könnte sich dagegen wehren. Überhaupt gäbe es dann keine Sicherheitsmechanismen mehr, bei denen z.B. zu häufige Abfragen einer IP abgewehrt werden, oder das Hacken eines Accounts erkannt wird. Dann gibt es auch genügend Dienste, die IPs speichern müssen, damit der Dienst überhaupt technisch funktioniert. Instant Messenger, DynDNS, Multiplayer-Spiele, etc. pp. Statistiken sind auch nicht verboten (Webseiten-Besucher, etc.). Bei jeder einzelnen Seite vom Bund werden die IPs wie bei jedem Web Server auf der Welt gespeichert. Wenn das verboten wäre, wären die die ersten, die das entfernen würden ;-)
 
@Feuerpferd: Es gibt kein Gesetz welches das speichern von IP's verbietet.
 
@sushilange2: Dir drohen 50.000 Euro Bußgeld bei IP Speicherung.
 
@Feuerpferd: “Im Falle der Erhebung, Verwendung oder Nicht-Löschung personenbezogener Daten kann, wenn insoweit gegen § 15 TMG verstoßen wird, nach § 16 Abs.3 TMG ein Bussgeld von bis zu 50.000 € verhängt werden.” Jedoch ist hier sehr strittig, ob es sich um personenbezogene Daten handelt.
 
@sushilange2: Es gibt sehr wohl Möglichkeiten IP's nicht zu loggen oder zu anonymisieren. Und die genannten Dienste (Messenger usw.) brauchen auch keine Speicherung der IP's um zu funktionieren. Die IP wird nur für die Verbindung gebraucht, danach kann sie im Nirwana verschwinden.
 
@Crod: Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 24. November 2011 endgültig entschieden, dass die IP als persönliche Daten zählt. http://is.gd/az1E3R Es wäre möglich, dass deutsche Abmahn Abzocker sich nun bald leichte Opfer suchen, deutsche Webmaster bieten sich da ja geradezu an, wenn sie illegal IPs speichern. :-) Also ich wäre da lieber vorsichtig und erspare mir unnötige Ausgaben. http://is.gd/PrnJok
 
@Feuerpferd: die IPs werden bei den OCHs gespeichert, sonst bräuchten wird kein Reconnect. Es ist aber schon im Interesse des Betreibers nicht mehr als die von der IP heruntergeladene Datenmenge zu speichern und auch das nur so lange wie nötig.
 
@Feuerpferd: Hast du den von dir benannten Artikel auch wirklich gelesen? Wenn ja, hast du ihn scheinbar nicht verstanden, oder aber eine sehr abenteuerliche Auslegung :-)
 
@Link: Das ist keine hinreichende Ausrede um IPs zu speichern, IPs können für etwaige Sperrzeiten bei Clickhoster-Freeusern zum Beispiel als SHA256 Hashwert temporär für die Dauer der Zeitsperre im RAM gehalten werden. So ist dem Datenschutz genüge getan und dem zurückumwandeln auf die Klartext IP nach heutigem Stand der Technik ein Riegel vorgeschoben. IPs im Klartext länger zu speichern ist unnötig und ist auch illegal.
 
@sushilange2: Es wird IMMER eine IP übermittelt. Von speichern kann da nicht die Rede sein. Und LOGs sind keine Pflicht. Warum auch?
 
@FileMakerDE: Logs sind keine Pflicht, richtig. Aber ohne Logs kannst du keinen Server betreiben oder warten ;-)
 
@sushilange2: Weshalb sollte man einen Server nicht ohne Logs betreiben oder warten können? Nur für Analysezwecke braucht man natürlich Logs.
 
@xdeep: Wie willst du Angriffe, Attacken, Unregelmäßigkeiten, Nicht-funktionierende Dienste, Fehlende Webseiten-Dateien, etc. pp. entdecken ohne Logs?
 
@sushilange2: Das geht dann, wenn man die Logs aktiviert und die IP's anonymisiert. Attacken kann man dann auch erkennen, die IP selber kann dir da nicht weiterhelfen, der Rest im Log schon eher.
 
@sushilange2: Einen Server BETREIBEN/WARTEN ist was anderes als einen Server BESUCHEN! Bei beim besuchen werden keine LOGs geschrieben bzw. gespeichert. Warum sollte ein solcher Betreiber irgendwelche logs schreiben? Damit man ihm alles besser nachweisen kann? Maximal für Abrechnungszwecke, und dann hoffentlich verschlüsselt. Man braucht keine Logs um im Internet eine Seite zu betreiben. Alles Panikmache.
 
@xdeep: Aha und woher weiß ich dann, von wem die Attacke kommt? Wie kann ich dann eine IP sperren oder gar einen IP-Raum, wenn ich keine IPs logge?
 
@FileMakerDE: Solange der Server Standard ist, wird von den besuchern sehr wohl IP, aufgerufene Seiten usw. geloggt. @sushilange2: Bei vergangenen Attacken hilft dir das im nachhinein auch nicht, für aktuelle Attacken gibt es auch andere Möglichkeiten.
 
@xdeep: Genau das ist es... Es DARF gar nicht Standard sein! Google mal "AZ: 5 C 314/06". Kurzform: Dynamische IP-Adressen sind personenbezogene Daten i.S.d § 15 TMG. Weder in den AGBs noch auf der ehem. Webseite von Megaupload habe ich einen Hinweis darüber gefunden, das diese Webseite IPs über die Sitzung hinaus logt. Ergo wäre eine Beweisführung mit diesen solchen Daten nicht zugelassen, weil Megaupload diese Daten auf rechtswidrige Weise gespeichert haben. EDIT: Der Betreiber muss im vorhinein darüber informieren, was bei ihm gespeichert wird.
 
@FileMakerDE: Das ist ein anderes Thema. Außerdem betrifft das TMG wohl kaum Megaupload, da es bekanntlich nicht in Deutschland den Geschäftsstandort hatte. Mir stellt sich gerade eine Frage, wie soll ein Server eine dynamische oder statische IP erkennen?
 
@xdeep: Ich denke weil die Strafverfahren gegen deutsche in Deutschland stattfinden würden, würden deutsche Gesetze gelten. Du wirst ja nicht vom FBI verklagt, sondern von der deutschen Staatsanwaltschaft. Wenn ein Deutscher Megaupload verklagen würde, dann würden die Gesetze des Landes gelten in dem Megaupload seinen Firmensitz hat.
Statische IPs sind in IP-Bereiche unterteilt und werden von der DENIC verwaltet. Ich denke das kann man mit Abfragen herausfinden. Ähnlich wie bei DNS muss ja das Routing geklärt werden.
 
@FileMakerDE: Informiere dich doch mal bitte, für was DENIC steht und für welche Dienste sie zuständig sind, danach schau mal nach den Begriffen IANA und für Deutschland RIPE. Du kannst mit Abfragen auch nicht klären ob eine Adresse statischer oder dynamischer Natur ist.
 
@xdeep: Laut Wikipedia "DENIC betreibt zudem im Rahmen des Domain Name Systems (DNS) den Nameserverdienst für .de und 9.4.e164.arpa, der Domainnamen den dazugehörigen IP-Adressen zuordnet." Die DENIC ist auf jeden Fall eine Anlaufstelle.
 
"Treufuss - Wir Duschen immer nach dem Sportunterricht!"
 
"Anders sehe es dagegen bei den Downloadern aus. Auch sie begehen durch das Downloaden zwar eine Urheberrechtsverletzung, [...]" Und wie wollten sie das jemals nachweisen? Woher soll man denn wissen, daß sich hinter W6g5herR57k.rar der neue Kinofilm von Angelina Pitt verbirgt? Natürlich würde man den Besitzern irgendwelcher Wohnungen mit Nerd-Innenausstattung eher die Wissenheit beim Runterladen zuschieben als Lieschen Müller, die nur Kassiererin bei der örtlichen Waschanlage ist, welche ganz naiv dachte, es handelt sich um ein Archiv mit hochaufgelösten Katzenbildchen. Dennoch weiß man bei Dateien NIE, was es für welche sind, bis sie sich auf der Platte befinden. Und selbst dann müsste man sie noch abspielen/öffnen, um den Inhalt in Erfahrung zu bringen. Schade, daß ich eine Auseinandersetzung mit dieser Problematik noch nirgends lesen konnte.
 
@bgmnt Zum einen wissen das die IP Lockerbuden, weil sie die Datei selbst ins Netz gestellt haben:-), weiter illegal lassen sie den P2P Downloader anbeißen, im selben Moment ist die IP für sie sichtbar und sie setzen selbt mehrere eigene Rechner an den Download über P2P an um den aktuellen Downloader einen gewerblichen "Heavy User" zu unterstellen. Dann geht das Interesse der Lockerbuden direkt an die Staatsanwaltschaft, die wiederum bei solchen gewerblichen Verdachtsmomenten sofort den Provider zur Herausgabe des Namens hinter der IP zwingt. Damit wiederum können sich dann die Abmahnanwälte ne goldene Nase verdienen. Weiter können sie Dateien anpeilen und mitschneiden, völlig egal wie diese heißen, ein digitaler Mitschnitt wird durch einen Rechner gejagt, der wiederum anhand der digitalen Signatur (also Pegel Struktur von Video und Audio) die wie ein Fingerabdruck einmalig sind, somit auch feststellen was genau du da gerade runterlädst. Eine Sekunde dieses Mitschnittes reicht aus um das alles ins Rollen zu bringen...
 
@moremax: Aber woher weiß ich als Nutzer, was sich hinter diesem Namen verbirgt? Bei solch kryptischen Bezeichnungen kann das niemand sagen, also benötigt es eine zweite Quelle, und die Richtigkeit oder Falschheit dieser muss erstmal nachgewiesen werden. Ich lade also ein Archiv mit kryptischem Namen herunter, was ist daran strafbar? Erst im Nachhinein weiß ich, was ich da eigentlich runterladen wollte. Und wenn ich eigentlich hochaufgelöste Katzenbildchen runterladen wollte und plötzlichen diesen Angelina-Pitt-Streifen habe, was kann ich dafür, daß wohl jemand die Links verwechselt hat?
Und was sollen diese Gesellschaften anpeilen und mitschneiden??? Wenn es in einem Archiv ist, können sie nix. Einfach eine Text-Datei dazu und schon hat das Archiv eine andere Prüfsumme. Und wer lädt sowas noch per P2P? Es gibt da doch schon längst etablierte Alternativen, zumal ja beim P2P die Datei ja selbst wieder angeboten wird, wodurch sich die Sachlage ändert.
 
Wusstet ihr, dass es mittlerweile schon Clickhoster gibt, die 1000 GB Dateigröße am Stück anbieten? Krass! Oder geht Filesharing künftig in Richtung Darknets? Spannende Zeiten! Jedenfalls haben die sich mit dem Angriff auf Megaupload wohl kaum Freunde gemacht und fördern aus Unvernunft wieder mal die Weiterentwicklung von Filesharing. Heute würden die sich doch wünschen, es wäre bloß bei PirateBay geblieben, stattdessen wurde mit den Angriffen auf PirateBay und Torrentbenutzer die Filesharer ermutigt, die Evolution weiter voran zu treiben zu besserem und schnellerem Filesharing. Bin schon gespannt, was für ein Filesharingtrend auf diesen Angriff auf Megupload folgt.
 
@Feuerpferd: Wenn mit IP V6 jeder seine eigene IP Adresse hat, wird das schwer werden. Aber Iran geht immer ! :D
 
@Dario: Ob das so kommen wird steht noch in den Sternen. Es gibt auch Forderungen seitens Datenschützer nach dynamischer Vergabe der IPv6-Adressen.
 
Absolut unnötige News. Da faselt jemand, der keine Ahnung hat, welche Daten überhaupt gespeichert wurden..... Das man den riesigen Haufen an Nutzern nicht durch die Bank verklagen kann und es dann besten Falls (großen!) Uploadern an den Kragen geht ist auch jedem klar.....
 
Lute Ihr übersshet mal wieder dass der großteil der uploader Illegales Material hochgeladen hat, nur ein kleiner teil macht so etwas mit legalen Daten.

Jeder weiß dass ein Restririko besteht selbst die betreiber also flucht nicht über die USA und die Schließung.
Ihr wisst genauso gut wie ich dass es einen Rechtlichen rahmen gibt den es auch einzuhalten gibt, jeder weiß es und meckert trotzdem.

ch verteidige hier niemanden und möchte das auch nicht, aber Illegale Aktivitäten etreiben und dann hinterher meckern wenn es auffliegt ? Wenigstens ehrlich zu sich selbst solltete man sein wenn man scheiße baut ;)
 
Es gibt Angebot und Nachfrage = GEWINN.. Stellt sich hier nicht die einfache frage, wie kann jemand mit so einem Dienst, aber auch kino.to so viel Gewinn machen ? Das Gesetz / Medienindustrie nehmen jetzt wieder den Hammer und zerschlagen das ganze.. Löst man aber damit das Problem ??? Es geht doch schon los bei YouTube und der GEMA - die einfachsten Sachen werden so doch schon unterdrückt - Dieses Video ist nicht verfügbar.. danke GEMA.. Was mache ich, ich lade mir halt das video - das alle anderen Nationen sehen dürfen, außer ich als deutscher video woanders.. Also bin ich jetzt ein Verbrecher, wenn ich mir ein Musikvideo von MEGAUPLOAD lade "es ist urheberrechtlich geschütztes material" aber der Kollege aus der USA begeht keine Strafttat - wenn er sich das video auf YouTube anschaut. Was steht im Grundgesetz - (§1 Jeder Mensch ist gleich) ABER (§1.1 Außer die GEMA hat etwas dagegen).................. Was ich damit sagen will, bei solchen Sachen geht es schon los, der mensch braucht seine Freiheiten - seinen Freiraum, wo er tun und lassen kann was er will, aber wenn mir jetzt die GEMA sagt, du bist ja minderwertig, weil du ein deutscher bist, du darfst das video nicht sehen - dann ist mir das ganze rechts System wenn es um Urheberrecht geht spätestens nach der 2 falsche Bier so etwas von scheiß egal. Das ich auch jeden Film lade...
 
Und alle legalen Nutzer kommen nun nicht mehr an ihre Daten. Der Hammer. Der Weltpolizei USA müßte das Handwerk gelegt werden.
Das bedeutet auch, auf keinem solcher Dienste wie Rapidshare, Megaupload etc. sind auch in Zukunft die legalen Daten nicht sicher. Man müßte jeden Tag damit rechnen, das die Weltpolizei den Dienst dicht macht. Für alle legalen Nutzer ein Fiasko. Diese rücken auch erst einmal in den Ermittlungsfokus der Weltpolizei. Diese müßten rechtlich gegen die Weltpolizei USA vorgehen können.
Das die IP´s bei diesen Diensten gespeichert werden, muss eigentlich feststehen, sonst würden diese Dienste nicht erkennen, wenn von einer IP 2 mal zugegriffen wird, um den kostenlosen Service zu nutzen. Anonymous: Wir stehen auf eurer Seite.

Viele Grüße
 
@Seepferdchen: Schadensersatz! Kann ja nicht sein, dass etwa Wohnungsmieter brutal geschädigt würden und von jetzt auf plötzlich raus geschmissen würden und dabei gleich auch noch ihren ganzen Hausstand zerstört, weil der Vermieter etwa des Schwarzfahrens beschuldigt würde. Im Prinzip sollte jeder, der für Megaupload Dienstleistungen bezahlt hat, oder Daten hochgeladen hatte, die nicht illegal waren, Schadensersatz fordern. Denn all diese Menschen wurden durch die Zerstörung von Megaupload geschädigt. Hätten die eigentlich nicht machen dürfen. Illegale Daten löschen, ja, aber nicht die zahlenden Kunden und legalen Nutzer schädigen. Mal sehen, ob es in der USA noch zu einer Sammelklage gegen das FBI kommt.
 
@Seepferdchen: Die IP wird dann aber maximal für die Dauer des Transfers gespeichert. Bei anderen Anbietern evtl. für 24 Stunden. Aber dann sind diese Daten verschlüsselt. Und wenn nicht sind die Betreiber dümmer als das FBI erlaubt. Dann wäre alles Nachweisbar. Jede Datei - Jeder Geldtransfer - Jeder Account - einfach alles. So dumm kann keiner sein der einen solchen Dienst betreibt.
 
@FileMakerDE: Dummheit findet sich in vielen Kreisen, deswegen würde ich diese nie irgendwo ausschließen.
 
Ist nicht das speichern von Verbindungsdaten strafbar? Ich hab da zwar keinen Account, meiner Rechtsauffassung nach, ist die Klage zum scheitern verurteilt...
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