Krebs-Scharlatan will Blogger mundtot machen

Mehrere Blogger aus dem englischsprachigen Raum haben in den letzten Wochen und Monaten Drohungen von einer angeblichen Krebs-Klinik in Texas erhalten. Angeblich würden sie diffamierende Inhalte verbreiten, die der "Burzynski Clinic" Schaden zufügen. mehr... Burzynski Clinic Burzynski Clinic

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Find ich gut so! Gebt Scharlatane keine chance. Solche "Ärzte" sollten für ihre falschen Versprechungen ins Gefängnis wandern. "100.000 Dollar im Jahr"..ich glaube mein Schwein pfeifft!
 
@PC-Hooligan: Willkommen beim wf Stammtisch.
 
@balini: zumindest hat mein Beitrag noch was mit dem Thema zu tun ;)
 
@PC-Hooligan: Balini ist bestimmt ein alternativer Krebs-Doktor. ^^
 
@balini: pc hooligan hat doch recht. die meisten alternativen sind abzocker, möchtergern mediziner, die leere versprechen machen, um schwer kranken das geld aus der tasche ziehen.
 
@balini: Was soll der Schwachsinn denn?
 
"Die betroffenen Blogger gehören zum Umfeld der Skeptiker-Szene" ... Das man diese Pappnasen überhaupt für Voll nimmt und darauf anspringt wundert mich schon.
 
@DennisMoore: das ist doch das gleiche wie die Impfgegner in Deutschland, klare Fakten werden ignoriert aber wenigstens ist man dagegen :)
 
@DennisMoore: immerhin hinterfragen sie etwas und wollen Fakten sehen ;)
 
@DennisMoore: Pappnasen...soso...
 
@DennisMoore: Warum muss man die Leute aus der Skeptikerszene gleich als Pappnasen bezeichnen? Nicht dass ich ein besonderer Freund solcher "Szenen" wäre ... mir ist alles was in irgendeiner Art und Weise ideologisiert wird oder dogmatisch daher kommt suspekt, aber eine gesunde Portion Skepzis kann nicht schaden ... erst recht nicht, wenn es um Figuren wie Burzynski geht ... es ist doch völlig in Ordung und auch legitim auf gewisse Ungereimtheitenin Bezug auf sein Wirken hinzuweisen ... ich halte mich besser mal mit meiner Meinung zu seiner Person zurück, sonst bekommt WF auch eine e-mail von Marc Stephens ...
 
@pessoa: Ist Pappnasen schlimm? Skeptiker sind IMHO genauso nötig wie Verschwörungstheoretiker.
 
@DennisMoore: Ich mag mich in der heutigen Gesellschaft nicht mehr so gut auskennen, aber seit wann sind Skeptiker etwas Schlechtes?
 
@Windows-User:
Leute hinterfragen prinzipiell zu wenig, daher finde ich es gerechtfertigt, gar nötig solche Nachrichten zu veröffentlichen und zu verbreiten, in welcher Form auch immer!
Das sich solche Heuchler wie die oben genannten Doktoren auf den Schlipps getreten fühlen und mit dreisten Methoden versuchen, die Autoren einzuschüchtern zeigt doch deutlich, dass man nes mit Betrügern zu tun hat.
 
@DennisMoore: Aus dem Artikel geht hervor, dass die eingesetzten Medikamente keine Zulassung haben und die Wirksamkeit nicht nachgewiesen wird. Darauf hinzuweisen scheint mir ein erheblich wichtigerer Beitrag für die Gesellschaft zu sein als Menschen in höchster Not auch noch die Taschen zu leeren.
 
@wunidso: Ach, es gibt so viele Methoden und Tinkturen deren Wirksamkeit nicht durch Studien belegt, nicht von den Kassen bezahlt werden und auch keine Zulassungen haben. Trotzdem schwören viele Leute darauf weil sie ihnen geholfen haben. Daher finde ich es nicht richtig, dass Blogs einfach so dagegen stänkern. Wenn man Zweifel hat, dass Betrug stattfindet, sollte man das anzeigen und den Behörden überlassen. Üble Nachrede in Blogs hilft keinem.
 
@DennisMoore: Üble Nachrede, siehe $186 StGB - stark verkürzt eine Form der Beleidigung, genauer ehrverletzende Tatsachenbehauptung, die nicht nachgewiesen werden kann.

Nun sind die angewendeten Therapien aber nachweislich in der Fachwelt als fragwürdig und unwirksam angesehen, damit kann es sich nicht um eine unwahre Tatsachenbehauptung handeln.

Davon abgesehen, in USA gibt es vergleichbare Gesetzgebungen, siehe hier - http://www.expertlaw.com/library/personal_injury/defamation.html - Die Hürden damit vor Gericht durchzukommen sind aber deutlich höher als in D, weshalb es ja auch in der Sache nicht zur Klage gekommen ist, da keine Chance in der Realität damit durchzukommen.
 
@wunidso: Nur weil die Fachwelt nicht glaubt dass die Therapie nicht funktioniert, haeißt das noch lange nicht dass sie wirklich nicht funktioniert. Die Fachwelt meinte damals auch Contergan wäre ein super Schlafmittel und hätte keine Nebenwirkungen. Und was war?
 
@DennisMoore: Darum geht es hier aber nicht. Die Blogs haben eine Warnung verbreitet, dass die Wirksamkeit der Therapie nicht nachgewiesen ist. Das ist Fakt, kann auch nicht bestritten werden da der Nachweis der Wirksamkeit von der Krebsklinik bisher nicht erbracht wurde. Folglich kann die Warnung auch nicht ungesetzlich sein und verboten werden. Wenn Du gerne an Wundermittel/Wunderheiler glauben möchtest ist das vollkommen ok. Wenn Du aber anderen verbieten möchtest vor Wundermittel/Wunderheiler zu warnen ist das nicht mehr ok, da kann aus Unkenntnis eine Menge Schaden entstehen. Jeder der es möchte kann dann immer noch für sich entscheiden ob er lieber der Wissenschaft vertraut oder nicht. Ist noch gar nicht so lange her die Geschichte mit Jobs, der auch erst alternativen Behandlungsmethoden vertraut und dies hinterher mächtig bereut hat.
 
@wunidso: Die Blogs haben spekuliert und Schlüsse gezogen die sie nicht belegen können. Sie stützen sich darauf dass die Fachwelt meint, dass die Methoden nicht funktionieren können. Das sind aber auch nur Meinungen. Au?erdem: Dass die Wirksamkeit der Therapie bereits nachgewiesen ist behauptet übrigens auch keiner. Nicht mal die Klinik selbst. Wovor wurde also "gewarnt"? Davor dass es eine Studie zu einer Behandlungsmethode gibt, die möglicherweise funktioniert, möglicherweise aber auch nicht. Das Problem ist eben, dass die Skeptiker sich nicht an reine Fakten halten, sondern darüberhinaus spekulieren und sich öfters auch mal verrennen. Darum schrieb ich auch, dass sie für mich genau so nötig sind wie Verschwörungstheoretiker.
 
@DennisMoore: Wie Du zu diesen Aussagen kommen kannst ist mir ein komplettes Rätsel, hast Du die beiden verlinkten Seiten überhaupt gelesen? Unter diesem Link (aus einem der Artikel) kannst Du ein Gerichtsurteil nachlesen, aus dem hervorgeht dass Dr. Burzynski wegen seiner Behandlungsmethode schon 1994 wegen Betrugs verurteilt wurde - ftp://www.ca5.uscourts.gov/pub/93/93-02071.CV0.wpd.pdf - Einen Blogger mit so handfesten Belegen mit einem Verschwörungstheoretiker zu vergleichen ist doch ein bisschen arg mutig.
 
@DennisMoore: Wie immer: jemand hinterfragt etwas, von der die Allgemeinheit ausgeht es ist so, und wird sofort als Verschwörungsfanatiker, Freak, Pappnase oder sonstiges abgestempelt. Sehr gut!
 
@DennisMoore: Ich habe vor 15 Jahren meine Mutter durch Krebs verlorgen und die ganze Leidensgeschicht mitbekommen. Im Nachgang betrachtet, kann nur die weitentwickelte Schulmedizin mit all der jahrzehnte langen Erfahrung helfen...wenn überhaupt. Alles Alternative ist nicht belegbarer Hokuspokus, welcher die Betroffenen nur Geld kostet und nichts bringt. Denk noch mal über deine Aussage nach!
 
In diesem Zusammenhang eine Petition: http://goo.gl/ENkvS Die Mitschreibung ist zwar schon beendet, aber der Gegenstand an sich sollte für einige interessant sein: bisher existiert keine Dokumentationspflicht für Heilpraktiker wie für normale Ärzte
 
@zwutz: Was wohl aber auch kommt da die heilpraktiker immer noch nicht ernst genommen werden. leider in meinen augen denn selbst ein guter schulmediziner greift auf einen heilpraktiker zu wenn er nicht so verbohrt ist und meint nur die schulmedizin sei das einzig wahre. Und es soll sogar ärzte geben die auch noch ein studium zum heilpraktiker machen um den mix aus beiden zu haben stell dir das nur vor. Es gibt genug fälle wo der schulmediziner nicht helfen kann jedoch der heilpraktiker schon. Die chemokkeule ist natürlich immer schön einfach und hilft auch wenn es nur gegen die symptome hilft. Was ich aber für eher verwerflich halte. Siehe cortison und ähnliche präparate. Oh keine schmerzen mehr aber die ursache ist nicht bekämpft und auch keineswegs eine heilung durch cortison zb.. Da fragt man sich auch wer ist denn da der scharlatan?! Der arzt der so einen mist verschreibt oder der heilpraktiker der von so etwas abstand nimmt oder doch der patient dem das alles vollkommen egal ist?
 
@Carp: Es gibt kein Heilpraktikerstudium, die meisten sind medizinische Laien. Ärzte, die sowas für voll nehmen, nehm ich nicht für voll und ein Heilpraktiker kann bei exakt nichts helfen. Von keiner der dort angewendeten Behandlungsmethoden ist eine Wirksamkeit nachgewiesen (nein, wirklich nicht; im Gegenteil)
 
@zwutz: Haha das glaubst du doch selber nicht was du da sagst oder? Werd du mal richtig krank und dann reden wir weiter wer da die scharlatane sind und wer nicht. Wenn du meinst es ist kein studium ok für mich ist mehrjähriges lernen und das weiterlernen eben ein studium. Nicht jeder kann bwl studieren weil er nicht weiß was er sonst machen muss und dann taxifahren. Wenn das für dich mehr studium ist als heilpraktiker zu werden dann denkst du halt so. Ich für meinen teil sehe das etwas differenzierter! P.S.: Und du wärst der erste den man garantiert mit einem placebo abspeisen könnte von einem studiertem arzt in einer studie über die zb. wirksamkeit von placebos ;). Die die am lautesten schreien sind meist die die man mit traubenzucker in "pfizer farben und formen " heilen kann. Denn man vergesse nicht das ganz viele angebliche krankheiten viel mit der psyche zu tun haben. Ist genau wie dieses teufelszeug ritalin. Klar schön einfach für den arzt das kind unter adhs abzutun. Die ursache liegt meist ganz wo anders und da hilft auch sowas nicht. Naja jeder muss wissen was er für richtig hält. Ich denke ein gesunder mix aus beidem also arzt und heilpraktiker ist gut. Ich habe zb. nur noch wenig vertrauen in die schulmediziner da die mich letztes jahr fast verrecken lassen haben aber das ist eine andere sache...
 
@Carp: Mach dir nichts draus. Viele wollen nicht wissen was es alles noch an Wegen gibt die teilweise viel besser zu sein scheinen als die "Schulmedizin". Meine Schwester hat mal ihren ältesten Sohn mit Kolloidalem Silber behandelt. Als der Arzt sagte dass diese Halsentzündung nur durch Kortison zu behandeln sei. Der Arzt war der Meinung es werde Monate dauern die Entzündung zu bekämpfen. Meine Schwester schaffte das in exakt 8 Tagen. Mit Kolloidalem Silber. Der Hammer ist aber dass es vor ein paar Jahren in der Apotheke noch erhältlich war und jetzt nicht mehr. Damals wurde dazu geraten es bei Halsentzündungen und entzündeten Verletzungen regelmässig als Spülung anzuwenden. Die Pharmalobby hat ihren Beitrag dazu auch leisten wollen indem sie dafür gesorgt haben dass Kollodiales Silber nur noch als Desinfektionsmittel über den Chemiehandel erhältlich ist, mit dem Hinweis man solle es mit Schutzhandschuhen gebrauchen und keinesfalls mit der Haut oder Schleimhäuten in Berührung kommen lassen. Kolloidales Silber ist in keinster Weise ätzend oder gesundheitsgefährdend. Es ist nur der beste Bakterien- und Virenkiller den die Welt je gesehen hat (neben Feuer). Das scheint der Pharmalobby, die Antibiotika verkaufen will aber nicht zu schmecken.
 
@zwutz:
In diesem Fall (Klinik von Dr. Burzynski in Houston, Texas) ist keine Rede von Heilpraktikum. Dr. Burzynski ist praktizierte Arzt und Biochemiker mit Doktortitel. Er behandelt die schwersten unoperativen Fällen von Gehirntumoren bei 28% Heilungsrate (klassische Medizin - unter 1%Heilungsrate). Seine Terapie ist DNA/RNA- bzw. gen-orientiert und hat keine bekannte Nebenwirkungen im Gegensatz zu der offiziel zugelassenen Methoden (Bestrahlungs- oder Chemoterapie). Er benutzt sog. Antineoplastons die aktivierende Wirkung auf tumor-suppressive Gene haben sollen.
Seine Terapie befindet sich jetzt in der II Phase der von FDA angeordneten klinischen Prüfung. In vorherigen Jahren wurde durch Pharma-Konzerne eine Diskreditierungskampanie gegen Dr. Burzynski eingeleitet, zum Glück ohne Erfolg.
 
@pmp54: Ok, mal anfangen. Burzyinski hat keinen Doktortitel. Die angegebene Uni hat nach eigener Aussage keinen Titel vergeben und eine Dissertation ist auch nicht auffindbar. Streichen wir den Doktor also erstmal. Seine Therapie hat derzeit, wen wunderts, keine nachgewiesene Wirksamkeit. Die Ergebnisse seiner Studien, die eine Wirksamkeit belegen sollen, konnten nicht nachvollzogen werden. Gilt also erstmal als unbewiesen. Dafür sind schon Todesfälle als Folge seiner Therapie aufgetreten. Kann zwar auch bei herkömmlichen Therapien auftreten, dafür haben die eine nachgewiesene Wirksamkeit. Die Studie dauert deswegen noch an, weil die Mittel nicht zugelassen sind und nur innerhalb von Studien verabreicht werden dürfen. Und so wies aussieht, ist die Sache mit "praktizierender Arzt" auch nicht mehr lange aktuell. Nächstes Jahr wird darüber entschieden, ihm die Approbation zu entziehen. Wenn die Wirksamkeit wirklich so hoch wäre, wäre es auch kein Problem, dass in einer richtigen Studie nachzuweisen. Die kamen aber bisher ausnahmslos zu gegenteiligen Ergebnissen. Wenn es eine positive Studie gäbe, hätte er auch kein Problem damit, Geldgeber für eine Zulassung zu finden. Und zu guter Letzt kommt noch das verdächtige Verhalten, jeden Kritiker durch Klagen mundtot machen zu wollen. Er erfüllt eigentlich sämtliche Kriterien eines Scharlatans. Ich befürworte es, auf diesem Gebiet ernsthaft und intensiv zu forschen. Aber es gibt einfach zu viele, die mit der Angst und der Hoffnung erkrankter Menschen spielen und ihren eigenen Profit daraus ziehen wollen. Deshalb sollte man gerade bei derartig heiklen Themen wie der Krebsbehandlung dreimal so kritisch sein, gerade, wenn die Methode umstritten ist.
 
@zwutz: OK. Also nur den Pharma-Konzernen ist es erlaubt die Gewinne im "Krankheitsbusiness" zu machen... natürlich.

"...es gibt einfach zu viele, die mit der Angst und der Hoffnung erkrankter Menschen spielen..."

Du solltest mit der Leuten sprechen, die Dank dieser "umstrittenen" Terapie noch leben.
Sprich mit denen, die auf sehr seltene, unheilbare Krankheiten leiden - unheilbare, nur weil sie selten sind. Kein Business für Pharmaindustrie.
 
@pmp54: Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass nur die Konzerne Gewinn machen dürfen. Und da nicht nachgewiesen werden kann, dass die Leute wirklich nur durch diese Therapie gesund wurden (allein die Tatsache, dass sie danach nicht mehr krank waren, reicht da leider nicht; gerade, wenn auf jeden Genesenen wahrscheinlich 100 kommen, bei denen es nichts geholfen hat), brauch ich auch mit niemandem zu reden, vor allem, da deren Aussage dann eh ziemlich sicher immer die gleiche sein wird
 
@Carp:
Schade, dass es nur wenige Menschen mit deiner Ansicht gibt.
Entweder ist Zwutz 16 Jahre alt und trollt hier einfach gerne, oder er hat ernsthaft keine Ahnung von Heilpraktikern, geschweige denn alternativen Heilmethoden.

Was er hier verzapft, ist blanker Hohn!!!
Jeder der (wie ich damals) erkrankt ist und den die achso tollen "normalen/echten Ärzte" abgestempelt haben und der durch die neue Medizin / alternative Behandlungsmethoden DOCH geheilt wurde, weiß diese zu schätzen.
 
@DaSoul: Welche Methode wurde bei dir eingesetzt und wo ist die Studie, die deren Wirksamkeit belegt. Ist ja schön, dass es dir wieder gut geht, aber der eingesetzten Behandlungsmethode ist es sicherlich nicht zu verdanken. Auch Placebos "heilen", auch wenn es reiner Zucker ist, also gilt deine Erfolgsgeschichte erstmal nicht. Ich konzentrier mich auf Fakten, und die spricht gegen Heilpraktiker. Die seltsam hohe Wirksamkeit z.B. von Homöopathie rührt nicht durch die Globuli. Das ist auch nur reiner Zucker (oder Alkohol, je nachdem). Hier hilft vor allem, dass sich der "Arzt" Zeit für den Patienten nimmt (jeder Homöopathie-Behandlung geht ein eingehendes Gespräch voraus). Und glaub mir, ich hab genug Ahnung von Heilpraktikern. Gerade deswegen ist Skepsis angebracht. Bei der eigenen Gesundheit ist man lieber mal zu skeptisch als den falschen zu vertrauen. Aber da bisher keine dieser alternativen Behandlungsmethoden durch Studien belegt wird hat sich das mit dem Vertrauen eh erledigt
 
@zwutz:

Ich hatte Krebs. Und im Gegensatz zu euren tollen Ärzten, die einem sagen "der einzige Ausweg ist eine Chemo Therapie" an der man einfach nur ELENDIG ZU GRUNDE GEHT(!), hat mir die neue Medizin geholfen OHNE Chemo.

Ich bin weder Arzt noch Experte und völlig egal, welche Heilmethoden verwendet wurden, mir wurde gesagt, es gäbe keine andere Möglichkeit, ausser der Chemo.
Das ist schlichtweg Patientenbetrug!

Und selbst wenn, wie du sagst, ich meinen Krebs durch Placebo, also im Endeffekt selber geheilt habe(Heilpraktiker etc. ist ja schließlich alles Quatsch) DANN ist das ja wohl noch umso krasser.
Ich hab auch das Gefühl, du warst nie richtig krank und in der Situation, wo es wirklich um dein Leben geht...dann sind dir nämlich irgendwelche scheiß Studien egal..dann geht es darum, zu leben!!!
 
@DaSoul: Es ist ganz einfach. Wenn ein Heilpraktiker ein Wunderheilmittel gegen Krebs hat, das kein Arzt bisher kannte, dann kann er damit richtig reich werden. Wenn das Zeug wirklich wirkt, ist es auch einfach, eine entsprechende Studie in Auftrag zu geben und danach das Zeug an Pharmazie-Konzerne zu verkaufen. Da stellt sich mir aber die Frage, warum es dennoch kaum Wirksamkeitsstudien dieser Mittelchen gibt. Und wenn es welche gibt, ist deren Methodik mindestens zweifelhaft. Ich weiß nicht, was bei dir angewandt wurde, weil du die Info weiterhin unterdrückst, aber vll war es auch ein Mittel, dass sich eben gerade noch in solch einer Studie befand. Vll war es auch ein Mittel, dass in 95% der Fälle schwere Nebenwirkungen hat und deshalb von keinem Arzt ernsthaft in Betracht gezogen wird.. Das schlimme an Heilpraktikern ist nämlich, dass sie keinen Nachweis darüber führen müssen, ob sie dich über eventuelle Gefahren informiert haben. So bleibt im Zweifelsfall die Nachweispflicht bei dir. Du weißt ja nichtmal, ob du schon gesund bist. Krebs kann, selbst wenn er richtig behandelt wurde, nach Jahren wieder ausbrechen. Vll hat dein Heilpraktiker nur kurzfristig "geheilt" während dir die Chemo zumindest für einen deutlich längeren Zeitraum den Ärger vom Hals geschafft hätte. Sry, aber wenn es um meine Gesundheit geht, verlass ich mich lieber auf gesicherte Methoden. Für Experimente ist mir mein Leben zu schade
 
@zwutz:

"Das schlimme an Heilpraktikern ist nämlich, dass sie keinen Nachweis darüber führen müssen, ob sie dich über eventuelle Gefahren informiert haben."

medizinische und juristische Fakten dazu:

Der Patient muss über seine Krankheit, den medizinischen Befund, die beabsichtigte Therapie und deren Risiken aufgeklärt werden. Nach der Rechtssprechung gilt, dass auch ein therapeutischer Heileingriff grundsätzlich eine Körperverletzung darstellt. Diese ist jedoch dann nicht strafbar (weil gerechtfertigt), wenn der Patient in den Eingriff eingewilligt hat. Rechtswirksam einwilligen kann der Patient aber nur in etwas, das er genau kennt und daher auch von seinen Risiken beurteilen kann. Deshalb muss der Patient genau so informiert werden, damit dieser in der Lage ist, im vollen Bewusstsein dessen, was auf ihn zukommt, eine freie und selbstverantwortliche Entscheidung treffen zu können. Hinsichtlich der verwendeten Medikamente muss der Heilpraktiker seinen Patienten über Dosis, Unverträglichkeiten und Nebenfolgen informieren."

weiter heißt es:

"Diagnose, Therapie, Beratung und Aufklärung sind für jeden einzelnen Patientin schriftlich zu dokumentieren (Dokumentationspflicht s. Artikel 4 Nr. 5 BOH), auch im Eigeninteresse des Heilpraktikers, damit auch er im Falle einer strafrechtlichen Verfolgung oder einer Schadensersatzklage Nachweise für sein der Sorgfaltspflicht entsprechendes Verhalten hat. Aber auch der Patient hat einen Anspruch auf diese Dokumentation und auf die Einsichtnahme in diese Aufzeichung"

Also erzähl hier keinen Mist!!!
 
@DaSoul: Ohja, Faktenschlacht. Jetzt verstehen wir uns. "Die Heilpraktikerschaft besitzt seit 1945 kein rechtlich verbindliches Standesrecht mehr. Im Jahre 1992 wurde die ursprünglich verbindliche Berufsordnung mit entsprechenden Änderungen von den sechs großen Heilpraktikerverbänden als Satzungsrecht mit verbandsinternem Geltungswillen für die Mitglieder beschlossen.
Da jedoch die BOH nicht einheitlich für alle Heilpraktiker gilt, besitzt sie auch keine rechtliche Bindungswirkung.". Your turn
 
@zwutz:
Das Problem ist, dass praktisch nur Pharma-Konzerne in der Lage sind alle 4 Phasen der klinischen Prüfungen durchzuführen. Eine Phase kostet ca. 150 Mio. Dollar. Für eine Privatperson oder eine kleine Klinik ist das fast unmöglich.
Wenn es um sog. gesicherte Methoden geht .... Schau mal welche Nebenwirkungen Bestrahlungs- oder Chemoterapie hat, besonders bei Gehirntumoren. Mann stirbt nicht an Tumor selbst sondern an Nebenwirkungen - Leukemie, Nierenversagen, Leberschaden oder Beschädigung des Nervensystems.
 
Klasse weiter so !! ich wäre sogar glatt bereit die Seiten von den Jungs zu Spiegeln :)
 
Ich weiß nicht so recht wie ich zu dem Thema stehen soll. Einerseits hilft die Schulmedizin den meisten Menschen. Andererseits: "Gesundheid ist viel Wert, aber damit lässt sich nicht viel Geld verdienen". Auch Alternativmedizin wie Akupunktur etc. haben schon viele ans Ziel gebracht, warum also auch nicht die Methode von dem Klinikum in Texas? Ein Versuch ist es doch wert. Oder hab ich den Text einfach nicht verstanden?
 
@!Mani!: Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen "von der Schulmedizin nicht voll anerkannt" (Akupunktur) und "wissenschaftlichem Unfug" (Antineoplaston-Therapie). Eine Akupunktur-Behandlung kostet sicher auch nicht 100.000$ pro Jahr...
 
@!Mani!: Natürlich ist es einen Versuch wert, wenn eine Methode aber nach vielen Jahren immer noch keine Studien vorweisen kann, die die Wirksamkeit bestätigen ist Skepsis angesagt. Außerdem kommt mir der Preis der Behandlung doch sehr hoch vor, immerhin können die Kosten für den Arzt doch nicht so gewaltig sein, aber da kann ich mich auch täuschen. Zum Thema Akupunktur: Bei welchen Krankheiten wird diese überhaupt eingesetzt? Ich hab mich nie wirklich mit dem Thema beschäftigt, da ich ohnehin kaum zum Arzt gehe und sich mir daher die Frage "Alternativ oder Schulmedizin" gar nicht stellt, denn wenn ich Behandlung brauche so ist es meist etwas ernsthaftes, wo mir nur die Schulmedizin helfen kann^^
 
@!Mani!: Akupunktur ist auch nur Scheinmedizin, genauso wie andere Placebos. Übrigens ist deine Einteilung Schulmedizin/Alternativmedizin zwar leider weit verbreitet, aber trotzdem falsch. Es gibt Medizin. Das ist das Zeug, das dich gesund macht. Egal ob das Omas Kräutertee, oder Bayers Kopfschmerztablette ist. Hauptsache es hilft erwiesenermaßen. Wenn nicht, dann ist es auch keine Medizin (auch keine alternative). Da Akupunktur erwiesenermaßen _nicht_ hilft (evtl Heilungseffekte kommen nicht durch die Nadeleinstiche), ist es auch keine Medizin.
 
@zwutz: Endlich mal jemand hier, der das ohne Wenn und Aber ganz konsequent realistisch betrachtet. Danke! Dass so viele Leute in unserer "aufgeklärten" Zeit an derlei Hokuspokus glauben bzw. sowas auch nur ansatzweise ernst nehmen, erstaunt mich immer wieder.
 
@zwutz:

Ohne mich jetzt groß darüber verbal aufzuregen...armer Mensch...armer armer Mensch.
Aber hey, irgend woher müssen die Leute ja kommen, die die Milliarden der Pharmaindustrie in den Arsch blasen für "richtige Medizin".
 
@DaSoul: Sry, entweder du argumentierst mit Fakten (wie z.B. anerkannten Studien über die Wirksamkeit alternativer Heilmethoden), oder du trollst dich. Scheinbar hast du nämlich von Medizin weniger Ahnung als du denkst
 
@DaSoul: Wie kommst du dazu jemanden, der stichhaltige Beweise liefert und Argumente hat, in einer Diskussion als armen Menschen zu bezeichnen. Immerhin nennst du NULL Argumente die ihn entkräften könnten.
 
@!Mani!: Du hast die News nicht gelesen ? Der Fall ist doch klar wie Kloßbrühe , ein "Scharlatan" will unheilbare Menschen nur Ausnehmen wie eine Weinachtsgans . Ausserdem gibt es Null geheilte Krebspatienten in seiner Klinik und seine Methoden sprechen auch eine eindeutige Sprache, er vermarktet sich wie ein Spammer und stellt sich keiner Kritik.
 
@~LN~:

unheilbar?

Da kennt wohl jemand Hamer nicht.
 
Absolut faszinierend, wieviele Menschen sofort an eine wunderheilende Krebsmedizin glauben, aber nicht an ein A..loch, das mit dem Leid anderer sein Geld verdient. Wieviel Fälle der ersten Kategorie stehen wohl denen der zweiten gegenüber?
 
Ihr denkt so beschränkt das ist echt unglaublich.

Wenn ein Mensch geheilt wird, egal ob durch:

Schulmedizin, Homöopathie, alternative Heilmethoden und und und...wieso, wieso braucht ihr für jeden Scheiß eine Studie, wenn es einfach nur darum geht, einem Menschen zu helfen???

Seid ihr getauft? Geht ihr in die Kirche? Gibts eine Studie die belegt, dass Gott existiert? Gibt es irgendwelche "wissenschaftliche" Fakten dazu?

Oh wie? etwa nicht mhhh. Aber das ist doch gesellschaftlich akzeptiert.

Wenn ich krank bin (richtig krank, Krebs etc.) und mir etwas hilft bzw. mich heilt, ist das UNWICHTIGSTE überhaupt, ob es dazu eine Studie oder sonstwas gibt.

Ich nenne es arm, weil sich die Leute geradezu sträuben, etwas zu probieren.
Zwutz würde sich wahrscheinlich lieber mit Chemo vollpumpen lassen, sodass ihm Haare ausfallen, sein Körper einfach nur zerstört wird, anstatt eine alternative Heilmethode zu probieren. Und das nur, weil es (eventuell) keine Studien etc. dazu gibt. DAS meine ich, DAS ist arm.

Er hat offensichtlich keine Ahnung, was und wie teils "Medikamente wirken", was für abartige Nebenwirkungen tolle schulmedizinische Medikamente haben. Denn, wenn er solche Erfahrungen gemacht hätte, Nebenwirkungen am eigenen Körper erlebt hätte DANN, würde er anders über alternative Heilmethoden denken.

"Danach ist man immer schlauer" triffts hier wohl am Besten, ich war früher genauso, wäre fast gestorben, nun weiß ich es besser.

Um das nochmal deutlich zu machen, ich sage nicht, dass die allgemeine Schulmedizin komplett Mist ist, ich will nur darauf hinweisen, dass es hier und da bessere Alternativen gibt...weitaus bessere, die dem Körper weniger Schaden. Man muss nicht einen Teil des Körpers(oder den gesamten) schädigen um einen anderen zu heilen.
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