Zynga: Massiver Arbeitsdruck führt zu großem Frust

Der Erfolg des Social Gaming-Anbieters Zynga basiert wohl zu einem guten Teil darauf, dass auf die Beschäftigten ein enormer Druck ausgeübt wird. Das bringt aber nicht nur schnelle Produktzyklen und hohe Wachstumsraten mit sich, sondern auch ... mehr... Logo, Online-Spiele, Zynga Bildquelle: Zynga Logo, Online-Spiele, Zynga Logo, Online-Spiele, Zynga Zynga

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der ganz normale wahnsinn also... "dass er die Maschine nicht unbegrenzt auf Überlast laufen lassen kann" - menschen sind halt keine maschinen, sollte bekannt sein...
 
@DataLohr: Nimmt man halt der Gerät...
 
@Digisven: Was für der Gerät sollen ich verwenden? Nicht verstehe was du meinen?
@DataLohr: Leider begreifen das viele Firmen nicht. Die Angestellten werden ausgequetscht bis es nicht mehr geht und dann heißt es auf wiedersehen. Zum Glück gibts aber immer mal wieder Firmen die umdenken und endlich mal was für ihre MA tun.
 
@bigoesi: Na http://www.youtube.com/watch?v=3Mnn9NTDWEI ...
 
@bigoesi: Hab das grad mal ergoogelt, weil ich diese ständigen "der Gerät"-Kommentare in letzter Zeit auch nicht verstanden habe. Jetzt weiß ich auch warum: Ich schaue prinzipiell seit Jahren schon kein TV Total mehr, da mir der Raab schon lange auf die Eier geht...
 
@DON666: Dann kann ich die "der Gerät" Kommentare auch nicht verstehen. Finde diesen Typen auch überbewertet und schaue ihn deshalb auch nicht.
 
@DataLohr: Menschen sind aber leichter zu ersetzen als Maschinen. Und zumindest hierzulande gibt es dank Arbeitslosengeld 2 genug Leute die zu einer solchen Stelle dann gezwungen werden. Dem AA ist es dabei scheissegal wo die Leute hinkommen, Hauptsache es fällt wieder einer aus der Statistik. Währenddessen werden die Drecksäcke von Chefs dann mit Auszeichnungen überhäuft...
 
Saftladen. Und das anscheinend nicht nur hinsichtlich der Produkte und dem Umgang mit seinen Mitarbeitern in Bezug auf Aktienoptionen. Auf dass diese Klitsche schnell in einer Versenkung verschwinden wird.
 
@Corleone: Stimmt. Scheinbar hat der Boss noch nicht erkannt, dass Mitarbeiter etwas anderes als nur ein Kostenfaktor sind. Leider finden diese Kackfirmen immer und immer wieder Mitarbeiter, die sich ausquetschen lassen.
 
@Not-Aus: Leider finden dies Firmen immer wieder Kunden, denen das egal ist.
 
Im Kapitalismus werden Menschen ausgebeutet, na welch Überraschung. Solche Meldungen sind gut und wichtig, leider gibts immernur kurz eine geheuchelte Empörung und dann wenden sich die Leute wieder ihren eigenen Sachen zu und konsumieren fröhlich weiter die Produkte und Dienstleistungen der "angeprangerten" Firmen. Ist gena, wie mit der Meldung betreffs der Blut-Akkus von gestern.
 
@iPeople: da hast du vollkommen recht. Solche Arbeitsbedingungen sind doch alles andere als eine Seltenheit, sondern eher schon normal.
 
@balini: Weil keiner Konsequenzen zieht, deswegen ist es normal geworden. Die Leute freuen sich über Schnäppchen ohen darüber nachzudenken, dass der niedirge Preis immer einen bitteren Beigeschmack hat.
 
@iPeople: Und wieso lassen Menschen sowas über sich ergehen? Es ist nicht allein der Kapitalismus Schuld, eher die Gier der Menschen nach mehr und noch mehr Fortschritt und Wachstum. Unsere stetig wachsenden Ansprüche treiben uns selbst in eine solche Lage. Der Mensch ist nie zufrieden mit dem was er hat, sondern unzufrieden mit dem was er begehrt und eben nicht hat. Im Grunde eine Gute Eigenschaft, die Technologie schafft und uns weiterbringt. Allerdings hat alles auch eine Schattenseite. Des weiteren wäre die Welt auch kaum ein Stück besser, wenn es allen Gut gehen würde und jeder alles hätte. Auch in Schlumpfhausen gibts Probleme ;)
 
@KlausM: Was hat die Befriedigung von Bedürfnissen der Konsumenten mit miesen Arbeitsbedingungen zu tun? Wenn die Firmen sagen würden "Sorry, Konsument, aber der Preis für dies und das kann nicht weiter runter gehen, weil die Leute, die das zusammenbasteln ja auch von etwas leben müssen" anstatt durch noch mehr Lohndrückerei und ausquetschen einen Vorteil auf dem Markt zu erringen, würde das ein anderes Bewusstsein hervorrufen.
 
@iPeople: Nein würde es nicht, weil der Konsument am liebsten alles kostenlos haben möchte zur Befriedigung seiner Bedürfnisse. Und ist erst mal das eine Bedürfnis gestillt, ergibt sich direkt ein Neues. Nennt sich dann wohl Gier, ohne die wir nicht menschlich wären. Des Weiteren würd ein solcher Hersteller auf dem Markt nicht überleben, wenn er nicht grad ein Monopol hätte. Den Preis bestimmt der Konsument, nicht der Hersteller.
 
@KlausM: Nicht ganz, es gibt eine Untergrenze, die nur durch Lohndrückerei und dementsprechende Arbeitsbedingungen unterschritten werden kann. EINE Firma würde untergehen, wenn alle anderen es machen, aber wenn es keiner machen kann, dann müsste der Wettbewerb woanders ausgteragen werden. Und offenbar bin ich keimn mensch, ich habe die von Dir beschriebenen Bedürfnisse nicht.
 
@iPeople: Die hat niemand...aber irgendwie scheint das System zu funktionieren. Ich zahle auch gern mehr, aber in der heutigen Zeit...schau dir die Entwicklung an. Des weiteren wenn man die Preise anheben würde, ich glaub kaum dass die "Arbeitnehmer" etwas davon hätten...zunächst werden die dicken Fische noch fetter. Der Mensch an sich (wenn nicht qualifiziert) wird eben als Rohstoff angesehen...ist der eine verbraucht, gibts genügend Ersatz. Traurig aber war und allen wird eingeflösst. ..KONSUMIERT. Habe letztens noch einen Bekannten getroffen, kein Geld auf der Seite, aber Haus gekauft und dickes Auto...dafür jeden Tag 14Std. kloppen? und keine Widerworte geben? Man muß es halt über sich ergehen lassen. Und wofür? 30 Jahre Urlaub im Garten und täglich Angst um den Job. Es liegt häufig nicht nur an den Menschen an sich auch wenn deren Verstand abschaltet, aber die Drahtzieher hinter solchen Geschäften, sind wesentlich schlimmer. Ich könnt als Markler nicht ruhig schlafen, jemanden ohne Eigenkapital ein Haus anzudrehen, wobei ich noch seine finanzielle Situation kenne. Aber ich schweif vom Thema ab. Alles in einem eine Folge der menschlichen Gier eben.
 
Kann das eigentlich sein das die diese Betriebe ähnlich übertrieben gehandelt werden wie die StartUp Unternehmen vorm zerplatzen der Internerblase Anfang der 2000er. 2.25 Milliarden für ein Studio das nen Uralt-Spielkonzept aufs Handy portiert und seit dem kaum was neues geleistet hat und dessen Spiele für 1-2€ auf den Minibildschirm kommen. Selbst beim Moorhuhn waren die damals nicht sooo übertrieben großzügig.
 
@Mudder: Es geht nicht darum, was hergestellt wird, sondern um die Gewinnerrwartung. Und richtig, so können Blasen entstehen und platzen. Aber machen wir uns nichts vor, das Volk hat doch damals mitgemacht. Ich weiß nämlich noch, wie sich einige Kollegen immer wieder über Neuen Markt unterhalten haben und diese und jene Firma. Wer clever war, konnte damals eine Menge Kohle einsacken.
 
Wer oder was macht "Zynga"?
 
@mschatz: Nicht mehr ganz up2date in der IT was? ;)
 
@Guttenberg: Naja, Gott sei Dank besteht die IT nicht nur aus Gaming und Social Networks.
 
@mschatz: Ich finde schon wichtig einen gesamten Überblick in seinem Bereich zu haben, klar muss man nicht alles wissen, aber Zynga ist schon ein großer Player in dem Business.
 
@Guttenberg: In meinem Business oder Bereich offenbar nicht, sonst würde ich die Firma wohl kennen. Es gibt soviele (große) Firmen die irgendwas von Software herstellen, die du nichtmal glaubst das es die gibt. Ein "Subunternehmen" von Facebook muss ich nicht kennen.
 
@Guttenberg: Eine Mittelmäßige Firma mit einem Mittelmäßigen Produkt ist nicht das maß aller Dinge in der IT und muss auch nicht gekannt werden!
 
@BadMax: Eine Firma die 90% der Zielgruppe der 14-29 Jährigen kennt und vor allem Frauen, als IT Mensch nicht kennen? Naja viel Erfolg Euch weiterhin.
 
@Guttenberg: Free to play, pay to win. Die moderne Form der Klingelton-Abzocke. Solche Frmen braucht man nicht kennen und schon gar nicht unterstützen.
 
Tja, endlich bekommt mal ein Unternehmen die Quittung für sein Verhalten gegenüber den eigenen Angestellten.
 
@tim-lgb: Jeder ist ersetzbar und die quittung bekommt allein der arbeitnehmer.
 
Bei Zynga sind nicht nur die Arbeitnehmer ersetzbar, die Kunden auch. Mir ist keine andere Firma bekannt, wo auch bei den Kunden, also in diesem Fall die Spieler, ein dermaßen hohes Kommen und Gehen herscht. Wirklicher Support, Bugfixes usw. sind da kaum vorhanden, daher springen viele Spieler laufend ab. Auf der anderen Seite gibt es aber jeden Monat ein neues Zynga Spiel (mit z.B. teilweise genau den selben Fehler). Was mich am meisten daran wundert, ist der Punkt, dass, meines Erachtens, der Zenith völlig neuer Facebooknutzer schon überschritten ist. Wenn ich außerdem davon ausgehe, dass die meisten Spieler nicht so blöde sind nach dem vierten, glücklosen, Versuchs ein zynga Spiel längere Zeit zu spielen, das fünfte neuen Zynga Spiel zu probieren, komme ich irgendwie zu dem Schluss, dass die offiziellen Zahlen die Znyga so angiebt, schlicht und ergreifend gelogen sind. Das dieses dann auch Rückwirkungen auf das Betriebsklima hat, wundert mich in keinster Weise.
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