Internet-Telefonie: Deutschland hinkt hinterher

Das Telefonieren über das Internet gewinnt europaweit immer mehr an Boden. Mehr als jeder vierte EU-Bürger (28 Prozent) hatte bis zum letzten Jahr bereits Internet-Telefonie genutzt. Im Jahr zuvor war es erst jeder Fünfte (22 Prozent). mehr... Telefon, Telefonieren, Festnetz Bildquelle: Erisha Anthiques Telefon, Telefonieren, Festnetz Telefon, Telefonieren, Festnetz Erisha Anthiques

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Sollen wir uns jetzt schlecht fühlen, weil wir erst dann auf eine neue Telefonie-Technik umsteigen, wenn sie ausgereift ist und stabil funktioniert? :)
Wenn es um Zuverlässigkeit und Verzögerungszeiten bzw. dass man sich deshalb gelegentlich gegenseitig ins Wort fällt geht, ist das klassische analoge Festnetz immer noch nicht ganz geschlagen oder vielleicht gerade erst eingeholt.
Die vertraglich zugesicherten 95-99% Verfügbarkeit pro Jahr heißt eben immer noch, dass man damit rechnen muss, dass Internet und IP-Telefonie insgesamt ein paar Tage lang ausfallen. Wenn das pro Monat bedeutet, dass vielleicht einmal in einer Nacht für 1 Stunde das Telefon nicht zur Verfügung steht, stört das normalerweise vielleicht nicht, aber wenn dann gerade in der Zeit mal was passiert und man dann nicht sofort sein Handy parat liegen hat, möchte ich nicht in dieser Situation sein. Das analoge Festnetz hingegen ist ohne, dass irgendwo das Kabel durchtrennt wird, kaum totzukriegen.
 
@mh0001: Wenn man dann noch ein Kabeltelefon hat, funktioniert dies sogar bei Stromausfall.
 
@Anns: "funktioniert dies sogar bei Stromausfall." Möchte ich bezweifeln - die Keller voller Bleiakkus in der Vermittlungsstelle sind wohl Vergangenheit - den Luxus leistet sich die Telekom wohl nicht mehr ! Außerdem - siehe re:2 - brechen dann die Richtfunkverbindungen weg = tote Leitung. Ab der Vermittlungsstelle ist eh schon alles digitalisiert.
 
@pubsfried: Die Telekom versorgt ihre Leitungen mit eigenem Strom. Sind 9 volt drauf, wenn ich nicht irre.
 
@Anns: richtig
 
@Anns: Weiss ich auch. Das heisst nicht, dass bei einem (stadtweiten oder regionalen) Stromausfall die Vermittlungsstelle noch mit Strom versorgt ist - kein kausaler Zusammenhang ! Habe hier in der Region vor 4 Jahren einen 1,5h Totalstromausfall erlebt (Bagger demolierte Umspannwerk - Dominoeffekt in der gesamten Pfalz + Saarland > Totalabschaltung), da geht NICHTS mehr. Selbst wenn du Dein Uralt-Analog-Tel. noch einstecken kannst: Wen willst du bitte anrufen, wenn "außen rum" nix mehr geht ? Kannst dir dann noch das Freizeichen anhören, nach dem 1. Wählen kommt bestenfalls noch ein Besetzt-Zeichen von der Vermittlungsstelle - und das wars dann. Selbst der Katastrophenschutz war damals herb überrascht über die Auswirkungen. Man braucht also nur einen Bagger, um ganze Bundesländer totzulegen .... womit wir wieder beim Thema sind: hinterher- hinken...
 
@pubsfried: Das ging vor ein paar Jahren bei mir noch ganz Problemlos. Ein Stromausfall hat fast 2 Tage angehalten. Mein Schnurgebundenes Telefon hat problemlos rausgewählt.
 
@Anns: Sind 60 Volt in der Vermittlungsstelle ;)
 
@Rhanon: Die kommen aber doch nicht bei einem zu Hause an oder? Da kann ich ja schon ne ganze Menge dran betreiben "meinen Fernseher auf 12 Volt umpol" :D
 
@Anns: Ähm, dann geht der TV aber nur, wenns Telefon klingeln sollte ;)
 
@iPeople: Das Telefon ist doch aber auf Standby und bei einem NTBA lecuhtet immer der grüne Punkt, auch ohne externen Strom. Also muss ständig eine konstante Menge STrom durchfließen.
 
@pubsfried: Die Telefonleitungen in Deutschland funktionieren auch wenn der Strom weg ist. Ich weis es jetzt nur sicher bei ISDN, Analog müsst es aber ähnlich sein. Die ISDN Verteiler werden vom Zentralen Telekom Knoten deiner Region mit Notstrom versorgt. Der Notstrom wird bei ISDN auch zu dir nachhause geleitet. Um jetzt noch Telefonieren zu können muss dein Telefon aber Notstromfähig sein. Das Problem dabei ist nur das die meisten Haushalte Funktelefone haben die immer 240 Volt Strom brauchen oder das Telefon hinter einem Router hängt der bei Stromausfall eben auch weg ist.
 
@Anns: @Rhanon: 9 Volt sind ein bisschen wenig, da liegen ca. +60 Volt und -60 Volt, also 120 Volt Spannung (Peak-Peak) an.
Siehe: http://help.xcome.de/index.php/Telefonanschluss_heute
 
@Anns: Stimmt, habs jetzt mit nem analogen verwwechselt, da lag die Spannung nur bei Klingeln an.
 
@basti2k: Es sind nicht 120V, sondern genau +-60V. Hab schon mehr als einmal eine geschossen bekommen ;) Wieviel davon genau daheim ankommen weiß ich nicht, kenn nur die zahlen im Amt.
 
@Anns: falsch ... sind etwa 60 Volt Gleichspannung
 
@Anns: richtig, der NTBA hat eine eigene interne notstromversorgung un bei nem normalen analogen anschluss liegen 50V an
 
@Anns: Aus meinem Studium weiß ich noch, dass es im Standbybetrieb 60V DC sind. Das Klingeln wird durch 100V AC(50Hz) erzeugt (der 60V DC-Anteil bleibt durchgehend aktiv). Die alten Telefone hatten einen Hochpass drin, der nur den Wechselstrom durchgelassen hat und so das Klingeln ausgelöst hat. Beim Wählen werden mit der Wählscheibe und dem Gleichstrom die Impulse (1, ..., 10 Impulse für die Ziffern 1, ..., 9, 0) erzeugt. Der Hörer und das Mikrofon sind einfach mit der Leitung verbunden und die Sprache wird 1:1 analog übertragen.
 
@Rhanon: 60 Volt in der Vermittlungsstelle sinds doch bei ISDN
 
@Schmengengerling:
FALSCH

bei ISDN sind es ca. 96V (kann in der Praxis etwas variieren) und bei Analog kommt es auf die verbaute Baugruppe an. Es sind da ca. 40V - 66V.

Und glaubt mir, ich weiß es :)
 
@Anns: Ich weiß nicht, wie das in Deutschland ist, aber in Österreich funktioniert das schon seit 10 Jahren nicht mehr. Seit der Einführung der digitalen Telefone sind die bei einem Stromausfall tot.
 
@mh0001: auch die T-com baut (derzeit im Hintergrund) komplett auf IP-Tel. um....
 
@pubsfried: Wenn die IP-Telefone nur nicht so teuer wären -.-
 
@mh0001: mit dem komplettumbau auf ngn wird in 3 jahren so gut wie jeder voip'n von daher ist es doch unerheblich ob es jetzt 10 oder 40% sind.
 
Es gibt zwar auch ISDN Baugruppen mit ~60 Volt, aber die sind die ausnahme... richtig ist: ~60 Volt für Analog und 96V für ISDN. Viel anschliessen kann man da allerdings nichts, denn die Stromstärke ist zu niedrig. Übrigens: bei Analog merkt man nichts, aber bei ISDN Anschlüssen kann man schon mal gut einen gewischt bekommen...
 
Gibt es irgendwas wo wir NICHT hinterherhinken ? (VoiP, Rentenmodell, DSL-Anbindungen, CO² Ausstoß, Ganztagsschulen, Investitionen in die Infrasturktur wie Schienen und Stromnetz, Soziale Netzwerke usw usw)
 
@lox33: yep(+). Ein Dankeschön an die Lobbyarbeit unserer Regierung(en) !!
 
@lox33: Totaler Blödsinn den du von dir gibst. Kein zweites Land wie Deutschland hat den co2 Ausstoß so drastisch reduziert. DE hat weltweit nahezu das modernste Schienennetz. Mit Stayfriends hat Deutschland eines der ältesten sozilen Netzwerke überhaupt. Ganztagsschulen sind zu kritisieren, nicht gut zu heißen, da bestehe ich auf dem Rückstand.
 
@Anns: Wir reden hier vom Vergleich mit anderen Industrienationen! In Sachen CO² Ausstoß sind uns die skandinavischen Länder, Japan etc. vorraus, in Sachen Schienennetz, sieh es dir selbst an: http://www.taz.de/!73792/ Und Frag dich mal wann das letzte mal der Zug pünktlich war.
 
@Anns: (dein erster Beitrag re:2). Selbst in Boomjahren schrumpfen die Gehälter (außer der obere Zipfel). Die Versorgung mit Kitas ist mies, unsere Polizei ist die letzte in der EU, die noch analogen Funk nutzt, das Internet wird hier beäugt wie ein unangenehmer Jugendtrend, das Bildungssystem ist kacke, unser Nahverkehr (Bahn) ist eine Zumutung. Stayfriends, whoo. Wieviele global relevante IT-Unternehmen gibt es hier? SAP vllt. noch. Und sonst? Stayfriends ist ein Witz. Das schlimmste ist aber eigtl. der totale Absturz der Werte in diesem Land. Diese Gesellschaft lebt nur noch, um zu haben. Status, Prestige, Ansehen bzw. einfach nur Geld und Kram. Dieses Land hätte es wirklich verdient, unter zu gehen. Die meisten Trottel wollen auch noch aus der EU raus. Die Quittung folgt dann, wenn der niedliche Nationalstaat Deutschland zwischen den Interessen von China, Indien und Co zerrieben wird, da es allein nicht schwerer auf der Welt wiegt als eine beliebige Vogelschutzinsel in der Ostsee.
 
@lox33:

man möchte die Weltbevölerung zu einer dummen Konsummasse heranzüchten
 
@kajarushiCVIkushi: Zweidrittel der Welzbevölkerung wären froh das Wort selbst buchstabieren zu können. Für den Konsum braucht man Bildung, welche keine Selbstverständlichkeit ist.
 
@Anns: Bildung ist leider etwas, was in Deutschland immer mehr abgesetzt wird.
 
@noneofthem: Ein demografisches Problem. Kinder sind Mangelware in Deutschland. Das bisschen was wir an Kindern haben ist an Bildung wenig interessiert.
 
@Anns: Das verwundert auch kaum. Die Medien verblöden die Kinder ohne Ende und die Eltern haben keine Zeit oder Lust, weil sie mit sich selbst oder mehreren Jobs beschäftigt sind.
 
@Anns: Wenn man sich manche Schulen und Lehrer anschaut ist es ein Wunder dass die überhaupt noch irgend etwas gelernt haben. Ich denke mal es liegt nicht an den Jugendlichen sondern an den Pädagogen und an den Lernmethoden, denn wenn es nicht interessant und relevant ist würde ich auch nicht zuhören. Man muss Schülern nur zeigen dass sie das gelernte auch irgendwo und irgendwie anwenden können, dann klappt es auch mit dem Lernen.
 
@CJdoom: Man muss sich aber nicht einbilden das dies grundsätzlich in anderen Ländern besser ist. Wie man sich auch nicht einbilden muss, das es gänzlich keine Schlen mehr gibt. Es gibt alles in DE. Schlechte Schulen gibt es nur, weil dumme Eltern dies gefördert haben.
 
@Anns: Ich habe nur hier von DE gesprochen auch so wie es oben im Artikel steht, andere Länder andere Sitten. Aber im Ausland gibt es wirklich ein paar Länder die wirklich hervorragende Schulen und Lernmethoden , Schulsysteme haben, bei manchem hinken wir hinterher, bei manchem sind wir Spitze. Es kommt nur auf das Gleichgewicht an und momentan stimmt es einfach nicht. An manchen Schulen in manchen Bundesländern schmeißt man den Schülern schon fast die Abschlüsse hinterher weil diese bestimmten Abschlüsse immer weiter herunter geregelt werden.

Schlechte Schulen kommen nicht nur von dummen Eltern, wenn der Lehrer zu alt ist, keine aktuellen Lernmethoden verwendet, desinteressiert ist, ist das dann auch die Schuld der Eltern? Wohl kaum, hatte selber mal so nen alten Sack als Lehrer 5 Jahre, am ende haben 4 den Abschluß geschafft und der Rest nicht, daraufhin musste die restliche Klasse wiederholen bei nem anderen Lehrer und dann bestanden alle mit nem Schnitt besser als 2.5 Vieles liegt an den Lehrern und ich bin da echt für ein Maximal Alter eines Lehrers, wenn er zu Alt oder zu Stur ist raus damit, das bringt nichts, denn wenn du Schülern in der Schulzeit das Lernen versaust haben sie ihr ganzes Leben keinen Bock mehr drauf.
 
@CJdoom: Ja naja nun, der Förderalismuss allgemein ist natürlich ein großes Hindernis. Grundsätzlich haben es kleinere Länder sowieso meist viel leichter. Dort gibt es dieses Messwahn nicht, wie in großen Industrieländer. "Oh Gott, der Dax verlor wieder 50 Punkte, Telekom im Fokus"... glaubst du das interessiert jemanden in Dänemark oder in den baltischen Ländern? Denen ist ihr Index relativ wurscht, weil sie nur von sich selbst Leben und nicht von anderen. DE lebt von Import/Export, sonst würden wie zurück in einen Agrastaat fallen. Da fallen Prioritäten deutlich unterschiedlich aus.
 
@Anns: da stimme ich dir zu und kann nix dagegen sagen, aber ich denke mal wir sind uns einig das einiges falsch läuft :-).
Aber bis sich da was ändert wird es noch einige Jahre dauern.
 
@CJdoom: Ich wollte nie behaupten "Ales sei perfekt". Aber dieses ständige "Alles ist Scheiße hier" kann ich auch nicht ab.
 
@Anns: Wir haben zu wenig Kinder...wenn ich so einen Müll höre....guck dir mal die skandinavischen Länder an wie Norwegen, Dänemark....dort wohnen WESENTLICH weniger Menschen und es sind die höchsten Steuern europaweit...ABER...die Leute Landen regelmäßig auf den ersten drei Rängen in Umfragen die die Zufriedenheit betreffen. Und auch sonst machen die uns gehörig was vor.
 
@lox33: Ist doch egal wie viele Menschen da leben?! Wichtig ist das Durchschnittsalter. Und das ist in Deutschland nunmal überdurchschnittlich hoch. Das hat mit der Größe der Bevölkerung nichts zutun. Die haben weniger Menschen, aber das Verhältnis von alten und jungen Menschen ist besser.
 
@noneofthem: TRAURIG aber wie WAHR!!!!
 
@kajarushiCVIkushi: schon passiert
 
Ist nichts was ich bedaure. Wenn ich zu Hause bin, ziehe ich einen Festnetzanschluss vor, entkoppelt gibts sie selten bis gar nicht und von der Qualität nach wie vor am besten. Bin da auch froh noch einen alten Anschluss zu haben.
 
@Anns: habe seit 4 Jahren Kabel D. Phone, und seit fast 3 Jahren gehen die Ausfälle gegen NULL ! und wenn, dann meistens wegen Netzumbauten, die die Internetperformance erhöhen (wir haben hier 32000 auf dem Dorf - DSL hat hier 384 bzw. 1000 !) Wer sein Netz nicht angreift hat auch keine Probleme/Ausfälle...
 
@pubsfried: Von Ausfällen habe ich nicht gesprochen.
 
@Anns: Die Ausfälle sind aber noch der einzige Unterschied zu Analog/ISDN.
 
Zählen dabei auch Telefone die am Kabelmodem hängen dazu oder nur per Headset und VOIP software?
 
@Ludacris: Theoretisch müsste sogar NGN dazu zählen, weils letztendlich auch VoIP ist. Neuanschlüsse sind selbst bei der Telekom nur noch NGN, Ausnhame ist bei ISDN.
 
@Ludacris: Genau das Frage ich mich auch, Telefonanschlüsse bei z.B. 1&1 sind fast alle VOIP oder ist damit nur "wissentliches" VOIP, also z.B. Skype gemeint? Im Artikel ist auch von "telefonieren" die Rede, mit z.B. GTalk oder dem Live Messenger "telefoniere" ich aber nicht, obwohl beide VOIP können (Wenigstens nicht das was ich unter telefonieren verstehe).
 
@Ludacris: Spannende Frage. Ich würde mal vermuten daß damit auch die Nutzung von VoIP-Geräten oder Telefonanlagen gemeint ist. Mein Kabelmodem hat zwar auch zwei analoge Anschlüsse, welche im Hintergrund mit VoIP arbeiten, aber solange ich die in meinem Netzwerk nicht routen kann, würde ich die sicher nicht als VoIP bezeichnen.
 
nur weil du ein minderwertiges kabelmodem hast wird aus deinem Anschluss sicherlich kein richtiger festnetzanschluss...
 
@toco: Wer redet davon, das ist Elektroschrott und noch nicht mal halbwegs brauchbares VoIP. Von einem anständigen Festnetz ist es meilenweit entfernt.
 
Das gute alte festnetz Telefon funktioniert sogar bei Stromausfall zu Hause oder Ausfall des Internets besonders wichtig bei Brand denn es gibt Gegenden wo der Handy Empfang gar nicht oder gering funktioniert.
 
@Menschenhasser: glaube ich nicht - siehe o1 re:3
 
@Menschenhasser: usv hinter den router/sip-telefon und gut iss ...
 
@krusty: nö, siehe o1 re:5
 
@pubsfried: was spricht gegen eine usv?
 
@krusty: Die DSL Verteiler sind in der Regel nicht mit Notstrom versorgt fällt im Ort der Strom weg ist in der Regel auch die DSL Vermittlungsstelle betorfen da bringt dir ne USV zuhause nix, da die gegenstelle tot ist.
 
@-Revolution-: hmm... ne "DSL-Vermittlungsstelle" die wegen stromausfall sich verabschiedet wäre aber ganz schön dillentantisch vom seiten des betreibers ... kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, dass dort auf eine usv verzichtet wird. im gegensatz ich halte das für ein märchen.
 
@krusty: Das hat nichts mit dillentantisch zu tun. DSL ist ein Zusatzdienste und kein Primärdienst und deshalb auch nicht abgesichert. Ne USV bringt dir da auch nix da die DSLAM's zu viel Leistung ziehen, mit ner USV könntest du da nur relativ geringe Zeitspannen überbrücken. Die DSLAM's hängen auch nicht am Notstromnetz sonder nur an den normalen öffentlichen Leitungen. Schau dir die DSL Spezifikationen an da wird Notstromversorgung nicht mal erwähnt.
 
@krusty: hier von dilletantismus reden aber jede preissenkung beim internetzugang gerne mitnehmen ist einfach nur dilletantisch ;)
 
@Menschenhasser: aber nur ein ALTES sprich keines mit AB, Fax, Schnurlos oder sonst sowas zeugs, nur die die nur an der büchse hängen gehn bei stromausfall noch
 
"Alles was mit Internet zutun hat": Deutschland hinkt hinterher
 
@KingKiller: Beim sich phishen und Gameaccounts "hacken" lassen nicht. Du bist DAUtschland :D
 
"In Litauen und Lettland telefonieren jeweils zwei Drittel der Einwohner (65 Prozent) über das Web" ... wer erkennt den fehler?
 
@krusty: Du hast "Fehler" kleingeschrieben?
 
@Hennel: nein - web =/ internet
 
Wer in D benutzt bitte freiwillig VoIP. Ein Kumpel von mir hatte einen VoIP Anschluss. Die Gespräche waren gekennzeichnet von Rauschen, Ausfällen und Verzögerungen. Als er dann wieder umzog wechselte er auch direkt wieder auf den guten alten Telefonanschluss weil er nur von der Internettelefonie genervt war.
 
@Krucki: So ein Blödsinn. Wieder dieses "Ein Kumpel von mir ...". Ich besitze seit 3 Jahren VoIP von 1&1 und habe eine herrvoragende Gesprächsqualität. Kein Deut schlechter als mein ISDN Anschluss, den ich vorher hatte. Allerdings habe ich mit VoIP sehr viele Vorteile. Z.B. kann ich bequem aus diversen PC Anwendungen über WLAN direkt mit meiner Heimrufnummer telefonieren, oder auch am Notebook Telefonate aus dem Heimnetz entgegennehmen, obwohl ich gar nicht daheim bin. Versuch das mal mit dem "guten alten" Telefonanschluss.
Btw.: Produkte (zumindestens bei Vodafone) werden technologieneutral vermarktet. Wenn du nicht explizit sagst, dass Du ISDN haben möchtest bekommst du, was die Technologie vor Ort hergibt. Wenn bei dir nur NGN Ports verfügbar sind, dann bekommst du automatisch auch VoIP.
 
@heidenf: Ich kann die Aussage von Krucki nur bestätigen. Wenn ich Leute Anrufe die einen VoIP Anschluss haben, ist die Qualität mitunter unter aller Sau. Jenachdem wie belastet die Internetleitung ist, scheint sich die Bitrate des Telefongesprächs zu ändern und diesen Wechsel bekommt man deutlich zu hören.
 
@Anns: Das wiederum kann ich nicht bestätigen. QoS ist mittlerweile Standard und damit gehören solche Probleme eigentlich der Vergangenheit an. Ich selbst habe jedenfalls derartige Probleme weder selbst gehabt, noch bei anderen bemerkt. VoIP hat meiner Meinung nach nur Vorteile.
Btw: Wenn mein Gesprächspartner ein MT-F Mobilteil o.ä, hat unterstützt VoIP auch HD Telefonie. Das ist ein glasklarer Klang, den ich zuvor nicht gewöhnt war.
 
@heidenf: Welche Vorteile? Das es komplizierter ist, die Qualität schlechter ist und mit einem Internetausfall auch das Telefon ausfällt? Es gibt ganz und gar keine Vorteile durch VoIP. Menschenhasser hat es weiter oben gut beschrieben. Wenn mal ein Notfall ist, möchte ich nicht auf VoIP angewiesen sein.
 
@Anns: Es ist nicht komplizierter! Wieso denn? Die Qualität ist auch nicht schlechter. Als jahrelanger Benutzer von VoIP glaube ich, das durchaus beurteilen zu können. Ausserdem habe ich einige Vorteile schon in re:1 beschrieben. Was machst du denn bei einem Stromausfall? Hast du noch einen analogen Telefonanschluss undein Wählscheibentelefon? Das Notfall Argument ist an den Haaren herbei gezogen. Dann nehm ich halt mein Handy!
 
@heidenf: Du hast lediglich einen Vorteil beschrieben, der kein Vorteil ist sondern Spielerei. Ich kann von überall aus telefonieren - mit meinem Handy. An Sonst steht hier Aussage gegen Aussage. Qualitativ, ich sags noch mal, kann VoIP nicht mit "echtem" Festnetz mithalten.
 
@Anns: Hast du VoIP? Wenn nein, dann kannst du nicht wirklich mitreden. Und bei der Spielerei (die ich übrigens häufig nutze) hast du auf einmal ein Handy, aber bei einem Notfall (Internetstörung) nicht oder wie? Und dein "echtes Festnetz" ist häufig auch VoIP, du weisst es nur nicht. Auch das habe ich in re:1 schon gesagt.
 
@heidenf: Ich habe defenitiv und zum Glück einen echten Anschluss, weil ioch kein IAD habe. Eingerichtet habe ich es aber öfter schon. So richte ich mein Telefon zu Hasue ein: Ich kaufe es, schließe es an die TAE Dose an, fertig! So macht man es bei VoIP: Man kauft es, schließt es an den Router des ISP an, welchen man ohne PC (oder deres gleichen) nicht einrichten kann. Die Nummer muss zugewiesen werden, ähnlich wie bei ISDN. Je mehr Faktoren bei etwas eine Rolle spielen, um so Anfälliger ist es. Das ist immer schon so gewesen und wird immer so bleiben. Für VoIP sind mehr Faktoren als für einen normalen Festnetzanschluss erforderlich, das macht dies auch deutlich anfälliger.
 
@Anns: Ich kann dir Sagen, wie ich meinen Router eingerichtet habe. Beim ersten Einschalten gibst du den Modeminstallationscode deines Providers ein und dann ist alles fertig. Du kannst sofort telefonieren und bist im Internet. Bei meinem alten ISDN Anschluss musste ich die ISDN Nummern auch erst im Telefon konfigurieren. Woher sollen die Mobilteile sonst wissen, welche Nummer sie verwenden sollen? Und ich hatte in drei Jahren nicht einen Ausfall. Aber da du ja keinen VoIP Anschluss hast, weisst du natürlich alles besser.
 
@heidenf: Ich möchte nicht ausschließen dass dies die Provider mitunter unterschiedlich lösen. Ändert dennoch nichts daran, das VoIP ein technisch höherer Aufwand bei jedem einzelnen zu Hause ist. Früher habe ich keine Zusatzbox für mein Telefon gebraucht ich sehe auch nicht ein warum sich das ändern sollte.
 
@Anns: >es komplizierter ist [...] Die Einrichtung ist komplizierter, weil man es selbst machen kann. Du kannst einfach selbst den Anbieter wechseln. Bei der klassischen Telefonie bist du immer auf den Support angewiesen. Auch bei VoIP kann dir der Hersteller jedoch alles einstellen wenn du möchtest. Das telefonieren an sich ist 1:1 gleich wie beim klassichen Telefon, nur die Einrichtung kannst du nun selbst vornehmen - Betonung auf "kannst". >Die Qualität [...] kann bei VoIP, dank auswahl von hochwertigen Codecs sogar um ein vielfaches besser sein, man spricht auch von HD-Telefonie ... >Vorteile [...], wenn du einen SIP-Client am Laptop installierst, bist du überall auf der Welt über deine Festnetznummer erreichbar - egal wo du gerade bist. >Internetausfall [...] hatte ich persönlich bei mir noch nie. ADSL wird von meinem Anbieter tadellos "geliefert". Und bei Stromausfall hilft die USV, Router läuft ebenfalls sehr stabil. >Es gibt ganz und gar keine Vorteile durch VoIP. Das seh ich nicht so. Bei einem Notfall, klebt bei meinem VoIP-Telefon ein Sticker dran: "Nicht für Notfälle", und in der Familie gibts in der Regel mehrere Mobiltelefone womit an Notruf möglich wäre.
 
@krusty: Im Anbetracht das die IAD's von den Anbietern auf das übelste kastriert werden (Alice, Vodafone weiß ich aus Erfahrung), eine eigene Anschaffung sehr teuer ist und nicht jeder Anbieter die VoIP Daten herausgibt, relativiert sich das.
 
@Anns: Früher gabs auch keine Autos!
 
@heidenf: Das ist Blödsinn was du gerade machst. VoIP bietet in der Sache keinen Vorteil gegenüber eines klassischen Anschlusses. Komm mir doch nicht mit Autos.
 
@Anns: Wie gehst du eigentlich ohne Zusatzbox ins Internet? Schliesslich bist du gerade online! Hast du etwa einen Router???? Seit ich VoIP habe, habe ich eine Zusatzbox weniger. Die Arcor Starterbox ist entfallen (NTBA und Splitter). Das Autobeispiel kam deswegen, weil die Technik nunmahl voranschreitet. Und das ist gut so!
 
@heidenf: Wenn ich VoIP hätte, käme zu meinem kastrierten IAD noch ein Router, damit wären wir wieder bei zwei Geräten. Ich kann mir zwar für 250 Euro eine unkastrierte Fritzbox kaufen, das ist es mir aber nicht wert.
 
@Anns: Bei meinem Provider war eine kostenlose Fritzbox 7390 dabei. Mehr braucht man nicht.Aber welcher Router kann denn heutzutage kein VoIP?
 
@heidenf: Die meisten. Gucke mal bei Nethar, d-link, tp-link, linksys und wie sie nicht alle heißen. Da gibt es 1-2 Flagschiffmodelle die das können, exorbitant teuer. Alle anderen können das nicht.
 
@Anns: Diese sog. IAD-Blackboxen der Hersteller haben einen sog. ATA (Analog-Telephone-Adapter) eingebaut. Das erlaubt dir dein bisheriges analoges Telefon weiterzunutzen. Ich rate von solchen Geräten ab, besser du holst dir ein SIP-Telefon mit Ethernet Port, welches du ohne Probleme hinter jeden Router mit QOS Funktion anschließen kannst. Viele Provider verheimlichen leider, dass sie Internettelefonie anbieten und möchten das am liebsten mit keinem Wort erwähnen. Daher rate ich zu unabhängigen SIP-Anbietern als zu den großen deutschen Telefonanbietern zu wechseln. SIPGate ist in Deutschland da, soweit ich weiß, so ein Anbieter der zu empfehlen ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Analog-Telefon-Adapter
 
@krusty: Ich hole mir so etwas gar nicht, da ich so lange einen klassischen Anschluss verwenden werde, wie es möglich ist.
 
@Anns: jeder router mit qos ist für sip-telefonie geeignet, wie kommst du denn auf die idee dass nur einige flaggschiffe internettelefonie beherschen? Deutschland hat allein dass Problem, dass sie weltweit Annex-B Router erfordern, daher hat die Fritzbox auch so ein Monopol ...
 
@Anns: Also ich habe mit meinem Sohn über Skype telefoniert, während er in England war. Die Quali war nicht schlechter als mit einem normalen Telefon. Und dabei hatte ich Skype per handy und UMTS und er per WLAN am Laptop.
 
@iPeople: Ich habe auch nirgendwo gesagt das die Grundsätzlich der Fall ist. Skype ist auch wieder ne andere Nummer als NGN.
 
@Anns: VOIP-Router von Fritz 149 Euro, keine 250. Außerdem gibt es WLAN-Telefone oder Basisstationen mit LAN-Anschluss.
 
@Anns: Ähm, wenn wir allgemein über VoIP reden, gehört Skype dazu, oder?
 
@iPeople: Skype ist eine Lösung. So wie sich das Elektrofahrzeug sich vom Benzinfahrzeig unterschiedet, ist es dennoch ein Auto. Trotzdem gibt es gewaltige Unterschiede. Nur weil sie alle 4 Räder haben, macht es sie nicht alle technisch gleich.
 
@Anns: Aber auch wenn es unterschiede zwischen Benziner und Elektroautos aka VoIP so oder über Skype gibt, erfüllt es seine Aufgabe.
 
@iPeople: Welches aber große Einschnitte in der Frage "Wie" erlaubt. Was dann auch zu Qualitätsunterschieden führen kann.
 
@Anns: Ich kann da leider nicht mitreden, da ich ISDN habe. Aber das Telefonat per VoIP/Skype stand dem in nichts nach.
 
@iPeople: Da kann ich nun nicht mitreden, da ich Skype nur als Messenger, also Chat, benutze.
 
@Anns: Ist aber nunmal VoIP.
 
@iPeople: Ja, wie gesagt. Es gibt viele Lösungen für VoIP, da kann man nicht pauschlal sagen "gut" oder "schlecht".
 
@iPeople: Skype benutzt ein properitäres Protokoll, kann sein, dass es da zum "normalen" Voip Unterschiede gibt. Allerdings hatte ich bis vor 3 Jahren ISDN, seitdem Voip und nebenbei benutze ich auch Skype. Meiner Erfahrung nach tun sich alle 3 Varianten qualitativ nichts.
 
@heidenf: Das meinte ich. Dabei ist es nämlich irrelevant, wenn es pauschal um VoIP geht, dass Skype ein eigenes protokoll nutzt.
 
@Anns: Aber genau das hast Du getan, pauchalisiert.
 
@heidenf: Ja genauso so ein Blödsinnkommentar wie "Ein Kumpel von mir" kam :P . Der hatte, so ein Zufall, genau einen 1&1 Vertrag, und das ist genau ein halbes Jahr her. Wenn ich mit ihm telefonierte und die ganze Zeit ein Rauschen in den Leitung hatte, so kannst du mich nicht von einer guten Gespräcshqualität überzeugen (QoS hin oder her), du warst bei den Telefonaten wohl nicht dabei und einen Tinitus habe ich nicht ;) Wenn ich einmal eine schlechte Erfahrung gemacht habe verusche ich sie möglichst lange zu Umgehen, egal ob es nun besser geworden ist oder nicht. Daher habe ich erst letzte Woche meinen neuen DSL Anschlusss mit einem herkömmlichen ISDN Anschluss gewählt.
 
@Krucki: Was ich damit sagen wollte, alle beurteilen immer von hören sagen. Ich kann's aus erster Hand beurteilen. Und das was du sagst über VoIp ist schlicht und ergreifend nicht zu verallgemeinern. Dann sollte dein Kumpel mal die Entstörhotline anrufen, denn eine schlechte Gesprächsqualität bei VoIP gehört seit langem der Vergangenheit an. Auch ISDN Anschlüsse können gestört sein. Ich kann nur wiederholen: Mein VoIP Anschluss ist qualitativ genauso gut wie ISDN. Und wenn ich in HD telefoniere, sogar um Welten besser!
 
@Krucki: Du kannst aber auch nicht einfach leugnen, dass es Personen gibt die mit VoIP sehr wohl positive Erfahrungen gemacht haben. Technisch gesehen hat Telefonie über das offene SIP-Protokoll Dinge hervorgebracht, von denen man vor 10 Jahren noch nicht mal geträumt hat.
 
@krusty: Ja ok ich will es ja auch gar nicht verleugnen, dass manche gute Erfahrung damit gemacht haben. Es ist jedem auch zu wünschen. Nur persönlich wird man ja erstmal skeptisch wenn man schon mal negative Erfahrungen gemacht hat. Ich will jetzt auch nicht behaupten das ich nicht irgendwann auch VoIP nutze. Solange ich aber mit ISDN zufrieden bin und dies angeboten wird, werde ich es erstmal auch noch nutzen.
 
@heidenf: das kann ich auch - vom iphone unterwegs über meine heimrufnummer telefonieren - dazu braucht es keinen VOIP anschluss. Fritzbox machts möglich. ;)
 
@toco: Das setzt aber eine Fritzbox und eine VPN Verbindung zur selben voraus. Nicht jeder hat eine Fritzbox, zumahl die Fritz!App nur für WLAN Verbindungen konzipiert ist. Über 3G klappt die Android Version der Fritz!App z.B. nicht.
 
@Krucki: Ich kann den hype als Festnetzersatz auch absolut nicht nachvollziehen. In eigentlich jedem Bezug ein Nachteil.
 
@Krucki: bei voip ist es wichtig, dass der provider QOS anbietet. also dass sprachpakete eine höhere priorität haben als andere pakate. bin mit voip sehr zufrieden, besonders die zusatzfunkionen sind sehr praktisch. so zeigt mein siemens gigaset mir z.b. immer die wetterprognose für die kommenden tage an - möchte das nicht mehr missen.
 
@Krucki: Muss dir Wiedersprechen, ich hatte ein normales Telefon und nun läuft mein Tarif über VOIP und man erkennt kaum einen Unterschied. Die Qualität hat sich in den letzten Jahren stark verbessert.
Da mittlerweile die Anbieter auf VOIP umstellen ist es sehr schwer noch einen normalen Telefonanschluss zu bekommen für nen neuen Vertrag.
 
Als ob das was neues wäre. Deutschland hinkt in Technologieangelegenheiten IMMER hinterher. Wir sind zwar ganz oben mit dabei an der Spitze, den Kram zu entwickeln, bloß eingesetzt wird er erst mal woanders...
 
@doubledown: kannst du beispiele nennen?
 
@krusty: Ach, such Dir irgendwas aus. Nimm z.B. den Transrapid, hier entwickelt, nur gefahren ist er hier nicht. Oder DSL-Technik. Deutschland ist da forschungstechnisch ganz weit vorn, aber weltweit benutzen wir zusammen mit Argentinien die ältesten Standards. -- Ist natürlich nicht in dem Feld so (Industriemaschinen und Chemie gehen ja nach wie vor gut), aber generell haben wir große Probleme in Bereichen, wo im Vorfeld große Summen investiert werden müßten - das scheut der Deutsche. Einfach Dinge mal machen, ohne sie vorher gnadenlos "kaputtzurechnen", sei es auch nur, wenn man erst mal selbst nichts davon hat, sondern nur der Kunde. Es ist ja in diesem Land immer noch nicht möglich, immer und überall bargeldlos zu bezahlen. Das ist jetzt natürlich kein ttechnisches Problem, aber ein typisch deutsches.
 
@doubledown: dito. Industrie und Chemie sind ja auch schon uralt ;) Die Deutschen waren selten "Macher".
 
Wie soll man auch vernünftig VOIP nutzen, wenn ein Großteil der Haushalte nicht mal gescheit mit Internet versorgt wird? Soll man 384kbit/s noch mit dem Telefon teilen? ^^
 
@picard47: für sprachpakete völlig ausreichend ... sofern qos aktiv - werden die sprachpakete priorisiert.
 
Was hat das geringere Nutzen von Internet-Telefonie mit hinterherhinken zu tun? Wer behauptet, dass es das Ziel ist, darauf umzusteigen? Es ist ein Trend, ja. Genau so, wie es auch die Studie von Bitkom darstellt. Nix mit Hinterherhinken.
 
Letzter Satz erklärt doch eigentlich alles. Wer hat heute noch KEINE Festnetzflat?
 
@ThreeM: Personen die aus Spargründen kein Festnetz mehr haben und z.b. per UMTS-Stick surfen.
 
@krusty: Oder Leute wie ich, die DSL ohne Telefonie nutzen (weil billiger) und sich ihren Telefonanbieter gerne selber aussuchen als die horrenden Gebühren der Provider zu zahlen!
 
@Breathewave: Welche Anbieter in DE bieten das an? Ich kenne da nur easybell und das was man da spart, hält sich in Grenzen.
 
@krusty: Dann hat man aber keinen hohen Anspruch an das Internet, oder?
 
Ne wir hinken hier nicht hinterher sondern sind da schon wieder weiter und haben erkannt, dass IP Telefon scheiße ist. Ich bin froh wieder einen normalen Anschluss zu haben, nachdem ich öfter mal genervt war von den Ausfällen. Wenn du nämlich kein Handy hast und dein DSL ausfällt kannst du nicht mal mehr deine Störung melden. Selbst wenn du ein Handy hast machte es vor der Gesetzesänderung keinen Spaß ein paar Stunden in der Hotline zu hängen.
Ich hatte Ausfälle wie defekte FritzBox nach Gewitter, Ausfall der Vermittlungsstelle, Router defekt.
 
@[U]nixchecker: Das Problem kenne ich. Hat mich damals ein Heidengeld gekostet alles mit dem Handy zu klären. Daraus habe ich gelernt. Ich suche mir nur noch Provider wo die Supportline gratis ist und wo ich einen richtigen Telefonanschluss habe der nicht bei Internetabbruch auch noch wegbrechen tut.
 
Deutschland ist weltweit Vorreiter bei ISDN gewesen. Während in vielen anderen Ländern immer noch analoge Anschlüsse fast ausschließlicher Standard waren, gabs in Deutschland einen recht deutlichen Ausbau an digitalen Leitungen. Welch Wunder, dass man da keinen Drang zu VoIP hat. Als hier die ersten VoIP Angebote kamen, haben die Telefonanbieter schnell Festnetzflats angeboten. Also gabs auch keinen finanziellen Grund für VoIP. Also kein Wunder, dass man hier keine Notwendigkeit für VoIP hat. Ich seh das als Vorteil.
 
@der_ingo: Welche Vorteile hat ISDN denn gegenüber VoIP bzw. POTS mit DSL?
 
@krusty: es ging um Telefonie, also lass DSL da raus. Die Frage ist: warum sollte man VoIP wollen? Wer ISDN hat braucht kein VoIP, weil die Qualität prima und die Features da sind. Und wer Flatrate hat, braucht auch kein VoIP. Am Ende bleiben wenig Leute übrig, die VoIP brauchen und daher gibts in Deutschland keine so große Verbreitung. Und um die Verbreitung ging es im Artikel. Von Vor- und Nachteilen war überhaupt nicht die Rede. Und wenn wir bei Vor- und Nachteilen anfangen: für den Normalo hat VoIP auch bisher keine Vorteile.
 
@der_ingo: Der "Normalo" war auch mit POTS zufrieden. Imho haben hauptsächlich die Telefonieanbieter Interesse das momentan beidgleisige Netz (Internet und Telefonnetz) zu einem Netz zusammenzubringen. Das minimiert die Wartungskosten. Ich kann deine Begründung, dass gerade in Deutschland wegen dem ISDN-Ausbau kaum Interesse für VoIP besteht jedoch nicht nachvollziehen.
 
@krusty: es gibt keine weiteren Vorteile für die große Masse der Leute. Im Vergleich zum analogen Anschluss wären es immerhin eine Menge von Komfort-Features, die halt ISDN eh bietet. Also tauschen Analoguser einige Zusatzfeatures gegen ein instabileres System ein. Im Vergleich zu ISDN gibts keine weiteren Features. Somit würden ISDN User ein stabil laufendes Netz gegen ein weniger stabiles System tauschen. Und wie schon erwähnt taugt der Kostenfaktor bisher auch nicht zum Anreiz. Die große Masse telefoniert nicht ständig mit dem Ausland. Woher soll jetzt Interesse kommen? Wo sind für den Normalo die VoIP Gründe, die "must have features"? Dass die Telefonanbieter damit Geld sparen wollen, ist klar.
 
@der_ingo: Für den Normalo gibt es keine Gründe zu wechseln. Anreize wären evtl. Telefonate in glasklarer Sprachqualität welches ISDN mit seinen Codecs nicht liefern kann. Das wird mit großer Sicherheit in Zukunft auf uns zukommen.
 
@der_ingo: Jetzt sind wir vllt. noch Vorreiter bei der Zahl von Modemnutzern *g*
 
@MrFloppy: du telefonierst über ein Modem? Wow! ;-)
 
@der_ingo: Ausschließlich mobil. Das die Leute an ihren meist uralten, teuren ISDN-Verträgen festhalten liegt kaum daran, das sie um die Vorteile wissen. Man will einfach nichts neues (Beispiel meine Ma - ISDN und 2 mbit DSL zu Preisen, bei denen ich anderswo 30 mbit, Telefonie und Digital-TV hätte :) ). Es gibt so viele Bereiche, in denen Deutschland einfach etwas länger braucht... Das Modem sollte dafür ein Beispiel sein. Zu viele Menschen gehen noch darüber ins Netz...
 
@MrFloppy: du würfelst fröhlich Internet und Telefonie durcheinander. Im Artikel gings um Telefonie, bei meiner Antwort auch. Telefonie rein mobil mag ja für manche auch klappen. Aber spätestens beim größeren Haus wirds dann schwierig, weil das Handy sicherlich gerade ganz woanders liegt als man selber. Billig dürfte das auch nicht werden.
 
@der_ingo: Och eigtl wollte ich nur auf den Punkt raus, ds Deutschland und Vorreiter meistens alles andere als kompatible Begriffe sind.
 
@MrFloppy: ja, und mir ging es darum, dass das manchmal auch sinnvoll ist bzw. in manchen Dingen auch Gründe hat. In diesem Fall fehlt einfach der große Fortschritt. Ob man sich irgendwann mal über höhere Qualität freut, werden wir sehen. Bisher war das kein ziehendes Argument.
 
Was mich viel mehr beschäftigt ist, woher wissen die das?
 
Wurde bestimmt schon genannt, aber wenn bei denen und bei uns das inet ausfällt, aus einem Grund den ich nicht nennen kann, dann können bei uns noch bedeutend mehr Leute telefonieren als bei denen. So siehts aus.
 
@borizb: Dem kann ich nur zustimmen.
 
@borizb: Wobei der Ausfall des www wohl leichter zu verschmerzen wäre als das Telefon. Sind aber alles Peanuts im vergleich dazu, wenn der Strom über längeren Zeitraum ausfällt. Dann geht nämlich gar nichts mehr. Kein www, Telefon, Handy, Geldautomat, Kühlanlagen, Bahn, Strassenbahn, Heizungen, Tankstellen - nicht mal Wasser zum kacken hätte man mehr. Und nein - man muss nicht alles mitmachen, nur weil jemand wieder eine neue Geldquelle aufmachen will - mehr ist VoIP nämlich nicht.
 
wozu übers netz telefonieren wenn man eine festnetz flatrate zu nem bestehenden dsl vertrag meist inklusive hat ^^

für alles andere gibt es skype ö.ä.
 
Ich frage mich nur: Wo hinken wir angeblich überall hinterher? Ist die neue Technologie wirklich besser? Beispiel Soziale Netzwerke: Nicht jeder will allen sagen, wie sein Stuhlgang war. (ok, etwas übertrieben, aber Privatsphäre ist doch was feines, zumindest den Rest, was man davon noch hat). VOIP ist Digital und anfälliger als das alte Analoge (Beispiel begrenzter Stromausfall). Klar haben neue Techniken auch Vorteile, aber ob diese Vorteile es wert sind zu wechseln... Jeder kann sich selber entscheiden, was er will. Ich für meinen Teil bin immer noch analog mit dem Telefon unterwegs, Internet ganz normal digital (auch wenn der Modemklang so toll war ^^), kein Facebook oder ähnliches, sondern nur in stink normalen altmodischen Foren/Boards unterwegs. PS: Gruß aus der Steinzeit ;)
 
@475: Stimmt alles. Aber fakt ist, das bei uns die Akzeptanz neuer Technologien gering ist. Das ist dann der perfekte Nährboden, um das Internet vor einer meist grauen Wählerschaft als ein unangenehmes Mitbringsel einer verlotterten Welt darzustellen. Die Angst-Kampagne gegen Google Street View zb war in der Form nur hier bei uns möglich. Dass dies ein Hype war und kein ehrliches Interesse zeigt der Kartendienst von Bing. Würde es irgendjemanden wirklich interessieren, ob man ein X Jahre altes Bild von seinem Haus im Inet sehen kann, wäre auch da ein Proteststurm entbrannt.
 
@MrFloppy: Auch ich kann dir zustimmen. Wir Deutschen lassen nur ungerne Dinge los, die wir gewohnt sind und funktionieren. Wobei ich gerade an einen spruch denken muss, den ich entweder in den ersten jahren Praxis oder in der Uni mal gehört habe: "Never touch a running system". Der Ansatz ist zwar richtig, aber weiterentwicklung ist schon wichtig. Das mit Streetview und Bing lag wohl daran, dass Google mehr Werbung gemacht hat und, wenn auch ungewollt, einen Hype ausgelöst hat. Einge "neue" Technologien um welche auch ein Hype gemacht wird sind aber z.b. Uralt: Cloud = Cluster, also seit über 20 Jahren existent. Web 2.0 = Barrierefreie und "wechselnde" Seiten, sprich PHP/JS/Datenbank/CSS, alles Technologien, welche schonn lange existieren. Einige finden das Toll, andere verteufeln es, aber die wenigsten wissen, dass sie bereits seit zig Jahren zuvor schon damit gearbeitet haben.
 
@475: Das Apple-Konzept... hypen, was schon lange da ist....
 
@MrFloppy: Vielleicht aber ist die gesunde Skepsis der Deutschen auch ein Grund für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes ! Wir denken erst, bevor wir uns auf alles Neue stürzen, was uns die Wirtschaft als toll und modern verkaufen will. Denn für die Wirtschaft geht letztlich NUR ums Geld. Und der Protest gegen Googles StreetView hatte Erfolg - jeder konnte das Löschen des Bildes seines Hauses veranlassen. Zudem musste Goggle persönliche Dinge (z.B. KFZ-Kennzeichen) nun unkenntlich machen. Das wäre ohne Proteste nicht so einfach möglich gewesen. Warum sollte es nun gegen Bing die gleichen Proteste geben, wenn doch die Proteste gegen Google bereits Erfolg hatten und die gesetzlichen Regelungen darauf hin geändert wurden (Gesetzentwurf vom 09.07.2010). Also das war kein Hype, sondern Proteste, die zum Erfolg führten !!!
 
@holom@trix: Wenn ein Hype Erfolg hatte, sagt das noch nicht viel. Die Argumente waren einfach lächerlich. Außerhalb von Foren wie diesem hier denken die Leute teils heute noch, man könnte in Echtzeit bei Google nachsehen, ob jemand daheim ist. Welches Gesetz hat sich geändert? Und Google hat Kennzeichen und Gesichter schon per default unkenntlich gemacht, das hat nichts mit dem Protest zutun (war lange vorher in den USA und anderswo Standard - genau diese Falschinfos meinte ich übrigens ;) ). Das einzige, was der Protest gebracht hat, sieht man nun z. B. in der Innenstadt von Köln. Da sind haufenweise x-beliebige Fassaden mit mehreren Mietern drin verpixelt. Ohne irgendeinen Mehrwert. Ein paar Leute wollten einfach etwas Angst machen, viele andere fühlen sich ohnehin überrumpelt von der modernen Welt und wollten einfach mal auf den Tisch hauen oder sowas in der Art ;) Aus dem eigenen Familienkreis kenne ich Diskussionen, da wurde über Streetview gesprochen als ging es um das Für und Wieder einer neuen NSDAP^^ Das mit dem Häuser verwpixeln macht Google freiwillig. Geändert hat sich da afaik an keinem Gesetz was, oder? In Bing hat kaum jemand Protest erhoben, obwohl auch das die meisten mitbekommen haben sollten - kein Interesse.

Die gesunde Skepsis sorgt wohl auch dafür, das unsere Polizei (ich glaube zusammen mit Albanien) die einzige auf dem Kontinent ist, die den unzuverlässigen und unsicheren analogen Funk nutzt. Es sind auch die gesunden Skeptiker, die noch mit einem Steinzeit-Modem ins Netz gehen (davon gibt es hier auch überdurchschnittlich viele). Während wir skeptisch waren, haben es Japaner und Koreaner im Elektronikbereich einfach gemacht (wir haben Samsung und Sony nichts entgegen zu setzen, es ist nur eine Frage der Zeit bis auch in der Industrieecke ein anderer Wind weht). Wir waren skeptisch, als in den USA die Inet-Branche einfach gemacht hat. Auch in dem Bereich haben wir praktisch nichts. In den USA gibts dutzende milliardenschwere Unternehmen. Selbst in Ländern wie China und Russland gibt es große Suchmaschinen, die mit Google konkurrieren. Wo sind wir irgendwo gut, wo wir nicht schon vor 40 Jahren gut waren? An uns zieht alles vorbei. Ich sage nicht, das Internettelefonie jetzt der Wahnsinn ist. Wir haben schnell auf ISDN gesetzt. Trotzdem ist dieses Land gegenüber neuen Dingen eher verschlossen. Das zeigt sich z. B. auch bei der Nutzung des mobilen Internets. Der Preis ist in dem Punkt kaum noch ein Argument. Wirklich per Handy online aktiv ist irgendein einstelliger Prozentsatz (der Smartphonenutzer!). Dann gibt es noch welche, die sich aufregen, das es kaum noch Handys mit Tastaturen gibt. Hat man doch Jahre gebraucht um sich an ein Handy zu gewöhnen und ZACK - schon 5 Jahre später ist wieder alles anders. Schnelle Welt... :( So ist Deutschland.
 
Warum sollten wir ? Wir haben in Deutschland das modernste Telefonnetz der Welt ! Zudem ist VoIP nachweislich unsicherer als das Telefonieren übers Internet. Nehmen wir nur mal die BND-Software "Skype" ... und Du führst JEDES Gespräch zu Dritt ...
 
@holom@trix: Ganz sicher sind wir weit entfernt das modernste Netz zu haben, alleine in Europa sind uns die Engländer und Franzose voraus. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass deine Telefonbox, sofern du den Anbieter in den letzten Jahren gewechselt hast, ans DSL Netz gekoppelt ist und nicht über das analoge Netz geht. Da hast du VOIP ohne es zu wissen. Des weiteren werden die Daten im Telefonnetz unverschlüsselt gesendet, bei Skype u.a ist das nicht so. Es sollte auch leichter sein für Behörden Telefonate über das Telefonnetz abzuhören, als Skype anzuzapfen.
 
Warum die Leute immer meinen die alten sachen sind schlecht kann ich nicht nachollziehen hier einige Vorteile: Schwerer zu Kontrollieren, Schutz gegen Nachrichtensperre, Schutz gegen Zensur, Robust, hält Jahrzehnte.
 
@Menschenhasser: Wieso sollte VOIP besser zu kontrollieren sein? Ganz zu schweigen davon, dass Skype dezentral ist und deutlich schwerer anzuzapfen, werden, wie ich hier schon einige male erläutert habe, die meisten Gespräche heute über VOIP geführt und zwar gleich von der Telefonbox im Keller aus. Das mit Nachrichtensperren und Zensur ist auch aus dem Himmel gegriffen und wenn dann eher schwerer bei VOIP. Bei VOIP kannst du theoretisch den Anbieter jeder Zeit wechseln, nur am PC oder in der Telefonbox ein paar Einstellungen vornehmen. Dadurch ergibt sich nicht nur eine größere Freiheit und ein größerer Preiskampf (du kannst ja VOIP Anbieter aus Timbuktu nehmen), sondern auch größere Dezentralisierung. Du kannst eine deutsche Festnetznummer beantragen, aber genauso gut auch eine chinesische, türkische etc.
 
Die meisten Kunden von Anbietern wie Arcor/Vodafone O2, Alice etc. telefonieren schon über VOIP, dass nennt man dann NGN. Die Gespräche gehen von der Telefonbox über die DSL Leitung, man bekommt nur dann einfach nichts davon mit.
 
wo hängt deutschland denn nicht hinterher?
 
@snoopi: im blöde fragen stellen... ;)
 
warum hinkt -.....hinterher
beispiel von mir : habe dsl 3000 und analogen telefonanschluss-warum:
kinder sind im internet, ich lade was runter und frau telefoniert - toll einer ist dann der arsch bzgl. geschwindigkeit, so bin ich bei der telekom geblieben und nicht zu 1u1 gegangen, hätte da vileleicht paar euros sparen können.... hätte ich aber glasfasergeschwindigkeit, dann hätte ich voip gemacht....
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