Comcast: Erster großer ISP startet IPv6-Umstellung

Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast beginnt damit, seine normalen Kundennetze auf die neue Version des Internet-Protokolls umzustellen. Das Unternehmen ist damit wohl der erste größere Internet-Provider, der IPv6 breit in seine Produktivumgebung ... mehr... Datenübertragung, Ipv6, Internet Protocol v6, Serverrack Bildquelle: Dave Habben Datenübertragung, Ipv6, Internet Protocol v6, Serverrack Datenübertragung, Ipv6, Internet Protocol v6, Serverrack Dave Habben

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Sollte IPv6 nicht auch noch dieses Jahr von der Telekom angeboten werden (im breiten Umfang)?
 
@zivilist: Davon ging ich auch aus. Haben ja noch paar Wochen Zeit :-/
 
@zivilist: Die für die Verbraucher relevante Frage ist doch: wird die Abmahn Abzock Masche mit IPv6 noch weiter ausarten wie bisher?
 
@Feuerpferd: Was meinst Du?
 
@wolle_berlin: Bislang hatten die Kunden der ISPs IPv4 Adressen. Diese waren nicht an den Computer selbst gebunden. Sie wechselten ständig. Blieben für den Normalkunden nur für kurze Zeit gleich. (Kabelinternet ausgenommen) Mit IPv6 ist es jedoch möglich, die IPv6 Adresse an den einzelnen Computer zu binden und dezidiert diese IPv6 Kombi dem einzelnen Kunden auf Jahre zu verpassen. Darauf werden sich windige Abmahn Abzocker und anderes kriminelles Gesindel wie die Geier stürzen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
 
@Feuerpferd: Nur weil ein e feste IP für normale Endkunden mit IPv6 möglich wäre, ist es ja nicht so dass man aus der IP einfacher auf den Endkunden schließen könnte. Der ISP muss trotzdem weiterhin auf Herausgabe des Namen verklagt werden. Natürlich wäre es möglich, alle Leute die jemals "enttarnt" wurden, in eine Liste zu schreiben etc.. Die Provider haben aber schon zugesichert, dass die IP-Adressen auch unter IPv6 weiterhin dynamisch bei der Einwahl verteilt werden (außer der Kunde möchte eine feste).
 
@2-HOT-4-TV: Gerade die Telekom arbeitet besonders auffällig mit den Abzockern zusammen. Guckst Du: http://is.gd/URq8lp (Seite 14 im PDF) Wer also noch bei der Telekom oder ihren Resellern ist, sollte besser mal scharf nachdenken. Schon die Statistik noch mit IPv4 Zustand sieht für Telekom Kunden bedrohlich aus. Irgendwelchen Versprechungen würde ich bei den bereits bestehenden Fakten in Bezug auf Telekom und ihren Resellern keinerlei Glauben schenken.
 
@Feuerpferd: Einmal das was 2-HOT-4-TV sagt und dazu kommt noch das Windows selbst sich immer neue IPs holt.
 
@wolle_berlin: "... dazu kommt noch das Windows selbst sich immer neue IPs holt." ==> http://is.gd/ye897N
 
@Feuerpferd: Bin nicht zur richtigen Wortwahl bekommen, aber richtig war es dennoch http://alturl.com/8zz8y
 
@wolle_berlin: Die net.inet6.ip6 sysctls habe ich selbstverständlich schon lange gesetzt, zur Sicherheit. Dennoch ist IPv4 alleine durch die Adressknappheit und den dadurch erzwungenen ständigen Wechsel der IP für den Internetsörfer sicherer. Zumindest bei meinem Provider ist es so. Denn der beachtet das Bundesverfassungsgricht und das Speicherverbot. So rennen Angreifer ins leere. Wenn mir das Anbieten von Serverdiensten wichtig wäre könnte ich auch eine statische Adresse bekommen. Jedoch kenne ich schon die Folgen von statischer IP aus eigener Erfahrung vor einem Jahrzehnt, jede Menge Angreifer die ständig herum nerven.
 
@Feuerpferd: Mit welchen Programm überwachst Du die angreifer? Bei Windows braucht man nix Einstellen. Aber beim ach so sicheren OSX schon, gleiches gilt für Android und iOS. Lon an dieser Stelle an MS!!
 
@wolle_berlin: Mit Bordwerkzeug des Betriebssystems.
 
Ist zwar schön, das es nicht zuletzt notwendiger Weise eingeführt wird. Ich selber werde aber so lange auf V4 setzen, wie es möglich ist.
 
@Anns: grund?
 
@iSUCK: Weil man im alter oft gegen neue Technologien ist auch wenn diese besser sind
 
@-adrian-: Man merkt dir das kleinkindhafte auch noch an. Die Zeit kommt mein lieber ;)
 
@Anns: Das Kleinkindhafte:) Vorteilhaft im Technologiebereich. Denn auf der Arbeit bin ich schon ein ganz grosser :)
 
@-adrian-: Ich bin offen für neue Technologien. Allerdings mit Bedacht. Ich stelle nicht auf etwas um, was faktisch null Vorteile bringt. Und ipv6 ist keine Technologie des Vorteils wegen sondern lediglich eine Umstellung weil v4 an seine Grenzen geraten ist. Wie längere Telefonnummern, wo man doch die kürzere vorzieht.
 
@Anns: Genauso sieht das aus. Und ich bin z. B. (obwohl das natürlich auch seine Vorteile hat) nicht scharf auf eine feste, personengebundene, lebenslange IP-Adresse, die mit IPV6 ja problemlos möglich wäre. EDIT: Bezieht sich auf [re:11]
 
@iSUCK: Es gibt für mich keinen Vorteil in IPV6. Das Internet wird dadurch auch nicht schneller und ne v4 IP lässt sich mal eben einfacher notieren wenn man mal remoten möchte.
 
@Anns: allein die deutlich bessere localhost-Adresse ist Vorteil genug
 
@Anns: "wenn man mal remoten möchte": schon mal was von Dyndns & Co. gehört ? da muss man sich auch (fast) nix mehr merken :-)
 
@iSUCK: Als Privatmann? Keinen Bock neuen Router zu kaufen.
 
@mschatz: Der Router wird dir im normalfall vom ISP gestellt bzw. den gibts gegen ne angemessene Gebühr. Die ganze sache ist die natürlich braucht man es HEUTE noch nicht zwingend. Nur wenn dann mal die kacke am dampfen ist werden die preise für Router und die sonstige Hardware gewaltig anziehen. Drum lieber jetzt solange es noch Kapazitäten im v4 Netz gibt umstellen und nicht erst wenns eh schon zu spät ist und man Wucherpreise zahlen muss :)
 
@iSUCK: eine Gebühr ist nie angemessen. Soweit ich weiß, routen die ISPs intern eh schon mit v6. Das ist typisch DE. Was funktionierends wegschmeißen und dafür was neues kaufen das noch gar nicht untersützt wird. Wenn mein D-Link von 2005 mal abnippelt, dann werde ich mir mit Sicherheit einen kaufen der v6 unterstützt.
 
@mschatz: aha wie gesagt ich werde den billigen weg wählen und mich rechtzeitig eindecken damit. du kannst dann gerne um 5 vor 12 den dreifachen preis zahlen.
 
@Anns: Macht im Moment auch wenig Sinn bei den paar Handvoll Seiten die IPv6 unterstützen.
 
@Anns: sehe ich genauso. Es gibt im LAN für Privat derzeit keinen Grund auf IPV6 zu wechseln. Was im WAN Bereich passiert ist davon aber losgelößt. Das erledigen später eh die Router.
 
@Frankenheimer: Wo dann auch nochmal dick Reibach gemacht wird. Darf sich jeder nen neuen Router kaufen.
 
@Anns: also ich meine (und hoffe) dass zum Beispiel die relativ gebräuchlichen AVM Fritzboxen ab 7270 IPV6 fähig gemacht werden können mittels Firmwareupgrade. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass die Provider die Kunden diesbezüglich im Stich lassen werden, immerhin ist der Markt hart umkämpft. Was würde wohl passieren wenn die Telekom sagt ja dann kauf uns nen Router für 200€ ab aber 1&1 oder andere gleichzeitig sagen "kommt zu uns" IPV6 Router gibts gratis.
 
@Frankenheimer: Natürlich können sie. Aber wollen? Es ist für AVM doch viel lukrativer zu sagen, das sich mal alle neue kaufen sollen.
 
@Frankenheimer: Meine FRITZ!Box Fon WLAN 7570 hat vor 2-3 Monaten ein Update mit IPv6 und vielen weiteren Updates bekommen. Vielleicht bedeutet dass das Deine Box kein Update mehr bekommt, wenn Du jetzt noch nix hast ?!
 
@Frankenheimer: Du kannst davon ausgehen das es trotzdem zu einen vermehrten verkauf von IPV6 fäigen Routern kommt.Nicht jeder wechselt und bekommt obendrein ein Router für lau dabei! Die Zeiten wo die Router wie Kamellen verteilt werden sind vorbei. Selbst 1&1 gibt nicht mehr das Topmodel ohne Zusatzkosten dabei, auch wenn das jetzige Model zum DSL-Vertrag IPV6 fähig ist. Viele Endkunden sind sich dem Wandel noch gar nicht bewust, geschweige denn, das sie von IP gehört haben! Die Hardwäre Hersteller reiben sich jetzt schon die Hände!
 
@Anns: Also einige Router können das dann auch durch ein Firmware update. Zum Beispiel meine Fritz Box. Auch wenns (noch) nicht offiziell geht.
 
Ich wuerde auch gerne mal anfangen komplett in ipv6 zu denken. aber ich kann mir ja nicht mal die ips merken ^^faengt schon an beim private raum
 
@-adrian-: der Trick heist dns, IPv6 adressen merkt man sich auch nicht mehr, macht man ja Heute schon mit IPv4 selten.
 
@Jon02: Naja da gibts bei ipv6 auch nen trick.. hab ihn aber vergessen F2FF:::192.168.0.1 oder so ^^
 
UPC (Österreich) ist auch schon dabei. Ab 2012 sollte es eigentlich fertig sein
 
@Ludacris: Die Rede war ja von groesserer Anbieter:P
 
@-adrian-: Sei nicht so gemein :D
 
@-adrian-: Ahem, UPC Austria gehört zu Liberty Global, dem größten Breitband-Kabelnetzbetreiber außerhalb der USA (Wikipedia). Wenn man keine Ahnung hat... ;-)
 
@moribund: Wir reden hier aber nicht von der Muttergesellschaft sondern vom Anbieter UPC in Austria. Oder Hat Liberty Global komplett umgestellt?
 
@-adrian-: "Liberty Global/UPC will start implementing in 2011 and will be done in 2012" (Quelle: http://support.upc.ie/app/answers/detail/a_id/340/~/ipv6) Bin nämlich auch UPC Austria-Kunde :-)
 
wer formuliert solche absätze? "In einer ersten Phase wird IPv6 bei Internetanschlüssen bei Endkunden zum Einsatz kommen, wo ein Computer direkt mit dem Kabelmodem verbunden ist. Als zweiten Schritt sieht man dann vor, auch komplette Heimnetzwerke auf das neue Internet-Protokoll umzustellen. "
 
@Mezo: was meinst du?
 
In den USA reichen die IPv4 Adressen ja noch 1-2 Jahre länger als hier und hier hat noch keine große Firma was gemacht.
 
was interessiert denn den Provider das Heimnetz? die IPs werden doch durch den Router "verschleiert" - allerdings will ich nicht wissen, wie viel Elektroschrott durch die Umstellung entsteht :)
 
@DRMfan^^: Mit IPv6 fällt das Heimnetz weg. NAT braucht es ja nicht mehr. Es gibt mit IPv6 globale IPs, die sich auf die Mac Adresse beziehen (quasi ist das eine Art Seriennummer der Netzwerkkarte) generiert wird diese globale eindeutige IPv6 nach RFC 2462. Im Prinzip werden diese ganzen Hausfrauenrouter überflüssig, die bislang NAT wegen IPv4 machen mussten. Mit IPv6 sind die Geräte direkt mit dem Internet ohne NAT verbunden. Für Angreifer aller Art ergeben sich damit weit reichende und vielfältige Möglichkeiten. Das wird uns noch auf Jahre beschäftigen.
 
@Feuerpferd: Das ist mir bekannt. Ein Grund mehr (abgesehen von Config-Aufwand, bei NAT zu bleiben. dann eben hinter einer IPv6-Adresse.
 
@DRMfan^^: tolle Idee...jetzt hat man genug IP Adressen für alle Rechner und trotzdem wollen manche Ihre (geliebte?) Krücke NAT nicht ablegen. Das ist doch bescheuert. Eine Anständige Firewall und PrivacyFlag (bei Windows automatisch gesetzt) und man hat nix zu befürchten. Die Router Firewall bzw. die Windows integrierte Firewall schützen genauso vor Angriffen wie es NAT tut bzw. sogar besser. NAT ist keine "Schutz" Technik sondern ein notwendiges Übel um den IPv4 Mangel herrauszuzögern.
Es werden auch weitehin keine Rechner direkt erreichbar sein, man muss weiter Ports weiterleiten / Freigeben auch ohne NAT.
 
@Nero FX: Und? was geht es irgendwen an, wieviele Geräte ich betreibe? Was ist, wenn veraltete Systeme im Netz sind - direkt verbunden haben die sofort nen Wurm o.ä. drauf. (und jetzt sag nicht "dann update doch"... brin mal Windows 7 auf ein paar 100 Mhz....)
verrate mir doch mal, was denn da so übel ist? 'ne Port-Weiterleitung ist ratzfatz eingerichtet, wo ist das Problem?
In der Desktop/Router-Firewall muss du das genauso machen....
Was genau macht das PrivacyFlag? beim 1. Verbinden statt der MAC eine Zufallnummer wählen und nutzen?
 
Zitat "Man sei damit der erste große Internet-Anbieter, der damit beginnt, die Technologie breit auszurollen." Hmm ich stelle mir gerade vor, wie jemand mit einem Nudelholz IPv6 Protokolle auf dem Küchentisch "ausrollt" und zwar "breit".
 
"Als zweiten Schritt sieht man dann vor, auch komplette Heimnetzwerke auf das neue Internet-Protokoll umzustellen. " hmm, selbst die "alte" Fritzbox 7270 ist doch scon v6 kompatibel, oder ? also, wo liegt das Problem ?? kann das mal jmd erklären ?
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