Sony: Abschied von selbstentwickelten Formaten

Robert Wiesenthal, Finanzchef der US-Landestochter Sonys, gab auf der UBS Media Conference einen Einblick in die veränderte Strategie des japanischen Elektronik- und Entertainment-Konzerns. Diese bricht durchaus mit einigen Paradigmen, die das ... mehr... Sony, Logo, Silber Bildquelle: Sony Sony, Logo, Silber Sony, Logo, Silber Sony

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Musik als Abo? ne kommt definitiv nicht in Frage. Ohne Internet keine Musik hören? ganz ganz schlechte Idee...
 
@Rikibu: Hehe das interessiert den grossteil des Mainstreams aber nicht denen kannste alles hinwerfen.
 
@Menschenhasser: Jaja, sind alle blöd ausser euch.
 
@tobias.reichert: Ja ;-)
 
@Rikibu: Abo heißt doch nicht notwendigerweise, dass man nur Online hören kann. Bei Magnatune z.B. gibts ein Abo für 15$ im Monat, wo du nicht nur unbeschränkt online hören, sondern auch unbeschränkt downloaden und kopieren kannst. Wenn du das Abo beendest kannst du die heruntergeladenen Songs weiterhin anhören.
 
@ElLun3s: 15$ im Monat? Netflix soll ja auch 15$ im Monat kosten und bietet filmische Inhalte an, deren Herstellung wesentlich teurer ist. Die Industrie hat also immer noch ein Verhältnisproblem. Zumal Musiker ihr Geld hauptsächlich durch Konzerte/Auftritte verdienen, während bei Serien/Filmen die Sache etwas anders aussieht. Mal schauen, wie diese Wucher ankommen.
 
Das ich das noch erleben darf...hätte ich nicht geglaubt...Sony merkt endlich das Verbraucher einheitliche Stecker, Datenträger, usw. möchten...wahnsinn....
 
@alh6666: (Ich möchte jetzt echt nicht schon wieder auf das Thema Apple eingehen, um hier ein Flamewar zu starten, aber durch die massive Präsens in den letzten Tagen schwirt in meinem Kopf das als bestes Beispiel) Ich finde das bestreben von Sony damals eigentlich garnicht schlecht. Neue Ideen, neue Konzepte, neue Produkte. Leider haben sie es nie geschafft im gegensatz zu Apple, die ja meiner Meinung nach ein ähnliches Konzept verfolgen, den Leuten ein ganzheitliches Konzept vorzustellen und mit genug Content zu füllen. Dass sie sich nun davon abwenden, ist aber auch keine schlechte Idee, denn damit hört die ständige Fragmentierung auf.
 
@Ex!Li: Wobei Apple ja beim Thema Dateiformate weitestgehend auf Industriestandards setzt, der einzige proprietäre Anschluss der mir da jetzt einfällt ist der Dock-Connector. Und bei den Protokollen machen sie teilweise ihr eigenes Ding, z.B. AirPlay.
 
@exocortex: Und wenn man mit Safari eine Internetseite speichert ...
 
@bgmnt: Das Webarchive-Format ist ein offenes Dateiformat und kann z.B. von Microsoft Word geöffnet werden.
 
@exocortex: Ist trotzdem eine Ausnahme von der Regel. Geht ja nur darum, daß durch solche eigenbrötlerischen Wege nur Probleme entstehen. Es ist einfach nervig, wenn es einer anders macht und dadurch nur Fragen aufkommen. Und nicht jeder hat Word.
 
@bgmnt: Ich schrieb ja auch das Apple "weitestgehend" auf offene Dateiformate setzt, oder etwa nicht?
 
@Ex!Li: Sony hatte eigentlich immer sehr gute Konzepte und auch gute Ideen und Formate. Das Problem aber bei Sony ist, dass die Zeitliche Entwicklung diese eigenen Formate unnütz oder unattraktiv gemacht hat. Beispiel DAT, Minidisc und ATRAC als Komprimierungsstandard. DAT-Recorder zeichnen in CD-Qualität auf, ohne Verluste mitzubringen. Damals war das ne super Sache. Man konnte sich seine eigene Sammlung zusammenstellen und in CD-Qualität hören. Heutzutage hast du wenn du es sehr Audiophil haben willst WAV-Dateien auf dem Rechner oder brennst dir halt die CD deiner Wahl. Also machte das das DAT-System überflüssig und die Verkäufe rutschten in den Keller. Die Minidisc war bis ca. 2001 ein Verkaufserfolg. Dann kamen aber die noch viel praktischeren MP3-Player mit besserer Batteriezeit und alle dem. Also schon wieder eingeholt von der technischen Entwicklung. Die Misere an Sonys Entwicklungen ist, dass alle diese Formate so gut sie auch waren immer total überflüssig wurden und keine Modernisierung der Systeme möglich machten. Sie waren also in einer evolutionären Sackgasse und mussten zwangsläufig sterben. Es hat ja leider viel zu lange gedauert bis das erkannt wurde. Apple ist da taktisch besser vorgegangen. Der iPod, das iPad und das iPhone sind immer auf Softwarebasis zukunftskompatibel und können im Notfall für neue Formate oder techniken per Softwareuptade kompatibel gehalten werden und verlieren so nicht die Attraktivität. Aber ein DAT-Recorder braucht heute kein Mensch mehr, auch wenn er technologisch gesehen und von der verwendeten Mechanik her ein Meisterwerk der Technik darstellt. Die Enwicklung im Computerbereich und die immer grösseren Festplatten samt der technisch immer besser und billiger gewordenen Brenner und Rohlinge haben einfach den Tod des DAT-Systems bedeutet. DAT hat halt keine Möglichkeit sich noch irgendwie nutzlich zu machen in der modernen Hifi- und Computerwelt.
 
@Traumklang: iPod & Co dekodieren MP3 oder AAC aber wie die meisten anderen Player auch per Hardware, nicht per Software. Da ist also nix mit Softwareupdates ...
 
@exocortex: Ja und nein. Ein iPod spielt aber mp3's ab. Rein theoretisch könnte Apple die Unterstützung für mp3's per Software rausnehmen. Sie könnten aber auch ein neues Format was vielleicht in naher Zukunft entwickelt wird mit einem Softwareupdate unterstützen. Ein Sony Minidisc Player mit ATRAC Codec tut das nicht und hat auch nicht per Software die Möglichkeit das per Update mit auf den Weg zu bekommen. Klar hat der iPod einen Chip für das Abspielen von mp3's (ist ja auch effizienter), aber du kannst die Unterstützung zum Abspielen softwareseitig blockieren oder halt dazulegen. Auch für alle Anderen Formate gilt dies.
 
@Traumklang: Du weißtaber was mit der Akkulaufzeit passiert wenn ein Audioformat softwareseitig dekodiert werden muss? Theoretisch ist das was du sagst natürlich möglich, aber praktisch wird das kein Hersteller machen.
 
@exocortex: Hardwareunterstützung ist immer besser. Aber glaubst du dass die Enduser ein iPad 1 wegschmeissen müssen weil sagen wir mal HTML 6 oder 7 Kommt? Nein es wird nen Softwareupdate geben wo dies dann halt unterstützt wird. Es geht ja nicht nur um Audio oder Videocodecs, sondern um alles mögliche was diese Geräte potenziell benutzen können. Sony hat immer auf der Hardwareseite ihr eigenes System versucht durchzudrücken und ist damit gescheitert. Genau wegen der fehlenden Zukunftssicherheit.
 
@Traumklang: Bleib doch bitte beim Thema, wir reden hier von Audiocodecs, nicht von HTML - das ist etwas völlig anderes.
 
@Traumklang: Wenn man so denken würde, dann würde es im Mastering auch keine Tonbänder mehr geben - was in der Tat aber noch der Fall ist. Einfach eine Frage des Anspruch resp. des Gesamtkonzept.
 
@Spooky: Klar es gibt gute Gründe für analoge Masteringbänder oder in der Produktion die Mehrspurbänder von z.B. Studer und Sony. Ich sage ja nicht dass jedes Format dem Untergang geweiht ist, aber halt genau die Formate die es nicht schaffen in der digitalen Welt ihre Vorteile auszuspielen oder sich anzupassen werden das Nachsehen haben wie z.B. das DAT System. Es gibt ja noch viele Studios die analoge automatisierte Mischpulte aben. Die sind sicherlich kein bisschen schlechter als die digitalen Mischpulte oder gar PC's mit Asio Soundkarten und dementsprechender Software.
 
Er rechnet sogar damit, dass der mobile Zugang zu Streaming-Diensten demnächst ein Bestandteil von Mobilfunkverträgen wird und die Abogebühr dann bereits in der Grundgebühr enthalten ist. - Ja, aber nicht in Deutschland... da kostet das Abo immer extra und das Volumenlimit steht bei 500MB für 29 Euro. *Ironie aus*
 
"Filme bereits zum Kinostart auch auf anderen Kanälen, also beispielsweise als DVD und in Download-Shops zur Verfügung zu stellen" Sehr schlechte Idee! Dies wird zu einem weiteren Kinosterben führen. Bessere Methode: Sobald der Film nicht mehr im Kino läuft kommt er sofort auch Blu-Ray raus. Man sollte die Kinobetreiber nicht bestrafen weil die Eintrittspreise hoch sind. Der Kino allein bekommt nur einen Bruchteil der Einnahmen...der Rest geht an die Filmstudios.
 
@Edelasos: Kino ist im meinen Augen sowieso schon tot. Nicht nur, dass man vor jedem Film 45 min Werbung ertragen muss, auch das Filmangebot läßt sehr zu wünschen übrig. Einen guten Film zu erwischen ist mittlerweile wie ein 6er im Lotto. Jetzt wird erst mal versucht, die Kunden mit 3D ohne Mehrwert in die Kinos zu locken, und was passiert, wenn sich die Menschheit daran gewöhnt hat? Nein, von mir aus können die Kinos ruhig aussterben, die meisten sind mit ihrer handvoll Säälen sowieso nur auf Masse aus, das Kinofeeling wie früher gibts schon lange nicht.
 
@Skidrow: Kino wird nie sterben. Nach dem wir diese Massenverarbeitungskinos ertragen musste, wird langsam wieder "gemütlicher" gebaut. Außerdem muss das Kinomonopol gebrochen werden, damit auch kleine private Leute Kino machen können...
 
@Skidrow: Nur weil Ihr Deutschen soviel Werbung hat, heisst es nicht das dies in anderen Ländern auch so ist. In der Schweiz sind es 15 Min. Inclusive 3 Trailern. Desweiteren...bist doch selber Schuld wenn du so früh ins Kino gehst. Mein Vorschlag: Print at Home und 45 Min später ins Kino ;) Desweiteren..meiner Meinung nach war 2011 ein sehr gutes Kinojahr. Kamen viele gute Filme. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache oder? Warum gibt es das frühere Kinofeeling nicht mehr?
 
@Edelasos: Du magst recht haben, stört mich aber nicht. Von mir aus können sie alle Filme nur noch als Stream oder Disk anbieten. Immer mehr haben mittlerweile ein Homesystem zu hause. Wir haben auch einen großen LCD und eine 5.1 Anlage. Klar, mit Kino nicht zu vergleichen, aber würde mir persönlich reichen. Aber ich verstehe auch die Meinung vieler, dass Kino nicht nur Filme gucken bedeutet sondern auch eine Art "Ausgehen" und Spaß haben ist.
 
@ox_eye: Du vergleichst aber nicht ernsthaft ein Homecinema System mit einem 55" TV und einer 5.1 Anlage mit einem Modernen Kino oder? Wenn ja...hmm...Faszinierend. Klar gab es grosse Vortschritte was Home Entertainment angeht, aber an ein Kino kommen normale Home Cinemas nicht ran. Habe Zuhause selbst einen Samsung Smart TV 55" D7080 und ein Pioneer 6.1 Homecinema
 
@Edelasos: Ich habe doch extra geschrieben "mit Kino nicht zu vergleichen"!! Und das es mir PERSÖNLICH reicht. Von daher erübrigt sich dein Kommentar.
 
@Edelasos: Woher kommt eigentlich das Märchen vom Kinosterben? Sieh Dir mal die Statistiken der letzten 10-15 Jahre an und die wirst feststellen, dass die erfolgreichsten Kinofilme, Filmwochenenden, Kinosaisonen, Kinostarts aller Zeiten alle in diesem Zeitraum stattfanden. Nur weil die Kino-Branche dauernd jammert, wie arm sie doch ist, muss das nicht der Wahrheit entsprechen. Es mag stimmen, dass die kleinen Kinos sterben, aber das liegt daran, dass sie von den Großen verdrängt werden. (Wie der kleine Lebensmittelhändler von Aldi & Co verdrängt wurde.)
 
Ein schönes Vorbild für Microsoft. Die versuchen ja auch immer was eigenes zu frickeln was niemals nie auf anderen Plattformen oder MS-Software laufen soll. Das ist Politik von Gestern und wird abgestraft. Richtig so.
 
@Sesamstrassentier: naja aber bei einem gigantischen Marktanteil im Bereich Desktop Betriebssystem kann/darf man sich sowas erlauben.
 
"Dies soll es letztlich weniger attraktiv machen, abgefilmte Aufnahmen auf illegalen Plattformen im Netz anzusehen. " - stimmt, dann gibt's eine hochqualitative Stream-Kopie :)

Aber wäre schon schön, in der nächsten PSP SD-Karten nutzen zu können!
 
@DRMfan^^: Wird man leider nicht....die PSVita hat mal wieder ein properitäres Sony Format.....deswegen is der Inhalt dieses Artikels absoluter NOnsens!
 
Kein Wunder... jeden Tag werden dutzende Dinge entwickelt. Einiges davon setzt sich nach Jahren der Arbeit durch und wird plötzlich Standard. Und dann kommt Sony daher und sagt "müssen wir selbst nachbauen". Wozu die Mühe? Aufgabe ist nicht das Rad neu zu erfinden...
 
SONY schafft es bestimmt noch sich in diesem Jahrzehnt selbst zu Grabe zu tragen.
 
Betamax schafft den Durchbruch noch, das weiß jeder der Ahnung hat!
 
@ROFI: hahaha ... da gibts noch mehr Beispiele. Sony ist eine Ansammlung von Grenzgenialen Ideen, die durch Marketingtechnischengründen verreckt sind. Mich wundert, dass es endlich ein umdenken gibt. Früher war ja entweder der Musikzweig oder der Filmzweig von Sony, der gewisse dinge aufgezwungen hat.
 
"Aber auch in anderen Bereichen will Sony eventuell neue Wege gehen. Für Irritationen bei Kino-Betreibern dürfte die Idee sorgen, Filme bereits zum Kinostart auch auf anderen Kanälen, also beispielsweise als DVD und in Download-Shops zur Verfügung zu stellen. Dies soll es letztlich weniger attraktiv machen, abgefilmte Aufnahmen auf illegalen Plattformen im Netz anzusehen." Wow... endlich? Das ist schon LANGE überfällig vom veralteten Kino -> Videothek Konzept weg, die verstehen gar nicht wie viel Geld die zusätzlich einnehmen würden, wenn man Kino filme direkt bei Kinostart (oder vllt. 1 tag später) online verfügbar machen würde oder in Videotheken usw. das wäre genial. Ich persönlich würde da einiges an Geld lassen. Sofern die Filme nicht das doppelte kosten als im Kino zB.
 
Wieso verwendet dann Sony für die VITA proprietäre Speicherkarten und verlangt dafür astronomische Preise ??
Sony lügt mal wieder den Kunden an.
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