"Kindle Fire" bedarf dringend einer Überarbeitung

Amazons neues Tablet-System Kindle Fire löst bei den Kunden nicht gerade Begeisterungsstürme aus. Um mit dem Gerät zufrieden zu sein, muss man im Vorfeld schon genau wissen, auf was man sich einlässt. Das geht aus einem Bericht der US-Tageszeitung 'New York ... mehr... Tablet, Amazon, Kindle, Kindle Fire Tablet, Amazon, Kindle, Kindle Fire amazon

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Und wieder ein Schwung kurierter Erstkäufer die zu Apple schwenken werden.
 
@Maik1000: Diejenigen, die ein 200 $ Tablet mit einem 650 $ Tablet vergleichen, ist eh nicht zu helfen ;) - auf die Käufer beogen
 
@passtschon: 650$? Und ich dachte, das iPad 1 würde neu ab 379$ zu haben sein, das iPad 2 neu ab 479$. Sind ja nur 171$ oder sogar 271$ Unterschied.
 
@Maik1000: Oder zu einem der zahlreichen anderen Tablets dies mittlerweile am Markt gibt ;)
 
@mike4001: Diejenigen haben gerade mit dem fire gesehen was Android bedeutet, das ist für die kein Amazon-OS sondern Android und davon sind die bedient. Es gibt genug Kunden die den Archos Schrott gekauft haben und diese Schrottkiste mit Android asoziieren. Google hätte von Anfang an derartigen Müll verbieten müssen.
 
@Maik1000: Naja Archos Schrott... Schöner Verallgemeinerung. Haste schon mal das Archos 101 G9 getestet? Ich habs jetzt mal ne Woche getestet und finde das gar nicht mal so schlecht. Schrott ist es auf jeden Fall nicht! Werde jetzt aber erst noch das MedionTablet testen. (Eventuell waren die ersten Schrott... aber selbst schuld, wer sich als Betatester zur Verfügung stellt.)
 
@Maik1000: Es gibt aber nicht das Android OS, sondern viele verschiedene Distributionen, d.h. darf man auch nicht alle in einen Topf werfen. Google hat bei Android einen Fehler gemacht, die Differenzierung zwischen Google Android (Zertifiziert) und den Derivaten wie Archos Android oder Amazon Android ist relativ gering. Bei Chrome und Chromium ist es übersichtlicher. Zumindest sieht man an der Fire Oberfläche, dass sich das System von normalen Google Android unterscheidet.
 
@Maik1000: Es (u.a.) geht um mangelnden Datenschutz und du empfiehlst Apple?! - Ausserdem: Wenn man Probleme mit einem PC hat führt das auch nicht dazu, dass man nie wieder Windows nutzt/kauft....
 
@Maik1000: Hm ein paar Fragen hätte ich dann ma zu manchen Aussagen.
"Es gibt genug Kunden die den Archos Schrott gekauft haben und diese Schrottkiste mit Android asoziieren": Ich persönlich habe das Archos 101 G8. Es ist sicherlich keines der besten Tablets, aber meine Bedürfnisse sind damit befriedigt. Ich wollte auf der Couch surfen, chatten und E-Mails lesen und die ein oder andere App starte. Das alles, du wirst es kaum glauben, funktioniert mit diesem Tablet. Es gibt natürlich weitaus bessere Tablets, die in der Regel aber auch weitaus mehr kosten. Mir war u.a. auch ein USB Port wichtig, das konnte mir leider das Ipad, auch wenn es in den meisten Belangen weitaus besser ist, nicht liefern.
Kaufst du dir auch ein Auto von Kia und wunderst dich danach wieso es sich nicht anfühlt wie ein Mercedes Benz?

@cyu
"(Eventuell waren die ersten Schrott... aber selbst schuld, wer sich als Betatester zur Verfügung stellt.": Wieso Schrott? Sicherlich sind die aktuellen Tablets ausgereifter. Aber dies könnte nicht zufällig an dem Umstand liegen, dass sich der Tabletmarkt insgesamt entwickelt hat oder?
 
Und trotzdem verkauft sich das Teil ziemlich gut. Dafür dass es quasi Amazon erstes Gerät ist, ist es doch nicht schlecht und wird in Zukunft sicherlich noch besser, bzw. dessen Nachfolgegeräte. Ich möchte mal erleben, dass Apple-Produkte wie das iPad mal so kritisiert werden, wie es ständig mit den Konkurrenzprodukten gemacht wird. Apple-Produkte werden permanent in den Medien gehyped und wenn man das Produkt dann selbst zuhause hat, ist man enttäuscht, weil man von den Medien verarscht wurde.
 
@sushilange2: "Dafür dass es quasi Amazon erstes Gerät ist, ist es doch nicht schlecht". Wenn man dem Artikel gluaben darf ist es ziemlich schlecht...
 
@borbor: Es gibt an allem etwas zu kritisieren, d.h. nicht, dass ein Produkt gänzlich schlecht ist. Das Teil würde sich auch nicht so gut verkaufen, wenn es schlecht wäre ;-)
 
@sushilange2:
Bei Apple wird jeder Fehler gleich zu einem X-Gate stilisiert, ob Antenne, Akku, angebliche Verfärbung, splitternde Glasscheiben und was nicht noch. Das ist nicht Geräte Beleg für die These, dass die Medien kritiklos mit Apple umgehen. Im Gegenteil: auf seriösen Plattformen werden sehr hohe Standards angelegt und iPhone Defizite immer wieder aufgezeigt: Stichwort Flash, SD-cards, Geschlossenheit usw.. Dazu kommt, dass aufgrund der engen Produktpalette etwaige Fehler viel eher ins Gewicht fallen. Wenn bei einem von 300 Nokias das Display nen Gelbstich hat, fällt das eben nich auf, bei Iphones wird's gleich ein Displaygate. Bei Apple wird gerne auf sehr hohem Niveau kritisiert, z.B. dass Siri angeblich Pro-Life wäre, weil es keine Abtreibungskliniken findet. Solche Episoden werden sehr gerne an Apple rangetragen obwohl Googles und MS Sprachsteurung damit genau so Problemchen haben. Dort ist es dann scheinbar nich so relevant.
 
@GlennTemp: Das meiste davon ist aber nicht groß in den Mainstreammedien, sondern erst dann, wenn man drüber berichten muss und dann hat es nichts mehr mit Apple zu tun, sondern allgemein damit, dass man gerne über "Skandale" berichtet. Ich rede ja auch nicht davon, dass man im nachhinein darüber berichtet. Muss man schließlich, wenn es eine News ist, über die alle berichten. Das Problem ist doch, dass KEINEM sowas beim Test auffällt und in den Tests und in den Berichten VOR den Tests die Teile vergöttert werden und bis zum Geht-Nicht-Mehr hochgelobt werden. Sowas ist für mich unseriös und zeigt, wie unfähig die Leute sind, wenn sie das Gerät selbst getestet haben und alles perfekt war und nachher dann in Form von News und X-Gates alles schlechtgeredet wird.
 
@sushilange2: Ich bin da voll GlennTemps Meinung. Wenn Apple in irgendeiner Form an einem Fehler oder Problem beteiligt ist, geht in den Medien gleich alles an Alarmbereitschaft. So schafft es ein Location-Gate beim iPhone auch gleich in die Tagesschau, während etwas wie Carrier-IQ in den Mainstream Medien eingentlich keinen so richtig zu jucken scheint. Selbst hier auf Winfuture lässt sich das 1A beobachten. Apple-Produktfehler irgendeiner Art haben gleich 250 hämische Kommentare, während es bei der Bereichterstattung zu Carrier-IQ gerade mal 60 Kommentare geworden sind. Und da kommen auch bedeutend weniger hämische Kommentare!
 
@sushilange2:
Den Eindruck kann ich auch nicht nachempfinden. Ich lese auf einer Vielzahl von News Seiten, von Klatschpresse wie dieser hier bis zu seriöse Formaten im In/Ausland. Wenn es aber ein explodierendes iPhone in die Bildzeitung schafft oder ein Antenna-Gate in die Pro7 News, dann ist das für mich Mainstream. Bei seriösen Tests tauchen Probleme in der Regel auch bei den Tests auf. Gerade die Performance Sache beim Kindle ist bekannt, wurde vielleicht aber von den Jubelrufen, iPad-Killer-hurra! überlagert.
 
Touchscreen bei Softwareupdate verbessern!? Na, da müssen die tester ja ziemlich geschlampt haben, wenn des Screen präziser gehen könnte (wenn man möchte). Also meine Erfajhrung mit miesen Touchscreens liegt an mieser Hardware.... na, dann mal toitoi für die Erstkäufer.
 
@tomsan: Vielleicht wird die Abtastrate verändert, vielleicht hat man auch nicht mit so einer hohen Qualitätsstreuung gerechnet und d.h. wenig Spielraum in der Implementierung eingeräumt. Man kann Hardwarefehler natürlich nicht ganz aus bügeln, man kann sie aber manchmal mit ein paar Software-Tipps verstecken bzw. umgehen.
 
@tomsan: Doch doch, das geht, man macht einfach die Buttons größer :)
 
@mh0001: LOL.... :D geniale Problemlösung!
 
ich versteh nicht warum die Leute bei Elektromik immer so extrem auf den Preis anspringen? Wer billig will bekommt auch entsprechende Qualität, das ist doch klar. Für den Preis kann man keinen iPad-Killer erwarten.
 
@Givarus: iPad-Killer erwartet ja keiner. Sondern einfach nur einen ordentlich funktionierenden eBook-Reader. Viel mehr erwarte ich von so einem Gerät nicht. Und da sind 100€ die Schmerzgrenze.
 
@LastFrontier: Dann biste aber beim Fire falsch. Kauf Dir einen Kindle oder einen vergleichbaren eInk-Reader - die sind als eBook-Reader eh viel besser und kosten zwischen 60 und 100 EUR.
 
@Givarus: Haste auch wieder recht.
 
@Givarus: Das Fire ist aber nicht als vollwertiges Tablet gedacht, das gesamte darauf laufende OS ist ein strikt auf das Kaufen von E-Books, Lesen derselbigen und das Ansehen von Bildern und Videos, alles aus dem Amazon-Store, getrimmtes Android. Quasi eine andere Variante eines Multimedia-E-Book-Readers mit den üblichen Nachteilen gegenüber der E-Ink-Technologie, dafür aber mit den Vorteilen eines Tablet-Displays. Wer ein vollwertiges Tablet möchte, sollte sich kein Fire zulegen, das ist nämlich ausschließlich für den Medienkonsum gedacht.
 
@mh0001: Ausser man haut sich eine Custom-ROM drauf und erfreut sich an einem günstigen Tablet ;)
 
@Givarus: also über die Qualität kann ich beim Kindle Fire gar nicht klagen! Ich ihn jetzt ausgiebig getestet und bin sogar überrascht, wie schnell und flüssig er im Vergleich zu anderen Geräten dieser (und auch höherer) Preisklasse ist!
 
@niko86: Wenn Du zufrieden bist ist alles Gut, das ist das Wichtigste. Ich hab meine Infos sowieso nur aus Artikeln im Netz und diversen Podcasts und da ist die Resonanz eher mäßig. Hab aber auch kein echtes Interesse oder Bedarf für das Gerät.
 
Und mal wieder die Early Adopters verschrecken, nur um mal kurz vor Weihnachten was zu haben. Irgendwie dämlich.
 
Also ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Hab den Kindle jetzt ausgiebig getestet und komme zu dem Schluss, dass man hier für den Preis ein äußerst solides Gerät erhält. Die Reaktion des Touchscreens ist echt in Ordnung und auch die Geschwindigkeit des Gesamtsystems ist nicht schlecht. Lediglich die Amazon Oberfläche hat mir persönlich nicht so zugesagt. Aber dafür gibts ja Root+ Go Launcher...
 
@niko86: Man muss das Gerät rooten, um den Go Launcher zu installieren?
 
@iPeople: Auf dem Fire läuft kein Google Android, sondern Amazon Android. A-Android ermöglicht vermutlich nur das installieren über den eigenen Marktplatz.
 
@floerido: Und das ermöglicht kein Ausführen von APK? Ist schon ein K.O.Kriterium.
 
@iPeople: APK kommen von Fremdquellen, d.h. es geht nicht. Beim kauf des Fire sollte einen schon das sehr eingeschränkte Ökosystem bewusst sein. Durch das eingeschränkte Ökosystem kann Amazon dieses aber auch subventionieren, für Bastler ist so etwas dann ein gefundenes fressen, weil mit etwas "Aufwand" kommt man dann günstig zu einem recht mächtigen Gerät.
 
@floerido: Dazu reicht aber root nicht, sondern es sollte auch ein C-ROM zur Verfügung stehen.
 
@iPeople: Root ist nur der erste Schritt. Fürs Fire gibt es auch zB. CyanogenMod7
 
@floerido: Ne Final?
 
@iPeople: Nein, muss man nicht. Ich habe meinen Kindle seit dem 18.11. und habe lediglich ES Explorer über einen freien Market und WebBrowser installiert. Danach Go Launcher runtergeladen und fertig.
Jetzt nutze ich alle APKs von AndroidPit. Der AndroidMarket geht nicht und auch der AmazonMarket nur in den USA. Aber sonst kann ich alles machen. Sogar Videos über die PrimeMitgliedschaft.
Touchscreenprobleme habe ich auch nicht und er schaltet sich auch nicht so ein- und aus, nur weil man den Schalter berührt.

Und Flop? Naja! Die verkaufen bis Jahresende 5 Mio. Einheiten, ein Flop sieht anders aus.
 
@CreamyFire: Danke für diese Einschätzung. Scheint ein interesssantes Gerät zu sein.
 
mir reicht mein pocket edge, welches ich tatsächlich ausgiebig nutze (besonders die textmanipulation ist nach einiger übung wirklich vorteilhaft). glücklicherweise bin ich in der lage, das gerät bei einem ausfall selbständig zu prüfen und zu ersetzen. umts modul wurde schon eingesätzt - der platz dafür war ja ohnehin schon vorgesehen.
 
Jaja, der Nielsen. Der war Usability-Guru als die aktuelle Windows-Version "3.1" hieß.
Dass ebooks keine usability-Granaten sind, ist nun wahrlich nichts Neues. Dass der Kindle usability-mäßig nicht an die jeweils aktuellen Geräte von z.B. Sony rankommt, schon immer so gewesen. Die subjektivere User Experience war trotzdem so lange hoch, wie die Nutzer die Reader einfach nur als leichten Buch-Ersatz haben wollten. Inzwischen reicht den Leuten das nicht mehr aus - aber was wird da eigentlich für unter 100 Euro alles erwartet??
 
@GlennTemp @Givarus
Die X-Gates an Apple Produkten sind für mich nachvollziehbar !! Apple verkauft ein 4s für einen Preis bis 849€. Für diese Preise sollte es erlaubt sein jeden Fehler etwas kritischer sehen zu dürfen! Es stellt sich hier die Frage warum es bei einem so teueren Gerät passieren kann das ses zu einem Akkuschäden( oder auch andere Probleme) kommen kann ? Bei einem 400-500 € ist es auch nicht hinnehmbar aber ggü 850€ ein bisschen verständlicher, da man annehmen sollte das hier billigere Teile verbaut wurden. Wie wir ja alle wissen baut Apple kein einziges Gerät - Made in China lässt grüssen !
Auch ist Apple so Arrogant hinsichtlich ihrer Art alles besser zu können als die Konkurrenz, das man mit der Lupe in augenschein genommen wird.
Bezogen auf das Kindle Fire sollte man es mit einem Ipad 2 nicht vergleichen ! Für den Preis ist es angemessen gut !
 
Kindle 2 kommt doch schon Mitte 2012. Mit einer Firma wurden ja schon die Fertigungsverträge unterschrieben. Amazon hat mit dem Kindle trotzdem einen Nerf getroffen. Man darf sich sicher sein, dass der Kindle 2 gleich mal kräftig nachlegt. Amazon verkauft schließlich über das Gerät ihre eigenen Produkte. Amazon liefert demnächst auch ein neues Update nach, welche es ermöglicht, die "recently viewed" Elemente in dem Karussel zu entfernen.
 
Warum noch mal diskutiert man seit Wochen und Monaten in deutschen Foren über ein Produkt, dass nachweislich noch nicht bei uns erschienen ist? Hier scheint zwar jeder eine Meinung, aber nicht jeder eine Ahnung zu haben. Warten wir doch erst mal ab, bis das Teil bei uns rauskommt, dann kann man doch immer noch sehn. Oder bashen.
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