Sean Parker: Zweite IT-Blase könnte bald platzen

Der Internet-Investor Sean Parker, (Mit-)Gründer von Napster und Facebook, ist der Meinung, dass auf die US-amerikanische IT-Industrie große Probleme zukommen. In den nächsten beiden Jahren könnte eine Blase - wie schon vor elf Jahren - platzen. mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, IT, Erde Internet, IT, Erde Flickr

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Soll heissen, das Google und Apple Aktien plötzlich 200% Einbüssen könnten?
 
@Edelasos: Nein, die Großen würden maximal ihre Investitionen verlieren, die Kleinen jedoch ihre Existenz...
 
@Emulgator: Dann sind die Kleinen selbst schuld. Die eigene Existenz so auf das Spiel zu setzen, wird nun mal bestraft. Nicht immer den anderen die Schuld geben.
 
@coolbobby: so etwas können nur fabrikantensöhne und idioten schreiben ... die kleinen - sind meist angestellt - kriegen einen "hungerlohn" und sollen sich damit krisensichere sachen kaufen (imobilien etc) ??? aber die für die gearbeitet wird - die können sich mehrere (krisensicherere) standbeine aufbauen ... das wort spitzenposition kommt daher - das nur wenige die spitze einer pyramide besetzen können ... die masse steht unten - und kann nur raufschauen ...
 
Oh Mann, und das mitten in der Hochkonjunktur... EDIT: und hier was für die Minus-Spender: http://www.youtube.com/watch?v=JAReq4WMmqI
 
Ich teile seine Meinung.
So genannte Analysten bewerten Facebook mit 60 Mrd. und Twitter mit 10 Mrd. Dollar. Diese Unternehmen sind zwar in aller Munde, werfen aber momentan keine oder nur geringe Gewinne ab. Twitter hat mal gerade einen Jahresumsatz von 45 Millionen Dollar. In Deutschland würde man Twitter dem Mittelstand zuordnen.
Diese Bewertungen sind krank. Die Jungs sollen erst mal solide Gewinne vorweisen.
Die Situation ist vergleichbar mit Sportvereinen/-clubs. Jeder kennt sie, aber Geld lässt sich damit nicht verdienen.
 
@Lemi: und am Ende könnte sogar Google der Gewinner sein. Twitter und Facebook werfen wie du sagst keine/geringe Gewinne ab. Ein Platzen der Blase könnte die Existenz von beiden bedrohen. Google hingegen verdient ordentliches Geld und könnte am Ende die Nutzer für Google + gewinnen.
 
@Lemi: Wäre ja auch fast schon soweit gewesen, und mit ein bis zwei Jahren liegt er nicht ganz falsch. Stichwort: Groupon. Das "Schneeballsystem" ging ja schon jetzt vor dem Börsengang nicht mehr auf. Um überhaupt noch genügend Kunden (Gutscheinanbieter) zu gewinnen, muss Groupon Horden an "Drückerkolonnen" losschicken, die den Laden in die Miesen zieht.
 
"Kapital geht verloren" - das beruhigende ist ja, das Kapital ist nicht wirklich weg, sondern es hat halt nur ein anderer. Das sind die Spielregeln: wer es gut findet, wenn man selbst kassiert, darf sich nicht beschweren, wen stattdessen jemand anderes Kasse macht. Also schon mal das Stop-Loss kalkulieren...
 
Apple ist so lange 382 Mrd. wert, bis die Menschen erkennen, dass die eigentlich auch nur normale Geräte bauen und man kein iPhone zur Steigerung des Selbstwertgefühles braucht. Ich glaube vor diesem Tag hat Apple schreckliche Angst. Was ist bei Facebook 100 Mrd. wert...? Wenn Firmen (hoffentlich) mal erkennen, dass personalisierte Werbung eher schlecht als recht funktioniert und Nutzerdaten nicht mehr so begehrt sind...was ist Facebook dann noch? Es bleibt ein Freundeforum mit nervigen FarmVille-Anfragen. Es gibt noch viel mehr Blasen...die irgendwann platzen werden
 
@Addicted2mame: Ich glaube Apple wird das Problem lösen, in dem sie das iPhone für 50-100€ günstiger verkaufen. Sie haben schon mal eine Blase überlebt ;)
 
Aha. So sieht also der Miesling aus, der den wahren Gründer (neben Zuckerberg) quasi ausgeschalten hat.
 
So what? Was wäre daran schlimm, wenn unvernünftig gepushte Unternehmen wieder verschwinden? Marktbereinigung von Zeit zu Zeit ist doch was gutes.
 
Wer zwischen den Zeilen liest und sich die aktuelle Marktlage zu Gemüte führt, erkennt: Die Großen werden immer größer und die Kleinen sterben aus. Schaut euch mal um.
 
der mann hat recht.
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