Intel bietet Garantie-Erweiterung für Übertakter

Der Chiphersteller Intel geht einen Schritt auf Nutzer zu, die an ihren Rechnern gern mit einer Übertaktung des Prozessors experimentieren. Diese sollen zukünftig die Möglichkeit erhalten, die CPU im Rahmen der herkömmlichen Garantie auszutauschen. mehr... Intel, Intel Core i7, Core i7, 22 Nanometer Bildquelle: Intel Intel, Intel Core i7, Core i7, 22 Nanometer Intel, Intel Core i7, Core i7, 22 Nanometer Intel

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Find ich gut!
 
...und im Falle eines Schadens muß der User nachweisen, dass die Spannung richtig eingestellt war, die Kühlung gewährleistet war, usw. Kann er das nicht --> kein Austausch und die Extragebühr ist weg.
 
@BillyRayV: Naja, aber das sollte den Tüftler dazu bringen, nicht zu schnell leichtsinnig zu werden, sondern subtil und überlegt vorzugehen.
 
@iPeople: Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, jedoch gibt es auch etliche, die nicht so an diese Sache herangehen.
 
@BillyRayV: Das sind aber die, die sich auch vorher nicht ins Thema einlesen und einfach loslegen. Bei sowas sage ich, selber schuld.
 
@iPeople: Natürlich haben die selber Schuld, aber warum sollen sie dafür noch belohnt werden?
 
@BillyRayV: Sie zahlen doch extra und bekommen dafür evtl nix ;) Wenn beim Umtausch festgestellt wurde, die waren leichtsinnig (INTEL wird da Richtlinien haben, was sie tolerieren), haben sie bezahlt und bekommen nichts.
 
@BillyRayV: nenne deren namen...
 
@BillyRayV: Die Frage ist natürlich auch in welcher Form dieser "Nachweis" zu erbringen ist. Ich kann mir zum Beispiel schlecht vorstellen den kompletten Rechner mit der defekten CPU mit allen
"Einstellungen" zur Prüfung nach Intel zu schicken. Vermutlich verlangt Intel nur den CPU-Chip selbst zurück, wobei es dann auch fraglich ist, ob Intel damit die Ursache (Takt, Spannung, Kühlung) des Defektes genau ermitteln kann.
 
@drhook: Den Rechner einzusenden macht keinen Sinn, da man die Einstellungen eh ändern könnte. Aber die CPUs haben mit Sicherheit auch so etwas wie "Log-Files". Da wird man als normaler Anwender nur kaum ran kommen...
 
@Stratus-fan: Die Frage ist nur, was in diesen "Log-Files" so alles steht. Mit Sicherheit die Temperatur, bei Spannung und Takt ist es aber schwer diese Werte mit einfachen Mitteln genau zu messen. Ich glaube nicht das Intel so viel technischen Aufwand in der CPU getrieben hat, Takt und Spannung genau zu messen und zu "loggen".
 
@drhook: Das ist alles eh verbaut und essentiell für aktuelle Technologien. Den Takt muss die CPU kennen um richtig arbeiten zu können, besonders da es ja verschiedene Taktdomänen gibt. Die Spannung, Temperaturen und Leistungsaufnahme wird u.a. für die Turbo-Funktion benötigt und dementsprechend teilweise sogar für jeden einzelnen Kern vorhanden.
 
@Stratus-fan: Einfach einen eeprom dazu der bei jeder Änderung die neuen Einstellungen speichert und fertig. Technisch ist das sicher kein Problem. Aber so oder so, die Versicherung deckt Schäden durch zu hohe Spannung ab. Also warum überhaupt nachweisen? Es ist vermutlich irgendwoe gedeckelt, vielleicht maximal 0,5V mehr, aber das sollte auch reichen :)
 
@Stratus-fan: Das sind aber keine genauen Werte die da ermittelt werden, dass sind recht grobe Werte die verwendet werden für Turbo-Mode usw. Beim Übertakten von CPUs ist es aber oft notwendig auch die Betriebsspannung von aussen zu erhöhen damit die stabil läuft. Dann kommt es schon auf genaue Werte an. Wenn die CPU z.B. normalerweise mit 1,50V läuft, ist es schon entscheidend genau zu messen. Ob 1,61V oder 1,62V beim Übertakten angelegen haben ist schon wichtig, denn der höhere Wert könnte genau der Knackpunkt sein, warum die CPU abgeraucht ist.
 
@drhook: Die CPU misst das sehr genau. Die Temperaturen sowie die Leistungsaufnahme sind essentiell und nur in einem sehr schmalen Bereich kann die CPU da agieren. --- Das mit den Spannungen ist natürlich wichtig, aber 1,61 oder 1,62 Volt sind schon im Bereich der Schwankung der Spannungswandler auf dem Board und eh viel zu viel. Die CPUs haben heute etwa 1,1 1,3 Volt. Größer 1,45 Volt wird oft selbst mit einer WaKü schon schwer genug und alles da drüber wird meist eh von den Herstellern gesponsort, da meist Weltrekordversuche.
 
Gute Idee. Und der Austausch wird dann unter Angabe der genaueren Umstände des CPU-Todes vorgenommen und schon hat INTEL einen Teil seiner "Forschung und Entwicklung" ausgelagert und lässt es sich auch noch bezahlen. Clever ;) Allerdings eine Win-Win-Situation für beide Seiten, muss man sagen.
 
@iPeople: Es wird nie eine Win Win Situation für beide Seiten geben.
 
@BillyRayV: Warum?
 
@iPeople: Die Bank (Intel) gewinnt immer! :-) Allerdings glaube ich nicht, dass Intel irgendwelche brauchbaren Daten daraus gewinnen kann. Die haben ganz andere Möglichkeiten unter Laborbedingungen zu testen.
 
@markox: Das haben Pharmaunternehmen auch, trotzdem gibt es Versuche am lebenden Objekten. Außerdem, warum selber forschen, wenn Jugend forscht.;)
 
@iPeople: Ich glaube nicht, dass man eine Garantieerweiterung eines Halbleiterherstellers mit zwielichtigen Experimenten der Pharmaindustrie vergleichen kann. Das liegt schon allein daran, dass Maschinen im Allgemeinen berechenbar sind und der Menschliche Organismus immer ein Stück weit unergründlich bleibt.
 
@markox: Es geht einfach um Zeit und Geld. Testreihen bei INTEL können verkürzt werden, ganz einfach.
 
@iPeople: Absoluter Quatsch.
 
@BillyRayV: Na einer gewinnt mehr, der andere weniger. Jedoch ziehen beide gewisse Vorteile daraus. Man muss halt nur abwägen ab wieviel "Vorteil" es sich für einen rentiert.
 
Naja ich finds nich soo toll, da versucht doch jetzt jeder dahergelaufene DAU mehr aus seinen Chips rauszuholen... Keiner weis was er tut, jeder machts... 1 mal geht ja...
 
@Schwaus: Und? Wo siehst Du das Problem?
 
@iPeople: musste gerade lachen :D
 
@Daniel.B: :D
 
@Schwaus: und? wo ist das problem?
 
@Schwaus: wenn jeder DAU übertakten könnte, müsste er immernoch von dieser extra zu zahlenden Leistung wissen. Ein DAU kennt btw nicht mal das Bios, geschweige den wie er da reinkommt ...
 
@Rumpelzahn: ein übertaktender DAU ist einfach mal komplett gegen die Definition! :D
 
@MaTr!x: Jeder dau schafft sowas... genauso wie daus pcs zusammenbauen... wenn auch mit roher gewalt... der ddr2 passt halt dann einfach mal so in nen ddr3 slot... funktioniert halt schlecht...
 
@Schwaus: Manche Leute lernen eben nur so ... :)
 
@Daniel.B: geht aber leider ins geld auf dauer ;-)
 
@Schwaus: Genau aus diesem Grund hab ich mich mit dem Thema dann intensiver auseinandergesetzt und aus den anfänglichen Fehlern gelernt. ;)
 
@Daniel.B: das ist das problem was ich in dieser garantie sehe: erst probieren, dann hirn einschalten denken sich dann einige... jedenfalls wird es darauf hinauslaufen...
 
@Rumpelzahn: Ähmm man kann schon in Windows an der Takt schraube drehen. Da brauch man kein BIOS mehr.
 
@Rumpelzahn: Das Problem dabei ist dass jeder DAU "Prozessor übertakten" in Google oder youtube eingeben kann.
 
@jigsaw: Ich sehe noch immer kein Problem dabei. Nehmen sie dazu EURE CPU? Sie können doch mit ihren machen was sie wollen. Außerdem ... wie sollen sie es sonst lernen? Ich hab damals auch meinen Athlon500 geschrottet. Und? Daraus lernt man ... durch diese Spielereien und das Interesse daran bin ich auf meinen heutigen Beruf gekommen. Und als DAU würde ich mich jetzt bestimmt nicht mehr bezeichnen. :D Also lasst sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln und lächelt nicht immer so abwertend über Leute, die weniger Ahnung von Computern haben als ihr selbst. ;)
 
@Daniel.B: War von mir zumindest in keinster Weise abwertend gemeint, hab auch schon genug Elektroschrott produziert ;-) Es ging mir nur darum dass es den Leuten zu einfach gemacht wird. Schnell mal das Video auf youtube geschaut, am Besten gleich simultan mitgebastelt und dann wird sich gewundert wenn Wölkchen aus der Kiste aufsteigen.
 
@Daniel.B: Das meine ich ja nicht... Nur hat Intel dann ein Problem: Angenommen ein OC-Dau kauft sich ein aktuelles i5-k modell. Der Dau hat mal bei der suche nach seiner cpu irgendwo was gelesen von zusätzlicher garantie. Gut gleich mitgekauft... 2 wochen später findet der dau ein video auf youtube wie man übertaktet... 5 min später die cpu ist schrott... also intel-garantie in anspruch nehmen und intel is so doof und tauscht das teil... irgendwann wirds intel auch mal zu teuer... also wird die garantie wieder abgeschafft und andere oc'er die schon erfahrung haben, ihnen aber dennoch was schiefgeht, können nich mehr davon profitieren...
 
@jigsaw: genau das meinte ich... die flut von leuten in foren seh ich jetz schon...
 
@Daniel.B: Meine zuerst geschrottete CPU war eine INTEL 486SX25, betrieben mit 40 MHz (damals hat man einfach den Quartz auf dem Board ausgewechselt ;-) ) Hat ca 30 min gedauert, dann war er hin.
 
@iPeople: zu 486er-zeiten war es teilweise noch viel einfacher. man musste ja manchmal nur die dip-schalter auf dem mb entsprechend des gewünschten prozessors einstellen. hab ich irgendwann mal aus langeweile mit alter hardware vom dachboden getestet. hab so einen 486er um ca. 50% übertaktet, wenn ich mich noch recht erinnere. hätte man das damals schon gewusst. hätte man viel geld sparen können. leider gab es da google und co. noch nicht :D
 
@jigsaw: das "abwertend" war auch nicht wirklich auf dich bezogen. eher so für die allgemeinheit.
 
@Schwaus: "DAUs" werden kaum eine 2011 CPU haben.
 
Ein Schlag gegen AMD. Bis jetzt hieß es doch dass man mit AMD Prozessoren besser übertakten kann.
 
@philip992: Sorry, aber die K-Modelle der SB-Generation kannst Du im Normalfall ohne besondere Vorkehrungen um 30% übertakten. Bestimmte Motherboards haben sogar die Möglichkeit das vollautomatisch zu machen. Nix mit "mal rantasten", das geht immer. Wenn Du einen 2500k von 3,3 GHz auf 4,5 GHz übertaktest kräht kein Hahn danach, das ist Standard, da brauchst Du nichtmal mehr Spannung für oder eine aussergewöhnliche Kühlung. Gegen 50% Übertakt muss man dann langsam den Sachverstand walten lassen... solang Du jetzt nicht Deinen Phenom/Bulldozer um 50% übertaktet hast, würd ich die Aussage "AMD-Prozessoren kann man besser übertakten" mal ins Reich der "Erinnerungen von damals" verbannen. Nur weil irgendjemand mit Stickstoff und anderem Hokuspokus den Weltrekord im Übertakten einfährt hat das noch lange keine Relevanz für den gemütlichen Daheim-Übertakter.
 
@philip992: Sehe da keinen Schlag gegen AMD. Es gibt Leute die brauchen nicht unbedingt einen Intel, da AMD CPU`s mehr als ausreichend für ihre Zwecke sind. Eine Übertaktung wird vom AM3+ Mainboard automatisch vorgenommen falls mehr Leistung benötigt wird. Nur ein Beispiel: meinem ASRock 890GX Pro3 und dem AMD Phenom II X6 mit 6 x 3,3 Ghz ist es in der Standard Einstellung schon extrem langweilig, wobei die voreingestellte automatische Übertaktung auf 6 x 3,8 Ghz eigentlich überflüssig ist. Die durchschnittlichen 4% Systemauslastung und im Notfall kurzzeitige Spitzen mit 15%, erfordern keine besondere Kühlung noch sonst etwas. Leute die sich einbilden es muss unbedingt ein Intel sein und diesen dann auch noch Übertakten vergleiche ich mit Freaks aus der vergangenen Schallplattenzeit. Verstärker und Abspielgeräte mit 0,000010% Klirrfaktor waren nur einen Verkaufsmasche, da der Mensch ab 0,2% den Unterschied nicht mehr hört.
 
@nowin: Du schreibst über Schallplatten aber jeder der aufgepasst hat, hatte schon CPU's von beiden Herstellern. Winchester und Penryn - um ein Beispiel pro Lager aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen. Wenn man maximal nur 15 % CPU-Auslastung hat, empfehle ich Heruntertakten, um Strom zu sparen. ;)
 
Bei dem Preisverfall geradezu sinnlos! Zumindest in den meisten Fällen. Vor allem fragt sich auch wie lange man dann auf eine neue CPU wartet, so man dann eine bekommt. Streng genommen sollte die CPU ja nicht kaputt gehen, daher ja auch die Abschaltung bei zu hoher Temp..
 
@janeisklar:
Erhöhte Betriebstemperatur verringert die Lebensdauer -> Streng genommen macht jedes Grad mehr Temperatur deine CPU mehr kaput.
 
Der 'Performance Tuning Protection Plan' von Intel gilt nur fur boxed Prozis.. also müssen tray-Käufer aufpassen.. Stand leider so nicht im Artikel. Aber sonst eine feine Sache, das Projekt.
 
@lyke4k: Ich glaube tray kauft seit Jahren niemand mehr. Boxed sind ja trotz ihrer Vorteile immer billiger. Also okay irgendjemand muss es ja kaufen, aber sicherlich nicht die, die nachher irgendwann übertakten ;)
 
@monte: wir haben oft tray gekauft und dann (auf Kundenwunsch) Kühler von Arctic Cooling montiert.. denke, dass es ähnliche Fälle bestimmt des Öfteren gibt..
 
@lyke4k: Du bist voll der Denglish Crack oder? :D
 
@JacksBauer: hehehe.. ich neige zum Vermischen der beiden Sprachen, weil ich von Berufs wegen oft Englisch spreche..
 
Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Intel-CPUs kann man sich höchstwahrscheinlich die Zahlung dieser Extragebühr sparen. Ich habe zwar schon gebackene CPUs erlebt, aber die waren nicht von Intel... (Habe lange in einem PC-Laden gearbeitet und verarzte auch so privat öfter PCs von anderen).
 
@DON666: Da werden wohl auch extrem Übertakter angesprochen die auch an Ranking lists und Events teilnehmen. Und ich bin mir sicher, dass selbst diese Profis in nem neuen versuch sich selbst zu übertreffen mal die eine oder andere CPU zum abrauchen bringen... €dit: Anm.: Weltrekordhalter anscheinend zurzeit ein AMD Bulldozer mit 8.429 GHz (2 von 8 Kernen aktiv)
 
@Marxus: Ist schon klar, aber das dürfte dann ja wirklich lediglich eine klitzekleine Randgruppe sein.
 
Gefällt mir.
 
Hehe Leute, bitte den Artikel genaustens lesen, der Pferdefuß ist der LGA2011. Im gegensatz zum 1155 gibt es, z.B. bei Alternate oder Amazon, gar keine CPU zum übertakten die eine höhere Leistungsklasse erreichen könnte. (Ich bin jetzt zu faul bei Intel rum zu suchen) Also sowas wie i5-2400 + Übertakten = I5 2500, gibt es bei diesem Sockel gar nicht. Die zwei 2011 CPUs die es gibt, sind auch so hochpreisig (550€, bzw. 900€) das die 30€ dann auch noch egal sind.
Bei "normalen" CPUs (Sockel 1155/1156) dürfte es das nicht geben, da es sich für Intel nicht rechnet.
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