Telefon ist bei Rechnungsstreit nicht abschaltbar

Ein Telekommunikationsunternehmen darf einem Kunden nicht das Telefon sperren, wenn dieser die Bezahlung eines Teils der Telefonrechnung verweigert, weil er sie für unberechtigt hält. Das hat das Landgericht München entschieden. mehr... Telefon, Telefonieren, Festnetz Bildquelle: radi­opila­tus Telefon, Telefonieren, Festnetz Telefon, Telefonieren, Festnetz radi­opila­tus

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
sehr schön... soll ich das mit der telekom auch mal machen? 45 Euro seit monaten auf der rechnung stehen, die durch MobileAndMore abzocken stehen
 
@butschre: YES! mach ich auch gleich mal was fertig
 
@DataLohr: Obs der Terror auch wert is...
 
@butschre: Weil viele so denken wie Du, bekommen Telekon und Konsorten viel zuviel Geld. Das wissen die, aber machen es immer wieder.
 
@butschre: ähm selber dran schuld wenn du MobileAndMore nicht ausmachst!!! Ich drück ein Schalter und mobiles Netz ist aus, kostet mich keinerlei Cent! Musst schon mit deim Telefon umgehn können, sorry! Solche Fälle sind recht selten...und ich denke es geht hier einfach nur um die Beweispflicht...wenn der Anbieter nachweisen kann das von ihrer Nr. diese Nr. angerufen wurden, hat sie schlechte Karten und sie muss zahlen! Und das man nicht immer klagen musst hast du selber mit deinem Kommentar gezeigt...."45 Euro seit monaten auf der rechnung stehen" --- sei froh das die das dulden wenn überhaupt was dran ist...denn normalerweise werden Kosten nicht über Monate mit hinweggetragen! :-)
 
@BuzzT.Ion: Deine Einwendungen sind so nicht richtig: Der Anbieter muß auf solche möglichen "Fallen" deutlich hinweisen und zwar nicht irgendwo im Kleinst-Gedrucktem. D. h. einfach ein Beweis seitens des Anbieters, die entsprechenden Dienste seinen genutzt worden, reichen nicht!
 
@Uechel: Genau so isses nämlich.
 
@BuzzT.Ion: Du erlaubst dir hier Kommentare da stellts mir als Softwareentwickler die Haare auf!... Bevor man irgendwas behauptet, fragst lieber mal wo die 45 Euro herkommen! Es geht hier nicht um irgendwelche Nummern, sondern um die Abzockerfalle MobileAndMore GmbH, die weitreichend bekannt ist.
 
@butschre: Aha, diese Kosten kommen nur zusammen in Verbindung mit einer Internetflat! Desweiteren kann man von vornherein 3. Anbieter Abbuchungen sperren lassen usw....für mich seit ihr Nutzer das Problem...erkundigt euch bei euren Providern was die anbieten und hier habt keine Probleme.
@Uechel...die Anbieter weisen dich darauf hin. Das 1.x wenn man eine Flat bucht oder ein Paket bekommt man den Hinweis per SMS und E-Mail und in den AGBs steht es auch immer drin und die sind überlicherweise geltend da bis heute keiner was dagegen gesagt hat und in diesem Falle reicht dann auch der Nachweis seitens des Anbieters! Sollte es ein ABO sein trifft wieder mein Text an butschre zu.
 
@BuzzT.Ion: Sind mittlerweile schon längst gesperrt... Bei der Telekom dauert immer alles etwas länger... :D
 
@butschre: So isses richtig! :-) --- ich bin z.B. einer der von vornherein alles so einstellen lässt das mir niemals ein Nachteil entstehen kann und deswegen hatte ich bis heute auch noch nie irgendwelche Probleme. Das es Abofallen gibt wissen wir ja nicht erst seit heute! :-)
 
@BuzzT.Ion re:8 : Du liegst NICHT richtig! Siehe mal da:http://www.handytarife.de/index.php?aid=469

Dort geht es um Regeln für die Nutzung und Schaltung von Mehrwertdiensten, also auch für MobileandMore! Die Anbieter / Provider haben sich hierzu einen Verhaltenskodex für Mehrwertdienste aufgestellt. Als freiwillige Selbstverpflichtung legt er branchenweite Richtlinien für das Angebot von Mehrwertdiensten per SMS, MMS oder Online-Angebot fest. Die Initiative der Mobilfunkbranche dient dem Kundenschutz und soll für Preis- und Angebotstransparenz sorgen. Mobilfunkanbieter, Diensteanbieter, Inhalteanbieter und Mediatoren haben den Code of Conduct gemeinsam erarbeitet. Die Liste der Unterzeichner sowie den Kodex selbst veröffentlichen die teilnehmenden Unternehmen auf ihren Web-Seiten. Der Kunde kann und muß sich darauf verlassen, dass diese Regeln eingehalten werden! Daraus geht ganz klar hervor, durch Drücken einer Taste darf der Dienst nicht mal sooo eben einfach abgerufen werden. Es muß vorher !!!!! ein Vertrag mit Infos über "Leistungen", Kosten, Kündigung, Bestätigung des Mehrwert-Vertrages usw. usw. zu Stande kommen und durchgeführt werden. Die allgemeinen Bedingungen des Providers reichen NICHT. Ein Vertrag wird mit dem Mehrwertanbieter abgeschlossen und NICHT mit dem Provider. Das ist ein himmelweiter Unterschied! NOCHMAL: Das Drücken / Wählen des Dienstes reicht nicht zur Kostenberechnung! Erst Vertrag mit den genannten Prozeduren speziell für den Mehrwerdienst!
 
@Uechel: Doch ich liege weiterhin richtig...schau mal direkt bei der Telekom... http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/911168... Alles auf Jugendschutz bezogen! Bist du noch Jugendlicher?! Was mit Leuten ist die 18 Jahre und älter sind wird hier nicht erwähnt. --- "Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.
Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) ist ein eingetragener Verein, der von Medienverbänden und Unternehmen der Online-Wirtschaft 1997 gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte in Online-Diensten zu verhindern. Seit 2006 gehört die Deutsche Telekom zu den Mitgliedern der FSM." --- wäre MobilAndMore so rechtswidrig würde die Telekom usw. die rauswerfen...desweiteren heißt das nicht das sie sowas von den Anbietern unterbinden müssen...du als User hast die Möglichkeit eine Sperrung vornehmen zu können...3. Anbietersperrung...von Haus aus darf ein Provider das nicht sperren...wäre Marktverzerrung!
 
@butschre: ACHTUNG !!! Siehe mal da: http://www.sueddeutsche.de/digital/bgh-urteil-handy-sperre-schwer-gemacht-1.1061717 DAS URTEIL des BGH:Telefonanbieter dürfen künftig einen Handy-Anschluss erst sperren, wenn der Kunde mit mindestens 75 Euro bei ihnen in der Kreide steht. Das hat der Bundesgerichtshof am Donnerstag in Karlsruhe entschieden (Az.: III ZR 35/10) Vorab muß noch mindestens eine postschriftliche Mahnung mit der Androhung einer Abschaltung erfolgt sein! WEITER: Die obersten Richter gaben damit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen Recht. Er hatte gegen Vertragsklauseln der Telekom und ihrer Tochterfirma congstar geklagt, die eine Sperrung bereits ab einer Schuld von 15,50 Euro vorsehen. Das sei kundenfeindlich.
 
Ich frage mich immer warum telekommunikationsunternehmen so reagieren.. immer gleich alles sperren.. als ob sie die einzigen wären.. thss.. dabei gibt es doch so viele anbieter da draußen.. "das ist die wahrheit" XD
 
@dergünny: Prepaid bei Internet über/mit Festnetz würde ich echt klasse finden. Keine Grundgebühr, nur zahlen was man verbraucht hat.
 
@dergünny: Siehe meinen Kommentar weiter oben. Die Telek.-Anbieter dürfen NICHT gleich sperren!
 
@dergünny: Weil du sonst Schwierigkeiten hast, überhaupt etwas von dem Geld wiederzusehen. Ansich ist sperren der letzte Ausweg (jedenfalls wird das bei uns so gehandhabt), aber in vielen Fällen gibt es auch einfach keine andere Möglichkeit mehr. Hinzu kommt der Punkt von Uechel, dass du erst ab 75€ berechtigt bist, den Anschluss zu sperren.
 
Ich finde das Urteil sehr gut. Somit ist das Druckmittel (Sperren des Telefons) entschärft worden.
 
@neelam: Das Androhen einer Sperre ist ein Druckmittel. Die Sperrung selbst halte ich für Erpressung. Bei Selbständigen kann da schnell die Existenz den Bach runtergehen.
 
@Michael41a: wenn du selbstständig bist, dann zahl deine Rechnungen und du wirst auch nicht gesperrt...
 
@neelam: Es ist noch KEIN Urteil
 
nur leider hat das keine auswirkungen auf andere kunden. das muss immer wieder neu entschieden werden ... erst wenns der bgh entschieden hat is es n "gesetz" ...
 
@reSh: Theoretisch hast du Recht, praktisch wird es aber Auswirkungen haben, da sonst jedes Mal die Kosten für das Verfahren zu zahlen sind. Das werden die Telekommunikationsunternehmen nicht riskieren, also werden sie dafür sorgen, dass der Nachweis schnell erbracht werden kann - und schon können sie wieder sperren.
 
@reSh: Der BGH hat bereits so und zugunsten der Kunden entschieden, siehe bei mir weiter oben. Leider wissen die meisten Kunden sowas leider nicht!
 
@reSh: eben
 
163,14 EU für Sonderrufnummern & Servicedienste ? Mal davon abgesehen ob die Frau das nun selbst verursacht hat bzw. im Haushalt lebende oder nicht., in der heutigen Abzockerwelt nehmen viele Telefongesellschaften ein hohe Stellung ein. Hatte im Bekanntenkreis mal eine ähnliche Geschichte mit Alice. Hier erfolgte die Sperrung des Anschlusses und mußte erstmal bezahlt werden, da der Bekannte auf Tel. & Inet angewiesen war.
 
@Zwerg7: Alice ist nur 'ne Marke von Telefónica. Hier geht 's also um die selben Ganoven ;)
 
Es hatte schon einige Vorteile, als der Telefonmarkt noch staatlich war.
 
@tim-lgb: Wieso? Auch die Fernmeldeämter haben gesperrt, als es sie noch gab.
 
@zing: Aber es gab kaum Ärger mit der Rechnung oder mit dem Service.
 
@tim-lgb: Ok, aber lieber so wie es jetzt ist - mit Wettbewerb, sonst wäre alles noch viel teurer. Und bei staatlichen Unternehmen kann man die Überwachung der Internetnutzer auch viel besser heimlich durchführen.
 
@zing: Wer sagt denn, dass der Staat keine Möglichkeit zum kontrollieren der Privaten hat? Die NSA kontrolliert doch auch alles mögliche im Stillen. Als wenn die Deutschen da nicht auch was ähnliches hätten. Der Nachteil eines Privatunternehmens ist die ständige Bemühung immer mehr Gewinne zu machen - oftmals koste es was es wolle. Wieso ist kein Unternehmen einfach mal mit dem zufrieden, was sie aktuell haben. Ich für meinen Teil will auch nicht immer mehr und mehr verdienen. Lieber weniger und dafür früher zuhause und mehr Ruhe.
 
@zing: Natürlich hat der "Staat" auch jetzt schon die Möglichkeit der Kontrolle und das teilweise sogar ganz legal! Beispiel: Schweres Verbrechen bzw. dessen Planung, richterlicher Beschluß und los gehts´ mit der Überwachung. Passiert doch recht häufig so!
 
@Uechel: Das streitet ja keiner ab. Aber bei einer staatlichen Gesellschaft hätte ich weniger Vertrauen, dass tatsächlich alles korrekt abgewickelt wird, da alles miteinander verwoben wäre.
 
@tim-lgb: Die Leitungen hätten in Staatlicher Hand bleiben sollen und an Unternehmen vermietet werden sollen. Alles der Telekom abzugeben war ein großer Fehler.
 
@Anns: stimmt nicht. In Köln z.B. gibts auch andere Leitungen von netcologne. Oder Kabel.
 
Verbot der sofortigen Abschaltung! Da es viele nicht wissen, hier noch mal siehe bitte weiter oben bei [re:4]Uechel ! Wehrt Euch! Insbesondere bei unberechtigten Forderungen oder zweifelhaften Forderungen! Unter 75,-Euro Forderung geht Abschalten nicht so einfach! ABER hier auch mal eine Kritik an die Kunden bzw. den einen oder anderen Kommentar: Nicht nur meckern sondern sich selbst informieren! Wozu habt Ihr Internet?!
 
"Zwar ist die Frage noch nicht in einer Hauptverhandlung per Urteil geklärt, das Gericht entschied sich allerdings schon einmal dafür, eine entsprechende einstweilige Verfügung zu erlassen."
Bitte beachten, dass es nur eine vorläufige Entscheidung ist.
Und: Jeder Fall ist anders
Wer will schon riskieren, abgeschaltet zu werden und dann ewig einen rechtsstreit zu führen. Da braiucht man Geduld und Alternativen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles