EU-Kommission kündigt Offenlegung aller Daten an

Die EU-Kommission will ab dem kommenden Jahr nach dem Open Data-Prinzip arbeiten. Das soll nicht nur den Bürgern mehr Transparenz bieten, sondern auch bisher ungenutzte wirtschaftliche Potenziale freilegen, teilte die EU-Kommission heute mit. mehr... Europa, Neelie Kroes, StartupEurope Bildquelle: Sebastiaan ter Burg / Flickr Europa, Neelie Kroes, Kroes, StartupEurope Europa, Neelie Kroes, Kroes, StartupEurope Sebastiaan ter Burg / Flickr

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Um welche Daten geht es denn? Ich vermute ja mal, dass es um MEINE Daten geht oder täusche ich mich?
 
@Joebot: Natürlich werden da keine Daten über dich veröffentlicht. Ein paar Beispiele stehen doch im Artikel: Landkarten, Verkehrsinfos, Luftwerte ... eben alle Daten die Behörden so ansammeln und die von öffentlichem Interesse sein könnten.
 
@Joebot: Und gleich wieder dieses unsägliche Datenschutzparanoia-Geblubber. Hammerhart....
 
@Joebot: so gesehen sind es deine daten, hast ja schließlich auch dafür gezahlt damit sie überhaupt erhoben werden konnten ;)
 
„Für die fraglichen Informationen hätten die Steuerzahler ohnehin schon bezahlt“ – Für mich das Hauptargument, um die Daten frei zugänglich zu machen. Hoffentlich werden viele öffentliche Institutionen mitmachen...
 
Die EU könnte auch mal offizielle Listen rausgeben, welche Großkonzerne EU Fördermittel und Subventionen erhalten, diese aber eigentlich aufgrund ihrer Marktstellung gar nicht nötig hätten. Da würden sich dann so Firmen finden wie Lufthansa, diverse Autobuden die Forschungsgelder für Technologien kassieren, die andere Mitbewerber bereits marktreif entwickelt haben... aber an sowas brisantes traut sich der EU laden natürlich nicht ran.
 
@Rikibu: Die bekommen diese Förderungen für den Erhalt von Arbeitsplätzen. An sich hätten die Firmen das nicht nötig, dann würden sie aber die Arbeiter durch Maschinen ersetzen. Diese Förderungen sorgen dafür, daß Leute ihre Arbeitsstelle behalten dürfen. So läuft das nunmal in der Wirtschaft. Arbeitslose kosten übrigens mehr als Arbeitnehmer zu subventionieren.
 
"sondern auch bisher ungenutzte wirtschaftliche Potenziale freilegen" das ist wohl die wirkliche Motivation!
 
@BadMax: Und was ist daran verkehrt? Arbeitende Bevölkerung verdient ihr eigenes Geld und liegt dem Staat nicht auf der Tasche, sondern zahlt sogar in die Staatskasse ein. Das kommt auch allen anderen Arbeitern zugute, weil das Geld nicht für Arbeitslose verprasst werden muss und insgesamt potentiell auch eine höhere Kaufkraft vorhanden ist, die den Wohlstand anheben kann.
 
@bgmnt: Wohlstand anheben ? Komisch, der Wohlstand in Europa geht aber zurück. Anscheinend hast du auch irgendwas gegen Arbeitslose (siehe oben). Es gibt ja genug Arbeitslose, die durch körperliche und/ oder psychische Erkrankungen nicht arbeiten können (in der heutigen Zeit mehr psychische Erkrankungen - verständlich bei dem deutschen Arbeitsmarkt). Vielleicht solltest du das hier lesen: http://www.heise.de/tp/blogs/10/151008 Ich zitiere ''Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die sich durch Abwertung und Diskriminierung von Muslimen, Einwanderern oder Behinderten, aber auch von Arbeitslosen...'' Wäre mal interessant, ob du es belegen kannst (vielleicht Studien, die von unabhängigen und neutralen Instituten durchgeführt wurden und nicht im Auftrag von Großkonzernen), ob ein Arbeitsloser (in Deutschland - nicht überall sind in der EU die Sozialsystem gleich) mehr kostet als einen Arbeitnehmer zu subventionieren. Man kann von der EU halten was man will. Aber solche Lobeshymnen sind doch schon daneben. Hier hat Rikibu genau das passende Thema erwähnt und du nimmst es nicht ernst bzw. verteidigst es sogar.
 
@ephemunch: Also der Wohlstand in Europa, insbesondere in Deutschland, ist unübersehbar. Und selbst die Verteilung des Reichtums ist in Deutschland sogar recht ausgeglichen. Hier in Deutschland muss niemand verhungern, wir haben fließend Wassern, Strom, Telekommunikation, alles in einer warmen Wohnung und wer nicht arbeitet hat es trotzdem (meist dazu auch noch einen riesigen Fernseher und eine aktuelle Spielekonsole). Wenn das mal kein Wohlstand ist. Wer mehr will, muss sich eben sein Geld dafür verdienen. Wer Geld verdient und mehr Wohlstand haben will, gibt mehr aus. Wer mehr Geld ausgibt, gibt dem Staat mehr ab. Nur eine arbeitende Wirtschaft ist für einen Staat nützlich. Wenn die Kaufkraft auf einige wenige beschränkt ist, so verdient der Staat daran weniger. Und wo steht, daß ich etwas gegen Arbeitslose habe? Übrigens kenne ich in meinem Umfeld niemanden, der dauerhaft arbeitslos ist. Daher kann ich oftmals nicht glauben, daß einige Menschen einfach keine Arbeit finden. Entweder sind sie schlichtweg zu doof oder Schmarotzer. Manchmal hat man Pech, das stimmt, aber Dauerarbeitslose müssen wirklich einiges falsch machen, daß sie keine neue Stelle bekommen. Aber mal für eine geraume Zeit arbeitslos zu sein, das kann jedem unverhofft passieren. Und da sind solche Förderungen doch ein Segen, schließlich können diese einem zu neuer Arbeit verhelfen. Wo ist also das Problem? Sonst bin ich auch kein Freund der EU, eher das Gegenteil, aber ab und an gibt es auch dort Lichtblicke. Und wir wissen doch alle, daß die großen Firmen die Politik erpressen. Würden sie die Fördermittel nicht erhalten, würden sie einen Teil ihrer Belegschaft entlassen. Und die Politik würde darauf nicht eingehen, wenn es sich nicht rechnen würde. Und wie schon erwähnt, Arbeiter zahlen in die Staatskasse ein, Arbeitslose bedienen sich aus dieser. Da braucht es keine Studie.
 
Super Idee. Ich zahle also für die Erhebung der Daten, dann können Wirtschaftsunternehmen diese Daten kostenfrei nutzen um Produkte zu entwickeln, die ich dann wieder kaufen kann??? Warum können Wirtschaftsunternehmen nicht auch für diese Daten zahlen wenn sie sie verwenden wollen? Unterm Strich zahlt der Steuerzahler dafür dass Wirtschaftsunternehmen für ihre Produkte keine eigenen Daten erheben müssen und dadurch Geld sparen können.
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