Groupon-Aktie legt dramatischen Sturzflug hin

Die Schnäppchen-Seite Groupon ist vor gerade einmal knapp drei Wochen an die Börse gegangen und schlug sich dort anfangs auch ausgezeichnet. Diese Woche folgte aber ein dramatischer Absturz, die Aktie fiel sogar deutlich unter den Ausgabepreis. mehr... Schnäppchen, Rabatt, Groupon Bildquelle: Groupon Schnäppchen, Rabatt, Groupon Schnäppchen, Rabatt, Groupon Groupon

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Mich wundert das nicht wirklich. Ich frage mich ja, wessen besch*uerte Idee das war das Unternehmen an die Börse zu bringen.
 
@pandamir: Die brauchten schlicht Geld... kein Wunder bei dem Geschäftsmodell. Und genug Deppen sind auf die Blase reingefallen; relatives Glück hatte der, wer Montag früh noch Kasse gemacht hat.
 
@rallef: das war keine blase sondern ein ganz gewöhnlicher Börsengang der von mehr als den üblichen Medien beworben wurde und daher auch erstmal erfolgreich startete. Nun regelt sich einfach nur wieder alles. Groupon war noch nie viel wert wie es die Medien gern verbreiten weil sie den konzernsprechern alles abkaufen.
 
@addumied: gehyped, viel zu hoher Ausgabekurs, Absturz nach Ablauf der Spekulationsfrist... wie würdest Du "Blase" definieren?
 
@rallef: Wofür brauchen die Geld? So wie ich das Geschäftsmodell verstehe kriegen die eine Provision von den Rabatten, die die anderen bereitstellen. Der Kapitalbedarf beschränkt sich doch damit praktisch auf eine Homepage mit URL und ggf. etwas Werbung.
 
@LaberLu: Das interessiert mich auch! Natürlich noch die Mitarbeiter, die das ganze an die Unternehmen ran bringen, aber weiß hier jemand, wo die großen Ausgaben dieser Unternehmen landen? Ich verstehe nicht, weshalb sie solche Verluste machen. Bei Facebook und Konsorten konnte ich mir die Frage mit Serverkapazitäten selbst beantworten, aber bei Groupon fällt mir nicht viel ein. Bitte ein Profi :)
 
@LaberLu: "Etwas" Werbung... so kann man es auch ausdrücken ;-) Sie leben davon, dass möglichst viele Interessenten mit möglischst vielen Anbietern zusammen kommen, da ist irrsinnig viel Werbung erforderlich. Ihr scheint keine Vorstellung davon zu haben, wieviel so eine Werbekampagne kostet, ein Selbstläufer ist das nicht. Entwurf und Betrieb einer solchen Onlineplatform gibt es auch nicht für 3,fuffzich wie bei 1+1. Und Risikokapital ist teurer als ein Kredit für eine anerkannte seriöse Firma. Allein die Tatsache, dass sie so tief in den Schulden stecken, ist der Beweis, dass sie ein Refinanzierungsproblem haben.
 
@rallef: Natürlich ist gute Werbung nicht gerade billig. Aber trotzdem sehe ich Werbung von denen relativ selten. Apple z.B. scheint da wesentlich mehr zu investieren. Aber bei diesem Geschäftsmodell fällt das Risiko in meinen Augen geringer aus. Eine herkömmliche Firma die irgendwelche Produkte herstellt kann es sich meistens auch nicht leisten keine Werbung zu buchen. Statt (meistens zusätzlich zu) der Homepage kommt noch Gewerbefläche und das Risiko, dass ihre Produkte keine Nachfrage haben und auf den Produktionskosten sitzen zu bleiben (die Groupon nicht hat).
 
Die Börse ist halt eine Dirne, man bezahlt dafür, ge*umst zu werden... ;-)
 
da hat wohl jemand ne Groupon-Groupon-Aktien-Aktion gemacht und nich aufgepasst ;-)
 
@Stefan_der_held: Damit konnte man ja nicht rechnen ;)
 
Huch wer hätte das gedacht? Das ein tief in der Verlustzone steckendes Unternehmen welches noch nie gewinn erwirtschaftet hat nur eine übermäßig aufgepumpte Seifenblase sein könnte? Das hätte ich jetzt nicht erwartet. In Anbetracht der Tatsache das eigentlich so gut wie keines der so gehypten Web2.0-Unternehmen überhaupt jemals gewinn eingefahren hat könnte man doch glatt auf den ketzerischen Gedanken kommen das es sich hierbei auch nur um die .com-Blase2.0 handelt. Die Besitzer von Facebook&Co sollten sich beeilen und solange es noch was zu holen gibt schnell ein paar Milliarden an der Börse raushauen bevor alle Investoren abspringen und die Serverparks nach der Zwangsversteigerung nur noch Microsoft Azure und Amazon EC2 Cloud-Dienste berechnen.
 
@master_jazz: Gut geschrieben. Facebook kannst du jedoch aus den untergehenden Web2.0-Diensten ausschließen. Es wird sich noch sehr lange halten, aber mindestens so lange, bis etwas im ähnlichen aber besseren Aspekt es ablöst. Facebook, und vielleicht auch wenige andere ähnliche Dienste, werden niemals untergehen, höchstens jedoch abgelöst werden -- und sogar die Ablösung wird noch so lange dauern, dass man ordentlich Geschäfte bezüglich der Börse machen kann.
 
Auch diese Blase wird platzen. Ein System bei dem ich erst bezahlen muss, um einen Rabatt zu bekommen ist einfach nur pervers.
 
@Humbert: Nicht verstanden? Rabatt bedeutet, dass Du die Ware oder Dienstleistung billiger bekommst als sonst, dass Du was geschenkt bekommst.
 
Die Unternehmer haben bestimmt schon vorgesorgt und ihr Vermögen auf den Cayman Islands vergraben. Naja, wobei ich noch darauf warte bis die Blase um die Social Networks platzt (Facebook, Twitter usw.)
 
Hahah, Quasi Gutscheinwochen für Aktienkäufer... alles muss raus...
 
Die Börse ist langfristig ein verlustgeschäft
 
@Menschenhasser: Nee, die Börse ist langfristig ein neutrales Geschäft. Die einen machen Verlust, aber das Geld ist ja nicht weg. Es liegt dann oft bei den Banken und anderen Bankern. Und wenn die Banken mal verlieren bezahlen wir es mit Steuergeldern.
 
@LaberLu: Das Geld kann an der Börse sehr wohl im Nichts verpuffen.
 
@mlodin84: Das Geld im nichts verpuffen kann bezweifel ich. Das ist genauso wie Masse einfach so verschwinden zu lassen. Physikalisch unmöglich. Masse wird immer umgewandelt (in Energie oder andere Materie) und Geld wechselt nur seinen Besitzer. Verschwinden kann keines von beiden.
 
@LaberLu: Du kannst Geld nicht einfach mit Energie vergleichen. Energie kann im Gegensatz zu Geld weder erschaffen, noch vernichtet werden. Einen Geldschein kann ich z.B. jederzeit verbrennen und ihn damit aus dem Umlauf nehmen. Du hast natürlich recht, dass beim klassischen Aktienkauf Geld einfach nur von einer Person auf die andere umverteilt und somit nicht vernichtet wird. Allerdings haben Börsen sehr starken Einfluss auf die Konjunktur von Staaten und auf die Inflation und können zumindest indirekt Geld vernichten.
 
@mlodin84: Geld kann auch nicht ohne weiteres erschaffen werden. Die Vorraussetzung, die ein Zahlungsmittel erfüllen muss um genutzt zu werden ist die Beschränktheit des Angebotes. Wenn die EU immer wenn sie mal irgendwo was bezahlen muss einfach neue Euros herstellen würde, würde ich mich in Gold oder so bezahlen lassen, aber ganz sicher nicht in Euro. Geld vernichten würde bedeuten, dass ein gewisser Teil des Geldes entwertet wird. Ich persönlich sehe keinen Fall, in dem das angestrebt werden könnte außer eine unkontrollierte Inflation bei der sowieso alles zu spät ist. Aber kannst mich ja gerne eines besseren belehren.
 
@LaberLu: Ich denke deine Energie-Analogie ist durch meinen vorherigen Kommentar bereits widerlegt. Dass Geld erschaffen (unter Auflagen oder nicht spielt keine Rolle) und auch vernichtet werden kann habe ich auch bereits geschrieben. Z.B. die USA haben in den letzten Jahren immer wieder zusätzliches Geld gedruckt (http://www.welt.de/finanzen/article3114092/US-Notenbank-gibt-sich-Lizenz-zum-Geld-drucken.html).
 
@mlodin84: Ich bezog mich auch nur auf das verschwinden lassen. Das man Geld nicht erschaffen kann hab ich nie behauptet. Zumal eine Inflation von ~2% sogar angestrebt wird. Du hast gesagt Geld könne verschwinden. Ich bezweifel das immernoch.
 
Groupon macht hohe Verluste und ich glaube das wird sich bei dem Geschäftsmodell nie ändern. Die Tatsache das die Aktie überhaupt gestiegen ist, ist schon merkwüdig. Das Ding wird einen ähnlichen Weg gehen wie LetsBuyIt.com. Riesen-Hype, in einigen Jahren einfach vergessen worden. http://de.wikipedia.org/wiki/Letsbuyit.com
 
@Doso: Ich habe mich genau etwas anderes gefragt....Wieso machen die Verluste? Gerade bei diesem Geschäftsmodell! Die Kohle kommt doch fast von alleine.
 
@Doso: Hab ich nie von gehört. Von Groupon habe ich auch erst gehört als sie an die Börse gegangen sind und ich hier davon gelesen habe. => fehlendes Marketing.
 
war doch klar, wer da als anlegen noch drauf reinfällt soll aus dem aktienmarkt aussteigen. es ist doch bekannt was mason mit sein firmen macht. croupon wird auch demnächst wieder weg sein vom markt.
 
Heute bei Groupon: Darmspülung xD
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