Wikileaks: Gerichtstermin für Bradley Manning steht

18 Monate nach seiner Verhaftung hat der US-Soldat Bradley Manning nun einen Termin für den Beginn seines Gerichtsverfahrens erhalten. Manning steht im Verdacht, der Whistleblower-Plattform Wikileaks zahlreiche Dokumente aus den Militär- und ... mehr... Wikileaks, Whistleblower, Bradley Manning Bildquelle: US Army Wikileaks, Whistleblower, Bradley Manning Wikileaks, Whistleblower, Bradley Manning US Army

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Hm wenn Sie es schaffen die Todesstrafe wegen Hochverrat abzuwehren ist es schon ein großer Erfolg. Jedoch glaub ich nicht das er nochmal auf freien Fuss kommt. Eigentlich ein echter Held.
 
@Xiu: Fuer die einen ein Held - fuer andere ein Verraeter. Ich kann dir noch bestimmt 20 Personen aufzaehlen fuer die das gleiche gilt. Und ich wette DU findest nicht dass sie Helden waren
 
@-adrian-: Kommt immer darauf an, aus wessen Sicht man das sieht.
 
@CoF-666: Richtig. Und Objektiv gesehen hat er Dokumente die unter Classified laufen an die Offentlichkeit weitergegeben. In der Wirtschaft wuerden sie alles drum geben ihn zu ruinieren. Als Soldat und angestelter einer Armee sollte man dich da 3x ueberlegen was man tut
 
@-adrian-: Für mich eindeutig letzteres
 
@-adrian-: Interessant wie manche sich hier den Faschismus herbeiwünschen.
 
@-adrian-: Na dann leg mal los. Ich bin gespannt.
 
@Xiu: Der Typ ist kein Held, sondern eine Pfeife. Er wollte mit seinen Aktionen protzen (über die aktionen kann man denken was man will. Ich denke dass Whistleblowing Unrecht verhindern kann) und kassiert jetzt dafür die Quittung. Wer so etwas macht, darf noch nicht mal seiner Mutter gegenüber auch nur Andeutungen machen. Übrigens weiss ich nicht, ob ein ganzes Leben im Knast so toll ist ...
 
Eigentlich ist er ja selber Schuld wenn er darüber schreibt was er getan hat. Ich glaube wer alleine nur den Namen Wikileaks im Internet benutzt wird von der NSA überwacht. :D
 
@philip992: damals war wikileaks noch nicht in den medien. erst durch manning ist die ganze sache ins rollen gegangen
 
Richter und Rechtsprechungen, welche die Möglichkeit nutzen, einen Menschen töten zu lassen sind für mich keine Richter sondern Mörder!
 
@Remotiv: nicht generell, aber in diesem Fall ja.
 
@Remotiv: Mord ist immer der falsche weg
 
@GibtEsNicht: würde ich nicht pauschal sagen
 
Ist zwar nicht schön aber er ist selber schuld. Ich halte von Wikileaks gar nichts, da es Leute in Gefahr bringt und Staatsbeziehungen verschlechtern kann. Sowas gehört nicht an die öffentlichkeit. Meint er wirklich mit veröffentlichen dieser Geheimen Dokumente hat er irgendwas verändert. Jetzt redet doch kein Mensch mehr über Wikileaks und die sind eh pleite. Meiner Meinung nach ein Tropfen auf den heißen Stein. Der hätte seine Energie sinnvoll einsetzen sollen.
 
@GibtEsNicht: Und du meinst, um die Staatsbeziehungen steht es besser, wenn man mit Geheimniskrämerei sein Misstrauen zum Ausdruck bringt?
 
@karstenschilder: glaubst du das ist nur bei den Amerikanern so. ja, weil du kannst nicht immer alles öffentlich machen was du denkst
 
@GibtEsNicht: Du siehst doch gerade, was jetzt hier bei uns so alles über die rechtsradikale Szene aufgedeckt wird. Hätte irgendein "Beamter" oder "eingeschleuster Informant" mal früher was der Presse gesteckt, hätte man vielleicht einige Morde verhindern können. Geheimdienste, Polizei usw. müssen streng kontrolliert werden und wenn das nicht passiert und die "Sicherheitsbehörden" nicht mehr richtig funktionieren, ist es schon gerechtfertigt, geheime Informationen öffentlich zu machen.
 
@GibtEsNicht: Die urspruengliche Idee hinter wikileaks war gut und richtig. Das Problem ist eher die Person die dahinter steht. Assange betreibt wikileaks zu seinem Ruhm. Die Idee von wikileaks braucht jemanden, der im Hintergrund bleibt und nur die veroeffentlichen Informationen sprechen laesst und sollte nicht Mittel zum Zweck sein. Aber es ist natuerlich nicht so, dass generell alles veroeffentlich werden sollte. Leute duerfen nicht in Gefahr gebracht werden sodass jedes einzelne Dokument im Vorfeld begutachtet werden muss.
 
Ich denke ein paar Mal lebenslänglich wäre ok. Dann hat er schön viel Zeit darüber nachzudenken ob es wirklich ne gute Idee war sein Land zu verraten.
 
@DennisMoore: Er ist angeklagt, nicht verklagt
 
@zwutz: Rechnest du mit Freispruch? Für Verrat? In Amerika? ... *prust* Das wird mindestens 1x lebenslänglich.
 
@DennisMoore: Ja, aber das ist dann die Entscheidung des Gerichts, nicht deine. Aber ich seh grad, dass dein Kommentar wohl sarkastisch gemeint war. Hoffe ich.
 
@zwutz: Nein, er war ernst gemeint. Das was er gemacht hat sollte sich nicht wiederholen. Da braucht es ein abschreckendes Beispiel. Wundert mich eigentlich, dass er nicht als Terrorist angeklagt wird. Wäre in Amerika sicherlich ne Option. Mehr kann man ja eigentlich nicht gegen den Staat arbeiten als seine Geheimnisse zu verraten.
 
@DennisMoore: Er hat nichts gemacht. Noch wird es ihm nur vorgeworfen.
 
@zwutz: Er hats doch schon so gut wie zugegeben. "Einmal soll sich Manning einem Sicherheitsspezialisten der US-Regierung, Adrian Lamo, in einem Chat anvertraut haben. Drei Tage später informierte Lamo US-Staatsschützer, die den Chat mitverfolgten. Manning offenbarte, dass er die Daten auf eine CD gebrannt und als Musik-Videos von Lady Gaga beschriftet habe" ... Case closed.
 
@DennisMoore: ändert nix.
 
@DennisMoore: Die Typen im Bundestag verraten Tag für Tag Deutschland. Regst dich aber nicht so sonderlich drüber auf oder?
 
@ryul: Kann ich nicht erkennen dass da irgendwas verraten wird.
 
@DennisMoore: Man muss erstmal abwarten, ob er wirklich schuldig ist. Es koennte immernoch sein, dass er in besagtem Chat einfach nur angeben wollte. Sollte sich im Laufe des Verfahrens herausstellen dass er tatsaechlich die Geheimnisse gestohlen und weitergegeben hat waere eine lebenslaengliche Strafe verdient.
 
@Valfar: unter dem militärischen Fakebegründungs-Deckmäntelchen gehaltene "Geheimnisse" sind aber sehr oft keine sondern veröffentlichenswerte Untaten. Sollen die div. eben nicht machen, kanns auch keine nachgelagerten Probleme geben. Um Grunde hat Manning nur den Fehler gemacht zu tief und zu kräftig im ekelerregende Sumpf der selbstherrlicher Militärdenkweise zu stochern: Denn dort gilt bekanntlich: wir (Das Militär) dürfen erstmal grundsätzlich alles und das was wir eigentlich nicht durften aber trotzdem durchgezogen haben, ja das wird zum Glück eh keiner erfahren. Das klappt deswegen so gut, weil wir beschließen durften, das gefälligst keine Militärkrähe der anderen das Auge auszuhacken hat oder es gibt was mit der ganz ganz großen Keule. Wie man am Verrat seines Chatpartners sieht, ist der militärische Zusammenhalt aber wohl doch nicht so toll. Grundsätzlich gesehen würde mich auch interessieren, ob (s)ein "drüber reden bzw. chatten" deswegen geschah, weil Manning drauf vertraute, meinte drauf vertrauen zu dürfen: Wikileaks WIRD (gesetzt den Fall er war überhaupt der Lieferant) meine gelieferten Infos pedantisch aussieben. Irgendwie frage ich mich aber auch, wieso sich die Militärs so anstellen, das sie durch veröffentlichen von sowas auf einmal mehr als sonst gefährdet sind. Jeder der dort hingeht/mitmacht/mitmarschiert ist doch sowieso damit einverstanden, das sich die Chance getötet zu werden massivst erhöht. Mitgegangen mitgehangen eben..
 
@DerTigga: Ich rede von Manning jetzt so, als wenn er tatsaechlich schuldig ist, also bitte nicht falsch verstehen: Manning hat nicht nach Leichen im Keller des Militaer gesucht und diese ausgegraben, sondern er hat willkuerlich als geheim eingestufte Daten gesammelt und sie weitergegeben, ohne sie zu ueberpruefen. Ihm war es also egal, ob er seine Kameraden gefaehrdet, ob er seinem Land schadet oder ob er Taetern schaedet, ob er Opfern schadet, ob er Unbeteiligten schadet oder ob er den 3. Weltkrieg ausloest. Es kann gut sein, dass er einfach nicht darueber nachgedacht hat. Aber das waere kein Grund fuer milderne Umstaende.
 
@Valfar: Mir ist beim Lesen deiner Antwort folgender Gedanke durchs Hirn geschossen: (immer gesetzt den Fall, er war es überhaupt) hatte er denn überhaupt die nötige Manpower, hatte er die nötige Zeitspanne eines völlig unüberwacht/unbeobachtet seins, für eine solche Sichtung bzw. Überprüfung ? Klar lässt sich das nur sehr bedingt nachprüfen. Ich halte es aber für sehr gut möglich, das er da sehr hektisch bei war. In der Art: ich hab da Material in der Hand, das, bei Veröffentlichung an geeigneter Stelle, dafür geeignet ist, hier beim Militär etwas zum "guten" zu drehen oder zumindest einiges was "falsch" läuft zu stoppen oder wenigstens auszubremsen. Und bevor man ihn im Besitz oder eben bei der Sichtung davon erwischt und damit diese Chance auf "Besserung" unwiederbringlich vertan ist: lieber husch husch raus und weg damit ..hin zu Wikileaks. Möglicherweise verknüpfte er aber damit auch die Hoffnung, das viel viel hilft. In der Art, das er alles nur greifbare zusammengerafft hat weil er dachte, das es durch die bzw. eine Veröffentlichung nen Riesengroßen Knall tut und sich an seinem Alltag bzw. seinen permanenten Ängsten und Sorgen sehr viel ändert. Sozusagen dieses: "ich muss hier raus... "das" ..wird mir dabei helfen, das zu schaffen" Wegen jenerwelchen berühmt berüchtigten Feigheit vor dem Feind oder neumodisch ausgedrückt: Fahnenflucht oder ähnlich schlimmen Wortfindungen und darauf basierenden "Rechtsprechungen" sind schließlich schon weit mehr Menschen in ähnlicher Position wie er zu nennen wirs mal: (irreparablem) Schaden gekommen worden. Von daher glaub ich auch, das da ein größerer Haftschaden kommen wird..
 
@DerTigga: Er haette die Dokumente nicht selber sichten koennen, aber das macht es doch nicht besser. Er verraet Gehemnisse ohne zu wissen was er verraet und was er damit anrichtet (sowohl Positives als auch Negatives). Er nimmt einfach alles in Kauf.
 
Es wird Zeit, dass die richtigen Verbrecher ins Gefängnis kommen. Da sind einige Politiker und Manager, die wirklich Schaden angerichtet haben und Menschen auf dem Gewissen haben. Bradley Manning hat das Richtige getan und allein die Tatsache, wie unmenschlich lange er OHNE Anhörung festgehalten wurde, sollte jemandem zu denken geben. Das gleiche gilt für Julian Assange.
 
Merke: in einem chat nicht zuviel singen :D
 
Die Wahrheit hat noch keinem geschadet, es sei denn, man will sie nicht hören...
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