P2P-Technologie: Musikindustrie scheitert vor Gericht

Ein spanisches Gericht hat die Klage gegen Pablo Soto, einen Entwickler verschiedener Peer-to-Peer-Anwendungen fallen gelassen. Mehrere Musikunternehmen hatten in dem Fall Schadensersatz von dem Programmierer eingefordert. mehr... Musik, Noten, Nudeln Bildquelle: amonja / Flickr Musik, Noten, Nudeln Musik, Noten, Nudeln amonja / Flickr

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Verklagt doch gleich Bill Gates und Linus Torvalds für die Programmierung eines OS über das ein P2P Programm verwendet werden kann!
 
@SimpleAndEasy: Kopf--> Tisch... Da es technisch möglich ist, müssten sie die Universitäten in Amerika und die Amerikanische Armee verklagen, weil die den vorläufer des Internets erfunden haben, und somit eine möglichkeit gegeben haben, songs auszutauschen... Ich brech grad vor lachen ab...
 
@Schwaus: Eigentlich müssten sie dann die Lehrer der Leute verklagen, die denen das Wissen vermittelt haben, um diese Technologien zu entwickeln. Oder die Lehrer dieser Lehrer. Nein! Die Erfinder der Mathematik, der Schrift und der Sprache sollten sie verklagen. ... Quatsch! Jetzt weiß ich's, jetzt hab ich die Wurzel aller Übel erkannt: Gott selbst müssen sie verklagen, dieser Wicht hat alles in die Wege geleitet. (-.-)
 
@Schwaus: Ganz falsch. Die Musikindustrie müsste sich selber verklagen, weil sie es ja erst ermöglicht, urheberrechlich geschützte Werke von sich tauschen zu können... :-)
 
@klein-m: Ohne Musik kann auch nichts getauscht werden :) guter Gedankengang :) Morgen dann zu lesen GEMA verklagt Künstler :)
 
@SimpleAndEasy: Der GEMA ist doch alles zuzutrauen... :/
 
@SimpleAndEasy: Hehehe... eure Gedankengänge sind echt super. Zudem auch logisch nachzuvollziehen, wenn man logisch in Hinblick auf so manche Logik als logisch betrachtet. ;]
 
@SimpleAndEasy: Verklagt die Musikindustrie, denn die stellen die Objekte des P2P-Verkehres zur Verfügung und verführen User somit zum unrechtmäßigen Kopieren.
 
@SimpleAndEasy: nicht nötig...für sämtliche speichermedien, drucker, kopierer und komplett-pc werden ja schon urheberrechtsabgaben gezahltauch wenn man niemals vorhat irgendwas illegal zu kopieren...das ist so ähnlich wie die kommende von dem besitz eines rundfunkgerätes vollkommen unabhängige volle rundfunkgebühr...
 
"Entsprechend sind sie entschlossen, letztlich die höchsten Gerichte Spaniens entscheiden zu lassen." - Mit anderen Worten ausbluten lassen und hoffen, dass ihm irgendwann unterwegs das Geld ausgeht und einen hinterhältigen Vergleich akzeptiert. So kann man notfalls auch "Recht bekommen"
 
@zwutz: Recht haben und Recht bekommen waren schon immer zwei Paar Schuhe.
 
@jigsaw: ja leider. Das ist auch der Punkt, der mir insbesondere in Verfahren, in denen ein Konzern und Privatpersonen oder kleinere Unternehmen beteiligt sind, immer wieder unangenehm auffällt
 
@zwutz: kenne auch so einen fall, wo die kläger immer weitergeklagt haben, weil sie schon soviel investiert hatten(deren rechtsanwälte haben wider besseres wissen immer schön mitgespielt)...da wurde auch noch die staatsanwaltschaft verklagt, weil sie bei dem aussichtslosen spiel nicht mehr mitmachen wollte...der letztinstanzliche richter hat die sache dann aber ein für alle mal beendet und die kläger zur übernahme aller kosten verdonnert...über 50k € + rechtsanwaltskosten für ne sache die nie auch nur die geringste chance hatte...
 
Und was ist das Ergebnis davon: Jetzt wird erst recht getauscht und verbreitet. Wir verbraucher haben es aber selbst in der Hand. Einfach diese Medienmafia boykottieren. Mal drei Monate nichts von den kaufen; weder im Store, noch auf CD oder sonst was. Nicht mehr anfüttern und schon wackelt die Bude.
 
Die Kontentmafia ist der einigste Hund, der die Hand beißt, die ihn füttert...
 
@FileMakerDE: nein unsere Katze tut das auch...! Aber wie sagt man Säge nicht den Ast an auf dem du sitzt! und nun werfen wir nen 5er ins phrasenschwein!
 
Ja, das werden dieses Jahr schöne Weihnachten. Schade nur das die Musikindustrie erst mal den Gürtel enger schnallen muß. Das tut mir auch sowas von leid für die. Ich wünsche denen trotzdem ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest. :-))))))))))))))))))))
 
Warum werden nicht auch Messerhersteller verklagt wenn mit ihren Produkten Verbrechen begangen werden.
 
Wunderbar! Das Urteil finde ich gut!
Wenn Musik mal das kostet was sie wert ist, kaufe ich mir auch welche! Dann darf sie aber max. 0,20€/Titel kosten.
So lange lad ich Sie von Internet-Radiosendern via Stationripper runter.
 
@Hans Meiser: Musik ist ihr Geld schon wert. Nur fließt dieses Geld leider in die falschen Kanäle.
 
@Hans Meiser: Also ich lade nichts runter, denn meine Musik läuft nicht im Radio und die Handvoll Künstler, die ich wirklich mag, unterstütze ich gern mit dem Kauf der Originale. Allerdings was mir mit Gewalt im Mainstreamradio vorgesetzt wird, ist ohnehin nichts wert und somit auch nicht wert bezahlt zu werden.
 
In der BRD hätten die Klageführer wesentlich bessere Chancen gehabt. Wenn hier erst mal die ganzen Leutheusser-Schnarrenbergers weg sind und die Kauders das Feld übernommen haben, dann Gute Nacht!
 
Also mit der Klagebegründung müsste man eigentlich JEDEN Hersteller von Waffen hinter Gitter bringen, wenn ein Richter dem statt gibt. Nicht die Tat des tötens sondern die Bereitstellung des Tötungsinstumentes soll also strafbar sein... Also in meinem Beispiel wäre ich sogar dafür. Tschüss Daimler Landminen und Tyssen-Krupp (um nur 2 zu nennen)
 
@Kobold-HH: Oder jeden Hersteller von Automobilen, da ja auch jedes Jahr soundso viele Menschen im Straßenverkehr sterben.
 
Wäre so als wenn man die Post verklagen würde weil man damit ja auch Hehlerware verschicken kann oder Paketbomben.
 
<ironie>Lasst mal alle Waffenhersteller zu Mordhelfern machen! Ich meine, wozu werden die Waffen sonst hergestellt? Freizeitschiessen? Nee is klar. Jede Waffe ist einfach dazu da jemanden zu erschießen. Mein Horizont erlaubt keine andere Schlussfolgerung. Ich meine, ich kann mir überhaupt nichts anderes mehr vorstellen, als dass man mit einer Waffe jemanden ermordet oder verletzt. Die Kugel die da rauskommt soll kaputt machen. Sie ist für nichts anderes gut. Gar nichts!"</ironie>
 
@NewsLeser: war auch mein erster Gedanke als ich die News gelesen hab. Lasst und einfach alle wegen alles verklagen ;)
 
ich habe mich längst vom konsum copyrightinfizierten materials distanziert. tja, ich mag zwar nur einer sein - aber letztendlich hat
mich das gebaren der copyrightwächter dazu bewogen, nun überhaupt nichts mehr zu konsumieren, was mit einem copyright versehen ist. was die anderen machen, das interessiert mich nicht - ich bin schliesslich kein mitläufer.
 
@überpapst: das sind wir schon zu zweit. Und von mir entgehen ihnen mehrere hundert Euro im Jahr.
 
@P-A-O: Da müsst Ihr aufpassen sonst habt ihr bald ne Schadensersatzklage am Hals weil ihr den Konsum verweigert ...
 
@SimpleAndEasy: ...das kann tatsächlich passieren - nur wird ein anderer grund vorgeschoben, um"auf linie zu bringen". ich hege nicht umsonst den verdacht, daß viele copyright-content nutzen, da dieser zwanghaft was kostet. würde derselbe content der creative commons lizenz unterstehen würde er in den augen der copryight-nutzer wertlos - denn letztendlich wollen sie sich damit bestätigen, daß sie gewisse hürden überwinden können, indem sie schmiergelder zahlen - denn nur, wenn es dem kunden offen steht, überhaupt bezahlen zu müssen, dann kann man von kapitalismus sprechen. copryight und co. sind eher vetternwirtschatlicher kartellismus.
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