Syrien überwacht wohl auch mit deutscher Technik

Hinsichtlich der Überwachung der Bevölkerung in diktatorischen Regimes tauchen erneut deutsche Produkte in den Schlagzeilen auf. Der syrische Geheimdienst soll bei der Überwachung der Protestbewegung im Land offenbar auch auf Technik der Firma ... mehr... Protest, Demonstration, Syrien Bildquelle: Milano 26 marzo 2011 / Flickr Protest, Demonstration, Syrien Protest, Demonstration, Syrien Milano 26 marzo 2011 / Flickr

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Noch so ein Ding, das man möglichst schnell unter den Tisch kehren sollte... :D
 
@Lay-Z187: Warum?
 
@iPeople: Weil das hier so gemacht wird, wenn solche Sachen rauskommen...
 
@Lay-Z187: Weil es genug Oberflächliche gibt, die zwischen Geschäft und Politik nicht differenzieren können ;-)
 
@iPeople: Politik = Geschäft. Da geht es nicht um ethisch vertetbare Entscheidungen, sondern um gut bezahlte Entscheidungen ;) Dafür darf man sich auch am Gesetz vergreifen. Das Pack deckt sich ja gegenseitig.
 
wundert das wen? Deutschland hat schon immer gerne mal beide Seiten mit Waffen beliefert aber beim Krieg selbst nich mitgemacht :-)
 
@Rikibu: Na logo. Warum nur 50% verdienen;)
 
@iPeople: Ferengi-Erwerbsregel 34: "Frieden ist gut für das Geschäft" --- Ferengi-Erwerbsregel 35: "Krieg ist gut für das Geschäft".
 
Wundert es eigentlich nur mich, dass für solch eine "undemokratische" Software überhaupt ein Markt - mit Beteiligung einer deutschen Firma - existiert? Wenn so eine Überwachungssoftware doch niemals gegen die Einwohner einer Demokratie eingesetzt werden würde? Und wenn man doch den Anderen - den bösen Diktaturen - das Zeug garnicht verkaufen will? Wieso gibt es diesen Markt und wie hält sich so ein Unternehmen dann eigentlich über Wasser? Oder ist das eine Technik, die hier bei uns nur die 19 potenziellen Terroristen überwachen kann, aber in Syrien offenbar gegen die gesamte Bevölkerung eingesetzt wird?
 
@User27: Solange Mercedes-Benz Landminen verkauft, darf eine Softwareschmiede doch auch Diktatorensoftware vertreiben. Das schöne an Doppelmoral ist: Man kann sich immer die gute Seite erwählen...
 
@Kobold-HH: der eigentliche Witz ist, dass Mercedes nicht nur Landminen verkauft, sondern auch die Räumfahrzeuge dafür... das sind quasi lock in Anbieter...
 
@User27: Die Chinesen kaufen so was bestimmt auch gerne. Seitdem sie groß bei der Euro-Rettung einsteigen, sind das ja unsere allerbesten Freunde. Tibet-Annektierung, Taiwan-Konflikt, Tian'anmen-Massaker, Zwangsabtreibungen auf Grund der Ein-Kind-Politik etc. --- hat es alles nie gegeben. Hier ein Artikel, wie es im Jahr 2008 noch um die Menschenrechte stand: http://goo.gl/qZ11z - aber bei einem so großartigen Kreditgeber und Handelspartner darf man da natürlich nicht herumstochern...
 
Seid doch glücklich das man "Made in Germany" halt immernoch gerne im Ausland benutzt :-)
 
@Balder: allerdings ist die Made in Germany eher mit Vorsicht zu genießen, aber wie hieß es noch? Ohne Deutschland darf nie wieder ein Krieg ausgehen, oder so ähnlich.
 
@Balder: Und in Zukunft auch der Bundestrojaner ;-)
 
Man kann es auch mit dieser ganzen Schwarzmalerei auch übertreiben. Dann dürfte man bald gar nichts mehr exportieren bzw. sogar herstellen, ausser vielleicht Wattebauschen. Fehlt dann nur noch eine News: "Der Nestle Konzern beliefert Diktatoren mit San Pellegrino Wasser, was als besonder gesund gilt und denen ein langes Leben beschert." o_O
 
Aha, nur die Ausfuhr soll verboten werden. Dann ist der Einsatz in Syrien quasi als Beta-Test anzusehen.
 
Das ist ja wohl nichts neues. Eigentlich war Deutschland doch immer schon gut mit "Kriegsgut- und Spionagehandel" beschäftigt.
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