Traditionskonzern Kodak: Pleite und Patentklagen

Das 1881 gegründete Unternehmen Eastman Kodak ist pleite und hat deshalb in den USA Insolvenz angemeldet. Ein endgültiges Ende bedeutet dies aber noch nicht, Kodak versuchte bis zum Schluss, ein Paket aus rund 1100 Patenten zu verkaufen bzw. ... mehr... Logo, Film, Foto, Kodak Bildquelle: Kodak Logo, Film, Foto, Kodak Logo, Film, Foto, Kodak Kodak

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Die letzten Zuckungen... Nochmal 100 Klagen raushauen... schrecklich!
Nichtmal würdevoll stirbt Kodak...
 
@Slo0p: Was ist am sterben Würdevoll?
 
@Anns: Na eben das würdevolle Sterben! mit erhobenem Haupt^^ und nicht jammernt und um sich schlagend.
 
@BadMax: Ich denke den vielen Angestellten sind ihre Jobs, die dadurch evtl. erhalten bleiben, wichtiger als ein würdevolles Sterben.
 
@Sonnyboy: Ob in guten oder schlechten Zeiten die Angestellten und Ihre Joooooooooobs sind und wahren den die jetzt um sich schlagen vollkommen egal! "muss sich immer alles nur um Joooooooobst drehen?"
 
@BadMax: Dich möchte ich sehen, dass wenn dein Leben bedroht ist, du nicht mit allen Mitteln versuchst dieses zu retten. Als ob du dich würdevoll dem Tod stellen würdest. Wieso sollte ein Unternehmen das? Immerhin würde das Aufgeben gleichkommen
 
@Fallen][Angel: Sollte mein Leben "bedroht" sein werde ich mich natürlich wehren! aber sollte ich durch "eigenes verschulden" vom Dach springen werde ich mich mit dem Unvermeidlichen in Ruhe abfinden^^
 
Der letzte Satz würde ja bedeuten, dass sie 125 Jahre lang Gewinn geschrieben haben und nun nach 5 Jahren Verlust pleite gehen? Haben die denn keine Reserven für schlechte Zeiten geschaffen sondern den Gewinn immer an die Aktionäre ausbezahlt? Kommt mir vor als wäre das momentan bei Firmen und ganzen Staaten so. Die Weisheit "spare in der Zeit, so hast du in der Not" beachtet wohl fast niemand mehr.
 
@jackattack: Wenn die 4-5 Jahre ohne Gewinn ausgehalten haben, werden Sie wohl was auf der hohen Kante gehabt haben ;)
 
@jackattack: Wir reden hier nicht von 10000€, damit man mal 3Monate ohne Arbeit um die Runden kommt. 5Jahre kein Gewinn heißt nicht, dass 5 Jahr kein Verlusst. Irgendwann ist jede Rücklage mal verbraucht.!! Deine Rücklagen würden sicher auch keine 5Jahre ausreichen.!?
 
@jackattack: Sie haben ja fast 4 Jahre mit ihren Reserven ausgeharrt. Und für ein so grosses Unternehmen sicher nicht einfach, die Kosten zu decken, wenn man das digitale Zeitalter verschlafen hat.
 
@jackattack: Lege in guten Zeiten etwas vom Gewinn zurück, so dass du für die schlechten Zeiten es investieren kannst..... sagte mein Vater, der auch mal ein kleines Geschäft hatte. Er hatte aber keine Manager-Ausbildung. leider existiert diese "Weisheit" bei solchen Schulungen nicht. Habe erst gerade einen BWL Studenten der kurz vor dem Abschluss steht mal nach dieser Weisheit gefragt. Er gab mir zur Antwort, dass er noch nie etwas von dieser Weisheit gehört hatte... eben was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermeh, oder nur unter grossen Schmerzen ;)
 
@AlexKeller: Sehr kluge Weisheis. Wenn ein Unternehmen hier massenhaft gewinn einfaehrt seid ihr doch die ersten die rumschreien wenn es nicht ausgezahlt wird ..tz
 
@AlexKeller: Das ist eine Weisheit, die sich alleine schon aus dem gesunden Menschenverstand ergeben sollte. Aber ich bin sicher der BWLer weiß hervorragend über Synergie-Effekte, Kapitalsrentabilität und andere Begriffe aus dem Bullshit-Bingo bescheid.^^
 
@jackattack: Gewinne werden fast immer überwiegend den Investoren/Anteilseignern ausgezahlt. Eine andere Möglichkeit sind Investitionen in Unternehmenswerte (z. B. Anlagen, Gebäude etc.). Finanzielle Rücklagen werden nur in geringem Umfang vorgehalten, da sie gemessen am unternehmerischen Tun bestenfalls eine sehr wenig Rendite (z. B. Zinsen) einbringen, im Großen und Ganzen aber totes Kapital darstellen. Dies wird unternehmerisch möglichst vermieden oder wie erwähnt gering gehalten.
 
@Tjell: Ich weiss genau, was Du meinst. Beim Jahresabschluss muss man ja zwingend eine Gewinnverteilung machen. Und genau da ist das Problem. Unternehmen sollten steuerfreie Gewinnvorträge machen dürfen (bis zu einem festgelegten Limit, von mir aus 1 Jahresumsatz). Aber so könnten sie sich wirklich Substanz anlegen für die schlechten Jahre.
 
@jackattack: Wenn du 10 Jahre lang dein Sparschwein fütterst, glaubst du das Geld reicht dann auch 10 Jahre? Mal überlegt welche Rücklagen du da bilden müsstest?
 
@AaronHades: Naja, ich lege ja seit ich 18 bin Geld auf die Seite, damit ich nach 45 Jahren oder so in Rente gehen kann. Und die haben 125 Jahre lang Zeit gehabt...
 
Dieser Satz mit "Den Wechsel zur Digitalisierung der Kameras hat das Unternehmen aber verschlafen" stimmt so nicht: Kodak war sogar eine der ersten Firmen die auf den Digital-Zug aufsprangen. Leider VERSCHLIEF der Vorstand von Kodak das weitere Vorgehen, weil sie nicht so recht an den Erfolg der Digital-Fotografie glaubten. Dies ist auch der Grund, warum Kodak auf einem Berg wertvoller Patente sitzt, weil diese Patente beschreiben unter anderem grundsätzliche Techniken der Digital-Fotografie.
 
@AlexKeller: Da sieht man wieder, was Patente auch anstellen können. Wenn man sich in Sicherheit erwägt und nichts mehr macht. Dann passiert halt so was. Etwas neues vor der Konkurrenz zu erfinden und umzusetzen ist schlussendlich viel erfolgreicher für ein grosses Unternehmen.
 
@charnold: leider :-( darum wäre ich auch für ein grundsätzliches Ablaufdatum von Patenten
 
@AlexKeller: gibt es ja. man kann ein patent jährlich verlängern, aber nach max. 20 jahren ist schluss!
 
1892 - 2012 -> 120 Jahre EDIT: Ah jetzt steht 1881 gegründet da!
 
@Givarus: das eigentliche Unternehmen "Eastman Dry Plate Company" wurde 1881 gegründet, welches 1992 zur "Eastman Kodak Company" neugegründet wurde. eigentlich hast also du recht, aber 1881 ist auch nur halb verkehrt ;)
 
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit...
 
"Den Wechsel zur Digitalisierung der Kameras hat das Unternehmen aber verschlafen" - Quatsch! Kodak hat die digitale Fotografie erfunden und sich somit selbst vernichtet. Verschlafen wäre, wenn andere damit begonnen hätten und Kodak auf den Zug nicht aufgesprungen wäre. Tatsächlich haben sie es erfunden aber eben das Potential nicht erkannt. Quasi eine Analogie zu XEROX vs. GUI.
 
Sehr gut. Mit vielen Quellenangaben! Witold bringt frischen Wind zu WF.
 
Es ist schon eigenartig, dass ein Unternehmen wie Kodak ein Insolvenzverfahren einleitet, weil die liquiden Mittel fehlen und im Untergang feststellen, dass diverse Patente verletzt werden. Wo kommt das Geld für die Anwälte her?
 
@BillyRayV: Die Jungs werden in den USA doch üblicherweise anteilig am erstrittenen Geld beteiligt (daher doch auch immer diese Klagen in irrwitziger Höhe). Das klappt natürlich nur, wenn man Prozesse gewinnt...
 
@BillyRayV: Insolvenz bedeutet, dass man nicht Liquide, also "flüssig" ist, somit das Bargeld fehlt, um laufende Rechnungen zu bezahlen. Hat nichts damit zu tun, ob man noch Anlagevermögen / Forderungen hat, die man aber leider nicht so schnell (bzw schnell genug) versilbern kann. Deshalb ja der hektische Versuch, die Patente zu verkaufen und (mögliche) Ansprüche gegen Patentverletzer gerichtlich geltend zu machen.
 
So und wo sind die Geldspritzen vom Staat? Opel wurde gerettet, warum nicht auch Kodak? Genau wie Märklin, stand auch vor der Pleite, aber haben sich noch so eben selbst gerettet. Dabei fastgenau so alt wie Opel..
Verschenken Milliarden an Griechenland, die fetten oberen 10000 stecken sich auch Millionen ein, aber solch ein Unternehmen wird nicht gerettet..
Haut die Milliarden raus, wo sie eh ins nichts verschwinden, aber hey, die paar Tausend mitarbeiter fängt der Staat ja locker auf oder? Es lebe Hartz 4!
 
@Hoshie223: du vermischst usa mit eu... Die usa haben nichts mit hartz4 oder griechenland zu tun, und die eu weniger mit kodak in new york... Aber ich gebe dir recht,der staat koennte helfen wenn er nicht alles in.abrams panzer und m16munition stecken wuerde
 
@Hoshie223: Kodak ist in dem Sinne nicht "systemrelevant", trotz seiner Tradition und früheren Bedeutung in der analogen Fotografie.
 
Ja, so gehts mit allen.
Ich freue mich schon wenn es mit Microsoft, Apple und Google so weit ist.
hehehe
 
@Trabant: Du wirst spätestens dann nicht mehr lachen, wenn Dein Arbeitgeber pleite ist... ach nee, Harz 4 kann ja nicht pleite gehen.
 
@Trabant: Und welches Betriebssystem willst du dann benutzen ? Sag bloß du bist ein Linux-User ?
 
Habe nur Angst, dass ich für meinen gerade erst erworbenen Kodak Hero 5.1 bald keine Tintenpatronen mehr bekomme, oder nur noch für einen viel höheren Preis als bisher. Wäre schade um ein tolles günstiges Produkt.
 
Bekannt waren ja die Papierfilme und die CD Rohlinge waren oder sind, wer noch welche besitzt, auch sehr gut. Schade, das sie den Wechsel zur Digitalisierung verpasst haben. Für die Belegschaft eine bittere Pille, die sie jetzt schlucken müssen.
 
Tja, die Amerikaner sind genauso wie die Japaner sehr träge im Wechsel und bei der Marktanalyse. Sicher, es gibt hier auch Ausnahmen. Die gute Qualität, die Kodak am Anfang bot, die bietet heute jeder... Womit also sollte Kodak hervorstechen? Wo ist vielleicht die EOS Alternative von Kodak...
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