Verlorene USB-Sticks: Zwei Drittel sind infiziert

Der Umgang mit USB-Sticks dürfte Security-Experten die Haare zu Berge stehen lassen. Offenbar achten die Nutzer hier fast gar nicht auf die zahlreichen Sicherheitshinweise, die Fachleute seit Jahren predigen. Das zeigte eine Untersuchung des ... mehr... Speicher, Usb, USB-Stick Bildquelle: Debs (ò?ó)? / Flickr Speicher, Usb, USB-Stick Speicher, Usb, USB-Stick Debs (ò?ó)? / Flickr

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Das waren bestimmt alles Keygeneratoren, die fälscherlicherweise oft als "Trojaner" erkannt werden.
 
@Skidrow:
Ich hatte den selben Gedanken aber aber ich weiß nicht mal ob das wirklich "fälschlich" passiert. Ich vermute, Softwarehersteller könnten durchaus mit AV-Herstellern kooperieren damit die diese Keygens als "Malware" auf die schwarze Liste setzen.
 
@Skidrow: Was macht dich so sicher, dass sie fälschlicher weise als Maleware identifiziert werden? Ein Keygenerator ist kein schlechtes Mittel seinen Trojaner aufs System zu bekommen...auf eine *.jpeg.exe fällt kaum einer mehr rein aber Keygeneratoren....und wenn der Virenschutz anschlägt..."naja, ist ja nur ein keygen"
 
@0xcccccccc:
Erfahrungswerte, Quervergleiche, Dateigrößen, Details bei der AV-Software. Klar können die auch infiziert sein, das bestreitet ja niemand. -aber die Meldungen kommen auch bei nicht infizierten keygens.
 
@0xcccccccc: früher hatten auf lan trotzdem alle noch bedenken, nur da hat man eben das spiel zocken wollen und sich dann mit "is ja nur ein keygen" eingeredet das es keine gefahr wäre. auf den gleichen lans wurden immer haufenweise neuinstallationen von betriebssystem durchgeführt, weil irgendwas nicht mehr ging und die menschen einfach nur weiter zocken wollten ^^
 
@DataLohr: Kenn ich.... :D
 
@DataLohr: "mist, lan geht nicht, ich installier mal eben windows neu .... oh, Stecker war nicht drin"? ;D Wer angst vor einem Keygen hat kann das ganze auch in einer vm machen. den Key muss man ja meistens sowieso irgendwie abtippen.
 
@Skidrow: Ich arbeite im IT Bereich und habe mit dessen Sicherheit zutun und genau diese Keygeneratoren sind nicht selten, sondern sogar meistens verseucht. Genau dieser Irrglaube und Mythos, dass die Meldungen nicht korrekt sind, nutzen die Verteiler von Schadsoftware in den Foren aus. Das Problem ist, dass sie genau das machen was der Nutzer erwartet und Keys rauspuckt, aber zugleich auch deinen Rechner infizieren. Leider gibt es immer noch genug Leute, die den Angaben Glauben schenken und sämtliche Warnungen ignorieren. Dabei wird genau das ausgenutzt was am meisten zieht: Geiz ist geil und so fängt man die Dummen!
 
@Rumulus: Keygens machen doch illegal kopierte Programme lauffähig ? Dann geschieht es den Nutzer solcher Keygen nur recht. Weiter so. Dein letzter Satz trifft den Nagel auf den Kopf.
 
@Skidrow: Yoh, das ist inzwischen zur Mode geworden. Schreckt halt die Kiddies ab...
 
Auch gut möglich das diese vom Staat von vornherein als Trojaner herausgegeben wurden. Das würde gut zu Herrn Friedrich (CSU) passen!
 
@Graue Maus: Ähm wohl eher nicht. >>bei einer Versteigerung von Fundsachen bei der australischen Eisenbahn<<.
Das wäre zumindest ein eher umständlicher Weg den Friedrich da gewählt hätte.
 
USB Sticks sind so billig da kaufe ich lieber neu. Man weiß ja nicht, wieviele Schreibzyklen und wie der Stick behandelt worde. Dann ist halt auch immer die Frage wie alt und ob ein Virenscanner auf dem Client installiert ist (da stimme ich Ducklin zu).
 
@zivilist: Es geht nicht darum, dass man sich einen gebrauchten USB-Stick kauft und mit Viren infiziert. Es geht vielmehr um den leichtsinnigen Umgang der Verbraucher. Das Team hat sich die einfachste Möglichkeit gesucht, um möglichst schnell an möglichst viele gebrauchte USB-Sticks zu kommen und diese zu testen. Darauf lässt sich eben ein Rückschluss ziehen.
Du scheinst die News also falsch verstanden zu haben ;)
 
@bliblablubb: Aber wenn man USB Stick entsorgt, genauso wie Festplatten, wird doch immer wieder gesagt, auch bei Ebay geschrieben, dass man diese anständig löschen soll. Wenn man USB Stick wegwirft sollte man das eh im Wertstoffhof machen, da tut die Witterung ihr übliches, dass die Sticks nicht mehr funktionieren (witterungsbeständigen Sticks werden aufgrund von weit höheren Preisen sicherlich nicht in großen Mengen gekauft). Bei dem Preis: wer kauft diese schon (ich meine auch nicht zur Stichprobe wie hier sondern für den wirklichen Bedarf) gebraucht ein: Ich habe den Text schon verstanden! Also die es für den Eigenbedarf so beziehen sind wirklich selbst Schuld (genauso wie denjenigen die noch meinen ohne Virenscanner unterwegs sein zu müssen)
 
@zivilist: Vielleicht sind auf den Fundstücken ja neben Malware noch verwertbare Daten zu finden. Ich denke das dürfte die eigentliche Motivation beim Kauf sein.
 
Zitat: "[...] bei der australischen Eisenbahn gleich drei Beutelchen voller USB-Sticks erworben und im Labor analysiert. [...]" - Ich stelle mir gerade vor, wie die Prüfer da in ihren Kontaminationsanzügen in ihrem "Labor" stehen und alles muss dekontaminiert bleiben :D - Die haben doch niemals Labore, das sind einfache Büros. So ein Schmarrn^^
 
@bliblablubb: die haben sicherlich studiert, also nutzen sie labore. irgendwas müssen die ja haben um sich darzustellen, lass ihnen die illusion der "fremdworte"
 
@bliblablubb: Labor ist doch zutreffend. Nicht nur Chemiker haben Labore. Wenn das Ding eine Reihe von Rechnern ohne Zugang nach außen hat, die dazu da sind, Schädlinge näher zu untersuchen, dann finde ich die Bezeichnung "Labor" durchaus angemessen
 
@bliblablubb: Labor ist doch vom Lateinischen abgeleitet und könnte wohl frei mit Arbeitsraum übersetzt werden. Insofern dürfte der Begriff zutreffend sein. Außerdem kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass zumindest bei Biologen nicht jedes Labor deinen Erwartungen entsprechen würde.;)
 
@Ramose: Meine offene Schachtel mit kontaminierten Hefekulturen bleibt neben der Sterilbank stehen, Ende der Diskussion ;)
 
@Windows-User: :)
 
Man muss sich mal fragen, warum die Teil "verloren" wurden...
 
@Lessi: vll hatte jemand den usb stick in der hosentasche, beim sitzen und der vibration im zug ist der dann rausgerutscht. jemand hat mit seinem laptop rumgespielt und den stick neben sich gelegt, beim hektischen raus ausm zug das teil vergessen. fahrkarte aus der tasche geholt, usb stick mit rausgezogen. professionelle betreiber von botnetzen oder anderer sachen wo man trojaner gebrauchen kann werden die sicherlich nich in zügen platzieren, da nimmt ihn irgendein depp mit und nicht die zielperson. ausserdem kosten die teile auch geld. wenns gezielt sein soll dann doch eher kurz vor der haustür oder sowas. breite masse erreicht man günstiger und einfacher über mails oder andere online fallen.
 
@DataLohr:

Du hast sicherlich Recht, hab diesen Punkt auch eben überlesen.
Wenn man gezielt einen Trojaner einschmuggeln möchte, dann ist der USB-Stick sicherlich eine Möglichkeit. Stuxnet wurde evtl ja auch so ins Atomkraftwerk gebracht...
 
@Lessi: Ich hatte mal einen 32MB-USB-Stick als Werbegeschenk bekommen. (zu einer Zeit als 256MB normal waren) Der war sehr klein und schmal, dass ich ihn am Schlüsselbund befestigt habe.Auf diesem habe ich eine "Readme.txt" gespeichert in der stand: "Schlüssel gefunden? Bitte rufen Sie mich an unter 0107(Mobilnummer)" - Zwar habe ich das nie gebraucht, aber eine gute und billige Möglichkeit eventuell einen verlorenen Schlüsselbund wieder zu bekommen.
 
@Kobold-HH: und ne gute möglichkeit die handynummer zu verbreiten :p
 
@DataLohr: Ich hätte ja auch schreiben können: "Schlüssel gefunden, weiblich, blond mit viel "Talent" am Oberkörper? - RUF MICH AN!" ;-)
 
USB-Sticks sind eine ganz beliebte Art der Malware-Verbreitung. Man nutzt da einfach die Neugier der Menschen aus. Ganz beliebt sind große Einkaufspassagen. Schnell irgendwo einen einen Stick platziert und es dauert nicht lange und ein anderer nimmt das Ding mit. In der Schule meiner Nichte ist es zur Zeit üblich, USB-Sticks mit einem selbstentpackenden Archiv mit dem Namen "Justin Bieber nackt" im Schulgebäude auszulegen. Nach Doppelklick zum Entpacken hat man dann einen Ordner sehr schlecht gemachter Justin Bieber Fakes und einen tollen Trojaner auf dem Rechner. --- Wäre ich ein ambitionierter Hobby-Malware-Schreiber und hätte ich nicht die Kontakte, meine Viren über präparierte Webseiten verbreiten zu lassen, dann würde ich das auch so machen - und natürlich über Keygens.
 
Würde vermuten das Menschen die ihre Daten für sicher halten keine Schadsoftware auf ihrem USB-Stick haben und gleichzeitig besser aufpassen, dass sie diesen auch nicht verlieren. Von daher zwar interessant aber wie im Artikel schon erwähnt wahrscheinlich nicht repräsentativ.
 
@Michas: Ich denke nicht dass es diese Verbindung gibt. Ein vorsichtiger Umgang mit Daten auf USB-Sticks muss noch lange nicht bedeuten dass man diesen auch ankettet oder ähnliches.
 
Und wieviele davon waren Conficker? :) ... Echt jetzt, ist mir unbegreiflich woher den alle haben...
 
Entsprechend hat man auch kein Speichergerät gefunden, auf dem ein Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz kam.

klar Entsprechend ? Was die alles wissen nur weil sie etwas nicht als solches identifizieren. LOL
 
@EU-Sklave:
Leute, die sich die Mühe machen ihre Daten zu verschlüsseln haben eh ein größeres Problembewusstsein und achten entsprechend vermutlich auch stärker auf ihre Datenträger. Insofern würde ich vermuten, dass jene Leute die einfach nicht so schnell verlieren.
 
@GlennTemp: Woher wollen die wissen ob die USB-Sticks verschlüsselt sind oder nicht? Nur weil vielleicht keine Standardverschlüsselung verwendet wurde?
 
Zu irgendwas muss die standardmäßige aktivierte Autostart-Funktion für Datenträger des OS doch gut sein! Der User braucht sie nicht wirklich - Die Viren brauchen sie um sich zu verbreiten... Und die Autostartfunktion zu unterbinden muss tief im System versteckt sein, damit Otto-Normal-DAU sie nicht findet.
 
@Kobold-HH: Bei Windows 7 ist diese Funktion für USB Sticks von Haus aus schon deaktiviert.
 
@Chris81: richtig. Was aber sicherlich nicht viele davon (leider) abhält doch die exe, bat, com Dateien auf den Sticks auszuführen.
 
@Chris81: Bei Windows XP wurde dies Anfang des Jahres per Patch auch deaktiviert.
 
Wenn man in heutiger Zeit den Autostart noch drin hat, dann kann ich die Sorge nachvollziehen. Das erste was ich mache nach einer Neuinstallation, ist die deaktivierung aller Autostartfunktionen. Was mir allerdings immer noch Ungewißheit beschert, ist die Befürchtung, das USB-Treiber beim Anschließen eine Sicherheitslücke haben und so durch die Firmware oder nachgeladene Treiber auf dem Stick manipuliert werden könnte, habe dazu leider noch keine fachkundige Info/Analyse gefunden.
 
@Gunni72: Bei meiner Mutter und meiner kleinen Schwester habe ich damals auch den Autostart deaktiviert, mir ist es lieber hundert Mal nachschauen zu müssen, weil "die DVD/der USB-Stick nichts macht", als wenn auf dem Computer Malware installiert wird^^
 
Ein USB Datenstick ist nunmal für den Datenaustausch gedacht. Sei es jetzt zwischen 2 Geräten die mir selber gehören oder für andere. PUNKT. Das der Nutzer ihn also in den PC steckt ist ein normales Nutzerverhalten, egal ob es jetzt mein eigener Stick ist, einer aus vermeindlich sichere Quelle oder ein gefundener. Sämtliche Sicherheitsrisiken die mit USB Sticks verbunden sind, kann man also, meiner Meinung nach, höchstens dem jeweiligen Betriebssystem anlasten aber nicht dem Nutzer.
Und btw, "Fachleute"? Zitat Bruce Schneier "Of course people plugged in USB sticks and computer disks. It's like "75% of people who picked up a discarded newspaper on the bus read it." What else are people supposed to do with them?" Richtige Fachleute sind also nicht unbedingt der dieser Meinung...
 
@Lastwebpage: Nur ist bei Zeitungen das Risiko sich zu infizieren nicht so gross, wie seinen Computer mit USB-Sticks zu verseuchen^^
 
Leute, die darauf achten, dass ihre Sticks nicht infiziert sind, vergessen ihre Sticks auch nicht irgendwo.
 
@niete: Niemand verliert oder vergisst etwas bewusst.
 
Werden die Sticks gar nicht formatiert bevor sie versteigert werden? Ohje, dann muss ich darauf achten, nie einen Stick mit persönlichen Daten zu verlieren.
 
@Windows-User: formatieren bedeutet NICHT dass die Daten unwiderruflich gelöscht sind!
 
@Windows-User: Die werden wohl auch nicht gefundene Koffer sauber machen.
 
Warte auch immer nur bein einer externen HDD oder halt USB Stick das des Antivirenprogramm anspringt. :D Einige von den Speichern sind richtige kleine Spielautomaten so oft wieviele Warnungen vom AV da aufblinken :D
 
Na toll, Werbung! Achtung, Achtung alle beisammen! Nicht nur Windows ist unsicher auch MACs, also schön brav Sophos kaufen und nicht das Gehirn einschalten! """Als Windows-Nutzer sollte man nicht glauben, einfach allem vertrauen zu können, was von einem Apple-Freund im Bekanntenkreis kommt", sagte Paul Ducklin""""
Der ganze Artikel stinkt doch nur so nach medienwirksamer Verbreitung von möchtegern News mit Werbung als eigentlicher Absicht!
 
....hört sich an, als seien hiv-infizierte heroin-spritzen verloren gegangen.
 
@weininger: Bitte was?
 
Wundert mich gar nicht. Würde sogar sagen das 66 Prozent noch wenig ist, bei uns an der Uni schlägt der Virenscanner quasi bei jedem USB Stick an.
 
Na und? Ist doch nur Windows Malware.
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