Windows 8: Neues Dateisystem ReFS vorgestellt

Resilient File System (ReFS) heißt das Dateisystem, das (zunächst) bei Windows Server 8 zum Einsatz kommen wird. In einem Eintrag im 'Building Windows 8'-Blog erklärt Microsoft nun die Ziele und Vorteile des von Grund auf neu entwickelten Systems. mehr... Dateisystem, Windows Server 8, ReFS Dateisystem, Windows Server 8, ReFS

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Sie wollen es erst mal ausführlich testen und implementieren es deswegen ausgerechnet im Server? Hab ich mich da gerade verlesen?
 
@Johnny Cache: genau das habe ich mir auch gedacht ;)
 
@Johnny Cache: Es wird doch beim Windows 8 Server nicht das Standard-Dateiformat sein! Sondern optional und zusätzlich angeboten. Es wird ja bereits JETZT getestet und die Version, die für Windows Server 8 erscheint, wird auch vernünftig funktionieren, aber eben noch nicht ausgereift sein, sodass man es nur als Dateisystem für Datenspeicher verwenden kann und nicht für die normale OS-Partition. Da der normale User als erstmal noch keine Vorteile hat und eher Inkompatibilitäten hat, macht es auch keinen Sinn, das neue Dateisystem für Konsumenten anzubieten - daher erstmal nur mit Windows Server 8
 
@sushilange2: Trotzdem ist es schon interessant daß es für die Server kommt, welche ja eigentlich deutlich stabiler laufen sollten als ein Client-OS.
 
@Johnny Cache: ..... es ist ja nicht verpflichtend.. und alle anderen argumente hat sushilange2 schon gebracht.. der derzeitige vorteil ist doch gerade beim server signifikant wo mit größeren datenmengen/datenoperationen gearbeitet wird.
 
@vires: Optional ist das eine, aber gerade auf einem Server sollte wirklich alles stabil laufen. Bei einem Client-OS ist das bei weitem nicht so wild wenn es mal nicht richtig rund läuft.
 
@Johnny Cache: Es läuft ja stabil MS hat das FS schon durch tausende Tests geschickt. Der Vorteil von Servern in einer produktiv Umgebung ist einfach das sie Administriert werden was heißt das bei einem Fehler auch eine vernünftige Fehlermeldung zurück kommt. Bei einer Hausfrau würde es nur einen Anruf beim Support geben, der lautet: "Mein PC geht nicht".
 
@Johnny Cache: Unter Windows werden Filesysteme als einfache Treiber eingebunden und ein Fehler im Dateisystem beeinträchtigt die Stabilität des OS nicht. Zumindest solange es nicht die Systempartition betrifft und da wird das neue Filesystem ja nicht benutzt. Daher ist die Stabilität nicht gefährdet.
 
@Johnny Cache: Als Filesystem verwendet man am besten immer eines, das sich in freier Wildbahn über einige Jahre bewährt hat. Selbst falls dieses ReFS überhaupt bei der Installation von Windows 8 angeboten worden wäre, sollte man es nur mit der Kneifzange anfassen. So lange es nicht längst bewährt ist. Ganz egal ob auf dem Desktop oder auf einem Server. Nur gibt es das WinFS ... - 'Tschuldigung, jetzt nennen sie die Luftnummer ja ReFS - gar nicht im zum testen von Microsoft zur Verfügung gestellten Windows 8, es gibt das NTFS, mit all seinen Nachteilen, Basta!
 
@Johnny Cache: Wie kommst du denn darauf, dass das Dateisystem nicht stabil sei? Hast du es schon getestet? Glaubst du allen ernstes, dass MS das mit Windows Server 8 ausliefert, wenn es totaler Murks ist und man Datenverlust zu befürchten hätte? ;-) Wenn, dann gäbe es das nur optional als Beta herunterzuladen, und dann würde auch bei stehen, dass es man es auf eigene Gefahr macht. Dass man da dann keine lebenswichtigen Daten drauf speichert, sollte klar sein. Aber dennoch könnten dann Firmen, Forschungseinrichtungen, Rechenzentren, etc. pp. mit dem neuen Dateisystem Erfahrungen sammeln, Anwendungen entwickeln, etc. pp.
 
@sushilange2: Jedenfalls hab ich den letzten Absatz entsprechend interpretiert.
 
@Johnny Cache: Die letzten beiden Sätze gehören zusammen. Es geht darum, dass man sich noch nicht traut das Dateisystem für das Betriebssystem zu verwenden. Das möchte man erstmal ausführlich testen, bevor man es normal mit Windows 8 als NTFS-Alternative anbietet ;-)
 
@sushilange2: viele der neuen funktionen machen halt nur auf servern sinn, wie die storagepools über systeme hinweg
 
@Johnny Cache: Nunja. Sie implementieren es wahrscheinlich zuerst für die Nutzung dort, wo es sowieso schon hardwaremäßig viele Redundanzen gibt... Und dann führen sie es nach und nach bis zur Spitze. (als FS für Systempartitionen)
 
@pool: ich schätze mal sie wollen mit Windows 8 einfach nicht länger warten und es so schnell wie möglich rausbringen um am Tablet-Markt nicht noch weiter zurück zu fallen!
 
@Johnny Cache: Server deshalb, weil dort eine andere Fileverwaltung praktiziert wird - im Gegensatz zu einem normalen PC?! Denke ich da richtig?
 
@joe200575: daran hab ich auch gedacht... und wenn Windows 8 dann released wird, wird es einfach wieder gestrichen weil es nicht funktioniert wie es soll :D
 
@joe200575: ReFS verfügt nicht über assoziative Dateiverwaltung und stellt damit keine Revolution dar, wie sie WinFS gewesen wäre.
 
@joe200575: WinFS ist KEIN Dateisystem sondern eine Erweiterung von NTFS! wann kommt es entlich mal bei den Leuten an....
 
@Stefan_der_held: entlich das kommt an.

Hier ist es eigentlich ganz einfach. Man freut sich über das Ende von etwas, daher schreibt man "endlich" mit d, weil es von dem Wort Ende kommt und nicht von Ente. ;)

WinFS zu verstehen ist da schon schwerer, es ist nur eine SQL Tabelle.
 
@sorduk: ja du rechtschreibfanatiker :-D mir ists nach dem Posten schon aufgefallen... dachte halt ich lasse es mal zur Belustigung stehen ;-) Ente gut alles gut
 
@Stefan_der_held: WinFS ist eine Luftnummer! Genau so wie ReFS. Im Windows 8 das von Microsoft zum testen öffentlich angeboten wird ist es gar nicht enthalten.
 
@Feuerpferd: Ja weil es eine Windows Developer Preview ist die nur so ne Art vorschau zu Windows 8 sein soll und zudem auf dem Desktop basiert und nicht auf dem Server. Bevor man hier den Mund aufmacht sollte man vielleicht darauf achten das man weis was man sagt. Zudem hat WinFS nur sehr wenige mit ReFS gemeinsam...
 
@-Revolution-: Yeah, WinFS war ein voller Erfolg! Du glaubt auch jede Luftnummer welche die Microsoft Werbeabteilung raus haut. Ich hingegen glaube nur nachprüfbaren Fakten. So sieht die Realität aus: in dem von Microsoft öffentlich zum testen zur Verfügung gestellten Windows 8 gibt es nur NTFS bei der Installation. Mit all seinen alten Nachteilen.
 
@Feuerpferd: Lern lesen! Ich hab über die Qualität von WinFS kein Wort verloren... und zu deinem geprüfte Fakten welche tollen Fakten hast du den bitte mit ReFS.... gar keine genau... ReFS wird es bei Windows 8 wenn ich den Artikel lese sehr wohl bei der Installation dabei sein allerdings nur für Server und nicht bei Desktop Systemen.
 
@-Revolution-: ganz meiner Meinung... ich mein... wenn es in ner Beta/RC mal vorhanden ist und man es testen kann... dann weiß man erst was es ist... Pappier ist bekanntlich das geduldigste Medium. Evtl. ist es ja wie bei WinFS: Das Hauptprojekt wird eingestampft und die Ideen fließen in eine neue Revision von NTFS. Sowas passiert schließlich häufig in der Softwareentwicklung.
 
Vermutlich wird für das Dateisystem ordentlich RAM verwendet, ähnlich wie bei ZFS, da liegt dann der Servereinsatz nahe :-)...bis sich mehr als 8GB RAM für die breite maße etabliert hat...
 
@snooktag: versteh die minus nicht, du hast absolut recht. + für dich
 
@snooktag: du weist doch der Ram muss immer leer sein sonst wird das System langsam ;) Ich frage mich dennoch warum man nicht einfach einen z.B. ZFS Fork gemacht hat, hätten alle was davon :(
 
@CvH: das ist das Problem ALLE hätten was davon, außerdem
würde der ZFS ohne große änderungen auf Win32 Systemen
laufen?
 
@Thaodan: ohne große Änderungen ist es nicht zu machen, die ReFS sache ist aber auch kein selbstläufer.
 
@snooktag: Bislang verbraucht es genau so RAM wie WinFS! Die alte Luftnummer!
 
@Feuerpferd: du weist schon das RAM Verbrauch bei einem FS was gutes ist ja ? (also wenn es nicht sinnlos verschwendet wird)
 
@CvH: Wie hoch ist noch mal der RAM Verbrauch, von einer Luftnummer? :-)
 
@Feuerpferd: eine luftnummer wäre es gewesen wenn es keine testversion davon gegeben hätte...gabs aber. <3
 
@0711: Dann poste mal einen Link zu einer legalen und öffentlich verfügbaren Testversion von Windows 8 mit ReFS. In der Realität bietet die legale und öffentliche Testversion von Windows 8 nämlich bloß NTFS an.
 
@Feuerpferd: ich hab von winfs gesprochen...die testversion/alpha/beta/whatever davon gibts für technet plus abonnenten auf dem technet downloadportal. Wieso sollte jeder affe mit kostenlosen testversionen versorgt werden?
 
Cool. NTFS fürs System und ReFS für die Datenhalde :). Gefällt mir.
 
"noch kann es zum Booten eines Betriebssystems eingesetzt werden." Das muss aber noch gefixt werden. Idee klingt aber sehr gut. Was für eine Lizenz? Chance, dass es auch performant in Linux unterstützt wird?
 
@zivilist: Dürfte das selbe, wie NTFS sein. Also die Windowslizenz, mit Windows zu kaufen.
 
@zivilist: da es auf ntfs fußt dürfte sich das wohl von selbst erklären ;)
 
@zivilist: Da es aber EIGTL. zum guten Ton bei der Speicherplatzverwaltung gehört, dass man NIE, wirklich NIE, seine Systempartition durchmengt mit Nutzerdaten, sondern EIGTL. darauf wirklich nur sein System parkt, schon allein aus praktischen Backup-betreffenden Gründen, hat es aber eine niedrige Priorität das zu fixen. :)
Und bei einer reinen Systempartition, wo sich im Normalfall nachträglich bis auf Updates kaum etwas an den Daten mehr ändert, dürften sich die Neuerungen gegenüber NTFS wahrscheinlich eher weniger bemerkbar machen.
 
Hä? Kein Bestandteil von Windows8? Warum wird dann damt im Zusammenang von Win8 geredet? Wer installiert denn sowas nachträglich und freiwillig? Nullnummer...
 
@ignoramus: Weil der Windows Server 8 vielleicht zufällig Bestandteil der Windows-8-Reihe ist?
 
@DON666: Glaub ich dir nicht :P
 
@DON666: ??? Das ist doch absoluter Irrsinn, ein neues Filesystem im server? Dann gute Nacht, Microsoft konnte schon beim whs2 keine RS sicherstellen. Gute Filesysteme reifen wie guter Wein über Jahre.
@alle: vielen dank fürs minusgeben, nur weil ich Kritik übe? Dau alarm!
 
@ignoramus: Lies doch mal bitte genau den Artikel, da steht Zitat: "Resilient File System (ReFS) heißt das Dateisystem, das (zunächst) bei Windows Server 8 zum Einsatz kommen wird." Daher kommt der Zusammenhang zu Windows 8.
 
@Knerd: Naja, Win8 ist ja alles vom Server bis zum besseren Toaster. Von daher hätte man schon erwähnen können daß es zumindest vorerst nur für Server gilt.
 
@Johnny Cache: Hat man doch, im ersten Absatz.
 
@Knerd: Aber nicht in der Überschrift. Server sind nun mal eine völlig andere Zielgruppe als Clients.
 
@Johnny Cache: In Windows 8 will MS aber keinen großen Unterschied mehr zwischen Client und Server machen.
 
@Johnny Cache: Du vergißt den Terminalserver bzw. die Remotedesktopdienste. Die laufen auf dem Server, doch mit einem Published Desktop - gleichgültig ob nun über Citrix ICA oder über Microsoft RDP realisiert- nutzt der Anwender die Terminalserversession wie einen normalen Windows-Client.
 
Im Ansatz mit Sicherheit nicht verkehrt. Es wird sich zeigen, ob das neue Dateisystem was taugt. Bis es sich etabliert hat werden wir wahrscheinlich bei Win9-Win10 sein :( Aber wäre ja auch toll, wenn SMB2.1 mal sauber funktionieren würde..
 
@JacKs0n: gibt es nicht auch schon SMB 2.2: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/hardware/hh457617.aspx
 
@JacKs0n: Die Datensicherheit wird mit CoW erreicht, da dort Daten nie überschrieben werden, sondern immer neu geschrieben werden. Danach wird ein neuer Teilzweig (Dateibaum) von unten nach oben neu aufgebaut. Sobald man oben angekommen ist wird der neue Teilzweig sichtbar und es wird der alte freigegeben. So ist das Dateisystem immer in einem konsistenten Zustand, denn Stürzt der PC bei einer Operation ab, so ist halt der Neue Dateibaum nicht sichtbar. Ist halt nur ein ZFS- oder BTRFS-Dateisystem, was für Windows entwickelt wurde, denn der Technische Ansatz ist nicht neu.
 
Ich kenne mich mit Dateisystemen nicht sonderlich aus. Was ich aber nicht leiden kann, sind proprietäre Standards. Warum tut man sich bei etwas so elementarem, wie dem Dateisystem, nicht auch zu einem Standard-Konsortium zusammen und entwickelt EIN Dateisystem, das alle Betriebssysteme sinnvoll nutzen können? Ich erinnere mich noch an Zeiten, da konnte z. B. Linux nicht auf NTFS-Platten zugreifen. Inzwischen geht es glücklicherweise. Hoffentlich wiederholt sich dieses Trauerspiel nicht bei dem neuen Dateisystem.
 
@felixfoertsch: mehrere Dateisysteme machen Sinn, da Geräte so unterschiedlich sind, worauf diese laufen: HDD, SSD, mobile Geräte, Datenbank optimiert. Diese können somit besser angepasst werden. Deswegen wurde ja schon exFAT entwickelt. Mehr OpenSource Dateisysteme wären aber schon wünschenswert.
 
@felixfoertsch: Ganz einfach, die Hersteller können damit richtig Geld machen. Guck dir Android an, nutzt FAT32 und MS verdient sich daran dumm und dusselig. Ich verurteile das nicht da es halt im Kapitalismus so ist das die Kapitalsteigerung das Ziel ist. Und dieses Ziel ist am leichtesten mit Lizenzgebühren zu erfüllen.
 
@Knerd: das ist auch richtig. Wobei ich mir immer noch nicht vorstellen kann, das Big Player wie Samsung oder direkt Google nicht in der Lage wäre ein offenes Dateisystem zu entwickeln. Und FAT32 mit max 4 GB pro Datei braucht man langsam auch nicht mehr zu unterstützen.
 
@zivilist: Das können die sicherlich aber da fehlt die Wertschöpfung. Denn mit dem offenen System kannst du kein direktes Kapital erwirtschaften.
 
@Knerd: doch schon. Wenn man keine Lizengebühren an MS abdrücken muss (sollen ja um 5-12 USD pro Gerät sein). Da hat man die Entwicklungskosten des Dateisystems sehr schnell wieder drin.
 
@zivilist: Du hast es eben nicht drin. Du sparst zwar Geld aber du nimmst kein neues Kapital ein.
 
@Knerd: wenn du weniger Kosten hast, steigt automatisch der Gewinn.
 
@zivilist: Ja das schon aber du machst keinen direkten Gewinn.
 
@Knerd: Ja, du magst recht haben, aber bezüglich eines offenen Dateisystems von Google wäre das doch eh irrelevant. Mit einem neuen bzw. eigenen (offenen) Dateisystem für Android würde Google bzw. Googles Partner (die Android auf ihren Geräten einsetzen) massig Geld sparen. Damit wären die Entwicklungskosten innerhalb kürzester Zeit wieder ausgeglichen, da man keine oder vielleicht auch weniger (weiß jetzt gerade nicht, was bei Android noch auf MS-Lizenzen beruht) Lizenzgebühren an MS zahlen müsste. Und da ich auch davon ausgehe, dass die Hersteller der Android-Geräte daraufhin sicherlich ***nicht*** ihre Preise senken würden, würden sie mehr Einnahmen erwirtschaften.
 
@seaman: Andriod benutzt intern ein freies und offenes Dateisystem: ext4 nur das Problem ist das bei den Speicherkaten Dateissystemene verwendet werden müssen
die jedes gängige OS unterstütz und da sind wir bei dem Problem: Die Hersteller der OSs müsten dieses Dateisystem in
ihr OS einbauen, selbst wenn der Code vorhanden währe würde
der Schritt immer noch von den Hersteller getan werden müssen.
 
@Thaodan: Bei Speicherkarten müssen keineswegs Dateisysteme verwendet werden die jedes System unterstützt. Google oder der jeweilige Hersteller kann auch eine Clientsoftware erstellen, die den Zugriff auf Dateien auf dem Gerät organisiert. Es gibt keinen Grund warum ein Speicher vom Handy einfach so als USB-Massenspeicher funktionieren muss. Oh, und wenn man das als Voraussetzung definiert, kann man immer noch einen Dateisystemtreiber nachträglich installieren. z.B: den hier -> www.fs-driver.org
 
@DennisMoore:hmm stimmt auch wieder.
 
@DennisMoore: Haha! http://is.gd/KxKGO7
 
@Feuerpferd: Hä?
 
@DennisMoore: Nicht verstanden? Erst mal ist es völlig grotesk sich derart unnötig mit Windows 7 einen abzubrechen, wo es doch das gute Linux gibt, mit dem das ganz locker lässig funktionieren würde. Zweitens ist das gescheitert! Nix mit EXT mounten. Ist ja auch unnötig. Das seit Jahren EXT mit größeren Inodes arbeitet ist wohl auch völlig an denen vorbei gegangen. Dabei ist extra der Warnhinweis enthalten: Inodes that are larger than 128 bytes are not supported! Windows kann also allenfalls historische EXT Filesysteme mounten.
 
@Feuerpferd: "Windows kann also allenfalls historische EXT Filesysteme mounten." und? dann formatiert der Hersteller seine Speicher entsprechend. Man kann beim Formatieren ja jeden Mückenschiss für das zu erstellende Dateisystem definieren, wie ich auf meiner Dreambox beim Formatieren eines neuen USB-Sticks feststellen durfte. Also wahrscheinlich auch die Inode-Größe. Zudem könnte der Hersteller auch einen eigenen Treiber schreiben. ext ist ja open source.
 
@felixfoertsch: Ich denke mal dass es daran liegt weil es verschiedene Flesysteme für verschiedene Zwecke gibt. ReFS zum Beispiel zum speichern und verwalten großer Datenmengen, aber nicht zum Booten des Betriebssystems, warum auch immer, geeignet. NTFS ein wenig son Allrounder und FAT für kleine externe Speicher usw.
 
@Tomarr: Völlig richtig. Das neue Dateisystem steht vorerst speziell für die Nutzung von Dateidiensten bzw. Storage.
 
@felixfoertsch: Standards Hin oder Her, auf der alten Laier spielen Hin oder Her, aber welches Wort mit vier Buchstaben und einem H vorne fällt einem sofort bei dem Wort "Standard" ein? Welchen Teil dieses Standards gab es nicht vorher bereits, in vielleicht anderer Form, von MS? Es ist mir schon klar das GoogleOS, Linux, Apple eventuell etwas andere Vorstellungen haben wie MS, und das sich evtl. Gruppen wie z.B. Mozilla, Opera, obwohl sie gar kein OS haben, ausgegrenzt fühlen, wenn sie nicht mit an einem runden Tisch sitzen, blos insgesammt muss man doch wohl einräumen, dass MS mit ihren eigenen "Standards" ganz gut fuhr und fährt, und das ein nachher "aufgedrückter" Standard, i.d.R. mehr schadete als nützte.
 
@felixfoertsch: das problem sind verschiedene anforderungen. Siehe unix/unixoide dateisystemrechte und windows dateisystemrechte. Und so gehts halt weiter
 
Warum nicht einfach mal über seinen Schatten springen und BTRFS nutzen und aktiv mit entwickeln. Wäre doch das beste für alle wenn man von Windows aus auch mal auf Linux Partitionen zugreifen könnte. Und BTRFS ist wohl derzeit der hellste Stern am Dateisystemhimmel. Wenn es irgendwann stable wird kommt an dessen Performance wohl so schnell nichts mehr ran.
 
@PlayX: Mir auch unverständlich. Damit hätten wir nebem Fat ein OS Übergreifendes Dateisystem was zum einen tolle FEatures beinhaltet und zum anderen komplett frei wäre. Naja wir sind wohl doch nur Idealisten ;)
 
@PlayX: Es gibt ganz unterchiedliche Anforderungen an ein Filesystem. Das kann eine möglichst große Datensicherheit sein (da ist BTRFS bisher nicht so gut) oder möglichst schneller Zugriff (für Rechner mit hohem Datentransfer) oder möglichst platzsparende Speicherung (für Speicherkarten) oder möglichst große Kompatibilität oder sonst etwas. Es kann kein Filesystem geben, das alle Anforderungen perfekt erfüllt, da sie teilweise gegensätzlich sind.
 
@Nunk-Junge: Aber da aktuell nur FAT als universelles Dateisystem funktioniert, sollte man doch mal ernsthaft in Erwägung ziehen, daran etwas zu ändern. Alles aktuelle ist besser als FAT. Würde ja schon reichen, wenn sie ext3/4 unterstützen, oder ReiserFS oder zumindest exFAT veröffentlichen. Aber aktuell ist der Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Betriebssystem ein Graus.
 
@Nunk-Junge: Für BtrFS gab es noch kein fsck. Genau das ist, dass Hauptproblem wieso z.B. Fedora noch wartet bis Fedora 17. Laut Red Hat bzw Fedora ist BtrFS schon lange stabil obwohl es noch als "experimentell" markiert ist im Kernel.
 
@root_tux_linux: Ja, es gibt kein Filesystemcheck und kein Recovery, was bei einem Fehler zu totalem Datenverlust führen kann. Daneben gibt es keine vernünftige Unterstützung von Transaktionen, keine Verschlüsselung, eine enge Begrenzung von Hard-Links und keine variable Blockgröße, es werden nur RAID0 und RAID1 unterstützt und keine im Netz verteilten Systeme. Ohne BTRFS schlecht machen zu wollen (denn ich glaube, dass es eines der besten FS zur Zeit ist), aber perfekt ist es auch nicht.
 
@Nunk-Junge: 2008 kamen Transaktionen und RAID 0/1/10.. 2009 wurde die ersten Patches für RAID 5/6 eingereicht... https://btrfs.wiki.kernel.org/articles/c/h/a/Changelog.html Im Netz verteilten? Clustered FS ist und war nie ein Ziel von BtrFS, dass steht sogar in der FAQ! Zitat: "Will Btrfs become a clustered file system

No. Btrfs's main goal right now is to be the best non-cluster file system. " FSCK gibt es mittlerweile, ist aber nicht komplett fertig.....
 
@PlayX: und auf sowas halbfertiges soll Microsoft setzen? Warum? Ganz ernsthaft: was wäre der Ansporn für Microsoft, bei irgendsoeinem bereits begonnenen Projekt mitzumischen? Insbesondere die Portabilität führt immer zu notwendigen Kompromissen und bei einem Dateisystem für Windows Server sollte Microsoft einfach keine Kompromisse eingehen. Sie sollten sich eben nicht mit anderen Firmen oder Programmierern über Features streiten müssen, oder über Änderungen im Code. Für den User sehe ich keine Vorteile, für Microsoft nur Nachteile. Die Anzahl der Leute, die mit einem Windows Server Volumes von Linux mounten müssen, dürfte verschwindend gering sein.
 
@root_tux_linux: Die Transaktionen in BTRFS unterstützen nicht die ACID-Eigenschaften, die man von Transaktionen eigentlich fordert. Und wenn Transaktionen nicht atomar sind, dann ist der Begriff Transaktion sehr irreführend. BTRFS unterstützt daher nicht wirklich Transaktionen. Verschiedene Punkte wie erweiterte RAID-Unterstützung oder Filesystemcheck sollen kommen, sind aber gegenwärtig noch nicht offiziell verfügbar.
 
@PlayX: Da wirst du aber lange warten müssen, bis MS mal über seinen Schatten springt. Die entwickeln halt ihr eigenes Datei-System (könnte ja auch mal Lizenzeinnahmen einbringen) und alle Dateisysteme unter Linux werden ignoriert.
 
@PlayX: Ich verstehe nicht, warum sollte ein Windows-Server(!) auf eine Linux-Partition auf dem gleichen System zugreifen können? Das macht doch überhaupt keinen Sinn!? Ein Server soll 100% durchlaufen und nicht ein DualBoot sein.
 
@Lofote: Ein Server solte aber auch Medien mounten können die
nicht zur Host Plattform passen (also Linux Dateisysteme unter
Win32 Hots).
 
@Thaodan: Ein Server sollte stabil laufen, und nicht fremde Medien öffnen können. Welcher Administrator würde auf die Idee kommen, plötzlich irgendein komisches Medium, das mit nem Linux-FS ausgestattet ist, auf nem Server zu mounten? Wirklich: wo kommt das vor, wo macht das Sinn? Im Gegenteil: Ein Server sollte so wenig wie möglich mounten können, diese FSe aber dann absolut 100% stabil, ohne das Gesamtsystem in Gefahr zu bringen. Auf einem Server sollte immer so wenig wie möglich installiert und aktiv sein, Regel Nr. 1. (Und wenn je einer auf die Idee kommt, ein Linux-Medium mounten zu wollen, warum auch immer!?, dann kann er einen FS-Treiber nachinstallieren, das gibts ja von der OpenSource-Welt). Ansonsten: einbinden als getrennten Linux-Server, jeder verantwortungsbewußte Admin dieser Welt würde das so machen.
 
BtrFS und ZFS lassen grüssen *hust*
 
@root_tux_linux: Bloß anders als ReFS sind das keine Luftnummern! ZFS wird produktiv benutzt, BtrFS ist immerhin schon in einigen Linux Distributionen tatsächlich enthalten, auch wenn es experimentell und eher was für die Wagemutigen ist. Im von Microsoft zum testen erhältlichen Windows 8 aber findet man immer noch nur NTFS. Weder WinFS 2.0, noch diese neue Luftnummer ist drin. Es wird bei der Windows 8 Installation nur NTFS angeboten.
 
@Feuerpferd: schade eigentlich, dass du "Server" wohl überlesen hast. Das was man momentan installieren kann, ist eine frühe Developer Preview der Clientversion. Noch nicht einmal eine Beta. Client != Server. Ich hab mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die Server Preview via MSDN zu ziehen, aber vermute einfach mal, dass ReFS vor der Beta noch nicht drin sein wird.
 
@der_ingo: Für Server und Workstations nimmt man das gute ZFS. Geh weiter spielen mit deinem Wintendo.
 
Microsoft soll ext4 nehmen!
 
Hört sich für mich an, dass es dann bei Service Pack 1 ausgereift ist.
 
so weit mir bekannt laufen die NTFS Patente bald aus. Also muss MS etwas neues bringen um weiterhin Lizenzgebühren zu generieren. Kleine Veränderungen werden als Innovation und Revolution angepriesen. Im täglichen Betrieb wird kein User diese "Innovation" bemerken. Ich sehe in der Präsentation keine Revolution. Aber Hauptsache man kann das als neues Patent anmelden und alle die das dann nutzen wollen müssen Lizenzgebühren zahlen. z.b. mein LCD TV kann via USB nur FAT Formate lesen, weil diese Lizenzfrei sind.
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