300 Foxconn-Mitarbeiter drohten mit Selbstmord

Anfang des Jahres haben rund 300 Mitarbeiter von Foxconn, die mit der Fertigung der Xbox 360 beschäftigt sind, mit einem Massenselbstmord gedroht. Auf diese Weise wollten sie eine Gehaltserhöhung bzw. ihnen versprochene Abfindung durchsetzen. mehr... Produktion, Foxconn, Arbeiter Bildquelle: Chinaworker Produktion, Foxconn, Arbeiter Produktion, Foxconn, Arbeiter Chinaworker

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Selbstmordgewerkschaft - Sie zahlen oder wir kündigen, für immer.
 
@kadda67: Ein Hoch auf die Globalisierung. Sie spielt Gesellschaften und soziale Sicherungssysteme gegeneinander aus, solange bis man sich auf den niedrigst möglichen Nenner hat einigen können. Auf der Strecke bleiben die, die vor Verzweifelung auf ein Dach steigen und mit Selbstmord drohen müssen nur damit sie ihnen bereits versprochene Zusagen auch wirklich bekommen. China profitiert zwar von den unzäjligen Jobs die dabei entstehen. Aber der Arbeiter der sie verrichtet, hat garnichts davon. Ausser einer geschundenen Gesundheit und Hungerlöhne bleibt nichts über was dort irgendwie erstrebenswert sein könnte. Auch Umweltschutz ist dort aus Gewinngründen fehl am Platze. Hier in Europa drückt sich die Globalisierung in Form von Arbeitsplatzvernichtung und Zeitarbeitsfirmen aus. Dumpinglöhne auch für Europäer sind deshalb möglich geworden. Und da fragt sich noch einer warum man den Euro nicht will? Warum man die Globalisierung nicht will? Die Profiteuere der Globalisierung sind die, die auch vor der Globalisierung schon die Taschen voll mit Kohle hatten. Dem rest geht es seitdem schlechter als jeh zuvor. Wann müssen wir Europäer aufs Dach steigen?
 
Die Verschärfung:
The Cobra Effect (es wird das Gegenteil des Gewollten erreicht)

(Zur Eindämmung einer Kobraplage in einer indischen Provinz zahlten Britische Kolonial-Bürokraten Prämien für jede getötete Kobra - das funktionierte anfangs gut, dann wurde Kobras rasch mehr ...... weil Inder Kobras züchteten)
 
Uuhh Apple böse schlecht Sekte und außerdem... oh, hier geht es ja um Microsoft. Tja liebe Apple-Hasser, wie ihr seht gibt es auch andere Hersteller, die mit Foxconn zusammenarbeiten. Und offenbar sind hier (überraschenderweise) die Arbeitsbedingungen auch nicht besser. Und generell: Da sieht man mal wieder, dass die Chinesen echt einen an der Waffel haben. Massenselbstmord als Druckmittel für die versprochene Abfindung... wahnsinn.
 
@Turk_Turkleton: anders stößt man da ja auf taube ohren. Und durch die Überbevölkerung sind die Chinesen auf auf jeden Arbeitsplatz angewiesen. "Die Chinesen" so über einen Kamm zu scheren finde ich äußerst unpassend
 
@MarcelFa: Ich mache sowas auch ungern, trotzdem sieht man ja immer wieder, dass Arbeitsbedingungen wie bei Foxconn in China "normal" sind. Und da bleibt mir nichts anderes übrig, als das ganze zu pauschalisieren (obwohl ich natürlich weiß, dass es auch Ausnahmen gibt)
 
@Turk_Turkleton: Eine Liste mit den (wichtigsten) Kunden gibt es übrigens hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Foxconn#Major_customers
 
@witek: Die kenn ich schon, danke dir :) Aber für andere sicher mal ganz interessant, um etwas über den Tellerrand zu schauen :)
 
@Turk_Turkleton: Dachte ich mir, wollte es aber grundsätzlich nochmal betonen, bevor jemand mit dem Obst-Argument daherkommt. Wer A(pple) sagt, muss auch B(arnes & Noble), C(isco), D(ell), etc. sagen ;)
 
@Turk_Turkleton: Ich hab mir beim Lesen der News nur gedacht: Wie verzweifelt muß man sein um einen Massenselbstmord zu planen?
 
@Turk_Turkleton: Ich stimm dir zu, es ist schon interessant was jetzt von denen kommt die Apple in diesem Zusammenhang immer alleine verteufelt haben. Was ich jedoch nicht unterstütze ist wenn sagt dass die alle einen an der Waffel haben, denn vielmehr handelt es sich wohl um Menschen mit äußerster Verzweiflung und ohne Ausweg. Sei lieber froh dass du nicht in dieser Situation bist und danke Gott oder was weiß ich wem dass es dir so gut geht.
 
@Freibier: Das sehe ich anders... die Foxconn-Mitarbeiter wissen, dass ihr Arbeitgeber sehr prominent ist und dank Apple & anderer Kunden oft in den Schlagzeilen steht. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich alle 300 Menschen tatsächlich umgebracht hätten, wenns darauf angekommen wäre. Hier wurde imho einfach nur die Medienpräsenz von Foxconn ausgenutzt, um die Abfindung doch noch zu erhalten (was ja auch legitim ist, wenn etwas versprochen wird sollte man es auch einhalten)
 
@Turk_Turkleton: hier gehts weder um microsoft noch um aplle, hier gehts um foxconn... das apple und ms bei denen produzieren lassen liegt an DIR, weil DU willst moderne technik zum günstigen preis kaufen.
 
@DataLohr: Ach, jetzt auf einmal geht es um Foxconn? Sonst hiess es immer, das Apple daran Schuld sei, dass dort die Selbstmordrate steigt. Hier wird mit zweierlei Mass gemessen. Turk_Turkleton hat es nur aufgezeigt.
 
@CoF-666: natürlich ging es schon immer um foxconn, es gibt nur zu viele idioten die immer apple schreien, da kann aber foxconn nichts für. für die arbeitsbedingugnen schon, das wird wohl der hauptgrund sein warum sie so günstig sind und die ganzen aufträge bekommen. es ist mehr eine symbiose. die hersteller wussten das ganz sicher, aber der kunde will günstig und bekommts. so oder so. und daher ist im endeffekt auch der verbraucher schuld, der ja wiederum die entscheidung hat mit seinem kargen lohn günstig und menschenverachtend zu kaufen oder ganz zu verzichten... nunja, schwierig halt aber nicht apples alleinschuld.
 
@DataLohr: Ist mir klar... dennoch wird hier Foxconn & MS in einer News genannt, also geht es hier um Foxconn und Microsoft. Würde hier Apple in der News stehen dann hätten wir jetzt mindestens schon 80 Hass-Comments, wie böse Apple doch ist... gehts um MS sagt keiner was. Soviel zum Thema Objektivität & Verblendung ;)
 
@Turk_Turkleton: ja ich merk schon, anscheinend bist du ein verblendeter ms hasser. es ist doch wurst egal an welchem produkt die gearbeitet haben, das ist nur eine randinformation die jetz zur stimmungsmache benutzt wird.
 
@DataLohr: Du verstehst mich falsch! Ich bin übrigens sicherlich kein MS-Hasser, sondern begeisterter Windows-User :) Aber genauso ist es bei den Apple/Foxconn-News auch immer, Apple wird dort als Randinfo erwähnt, und ist deswegen sofort der böse. Wenn das aber mal mit MS passiert, dann schreit niemand. Darum geht es mir.
 
@Turk_Turkleton: ich wette alle haben die News Seite geöffnet, in der Hoffnung es könnte wiedermal um Apple gehen. tja da wurden sie wohl enttäuscht. Ich hoffe die Leute merken bald, dass die Zulieferer auch an der ganzen Sachen Schuld sind, statt die Auftraggeber!!!
 
@Turk_Turkleton: ich glaub ich versteh dich schon richtig, ich versteh nur nich warum du als einziger hier gegen die ungerechte behandlung von apple protestierst, obwohl es garnich um apple geht, bzw nur indirekt. bei jeder foxconn news gehts um apple genauso wie um ms und viele andere hersteller. aber du hast gleich das apple thema aufn tisch geholt, siehst du wie apple besessen man mitlerweile ist? kein wort von dieser firma und trotzdem geht sie dir nicht aus dem kopf....
 
@DataLohr: Ja stimmt. Eigentlich geht es garnicht um Apple. Es ist aber einfacher anhand eines iphone 4s klar zu machen, warum es den Foxconn-Arbeitern so schlecht geht: http://goo.gl/zKiae. Das Verhältnis Verkaufspreis zu Herstellungskosten wird bei der XBOX360 wohl nicht anders aussehen. Da einige in diesem Thread sagen, daß wir aufgrund unserer Geiz-Mentalität Schuld am Unglück sind, kann man nur sagen: Bei den Verkaufspreisen für die o.g. Geräte hängt es wohl nicht am Geiz, denn bei dieser Gewinnspanne sollte wohl für die einzelnen Mitarbeiter viel mehr an Gehalt drin sein ohne das die Aktionäre und Firmenbosse am Hungertuch nagen müssen.
 
@DataLohr: Ja, ich hole das Apple-Thema raus, weil es mir auf den Senkel geht dass Apple immer der böse ist. Mir geht es auf den senkel dass ich mich als iPhone & iPad-Besitzer rechtfertigen muss. Und um aufzuzeigen dass das alles subjektive ansichten sind packe ich jetzt in dieser news apple auf den tisch, um den leuten zu zeigen dass es auch andere "böse" firmen gibt, die bei foxconn produzieren lassen. Aber wie du siehst hält sich die Anti-Apple-Fraktion hier kommentarmäßig schön zurück, weil sie wissen dass ich recht habe. ansonsten hätten wir hier dasselbe "schlachtfeld" wie in jeder anderen foxconn&apple oder apple&android news.
 
@DataLohr: Besser ein M$-Hater als ein verblendeter Windows-Fuzzi! Kann mich nur wiederholen. Informiere dich, was M$ in den letzten 20 Jahren so getrieben hat, wie oft M$ verurteilt wurde, wegen Monopolmissbrauch, wegen einem rücksichtslosen Verdrängungswettbewerb .... Und dann fang mal an zu rechnen, was das für einen "volkswirtschaftlichen Schaden" bedeutet, den auch DU Verblendeter mittragen musst! Falls es Dir zu schwierig ist, unterhalte dich einfach mal mit einem Ökonomen(in Bezug auf Volkswirtschaftlicher Schaden).
 
@Turk_Turkleton: Man kann nicht mehr sagen, als den Kommentar von DataLohr. Traurig dass du bei SO einer Geschichte wieder auf den Apfelzug aufspringst, "seht ihr?...miniminimini MS macht das auch". Sehr sehr sehr traurig. Und dann den Chinesen unterstellen Sie haben einen an der Klatsche weil Sie möchten, dass man Versprechungen einhält. Vllt solltest du dich mal mit China beschäftigen, ansonsten kann man nur den Kopf schütteln, bei deinem ersten Kommentar.
 
@Turk_Turkleton: Ich weiß noch, als Apple wg. Foxconn am Pranger stand. Da wurde es von verblendeten M$-Fanbois vehement verleugnet, dass auch Micro$oft bei Foxconn fertigen lässt. Und jetzt haben wir es öffentlich, Du sprichst es an und es hagelt Minus .....
 
@Beobachter247: aber er und ich sind doch beide windows-fuzzis und stolz drauf ^^ und wir wissen beide auch über die negativen ms geschichten, genau daher sagten wir ja das es hier um ms geht, im negativen sinne und ausnahmsweise und ausdrücklich nicht um apple.
 
@Turk_Turkleton: Du hast die News aber schon gelesen und somit den Unterschied zu den Apple-Foxconn-News erkannt? Hier geht es gar nicht um Arbeitsbedingungen während der Produktion, sondern um zugesicherte Abfindungen für Leute, die ihren Job gekündigt haben weil sie keine Gehaltserhöhung bekamen. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen was MS nun damit zu tun haben soll, es sei denn MS legt die Löhne fest. Aber ich glaube das macht doch eher Foxconn.
 
@DennisMoore: Und du hast die ganzen Apple-News zum Thema Foxconn gelesen? Da gab es genausowenig einen richtigen Bezug zu Apple, trotzdem wurde gewettert was das Zeug hält. Aber ist okay, ihr habt Recht. Ich bin der verblendete Fanboy, und ihr habt den megaobjektiven Überblick.
 
@Turk_Turkleton: Ich erinnere mich, dass es um die Arbeitsbedingungen während der Produktion der iPhones ging. Aufgrund des Kostendrucks mußten die Arbeiter z.B. den ganzen Tag im Aluminiumstaub arbeiten. Ohne wirklichen Schutz. Es ging unterm Strich also nicht um die gleichen Fragen wie hier. Im Fernsehen gabs auch einen entstprechenden Bericht dazu in dem gesagt wurde, dass der Bau eines iPhones lediglich 7 Dollar (oder Euro) kosten darf.
 
@DennisMoore: Du kritisierst die Arbeitsbedingungen, schreibst aber oben dass natürlich Foxconn die Löhne festlegt. Glaubst du das ist bei den Arbeitsbedingungen nicht anders? Die werden genauso von Foxconn festgelegt und sind für alle Kunden, für die Foxconn fertigt, einheitlich. Also werden Xbox- oder Intel-Teile dort genauso ohne wirklichen Schutz vor Aluminiumstaub o.ä. für die Arbeiter gefertigt. Und der TV-Bericht mit den 7 Dollar ist wieder sehr einseitig, wieder wird nur Apple an den Pranger gestellt. Denkst du Microsoft im Gegensatz sagt zu Foxconn "Macht euch keinen Streß, arbeitet ganz in Ruhe. Und macht euch keine Sorgen wegen den Kosten, das bekommen wir schon hin" Da gibt es genau denselben Druck & dieselben Vorgaben, so schnell wie möglich & so billig wie möglich zu fertigen, sonst lässt MS woanders fertigen. Es ist bei allen genau dasselbe, bei MS genauso wie bei Apple, Intel, Nintendo usw.
 
@Turk_Turkleton: Dir wünsche ich vom ganzen Herzen, dass du in einer der Regionen woher diese Menschen hier auch kommen, wiedergeboren wirst.
 
@Micha222: Achso, jetzt bin ich plötzlich ein schlechter Mensch, nur weil ich behaupte dass die Arbeitsbedingungen dort im Verhältnis relativ normal sind? Es ist nunmal so, wenn ichs ändern könnte würde ichs tun, glaub mir.
 
@Turk_Turkleton: Nein, aber du verherrlichst die Sache und Propagierst hier eine Meinung, die nur dazu geführt hat, dass es zu solchen Bedingungen überhaupt kommen kann!
 
@Micha222: Ich verherrliche die Sache? Sage mir bitte wo. Es ist nunmal Fakt, dass Chinesen meistens an ihren Arbeitsstätten essen, schlafen und wohnen. Ich finde das auch nicht gut. Aber kann ichs ändern? Und wo propagiere ich hier bitte die Meinung, die solche Bedingungen fördert? Mir geht es lediglich um diese überspitzte Apple-Darstellung, das sollte einem klar werden wenn er meine Comments liest. Alles, was ich über diese Arbeitsbedingungen sage, sind Fakten, auch wenn es traurig ist. Trotzdem verherrliche ich hier nichts. Bitte halte dich mit deinen Aussagen zurück und verurteile keine Menschen, die du eigentlich überhaupt nicht kennst.
 
@Turk_Turkleton: " Und generell: Da sieht man mal wieder, dass die Chinesen echt einen an der Waffel haben. Massenselbstmord als Druckmittel für die versprochene Abfindung... wahnsinn.", "Das sehe ich anders... die Foxconn-Mitarbeiter wissen, dass ihr Arbeitgeber sehr prominent ist und dank Apple & anderer Kunden oft in den Schlagzeilen steht.", "Hier wurde imho einfach nur die Medienpräsenz von Foxconn ausgenutzt, um die Abfindung doch noch zu erhalten" Das sind nur drei Beispiele aus deinen ersten 4 Posts, ich vergeude jetzt nicht meine Zeit alle rauszusuchen, aber deine Doppelmoral ist zum Kotzen, und ich lasse mir hier auch nicht von dir den Mund verbieten, danke!
 
@Turk_Turkleton: Vergleich einmal hier auf WF die Anzahl der News über Patentklagen Apples gegen Konkurrenten und die Anzahl der News über Microsofts Patentklagen gegen Konkurrenten (eine einzige kurze News dazu im gesamten letzten Jahr) und Du weißt wie objektiv WF hier ist. Ich bin kein sonderlicher Fan von Apple, aber diese mangelnde Objektivität eines Newsportals nervt.
 
@Turk_Turkleton: Irgendwie scheinst du außerstande zu sein, dir wirklich vorstellen zu wollen, was da in China für Lohn, Urlaubs und Freizeitregelungen gelten. Wie man das wohl hinkriegt, da argumentatorisch stark in Richtung von gefälligst nahezu widerspruchslos und weiterhin zu ertragendem "Gewohnt sein" zu schreiben bzw. im Umkehrschluß von nahezu legitim anwendbarem "Gewohnheitsrecht" der Firmenbosse reden kann ? Das die Mitarbeiter die Bekanntheit von Foxconn genutzt haben, da stimme ich dir zu. Aber sicher nicht deswegen, um sich als weit und breit einzige Arbeiter die sich sowas "gönnen könnten" auf Kosten der Firma zu bereichern, sondern weil diese Bekanntheit das ziemlich einzige ist, was sie, nach dem sich zu protestieren gewagt haben, davor bewahrt, schnurstracks im Gefängnis zu landen oder gar vor schlimmerem. Von schlichtem entlassen werden und von einem Tag auf den anderen aus der werkseigenen Wohnung ausziehen müssen noch nicht geredet. So wie du das beschreibst, ließt sich das jedenfalls fatal nach: "Die Arbeiter wollten doch, realistisch betrachtet, nur die weltweite Bekanntheit der Firma als Sprungbrett zum selbige abzocken können nutzen. Sollen sie gefälligst mal nicht gar so sehr aufmucken bzw. peinlich auffallen, ist schließlich summasumarum normal, wie sie dort (über)leben müssen." Und weil die Zustände dort so normal sind, sie eigentlich dran gewöhnt sein sollten, haben sie leider leider auch garkein Recht drauf, so fies zu schauspielern, das sie sich kollektiv runterstürzen werden, nicht wahr ? Wo kämen wir bloß argumentatorisch hin, wenn nächste Woche die Nachricht rauskäme, das dieselbe Aktion von 85 Mitarbeitern einer hier völlig unbekannten Feld-Wald-Wiesen Firma versucht wurde und dabei 39 gesprungen sind und weitere 23 erschossen wurden wegen Widerstand gegen die firmeninternen Sicherheitskräfte ? Ja so ein Mist aber auch, das dann dein Trumpfass des doch ganz bestimmt nur ausnutzen wollens einer weltweiten Firmenbekanntheit nichtmehr sticht, angesichts dessen, das die Mitarbeiter dieser unbekannten Firma ihren Protest unabhängig von einer solchen Konstellation durchgezogen haben. Aber solange es diese News nicht gibt, wieso mehr Weichheit ausleben als Not tut nichtwahr ? Wieso denn den Foxconn Mitarbeitern zu sehr zugestehen, das grade die Bekanntheit der Firma ihre Rettungsleine vor dem niedergemacht werden sein könnte. Lenkt man lieber etwas von dieser Unfähigkeit ab und versucht den Focus auf die thematisch ziemlich irrelevante Randnotiz der Microsoft Erwähnung zu lenken und das Apple gänzlich unerwähnt bleibt.
Mach dir evt. auch mal klar, das je nach Böswilligkeit der Behörden da sogar Landesexterne Kontakte zu China schädigen wollenden Ländern/Gruppierungen unterstellt werden könnten, sonst würde man nämlich sicher nicht so einfach auf die Idee kommen, per protestieren etwas gegen dieses ach so herrliche, bestens regierte Land und seine Wirtschaftentwicklung bzw. Macht tun zu wollen. Oder hast du wirklich schonwieder die tausendfache Schließung von "suspekten" Internetcafes vergessen ? Die damit einhergehenden Verhaftungen ? Siehe dazu auch die lachhaften Inhaftierungsgründe des bekannten Ai Weiwei, der bekanntlich 3 Monate in Haft sitzen "durfte".
 
@Turk_Turkleton: Ich weiß nicht wieviel MS für die Fertigung zahlt, weil keiner darüber berichtet hat und viel Druck von anderen Herstellern kommt, und du weißt das auch nicht. Tust aber so als ob. Wenn Apple 50 iPhones pro Stunde produziert haben möchte und MS nur 20 XBoxen, dann ist das schon mal ein ganz anderer Druck. Was ich weiß ist jedoch, dass a) Apple (anders als andere Hersteller) massiv in Foxconn investiert hat und somit anderen Druck ausüben kann als andere Firmen und b) Die Gundhaltung von Apple einmal durch seine Heiligkeit persönlich deutlich gemacht wurde, als er sagte dass die paar Selbstmörder bei Foxconn ja nicht so schlimm wären, weil sich in Amerika viel mehr Menschen das Leben nehmen. Unterm Strich ist dieser Fall also was ganz anderes als der bei Apple. Schon allein, weil es nicht um die Arbeitsbedingungen, sondern um Lohnerhöhungen geht.
 
@DennisMoore: Kannst du Punkt a) und b) durch zwei Links aus vertraunenswürdiger Quelle beweisen ?.....Und dir ist schon klar, dass Samsung im wunderbaren Nordkorea skandalfrei und ohne Meldung über tote Mitarbeiter (kann da überhaupt noch eine Meldung ans Licht kommen ?) produzieren kann.....Aber das ist ja egal, denn ansonsten müsste man ja auf Android verzichten und man hätte nichts, womit man sich gegen Apple erheben kann. Schließlich muss ja der Konzern gestürzt werden.....
 
@algo: Was laberst Du da von "in Nordkorea produzieren"? Erkundige Dich lieber mal bevor Du so einen Blödsinn von Dir gibst.
 
@algo: Zu den Punkten a) und b) gab es hier News und sie wurden breit diskutiert. Bemüh dir Suchfunktion. Und wenn du zu diesem Thema noch all die anderen Ungerechtigkeiten hinzunehmen willst, kannste das alleine machen. Ich bleibe lieber bei diesem Thema. PS: Vergiss nicht auch die Ungerechtigkeiten bei der Entsorgung anzuführen. Die vielen Kinder in Afrika die im europäischen und amerikanischen Elektroschrott rumwühlen. Das passt genauso gut hierher.
 
@DennisMoore: Das stimmt und ich möchte Apple auch nicht als Wohltäter darstellen. Aber wenn ich mir deine vorherigen Comments anschaue, scheinst du zu glauben, dass nur Apple so etwas vollbringt und die anderen Unternehmen ja so elegant und freundlich damit umgehen. ...
 
@Turk_Turkleton: Ich kann mir vorstellen dass die 300 Mitarbeiter bei Foxconn alles andere als auf Mediengeilheit aus waren. Das war ein Akt der Verzweifelung. Das kann man gut daran sehen dass selbst die genügsamen und in bitterer Armut geborenen chinesen von Foxconndächern springen. Wann wärst du denn schon gesprungen? Deren Arbeitsbedingungen möchte ich hier nicht haben. Der normale Chinese ist ein Wanderarbeiter der versucht ein Visum für eine Wirtschaftszone zu ergattern und wenn er sie bekommen hat, geht er arbeiten bis er umfällt. Löhne werden oft nicht gezahlt, Von einem auf den Anderen Tag kannst du einfach so weggekündigt werden und hast auch ansonsten nur Rechte wenn du sie mit finanziellen Mittlen durchsetzen kannst. Dass unter solchen Bedingungen Menschen verzweifeln und sich von der Dachkante schubsen ist also durchaus nachvollziehbar. Auch wenn es für uns wohlgenährte Europäer so fern ist, ist es für chinesische Wanderarbeiter bittere Realität
 
@Turk_Turkleton: Auch Apple läßt bei Foxconn für das iPhone arbeiten!! Ausschließlich sogar! Im Grunde sind wir das schuld - weil wir geldgeil alles zum günstigsten Preis haben wollen.
 
@Turk_Turkleton: Das scheint ja wie ne Genugtuung für dich! Tut mir Leid, aber das widert mich ja ein wenig an! Dann bin ich doch lieber Apple-Hasser! Wenn die Steves dieser Welt sich mal ein paar Millionen im Jahr klemmen, kann man schon ein Paar Chinesen glücklicher machen!
 
@Turk_Turkleton: Ich kann deine Kommentare nur unterschreiben. Wenn über Foxconn berichtet wurde hies es immer nur Apple ist böse. Das Foxconn für alle wichtigen IT-Firmen produziert wurde gern ignoriert. Jetzt weil es expliziert Microsoft heißt regen sich die notorischen Applehasser wieder auf. Applehasser sind nix anderes als sehr borniert... Wikipedia: stur von sich, seiner Meinung und Position überzeugt und alle anderen Standpunkte ignorierend, besser kann man einen Applehasser nicht beschreiben. Und nein, ich bin kein M-Hasser, ich mag W7 sehr gern...genauso wie viele andere Systeme. Ich hasse auch keine Firma...
 
@Turk_Turkleton: Schon mal auf die Idee gekommen, dass es im Apple Fall darum ging, die Misstände mit Foxconn aufzudecken, und es NICHT darum ging, MS besser als Apple darstehen zu lassen? Was für ein dämlicher Kommentar....
 
Wenn man das so liest merkt man echt dass wir hier auf einem ziemlich hohen Niveau nörgeln.
 
@MarcelFa: Ja .. Jetzt weisst du ja woher unser wohlstand kommt.. von ihrer armut!
 
@-adrian-: Stichwort: Moderne Sklaverei. Leider ja...
 
@-adrian-: Das wir auf dem Rücken der Armen leben sollte sowieso jedem klar sein ... auch wenn man es gern verdrängt. Es könnte aber besser sein, wenn die Unternehmen die dort ihre Produkte fertigen lassen, nicht so profitgeil wären. (Achtung Milchmädchenrechnung) Lass ein High-End Smartphone 200€ in der Fertigung kosten ... wir zahlen 600€ dafür. Wo der Rest bleibt ist klar. Aber hauptsache die Zahlen zum Jahresabschluss stimmen. Da fehlt einfach jegliche Vernunft.
 
@funny1988: Die ist so gemilchmädchent das einem fast schlecht wird. So furchtbar viel gewinn haben die nicht, klar haben die gute Gewinne, aber die brauchen sie auch, den die meisten sind Aktiengesellschaften, hätten die nicht die gewinne, würden die Anleger andere Aktien kaufen (mit mehr gewinn). Ausserdem verschlinkt die Forschung natürlich einiges, Produktentwickelung, Werbung usw usw. Ausserdem klappt es schon beim Kaffee nicht das der Kunde mal nen Euro mehr raus tut um bessere bedingungen zu schaffen. Als Verbrauche sich nur hinzustellen und zu sagen: "Die bösen Firmen, krachen sich die ganze Kohle rein!" Ist ziemlich einfach... aber solange es das Gewissen erleichtert... sind die halt schuld... ;)
 
@Yamben: Ich nehm jetzt als Bsp. Apple. Die haben im letzte Jahr einen Nettogewinn von 3,38 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Was wäre jetzt so dramatisch daran, wenn der Gewinn ein klein wenig geringer ausfallen würde und dafür die Arbeitsbedingungen verbessert werden. In anbetracht der namenhaften Firmen die Foxconn beliefert, sollte das doch wohl kein Ding sein. Das würde aber ja den Gewinn schmälern und die Aktionäre wären pissed. Sicherlich verschlingt Forschung, Marketing und Vertrieb ein haufen Geld, aber so lang solche Reingewinne erzielt werden, kanns ja nicht so schlimm sein. Kaffee bzw. allgemein Lebensmittel empfinde ich als schlechten Vergleich, da hier einfach nicht solche Unverhältnismäßigkeiten zwischen Produktions und Verkaufspreis existieren. Btw kostet das Iphone 4S 16GB in der Produktions 134€ (laut Focus Online). Bitte nicht hauen für den Apple Vergleich, passte einfach. So oder so ist Kapitalismus, wie er derzeitig existiert, scheisse.
 
@Yamben: Du hast genau das richtige erwähnt in deinen Beitrag. Die lieben Aktien, wenn die Dividente nicht stimmt wird der Kram eben verkauft. Weil man den hals nicht vollkriegt. Meiner Meinung nach gehören Aktien und alles was damit zusammenhängt generell verboten.
 
@funny1988: Stimmt, und Fokus muss es ja wissen, wie gesagt, das sind die schlimmsten Milchmädchenrechnungen die man nur machen kann. Das gerade Apple sich ordentlich was "auf die hohe Kante" geschaufelt hat liegt wohl auch daran das man davon ausging das Steve Jobs irgendwann man ausscheiden bzw. sogar sterben wird. Damit hat es Apple nun um einiges schwerer, mal gucken wie die in 5 Jahren noch so da stehen. Und nochmal, was es verschlinkt so ein Produkt auf den Markt zu bringen, die ganze Forschung dahinter, die Patente die beachtet werden müssen weil man sonst verklagt wird ;) , klar, das klingt nach voll viel Geld was die gemacht haben. Bei den Umsätzen die die haben rächen sich "Fehler" auch mal ganz schnell und verschlingen unsummen. Und nochmal mein Punkt: Jeder hat die Wahl, du brauchst nichts zu kaufen was in China hergestellt wird, aber einfach zu sagen: "Naja, sollen die Firmen halt auf Gewinn verzichten, mir doch egal, solange ich nicht mehr bezahlen brauche... die können auch mit etwas weniger zurecht kommen!" Ist die wohl billigste Ausrede die ich je gehört habe. Aber ich sagte ja, solange es deine Wahrheit ist und Du dein Gewissen so erleichtern kannst ist doch alles gut... :-)
 
@Yamben: Junge ... du verstehst es einfach nicht. Apple hatte im letzten Jahr einen Umsatz von 108,24 Mrd. US-Dollar. Daraus resultiert ein Nettogwinn von 3,3 Mrd. US-Dollar und ein Gesamteigenkapital von 76,61 Mrd: US-Dollar. Meinst nicht die haben genug Kapitalrücklagen, um einen Produktflop oder Patentklagen zu überstehen?! Du scheinst einfach nicht zu raffen, dass von diesen 3,3 Mrd. nur ein minimaler Bruchteil zur Erhöhung des Eigenkapitals verwendet wird und der Rest in der Tasche der Aktionäre und Manager verschwindet. Und du willst mir jetzt erklären, dass ich auf die 600€ (dafür arbeiten viele einen halben Monat) für ein Smartphone noch was drauf zahlen muss, damit für bessere Arbeitsbedingungen gesorgt wird. Die Schuld tragen einzig und allein die proftgeilen Spekulanten, wegen derer maximaler Profite erzielt werden _müssen_, da sie sonst in andere Unternehmen investieren. Und diese wichtigen Großaktionäre (nicht Opa Heinrich mit seinen 50 Aktien) haben in der Regel so viel Geld, dass sie es nie ausgeben können. Sry aber wenn du der Meinung bist, das die Consumer das 3-4 fache des Produktionspreises zahlen müssen, nur weil einige wenige den Hals nicht voll kriegen können, dann bist du einfach ignorant. Man bedenke vor allem, das wir hier nicht von Unsumme reden, sondern von vllt 0,1-0,5% des Nettogewinns UIUIUIUIUI.
 
@funny1988: ...und Du scheinst nicht zu raffen das unser "schönes System" so einfach nicht funktioniert. Es ist eine schöne Wunschvorstellung, aber in etwas so realistisch wie der Wunsch der Schönheitskönigin nach dem Weltfrieden. Wäre ne super Sache, wird aber nicht hinhauen.. :) Und ich habe nirgendwo was von dem 3-4fachen geschrieben. Ich habe nur gesagt, das, wenn man es wirklich wollte, einfach mal Produkte aus Europa kaufen könnte. Will man aber nicht, weil man sich am ende selbst der nächste ist und lieber fünf Euro mehr in der Tasche hat und es ausserdem billig ist immer anderen die Schuld zu geben (den bösen großen Unternehmen) um damit sein eigenes Gewissen zu beruhigen.
 
@Yamben: Na dann mach mal den Erklärbär oder kannst nur dummlabern? Ich seh nur C&P in deinen letzten 3 Posts. Ich für meinen Teil halte meine recherchierten Zahlen zu den Produktionspreisen für realistisch und dann sind wir beim 3-4 fachen. Deiner Meinung nach sollten wir ja noch mehr zahlen. Selbst wenn meine Zahlen nicht korrekt sind, dann sind es die offiziellen Gewinnzahlen. Ach ja und ich gehe jetzt brav Made in EU Produkte kaufen ... was meinst was da in den meisten Fällen drin steckt. Das Ding ist trotzdem Made in China und nur zusammengeschraubt in Deutschland oder wo auch immer. Btw hat das rein gar nichts mit Gewissen beruhigen zu tun (bevor du es zum xten mal schreibst).
 
@funny1988: Ich habe mir deine Zahlen nicht mal angeguckt. Aber wenn die stimmen sollten und (nun pass auf, ich kann auch Milchmädchen rechnen) die (nur mal Angenommen) nur Iphones 4S verkaufen würden: 108Mrd. Umsatz -> 3,3Mrd. Nettogewinn = 3%Nettogewinn... Also könnten sie ein Iphone 4S das sonst 599€ kostet ziemlich genau 25€ billiger verkaufen um "auf Null" zu laufen... Das steht völlig entgegen zu deiner ersten Aussage von 200€ zu 600€...
 
@funny1988: Wir Idioten kaufen den Schrott doch! Und solange der Markt da ist wird's ausgenutzt.
@Yamben: Man könnte die Firmenstrategie ändern um die kosten zu senken, aber wieso sollte das jemand tun, wenn so viele bereit sind die Preise zu zahlen.....
 
@Yamben: oh ja... die armen Firmen... wie z.B. Apple welche einen grossen Teil ihrer IPhones und Tabs bei Foxxconn fertigen lassen... die haben im 4ten Quartal 2011 ja NUR schlappe 6,62 Milliarden Dollar Nettogewinn gemacht... nochmal !!! 6,62 MILLIARDEN DOLLAR in EINEM QUARTAL... GEWINN !!!
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ein Foxxconn Mitarbeiter verdient etwa 67Cent die Stunde... und Apple weiss von den Umständen bei Foxxconn - die könnten etwas tun... aber warum sollten sie ?!? sind ja nur ein paar Asiaten die da elendig verrecken damit es uns hier so richtig gut geht ><

-- quelle apple quartalszahlen --
http://cebit.portel.de/nc/cebitnews/artikel/53992-apple-quartalsgewinn-steigt-auf-662-milliarden-us-dollar/130/
 
@LowTek: Ich habe nicht mit einem Wort gesagt das diese Firmen "arm" sind... Du hast nun wieder andere Zahlen und ich habe gar keine Lust zu schauen welche nun stimmen könnten. Mir doch egal. Ich wiederhole mich gerne nochmal, auch für dich: Kauf nicht von diesen "schlimmen und bösen Firmen" und kauf nur bei den "guten". Die dürften sehr schwer zu finden sein weil nun mal jede Firma, besonders aber große AGs, viel Gewinn machen müssen. Und die "großen Firmen" sind alle nicht besser als jeder andere der die billigen Produkte kauft. Sie nehmen den der es am billigsten kann, und die meisten Menschen kaufen von dem billigsten. Also warum ist nun diese Firma schlimmer als Du selbst?! Überings, auch wenn man Apple hasst, hier geht es eigentlich gerade um Foxxconn und MS ;-). Wenn Du so ein Weltverbesserer sein willst, dann fang doch einfach mal bei dir selber an und kauf nur Sachen die unter mindestens "guten Bedingungen" Hergestellt worden... Kein Ikea mehr, kein Nike, keine Müller Milch, kein MS, kein Apple, allgemein fast keine "Marken-Klamotten" usw. usw. Oder, was ich auch gut fände, mach doch einfach ne eigene Firma auf und mach es besser! :-) Dieses stammtischgelaber und heuchelei von einigen ist ja fürchterlich...:P
 
@-adrian-: Nicht ganz: wir zahlen ja für die in jeder Hinsicht 'Billigen' Produkte! nur kommt davon nichts oder nicht viel bei den Arbeitern an.
 
@MarcelFa: Oh Gott, hört auf mit eurem heuchlerischen, selbstgerechten und dekadenten Weltverbesserer-Müll. Regt euch über unsere ach so böse reiche Konsumgesellschaft auf, darüber das wir auf deren Kosten wie die Made im Speck leben und habt praktisch selber noch die Fettreste vom letzten Maxi-Menü an der Tastatur kleben. Und nur um dem "ich esse nicht bei McDonalds" vorzubeugen: Es handelt sich hierbei um eine Metapher (http://de.wikipedia.org/wiki/Metapher). Lebt selbst im größten Wohlstand dieser Erde und fühlt euch gut weil ihr vielleicht 100 € im Jahr an eine Wohltätigkeitsorganisation spendet. Solange ihr auch nur einen Euro für euch behaltet den ihr nicht wirklich zum Überleben braucht ist euer gerede nur miese Heuchelei. Und dann stänkert ihr das es uns so gut geht, und das wir soviel meckern wo es denen doch sooo schlecht geht. Ihr merkt dabei noch nicht einmal das ihr mit eurem Gerede 100-Prozentig auf pure Kapitalistenpropaganda rein fallt: Ihr denkt ihr hättet schon genug, und mehr wollen sei gierig. Wieso sollen wir uns aber mit den armen in China messen? Warum sollen wir auf etwas verzichten? Im Gegenteil: Wir verdienen nicht weniger, sondern die Chinesen mehr. Anderes Beispiel: Wieso sollen die Griechen länger arbeiten? - und wir nicht einfach kürzer? Alle Menschen sind gleich, und alle verdienen gleich viel, nicht gleich wenig. Nimm also den größten Anzunehmenden Wohlstand den man mit den Ressourcen unserer Erde erreichen kann: Nicht weniger verdient jeder Mensch auf der Welt. Und nur weil es einige gibt die weniger als wir haben, heißt es nicht das wir es nicht verdienen noch mehr zu haben.
 
@master_jazz: Schönes Pauschalisierungs-Traktat. Hut ab vor so viel Text. Neues Hassobjekt?
 
@MarcelFa: Würden wir das nicht, hätten wir sehr schnell das gleiche wie bei FoxConn. Oder sollen wir weil's woanders schlechter ist als hier hier immer ja und amen zu jeder Ausbeutung sagen?! Logik?
 
@all: "Er sprach ich werde die Welt verändern und hämmerte auf den Globus ein" ... Das ist die Kehrseite eines komplexen Systems wie der modernen globalisierten Marktwirtschaft: Der Einzelne Mensch versteht sie nicht mehr, kann die ganzen Zusammenhänge einfach nicht durchschauen und neigt daher zu Reduktionismen ... und das Problem mit stark vereinfachten Modellen ist, dass es zu Pauschalisierungen kommt, die entweder in der einen oder aber in der anderen Richtung am Kernproblem vorbeigehen. Natürlich ist es ein Fakt, dass der Wohlstand des einen immer auf der Verarmung durch Ausbeutung des Anderen beruht. Nur sollte man die Probleme etwas differenzierter betrachten. Es ist nicht damit getan die Schuld an derartigen Vorfällen, wie sie z.B. in letzter Zeit gehäuft im Zusammenhang mit Foxconn durch die Medienlandschaft rauschen dem Einen oder dem Anderen in die Schuhe zu schieben. Gleiches gilt für Kinderabeit, Ausbeutung der ressourcenreichen "Drittwelt-" (ein saublöder Begriff wenn man mich fragt) und Schwellenländer etc ... Natürlich ist es ein Einfaches gegen die gierigen Großkonzerne zu wettern, die Top-Manager und die Aktionäre zu verteufeln weil gerade sie den Hals nicht voll kriegen. Genauso einfach lassen sich eben auch die Kunden, die ja immer alles nur möglichst billig haben wollen an den Pranger stellen ... Beides ist zwar nicht ganz falsch, aber eben auch nicht ganz richtig. Und das Problem mit den sogenannenten Gutmenschen ist dass sie es mit Ihren Aufrufen und Aktionen in der Regel zwar wirklich gut meinen, aber leider übersehen, dass sie damit die Situation für die Betroffenen oft ungewollt verschlimmern. Wenn ich z.B. etwas gegen die Arbeitsbedingungen in China oder die Kinderarbeit in Indien, Afrika oder wo auch immer unternehmen möchte, muss ich nämlich zuerst einmal Alternativen schaffen. Keine Frage ... z.B. Kinderarbeit ist ein klares Pfui, Kinder gehören in die Schule, sollen die Möglichkeit erhalten sich durch Bildung bessere Zukunftschancen zu verschaffen etc ... aber hier einfach zu sagen wir boykottieren die Firma X, da sie in z.B. in Indunesien Kinder im Namen der Gewinnmaximierung ausbeutet fällt eindeutig in die Kathegorie "gut gemeint, aber ..." ich habe in meiner Laufbahn als Fotojournalist ein paar Mal die Ergebnisse solch gut gemeinter Initiativen "erleben" dürfen. Da wird auf "öffentlichen Druck der Weltgemeinschaft der Gutmenschen" ein Betrieb der im wesentlichen durch Kinderarbeit am Laufen gehalten wurde im Drittweltland "X" geschlossen ... prima, jetzt ist ja alles im Lot denkt sich der westliche Gutmensch und klopft sich auf die Schulter weil der Boykott des Produktes "Y" der Firma "Z" ja wirklich was gebracht hat ... hat es das wirklich? ... Szenenwechsel ... Das besagte Drittweltland "X": Man würde ja erwarten jetzt dort Kinder anzureffen, die lachend in der Pause auf dem Schulhof spielen während ihre Eltern die Brötchen verdienen. Fehlanzeige, die Kinder, welche teilweise die einzigen waren, die mit den paar Cent die sie verdienten die Familie ernährten lungern jetzt "auf der Strasse" herum - Schule? Ist nicht, es gibt keine oder den Familien fehlt das nötige Schulgeld ... Jobs für die Erwachsenen wurden keine geschaffen, zu teuer ... die Armut der Familien wurde verstärkt, sie konnten vorher schon kaum existieren, jetzt kämpfen sie nur noch um das nackte Überleben ... eine der Folgen: Die Kriminalität steigt dramatisch. Damit wären wir wieder beim Thema "gut gemeint, aber ...". Wie schon gesagt: Wenn man an den Produktionsbedingungen etwas ändern will, muss man als Erstes Alternativen schaffen ... dies ginge eventuell über politischen Druck ... z.B. Einfuhrzölle für Produke aus Kinderabeit hoch, Einfuhrzölle für Produkte aus Erwachsenenarbeit runter (nur sone Idee, keine Ahnung ob das, selbst wenn von unseren Gesellschaften und Politikern gewollt, etwas bringen würde ... wie schon gesagt, das Thema ist zu komplex als dass man - in diesem Fall ich - da noch bis ins Detail durchblicken würde, ich bin kein Wirtschaftsexperte ... ich sehe und dokumentiere nur die Folgen und erlebe dabei immer wieder, dass da die Gutmenschen oft geanausoviel Schaden anrichten, wie die Industrie) ... Ich denke das Problem liegt zu Einen in der menschlichen Natur - wir alle neigen nun mal zum Eigennutz, ich zuerst und wenn dann noch was übrigleibt meinetwegen der Andere - zum anderen in einem fatalen Programmierfehler im System Marktwirtschaft selbst. Ich fürchte fast, dass man die Probleme nur noch durch ein radikales herunterfahren des alten Systems und einen Neustart mit einem frisch aufgesetzten, fehlerbereinigten System "Marktwirtschaft 4.0" in den Griff bekommen kann ... eines zeigt ja gerade die jüngste Geschichte: Alle Regulierungsversuche sind mehr oder weniger gescheitert, haben bestenfalls ein Problemchen beseitigt aber nur auf Kosten der Tatsache dafür an anderer Stelle ein Neues geschaffen zu haben ... wie gesagt ich bin kein Fachmann in Systemfragen sondern nur ein kritischer Beobachter, der sich so seine Gedanken macht ... aber eines weiß ich sicher: Diese Verallgemeinerungen und Schuldzuweisungen bringen gar nichts, ausser dass man sich selbst dabei sein Gewissen schönredet - das gilt für alle Beteiligten, ganz gleich aus welchem Lager ... just my 2 cents ... Nachtrag: Mist noch so ein langer sinnloser(?) Kommentar von mir ... wird Zeit dass nächste Woche die Arbeit wieder losgeht ... sorry an alle die sich das jetzt in voller Länge angetan haben ...
 
@pessoa: Nein, entschuldigen solltest du dich auf keinen Fall für deinen Kommentar und sinnlos ist er hoffentl. auch nicht. Ich danke dir dafür jedenfalls! (Selten genug ist hier so etwas zu lesen) Wenn ihn 5 von der sog. "Gutmenschen" (was für ein besch. Wort!) und 5 von den Scheißegeal-ich-kauf-was-billig-ist-Leuten lesen und mal nachdenken (kurz?) hat sich die Arbeit gelohnt. Da du, wie du sagst, in diesen betroffenen Ländern rumkommst und die Situationen vor Ort siehst, halte ich viel von deiner Meinung dazu. Ich sehe es ähnlich. Ein Rezept hat aber vermutlich keiner. Die Wirtschaft will verdienen, die Politiker sind feige oder bestechlich oder beides. Die Konzerne üben Druck (Firmenschließungen, Entlassungen, Abwanderung) auf die Politik aus, damit der Status Quo erhalten bleibt, bzw. die Gesetze noch mehr zu ihren Gunsten verändert werden. Es müsste also von anderer Seite noch mehr Druck ausgeübt werden, damit sich die Situation für die Familien und Kinder dort verbessert. Ich weiß nicht, wer das können sollte. Die ärmsten der Armen in diesen Ländern, die sich tägl. mehr oder weniger ums Essen sorgen sicher nicht. Einfuhrzölle könnten "wir" bzw. die Politik hier in den Abnehmerländern beschließen. Das wäre ein richtiger Schritt, denke ich auch. Ob er etwas bringt und wie man diese auf die Produkte festlegen will, sei mal dahingestellt. Wo kann man deine fotografisch dokumentierten "Folgen" mal in Augenschein nehmen?
 
@~quelle~: Wie schon gesagt ... ich weiß nicht was das richtige Mittel ist ... Einfuhrzölle wären eine Idee aber generell müssten weltweit gültige und verbindliche Regularien für Fair Trade geschaffen werden - nein, ich meine damit nicht noch mehr magenschleimhautkillenden Nicaragua Kaffee ;) - Ein Konzept für mehr Verteilungsgerechtigkeit könnte auch nicht schaden, es kann doch nicht ok sein, wenn z.B. von dem in Ghana abgebauten Gold gerade mal 3% der Erlöses im Land bleiben wogegen sich Europa, die USA, Israel und neuerdings auch China die restlichen 97% einsacken. ... Was Deine Frage angeht: In Deutschland mittlerweile immer seltener, da das Gros der hiesigen Verlage zunehmend - aus Kostengründen wie es immer so schön heißt - auf die preisgünstigere Einheitsware der großen Agenturen wie dpa, reuters, ap etc. (für die rechnet sich das ganze über die Masse - jeder druckt es also niedrige Preise und trotzdem Gewinn) setzt ... dass der Schuß für die Verlage nach hinten losgeht wenn man nur noch das bringt was man über Google auch für lau bekommt, zeigt sich sich derzeits anhand der sinkenden Auflagen. Freiberufliche Einzelkämpfer und personell kleine cooperativ betriebene Fotoagenturen wie jene in der ich Mitglied bin habens auf dem deutschen Markt zunehmend schwerer ... mit den Preisen der großen im wesentlichen auf tagesaktuelle Berichterstattung ausgerichteten Agenturen können wir preislich nicht konkurieren ... wir produzieren eher komplexere Geschichten, bleiben an manchen Themen sogar über Jahre hinweg am Ball ... das muss erst mal vorfinanziert werden und sich dann über Einnahmen auch wieder rechnen. Man findet aber (mit sinkender Tendenz) immer mal wieder was in Magazinen wie Spiegel, Geo, gelegentlich mal dem Stern und noch seltener in anderen überregionalen Blättern. Haupteinahmequellen sind für uns z.Z. USA, Frankreich, UK, Kanada und Japan (Publikationen wie NG, TIME, NYT, Paris Match, Guardian etc.) ... ohne zusätzliche Einnahmen aus kommerziellen Shootings (in meinem Falle Fashion, Musiker- und Schauspielerportraits) und Einnahmen aus Ausstellungen, aber auch Workshops ists momentan nicht mehr ganz so einfach ... die goldenen Zeiten des klassischen Fotojournalismus sind leider vorbei, man soll aber nicht jammern, denn schliesslich bieten einem gerade auch die neuen Medien neue Chancen ... persönlich habe ich mit der Berichterstattung aus Krisen- und Kriegsgebieten nach 20 Jahren Ende 2011 aufgehört (naja ... man soll nie nie sagen) und konzentriere mich fortan mehr auf soziale und kulturelle Themen sowie meine Unterrichtstätigkeit im Bereich Fotografie / visueller Journalismus an einer Privat-Uni in den USA ... werde von daher wohl auch meinen Lebensmittelpunkt zunehmend in Richtung USA verlegen ... wie sagte schon dieser berühmte bayovarische Philosoph: schaun mer mal ...
 
@pessoa: Ich lgaube auch dass die Leserschaft allmählich für solche Reportagen wegbricht. Die Medeinlandschaft ist grad in Deutschland schon sehr abgesunken in Mainstream und Fastfood. Ein Text der länger als eine Seite geht ist vielen schon zu lang und auch zu anstrengend zum lesen. Am besten verpackt man heute aktuelle Nachrichten in einen Dreizeiler mit nem grossen Bild und das wars. Eine Reportage max 20 Zeilen und weg damit. Ich glaube das hat auch mit den Bildungseinsparungen hier in Deutschland zu tun. Amerikanische und englische Magazine sind da deutlich besser als die deutschen Pendants geworden. Oder vielmehr haben die deutschen Magazine nachgelassen. Ich lese den Spiegel schon lange nicht mehr. Aufgrund seiner oftmals sehr unkritischen Sichtweise und seines zunehmend unterlassenem Hinterfragen von Dingen. Die Zeiten wo der Spiegel korruption und deren Verursacher auch auf politischer Ebene zu Fall brachte, sind vorbei.
 
@Traumklang: Yup ... kann ich Dir nur zustimmen ... vor allem was das sinkende Niveau des Spiegels angeht ... schon traurig wenn man sich allem Anschein nach ausgerechnet den Focus als Vorbild für die Neuausrichtung aussucht. Stimmt auch was die englischsprachigen Magazine angeht ... im Gegensatz zu den deutschen Verlagen hat man dort erkannt, dass man nur mit dem Internet konkurrieren kann, wenn man sich auf die Stärken des Mediums Print konzentriert und in Inhalte investiert anstatt daran zu sparen... die wieder steigenden Auflagen einiger Blätter zeigen dass dieser Weg der richtige ist. Auch der Umgang mit dem www seitens der Magazine und Tageszeitungen ist dort wesentlich kreativer. Verstärkt findet man auch offene Debatten über alternative Finanzierungskonzepte um Ausfälle aus den sinkenden Anzeigeneinnahmen zu kompensieren - einige sehen schon im Ansatz recht vielversprechend aus, andere weisen bereits erste Erfolge aus ... und wie sieht der Lösungsansatz der deutschen Verlage für eine selbstverschuldete Zeitungskrise aus: der BDZV verklagt die Tagesschau App. Glanzleistung! ... Aber - wie ich schon an anderer Stelle einmal anmerkte: Gerade in Deutschland schaut man sich aus dem Ausland (besonders aus den USA) nur den Unfug ab ... die positiven Ansätze übersieht man / blendet man aus ... traurig aber wahr ... aber jetzt genug off topic
 
@MarcelFa: ich mein auch in china gibt es gerichte...das hört sich für mich sehr nach einem "wir drohen damit wir bekommen was wir wollen aber machen tun wir eh nix" an, wenn ich mit der annahme den mitarbeitern aber was falsches unterstelle bin ich natürlich der arsch schlechthin.
 
Zahle für meine nächste Spielekonsole, bzw. Smartphone oder sonstige Elektronik gerne das doppelte, wenn ich nur das schlechte Gewissen nicht mehr haben muss.
 
@Figumari: erst einmal einfach nicht mehr kaufen, aber das ist sehr wahrscheinlich auch ein schlechtes Signal. Dann sagt man sich beim Anbieter, egal ob MS oder Apple, das muß wohl billiger werden, dann verkaufen wir wieder .... Sch...spiel
 
@222222: der mensch bekommt wenig und kann somit nur wenig ausgeben, für mindestlöhne und gegen preisdumping ist immer die politik zuständig, und die versagt ja sogar bei uns ;)
 
@tinko: viele können sich nur das billigste leisten und sogar dabei bleibt nix zum "sparen" übrig ;)
 
@tinko: danke ^^ ich würde gerne, wenn ich könnte ....
 
@Figumari: Gut für Sony & Co. und deren Anleger. Denn dann haben sie eine Gewinnmage von Beispielsweise 80% statt 40%. Aber die Arbeiter in den Fabriken werden nichts davon haben ;).
 
@Figumari: Nichts mehr kaufen? Dann verlieren die ihren Arbeitsplatz und haben erst recht nichts mehr vom Leben. Und ich zahle gerne den doppelten Preis, wenn die andere Hälfte an schlecht bezahlte Arbeitsplätze geht. Natürlich will ich damit keine Wohlstandsburschen unterstützen, dass dürfte ja wohl klar sein.
 
@Figumari: Es sollte Fairtrade nicht nur für Schokolade sondern auch für Elektronik geben. Also für dich. Ich zahl keinen vierstelligen Betrag für ne Konsole...
 
Schon ziemlich krass.... Mann könnte jetzt zwar sagen wir könnten diesen Leuten helfen wenn wir keine Geräte mehr kaufen aber irgendwie bringt dies wohl auch nix. Solange der chinesische Staat zulässt, daß Firmen mit den Leuten so rumspringen können bei mieser Bezahlung und menschenunwürdigen und gefährlichen Jobs, wird sich dies auch so schnell nicht ändern. Und jede auch nur versuchte "Revolution" wird sicher mit höchster Gewalt niedergeschlagen.....
 
@Roland_RS4: das ist nicht immer der Staat. Dort ist auch die Marktwirtschaft mit allen negativen Facetten angekommen. Da verdienen sich einige chinesische Unternehmer doll und dämlich!
 
@222222: Das sich einige dumm und dämlich verdienen ist mir schon klar....... und diese feinen Herren/Damen haben sicher gute Connections zu den höchsten Ämtern des Staates... das Fußvolk hat einfach keine Rechte und keinen kümmerts, da den Verantwortlichen ja sowieso nix passiert....

Angenommen du könntest was wahnsinnig Geiles bauen, müsstest das ganze aber was weiß ich mit Asbest bearbeiten (würds im Endprodukt vorkommen wäre es wohl verboten bei uns). Im Endprodukt kommts nicht vor und kann zu uns importiert werden. Drüben verrecken Tausende bei der Herstellung weil es kein Gesetz dafür gibt bzw. sicherlich viele Nebenwirkungen/Gefahren nicht bekannt sind (Zensur Internet usw.) In der EU würde man höchstwahrscheinlich nicht weit kommen damit.... Deshalb denke ich schon, daß das dortige System an sich dies überhaupt möglich macht.....
 
@222222: der Staat kann aber gerade wenn es um sowas geht, relativ problemlos etwas dagegen unternehmen, nennt sich Mindestlohn.
 
@Link: das ist aber auch eine Frage der Logistik bei einem so großen Land. Ich mag das System auch nicht, aber alles immer auf den Staat abzuwälzen ist zu einfach. Gier heißt die Kranheit. Übrigens: international!!
 
@222222: der Staat bzw. die Regierung ist sehr wohl dazu da um Gesetze zu machen. Und wenn die Gesetze es den Unternehmen erlauben die Angestellten wie Dreck zu behandeln, dann werden sie es auch tun. Es gibt vieles, wo ich auch sage, dass man das nicht auf den Staat abwälzen soll, aber Sachen wie Mindestlohn usw. müssen IMO per Gesetz geregelt werden, anders gehts nicht (auch bei uns nicht, allerdings werden bei uns die entsprechenden Gesetze im Moment der Industrie zuliebe in Richtung China angepasst, warum auch immer).
 
@Roland_RS4: Keine chinesischen Produkte mehr zu kaufen würde allerdings genau auf das Gegenteil von Hilfe hinauslaufen. Die chinesische Mentalität sieht grundsätzlich Arbeit als Allheilmittel gegen schlechte Lebensbedingungen (was grundsätzlich auch richtig ist - Wohlstand kommt von Arbeit). Es ist halt so, dass man in China noch in der Phase "ich arbeite für ein besseres Leben" ist, während wir hier in Europa längst bei "ich arbeite für mehr Freizeit" angekommen sind. Mit genügend Zeit, Arbeit und gestiegenem Wohlstand wird sich das auch in China in die gleiche Richtung ändern.
 
Langsam sollte man nichts mehr von Foxconn kaufen. Solche Zustände sind doch schlecht.
 
@jediknight: die wenigsten Konsumenten hier wissen doch etwas über Foxconn. Das ist das Schlimmste.
 
@222222: Warum? Der Strom kommt doch aus der Steckdose ;)
 
@jediknight: Das Problem ist dass du dann aber auf viele dinge die du heutzutage brauchst verzichten müsstest. Die waren des Täglichen Bedarfs werden alle in Asien respektive China hergestellt. Vom Messbecher angefangen über Bekleidung und Schuhe bis hin zur Haushaltselektronik. Das Traurige ist wir können das nicht boykottieren ohne dass wir unseren eigenen Lebensstandard dadurch noch weiter senken würden. Abgesehen davon würde der Einzelhandel der eh schon Absatzprobleme hat noch weiter schwächeln lassen mit einem Boykott. Das resultiert dann in Arbeitsplatzverlusten hier in Deutschland. Die wir mit erhöhten Steuern kompensieren müssten. Ein Teufelskreis geschaffen vom Teufel. Oder wie sollte man das nennen :-S
 
@Traumklang: Wer sucht, der findet. Es gibt grundsätzlich genug einheimische Waren, um einen geordneten Alltag zu führen. Gerade in der Elektronikindustrie sieht das leider anders aus, aber Kleidung, Nahrungsmittel, Autos, Möbel, Werkzeug und vieles andere kann man aus europäischer Produktion kaufen. Wenn man etwas globaler einkaufen möchte, dann gibt es viele Firmen, die sehr darauf bedacht sind, ihre Angestellten weltweit fair zu behandeln (z.b. Max Havelaar, Switcher).
 
@3-R4Z0R: Ich ahcte darauf lokale Lebensmittel zu kaufen so wie mir das möglich ist, aber auch ich habe nicht das Geld auf teure Produkte aus Deutschland zurückzugreifen. Bei der Kleidung von Switcher kann ich dir nur sagen dass ich keine 159 Schweizer Franken hinlegen kann für so eine Damen oder Herrenjacke. Das ist ja das Problem. Mit nem Nettogehalt von 1800 Euro ist vieles möglich was ich mir leider nicht leisten kann. Auch wenn ich es gerne wollte. Aber ansonsten hast du natürlich recht, es gibt viele gute europäische Produkte. Nur sind sie halt für viele mittlerweile zu teuer.
 
@Traumklang: Mhm, ist leider das Problem. :/
 
@Traumklang: armer. 1800€, ich bekomm kollektiv 930 netto für 3 jahre lehre...
 
@jediknight: Ich bin mir ziemlich sicher dass auf dem PC, mit dem du gerade deinen Comment verfasst hast, Komponenten verbaut sind die von Foxconn gefertigt wurden. Also ist es ziemlich schwer, nicht "bei Foxconn zu kaufen".
 
@jediknight: Genau, das macht die Sache natürlich besser... *facepalm* Wenn keiner kauft, gibts auch kein Geld mehr für die Mitarbeiter....
 
Ach kommt schon. Ich kann dieses Gesülze von den Herstellern nicht mehr hören. Seit JAHREN ist bekannt, wie Foxconn seine Mitarbeiter behandelt und trotzdem bekommt die Firma massenhaft Aufträge. Würden es Firmen wie Microsoft, Apple und wer sonnst noch dort produzieren lässt es ernst meinen hätten sie längst die Konsequenz gezogen und entweder selbst eine Fertigungsstelle eröffnet oder sich zumindest einen anderen Fertiger gesucht. Alles nur Geschwätz für die Medien und der Öffentlichkeit und die meisten sind so doof und glauben das es besser wird. Ist ja wie bei Lidl und co. Kam ja am Montag erst ein aufschlussreicher Beitrag in der ARD. Skalventreiber sind das und als solches gehören die entsprechenden Firmen auch gebrandmarkt.
 
@Memfis: bei ard musst du aber vorsichtig sein, das programm wird von firmen und kirche gemacht, das ist desinformation und verdummungsfernsehn subtil verpackt, schau dir nur mal an was die für beiträge zu it themen bringen...
 
@DataLohr: Ist eigentlich beim kompletten ÖR so.
 
@Anns: na, heute schon GEZ gezahlt? *rofl
 
@Memfis: finde ich genauso, welche firma kennt die arbeitsbedingung denn nicht.... vorne hui(meckern) hinten pfui(aufträge)
 
schon traurig,wenn man nichts zu verlieren hat, und mit selbstmord drohen muss für ein menschenwürdiges leben...
 
@sersay: Schlechter Deal... zumal es auch fraglich wäre, ob wirklich jemand springt, halte ich nur für PR von Aktionisten.
 
@rallef: du meinst du hoffst es dafür halten zu dürfen. Mit was anderem umgehen zu können würde schließlich (mehr) Übung erfordern..
 
Ich lasse mir dafür nicht die Schuld zu schieben! Alle Firmen bieten zu dem Preis an, an dem sie am meisten loswerden und verdienen. Wenn die Geräte doppelt so teuer werden, werden es sich verständlicherweise viel weniger Menschen kaufen. Das kann man ihnen nicht übel nehmen. Das Problem ist die Möglichkeit, "legal" für den Preis Teile zu bekommen.
 
Das ist wirklich mittlerweile schlimm geworden mit foxconn und denn Selbstmorden ich finde man sollte den Mitarbeitern etwas mehr bezahlen der Lohn reicht ja nicht mal um sich richtig zu ernähren
 
@DANIEL3GS: Wär sicherlich schön. Aber dann muss der Endkunde diesen Mehrpreis bereit sein zu zahlen. Wenn man als Kunde aber immer nur nach dem Billigsten Ausschau hält, dann geraten Hersteller und Produktionsfirmen zwangsläufig in die Not etwas möglichst billig produzieren zu müssen. Man sollte sowas wie TransFair-Elektronik etablieren, finde ich. Genauso wie bei Fruchtsäften und Kaffee. Wenn mir jemand garantiert, dass die 20-50 Euro mehr auch bei den Arbeitern ankommen, zahl ich die auch.
 
Wer nicht bereit ist, ungefähr das Doppelte für einen PC, ein Smartphone oder ein Tablet zu zahlen, damit die Beschäftigten in den Fabriken ein angemessenes Gehalt bekommen, sollte ohnehin die Klappe halten. Zumal in so einem Fall der Krempel kostengünstiger bei uns daheim produziert werden könnte.
 
@Xerxes999: Wenn ich bereit bin, das doppelte zu zahlen, dann kann ich auch "zu Hause" produzieren lassen.
 
@Xerxes999: Das gibts doch schon bei Apple! Da zahlt der Endkunde ja auch viel mehr für deren Produkte als Konkurrenzprodukte. Aber Foxconn bekommt von den hohen Preisen nix ab. Geschweige die Mitarbeiter.
 
@Sykwitit: Du weißt schon, das du z.B. beim iPhone für da Glasgehäuse und die selbst entwickelte Software zahlst. Samsung steckt alles nur ein günstiges Gehäuse, installiert, das von google entwickelte, Android und verkauft es für paar Euros weniger. Ich denke, sie geben auch nichts alles an Foxxconn ab!!!
 
Was da abläuft ist übelster Mittelalterkapitalismus, gestützt vom ach so überlegenen Westen die sich wie Heuschrecken dort ansiedeln und genau wissen was da abläuft, denn ansonsten wären sie nicht dort. Wie naiv muss man sein, zu glauben, Microsoft, Apple oder wer auch sonst, würden sich für das Wohlergehen dieser Leute interessieren. Die Pressenachricht von Microsoft ist eine Farce. Die wissen was da abgeht. Sie knechten diese Menschen um den höchsten Profit zu erzielen. Westliche Konzerne ziehen über diesen Planeten auf der Suche nach noch ärmeren Ländern um auch dort die Menschen bestmöglich zu verheizen. Sie sind in keinster Weise daran interessiert das sich in solchen Ländern etwas ändert. Jahrelang ist denen das scheiß egal und erst wenn die Presse oder das Internet darüber berichten, oder, wenn die Menschen durch Massenselbstmord auf sich aufmerksam werden, werden diese Konzerne wach. Aber hey, nicht etwa weil ihnen etwas an den Leuten liegt, nein, sie haben lediglich Angst um ihr besch*** Image. Zum Kotzen und noch schlimmer, wir können gar nicht so viel dagegen tun. Aber wir müssen endlich strikte Regeln schaffen, richtige Gesetze und eine wirksame Kontrolle, um dieses Ausbeuter- und Sklaventum zu verhindern. Da ist die Politik gefragt. Laßt euch nicht einreden wir wären Schuld, weil wir billige Produkte wünschen. So etwas sagen sie nur, um sich vor ihrer eigenen Verantwortung zu drücken und menschenwürdige Abreitsplätze zu schaffen. Sie schieben uns, den Konsumenten vor... schaut, Oma Gretchen ist schuld, sie will ja alles billig, wir beugen uns nur. Was für ein Bulls**t, aber es scheint immer noch zu funktionieren.
 
@Sesamstrassentier: Ich glaube nicht, dass der Konsument vorgeschoben wird. Ich denke er ist ein ziemlich großer Teil dieses Problems. Alles was nur zu billigen Preisen gekauft wird, muß auch billig hergestellt werden. Und wo kann man da am Besten sparen? Am Material? Nicht bei Elektronikartikeln. Dann muß wohl der Arbeiter herhalten. Erst wenn der Endkonsument sein verhalten ändern und "fair" hergestellte statt billige Produkte verlangt, werden die Hersteller reagieren. Vorher nicht.
 
@DennisMoore: Das rechtfertigt aber noch lange keine Sklavenhaltung. Nicht alles was billig ist, ist auch mit blutiger Hand produziert. Mit ordentlichen Kontrollen und Abrechnungen kann man sowas vorbeugen und trotzdem noch Profit erwirtschaften. Mußt nicht alles glauben was die Wirtschaft in die Medien "produziert", denn auch das gehört zur Hinhalte- und Durchhaltetaktik. "Laßt uns drüber reden"... und nächste Woche ist alles wieder vergessen. Das Problem ist, dass die einzelnen Länder mit ihren korrupten Staatsbediensteten diesen Prozess fördern. Das der Bürgermeister dort eingetroffen ist, liegt nicht an seiner Menschenfreundlichkeit, sondern er will lediglich seinen korrupten AR***sch retten. Das ist doch traurig und alle wissen das, alle machen mit und uns will man einreden wir wären schuld. Vieles ist gar nicht nötig. Niemand hat etwas gegen günstiges Produzieren, aber man muss doch die Verhältnisse wahren. Der ganze Reichtum wird auf die Knochen von Millionen erwirtschaftet und das nicht nur in China. Selbst hier, auch wenn das Jammern auf hohem Niveau ist, will man ja gar nichts mehr zahlen. Viele Firmen lassen sich ihre Mitarbeiter vom Arbeitsamt liefern und müssen teilweise monatelang nichts bezahlen.
 
@Sesamstrassentier: Ich sage ja nicht, dass der Konsument allein Schuld ist. Und wenn etwas billig produziert werden kann ohne "Sklavenhaltung" (eher unpassend als Wort), dann kann man es eben noch billiger produzieren mit schlechteren Arbeitsbedingungen. Ob das nun ins Geldsäckchen der Konzerne wandert oder ob man dadurch einen Fernseher oder was auch immer für 599 statt 649 Euro im Laden kaufen kann, ist wohl von Fall zu Fall unterschiedlich. Wenn man was ändern will, kann man nicht auf die Sinneswandlung der Konzerne hoffen. Darum auch meine spontane Idee in [11][re:1]
 
@Sesamstrassentier: Wen meinst du hier mit wir mag sein das die Firmen Sklavenhalter sind aber die Masse liebt doch das Sklavendasein. Die schauen munter weg und Heucheln was das zeug hält. Wenn man denen was von den Zusammenhängen erzählt und wo sie nachdenken müssten ist man Verrückt, Irre ein Verschwörungstheoretiker, wer sich nicht anpasst wird fertiggemacht. Und hör auf nach Gesetzen zu schreien deine Denkmuster sind immer noch im System gefangen tolle Ansage aber für die Wahrheit interessieren sich nur die wenigsten.
 
Uns geht es echt gut in Deutschland, wir sollten lernen Dankbarer zu sein !
 
@Jonse1989: bei uns werden die leute schon depressiv, wenn sie nicht das neueste handy haben..
 
Ganz schön egoistisch von den 300 Leuten. Die, die das dann sauber machen dürfen, verdienen sicher auch nicht besser und schmeißen sich nicht wo runter.
 
@Anns: das sind ja über 1000 liter blut und der haufen fleischmasse muss och noch irgendwo hin
 
@mAsTErLi: Man denke an den Schaden der an den Menschen verursacht wird, die sich das (unfreiwillig) ansehen müssen, weil sie Zeuge der Sauerei sind.
 
@Anns: Du meinst sicher die armen Firmenbosse nichtwahr ?
 
Oh, ein Lob an WF! Sonst war die asiatische Firma immer mit Apple hier in den Schlagzeilen zu lesen. :-)
 
Wow, Winfuture schreibt einen Foxconn Artikel ohne Apple zu erwähnen.
 
@JacksBauer:
ja echt erstaunlich. Sonst hat doch laut WinFutures "ordentlicher" Recherche Apple immer an allem Schuld. OK, jetzt sieht auch der letzte, dass Foxxon für zig Hersteller produziert.
 
Es gibt schon heute Lösungen gegen diese Abzocke.
Bandbreitenmodell nennt man das...
oder " Wirtschaftswunder 2.0 "
http://www.ddp-partei.de/der-demokrat/item/macht-arbeit-tatsaechlich-frei

Lesen und umsetzen.. Es liegt an Euch...
 
@ddp-partei.de: irgendwie ist diese Partei wohl seit 1933 (nach der Zustimmung zum Reichstags-Ermächtigungsgesetz) in der Versenkung verschwunden und läuft heute wohl unter der Rubrik "Sonstige".
 
Wirklich schade, was die Mitarbeiter alles tun müssen, nur um ein bisschen mehr Gehalt/ bessere Arbeitsbedingung zu bekommen! Btw: Es freut mich, dass die WF User hier wie gebildete Menschen mögliche Ursachen analysieren und über Problembeseitigungen diskutieren, anstatt (wenn man oben Apple erwähnt hätte) das Gehirn kurzzeitig abzuschalten, um mal wieder Apple zu bashen.....Gefällt mir :)
 
Also ich weiß nicht. Sich wegen etwas Geld gleich umbringen... ich glaube, die Mitarbeiter wollten so einfach nur auf ihre Lage aufmerksam machen. Wenn Sie tot sind, dann ist es ja wieder egal, denn Tote sind immer so schweigsam und gefügig. Aber ich finde, manch ein Konzern sollte überdenken, ob er Gewinn um jeden Preis gutheißen kann. Vll ist es an der Zeit, dass Foxconn nicht mehr alle Aufträge bekommt und andere Firmen die Mitarbeiter zu besseren Konditionen einstellen.
 
Immer wenn ich was über Foxconn lese muss ich an den Film "China Blue" denken, is zu empfehlen. Es handelt zwar über Bluejeans aber die Arbeitsbedingungen sind sicha die gleichen. Und wenn ich den Satz lese dann kommt mir schon alles hoch: „Man beobachte die Arbeitsbedingungen bei seinen Herstellern auf regelmäßiger Basis und kümmere sich um Probleme, sobald diese auftreten. Das Unternehmen versprach, die Angelegenheit genauer zu untersuchen.“

Solange sie billig produzieren sind den Firmen, egal ob MS oder Apple, alles recht. Die sollen sich eier wachsen lassen und denen mehr auszahlen. Geld ist genügend da, nur gibt es wie überall leute die mehr verdienen obwohl es ihnen nicht zu steht! Ich würd liebend gerne iwas dagegen tun, nur was ???
Die Chinesen haben ja nix dagegen das sie monotone Arbeit verrichten, aber wenn sie nix dafür bekommen und unter schweren Arbeitsbedingungen arbeiten müssen, dann geht das ganz klar nicht.
 
@fevil: erster schritt gegen dieses kapitalistische denken: offen über gehälter reden, und geringverdiener sollten dann das gleiche einfordern... am besten schon stellenausschreibungen nur noch mit gehalt.. oder eine allgemeine datenbank.. wenn ich weiß, das ich in dem job nur 1000 bekomme und der cheff locker das zehnfache, dann werde ich ihm sicher nicht durch meine arbeit sein gehalt finanzieren....
lieber fördere ich firmen, wo der cheff den gewinn in die firma und mitarbeiter steckt ;)
 
@mAsTErLi: Ja du beschreibst aber Europäische Verhältnisse, wir reden hier von China, da gibts keine Stellen Ausschreibungen. Da heißt es du arbeitest jetzt für mich und aus, nach dem Motto; Stirb oder Schluck. Die Kunden sollten den Firmen, die unter solchen Verhältnissen ihre Produkte herstellen, zwingen die Arbeitsverhältnisse zu verbessern. Und von externen Personen die unparteiisch und nicht leicht bestechbar ist kontrollieren.

Aber setzt das mal durch ^^
 
@fevil: wie gesagt, da kann nur die politik eingreifen, aber die lebt ja ganz gut damit....
 
Das dürfen die doch gar nicht. Und wehe dem die machen das, dann werden die fristlos entlassen.
 
Sicher kümmert man sich um die Arbeitsbedingungen. So ein Massenselbstmord hätte wahrscheinlich ein gewissen Verlust bedeutet, also pumpt man gerade soviel rein, damit nicht alle vom Dach springen.

Die Frage ist wollen wirs anders? Wer z.B. seine erste eigene Wohnung hat und dann Einkaufen geht und nen tollen DVD-Player mit USB und co. für 19,99 Euro sieht, den funkeln die Augen. Das dadrin Gehälter für sämtlichen Transport und Anfertigung ist, Energie und Kraftstoff, Material und am Ende noch der Einzelhandel dran verdient, der Chef, die Frau an der Kasse und der Typ der durch den Laden läuft und eh keine Ahnung von nix hat ist uns doch eigentlich egal. Das sich sowas nicht rechnen kann sollte jeder wissen und das es irgendwem damit ziemlich schlecht geht aber solange wir es nicht sind und es nicht direkt mit anschaun müssen stört uns das ja auch nicht. Sicher kann ein so ein Artikel schockieren aber wenn wir Einkaufen denken wir dadrüber nach oder denken wir an die Teuros die wir in der Tasche haben und raushauen? Und das Gehälter und Arbeitsbedingungen nicht stimmen, dafür muss man doch nicht mal ins Ausland schaun. In der IT werden Studienabrechner ebenso ausgequetscht, ein Fachinformatiker mit ner Menge Erfahrung und Personalverantwortung übernimmt teilweise 1:1 die selbe Arbeit wie jemand der dafür studiert hat und kriegt am Ende deutlich weniger Gehalt usw. Klar ist es hier alles nicht so extrem, wir haben schon ein verdammt gutes Leben, auch wenn sich immer alle beschweren, sozusagen "another day in paradise"? Auf jeden Menschen auf den Gipfel seines Erfolges kommen halt die Leute über die er nach oben gekommen ist, im Fall der IT/Unterhaltungs-Hardware eben meist die Leute in den Niedriglohnländern. Verhindern kann man das ganze in unserer globalisieren Welt eh nimmer, dafür müsste man entsprechend in den Ländern Bestimmungen schaffen und die Unternehmen zur Rechnenschaft ziehen. Unternehmen A in Land B produziert in Land C weil günstiger, dann hätte meiner Meinung nach das Unternehmen A dafür zu sorgen, dass die Arbeiter in etwa selbe Arbeitsbedinungungen haben wie in Land B, ansonsten sollten sie entsprechende Maßnahmen fürchten müssen, wie sies hier tun. Solange man sie lässt werden sie sicher nicht damit aufhören.
 
@Velicity: Also ich bin mir ziemlich sicher dass das Geld in Säcke fließt, wo es nicht hin gehört. Also ein paar Leute verdienen mehr als sie wirklich sollten, und genau das Loch sollte man stopfen. Dann bleibt etwas mehr Geld für die Arbeiter, und genau genommen haben die Chinesen weniger Probleme damit "niedrigere" Arbeit zu leisten als wir Europäer. Bin aber einer Meinung damit dass wir immer das Billigste suchen, jedoch geht in gewissen Bereichen der Trend lieber zum teureren als zum "Plastikhaufen".
 
Bei allem gebührendem Respekt, aber diese Foxxcon Mitarbeiter gehen mir auf den Sack. Sollen sich doch was neues suchen. meine Fresse, wie blöd muss man sein. Jeder ist seines Glückes selber Schmied! Wenn es ihnen nicht passt, sollen sie was anderes suchen. Mein Gott !
 
@vectrex: Die finden dort aber mal nicht eben so leicht was anderes.

und schon kassiert man wieder ein - ^^ mein erstes übrigens ;)
 
@s3bastian: Wer hat gesagt dass es leicht ist ? Aber es geht ! Finger aus dem Arsch und los geht's ! Immer noch besser als die Opferrolle einzunehmen und sich wie Lemminge vom Dach zu stürzen !
 
@tinko: Danke für Deinen Beitrag. Endlich mal eine Kritik die man ernst nehmen kann. Ja Du hast natürlich schon recht. Trotzdem. seien wir ehrlich. Bringt denen das gejammere was ? Nein bringt es nicht ! "Leider". Genau aus diesem Grund muss man einfach andere Wege einschlagen. So hart es klingt. Aber die Leute da sind ja nicht alleine. Es sind 300 Leute. Stell Dir vor. 300 Leute könnten zusammen so viel erreichen. Ich habe im unten stehenden Post von einem Buch geschrieben was die schreiben könnten. Wenn davon jeder nur 1 Seite schreibt, haben die in 24std ein 300 Seiten starkes Buch. Wo ist das Problem ? Sie können es im Zweifelsfalle auch über Amazon als eBook veröffentlichen. Das ist innert 15Min eingerichtet. Bei Twitter Werbung machen und ab geht die Katz! Aber viele begreifen das nicht und reden solche Ideen tot ! Einer meiner Lieblingssprüche ist "ALLE SAGTEN, DAS GEHT NICHT !!! DANN KAM EINER DER WUSSTE DAS NICHT, DAS ES NICHT GEHT UND HAT ES GEMACHT ! Verstehst ?!!!
 
@tinko: Was Du sagst mag alles richtig und vernünftig und rational sein ! Aber eben genau daraus muss man ausbrechen, wenn man erfolgreich sein will. Ging es Dir nicht oft auch schon so, dass Du Menschen gesehen hast die mit etwas Geld gemacht haben, wo Du auch schon selbst dich vielleicht lustig darüber gemacht hast ? Oder wo Du dir nachher an die Stirn langst und sagst. Meine Fresse, und so was kaufen die Leute ? Ich bin zwar hier nicht Gegenstand der Diskussion, aber ich möchte kurz einwerfen, dass ich es vor Jahren genau so gemacht habe ! DU brauchst keine staatlichen Förderungen, Buchhaltungsquatsch Kurse, lass das dann die machen die das können und wollen. Konzentriere Dich auf DEINE Idee, DEIN Projekt! Hör nicht auf andere, tu das was DU willst! Es könnte so einfach sein, aber es wird so oft immer wieder tot diskutiert. Der erste Google Server war aus Lego, (kein Witz!!, daher die Farben im Google Logo!), Viele heutige GlobalPlayer Firmen wurden in Garagen gegründet. (Apple, HP usw)...Wie viele wurden vom Sprichwörtlichen Tellerwäscher zum Millionär ! Das war kein Zufall ! Erfolg hat man nicht, Erfolg wird gemacht ! Und zwar dadurch dass man sich von Anderen unterscheidet! Glaub mir, ich will diesen Foxconn Mitarbeitern absolut NICHTS schlechtes. Ich wünsche Ihnen von Herzen das Beste. Aber ich möchte, dass Sie sich verdammt nochmals aus Ihrer Opferrolle befreien und nicht nur rumjammern ! Sonst wird sich in Ihrem Leben so leid es mir tut, nie was ändern ! Bitte lass mich nochmals festhalten, dass ich diese Menschen nicht verurteile (auch wenn es so aufgefasst werden kann und eventuell so getönt hat, besonders im ersten Post von mir!). Aber den Weg den sie bisher gewählt haben, wird wie die Vergangenheit gezeigt hat leider nichts bringen ! Von mir aus können sie auch mir das ePub eBook schicken und ich veröffentliche es kostenlos. :-) Auch in China wird man ja wohl ne Email an eine GoogleMail Adresse senden können (oder nicht ?) Ich habe zwar Bekannte in Schanghai , muss da mal nachfragen wie das so ist (die sind sogar in Facebook!!) So ich gehe mal pennen. Danke für deinen Input. Gute Nacht !!
 
@vectrex: Tolle Geschichte nur leider viel zu Idealisiert und die Lügen der Mächtigen man könnte in diesem System aus dem nichts Millardär werden sind auch nur gestreut um Leute in die Kapitalismusfalle zu locken.
 
Geiz ist NICHT Geil
 
Das schlimmste daran ist, das es Foxconn im Entefekt am Arsch vorbei geht...
 
@tinko: Das hast du aber überall, ich würde sagen das es jetzt bei MS einfach mal ein Spezialfall war, ist sicher auch schon in den anderen Bereichen passiert, nicht so extrem aber so ähnlich.
 
milliardenumsätze, millioneneinnahmen. aber ausbeuten. ich hasse solche firmenbosse!
 
@freakedenough:

Man "lebt" & arbeitet dort schon unter "fast KZ-Ähnlichen Bedingungen".
1 € Stundenlohn - bis zu 20 Leute schlafen total beengt in kleinen Räumen & kommen alle halbe Jahre mal nach Hause & ringsrum Stacheldraht damit keiner von sich aus abhaut.
( ich weiß aber nicht ob das so auch bei der hier besprochenen Firma ist - jedenfalls ging es in der Reportage um PC-Hersteller in China ).
Erst einmal habe ich darüber einen Bericht im TV hier in D gesehen & der kam dann noch über ein Schweizer Team!
Es ist gerade zu lächerlich dagegen, mit welchen Problemen wir uns hier in D in den Medien "rumschlagen". Wie z.B. die sogenannte "Wulff-Affäre" ... D hat ein Riesenproblem - hier verdienen viel zu viel Leute mit "Sch..." viel zu viel Geld!
 
@Anhalter62: Den 1 Euro Stundenlohn hast hier auch schon teilweise...und viele davon machen das auch nicht freiwillig...
 
Reaktion Foxconn : Schaltung von umfangreichen Stellenanzeigen ...
 
@Genghis99: schwarzer Humor?
Schwachsinn ansonsten vorprogrammiert ...
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