WoW: Vermögens-Schere wie in Entwicklungsland

Der Reichtum von Charakteren in der fiktiven Welt von "World of Warcraft" ähnelt offenbar der Verteilung von Geldern im realen Leben. Während die große Masse Guthaben deutlich unter dem Mittelwert hat, gibt es einige wenige Figuren, die ungeheuer ... mehr... Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Bildquelle: Jeremy Keith / Flickr Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Jeremy Keith / Flickr

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Der süße Duft der Revolution liegt in der Luft ;-)
 
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass hinter den reichen Charakteren meist arme Menschen stecken (arm in jeder Hinsicht) und hinter den armen Charakteren, Menschen, die im echten Leben was zustande bringen.
 
@ctl: Dem kann ich aber nur teilweise zustimmen. Nicht jedes Land ist so gut betucht wie Deutschland. Es gibt genug Länder, wo man keine Hilfe vom Staat bekommt, egal ob man krank ist oder nicht und da muss man arbeiten ohne Ende. Und es ist ja bekannt, dass die Europäer bzw. die Bevölkerung im Westen, die Reichsten auf der Erde sind und dieser Wohlstand auch nur durch Billiglöhner in Asien und Kinderarbeit in Afrika (Elektroschrott) erhalten wird. Die vielen armen Arbeitnehmer auf diesen Kontinenten haben eher wenig Zeit WoW zu zocken - eher überhaupt keine (wenn die überhaupt Geld für Computer und Inet + WoW haben).
 
@ephemunch: Ich glaube die Subtilität meines Kommentars, ist nicht ganz zu dir durchgedrungen. Oder sie ist durchgedrungen und du bist einfach nur ein autokratischer Klugscheisser.
 
@ctl: Jop kann ich zustimmen ich selbst spiele WoW aber hab leider nicht viel zeit wegen schule und so ... Ich musste mir leztens sogar 20000Gold kaufen da ich ja gar keine zeit habe wie schon erwähnt . . . .
 
@Faton95: ?! Gold kaufen... ich geb doch nicht für virtuelle Güter reales Geld aus. Jedem das seine, aber wofür braucht man denn Gold in Wow? Für Skills beim lvln und das wars dann auch so ziemlich (ok wer schnell Fliegen will etc. braucht vllt pro Char 11.000Gold, die wenn man Ordentlich spielt auch locker bis lvl 85 zusammen hat. Nur können eventuell einige nicht mim Gold umgehen, wie im echten Leben halt.
 
Im nächsten Addon gibts dann Arbeisämter und in jedem Ort steht einen Tafel oder wie? :D
 
@Sypder: Lustig wäre das aber
 
@Sypder: Gibt es bei WoW keine Quests? Die Questgeber sind doch so etwas wie Jobvermittler... zumindest ähnelt das System den Zeitarbeitsfirmen.
 
@Sypder: schade das es nicht so etwas wie eine Börse dort gibt, wo man bissl hin und her traden kann. Ich wäre dann gerne Investment-Paladin :D
 
@cell85: +! :) ich würde gerne sehen, wie die Spielwelt von ein paar Eloquenten in eine Krise gestürzt wird und von den wohlhabenden Spielern finanziell gerettet werden muss. Wäre doch genug Content für ein neues Addon!
 
@cell85: doch gibt es, nennt sich auktionshaus ;) und genau so werden die "superreichen" in wow so reich ;) den ganzen tag kaufen, verkaufen, kaufen,verkaufen und den markt beobachten. im grunde eine kleine wirtschaftssimulation. Es gibt sogar smartphone apps die NUR für das wow auktionshaus da sind ;).
 
@Conos: ich glaub ich muss mir das mal installieren :D
 
occupy...aehm (den witz sollte ein wow spieler beenden)
 
@kadda67: wallstreet?
 
@kadda67: Occupy Raid, besetzt alle Instanzen ^^
 
@kadda67: Welcher Witz?
 
@kadda67: kezan.
 
@kadda67: occupy orgrimmar... oder Gadgetzan, diese Goblins bekommen doch die Taschen nicht voll genug ;)
 
Es gab, glaube ich, vor einigen Jahren eine Studie, die besagte, dass sich in geregelten virtuellen Wirtschaftskreisläufen immer ähnliche Strukturen wie in der Realität wiederfinden, solange diese nicht auf sozialistischen Ideen basieren.
 
@Tjell: WoS - World of Sozialismus - das wäre mal ein MMORPG nach meinem Geschmack :D Aber ernsthaft, die Studie oben ist doch fragwürdig, solange man die investierte "Arbeitszeit" nicht berücksichtigt. Wer 12h am Tag WoW zockt hat natürlich mehr Gold als der Gelegenheitsspieler, der sich jedes Wochenende mal 2h einloggt. Die Vermögens-Schere wird auch nur dann zum Problem, wenn alle das gleiche investieren, aber nur wenige davon profitieren.
 
@Tyndal: Im realen Leben hat meist auch der mehr Geld, der mehr arbeitet. Wer 12h am Tag arbeitet, hat natürlich mehr, als einer, der nur 2h am Tag arbeitet. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel
 
@hullfouse: Im WoW haben allerdings diejenigen, welche nicht den ganzen Tag einer realen Arbeit nach gehen müssen/dürfen, mehr Zeit ihr virtuelles Gold zu scheffeln. Da hab ich lieber in der Realität mehr, weil ich arbeite.
 
@hullfouse: Huch, verstehe gar nicht warum du so viele Minus sammelst ;) War ja auch meine Aussage, wer 12h am Tag im realen Leben arbeitet sollte mehr verdienen als jemand mit 8h am Tag oder jemand mit Halbtagsjob. Wenn die Friseuse mit Meistertitel bei 8h am Tag aber weniger verdient als der Sachbearbeiter auf der KFZ-Zulassungsstelle mit ebenfalls 8h am Tag... dann wird die Vermögens-Schere zum gesellschaftlichen Problem.
 
Wird wohl mal Zeit, dass beim Looten Sozialabgaben eingezogen werden, welche wöchentlich an die Ärmsten der Armen verteilt werden :)
 
@karstenschilder: Nach jedem Kill gibt's dann eine Anzeige "1.000 Gold abzügl. 50 Gold Kirchensteuer, 190 Solidaritätszuschlag (für die neuen Add-Ons) und 400 Gold Sozialversicherung. Bleiben 360 Gold netto!"
 
@Dr. Alcome: 19% Soli-Zuschlag, wie geil ist das denn?
 
Das ist doch immer so. Die einen haben es eben drauf und schäffeln Kohle wie doof, während andere immer am Existenzminumum rumkrebsen müssen. Ich zocke gelegentlich ein bisschen EVE und habe genug Kohle um die nächsten vier Jahre nichts dafür blechen zu müssen.
 
@Johnny Cache: das bedeutet also das du es drauf hast hmmm? :)
 
@Johnny Cache: Wenn das im echten Leben auch so gehen würde...
 
Und als nächstes befasse ich mich mit der Thematik wofür das meiste Geld ausgegeben wird (Rüstung, Tränke etc.) und ob sich dort auch schon eine Wegwerfgesellschaft etabliert hat. Nennt mich ignorant aber was um gotteswillen soll mir diese News mitteilen bzw. was bezweckt man mit solch einer Untersuchung.
 
@Strudel: Ignorant.
 
@twinky: Ich hab es so gewollt^^
 
@Strudel: Ich finde das eigtl ganz interessant, da man so die Geldgeilheit von Menschen auch auf andere Lebensbereiche übertragen kann.
 
@Joebot: Kann man aber nicht, oder ich bin eine Ausnahme.
 
das ist ja wie in griechenland :)
 
Im Gegensatz zur Realität, tun mir die WoW Millionäre leid :).
 
We are the 99% :)
 
Ich hoffe, der arabische Frühling breitet sich auch bei WoW aus...
 
@LiquidSnake66: Das würde also bedeuten dass sie dann in WoW die Wohlhabendsten absetzen und dafür die Islamisten an die Macht kommen. Siehe Tunesien, Algerien, Libyen, Ägypten und bald auch Syrien. Also ich glaube das wäre keine gute Idee. Der arabische Frühling ist nichts anderes als Terrorregime V2.0. Aber sicher, Pest gegen Cholera tauschen bringt richtig was.
 
Das es so wenig Leute gibt die viel Gold haben empfinde ich als gut. Somit bleibt der Goldpreis für Gametime schön unten :P
 
Trotz dieser Verteilung dürfte das wenig mit der Realität zu tun haben: Die die viel Geld haben, spielen wahrscheinlich auch wie die Blöden, wärend die mit weniger vielleicht nur gelegentlich spielen? Oder kann man bei WOW Geschäfte eröffnen und Waren herstellen? Ich sehe das auch in einem Spiel, wo ich immer mal online spiele: Mount&Blade. Da gibt's auch welche, die haben Millionen an Geld, wo ich max. 200k hatte. Die spielen das dafür auch schon jahrelang oder manche auch rund um die Uhr...
 
@dodnet: Du kannst bei WoW Gold durch geschicktes Handeln verdienen. Das ist äußerst lukrativ und geht auch noch schneller als simples Farming. Allerdings brauchst du eine enorme Marktübersicht, wodurch du wieder etliche Stunden in das Spiel investierst. Also "schnelles Gold" gibt's in WoW eigtl nicht...
 
als ob Gold in wow nicht schon immer der unwichtigste Faktor gewesen ist
 
@wolver1n: zumindest in diesem addon ist es extrem. wieso sollte ich gold erwirtschaften, wenn ich es gar nicht brauche?
 
@Mezo: Naja hab am Catastart gefarmt und meine knappe 200K gemacht und hab jetzt keine Goldsorgen mehr. Der Zeitaufwand damals war praktisch null und hätte noch höher ausfallen können.
 
@theonejr83: Und hast du die 200k nocht? Falls ja, wärs ganz schön dumm. Denn jetzt bekommst bei ebay nur noch die hälfte dafür wie zu Beginn Cata.
 
CCP hat für EVE-Online nen Professor für Markforschung eingestellt, denn dort ist alleine der Markt um das Vielfache komplexer als der simple WOW-Markt. Dort hat man festgestellt, dass der Markt dem RL-Markt sehr nah kommt. Man findet im Prinzip die gleichen Effekte wie im RL. Der Markt reagiert auch auf Veränderungen exact gleich wie im RL. Der WOW-Markt, naja ich will es nicht schlecht reden, für WOW reicht der, aber das ist aus meiner Sicht nur ein eBay-System und kein komplexer Markt (Handel, Transport, Maklergebühren, Steuern, gebunden an Lokalitäten, es gibt kein von-überall-auf-alles-Zugriff, Spieler stellen fast alle Items des Spiels selbst aus erwirtschafteten Rohmaterialien her, Produktion, Forschung... ach ich könnte Stunden machen und wäre vermutlich nie fertig damit ^^ Das alles gehört zum Markt und erst dann wird der Markt interessant...)
 
--Durchschnittsvermögen von 161.493 Gold-- LoL Ich hab gerad mal 5K :< Naja wozu auch groß grinden brauch man ja eh ned wirklich.
 
@Aerith: Und und ich mit meinen 160K Gold bin richtig reich, würds ja gern bei meiner RL Bank in Echtgold auszahlen lassen^^.
 
Tja nur mit dem Unterschied... das Gold in diesem Spiel völlig nutzlos geworden ist. Für die alltäglichen Dinge im Spiel genügt das einkommen durch typische Quests. Ansonsten benötigt ein normaler WoW Spieler kein Gold wenn man mal ehrlich ist, wofür denn bitte? man bekommt alle so nach geschmissen auch ohne Gold. Und wenn dann doch mal was im AH ist was einer unbedingt haben möchte, ist der Preis eh so gigantisch, dann wird eh direkt Gold bestellt online. Deswegen kommen auch diese riesen Unterschiede zustande. Bei vielen wird Gold bei Bedarf einfach bestellt und ansonsten wird sich darum nicht gekümmert, weil wie gesagt, man braucht es einfach nicht mehr so dringend wie früher.
 
wenn es sonst keine Probleme gibt bin ich ja beruhigt.
 
Die Studie ist doch völliger Unsinn... Das geht schon damit los, dass Gold eben nicht die bestimmende Währung ist. Die eigentlich wichtige Währung bei WoW ist die Zeit, die jeder Spieler bereit ist in das Spiel zu investieren. Und anders als im RL, wo ich mir mit genug Geld die absolut tollsten und hochwertigsten Sachen kaufen kann, geht das in WoW nicht. Die wirklichen Highend-Gegenstände kann man nicht kaufen; die muss man erspielen. Das gilt auch für diverse "Statussymbole" wie spezielle Reit-/Flugtiere oder besondere Haustiere. Ich kenne Spieler, die haben wirklich sehr viel Zeit in's Spielen investiert und besitzen jetzt extrem hochwertige Ausrüstung und einige seltene Viecher - die haben vielleicht 20-30k Gold und sind an mehr auch gar nicht interessiert. Wozu auch? Um notfalls mal fix etwas dazu zu kaufen (Tränke oder Stoffe etc.) oder einen Blümchen und Erz sammelnden Twink halbwegs auszurüsten reicht das völlig aus. Mit Gold (auch mit viel Gold) kann man einen Char in WoW recht ordentlich und solide ausrüsten, aber an aufeinander abgestimmte Highend-Ausrüstung kommt man damit nicht. Und noch einen großen Unterschied zwischen WoW und RL gibt es: im RL kann man mit Geld seine Lebensqualität unmittelbar verbessern (Reisen, medizinische Vorsorge, Kultur, Wohnraum, Ernährung, etc.). In WoW kann man auch mit sehr wenig Gold bestimmt 90% der verfügbaren Spielqualität (ich nenne es mal so) erleben.
 
@Echion: Ist alles richtig, was du schreibst. Ergänzen muss ich, wenn es auch nicht die Regel ist, dass man mit WoW-Gold auch seine Lebensqualität im RL verbessern kann. Ich verkaufe zB mein Gold.
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