186 Gb/s: Unis mit Rekord für Datenübertragung

US-Forscher haben im Rahmen der SuperComputing-2011-Konferenz in Seattle einen neuen Weltrekord für Datenübertragung aufgestellt. Über ein bidirektionales Glasfaserkabel (100 Gb/s) kamen sie auf eine Gesamtgeschwindigkeit von 186 Gigabit/Sekunde. mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie

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Na dann warten wir noch 20 Jahre bis der Endverbraucher davon nutzen hat ^^
 
@Rumpelzahn: Für Deutschland mach mal 'noch 'ne "0" hinten dran - besonders, wenn's um ländliche Gegenden geht.
 
@FFX: In Städten sind wir eigentlich ganz gut dabei. Ländliche Gebiete sind halt mehr oder minder eingefroren beim jetzigen Stand.
 
@TobiTobsen: Das ist das, was ich auch meinte. Die von der Bundesregierung groß angekündigte Breitbandoffensive merkt man auf dem Land leider nicht. :(
 
@FFX: Laut der Bundesregierung haben auch genügend ländliche Gebiete Breitbandinternet. In meiner Region haben mehrere kleine Ortschaften nur DSL Lite und werden laut Telekom-Karte mit 2-3mbit versorgt... na wenn sich darauf gestützt wird, wen wunderts.
Zum Glück gibt es "kleine" Unternehmen, die das in Ortschaften vorrantreiben und damit auch diesen Leuten BREITbandinternet zur Verfügung stellen.
 
@my_R: Wenn das denn überall klappen würde, wäre es okay, aber zumindest bei mir in der Region wollte man bis März diesen Jahres Breitbandinternet zur Verfügung gestellt haben und aktuell ist die Hardware dafür noch nicht einmal vollständig vorhanden. Viele Leute, die sich auf den "neuen" Anbieter verlassen und alte Verträge gekündigt haben, um zum geplanten Termin mit durchstarten zu können, sitzen aktuell ohne Telefon und Internet da oder haben sich als Notlösung auf neue Verträge von Big Magenta eingelassen, wo sie dann auch wieder für minimum 24 Monate gebunden sind. Feedback gibt es vom neuen Betreiber nicht wirklich, sondern nur immer die gleiche Laier, dass man daran arbeite und *hoffentlich* bald die Anschlüsse bereitstellen könnte. Konkrete Termine werden dabei jedoch nicht genannt.
 
@FFX: so ein Quark, ab einem gewissen Punkt Infrastruktur sind das nur noch leichte arbeiten, wenn die Struktur den gut geplant ist. Gib dem ganzen noch 10 Jahre und dann haben wir überall Kabelgebundenes- und Drahtlose Ausbauten die Dir heute utopisch erscheinen! Siehe deutsche Großstädte, dort ist die Infrastruktur soweit vorhanden das Leerrohre nur mit neuen Kabel ausgestattet werden und Verteilerkästen ersetzt - fertig... so erhöhte KD in den letzten Jahren von 6 auf 16 auf 32 auf 100 MBit immer in größeren Städten und diese dann zu modernisieren ist günstig und schnell gemacht! Das Land kommt schon noch, keine Sorge! Irgendwann wurde auch mal ein Stromkabel zu jedem gelegt und das ist auch nur einige wenige Jahre her...
 
@Rumpelzahn:
http://xkcd.com/989/
 
"Noch sollte man allerdings nicht bei seinem Internet-Provider nach einer derartigen Leitung nachfragen" Danke für den Hinweis! *g*
 
@fleischi: Mist, schon passiert ... ;-)
 
Die vom LHC freuen sich bestimmt, jetzt können sie mit den milliarden Euros tueren Daten auch vielleicht was anfangen...
 
@Raoul_Duke II: Anfangen konnten damit schon vorher was... nur eben nicht mal kurz dem Kollegen auf der anderen Seite des Rings schicken :)
 
@pandamir: Jein. Die Datenverarbeitung kann ein System alleine nicht schaffen, deswegen werden die Daten auch an verschiedene Rechencluster (Unis) verteilt...
 
@Raoul_Duke II: Hauptsache mal wieder gegen Dinge gemeckert, von denen man nichts versteht...
Was dort geforscht wird ist zum einen hochinteressant und könnte zum anderen einmal ziemlich wichtig werden. Würde man immer mit so einer "Braucht kein Mensch"-Einstellung rangehen, nur weil man keine Ahnung von der Sache hat, würden wir heute noch in Höhlen wohnen und mit Keulen rumlaufen. Wenn es um derartige Forschungen geht, sollte Geld keine Rolle spielen. Die Menschheit voranzubringen, sollte über materiellen Werten stehen. Es wäre eine Schande, das sein zu lassen, weil man die Milliarden dafür nicht ausgeben will.
 
"Noch sollte man allerdings nicht bei seinem Internet-Provider nach einer derartigen Leitung nachfragen..." Was bitte möchte man damit dann erreichen? Ich halte es für Übertrieben, als Privatverbraucher Geschwindigkeiten anzufragen, die schneller sind als eine einfache Festplatte. Wer bitte braucht eine so schnelle Anbindung als Privatsperson?
 
@Penman: Ich denke der Satz war eher ironischer Natur. Wobei ich mich derzeit nicht festlegen möchte ob sowas nicht doch in ein paar Jahren Standard sein könnte. Wenn das Smartphone immer weiter zu einem wirklichen "personal computer" wird, brauchen auch die Funkmasten eine gute Anbindung :)
 
@pandamir: Funkmasten sind aber auch keine Privatleute. Im Anbieterbereich werden diese Bandbreiten sowieso benötigt, weil demnächst alle möglichen Geräte online gehen. Aber man beachte, dass das Smarthphone vom Speicher her *noch* über geringe Kapazitäten verfügt und die Schreibraten auch noch nicht die höchsten sind. Sollten Anbieter wie die Telekom diese Bandbreite zur Verfügung stellen, wird es wohl eher im Leisen passieren oder weißt Du, welche Anbindung Dein lokaler Funkmast hat?
 
@Penman: Von der aktuellen Situation auf zukünftige Notwendigkeiten zu schließen, kann sich sehr schnell als Fehleinschätzung erweisen.
Vor 20 Jahren konnte sich auch noch niemand vorstellen, dass Festplatten jenseits der Terabyte-Grenze jemals sinnvoll sein können, etc.
 
@JoePhi: Fragt sich, ob man damals so weit in die Zukunft geschaut hat. Als Privatsmann speichert man so schnell auch keinen Terrabyte, sofern man nicht gerade alles filmt und fotografiert, was einem vor die Linse kommt. Aber würde Dir irgendeine realistische Anwendung für so eine Bandbreite einfallen? Der Terrabyte wird klar: Videos, Musik, Fotografie und all das Vektorzeugs, aber rund 200 GBit/s? Überleg Dir das mal: rund 4 DVDs in einer Sekunde oder 2 Stunden HD in gut 4 Sekunden. Theoretisch über die Anbindung. Realistisch für eine Privatsperson ist das nicht. Man merke übrigens auch an, dass man erst einmal so schnelle Festplatten braucht.
 
@Penman: Es ist bei den ganzen Thema absolut fraglich wie sich der gesamte Markt entwickelt. Ich denke, dass wir in 20 Jahren nur noch Clients haben, die darstellen und Eingaben entgegennehmen können. Alles andere (Berechnungen, Storage, etc. ) wird dann eben zentral verarbeitet. Und genau dafür braucht man durchaus solche Bandbreiten. Wenn es nur um Storage ginge, wäre das totaler Schwachsinn. Aber ich denke, dass es hier um viel mehr geht.
 
@Penman: vor ein paar Jahren sagte angeblich auch ein sehr bekannter und reicher Mensch: 640kb Hauptspeicher sollten für jeden reichen......
 
@Krond: Ein Mythos, der sich bis heute bei einigen sehr wacker hält...
 
@Krond: Da hat sich der gute Herr aber drastisch verschätzt, wenn man bedenkt, was seine Kinder für einen Speicherhunger bekommen haben. Wer hätte damals schon daran gedacht, dass wir hochauflösende 3D Spiele und Physikberechnungen anstellen? Aber wie schnell muss das Netz denn sein? Wenn die Leitungskapazität eines Breitbandanschlusses die Geschwindigkeit der Festplatten überholt, sollte man über den Sinn nachdenken. Ein ähnlicher Fall wäre, wenn wir mehr RAM als beständigen Speicher hätten.
 
man müsste ja nun mal in den nächsten telekom laden gehen, und nach solch einer leitung fragen.. aber bei mir liegt ja grad mal nur eine 384er leitung an. kuhdorf hier! :(
 
Mehr wie 10700 im Download und 1044KBit/s im Upload habe ich auch nicht. Will auch haben, smile
 
Denken die Forscher in Raubkopierdimensionen?
"an einem Tag den kompletten Inhalt von 100.000 (vollen) Blu-ray-Disks zu übertragen."

Da müsen sofort Netzsperren und Threestrikes für die Forscher her!!

<sarcasm end>
 
@T-One: Warum muss WF sich da eigentlich auf "Angaben des Forscherteams" verlassen? 186 Gigabit pro Sekunde sind 23,25 Gigabyte pro Sekunde, das entspricht gut 2 Petabyte (2 Milliarden Gigabyte) pro Tag, das durch 25 Gigabyte, die auf eine Blu-ray passen, ergibt 80.352. Gut, sind nicht ganz 100.000, aber in der Quelle steht auch noch "nearly" davor, und man kann davon ausgehen, dass die wenigsten Blu-rays, die man kauft, tatsächlich die vollen 25 Gigabyte ausnutzt.
 
Da kommt man sich mit seiner 100Mbit Leitung verdammt klein vor..
 
man könnte so viel schneller ein backup des internets machen
 
Ernst gemeinte Frage, kann mir das bitte jemand erklären? Bei DSL hat man einen grossen Downstream und einen kleinen upstream. Wenn ich mir als Beispiel ne 16Mibt Leitung hol hab ich in der Regel 16Mibt Down- und ca 1 oder 2 Mbit Upstream. wären nach der obigen Rechnung 17 oder 18Mbit pro Sekunde. Wenn ich SDSL hab is US und DS gleich bei nem 200er Anschluss hab ich ja auf einmal nciht 4000 oder? An die Fachmänner, bitte um kurze Erklärung
 
@Atharus667: >>> bidirektionales <<< Glasfaserkabel, da is der knackpunkt und beudetet 100Gbit in beide/jede richtungen :)
 
@Atharus667: Ich hab über Kabel 100mbit up&down.
 
@Guttenberg: 1.) Was meinst Du mit "Kabel" 2.) 100Mbit in beide Richtungen? 3.) Wo wohnst Du? 4.) Wer ist dein ISP ? Soweit ich weiß bieten Deutsche ISp´s: DSL via DoppelKupferaderkabel oder VDSL via Glasfaserkabel oder in Kombination aus Glasfaser und Doppelkupferaderkabel oder Docsis via TV Kabel. Mir ist kein ISP bekannt der bei Privatanschlüssen den gleichen Speed bei download und upload anbietet.
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