Google Music und Artist Hub starten in den USA

In der Nacht auf heute hat Google Music die Betaphase verlassen und den Streaming-Dienst offiziell gestartet, zumindest in den USA. Der Dienst erlaubt kostenpflichtige Musik-Downloads, aber auch den Upload von 20.000 eigenen Songs in die ... mehr... Musik-Streaming, Musikdienst, Musikverwaltung, Google Music Bildquelle: Google Musik-Streaming, Musikdienst, Musikverwaltung, Google Music Musik-Streaming, Musikdienst, Musikverwaltung, Google Music Google

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Wieso geht das eigentlich in Deutschland nicht? Urheberrechte liegen schließlich beim Urheber und die GEMA kann nur mit Zustimmung der Urheber etwas unternehmen.
 
@LaberLu: tja. Die GEMA hat sich aber vertraglich bei den meisten Urhebern diese Zustimmung schon geholt. Und selbst wenn ein Künstler nicht bei der GEMA ist, liegt die Beweispflicht darüber beim GEMA-Kunden (in dem Fall Google)
 
@LaberLu: Die einzelnen Länder haben in der Regel auch eigene Label-Verwaltungen (im Sinne von eigenständige Firma) und andere Rechtssprechung. Theoretisch kann die Warner Music Group Germany auch sagen: Im Gegensatz zur Warner Music Group (USA) erlauben wir das hier in Deutschland. Ist eher unwahrscheinlich weil die Büros trotzdem dem Mutterkonzern angehören doch theoretisch wäre dies möglich.
 
@LaberLu: brauchst du nur www.pandora.com aufzurufen, das WAR auch mal ein recht brauchbarer Musikdienst, um z.b. vergleichbare Künstler zu finden.
 
Artist Hub kann sicherlich interessant für den einen oder anderen sein. Wenn es nicht zu einem abgespeckten Myspace verkommt...Genrell ist es auch nicht schlecht die Musik auf anderen Geräten zu streamen. Ist aber zumindest für mich nichts^^
 
@Strudel: Naja ist schon vorteilhaft wenn man mit dem Smartphone unterwegs musik hoeren will oder am PC daheim und nicht 2x den gleichen Datenbestand auf einem physikalischen Datentraeger vorhalten muss. Dann kannste ggf auch beim Kumpel daheim deine Musik streamen wenn du auf ner privaten Feier bist - z.b.
 
@-adrian-: Definitiv, da hast du vollkommen recht. Es gibt bestimmt noch mehr sinnvolle Anwendungsgebiete dafür und natürlich auch der Aspekt des doppelten Datenbestandes, jedoch ist das für mich persönlich ein Dienst den ich nicht in Anspruch nehmen werde bzw. sehr selten. Nicht weil ich es schlecht finden, sondern weil ich es nicht brauch ;)
 
@Strudel: Verstehe nicht warum Du Minus erhälst..aber gut - wohl üblich hier ^^.

Artist Hub ist wirklich eine schöne Sache und ein ziemlicher Schlag gegen die großen Labels. Ich denke es könnte ein Grund gewesen sein warum die Verhandlungen so lange gedauert haben. Viele Musiker können von einer 70/30 Verteilung sonst nur träumen und wenn dann auch noch eine Art Fanpage sowie die Anbindung an G+ und Youtube besteht ist es eine schöne Plattform für diese. Ich hätte mir nur gewünscht dass zumindest die Independent Bands sofort weltweit zum kauf angeboten werden.

Auch das gratis probehören der Tracks gefällt mir ziemlich gut. Inbesondere mit dem kommenden Android Beam und der NFC Technologie bietet es viele neue Möglichkeiten Musik an den Verbraucher zu bringen. Schade nur dass wir mal wieder Jahre warten "dürfen" bis es auch bei uns Einzug findet.
 
@leif1981: Ja (-) ist üblich^^. Sind die Independent Bands nur auf ihre Region beschränkt bzw. wie verhält sich das genau?
 
Viel zu teuer.. wer zahlt denn heut noch 1€ bzw 2€ für nen Lied?
 
@iSUCK: Fuer ne Single doch gar nicht zu viel. Hab schon mehr Geld fuer Sinnloseres rausgehauen
 
@iSUCK: Geh es dir doch runterladen und unterstütze die Musiker nicht. Die machen das ja auch nicht um Geld zu verdienen sondern weil es ihnen Spass macht....
 
@Strudel: als ob nen Musiker noch sooo viel am Plattenverkauf verdient...
die Zahlen bewegen sich zwischen 4% und 13% was nen Musiker am Plattenverkauf verdient.
Hier mal ein Beispiel bei dem der Musiker noch viel verdient:
http://www.delamar.de/wp-content/uploads/2009/09/wieviel_verdient_ein_musiker.jpg
 
@iSUCK: Ich weis, man kann mittlerweile sagen das Plattenverkäufe eher dafür genutzt werden dem Interessenten lust auf ein Konzert zu machen. Das ist nämlich mittlerweile 1000x wichtiger als Plattenverkäufe. Ist aber meiner Meinung nach trotzdem kein Grund sich das Zeug illegal zu holen und es auch noch damit zu begründen. Der Musiker vedient eh nicht so viel daran also was soll's....
 
@Strudel: ich behaupte doch nicht das ich musik klaue :) nur ist das google music halt überhaupt nix revolutionäres.
da kann ich genau so Amazon MP3 nehmen oder was auch immer.
Sowas wie bei Apple mit dem reinwaschen der MP3s für 25€ im Jahr wäre eher was das mich anspricht :)
 
@iSUCK: Achso ups, mein Fehler. Da hab ich wohl zu viel reininterpretiert ;) Es ist auch nicht wirklich was revolutionäres. Finde aber die Verbindung mit der Musikerplattform für unbekannte Artist super. Kenn mich aber in dem Bereich zu wenig aus, also weis jetzt nicht ob es das in der Form auch schon gibt.
 
@iSUCK: Ich gebe mindestens 50 Euro in der Woche für Platten und CDs aus.
 
Also, hier in England benutz ich Google Music einwandfrei.. Nur wenn ich jetzt in den Store will, kommt ein "We're sorry, the document you requested is not available in your country"; aber das eigentliche Google Musiclaeuft problemfrei. Und England ist in Europa!
 
@NikiLaus2005: Naja. Ist schon naeher an USA als an Europa:)
 
@NikiLaus2005: Wenn du eine Einladung erhalten hast (zu Beta Zeiten) und dich über einen US-VPN angemeldet hast, kannst du den Service auch in DE nutzen.
 
vielleicht bin ich ja altmodisch, aber streaming Angebote reizen mich null. Ich will Musik physisch besitzen. Diesem digitalen Durchlauftrend, bzw. Wegwerttrend mit Streaming und digital Distribution schlägt doch faktisch nur die Qualität der Musik entgegen... fast food statt Klasse... da kommts dann auch nicht auf akustische Qualität an oder auf Dauerhaftigkeit die die Musikszene wirklcih weiterbringt. Auch fragwürdig, dass die Labels nicht selber unter Eigenregie ein vernünftiges Projekt anleiern können, weltweit, labelübergreifend, jeder kann mitmachen - nein sie brauchen immer die Hilfe von Google, Telekom oder Apple... irgendwas läuft da gänzlich falsch.
 
@Rikibu: Ist wie Brettspiele und Battlefield. der eine spielt halt lieber Risiko im Wohnzimmer - ich lieber battlefield 3 aufm pc :)
 
@Rikibu: was du hier schreibst ist doch von vorne bis hinten quatsch.
Wieso sollte digital Distribution der Qualität der Musik entgegenwirken?
Wenn es diese Wege nicht gäbe würde ich viele Bands die wunderbare Musik machen einfach nicht kennen. Ich benutze GoogleMusic und ich finde es einfach nur genial. Ich kann meine Musik anhören ob ich zu hause oder Unterwegs oder bei nem Freund bin. Und wenn das in Deutschland mit dem Shop noch geht werde ich sicher dort weiter nach interessanten neuen Musikern suchen die nicht in den Charts sind. Und das kann nur positiv sein wenn man diese endlich findet.
 
@Rikibu: das problem an der sache ist: Die von dir gekaufte CD/DVD mit Musik(videos) gehört nicht dir. Das was du kaufst ist das Recht diese Musik zu hören. Ja, selbst der Datenträger gehört dir nicht... Von dem her macht es keinen Unterschied ob du das Lied als High Quality MP3 auf deinem Rechner gespeichert oder auf CD hast.
 
@theoh: natürlich gehören mir die REchte nicht an den Titeln - die will ich ja auch gar nicht, ich will aber über meine gekauften Medien so verfügen wie ich das will, was ich mit physischen DAtenträgern kann - mit digitalem Krempel jedoch nicht. Für komprimierte Grütze bin ich zudem nicht bereit etwas zu bezahlen, wenn digital verkauft dann bitte eine WAV Datei... wirds aber nie geben...
 
@Rikibu: Die Art des kaufens hat mit dem streamen ja nicht viel zu tun. Du darfst 20.000 Lieder hochladen um sie dann zu streamen um mit dem Handy zu hören oder so. Die Lieder kannst du kaufen wo du willst.
 
@LaberLu: Streaming ist ja an sich eine gute Idee, die Umsetzung - nämlich die mittlerweile unzähligen Insellösungen - sind alles andere als praktikabel. Jede Firma versucht ihre eigene Soße zu kochen, plattformübergreifend gibt es nichts - und genau das ist geradezu lästig. Wenn ich Musik über Stereoanlage hören will um zb. auf so ein Streaming Angebot zuzugreifen, bin ich zb. schon sehr eingeschränkt, oder ich fummle mir einen mit iphone connector (je nach Receiver ) oder anderen Anbieter-spezifischen Adaptern usw. zurecht... Damit so ein Streaming wirklich Sinn macht, müsste es wirklich auf jedem beliebigen Endgerät laufen können... Wenn aber Abspielprodukte so eng verzahnt werden mit anderen Diensten, dann ist das eher eine Zwangsjacke anstatt wirklicher Mehrwert.
 
GEMAin! ich ich will das auch!
 
@Guttenberg: [o4] [re:2] :D
 
Also, ich hab mir diesen dienst mal etwas näher angeschaut. Hierzulande verliert niemand was, wenn der dienst hier nicht startet. Die angebotene Musik, also, da habe ich auf dem Flohmarkt teilweise bessere Auswahl. Leider konnte ich keine Testkäufe tätigen, da eine US Kreditkarte nötig ist. Ich konnte auch keine Angaben darüber finden, wie die Streaming Qualität ist. Ich finde allerdings die Streaming Lösung generell nicht optimal. Wie soll es den bitte unterwegs funktionieren? Da sind sogar 5GB schnell weg. Ich habe meinem Sohn Simfy eingerichtet, da man dort auch offline hören kann. Ich werde Google Music ausprobieren, um neue Musik zu entdecken, aber über diese Möglichkeit werd ich wohl nicht hinaus gehen.
 
@Laika: Die Songs kann man auch auf seiner Festplatte ablegen, das Streaming ist nur eine Option.
Google Music kann Beispielweise dazu genutzt werden um mehrere Rechner, Laptops, Smartphones auf dem gleichen Stand synchron zu halten. D.h. Man richtet sich in der Cloud die Sammlung ein und du lädst dir die komplette Sammlung auf das jeweilige Endgerät ohne erneuten Download ein, für Geräte mit Begrenztem Speicher (Beispielsweise die Smartphones) legt man dann fest das man Beispielsweise die aktuellsten (oder Titel mit der besten Bewertung, den meisten Wiedergaben etc...) 2GB Musik immer Synchron haben will und die Synchronisation Beispielweise nur über WLAN laufen darf und schon ist das Traffic Problem gelöst. Ich für meinen Teil freue mich wenn die Rechtslage endlich geklärt ist, verstehe die Problematik mit der GEMA nicht....
 
Generell sehr gut, wenn iTunes Konkurrenz bekommt. Kann nur gut sein für iTunes und dem Store. Vielleicht ist da schon eine Auswirkung zu spüren, denn ich freue mich zB auf 90sek Reinhörzeit im iTunes-Store ab heute! :-) Dass sie MusicMatch nachmachen finde ich nun nicht grad innovativ, aber was solls.
 
@wingrill: Google trupft hier einfach. Bessere Bedingungen für Artists, besser Werbung dank Youtube und G+ Andindung, der Kunde hat alles auch im Webbrowser verfügbar was sehr übersichtlich ist ohne in Apps oder ein iTunes schauen zu müssen, die Qualität ist mit 320 höher und dazu ist es auch noch das kompatiblere mp3 Format. Und dann noch die Möglichkeit komplette Alben mit Freunden zu sharen ist schon sehr genial..könnte mir vorstellen dass dieses dann auch mit Android Beam via NFC funktioniert.
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