Arztabrechnung wird bald im Web kontrollierbar sein

Die Regierungskoalition will das Internet nutzen, um für mehr Transparenz bei Ärztehonoraren zu sorgen. Das haben die Gesundheitsexperten von Union und FDP in der vergangenen Woche bei Beratungen über ein Gesetz beschlossen, das die ärztliche ... mehr... Gespräche, Arzt, Doktor Bildquelle: AOK Gespräche, Arzt, Doktor Gespräche, Arzt, Doktor AOK

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Das finde ich gut... bin mal gespannt was da so abgerechnet wird bei einem 5 Minuten Besuch eines hausarztes.
 
@Anns: In Deutschland nicht viel. Deswegen gehen die doch alle nach England.
 
@Anns: Wenn du zum Arzt gehst, als Kassenpatient, hängt es nicht von dem ab, was er getan hat, sondern was du als Erkrankung hattest. Wenn du z.B. wegen einem Schnupfen hingehst, kriegt er für das Anamnesegespräch, die körperliche Untersuchung und evtl. verschriebene Medikamente nicht mehr als 25 Euro Kopfpauschale ;-)

Hingegen, wenn dich der Herzinfarkt zum Arzt führt, dann sieht die Welt gleich ganz anders aus.
 
@sPiDeRs: JA und wer sagt das sie nur den Schnupfen abrechnen? Und sie dir nicht noch was anderes anhängen. Aus Schnupfen macht man ne Grippe und dichtet noch ein paar nicht all zu schlimme Sachen hinzu und aus 25 Euro werden 100+ Euro und da die Sachen nicht all zu ungewöhnlich sind, kräht da niemand nach.
Ich arbeite bei einer Krankenkasse. Das zu überprüfen würde mehr kosten, als diesen "Betrug" zu bezahlen.
Ich persönlich finde als Privatperson und aus Sicht einer Krankenkasse diese Änderung sehr gut. Allerdings bin ich nur Sachbearbeiter und hab mit der Umsetzung nichts zu tun, die sicher aber auch nicht leicht und günstig zu realisieren sein wird.
 
mehr gläserne bürger - ähm transparenz bitte!
 
Na wird ja auch mal Zeit. Wenn ich bei meinem Zahnarzt immer so auf dem Monitor lesen kann, was der so alles abrechnet... Und für den Werbemüll alle paar Wochen haben sie Kassen ja auch genug Geld !
 
"Aktuell gibt es noch keine genaueren Informationen dazu, wie dies technisch umgesetzt werden soll." Und die Datenschützer werden das Ganze mit Sicherheit wieder KAPUTTOPTIMIEREN ! Und die Ärztelobby wird dem nicht widersprechen...
 
@pubsfried: Auch wenn ich selbst Arzt bin, ich muss dir leider zustimmen, es gibt eindeutig zu viele niedergelassene Kollegen, die gerne mal viel mehr abrechnen, als das, womit der Patient eigentlich kam :-(
 
So´n Quatsch...
Die Abrechnung der Leistungen erfolgt beim gesetzlich versicherten Kassenpatienten nur quartalsweise. Die Rechnungen (elektronische Sammelabrechnung - KEINE EINZELABRECHNUNG JE PATIENT!!!) geht auch nicht zur Krankenkasse, sondern zur Kassenärztlichen Vereinigung (KV), in deren Einzugsgebiet der Arzt seinen Kassensitz hat. Dort werden die Rechnungen erstmal abgearbeitet, was nochmal so etwa mindestens 6 Wochen dauert, bis die KV alle ihr vorliegenden Abrechnungen durch hat. Dann bekommen die Ärzte und Krankenhäuser irgendwann im übernächsten Quartal nach dem tatsächlich abgerechneten Quartal mal ihr Geld. Und die Kasse erfährt erst nach 1-2 Jahren auf irgendwelchen Wegen, welcher Arzt wieviel bekommen hat...
Wie soll das denn alles für den Patienten transparent gemacht werden? Die wenigsten interessiert es, die wenigsten wissen nach 1-2 Jahren, was ihr Doc damals für Leistungen erbracht hat. Und dann stiefeln die noch zu ihrer Kasse und behaupten, der böse Arzt hat zuviel abgerechnet. Dann kommen nach und nach immer mehr (gerechtfertigte und auch ungerechtfertigte) Prüfungen mit Regressforderungen, dem Arzt wird noch mehr als heute schon Abrechnungsbetrug unterstellt u.s.w.... Soll die olle Regierungskoalition doch mal die Rechte der Ärzte stärken, denen mal bissel mehr Geld zur Verfügung stellen, nicht alles immer mehr kürzen! Link: http://www.tagesspiegel.de/berlin/und-worueber-sie-sich-aergern/384754.html
 
@MaikEF: Naja, wenn er Organtransplantat berechnet hat, mir aber nur die Polypen entfernt hat... das weiß ich dann schon noch ^^
 
@Anns: das fällt aber der KV bei Rechnungsprüfung eh auf, den der niedergelassene Arzt macht sowas nicht, sondern i.d.R. das Krankenhaus, und dort wird mit kaum Kostendeckenden Pauschalen gearbeitet.
 
@MaikEF: In der Voraussetzung das die KV auch alles ehrlich und rechtens macht...
 
@Anns: das wird sie aus eigenem Interesse schon tun, schließlich ist man dort nicht gewillt, unnötig Geld auszugeben...
 
@MaikEF: Ach komm schon, ich kenne da jemanden der einen kennt, das funktioniert auch bei Ärzten so. Der richtige Kontakt führt zum richtigen Gehalt.
 
[re:4]MaikEF: Aber wir wissen beide schon, dass die Abrechnungsmodi der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) umstritten sind. Zu einem gibt es Ärztegruppen (Hausärzte,Allgemeinmediziner) die sich durch den Verteilungsmodus dort kräftig benachteiligt fühlen und dies auch glaubhaft begründen. Und auch die Arbeitsweise der KV steht in der Kritik wegen zu großem Aufwand, zu langsamer Abrechnung und...und... Überhaupt gibt es durchaus ernsthafte begründete Überlegungen, die KVs abzuschaffen!
 
@MaikEF: Ganz soooo heil wie Du das schilderst ist die Welt Abrechnungen im Medizin-Betrieb nicht! Sonst gäbe es nicht immer wieder Verurteilungen von Ärzten und Apothekern! Da macht der Zahnarzt mal eben gemäß BEMA aus einer einfachen, zeit- und aufwandsnormalen Behandlung eine solche mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad wegen starker Blutung, wegen schwerer Zugänglichkeit, wegen besondererer Schmerzempflindlichkeit des Patienten, wegen eines höheren Zeitaufwandes, wegen... wegen... usw..... Und schon -schwupps!- hat er mal eben selbst sein Honarar erhöht. Und der Hausarzt setzt mal eben zur Nachkontrolle eines Hustens oder Schnupfens oder Herzstechens oder Kopfschmerzen oder....oder.. oder.. noch ein späteren weiteren Untersuchungstermin an. Und der Orthopäde macht mal lieber gleich eine Röntgen-Aufnahme mit dem eigenen Gerät zusätzlich oder mehr als unbedingt notwendig. Und bei einem Schnupfen guckt der HNO-Arzt nicht nur in die Nase und den Rachen, sicherheitshalber gleich noch mal den Thorax von oben bis unten abhören / abklopfen und wenn schon denn schon gleich noch mal in die Ohren gucken und könnten wir da nicht auch gleich noch mal ´ne Rö-Aufnahme von den Nebenhöhlen machen?! Das ist laufende Praxis. Praktisch nicht kontrollierbar auf die Notwendigkeit! Nicht immer und bei jedem Arzt, aber auch keine Seltenheit!
 
@Uechel: Schwarze Schafe gibts überall, da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Aber "...einfachen, zeit- und aufwandsnormalen Behandlung eine solche mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad wegen starker Blutung, wegen schwerer Zugänglichkeit, wegen besondererer Schmerzempflindlichkeit des Patienten, wegen eines höheren Zeitaufwandes, wegen... wegen... usw...." gibts nur bei den Privaten, die gesetzlichen Kassen sehen sowas nicht vor. Und ob der Arzt nun eine orientierende oder symptombezogene Untersuchung macht, spielt bei gesetzlich Versicherten und dem Honorar des Arztes keine Rolle. Googlet oder Bingt doch mal nach Honorarbudget, da werdet ihr finden, was ein Arzt als Pauschale (je nach Fachgruppe) für einen Patienten je Quartal bekommt - unabhängig davon, wie oft der Patient tatsächlich auf der Matte steht.
 
@MaikEF: Nur mal so aus der BEMA auszugsweise:"...Nbl1 BEMA-Nr. 36 15 Punkte Stillung einer übermäßigen
Blutung (Nachblutung)
Nbl2 BEMA-Nr. 37 29 Punkte Stillung einer übermäßigen
Blutung durch Abbinden
oder Umstechen (Nachblutung)
Wer will kontrollieren ob es sich um eine normale öfters mal vorkommende Blutung oder um eine übermäßige Blutung (Nachblutung) handelt? Das stammt aus der BEMA, also für Kassenpatienten und NICHT für Privatpatienten (GOZ)! Du liegst in Deiner Argumentation mit "...gibts nur bei den Privaten, die gesetzlichen Kassen sehen sowas nicht vor...." NICHT richtig! Und in meinen Beispielen macht der Arzt eine symptombezogene Untersuchung mit anschließender Behandlung z.B. des Organs Nase UND weitere ergänzende Untersuchungen, die auch bei Kassenpatienten durchaus zusätzlich abrechenbar sind. Denn ein kräftiger Schnupfen könnte sich ja uch auf die Lunge "legen" oder ins Gehör auswirken.
 
@Uechel: okay, ich muss zugeben, dass ich mit der GOZ nicht vertraut bin, wir haben in unserem Krankenhaus keine Zahnklinik. Aber Abseits der GOZ bin ich doch - so denke ich - informiert genug, um meine tägliche Arbeit ordentlich zu erfüllen. Zum Punkt Arbeitsweise und Abschaffung der KVen bin ich aber ebenfalls deiner Meinung.
 
@MaikEF: Damit wir uns nicht falsch verstehen! Auch ich gehe davon aus, dass die meisten Ärzte / Mediziner korrekt und im Sinne des Patienten richtig behandeln. Und die gaaaanz schwarzen Schafe sind sich wie fast in allen Bereichen die Ausnahme. Aber ich denke doch, dass so kleine weitere "Nebeneinnahmen" durch weitere Untersuchungen oder so nicht sooo ganz selten sind. Diese schaden den Patienten bei korrekter Ausführung ja auch nicht. Insofern sind sie aus Sicht des Patienten ja auch nicht unnötig, im Gegenteil, vielleicht hält der Patient das für eine besonders gründliche und sorgfältige Behandlung. Aber ob es unbedingt notwendig war, ist eine andere Sache. Und in einem Punkt gebe ich Dir auch Recht! Die zu berechnenden Sätze für ärztliche Leistungen sind teilweise lächerlich und die dafür angesetzten Zeiten ebenso. Wenn viele Patienten das wüßten, würden die das nicht glauben!
 
Was für ein Aufwand. Die rechnung wird doch sowieso erstellt, warum nicht einfach ne Kopie anden "Kunden"? Und mal ehrlich, wer fühlt sich wirklich wohl dabei, zu wissen, dass sämtliche WehWehchen quasi frei im Internet zugänglich sind? Bin mal auf den ersten Skandal gespannt "Lebensversicherer stellen vermehrt Hacker ein. Wird versucht, die Krankenakten der Kunden über die online zu erhaltenen Rechnungen eingesehen?"
 
@iPeople: "SnailMail" ist wohl so langsam aber sicher out. ;) Aber mal ehrlich... die elektronische Variante ist höchstwahrscheinlich umweltfreundlicher (das ganze Papier für altmodische Rechnungen dürfte ja keine unerhebliche Menge sein) und kostengünstiger ist es wahrscheinlich auch. Naja... mal abwarten.
 
@iPeople: wie Putin damls sagte "ICH hätte Massenvernichtungswaffen gefunden [im Iran]...." Genauso läuft das hier auch: Kurz mal einen Skandal inszeniert und die Datenschützer machen das ganze System wieder platt - und schon ist wieder Ruhe und Lobby zufrieden...
 
@pubsfried: EDIT meinte Irak (warum kann ich meine Beiträge nicht mehr edit. ??)
 
@pubsfried: Und in diesem Fall bin ich eindeutig dafür, dagegen zu sein. Wir regen uns alle über Facebook und Google auf. Aber was alleine der Staat mit dem hier anrichten kann, lässt FB und G ganz klein aussehen.
 
Einerseits ist es natürlich alles andere als schlecht die Möglichkeit zu haben die Abrechnungen des Arztes überprüfen zu können anderseits halte ich nicht viel davon dies über ein Portal oder ähnliches online abzurufen. Da kommt sicherlich wieder der ein oder andere auf die Idee sein Unwesen zu treiben und die Probleme haben wenn dann wieder wir.
 
hmmm - playstation - steam - etc. ist ja noch ok - aber wenn meine krankendaten gehackt werden .... das wäre eine neue dimension !!!
 
Na prima. Bei der Datensicherheit die gerade herrscht würde es mich nicht wundern, wenn bald Hinz und Kunz erfährt, das Liesschen Müller wegen Krankheit xyz beim Arzt war. Da interessiert sich doch keiner mehr für die Kosten, eher für die Krankheiten die behandelt wurden.
 
Ach, wenn ich schon in der Werbung sehe/höre "Privat für alle!", weil dann angeblich das Brillengestell günstiger ist und der Zahnarzt weniger berechnet... dann schafft die gesetzliche KV doch endlich ab und gebt den Bürgern "Privat für alle!", jeder bekommt seine Rechnung nach Hause, bezahlt die aus eigener Tasche im voraus und versucht dann von seiner Versicherungsgesellschaft zumindest einen Bruchteil davon zurückzubekommen. Transparenter geht es nicht.
 
@Tyndal: Und arbeitslose werden einfach gar nicht mehr versichert - der Steuerzahler spart ne menge Geld. Ein Segen für alle /Sarkasmus
 
in Belgien zB funktioniert das auch, 99% sind privatversichert. Nur bei uns gibt es wieder 1000 Ausreden (der Lobby), ...*eyeroll*
 
@pubsfried: Und du denkst in Belgien ist keine Lobby im Spiel? *rolleyes*
 
Typisch deutsche Politik - keine Ahnung, wie man sowas im Endeffekt realisieren soll, aber einfach mal beschließen. Haben die da echt nix besseres zu tun, als sich um solche Nichtigkeiten zu kümmern?
 
@Turk_Turkleton:Als Nichtigkeit bezeichne ich sowas nicht.. Die Idee als solches ist gut. Nur wie einige Vorredner schon sagten, ist die Umsetzung eine Schwierigkeit. (Problem : Datenschutz wenn die Daten online abgefragt werden, oder höhere Kosten wenn eine Rechnungskopie dem Kunden/Versicherten geschickt werden). Ausserdem hat die Regierung(Minister) wahrscheinlich nicht selber das ganze ins Rollen gebracht, sondern ein Unter-Unterausschuß ( die Abgeordnetetn sollen ja auch was tuen).
 
Und dann wird später auch der Arbeitgeber darauf zugreifen dürfen, um zu sehen, warum ich wirklich einen Krankenschein habe,und, OB ich überhaupt da gewesen bin.
 
@Hoshie223: Ähh, das du da gewesen bist weiß er doch durch den Krankenschein den du abgibst?
 
@Anns: Aber die Diagnose steht nur auf dem Duplikat welches für die Krankenkasse bestimmt ist und nicht auf dem Exemplar für den Arbeitgeber
 
@jigsaw: Naja, die meisten Ärzte nutzen Nadeldrucker;) Ein Bleistift und eine glatte Unterlage helfen da ein wenig
 
@iPeople: Nö, das Exemplar für die Krankenkasse hat ein größeres Format und das Diagnosefeld ist außerhalb des Formates der Arbeitgeberkopie, da kannst du auf der Arbeitgeberkopie rumrubbeln so viel du willst ;-)
 
@jigsaw: Bin zu selten krank, daher danke für die Aufklärung
 
da bin ich mal gespannd wie viele leute die blau machen sich beschweren werden xD kostet nur wieder geld--- der ganze mist
und wer muss es zahlen wir xD
 
Die könnten auch einfach Rechnungen ausstellen. Privatversicherte Kriegen eine Rechnung mit entsprecheden Positionsschlüsseln drinne, die man im Internet überprüfen kann. Man will es wohl mal wieder extra kompliziert machen.
 
@LoD14: Idee ist zwar nicht schlecht.. aber dann kann ich gleich ne richtige Rechnung ausstellen. ( Wie ja bei Privatversicherten der Fall ist). Bei Pflichtversicherten würde eine Rechnungsstellung nur zu gigantischen Mehrkosten führen . Geh mal zu einem Arzt und zähl mal die Leute am Tag. Im Schnitt werden das 20-30 Leute.. ( ich denke eher mehr).. also ca 600 Leute im Monat ( eher mehr).. das heisst du hast alleine schon für das Porto 400€ Mehrkosten.. + Zeitaufwand.. Eine Rechnung ist auch nicht mal in 2 Minuten erledigt.. also brauchst du schon mindestens eine Person die NUR den Papierkram für den Versicherten macht. Mehrkosten schätze ich da schon bei 2500€.. Wer soll die Kosten übernehmen? Die Versicherung? Der Arzt?.. Die Einfachste und kostengünstigste Methode wäre halt der Weg per EDV/Internet. (Aber leider zur Zeit auch der Unsicherste).
 
@Neuro: Sicherheit kostet eben, so what.
 
@Neuro: IT Systeme sind auch nicht kostenlos. Die Entwicklung (grade im staatlichen Bereich) kostet eine unmenge Geld. Davon kannste warscheinlich paar Jahre das Porto für alle Zahlen. Mal davon abgesehen, muss ja im Prinzip keine Rechnung extra erstellt werden. Der Arzt hat ja im Grunde alles im Rechner, was er gemacht hat. Eine entsprechende Software könnte einfach eine Art "Kassenbon" auf anfrage drucken, was dann auch der KV/Krankenkasse übermittelt wird.
 
der nächste patientendatengau wäre damit vorprogrammiert ...
 
Kann man das auch abbestellen wenn es automatisch freigeschaltet wird? Ich wär dann als Datensatz gerne in der Datei die auf einem Rechner liegt der NICHT am Internet hängt und auf den auch keine Webanwendung zugreifen kann. Interessiert mich eh nicht was der Doc abrechnet, solange die Kasse zahlt. Wenn sie nicht zahlt krieg ich eh nen Stapel Papier.
 
Endlich mal eine tolle Innovation im Gesundheitsbereich. Zur Zeit können die doch berechnen, was sie wollen. Der Kasse können die Angaben der Ärzte doch gar nicht kontrollieren. Geiler Job. Ich schreibe eine Rechnung, die derjenige, der zahlen soll, nicht checken kann. So etwas gibts nicht oft.
 
@tim-lgb: Als Patient fallen einem aber auch nur ganz grobe Ungereimtheiten auf, tiefergehende "Kleinigkeiten" in der Abrechnung kann man als Laie doch auch nicht kontrollieren.
 
@tim-lgb: Wie sagte Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...!" Die Krankenkassen prüfen alle Rechnungen, die sie bekommen., d.h. Rechnungen für ambulante Operationen, vor-, voll-, nach- und teilstationäre Leistungen sowie alle Rechnungen für Heil- und Hilfsmittel, die direkt mit der Krankenkasse abgerechnet werden. Die ambulanten Besuche, die hier im Visier der Regierung stehen, werden gegenüber den Kassenärztlichen Vereinigungen abgerechnet, und die prüft auch alle Abrechnungen! Und beide Seiten, sowohl die Kassen als auch die KVen prüfen sehr sehr genau!!!
 
@tim-lgb: Gibt es nicht oft? Hm, ich kenne das Gefühl von diversen Autowerkstätten... haben die jetzt 1l Kühlerfrostschutz aufgefüllt oder doch nur 0,8l, hat der Lackierer 3h gebraucht oder nach 45min schon Feierabend gehabt... immer wenn du etwas zur Reparatur aus der Hand gibst, musst du der Abrechnung vertrauen. Ein Arzt repariert eben Menschen. Was soll die Krankenkasse (bzw. eher die Kassenärtzliche Vereinigung) denn machen, wenn der Patient sagt: "Leistung wurde nicht erbracht!"? Wie will man das beweisen? Zukünftig Webcam in jedem Behandlungsraum mit Audio und Speicherung bis zur vollständigen Bezahlung?
 
Diese Maßnahme halte ich für sehr gut. Es ist erwiesen, dass ein Teil der Ärzte finanzielle Forderungen stellt, die bis zu 40% über den gebrachten Leistungen liegen. So werden Patienten und Krankenkassen betrogen. Aber bitte nicht verallgemeinern. Viele Ärzte sind ehrlich und helfen ihren Patienten so gut sie können.
 
Ich vertraue meinem Arzt, auch was die Abrechnungen betrifft, hätte ich kein Vertrauen dann würde ich den Arzt wechseln! Warum werden solche System eingeführt? Ganz Einfach um noch mehr zu deunzieren noch mehr Zwist zwischen die Menschheit zu bringen! Nichts anderes ist das! Naja unser Geld wird ja auch ins Ausland verschenkt, siehe Griechenland und und und da muß man schon mal sehen wie man es dem eigenen Volk abzwackt und sich die tollsten Sachen dazu ausdenkt! Gute Nacht Deutschland
 
Da bin ich dann aber auch für mehr Transparenz bei Politiker-Gehältern!
 
@Dr. Alcome: Ist doch da, nur die Nebeneinnahmen sind es nicht
 
Gibts dann auch ein App hierfür?
 
Hmm... kann mir einer erklären, wieso die davon ausgehen, dass ich meine Zeit opfern werde, damit die Krankenkasse eventuell Geld sparen kann? Bei meiner Anzahl von Arztbesuchen bin ich eh eine Goldgrube für die...
 
Ich finde, dazu sollte es eine Einwilligungspflicht und eine getrennte Datenbank geben! - Bei dem Haufen Hacks der letzten Zeit will ich meine Krankenkassendaten nicht in der Datenbank haben....
 
Das muss nicht im Netz stehen.
Es würde reichen, wenn der Arzt jeden gesetzl Versicherten am Ende der Konsultation gegenzeichnen lässt, was er getan hat. Damit ist sichergestellt, dass er nichts zusätzliches abrechnet. Die Kassenärztlichen Vereinigungen gehören abgeschafft und die Gebührenordnung für Ärzte überarbeitet. Die Krankenkassen müssten direkt die Ärzte bezahlen, dann können die KV nicht mehr soviel herummauscheln und z.B. den Allgemeinarzt mit 28, 50 pro Quartal für einen Patienten abspeisen, egal wie oft er beim Arzt im Quartal war.
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