IT-Branche in "hausgemachter Vertrauenskrise"

Die IT-Branche zeigt nicht genügend Verantwortung für die Folgen ihrer Innovationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 798 Managern, die die 'Financial Times Deutschland' gemeinsam mit Microsoft Deutschland durchgeführt hat. mehr... Microsoft, Ceo, Ralph Haupter Bildquelle: Microsoft Microsoft, Ceo, Ralph Haupter Microsoft, Ceo, Ralph Haupter Microsoft

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Aha. Ich dachte immer die Manager interessiert es nur, wie man das Ganze so billig wie möglich bekommen kann. Ein Weltbild bricht zusammen...
 
@karstenschilder: Auf jeden Fall würde ich einem IT-Unternehmen noch mehr vertrauen als den meisten Banken !
 
Wem kann man denn heute noch mit ruhigem Gewissen vertrauen?
 
@CoF-666: Am Wenigsten denen die sagen: "Vertrauen Sie mir, ich weiß was ich tue"
 
@jigsaw: Sagte das nicht auch Sledge Hammer kurz bevor er die Atombombe auf eigene Faust entschärfen wollte und dabei Chicago in die Luft jagte?
 
Leider hat die IT-Branche ihr vertrauen durch all diese Pannen und Machenschaften verspielt. Irgendwann rächt es sich halt wenn man den Enduser nur noch ausspioniert und ihn mit Spam und geklauten Kreditkartendaten abstraft. Warum wird nicht von Anfang an auf die Datensichereit geachtet wenn man einen Dienst anbietet der Sensible Kundendaten Sammelt. Sowas sehe ich als selbstverständlich an.
 
was heißt denn hier positive Folgen der Gesamtwirtschaft? Fakt ist, die IT Entwicklungen der letzten Jahre, namentlich Smartphone, Tablet, Netbook genannt, sind zwar technisch tolle Sachen, aber sie führen notwendige Dinge wie Work-Life Balance ad absurdum, da der Kunde denkt, dass ich nun 24 Stunden am Tag für ihn da zu sein habe. Schieße ich quer und setze mich durch, fühlt sich König Kunde der sich oft nicht wie ein König benimmt, angepisst und is nur am maulen. von surrealen Vorgaben für Projekte und Preisvorstellungen mal ganz abgesehen. Klar, Gesamtwirtschaftlich betrachtet isses natürlich das ewige Wachstum das die Bosse immer mehr antreibt zu expandieren, noch fetter zu werden, aber wo bleibt die Verschnaufpause? Schaltest du mal dein Handy aus um mal Ruhe zu haben, sitzen Engelchen und Teufelchen doch wieder auf der Schulter und predigen dir das für und wider deines Handlens. Ein wirkliches Abschalten nach Feierabend ist gar nicht mehr drin, egal wie sehr man sich das vornimmt. Hier fängt doch aber die Verantwortung von Unternehmern an? Aber gut, in Zeiten vom arbeitsmarkttechnischen bzw. personellen Überangebot kann man Leute natürlich ausnutzen, sie abwracken, ihnen nicht die nötige Ruhe und Entspannung gönnen, damit sie eben nicht mit 30 Jahren zum Systemfall Burnout werden. Der Grund warum über Risiken und Gefahren nicht gesprochen werden darf, ist das ungeschriebene Gesetz, dass man sonst gewisse Produkte nicht mehr verkauft kriegt. Das ist doch mehr oder weniger alles Vetternwirtschaft und somit ein Abhängigkeitsverhältnis. Manager die wirklcih so ein schlechtes Gefühl bei IT haben, haben ihre personellen Aufgaben nicht erfüllt, die haben offenbar die falschen Leute eingestellt... und wieder fällt das was ein Manager so wahrnimmt auf die kleinen zurück, die letztlich den Kopf für alles hinhalten müssen. Auch nicht gerade ein dankbarer Schachzug. Schuld sind ja nie die Manger sondern andere...
 
@Rikibu: Sorry, das hört sich aber sehr nach Burn-out an...
 
@Rikibu: Ich stimme Dir im Wesentlichen zu. Denn: Nun hat man also eine Umfrage durchgeführt unter 798 Managern, die die 'Financial Times Deutschland' gemeinsam mit Microsoft Deutschland gemacht hat. Prima! Aber wer befragt nun die Mitarbeiter, ob die das genauso sehen. Die fragt mal wieder keiner! Und wenn die 798 Managern beklagen, dass die IT-Branche nicht genügend Verantwortung für ihre Innovationen übernimmt ist das eine interessante Feststellung. Und die führt zu der Frage, wer soll dann Regelungen und Verantwortung im IT-Bereich übernehmen? Wenn die Einen nicht und die Anderen nicht, bleibt nur der Staat mit Gesetzen und Verordnungen. Aber dann schreien ja alle wieder, um Gottes Willen nein! Das ist der Tod der freien Forschung, der Tod der freien Marktwirtschaft, der Tod des Unternehmertums, der Tod unseres Wohlstandes usw... usw...!
 
lächerlich. Technologie ist nur so gut wie der, der sie benutzt. Und wenn das Budget gekürzt wird mangelt es entweder an der Kompetenz oder zumindest an der nötigen (Arbeits-)zeit, das darf keinen wundern.....
 
So lange im IT-Bereich am guten Personal gespart wird, wird das auch nichts gescheites werden. Mitlerweile werden nur noch Zeitarbeiter ran geholt, selbst Systemhäuser arbeiten schon teilweise ähnlich wie die Zeitarbeitsfirmen. Die holen sich teilweise Leute ins Boot die mal auf einer Computerbild geschlafen haben, aber nicht die richtige Ahnung haben, aber hauptsache billig.
Die Leute werden aus Kosten gründen nicht mal mehr weiter gebildet und arbeiten für Niedriglohn. Wer geht denn da noch hin um bildet sich auf seine eigenen Kosten fort, wenn das Geld grade so zum Leben reicht.
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