eSports-Clans sind die Vereinsmeierei junger Männer

Bei den eSports-Begeisterten steht weniger das Spielen an sich, sondern vor allem das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund. Sie ähneln damit weniger dem normalen Computer-Spieler, sondern eher Mitgliedern normaler Sportvereine, so eine aktuelle Studie ... mehr... Spiel, Videospiel, Controller, Game Bildquelle: RebeccaPollard / Flickr Spiel, Videospiel, Controller, Game Spiel, Videospiel, Controller, Game RebeccaPollard / Flickr

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"Clanspieler verbringen mit etwa 100 Minuten am Tag im Schnitt doppelt so viel Zeit mit Computer- und Videospielen als der durchschnittliche deutsche Computerspieler." Das sind 700 Min. in der Woche! Wenn das mal nicht auf die Augen geht.
 
@Guttenberg: Wie bitte? Das sind keine 2 Stunden pro Tag. Ich kenne keinen einzigen Clan-Spieler, aber dennoch spielen die meisten PC-Spieler, die ich kenne, locker 2,5 Std. pro Tag, das ist doch völlig normal und nichts gegen auszusetzen. Der "Durchschnittsbürger" setzt sich ja auch jeden Abend zur Tagesschau vor den Fernseher und sieht ein paar Stunden fern, da seh ich keinen Grund, warum man diese Zeit nicht auch mit Spielen verbringen soll. 3 Stunden pro Tag sind völlig ok. Ich mach das seit 8 Jahren und meine Augen sind trotzdem noch super :)
 
@mh0001: Richtig. In Süd Korea verbingen die StarCraft Profis sogar zwischen 8 und 14 Stunden vor dem Computer. Für die ist das mittlerweile ein Beruf. Ich hab selber viel mit Thema zu tun und weiß, dass auch in Deutschland deutlich mehr Menschen länger als 100 Minuten mit Zocken vor dem PC bringen. Wie mh0001 schon schrieb.
 
@m0pp3: StarCraft ist in Südkorea auch Volkssport ;)
 
@Guttenberg: Unsere deutschen Topgamer kommen ohne Probleme auf über 40 Stunden die Woche während der Saison, wie normale Topsportler halt. Nen guter TFT und richtige Settings und du hast keine Probleme mit den Augen, mit Röhre vielleicht, aber das ist auch bissel Gewöhnungssache. Nen Programmierer verbringt auch ohne Probleme 6 von 8 Stunden Arbeit mit den Augen auf dem Monitor. Ist halt heute einiges anders, früher war man halt im Sportverein und hat aus Fun gedaddelt und heute hat man nen Clan und geht zum Fun in einen Sportverein.
 
@Guttenberg: "Clanspieler verbringen mit etwa 100 Minuten am Tag im Schnitt doppelt so viel Zeit mit Computer- und Videospielen als der durchschnittliche deutsche Computerspieler." -- Das top ich noch mit: http://bf3stats.com/stats_pc/Sergej_Faerlicz .. ;) .. seit Release .. !
 
@Guttenberg: 100min am tag sind doch voll wenig! Jede Person die im Büro arbeitet sitz länger am pc. dann müssten die ja alle augenschäden haben.
 
Na, wie die meinen. Ich habe da persönlich andere Eindrücke. Selber kenne ich keinen einzigen Clan-Spieler, also nur "Freizeitspieler". Von denen spielt aber die wirklich überwiegende Mehrheit fast ausschließlich Shooter ^^. Es ist meiner Erfahrung nach sogar eher so, dass diejenigen, die nur selten zum Spielen kommen und dementsprechend weniger spielen, diese Spielzeit vor allem mit ner schnellen Runde Battlefield, CoD etc. verbringen. Etwas anderes habe ich noch kaum gehört. Wie soll man auch jemandem, der nur sehr wenig spielt, mit etwas Komplexem wie z.B. Anno 2070, Civilization usw. kommen. Es sei denn, die Studie bezieht sich auch auf so einen Krempel wie Farmville. Dann jedoch diese Zielgruppe als Gamer zu bezeichnen, und diejenigen, die ihre Zeit mit richtigen Spielen verbringen als "Kern der anderen Hardcore-Gamer" zu betiteln, halte ich für gewagt.
Und außerdem, 100 Minuten am Tag für Clan-Spieler wird schon als viel angesehen? Da komme ich als ganz gewöhnlich Nicht-Clan-Spieler locker auf das doppelte jeden Tag.
Jemand, der täglich mal 10-15 Minuten sein Farmville spielt, zur "Gamer"-Gruppe zu zählen, ist ja mal voll daneben.
 
@mh0001: Definier "Gamer". Die sogenannten Casual-Gamer sind nun mal in der Überzahl und trotzdem Gamer. Ein Raucher der nur eine Schachtel Lights im Monat raucht ist ebenso ein Raucher wie einer der 2 Schachteln am Tag wegqualmt. Die 100 Minuten/Tag bezweifle ich auch mal sehr stark bei ein ernst zunehmenden Clan-Mitglied. Ich selbst Spiele zwar nicht Täglich, der "Schnitt" auf die Woche betrachtet bringt mich aber garantiert auch über die 100 Minuten/Tag (und zwar mit "richtigen" Games xD). Der Ernstgemeint 3.0 Erfolg aus Gears 3 zwingt ja auch dazu diese Zeit weit nach oben zu schrauben. Epic, ich hasse dich xD.
 
Ein SN für Sportler die sich als Verein fühlen also. Die nächste Generation wird an Einsamkeit leiden. An einem wirklichen Verein, gerade Sportverein ist doch das Highlight (neben dem Sieg) das treffen, reden, sich sehen. Alles spielt sich nur noch virtuell ab und wer weiß was noch so alles entstehen wird. Aus soziologischer Sicht etwas bedenklich, weil solche Dinge oft einen vollwertigen Ersatz zum realen erleben darstellen.
 
@Zwerg7: Bei echten Clans/Gilden sind häufige Treffen an der Tagesordnung, das traditionelle "Jahrestreffen" bildet bei vielen den Jahreshöhepunkt im "eSportsleben". Wenn Gaming ermöglicht dass sich Menschen aus ganz Europa zusammen vergnügen, kennenlernen und Spaß haben, soll es mir recht sein. Wenn ein Hamburger und eine Münchnerin sich mögen aber aufgrund der Distanz nur unregelmäßig sehen akzeptiert man das als Fernbeziehung - wenn sie zusammen spielen und sich ein paar mal im Jahr treffen ist das plötzlich sozial bedenklich?
 
@Stamfy: Danke für die Aufklärung. (+). Aber eine Fernbeziehung (schon das Wort alleine) ist für mich persönlich sozial bedenklich.
 
@Zwerg7: Das sprechen via VOIP Tools und das gemeinsame Daddeln sind also bedenklich? Telefonieren und Fernbeziehung also auch bedenklich? Hmm...
 
Das man auf dem Arsch hocken und auf nen Bildschirm gucken überhaupt als Sport bezeichnet ist schon lächerlich genug ;)
 
@FettiXL: genauso wie regungslos da stehen und auf papierziele schiessen, über eine riesige wiese gemütlich laufen/fahren und ab und zu einen kleinen ball wegschlagen oder am fluss sitzen und stundenlang auf ein zuppeln zu warten? 1. is gaming durchaus sehr gutes kopftraining und 2. gibt es einfach unterschiedliche sport arten, die einen stürzen sich aus flugzeugen, die andern sitzen stumm da und denken drüber nach welche figur sie wo hin setzen.
 
@FettiXL: Schach zählt auch als Sport. Meinst Du dieses olympische Tontaubenschiessen ist "sportlicher"? Schützen gleichen auch eher selten dem Ebenbild altgriechischer Olympioniken. Sport ist doch primär etwas, in dem man sich mit anderen messen kann. Es gibt ja auch die Redensart "aus etwas einen Sport machen". Das passt doch gut zu eSports.
 
@Stamfy: "Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen, die meist im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, zusammengefasst." Schach und Bridge sind da die einzigen Ausnahmen, was auch nciht ganz unkritisch ist.
 
Vom schachspielen läuft man aber auch nicht amok ;) Es fallen wörter wie Olympioniken im vergleich zum sinnlosen daddeln, schon lustig wie ihr euch das schön redet :D Kauft euch noch ne flasche clerasil und zockt weiter xD
 
@FettiXL: Du hast mal so wirklich gar keine Ahnung wovon du redest,oder? Aber egal,Hauptsache den Senf dazu abgegeben..Passt schon..Setzen..^^
 
@VolkerRacho: Genau ;) Trollen ist toll!
 
Absätze werden nicht übernommen.. http://www.file-upload.net/download-3964375/Esport.txt.html hier steht das gleiche.

Ich bin ein sogenanter Esportler, im folgenden beziehe ich mich ausschließlich auf den (Semi-)Proffesionellen Bereich.

@Zwerg7
Wie Stamfy schon sagte ist die reale soziale Komponente sehr wohl gegeben, jeden Monat gibt es mehrere sogenannte Offline-Events, Preisgeld zwischen 2000€ und 50.000€ ist die Regel - es gibt aber auch Events die in den Millionenbereich gehen. Als Team will man soviele Events wie möglich besuchen, wie viele das sind hängt z.B. vom Sponsoring ab - Topspieler können um die ganze Welt reisen und in Hotels wie Caesar Palace regelmäßig nächtigen und bekommen dafür auch noch ein Gehalt/Preisgeld.

Das Bild das die Allgemeinheit von Esportlern hat ist ziemlich falsch. Fast jeder achtet sehr auf sein Äußeres, in meinem Team geht z.B. jeder ins Fitnesscenter - als Ausgleich.
Sogut wie jeder Esportler macht sein Abitur oder hat es, die Mehrheit finanziert ihr Studium durch den Esport. Ich bin auch noch niemandem im Bereich des semi-/ Professionellem Esports begegnet, der nicht viele Soziale Kontakte hat. Am Wochenende wird eigentlich nie gespielt - jeder geht mit seinen Freunden weg. Auswechselspieler sind auch die Regel - falls die Freundin mal Geburtstag hat bei einem wichtigen Turnier oder ähnliches.

@FettiXL/Anns

Der Deutsche Sportverbund argumentiert, dass es keine Definition einer Sportart gibt. Vielmehr müssen alle Meinungen befriedigt werden. Für die einen bedeutet Sport = Körperliche ertüchtigung - aber ins Fitnesstudio zu gehen ist kein Sport, ausser man ist Bodybuilder.
Beim Sport geht es darum etwas Wettbewerbsorientiert zu machen, und dies in einer Professionellen Art und Weise, Stichwörter Fairplay und Sponsoren.
Der Deutsche Sportbund ist by the way auch einer der wenigen der das so sieht, in Europa ist Esport in unzähligen Ländern als Sportart annerkannt. In Amerika sowie Asien sowieso. Aber in Deutschland nehmen es nichteinmal mehr die Verfassungsorgane genau mit dem Esport. Eine Petition wurde nicht zur Beratung zugelassen, da eine mit angeblich gleicher Zielsetzung schon besteht - nur dumm, dass diese das Gegenteil und mit anderen Mitteln beschreibt! Erstere hatte übrigens weitaus mehr Leute die Unterschrieben haben.

@FettiXl Mit Leuten die so über das Thema Amoklaufen und Gaming redet sollte man garnicht reden. Eine Argumentative Basis besteht garnicht.. falls doch werde ich dir gerne eine Website nennen die sich mit dem Thema auseinandersetzt (ernstzunehmende Wissenschaftler und Journalisten).
Mal davon abgesehen, dass hier nicht nur das FPS-Genre aufgeführt wurde.

Achja wessen Bild von Esportlern von der Realität abweicht ist ein Rassist. Vorurteile.
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