Schaar: Vernichtung der ELENA-Datenbank startet

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat den Schlüssel für die Datenbank des Verfahrens zum Elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) gelöscht. Nur mit diesem Keys war der Zugriff auf die verschlüsselt gespeicherten Informationen von mehr als ... mehr... Datenschutzbeauftragter, Peter Schaar, Minister, Bundesdatenschutzbeauftragter, Bmi, Bundesministerium des Inneren Bildquelle: Heinrich-Böll-Stiftung / Flickr Datenschutzbeauftragter, Peter Schaar, Minister, Bundesdatenschutzbeauftragter, Bmi, Bundesministerium des Inneren Datenschutzbeauftragter, Peter Schaar, Minister, Bundesdatenschutzbeauftragter, Bmi, Bundesministerium des Inneren Heinrich-Böll-Stiftung / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
wers glaubt...der bürger erfährts doch sowieso nicht was der wahrheit entspricht und was nicht....
 
@Tropicalia: Das schlimme ist: Wahrscheinlich glaubt der Datenschutzbeauftragte selbst, dass sich keiner heimlich eine Kopie gemacht hat. Gerade Behörden leben doch in Sachen IT-Sicherheit dermaßen hinterm Mond. Beispiele gibt es genug und ich bin mir fast sicher, dass in nächster Zeit irgendwelche von diesen Daten wieder auftauchen werden. Und dann wird wieder gesagt: "Wir haben unser Bestes getan um dies zu verhindern aber 100%ige Sicherheit gibt es eben nicht." Das Beste, vor Allem von öffentlichen Einrichtungen ist meistens nicht genug!
 
@515277: Woher beziehst du deine Informationen, bezüglich der Aussage, dass Behördensicherheit grundlegend ein Witz sei?
 
@funny1988: Ich möchte hier nicht alle Behörden über einen Kamm scheren aber oft, in meinen Augen zu oft, wird in Behörden nicht besonders viel Wert auf Datensicherheit gelegt. Meiner Meinung nach zum Großteil auch ohne Absicht oder bösen Willen. Vielmehr weil die fähigen IT-Spezialisten in den Unternehmen der Privatwirtschaft sitzen, weil hier einfach viel mehr zu verdienen ist. Eine Übersicht von behördlichen Datenpannen gibt es übrigens hier: http://www.blossey-partner.de/showpage.php?Datenschutzvorfaelle&SiteID=110
 
@515277: & @ Rest: Ich denke ich kann euch in der Hinsicht zumindest besänftigen. Ich habe zwar nur die Zwischenfälle 2011 _überflogen_ konnte darunter aber keine Zwischenfälle mit Bundesbehörden finden. Sicher, das Provinzrathaus bzw. die Grundschule von um die Ecke hat vllt nicht Tip Top Ausrüstung und Personal (wer solls auch bezahlen), aber das Inhalte einer Datenbank, mit den Ausmaßen von ELENA im Netz landen oder verkauft werden halte ich für absolut ausgeschlossen. Das BSI hat schon fähiges Personal. Abgesehen davon muss man auch immer Berücksichtigen, dass Behörden oder öffentliche Einrichtungen die sensible Daten erheben, automatisch ein lukratives Ziel sind. Ich finde die Kritik eigentlich deplaziert. Ich bin eher froh das ELENA endlich abgeschafft wurde und dass man es jetzt auch durchzieht. Die Existenz dieses Systems war deutlich schlimmer und gehört meiner Meinung nach in die gleiche Schublade wie Bundestrojaner und VDS.
 
@funny1988: ich hab mal ein jahr für die behörden gearbeitet und muss 515277 leider rechtgeben. in sachen it-sicherheit war der laden (rathaus) nen witz. der hauptgrund war schlicht und einfach: zu wenig geld und fehlendes bewusstsein der angestellten u. beamten. naja, aber meine erfahrungen sind ja alles andere als repräsentativ, von daher gibts noch hoffnung ;)
 
@funny1988: Wie es aussieht ist für manche die Vertrauenswürdigkeit, u.a. 'Positive' Eigenschaften als Unumstößliche Konstante im Zusammenhang mit Beamten/Politikern.
Hinterfragen oder Zweifel sind nicht erwünscht! auch nicht wenn die Ereignisse der Letzten Zeit was ganz anderes zeigten.
 
@515277: Eben so siehts aus. Die dpa erfährt es zuerst und verbreitet solche Meldungen dann, damit das unkrirische Volk ihn in den Himmel lobt. Lesen bildet......ja...bildet u.a. Naivität.
 
@Tropicalia: Auf Ebay wird sicher der eine und andere Datenträger landen^^ @funny1988 gab doch vor Jahren mal einen Fall wo Behördendaten Online Jahrelang einsehbar waren.
 
hier scheints so einige zu geben die noch an den weihnachtsmann glauben, anders kann ich mir die minusse nich erklären, ihr glaubt doch nich wirklich das die datenbank einfach so gelöscht wird....so blauäugig kann man doch nich sein...
 
Geht das nicht auch einfach mit Löschen der Platten auf denen ELENA liegt?
 
@Knerd: Einfach nen Starkmagneten drübergezogen und gut is... warum müssen die da so ein Traraa draußmachen ?
 
@citrix: Oder einfach mit den Daten der VDS überschreiben wenn sie wieder an den Start gebracht ist
 
@Knerd: Da weiß doch niemand mehr, wo überall Kopien der Daten gelagert sind. Offensichtlich iat es leichter, alle Keykarten einzuziehen, um diese zu vernichten. Hffentlich wird diseses Vernichten auch gut dokumentiert, so daß nicht einfach eine (untaugliche) Kopie einer Karte vernichtet wird, und eine Masterkeykarte nicht vernichtet wurde.
 
was es alles gibt. wusste garnicht das es sowas wie ELENA gibt. und was der staat als sicher anpreist sieht man ja; sag nur der fälschungssichere euro, der fälschungssichere pa und jetzt der noch sichere pa. ich glaub den knusperköppen da oben garnichts mehr, fängt bei der merkeln an und hört was weiß ich wo auf.
 
@snoopi: ..bei dir
 
@snoopi: Hast du mal auf deine Lohnabrechnung geschaut? Da musste bis vor ein paar Tagen noch so ein Hinweistext bezüglich mitgedruckt werden.
 
@voytela: entweder er hat noch nie gearbeitet oder er geht mit offenen augen durchs leben..
 
@chillah: Oder er kriegt einfach keine Lohnabrechnung?
 
@chillah: Er kann auch Selbstständig / Erwerbstätig sein
 
Das klingt ja so, als ob die da jetzt an nem riesigen Shredder sitzen und nach und nach tausende von Festplatten einwerfen ^^
Aber die Blu-ray mit der Kopie liegt sicher bei mir zu hause, vernichtet ihr mal schön :D
 
@dodnet: die Chipkarten werden geshreddert, nicht die Server oder deren Festplatten, die bekommen einfach neue Aufgaben oder werden abgeschaltet/verkauft/wasauchimmer.
 
@dodnet: Die Pfeifen drucken die Datenbank bestimmt erst aus und jagen dann alles durch den Schredder.
 
jau super toll
Erst den enormen Aufwand alles eingeben zu müssen, zumindest aber mit dem Lichtblick für Arbeitsamt & co demnächst nicht dauern irgendwelche Formulare ausfüllen zu müssen. Nun wird wieder alles gelöscht und man darf die nächsten Jahre weiter für jeden AN die Formulare ausfüllen.

Wie wärs mal vorher das Ganze ordentlich zu durchdenken?
 
@Ajantis: Mussten sie ja nicht aus der privaten Tasche zahlen, daher zählen die nicht mal bis 3...
 
@Ajantis: So einfach ist das nicht. Mit dem Übermitteln an ELANA hat der Lohnverantwortliche der Steuerkanzleien die Verantwortung für die Datenhaltung abgegeben, und entsprechenden Belege "abgelegt".
 
Das ist wie das Stopp-Schild. Wenn ich den Schlüssel zum Tresor wegwerfe kann man ihn immer noch knacken weil die Daten ja noch da sind. Und für wie naiv halten die die Bürger ? Haben garantiert auch keinen Ersatzschlüssel!
 
@marcol1979: zum thema knacken: verschlüsselungsalgorithmen sind ein wenig komplexer als tresore, von daher kann man das knacken eher als geringe gefahr einstufen. kopien der chipkarten sind möglich, aber wenn die festplatten dann noch physisch geshreddert werden (wie es eigentlich standard ist bei wichtigen daten) dann bringt der schlüssel auch nichts mehr.
 
@marcol1979: Nicht ganz! Es gibt mindestens ein Verschlüsselungsverfahren dass nicht ohne den originalen Schlüssel zu knacken ist. Sogar wenn man den Algorithmus kennt ist es nicht möglich die Daten wiederherzustellen ohne den Key. Also verschlüsselte Daten KÖNNEN sicherer sein als ein Safe!!!
 
@Viceinator: aha, und das Verschlüsselungsverfahren wäre ??
 
Ich möchte nur mal kurz in den Raumwerfen: Laut Wikipedia 55 Millionen Euro, die hier wunderbar vernichtet werden. Herzlichen Glückwunsch
 
@Slurp: wenigstens ist das Geld hier zum Fenster rausgeworfen worden, anstatt dass man es erst an einen anderen Staat verschenkt hat, damit die es aus dem Fenster werfen können.
 
@Link: Wieso ? Wer sagt, dass der Dienstleister seinen Sitz in DE hat ?? Und 55 Mio. für DATENSHREDDERN ? Kratzen die die Bits einzeln von den HDD-Platten ??? Da stößt sich wieder einer gesund....
 
@pubsfried: es gibt wenigstens die Möglichkeit, dass der Dienstleister in Deutschland sitzt, während wenn unser hart erarbeitetes Geld einfach so verschenkt wird, dann sehen wir es nie wieder, haben nicht mal einen Arbeitsplatz damit geschaffen und dürfen uns noch oben drauf demnächst über irgendwelche Steuererhöhungen freuen, die das ausgleichen sollen. Außerdem ging ich davon aus, dass die Gesamtkosten 55 Millionen waren (nein, hab den Artikel auf Wiki nicht gelesen, interessiert mich nicht so sehr).
 
@Slurp: Grad mal der Gegenwert von zwei Eurofightern. Pillepalle für M.
 
Super! Das sollten die auch gleich mit der GEZ machen!!!
 
@benny_noh: Und was hat die GEZ nun mit dem Thema hier zu tun?

Man man man.
 
Cool, und jetzt verlangen wir am besten alle Auskunft über unsere gespeicherten Daten. Das wär doch mal was ^^
 
@JohnnyN: dann schick ne mail an facebook da bekommst deine daten auf cd :D
 
gelöscht, oder nur in den papierkorb verschoben? ;)
 
@krusty: Verknüpfung liegt nun im Papierkorb. Alles safe keine Sorge!
 
Nächstes Elena ist doch schon im Start...
siehe http://www.p23r.de/
 
Was kostet das wieder an Kohle. Wer auch immer das verbrochen hat, er sollte persönlich dafür haften. Wie kann man so etwas einführen ohne eine wasserdichte Rechtsgrundlage für derartiges zu haben.
 
"Im Sommer 2010 legte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) das bereits gestartete Verfahren aber auf Eis - unter Verweis auf die ausufernden Kosten." na dann - PROST HERR BRÜDERLE !
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles