München: Linux-Projekt übertrifft das Jahresziel

Die Verantwortlichen des LiMux-Projekts, welche sich mit der Umstellung von Rechnern der öffentlichen Verwaltung auf Linux beschäftigen, teilten mit, dass man die Migrationsziele für das Jahr 2011 übertreffen konnte. mehr... Betriebssystem, Linux, Open Source Bildquelle: wallpaperzzz.com Betriebssystem, Linux, Open Source Betriebssystem, Linux, Open Source wallpaperzzz.com

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Glückwunsch, cooles Projekt und spart auf lange Sicht viel Geld.
 
@Yogort: Das glaubst aber auch nur du. Service und Wartung, die dazu gehörigen Fachkräfte kosten ein Vermögen.
 
@Anns: Er meinte im vergleich zu Windows.
 
@lesnex: Der Vergleich ist mir klar.
 
@Anns: Lizenzkosten wären für eine Behörde teuerer. Wartungs- und Serviceaufwand sinkt kontinierlich mit der Zeit der Nutzung. Bei Service- und Wartung kann auf verschiedene konkurrierende Wettbewerber zurückgegriffen werden. So werden Preise nicht durch eine Monopolstellung zementiert und sorgt für moderat günstige Preise. Zudem fließen keine Lizenzkosten als teuere Importe ab, sondern gehen als Serviceleistung an lokale Anbieter vor Ort, was Gesamtwirtschaftlich und für den lokalen Arbeitsmarkt sinnvoller ist.
 
@Yogort: Behörden zahlen, wie auch andere größere Firmen, nicht das an kosten was du und ich zahlen. Da Lizenzen auf Massen eingekauft werden (können), gibt es einen Massenrabatt der sich sehen lassen kann. Da es sich um öffentliche Angelegenheiten handelt, die mit Steuergeldern bezahlt werden, sollte dies keine moralische sondern eine finanzielle Frage sein. Dem Steuerzahler so wenig wie möglich zur Last fallen.
 
@Anns: "Da es sich um öffentliche Angelegenheiten handelt, die mit Steuergeldern bezahlt werden, sollte dies keine moralische sondern eine finanzielle Frage sein. Dem Steuerzahler so wenig wie möglich zur Last fallen." - Genau deswegen wurde das Projekt ja ins Leben gerufen.
 
@Yogort: Es spart aber nichts ein!
 
@Anns: Meinst du! Wenn das Projekt abgeschlossen ist, wird man sehen!
 
@Yogort: Ein Bericht auf derstandard.at besagt, dass das Projekt seit 2009 Verluste einfährt und auf Wikipedia steht, das bereits im Jahr 2004 die Kosten auf gleicher Höhe wie mit Microsoft Lizenzen sei.
 
@Yogort: Dann kommen andere an die macht, MS macht ein super Angebot und es wird wieder gewechselt ;-) Wirste sehen. http://tinyurl.com/4ldyynp Wenn dann müssennämlich alle mitziehen. Eine Fragmentierung innerhalb deutscher Behörden ist kontraproduktiv.
 
@iPeople: ja wenn solche kompetenten Leute wie in dem von der FDP geleiteten Auswärtigen Amt an der Macht sind, dann ist klar das sie auch den Karren an die Wand fahren :D
 
@Anns: Sind Lizenzausgaben etwa kein Verlust oder was meinst du? Was ja hier schon mehrfach erwähnt wurde liegen die Kosten am Anfang natürlich höher da propertäre Lösungen ersetzt werden müssen. Im Falle von LiMux werden einige Lösungen auch komplett neu entwickelt. Die Kosten sollen aber langfristig viel niedriger sein als durch Lizenzkosten. Als Steuerzahler kann ich das nur begrüßen! Zumal Umstellungen anderer Städte dann ebenfalls wesentlich günstiger werden, da KnowHow und Software schon vorhanden ist.
 
@MyWin80: Im föderalistischen Deutschland ist eine derartige Zusammenarbeit nicht möglich.
 
@Anns: Warum nicht? Linux ist GPL. Alles was daraus erwächst, muss wiederum unter die GPL gestellt und veröffentlicht werden, und ist damit für alle erreichbar. Tipp: es ist selten gut, Dogmatiker zu sein.
 
@MyWin80: der verlust wird in relation gesehen...und hier schneidet das müncher linuxprojekt bisher misserabel ab. Die reinen migrationskosten hat man schon nicht so hoch angesetzt wie sie bereits sind und obs auf dauer klappt wird man ja sehen. Dass andere städte/komunen von der usmtellung ernsthaft profitieren bezweifel ich...auch dass münchen einen eigenen fork von debian startete halte ich für finanziellen und verwaltungstechnischen overkill (was auch der grund sein wird weshalb ich nicht glaube dass, das projekt auf lange sicht kostengünstiger wird - hätte man standard distris genommen hätte ich das anders gesehen). Der eigene fork ist nur reiner prestige, mehr nicht....dass man behördenspezifische anwendungen migrieren muss sehe ich dagegen aber durchaus als notwendigkeit bei so nem schritt.
 
@Corleone: der fork von debian ist weitgehend uninteresant für andere, das ist nur prestige. Das was in eigenentwicklung steht muss und ist meines wissens aktuell nicht unter der gpl lizenz.
 
@Anns: Mir ist es lieber wenn die Gelder statt durch Lizenzkosten in die USA wandern, sie nur für den Service und Entwicklung in Deutschland bleiben. Und wenn die Umstellung irgendwann komplettiert ist, werden auch die Servicekosten kontinuierlich sinken - langfristig wird das Projekt sich rechnen. Deutsche Arbeiter und Firmen profitieren davon, und somit auch wieder der Staat und Steuerzahler. Abgesehen davon kann das auch der Sicherheit zugute kommen (nicht nur wegen Viren & Co, sondern auch weil ausländische, geschlossene Software in Behörden ein grundsätzliches Sicherheitsrisiko ist), und die sollte den Bürger mindestens genauso wie die Kosten interessieren.
 
@Anns: Wenn Du schon Wikipedia heranziehst, solltest Du auch gründlich lesen. Was Du behauptest, steht dort keineswegs. Und wen interessiert schon, was eine Seite aus Österreich dazu zu sagen hat?
 
@0711: Eigene Distribution?! Bei LiMux wird LTS Ubuntu mit KDE 3.5 eingesetzt. Wenn du bei den anderen "Fakten" in deinem Kommentar genauso gut recherchiert hast, dann gute Nacht.
 
@Anns: Linux und OpenOffice sparen sehr wohl jede Menge ein. Die Französische Polizei stellte komplett auf Linux um und konnte die IT-Kosten um 70% senken. Das sind immerhin 7 Millionen Euro weniger für den Steuerzahler.
 
@MyWin80: es ist ein fork davon....genauso wie ubuntu ein fork von debian ist, kannst aber gerne einen link posten der gegenteiliges beschreibt, alle mir bekannten quellen (wiki eingeschlossen) ordnen es als fork ein, vermutlich weil dort pakete enthalten sind die in ubuntu 10.04 nicht zu finden sind (wie eben kde 3.5) daneben gab es auch "limux" exklusive anpassungen diverser pakete (wie open office)....was letztlich wie so oft zu einer quasi eigenständigen distri führt.
 
@Anns: So ein Blödsinn aber auch. Du drehst dir die Fakten aber auch so zurecht wie sie dir passen.
Die Limux Lösung war in der Planungsphase 2004 im gleichen Kostenrahmen angelegt wie die von MS. Eine Einsparung war in der von dir angegebenen Zeit gar nie berücksichtigt worden.
Es geht bei der ganzen Umsetzung hauptsächlich darum den Abfluss des Geldes selbst zu bestimmen und nicht immer alles MS in den Hintern zu stecken! Eine wirkliche Einsparung ist in der Umsetzungsphase nicht Priorität #1, auf lange sicht aber gegeben. Ich habe 2006 bei meinem jetzigen Arbeitgeber selbst eine Umstellung auf Linux von 2000 Arbeitsplätzen mit umgesetzt. Die Projektkosten haben sich bereits 2010 im vergleich zu Win7 Umstellung amortisiert.
 
@localghost: :D
Das steht da nicht, und wenn doch, dann ist die Seite doof. Herrlich :D
 
Was für eine Kindergartendiskussion. Lizenzkosten bedeuten in größeren IT-Projekten in der Regel eine kleinere, einstellige Prozentzahl der Kosten und sind damit sehr unbedeutend. Ob sich eine Umstellung von Windows auf Linux lohnt kann man nur im Einzelfall entscheiden. Wichtig ist, welche sonstigen Kosten anfallen und wie weit eine Umstellung überhaupt möglich ist. Im Falle von München läuft das Projekt mit seinen Vorarbeiten seit 2001. Es werden beileibe nicht alle Systeme auf Linux umgestellt, weil man festgestellt hat, dass das gar nicht machbar ist. Ein Großteil der Software, nämlich die sogenannten Fachverfahren, bleiben wie sie sind. Es wird versucht diese durch Webfrontends, Wine, Virtualisierungslösungen oder RemoteAccess-Lösungen zu nutzen. Gegen die eingesparten Lizenzkosten stehen gewaltige Ausgaben für die Umstellung, z.B. Ersatz der Makros und Template-Systeme, Entwicklung eigener E-Learning-Lernwelten, hohe Personalkosten durch Entwicklungsteam und Arbeitsausfall normaler Mitarbeiter während Schulungen, ... Dazu kommen natürlich auch laufende Kosten, z.B. weil alle Linuxe deutlich kürzere Supportzeiträume als Windows-Systeme haben (auch LTS-Versionen). Wenn alle Kosten zusammengenommen werden, dann wird sich das Münchner Linux-Projekt frühestens nach mehreren Jahrzehnten rechnen. Für andere Projekte kann das ganz anders ausssehen. Eine Migration kann eventuell sehr einfach sein, aber im Bereich der öffentlichen Verwaltungen haben sich viele kleinere wie auch größere Städte gegen eine Linux-Migration entschieden - aus Kostengründen. Ein Beispiel ist die Stadt Wien, die sich erst für eine Linux-Migration entschieden hat, aber aus Kostengründen davon wieder Abstand nahm. Pauschale Aussagen wie hier von einigen getroffen zeugen davon, dass die Leute absolut keine Ahnung von realen Kosten ihrer IT-Systeme haben.
 
@Nunk-Junge: Es geht aber nicht nur um Kosten! Es geht um mehr Unhabhängikeit, offene Standards und Schnittstellen, Protokolle ect. Und um weniger M$-Zwang zu komplizierten Update-Lizenzverträgen ect. Und auch ein wichtiger Punkt. Die regionale oder nationale Softwareindustrie wird gestärkt, es wird Know How, IP aufgebaut und weniger Steuergeld einem kriminellen Monopolisten in den Rachen geworfen! Und es wird garantiert nicht "Jahrzehnte" dauern, bis sich die Umstellungskosten amortisiert haben!
 
@Yogort: Es spart aber nicht wirklich ein denn die Behörden Lizensieren sehr wohl Linux indem sie teure Wartungsverträge mit Firmen eingehen. Unter Strich sparen sie so nicht wirklich! Und sie sind weiterhin an Firma XYZ gebunden. Es kommt nicht selten vor das Firma X seine Geräte mit angepasstem Linux liefern und wenn der Vertrag ausläuft kommt Firma Z mit eigenem Linux und alles muss erneut angepasst werden. Ersparnis = Null!
Behörden installieren auch keine 0815 Distro wie Ubuntu das wird vorher genau durchgeplant und angepasst (kostet auch Geld).
Ich habe das jetzt schon bei zwei Schulen und einer Universität beobachtet - das ist reinster Beschiss! Behörden zahlen grundsätzlich zu viel und bekommen dafür kaum Gegenleistung. Die Folgen machen sich meist erst Jahre später bemerkbar wenn der Vertrag mit dem Dienstleister auslaufen. Übrigens fließen viele Gelder überhaupt nicht an lokale Firmen sondern weiterhin in die USA z.B. an Cisco, IBM und co.
Man kann es einfach nicht mit dem Linux von zuhause vergleichen und behaupten - ist ja alles kostenlos -
 
@andreas2k: Omg, es kommt ein angepasstes Ubuntu zum Einsatz welches sich dann LiMux nett. Die Quellen sind komplett in der Hand der Stadt München und werden falls nötig von externen gepflegt. Läuft ein Wartungsvertrag aus, wird neu ausgeschrieben, der günstigste bekommt den Zuschlag und pflegt die Quellen weiter! Was du beschreibst hat nichts mit dem Fall München zu tun!
Des weiteren wird an der FH an der ich derzeit studiere auch ausgiebig Linux genutzt (als Gastsystem auf Windows Hosts) und dort kommt ganz normal Ubuntu zum Einsatz, bei dem halt die für das Modul benötigte Software installiert.
Einer der IT meinte die würde so derzeit super fahren und der Aufwand wäre eher geringer als mit Windows, von den benötigten Ressourcen ganz zu schweigen...
 
@Yogort: Ausserdem ist man unabhängiger. Und Admins haben mehr Möglichkeiten das gesammtsystem umzuformen.
 
@Anns: Service und Wartung sind bei Windows nicht nötig??? Dann benutze ich wohl eine Raubkopie oder ein verkapptes Linux!
 
@bgmnt: bei nem ea oder select vertragt ist meist schon ein service inbegriffen.
 
@Anns: Die Kosten für Service und Wartung inkl. der Fachkräfte sind weitgehend betriebssystem-neutral. Profis für MSO oder Windows fallen ja schließlich auch nicht einfach von den Bäumen. LiMux hat(te) allerdings durch die Umstellung hohe Anlaufkosten, das ist richtig. Da die zum Teil aber wohl auch in Homogenisierung der zersplitterten Softwarelandschaft geflossen sind, kann man sie zumindest zum Teil als ohnehin notwendige Wartungskosten verrechnen, die auch ohne LiMus notwendig geworden wären. Ebenso wären Schulungskosten auch bei Windows/MSO angefallen, da wegen auslaufendem Produktsupport ohnehin ein Wechsel angestanden hätte und MSO2007/2010 mit seinen Ribbons auch Schulungen erfordert hätte. Ich jedenfalls halte die Erwartung für _lang_fristige Einsparungen für realistisch, auch wenn die Einsparung zwar je Arbeitsplatz gering, aber in der Summe dann doch wieder beachtlich sein dürfte.
 
@Anns: genau und für service und Wartung in einer windows Umgebung hast du keine kosten.. wenn in beiden Welten die Leute / Administratoren geschult werden hat man imho ähnliche kosten.
 
@Anns: Hey, es funktioniert anscheinend recht gut, man will jedenfalls so weiter machen. Und von Verlusten kann ich erst mal nichts lesen. Ein Erfolg würde ich meinen. :)
 
@Anns: Stimmt von dem her hast du recht. Bei Windows kosten Service und Fachkräfte gar nichts, nur die Software. Super Argument!!!!
 
@HatzlHotzl: http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_in_%C3%B6ffentlichen_Einrichtungen

mal lesen.. ich denke dass das alles nicht so einfach ist, wie ihr denkt. kommt auf das anwendungsgebiet an. kann ich aus eigener erfahrung sagen.
 
@Anns: Klar, dein Kommentar ist absoluter Müll und dafür kriegst du hier Plus!? Ein UPdate auf z.B. Windows 7 und M$-Office kostet auch Geld!! Fachkräfte und Wartung kosten ähnlich viel wie für Linux! Du schreibst hin und wieder echt den totalen Blödsinn! Wie wäre es mal mit etwas differenziertem Denken!
 
@Yogort: beim Service wird auch bei Linux nicht gespart. Es gibt bei diesem Projekt nur einen Verlierer, der ist M$.
 
@jayzee: Also mir war so als ob Frankreich was fast identisches vorhatte. Die haben es aber dann wegen der "Unrentabilität" wieder auf Windows zurückgestellt. Die Kosten für den technischen Support und die Anlernkurse für die Sachbearbeiter waren weit höher als der Kauf von neuen Windows Lizenzen. Per Se ist Linux ja nicht schlechter, nur haben die wenigsten Behördenmitarbeiter jemals damit gearbeitet und mussten folglicherweise intensiv geschult werden. Was zur Kostenexplosion führte. Ausserdem waren wohl in gewissen Departements fast keine Linuxsupporter vorhanden was Arbeitsausfälle und Wartezeiten nach sich zog.
 
Weiter so, daran sollten sich sämtliche Behörden ein Beispiel nehmen.
 
@XP SP4: Sehe ich auch so (+)
 
Wenn die CSU München übernimmt, ist da ganz schnell Schluss mit diesem Kommunisten-Linux!
 
@beeule: dann kommt wieder monopolisten Windows auf die Rechner.
 
@beeule: Ich denke das es der CSU langfristig wie der FDP gehen wird. Da diese Partei auch nur in einem Bundesland aktiv ist/sein darf, wird das auch ihr Tod bedeuten.
 
@Anns: Unkraut vergeht leider nicht
 
@beeule: Wenn die CSU übernimmt werden die PC's entsorgt und wieder die gute alte Schreibmaschine aufgestellt und anstatt E-Mail übermittelt man die Nachrichten via Morsezeichen mit einem Telegraph....!
 
Klingt toll aber wie sieht es mit der Arbeitseffizienz der Mitarbeiter aus ?
 
@Tomato_DeluXe: seit wann arbeiten öffentlich bedienstete???
 
@Tomato_DeluXe: Schau selbst, mache Dir ein Bild, etwa aus der Außenstelle Unterzoegersdorf: http://is.gd/hRvxSE
 
@Tomato_DeluXe: Ich habe Verwandte die im öffentlichen Dienst arbeiten und von der Umstellung betroffen sind. Die und ihre Kollegen jammern oft, da die älteren Generationen nicht so einfach mit einem Umstieg klarkommen. Es werden also viele Schulungen abgehalten, Weiterbildungen und Informationsunterlagen. Die Umstellung ist also sehr teuer, mal sehn ob sich das langfristig rentiert.
 
@BastiB: Das ist eben das Problem mit den Beamten. In der freien Wirtschaft sollte man schon etwas motivierter an solch eine Umstellung rangehen oder nach einer neuen Stelle suche, im öffentlichen Dienst muss man die alten und umstellungsunwilligen Hasen mitziehen. So schwer ist ein Umstieg nicht, aber man kann es sich natürlich schwer machen. Erinnert mich an den Bericht über Lehrer, die gerne medial unterrichten würden, denen aber die Schulungen dafür fehlen. Da kann ich mir nur jedesmal an den Kopf fassen und eben diesen schütteln.
 
@bgmnt: Das mag für Bundesbeamte zutreffen, die Beamte der Stadt München sind eher überarbeitet, als alles andere. Glaub mir, BurnOut ist dort mindestens so präsent wie in dem Großkonzern wo ich arbeite.
Vorurteile gegen Beamte was Motivation und Willen für Umstellungen betrifft bitte zurückstellen.
 
@BastiB: So ist es in allen grossen Städten. Es gibt Behörden wo die Hölle los ist. Beamte die in Ministerien Arbeiten haben aber oft ne ruhigere Arbeit. Das laue Leben der Beamten hat sich in den letzten Jahren eher zum Gegenteil gewendet. Personalabbau ist der Hauptgrund dafür.
 
@bgmnt: "So schwer ist ein Umstieg nicht", ja, für user die sich gerne selbt in etwas reinfuchsen und sich genre mit neuem beschäftigen sicher. aber selbst bei der umstellung bei uns von xp/officexp -> w7/office2010 wird nach schulungen gefragt. die leute haben keine zeit wärend der normalen arbeit mal ebend schulungen zu machen und sich ins neue system einzuarbeiten. die wollen/müssen ihr neues gerät haben und wie gehabt sofort produktiv arbeiten. und bei der umstellung von ms auf linux ist das sicher nochmal härter für die anwender
 
@chris1284: Aber das Betriebssystem dient doch Beamten mehr zum Starten ihrer Anwendungen. Sie müssen nix installieren und nix warten, dafür gibt es ja eigene Fachkräfte. Die HTML-Maske ändert sich ja nicht. Einzig bei MS-Office könnten Schulungen hilfreich sein. Was muss man sich das also ewig reinarbeiten, wenn sich eh kaum etwas ändert? Denen werden ihre benötigten Programme als Verknüpfung auf den Desktop gelegt und schon geht die Arbeit weiter wie bisher. Ich kann daher das Geschrei nach Schulungen absolut nicht nachvollziehen.
 
@bgmnt: Erläre mal Mitarbeiter Heinz Otto, der jetzt 55 ist, und seit 30 Jahren mit SEINER Arbeitsweise zurecht kommt, dass sich jetzt ALLES ändert. Da hat der mit Sicherheit richtig Lust drauf!
 
@ichmagcomputerimmern: Heinz Otto kommt also nicht damit klar, einen Doppelklick auf ein Symbol auf dem Desktop auszuführen? Der Rest bleibt doch gleich, außer vielleicht dem Fensterrahmen. Wenn Heinz Otto Admin wäre, ja, dann könnte ich sein Problem verstehen, … obwohl, als Admin ist man sich doch den ständigen Entwicklungen in der IT-Branche bewusst, oder? Seien wir doch mal ehrlich: In welchem Beruf bleibt alles 30 Jahre absolut identisch? Übrigens hätte Heinz Otto sich das vor 30 Jahren überlegen sollen, schließlich ist es nunmal das Los des Beamten nicht über sein Arbeitsumfeld zu entscheiden.
 
@ichmagcomputerimmern: Ob er Lust darauf hat oder nicht ist aber seine Sache. Wenn er so nicht arbeiten will, dann muss er sich halt was anderes Suchen(So blöd es auch klingen mag) !
 
@BastiB: Bei uns wird zurzeit von XP auf W7 umgestellt; auch hier gab es jede Menge Schulungen. Von der Anwender- bis hin zur Adminschulung. Fazit: es ist völlig egal, worauf umgestellt wird.
 
@BastiB: Beamte die sich über eine Umstellung beschweren, nein wie außergewöhnlich !!
Die sind doch sonst immer so flexibel, kann ich gar nicht nachvollziehen !
 
@BastiB: Die haben auch Hunderte Schulung für Windows gebraucht. Das solche Leute es überhaupt in solche Ämter schaffen ist mir immer wieder ein Rätsel.
 
@Tomato_DeluXe: Na ja, unter Linux tippt es sich wahrscheinlich viel schwerer als unter Windows, ist doch klar ;)
 
Nur mal so als neutrale Frage, ohne Bashing:
Was ist denn für euch (Die pro-Linux Fraktion) so toll daran, wenn der öffentliche Dienst vermehrt auf Linux, statt auf Windows setzt? Zählt da einfach nur der "freie" Gedanke?
 
@gurkentisch: Sinnvolle Frage. Denn bereits 2009 konnten keine Kostenvorteile durch Lizenzeinsparungen mehr erzielt werden.
 
@Anns: Etwas dummes und falschen zu wiederholen, macht es nicht besser !
 
@gurkentisch: ich denke mal das für das Projekt wirtschaftliche Gesichtspunkte den Ausschlag gegeben haben. Lizenzkosten würdest du als Behörde jährlich zahlen, das ist nicht so günstig wie als Privatanwender. Die Ausgaben sind Importe, die den lokalen Wirtschaftsstandort nicht zu Gute kommen. Durch die Monopolstellung eines Anbieters diktiert dieser die Preise und sorgt mit inkompatiblen Quasistandarts für hohe Kosten und Arbeitsaufwand. Eine Lösung auf Basis einer freien Software sorgt dafür, dass der lokale Wirtschaftsstandort gefördert wird, lokale Anbieter gegenseitig im Wettbewerb stehen und so ein moderat günstiger Preise entsteht. Andere Komunen günstig diese freien Lösungen übernehmen können.
 
@Yogort: Die Monopolstellung hat aber nicht verhindert, dass ein Umstieg möglich war. Hm, kann mich irren, aber bei einem Monopol sollte es keine Alternativen geben. Wie kann dann der Anbieter ein Monopol haben?
 
@iPeople: lol! Ach gibt es denn noch von einem anderen Hersteller als Microsoft Lizenzen für Windows oder Sicherheitsupdates? Wäre mir neu. Bei Linux gibt es verschiedenste Anbieter, daher sind die Kosten auch hier viel günstiger!
 
@Yogort: Das ist aber kein Monopol, wenn nur MS Windows anbietet, es ist schließlich ihr Produkt. BMW bietet auch nur BMWs an. Ein Monopol würde bestehen, wenn es absolut keine Alternative gibt. Es gibt aber nunmal Windows, Linux und OSX.
 
@iPeople: also gibst du mir ja Recht. BMW Autos werden nur von BMW gebaut und werden nur in BMW Werkstätten gewartet. Wenn Audi, Mercedes und VW beschließen ein Auto auf einer gemeinsamen Grundlagen nach den gleichen Standards zu bauen, das in allen Werkstätten gewartet werden kann und deren Baupläne frei zugänglich sind. Dann kannst du dein Mercedes auch von Renault kaufen und in der VW Werkstatt warten lassen.
 
@Yogort: Der Vergleich hinkt aber. Du hast von Monopol gesprochen, das ist aber keines, sondern das ist die Produktpalette von MS resp. BMW. Monopol ist was anderes.
 
@iPeople: ?? Ein Monopol definiert sich nach der Marktmacht, der Verbreitung und nicht, ob es evtl. Alternativen gibt, die aber nicht eingesetzt werden, weil ein Monopolist seine Marktmacht gekonnt ausspielt !
 
@Beobachter247: Erzähle nicht so ein Rotz. Bei einem Monopol steht auf der einen Seite des Marktes nur einer (daher Mono), der Monopolist. Das ist aber nicht der Fall, Du hast Doch bewiesen, dass es ohne MS geht, also kann MS kein Monopolist sein.
 
@iPeople: Mir geht dieses Monopol Gelaber auch auf den Sack, den beim BS Markt herrscht ein Oligopol, in dem MS mit Windows eine Marktbeherrschende Stellung inne hat , aber das MS mit Windows eine Marktbeherrschende Stellung hat, willst du doch nicht abstreiten oder?
 
@Fonce: Nö, das streite ich nicht ab, denn genau das haben die. Aber kein Monopol. Oligopol is richtig.
 
@iPeople: Bei Wikipedia wird MS-Windows unter Monopol (Quasi) erwähnt. Wikipedia ist zwar nicht die beste Quelle, aber wieso wird MS dauernd wegen Missbrauchs ihres Quasimonopols belangt, wenn es doch keins ist? Ein Oligopol ist es meiner Meinung nicht, denn dazu gehört mehr als nur ein Paar Anbieter.
 
@OttONormalUser: Es gibt kein QUASI-Monopol. Entweder Monopol oder nicht. MS ist Marktführer. Auf welchem Wege ist diskusionswürdig, aber nichts anderes sind sie. Wenn sie ein Monopol hätten, gäbe es zu 100% nur Windows auf den rechner und nichts anderes.
 
@OttONormalUser: MS wird wegen Ausnutzung ihrer Marktbeherrschenden Stellung belangt! Nur weil etwas bei Wikipedia steht ist es noch lange nicht wahr und nur weil manche Leute eine Marktbeherrschende Stellung nicht von einem Monopol unterscheiden können, hat MS noch lange kein Monopol!
 
@Fonce: Deshalb sprach ich ja von Quasi-Monopol, und habe Wikipedia auch als nicht die beste Quelle angesehen. Du willst mir doch nicht erzählen, dass hier überhaupt irgendwer unterscheiden kann was Monopol, Quasimonopol oder was auch immer ist. Die Browserwahl versteht hier keiner, es werden Klagen erwartet wenn MS etwas in Windows baut, usw. usf., MS hat ein Quasimonopol, und die Auswirkungen unterscheiden sich nur marginal von einem richtigem Monopol, deshalb ist es auch richtig, das Wikipedia dies unter Monopol einordnet und MS auch dort erwähnt wird. Vor Gericht kann eine Marktbeherrschende Stellung übrigens wie ein Monopol behandelt werden, wo ist denn dann dein Unterschied? Siehe Browserwahl, siehe Windows-N......
 
@iPeople: Dann erkläre die Gerichtsurteile aufgrund des Ausnutzens eines Quasi-Monopols (Marktbeherrschender Stellung). Die wird genauso behandelt wie ein Monopol. Ihr erinnert mich alle an den damals noch naiven Bill Gates, der erst stolz auf sein Monopol war und sich dann mit den selben Argumenten wie du dagegen wehren wollte, bis ihm der Richter sagte dass MS-Windows ein Monopol inne hat und MS zerschlagen werden sollte, was ja leider Mr-Bush verhindert hat, und damals gab es auch andere Hersteller!!! Mal ein Artikel aus 2000, viel hat sich bis Heute nicht geändert, außer das man MS heute regelmäßig auf die Finger haut: http://www.freitag.de/2000/25/00250301.htm
 
@OttONormalUser: Ähm, Du hast doch schon geschrieben, wegen Marktbeherrschender Stellung, nicht wegen Monopol. Den Begriff Quasi-Monopoil gibt es eigentlich gar nicht. Dein Text von 2000, den Du hier gebetsmühlenartig postest, ändert daran nichts.
 
@iPeople: Gebetsmühlenartig, aha, wieder deine Vorurteilsmasche? Steck sie dir sonst wo hin!! Dann eben Marktbeherrschende Stellung, wenn du Quasi-Monopol nicht akzeptierst, aber eine Marktbeherrschende Stellung ist etwas anders als eine Marktführerschaft, und in meinem Artikel wird ausschließlich von Monopol geredet, wie in vielen anderen Berichten über MS auch, OBWOHL ES KONKURRENTEN GAB, wie passt das in deine Definition?? Eine Marktbeherrschende Stellung wird vor Gericht auch wie ein Monopol gehandhabt, aber Hauptsache wir zählen Erbsen und beharren auf Begrifflichkeiten. Nur weil DU mir sagst, dass die alle unrecht hätten, muss ich das nicht akzeptieren, denn ich tendiere eher zu dem was mir meine Logik sagt und was renommierte Journalisten sagen, als nur einem hier auf Bildfuture zu glauben. Die Vergangenheit hat mir bisher immer Recht gegeben, von daher denk was du willst, für mich hat Windows ein Monopol, und zwar aus verschiedenen Gründen, die alle zusammengenommen eben ein Monopol ergeben, für dich darf das aber gerne anders aussehen. Da wir beide aber keine Juristen sind, du dich nur auf eine Definition stützt, und ich die Vergangenheit zitiere, wird wohl überall ein Funken Wahrheit drinstecken, und damit kann ich leben.
 
@Yogort: Der wirtschaftliche Faktor ist mir auch in den Sinn gekommen. Es ist doch aber so, dass die Microsoft Rahmenverträge trotzdem bestehen, ob dort nun die Lizenzen abgerufen werden, oder nicht. Zudem dürfte ja der technische und personelle Aufwand höher ausfallen als wenn man bei dem bisherigen Konzept (Bsp. die Aktualisierungen von Software über WSUS, der Support von Anwendern am Telefon und Schulungen etc.) . Interessant ist, ob sich solch eine Migration unter Beachtung *aller* Faktoren dann auch rentiert. Meine eigentliche Frage war ja eigentlich an die Linux-Fraktion gerichtet, warum hier Manche schreiben, dass sie es gut finden, etc.
 
@gurkentisch: Du kannst mit Linux genauso Zentral Softwareverteilungen durchführen wie mit Wsus. Der Support mag am Anfang höher sein, aber das wäre er auch bei der Einführung einer neuen Windows Version. Es handelt sich hier um langfristige sinnvolle und günstige Lösung.
 
@Yogort: Nur mal zur deiner Info, Behörden müssen die Lizenzkosten nicht jährlich zahlen, sondern können vergünstig solche erwerben und diese so lange nützen wie sie wollen und um einiges günstiger als ein Privatanwender. Was übrigens die meisten machen. Bei den zusätzlichen Applikationen sind OpenSource Produkte bei den Kosten für Support nicht günstiger als andere. Und auf dein weiteres Argument bezüglich der Lokalen Anbieter muss ich dir auch widersprechen, denn auch OpenSource Produkte werden selten an Ort und Stelle, sondern meistens im Ausland (Indien) entwickelt und bringen dem Lokalen Standort nicht mehr, als wenn man einen MS Profi einstellen würde. Der unter Windows genauso Anpassungen vornehmen würde wie ein Linux Profi unter Linux. Und schon gar nicht würde es den Preis senken, denn Massenentwicklungen sind immer billiger. Es gibt nur eine Verschiebung von Arbeitsplätzen von MS Support/Unterhalt zu Linux.
 
@Rumulus: hier mal ein paar Infos für dich zum nachlesen: http://tinyurl.com/7yg8b9k
 
@Yogort: Zitat"Es ist Herstellerfirmen proprietärer Software möglich, nahezu jeden Preis zu verlangen," - das können die eben nicht, da man ja, wie Du siehst, auf Linux umsteigen könnte. Der ganze Artikel ist dermaßen einsietig geschrieben, das geht gar nicht.
 
@Rumulus: Privatpersonen können erworbene Lizenzen auch so lange nutzen, wie sie wollen. Eben deswegen steigen die Anbieter ja auch Clound-Lösungen um, die Du dann mieten darfst und für die Du auf Dauer wohl mehr zahlen wirst als für eine gelaufte und lokal installierte Version. Vorteil der Cloud-Version dürfte aber sein, dass sie immer auf aktuellem Stand ist.
 
@Yogort: Immer dieses komische Pseudoargument von wegen Monopol. Belegen kann das aber keiner von euch...
 
@ichmagcomputerimmern: Windows hat eine Marktbeherrschende Stellung, auch Quasi-Monopol genannt, welches vor Gericht aber wie ein echtes Monopol gehandhabt wird, weil es die selben (schlechten) Auswirkungen hat. Das kannst du dir aber ganz einfach selbst beweisen, oder zensiert bing die betreffenden Ergebnisse?
 
@OttONormalUser: Ich fragte nach Beweisen und Argumenten und nicht nach der Meinung von OttoNormalUser. Denn wenn ich danach gehe, müsste Apple mit Ihren iPods ja auch ein "Quasi-Monopol" besitzen?
 
@ichmagcomputerimmern: Wie gesagt, bing oder google oder was auch immer danach. Das ist nicht meine Meinung, aber ich werde dir ohne das du dir Hintergrundwissen aneignest auch keine Beweise liefern. Apple besitzt mit den iPods kein Quasimonopol, vll. solltest du erst mal verstehen das ein Monopol nicht auf ein Produkt besteht sondern auf einen Markt! Wenn du also verstanden hast um welche Märkte es geht, wo Windows ein Quasimonopol hat und iPods eben nicht, sollte deine Frage nach Beweisen obsolet sein. Ich tippe aber eher, dass jetzt wieder ein völlig Schwachsinniger Vergleich kommen wird..... so wie Audi hat doch auch ein Monopol auf Audis *rolleyes*
 
@OttONormalUser: In den USA wird Apples Marktanteil bei iPods auf über 75% geschätzt. Das wäre demnach ein Quasi-Monopol.
 
@ichmagcomputerimmern: USA? Anteil iPods auf welchem Markt? Dem für iPods? Es gibt kein Quasimonopol von iPods auf dem Markt für tragbare Medienplayer (zumindest nicht Global)!! MA ist auch nicht gleich MA, das sollte man auch erst mal verstehen. Aber selbst wenn er ein QM hätte, was hat das mit Windows zu tun? Wieso erkennst du dort ein QM, aber bei Windows nicht und brauchst extra Beweise? Welchen Einfluss auf andere Hersteller hat denn ein iPod, und welchen ein Betriebssystem? Mir ist doch völlig Wurst, ob der iPod 1 oder 100% hat, meine Mp3s lassen sich überall abspielen, während Windowsprogramme nur auf Windows laufen, und die Soft- und Hardwarehersteller für den größten am Markt produzieren.
 
@Yogort: Ich arbeite indem Gebiet und war schon in zahlreichen Projekten integriert, ich kenne die Verhältnisse sehr gut. Wikipedia ist und war für mich noch nie ein Garant für Tatsachen, siehe z.B. in WP den Artikel über Cablemodem auf deutsch, voller Fehelaussagen und kaum zu gebrauchen. http://de.wikipedia.org/wiki/Kabelmodem
 
@Yogort: auch mit einem win auf dem gerät wird der lokale Wirtschaftsstandort gefördert. wie schon mehrfach erwähnt sind bei der lösung Win/ms office die lizenzkosten recht gering. aber egal. beide lösungen fördern lokale unternehmen (ja, ms hat auch in D viele mitarbeiter, welche wieder ihr gehalt hier ausgeben und auch ms zahlt hier in d steuern, investiert usw usw), dazu noch die lokalen dienstleiter im bereich hardware und software
 
@gurkentisch: Es geht auch u.a. darum, dass mit freien Formaten gearbeitet wird, dass man jederzeit als Bürger Zugang zu diesen Informationen bekommt ohne jetzt extra eine Kombination aus einem ganz bestimmten OS und einem ganz bestimmten Office-Paket benutzen(und vorher entsprechend kaufen) müssen, ebenso wie der Austausch und das Versenden von freien Formaten ohne Inkompatiblitätsproblemen. Und wie einige andere auch schon gesagt haben der Wirtschaftsstandort
 
@gurkentisch: Es sollte eher die Frage gestellt werden: Warum sollten Behörden auf Windows setzen? Die Hauptarbeit wird entweder mittels eines Büroprogramms getätigt, wobei LibreOffice dafür völlig ausreicht, oder per HTML-Maske, wobei das eigentliche Programm irgendwo auf einem zentralen Server läuft. Also für LibreOffice und Browser braucht man keine teuere Windows-Lizenz. Wenn die Systeme also einmal auf Linux migriert und etabliert sind, so spart man sich teure Lizenzkosten. Zudem sollte offenen Formaten der Vorzug gegeben werden, schließlich hat auch nicht jeder Bürger Windows und/oder MS-Office (was aus meiner Sicht eine Frechheit ist/war, daß einige Staatsprogramme das aber voraussetzen). Außerdem macht sich der Staat dann nicht von einer Firma abhängig.
 
@bgmnt: Die ist aber schon klar, dass man auch mit MS Office offene Formate nutzen kann oder?
 
@bgmnt: So teuer sind Behördenlizenzen tatsächlich nicht, aber da machts die Menge und es wird dann doch wieder sechs- oder auch locker siebenstellig ... das mit den Formaten sehe ich auch nciht so kritisch, da man ohnehin nichts zwischen Bürger und Amt verschickt in Officeformaten und somit bei guter Organisation kein Zwang zu MS Office für den Bürger vorhanden ist.
 
@Drachen: Aber manchmal werden Vorlagen für Anträge etc. angeboten, und das dann oftmals nur in proprietären Formaten. Ich weiß, heutzutage ist LibreOffice sehr kompatibel, aber zu Beginn von DOCX war es ein Graus, wenn eben nur ein solches angeboten wurde. Und auch wenn Elena jetzt gekippt ist, aber auch dort gab es meines Wissens den Client nur für Windows. Es sollte also dringend an Plattformunabhängigkeit gearbeitet werden.
@2-HOT-4-TV: Ja, jetzt. Und wie lange hat das gedauert?
 
@gurkentisch: Ganz einfach. Wenn die Behörden Linux einsetzen bleibt das Geld in der Region. Setzen sie aber auf Windows wird es in die USA überwiesen.
 
@ElLun3s: als ms hierzulande keine arbeitsplätze schafft...ob da linux volkswirtschaftlich wirklich mehr für deutschland bringt kann ich nicht abschätzen aber dass, das geld oder die arbeit bei linux im land bleibt halte ich für gewagt.
 
Damit erhöht sich der Marktanteil um 0,1 Promille und der Durchbruch steht kurz bevor.
 
@iPeople: Da LiMux der Öffentlichkeit nicht einmal zur Verfügung steht, ist der Marktanteil irrelevant. Der Grund ist, weil proprietäre Software enthalten ist. Was für eine ätzende Doppelmoral.
 
@Anns: LiMux ist ein Ubuntu mit KDE 3.5 Oberfläche! Schlimme Doppelmoral ^^
 
@MyWin80: Das mag sein. Der Grund, das Limux nicht frei heruntergeladen werden kann, ist aber dieser:"Aufgrund der beinhalteten proprietären bzw. unfreien Software ist der LiMux-Client nicht öffentlich verfügbar."
 
@Anns: Natürlich, die sind doch noch in der Migration und Ablösung der propertären Systeme, da musst du dich schon noch etwas gedulden.
 
@MyWin80: zumindest ist die öffentliche verfügbarkeit der distribution kein erklärtes ziel des limux projekts und die integrierten pakete/erweiterungen (z.B. in openoffice) sind ebenfalls nicht öffentlich/unfrei...und diese sind nicht an andere systeme gekoppelt, da kann man sich durchaus fragen ob da jemals das paketchen öffentlich verfügbar wird ;)
 
@Anns: Die einzige Profisoftware die auf Linux läuft ist Adobe Flash. Wahrscheinlich sollen die Service Frontends in den Behörden inklusive Personal nächstes Jahr auf Flash Animationen umgestellt werden, den Unterschied merkt sowieso kein Mensch! Bloß wenn die Gewerkschaften das frühzeitig spitz kriegen sollten, brennt die Luft. Und das will keiner.
 
München scheint ja das ganze ja überlegt und durchdacht angegangen zu sein, das kommt doch sehr selten vor bei solchen Vorhaben. Glückwunsch!
 
@TuxIsGreat: Nach Jahren der Verzögerungen und Rückschläge musste die ganze Sache ja irgendwann mal mit ordentlich Geld zum Laufen gebracht werden.
 
@TuxIsGreat: ist das ironisch?
 
Wenn man sich hier so die ein oder anderen Kommentare durchließt könnte man meinen, dass der eine oder andere Windows Fanboy richtig Angst bekommt. "Oh nein wenn schon Behörden umstellen, muss ich dann auch irgendwann umstellen? Warum finden nicht alle Windows super affengeil, das müssen Kommunisten sein" ... ihr seid puzig :D
 
@Ertel: angst bekomme ich maximal dass mehr menschen so einen schwachfug wie du rumerzählen...
 
@Ertel: Nach der gescheiterten Migration von Office auf Openoffice und dieses Jahr zurueck zu Office denke ich wird den meisten Leuten hier klar sein dass es Unmengen an unnoetigen kosten verschlingt und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist dass zurueck migriert wird
 
@Ertel: Zeig mir mal bitte einen Kommentar hier, der das was du hier unterstellst, belegt.
 
@Ertel: Lass dich nicht beirren. Du hast vollkommen recht. Die Kommentare auf dieser M$-Fanboi-Seite ist streckenweise unterstes Niveau.
 
Die armen...
 
Kurzfristig muss mehr Geld ausgegeben. Langfristig löst man sich aus den Fesseln eines Monopolisten der bisher die Preise und das Betriebsystem diktierte. Meiner Meinung nach hat Windows gar nichts in öffentlichen Institutionen zu suchen. Ein Betriebsystem muss offen sein. Zumindest eines wasim öffentlichen Dienst steht.
 
@Sesamstrassentier: Ich kann mich täuschen, aber hat man ein Monopol nicht nur, wenn es keine Alternativen gibt? Wie du siehst sind sie in München auf eine Alternative umgestiegen, somit ergibt dein Kommentar überhaupt NULL Sinn. Und des weiteren würde mich interessieren wo das Lumix Projekt offen ist?
 
Das wird sich erst noch zeigen, ob die Migration der Software auch unter Linux fehlerfrei und wartungsarm laufen wird. Dafür ist die Bezahlung für Linux IT-Profis höher als die der Windows Admins...
 
Linux an sich ist ja wundertoll, nur sollten die es endlich mal gebacken kriegen ihre GUIs benutzerfreundlich und vor allem ohne logische Fehler zu gestalten. Es gibt oft genug Einstellungen die man aktivieren kann, die aber gar nichts machen oder Buttons die außerhalb des Fenster sind usw.
Der beste Fehler ever, wenn man Skype startet hängt sich bei 1 von 2 Fällen das komplette Gnome auf.
Ich könnt so kotzen...

Solange Linux - egal welche Distribution - nicht für den DAU optimiert ist, wird es sich auf kurz oder lang nie richtig durchsetzen. Erklär mal einer Bürotippse wie man sudo apt-get install benutzt. Soviel meinerseits, ich bin froh wenn ich Linux vorerst ne Zeitlang nicht auf dem Desktoprechner sehen muss.
 
@Rumpelsepp: stimmt unglaublich kompliziert http://www.ubuntu.com/tour/ ... warum bauen die auch ne GUI, die man nur als diplomierter Raktenwissenschaftler bedienen kann ... Man kann das auch gar nicht umstellen http://tinyurl.com/c3u3t3o ... /ironie off
 
@Rumpelsepp: Wozu sollte eine Bürotippse Apt-get benutzen?
 
@OttONormalUser: Ja solche Argumente finde ich auch immer sehr geil :D
 
@Rumpelsepp:
1. Bei mir hat sich Gnome noch nie beim Skype Start aufgehängt.
2. Was kann Linux dafür wenn dir die Skype GUI nicht gefällt?
3. Niemand muss mit sudo apt-get installieren. Es geht über den Paketmanager deutlich benutzerfreundlicher als unter Windows.
 
Was ist so schrecklich daran, wenn Windows durch LINUX ersetzt wird?
Änderungen kosten erst mal Geld bevor sie wirken können. Hier darf man nicht in Jahresbudgets denken und argumentieren. Hatte eine Schulung wegen Office 2010, sind das keine Kosten? Das MS Großnutzern die Lizenzen fast schon hinterher wirft ist doppelt ärgerlich.
1. Weil der Einzelnutzer die Differenz zahlt, nennt sich Querfinanzierung.
2. Weil man sein Monopol schützen will.
Bei beiden Gründen schwillt mir der Hals. Bei den ganzen Argumenten frage ich mich auch, ist nicht viel nur vorgeschoben? Die meisten User klicken Programme an, nutzen sie und nichts weiter.
Wo ist dabei das Problem, was sich nicht mit einer einmaligen Schulung nutzen lässt? Einzig die IT muss ackern, aber einen trifft's ja immer. Monopole habe in einer modernen Gesellschaft nichts zu suchen, hier muss der Staat beispielgebend sein.
Gruß
 
@Franky_99: Es ist gar nichts schrecklich daran. Einige Freaks müssen nur zusehen wie ihre heiß geliebte Firma jeden Monat an Boden verliert und warten deshalb mit Argumente auf die einem die Zehnnägel aufstellt. Entweder sie arbeiten für Microsoft oder es sind noch Kinder. Die Tatsache das man heute locker ohne Windows auskommt ist für manche eben nur schwer zu begreifen.
 
@nowin: Die Tatsache, dass hier immernoch dumm über ein Monopol gelabert wird, welches keines ist, scheint auch schwer zu begreifen zu sein.
 
@ichmagcomputerimmern: Microsoft hat durch seine OEM Knebelverträge sehr wohl eine Monopolstellung. Lies die /wiki/Microsoft#Monopolisierung oder http://goo.gl/kImvZ Würde das nicht alles stimmen hätte Microsoft schon längst die Seiten löschen lassen oder geklagt. Es gibt jede Menge Berichte und Beweise im Internet dafür und keinen Grund es zu leugnen.
 
@OttONormalUser: Es gab schon immer die Möglichkeit PC-Systeme ohne Betriebssystem zu kaufen, zugegeben nicht in dem Umfang wie die Systeme mit Windows OEM, aber es wurde niemand gezwungen. Darüber hinaus hatte man schon immer die Möglichkeit, PC-Systeme zu kaufen ohne in den Media Markt oder Saturn zu latschen. Einfache kleine Computer-Geschäfte, die haben dir alles zusammengestellt und je nach wunsch konfiguriert. Also es kann mir keiner erzählen er wurde "gezwungen" ein PC-System mit Windows zu kaufen.
Das alles ist der selbe Mist wie die Browserwahl nach einer Neuinstallation. Also mal im ernst @OttONormalUser, warum muss ich Browser meiner Konkurrenten in meinem eigenen Produkt mit anbieten? Meiner Meinung nach ist das eine einzige große Hexenjagt, ohne Sinn und Verstand.
 
@Franky_99: Mir schwillt der Hals wenn ich immer dieses DUMME Gelaber von Monopolismus höre. Liefert doch mal Gründe dafür?!
Eine Monopol hat man, wenn es KEINE Alternativen gibt. In München sind Sie auf eine Alternative umgestiegen, was also soll der geschrieben Mist?!?!
 
@ichmagcomputerimmern: Das mit dem Monopolismus wird sich nicht ändern, denn manche leute glauben wirklich, dass Microsoft grundsätzlich Böse ist und irgendwann mal Skynet aufsetzen wird...
Microsoft als Monopolist anzuprangern ist irgendwie seltsam.
Microsoft wäre ein Monopolist, wenn Windows das einzige Produkt am Markt wäre, oder um es anders zu sagen: Windows müsste das einzige Produkt in der Produktkategorie "Betriebssystem" sein. Deswegen ist der Gendanke Microsoft=Monopol totaler schwachsinn. Manche hier glauben auch, dass Microsoft ein Monopolist ist, weil nur Microsoft das Betriebssystem Windows verkaufen kann. Ja und ich will auch nicht, dass jemand mein Produkt unter einem anderen Namen verkauft!
 
@Peacekeeper7891: Seltsam an deinen Ausführungen ist nur, dass MS in den letzten Jahren immer wieder verurteilt wurde, weil sie ihre "Monopolstellung" von Windows (Quasi-Monopol, Marktbeherrschende Stellung, etc.) ausgenutzt haben. Ob es sich jetzt um ein echtes Monopol handelt oder um ein Quasi-Monopol ist Erbsenzählerei, denn die Auswirkungen sind in etwa die selben.
 
Wie toll! Microsoft zahlt in Unterschleißheim Gewerbesteuer und die Stadt München verpulvert das Geld für Linux. Krank, oder?
 
@darknemesis: Nein, den zum einen zahlt Microsoft die Steuern nicht aus Spaß und zum anderen wird das Geld nicht verpulvert...
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