DNS manipuliert: Millionen-Ertrag aus Affiliate-Links

Die US-Bundespolizei FBI konnte nach langen Ermittlungen einen Erfolg im Kampf gegen eine Bande von Computerkriminellen verzeichnen. Diese hatte über einen langen Zeitraum DNS-Server manipuliert, um Nutzer auf bestimmte Webseiten umzuleiten. mehr... Fernsehen, Betrug, Cybercrime Bildquelle: Don Hankins / Flickr Fernsehen, Betrug, Cybercrime Fernsehen, Betrug, Cybercrime Don Hankins / Flickr

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Wieder die Amis, warum wollen Sie die Leute bei sich in den USA haben? Wieso können diese nicht in Ihrem Lande verurteilt werden?
 
@D3vil: weil sie Angst haben die Strafe könnte zu milde sein...
 
@D3vil: Ich kann da auch nur spekulieren, aber wenn Betreiber und Händler in den Staaten betroffen sind fühlt sich das FBI hier wohl zuständig in deren Belange tätig zu werden und Anklage zu erheben (schliesslich haben auch sie selbst ermittelt). Da die Händler dann in den Staaten ihren Sitz haben kommt für das FBI am Ende auch nur deren eigenes Rechtssystem zum Tragen. Das Internet hat halt immernoch kein internationelen Gerichtshof.
 
Das nenn ich mal "Schneeballsystem" :)
 
Wurden dann die vier Millionen Rechner beschlagnahmt oder wie ist der letzte Satz gemeint?
 
@philip992: Nein, ich denke eher, dass es sich um die DNS Server handelt, oder um die Systeme von den Verursachern, auch wenns komisch formuliert ist.
 
Auch wenns kriminell und verboten ist, doch wenn sie es geschafft haben 4 Mio. Rechner damit zu infizieren dann finde ich sind die noch recht human vor gegangen.
 
Die Idee dahinter ist genial. Hätten sie die "Malware" ganz offiziell als "Shopping-Toolbar" mit einer mehr oder weniger nützlichen Funktion angeboten und irgendwo in der EULA den Hinweis auf die Affiliate-Links gegeben - dann hätten sich weit mehr als 4 Mio User diese Toolbar installiert und die Jungs wären ganz offiziell reich geworden.
 
@Tyndal: Ich muss dir zustimmen. Die Idee ist einfach nur genial. Man selber merkt nichts davon und man wird ja auch nicht mit einem Virus infiziert oder Ähnliches. Also so schlimm finde ich das jetzt nicht. Wurde ja niemand mit geschaded - außer vielleicht die Shops wo gekauft wurde :D
 
@Motti: Den Shops wurde Schaden zugefügt - die wiederum "ködern" ihre Kunden, indem sie mit Ihren Zwischenhändlern, welche die Angebote bewarben, entsprechende Vereinbarungen ausgehandelt hatten (und dafür Provisionen gezahlt haben). Die Provisionen müssen aber nicht überall gleich hoch sein. Und was auf der einen Seite mehr an Provisionen abgedrückt wird, muss auf einer anderen Seite ja auch wieder hereingeholt werden. Also sind die normalen Angebote in den Shops der Händler nachher nicht so günstig, wie sie hätten sein können oder aber die "Affiliate-Angebote" sind nicht so günstig, wie sie für den Kunden hätten sein können. Auch wenn es am Ende nur cent-Beträge sind für den einzelnen Kunden, kommen bei großem Rahmen auch schnell Unsummen herum. Geschadet wird am Ende immer derjenige, der konsumiert - geschenkt wird dem Konsumenten ähm.. Kunden.. nichts - nirgends und niemals. ;)
 
Damit wäre ein interessantes Phänomen, das mir kürzlich im CB-Forum aufgefallen ist, wohl geklärt... http://goo.gl/7kaat (ab #16 wirds interessant)
 
@JanKrohn: Sprich: deine Kiste ist, oder war zumindest verseucht. Herzlichen Glückwunsch!
 
@Feuerpferd: Stimmt eigentlich. Da muss ich den Kaspersky mal einen Komplettscan machen lassen.
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