E-Book-DRM treibt alle in Abhängigkeit von Amazon

Durch das Beharren der großen Verlage auf den Einsatz von DRM beim Vertrieb von E-Books schießen diese sich selbst ins Abseits. Diese Auffassung vertritt der Science Fiction-Autor Charlie Stross in einer aktuellen Betrachtung der Lage auf dem ... mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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Vielleicht sollten die Leute der Buchbranche mal mit denen der Musikbranche reden ...
 
@exocortex: ... und beide dann bitte mit der Filmbranche!
 
@exocortex: Spielebranche nicht vergessen!
 
@exocortex: und der gamebrantsche? und am ende kommt nur bei raus, dass die chefs sich einig sind gemeinsam immer weiter zu versuchen bessere kopierschutzmechanismen zu entwickeln und sie werden immer wieder kläglich scheitern und die paar blöden die illegal kopieren weil sie so geil auf spiel/buch/softare/musik sind aber immer behaupten die firmen seien so doof und sie würden es sich eh nich kaufen ziehen alle IT nutzer/entwickler/pokemon mit in die ecke "böser rechtsfreier raum der ausgelöscht werden muss oder totale kontrolle" ?
 
@DataLohr: Bitte formuliere mal ordentliche Sätze, dann weiß man evtl. auch was du meinst.
 
@exocortex: das war absicht, bitte benutz die edit funktion bevor du deinen kommentar kommentierst.
 
@exocortex: Jan Delay hat doch gerade geschrieben wie viel Geld die mit p2p machen (über eine mrd), dieses rum gejammer ist nur show, würde ich sagen
 
@exocortex: "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." (Albert Einstein) -> Erst die Musikindustrie, dann die Filmbranche, dann die Game-Branche, jetzt die Buch-Verlage...
 
Ich möchte meiner Frau einen Reader schenken. Gibt es brauchbare Alternativen zu Amazon? Sie bevorzugt englische Bücher.
 
@emantsol: Yep. Zum Beispiel den sog. "Oyo" (deutsches Produkt), hat nun alle Kinderkrankheiten überstanden (Firmwareupdate hilft). Kann viele Formate, auch ohne DRM, versteht sich. Sony (auch wenn man Sony nicht mag, ist aber so) baut gute E-Book-Reader. Und meine Frau hat sich irgendein Gerät von einem skandinavischen Hersteller (weiß jetzt den Namen nicht mehr) gekauft, mit dem sie sehr zufrieden ist. Die Ausstattung ist natürlich unterschiedlichst, mit WLAN, ohne WLAN, mit Browser, ohne Browser, verschiedene Displaygrößen undsoweiter undsofort. Da muß man ein bißchen tiefer schürfen, um die Vorzüge passend zum Kaufpreis zu finden. Doch alle 3 Beispiele können viele Formate (mit und ohne DRM) und pfeifen auf Amazon (das heißt, sie können Amazon, brauchen aber kein Amazon).
 
@departure: wenn man aber mal den oyo und ein kindle in die hand nimmt stellt man fest, das der oyo zwar eine günstige alternative ist, aber keine wirkliche konkurenz darstellen kann.
 
@departure: Der OYO ist wirklich noch die beste Alternative zum Kindle, aber Amazon KANN ER NICHT. Aber: Es lassen sich sowohl die eBooks von Thalia (OYO-Anbieter) im ePUB-Format und jene von Amazon z.B. mit der Software Calibre ins jeweils andere Format umwandeln. Die Bücher können mit der Software auch gleich auf den Reader übertragen/vom Reader runtergeladen werden. DRM lässt sich aber nur mit weiterer Software/Scripts entfernen.
 
@Bitfreezer: Bitte? Der Oyo ist zwar Preislich die interessanteste Variante, aber technisch ist es einer der schlechtesten.
Bessere Alternativen sind der Sony PRS-T1 und der Kobo, beide haben die gleiche eInk Generation wie der Kindle 4, sind besser ausgestattet und zu bedienen.
Das entfernen des DRM ist leider illegal in Deutschland, d.h. auch keine Alternative. Auf dem Sony kann durch einen Trick (root) auch die Android-Kindle-App installiert werden, d.h. kann man auch die Amazon-Dateien nutzen.
 
@emantsol: Wegen des einen Artikels lässt du dich vom Kindle abhalten? Aber wenn unbedingt eine Alternative, dann passe vor allem darauf auf, dass dieser wenigstens einen eInk und kein LCD/TFT Bildschirm hat. Kurze Erklärung: Bei eInk werden Tintenkugeln via Magnete nach oben/unten bewegt -> Bildschirm braucht nur bei Umblättern Strom und Reader hat so Akku für 1-2 Monate bei durchschnittlicher Lesemenge. Außerdem flimmert nichts (schaut aus wie echtes Papier) und man kann unter direkter Sonne lesen, aber es sind auch Bilder nur in schwarz/weiß/graustufig darstellbar. Bei LCD/TFT flimmtert das Bild und es wird durchgehend Akku verbraucht (Akkulauftzeit über 8h sehr selten zu finden.), dafür aber Farbe und Hintergrundbeleuchtung - hat aber kaum was mit einem eBook Reader zu tun.
 
@emantsol: Wenn es nicht unbedingt ein ePaper-Display sein soll, dann würde ich ein Android-Tablet Empfehlen. Da kann sie dann die jeweilige Reader App drauf installieren (auch Kindle). IPad würde auch gehen. Wenn es unbedingt ein ePaper sein soll kommst du meiner Meinung nach am Kindle nicht vorbei.
 
@emantsol: gäbe da noch den nook von barne & noble, aber wie bereits oben erwähnt kontrolliert amazon 80% des ebook markts - deren auswahl ist einfach ungleich größer als die der konkurrenz
 
@emantsol: Kindle (ist immer noch der beste Reader) + Calibre Verwaltungssoftware (konvertiert verschiedene Ebook-Formate) + Tauschbörsen. Die DRM-Priester haben es nicht anders verdient.
 
Danke für die vielen Tipps! Ich wollte (unabhängig vom WF-Artikel) ein einheimisches Produkt/Unternehmen fördern, aber wenn Amazon das beste Angebot hat, werde ich dort bestellen (wie schon seit Jahren).
 
@emantsol: Auf der Seite http://cme.at/ gibt einige ausführliche Testberichte, die Kindle sind dann doch eher nur im Mittelfeld.
 
@emantsol: Am Dienstag erschien die neue "verbesserte" Version OYO 2. Die ersten Kritiken dazu sind aber leider nicht berauschend:http://cme.at/forum/thalia-oyo-2-t393.html
 
Das ist doch ein Generalproblem. Anstatt Lösungen zu schaffen, die plattformübergreifend funktionieren, bildet sich für jede Plattform faktisch ein Content Monopol. pple hats vorgemacht, Amazon ebenfalls, Microsoft hat mit Windows Phone, Xbox Live ebenfalls ein Content Monopol - aber plattformübergreifend arbeitet nix zusammen. Da lob ich mir Bücher aus Papier, Musik auf CD, die kann ich ohne Fesseln konsumieren und kombinieren wie ich lustig bin.
 
@Rikibu: Sag das der Contentindustrie, DIE wollen ja schließlich DRM!
 
@exocortex: Es geht doch nich gegen DRM, sondern um die "jeder macht sein Süppchen". Contentanbieter müssen das Recht haben ihren Krempel zu schützen, aber was ist so schwer daran, als Industrie, nebst Verlag, Distributoren und Endanwenderplattformen an einem Strang zu ziehen? die sind alle unfähig einen Konsens zu finden, und das is das was ich kritisiere.
Solange wie ich mich mit dem Kauf eines digitalen Endgeräts gleich auf die ganze Produktpalette festlegen muss, damit der digitale Konsum attraktiv wird damit ich meine gekauften Sachen auch anderswo nutzen kann, dann wird das nix... es muss doch möglich sein, plattformübergreifend den Mist anzubieten. Vorher ging das auch.
 
@Rikibu: Ich stimme Dir zu, das Problem für den Kunden ist nicht das DRM - sondern der Lock-In auf bestimmte anbieterspezifische Plattformen/Formate. Nur ist jener - leider für den Kunden - aus Sicht der Anbieter, zumindest derer die es schaffen ihr Plattform erfolgreich am Markt zu positionieren, sehr wünschenswert. Denn ein Kunde wird weiter bei einem selbst einkaufen, statt zur Konkurrenz abzuwandern, für den Anbieter sehr erfreulich. Dann ist es natürlich auch eine Frage der verfügbaren standardisierten Formate mit den gewünschten Eigenschaften - gab es denn schon ein als gemeinsames DRM-geschütztes Format taugliches eBook-Dateiformat, als Amazon sein eBook-Format aufbaute? (ausser vielleicht DRM-geschütztes PDF). Und man kann sagen was man will: Das Amazon-Angebot ist für den Kunden sehr gut (mit eben dem Nebeneffekt des Lock-Ins). Es gibt ja auch alternative eBook-Händler (Libri, Kobo, ...), mit jeweils angebundenen Readern. Für die Buchverlage stellt sich nun die Frage, ob es ihnen schadet, wenn eine einzelne Plattform wie Amazon eine so herausragende Stellung einnimmt. Evtl. schon - ein so mächtiger Händler kann Preisdruck auf seine Lieferanten ausüben. Die "Lösung" lautet dann aber vermutlich nicht "kein DRM", sondern "ein händler-/plattformübergreifendes DRM-geschützes eBook-Format". Nur - welcher Verlag kann es sich inzwischen gut leisten, auf Amazon als Vertriebskanal zu verzichten?
 
@FenFire: verzichten kann man immer, immerhin gibts noch viele Verlage die auf Kindle zb. noch nicht publizieren - das wohl aus gewissen Gründen. Die weitere Frage ist auch, was hat das bilden von Insellösungen und Abschottung gegenüber anderen Mitbewerbern noch mit freiem Markt zu tun? das sind genau wie Benzinpreis, Strom, Automobil usw. usw. alles Monopole... also quasi das Gegenargument für eine freie Marktwirtschaft...
 
@Rikibu: Musik auf CD wurde aber dennoch geschützt, damit z.B. nicht einfach MP3s für den MP3 Player daraus gemacht werden konnten. Es gab nur genug Brenn-Software, welche die Musikstücke dennoch umgewandelt hatte. Aber Recht hast du: Ein eBook Format, dass wirklich ALLE unterstützen wäre ein Hit gewesen...
 
@Bitfreezer: Mit den Windows Media Player lässt sich aus jeder CD, MP3 erstellen. hatte bis jetzt mit keiner CDs Probleme. Egal ob Universal oder Sony Root Kits.
 
Das Gebunde Buch über alles ist immer noch das beste.
 
@Menschenhasser: Zum Lesen - ja, finde ich auch. Allerdings hatte ich noch keinen eInk eBook-Reader in der Hand, die sollen ja auch sehr schön zum Lesen sein. Könnte sein, dass mir ein solcher auch gefiele. Im Regal macht ein Buch was her, besser als ein Reader ;) Dummerweise sind große Buchsammlungen etwas unhandlich (ziehe mal mit kistenweise Büchern um...), das hat dann schon was von Liebhaberei an sich. Ich hätte eigentlich gern meine gesamte in der Wohnung verteilte Buchsammlung zentral auf einer Festplatte, mit guten Sucheigenschaften etc. Und dazu ein hübsches Regal mit alten ledergebundenen Wälzern ;)
 
@Menschenhasser: Oder die HTML-Bücher die es von Galileocomputing gibt.
 
Das ist ja das gleiche Gejammer wie bei der Musik- und FIlm-mafia...heul, wir wollen keine MP3`s, heul, wir wollen ne Sonderabgabe auf alle CD`s und am Ende haben sie doch enorm vom Fortschritt profitiert. Am Ende entscheidet der Käufer und nicht die Industrie. Wenn die Verlage mal bisschen früher geschaltet hätten, hätte Amazon nicht diesen Erfolg. Statt dessen bekämpfen sich die Verlage gegenseitig, anstatt in dieser Sache mal gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Ist doch klar das andere wie Amazon das scharmlos ausnutzen. Amazon war es schließlich die diesen EBookreader Marktreif geschossen haben (Danke an dieser Stelle, ein echter Gewinn für alle die unterwegs sind und schlechte Augen haben. dass war überfällig). Mir persönlich ist das Gejammer der Verlage sowas schei*** egal, die wollten das doch die ganzen Jahre nicht wahr haben und jetzt diese fetten tränen... selber schuld, ääätsch. Dieser Markt steht erst vorm Anfang, da werden noch einige Tränen fließen. Na und?
 
Das Amazon eBook Format hat einen kleinen Vorteil gegenüber ePub. Bei Amazon ist wenn nur Amazon DRM drin, bei ePub gibt es verschiedene DRM-Anbieter. ePub mit Apple-DRM können in der Regel nicht auf Geräten mit Adobe-DRM genutzt werden und umgekehrt. Zwar benutzen die meisten deutschen Händler Adobe-DRM, aber der Otto-Normal-Nutzer sieht nur ePub und kauft dann vielleicht aus versehen eine Datei die er nicht nutzen kann.
 
@floerido: klar, warum einfach wenns auch schwer geht. die Zugangsvoraussetzungen werden künstlich erschwert und dann wird sichgewundert, wieso es sich nich durchsetzt. läuft hier, aber nich da - is natürlich ein super Argument zuzugreifen.
 
@Rikibu: Ich habe ja gesagt, es ist nur ein kleiner Vorteil für den allgemeinen Nutzer. Bei ePub muss er sich noch Gedanken machen welches DRM-Format genutzt wird. Natürlich sind DRM freie Medien schön, nur wenn es nicht möglich ist, sollte es für den Kunden zumindest keine Verwirrung geben. Bei ePub muss er erst mal recherchieren, welches DRM die Datei hat und welche der Reader kann, bei Azw weiß er, es läuft oder läuft nicht. Ich finde ePub mit Adobe-DRM ist vermutlich die für mich am interessantesten und verbreitetste Kombination. Leider stört zB. Apple mit ePub und Apple-DRM über iBooks, es für die Masse interessant zu machen. Der sieht dann die Werbung für iBooks kauft sich ein ePub dort und wundert sich, dass es auf seinem XY-Reader nicht läuft, obwohl er extra in der Beschreibung nachgeschaut hat, ob der Reader es kann.
 
@floerido: oder er bedient sich Werkzeugen, die diesen DRM Scheiß eliminieren, solange man bezahlt hat und das nich weiter verbreitet, halte ich dieses Vorgehen für legitim, denn man schadet niemanden solange man es nich verteilt.
 
Also ich besitze einen Sony PRS-T1 und besitze ausschließlich DRM freie eBooks. Z.B. um die 200 freie Kindle Books (Calibre -> ePub), Microsoft Press PDFs, eBooks vom Libreka eBook Shop (dort kann man nach DRM frei filtern), eBooks von Beam Ebooks und und und ... Klar gibt es dort nicht alles und manches auch eh noch nicht als Ebook. Das gönne ich mir dann (leider) noch in Papierform.
 
Ich finde hier sollten mal die Behörden aktiv werden und dafür sorgen, dass eBooks mit DRM auf allen Geräten laufen müssen. Von mir aus muss man die Hersteller halt zu einem Standard zwingen. Aber dann hätten die Konsumenten die Möglichkeit beim nächsten Kauf sich für irgend ein Gerät entscheiden zu können. Nun müssen sie ja quasi den selben Hersteller wählen, damit sie ihre alten Bücher noch lesen können. Klar wäre es ohne DRM besser für den Konsumenten, aber ich verstehe natürlich schon auch den Wunsch der Verleger, ihre Bücher gegen uneingeschränktes Kopieren schützen zu können.
 
@jackattack: Für Kauf-Medien finde ich DRM völlig überflüssig, für Leih-Medien kann ich es allerdings verstehen.
 
Hm, in Deutschland kostest ein DRM-verseuchtes E-Book nicht viel weniger wie ein Buch aus Papier. Das gedruckte Buch kann ich ohne Probleme weiterverkaufen, DRM-E-Books nicht. Für E-Books muß man sich dann noch zusätzlich einen Reader kaufen für circa 100 Euro. Kurz, wer seinen DRM-Sch.... verkaufen möchte, muss wie in Amerika über den Preis die Kunden locken. Dann klappt das auch. Aktuell können die Verlage in Deutschland ihren DRM-E-Book-Dreck behalten.
 
Nur "Aus Furcht vor Urheberrechtsverletzungen" hat sich die Musikindustrie selbst ein dickes Ei gelegt. Vor fünf Jahren meinten diese PR-Helden, dass es "notwendig" sei, die Musik mit DRM zu versehen. Das sollten die Aasgeier in den Verlagen berücksichtigen.
 
hab mir dieses 99 euro gerät von amazon zugelegt und bin seit dem wieder lesesüchtig. die bücher dürfen ruhig noch günstiger werden. aber ansonsten eine tolle erfindung.
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