Quanta wirft AMD falsche Thermal-Spezifikation vor

Zwischen dem taiwanischen Auftragshersteller Quanta, dem weltweit größten Produzenten von Notebooks, und dem Chiphersteller AMD ist es zu einem Streit gekommen. Dieser landete nun vor Gericht, berichtete die US-Nachrichtenagentur 'Bloomberg'. mehr... Chip, Computer, Elektronik, Board Bildquelle: anthony bolan photography Chip, Computer, Elektronik, Board Chip, Computer, Elektronik, Board anthony bolan photography

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versteh ich nicht...
 
Da wurde doch bestimmt wieder an der Kühlung gespart/gepfuscht
 
AMD muß kühlen Kopf bewahren.
 
ich erinnere mich dass amd aufgrund der geringen effizienz gegenüber intel irgendwann dazu übergegangen ist statt der maximalen wärmeabgabe nur die durchschnittliche zu erwartende als tdp anzugeben... war zu erwarten dass das nach hinten losgeht... sehr dumme entscheidung.
 
@asd332222:Qaunta wirft AMD bzw. ATI vor, die angegebenen Werte überschritten zu haben. Text einfach noch mal lesen !
 
@Dario: das läuft doch aufs gleiche raus... http://de.wikipedia.org/wiki/Average_CPU_Power da hast es...
 
@asd332222: Ausserdem sprichst du glaube ich von CPU's und hier gehts wohl um Grafikchips wenn ich mich nicht täusche
 
@asd332222: Das ist leider absoluter quatsch, AMD gibts immer maximale werte an und intel durschnittliche. aber zum topic, das ist bei sovielen notebook immer unterdimensioniert mit der kühlung sei es amd/ati oder nvidia grafikchips hauptursache bei vielen notebooks von hp/samsung für defekt ist der abgelöste bga durch hitze bzw schlechtbefestigter kühler
 
also bei nv damals war es es eine verunreinigung der gpus und somit hat hp falsche werte gehabt und falsche kühlungen eingebaut. allerdings bauen alle notebook hersteller falsche oder unzureichende kühlungen ein. von daher seh ich die schuld nicht beim chiphersteller.
 
@Odi waN: Quatsch, da gings doch drum das das Lötzinn nicht den Anforderungen entsprach und es dadurch Kontaktprobleme zwischen Chip und Leiterplatte gab. Aber das mit der unzureichenden Kühlung stimmt, wenn man die meisten Laptops mal richtig belastet wird die Unterseite oft sehr heiß, da macht sich bemerkbar das die Hersteller viel Material einsparen, wahrscheinlich auch um das Gewicht gering zu halten.

Zitat aus einem Forum: "Das Problem ist mit Kühlpaste nicht zulösen! Schuld hat weder HP noch sonst wer sondern Nvidia die haben damals am lötzinn gespart, da die chips mit lötzinn geliefert werden -also fertig zum anbacken- kann NUR nvidia da was für...."
 
Also wenn die ihre Kühlungen nur nach der TDP bauen und keine Tests machen, dann selbst schuld.. Jeder weiß, dass die TDP nur als grober Richtwert gilt..
 
@GlockMane: erstens das und zweitens muss eine Kühlung nicht nur im Neuzustand unter optimalen Bedingungen bei kurzzeitigen Lastspitzen gerade so ausreichen, sondern sie muss auch dann ausreichen wenn sie mal etwas Staub abbekommen/angesammelt hat oder auch wenn mal im Sommer über 30° sind, und zwar bei Volllast 24/7.
 
@Link: im Grunde richtig. Aber egal wie, kann man es den Kunden oft genug nicht Recht machen. Entweder wird sich (z.T. in offiziellen Testberichten !) aufgeregt, das der Lüfter eines Laptops nie ausgeht, oder im Gegenteil darüber, das er den Prozessor bis zur Spiegelei-Brattemperatur hochheizen lässt und dann auf einmal schlagartig und mit viel Druck den Laptopbesitzer anfaucht.
Noch garnicht geredet von den jenigen PC Zeitschrift gebildeten Spezialisten, die es fertig kriegen mit Überzeugung zu behaupten: jenerwelche grade frisch auf dem Markt erschienene Laptop ist genau deswegen abzuwerten oder sogar nicht kaufbar. Eben die starken Theoretiker, die so superschlau sind, wie wild einen abzunörgeln in ihren Berichten oder Forumsbeiträgen, die aber nienicht ins Bios eines Laptops schauen. Denn sie könnten ja sonst dazu lernen, das sie mächtig Schmarrn geschrieben haben, da dort o wunder folgendes zu finden wäre/ist: man hat die freie (Einstellungs)Wahl zwischen beiden Lüftungsmodi.
 
@GlockMane: Hä? Genau das haben sie doch getan. Quanta sollte Notebooks bauen, hat aufgrund der TDP-Angaben von AMD die Chips bestellt und eine entsprechende Kühlung entworfen und dann beim Zusammenbau und anschließenden Test festgestellt, dass ein beträchtlicher Teil der gelieferten Chips außerhalb der Spezifikationen von AMD liegt. Der Schaden ist ganz einfach, dass diese Chips dann retourniert werden müssen und nicht genügend funktionsfähige Notebooks ausgeliefert werden konnten bzw. dass man den Prototyp über den Haufen werfen und mit Verzögerung des Produktionsbeginns erstmal ein neues Kühlsystem entwerfen musste.
Gerade die Tests die sie vor Auslieferung durchgeführt haben, haben ja dazu geführt dass die Probleme erkannt wurden. Nur ist der Schaden dann schon entstanden, auch wenn noch nichts an den Kunden ausgeliefert wurde. So eine Firma wie NEC kann nicht einfach mal eben auf die Hälfte der bestellten Notebooks verzichten ohne größeren finanziellen Schaden davon zu tragen. Und Quanta ist nun zurecht der Ansicht, dass weder NEC noch sie selber schuld sind, weil man sich schließlich beim Konzept nach den AMD-Angaben gerichtet kann. Kann ich durchaus nachvollziehen.
Wenn ich meinem Kunden sage, mein Chip wird 50°C heiß, konzipiert dafür die Kühlung und ich liefer euch die Chips, und dann liefere ich am Ende Chips aus die 100°C heiß werden, hab ich ordentlich einen auf den Deckel verdient. Vertrag ist Vertrag, auch Quanta wird nicht blind die nötige Dimension der Kühlung geschätzt haben, ein Chiphersteller muss mit der TDP eine verbindliche und verlässliche Maximalangabe liefern. TDP ist insofern ein grober Richtwert, als dass nach UNTEN hin alles offen sein kann, nach OBEN hin muss es jedoch absolut dicht sein. Die Thermal Design Power ist der absolute Maximalwert der theoretisch auftreten kann.
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