Googles Eric Schmidt bezeichnet Siri als Bedrohung

Der Google-Vorsitzende Eric Schmidt sieht in Apples Sprachassistent Siri die derzeit größte Bedrohung für sein Unternehmen. Das sagte Schmidt gegenüber dem US-Senat aus, der derzeit die Wettbewerbsstellung des Suchmaschinenriesen untersucht. mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google

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Das Ende des vorletzten Absatz sagt alles...
 
@hhgs: jein ... die Vorgehensweise von Siri ist schon so, dass weniger Anfragen an Google gehen ... aber die Frage ist hier einfach: Ist der Einfluss von Geräten, die SIRI verwenden so groß, dass hier tatsächlich von einer Bedrohung gesprochen werden kann? Genau das denke ich nämlich nicht ...
 
@JoePhi: Noch nicht. Du darfst nicht vergessen, dass es Siri bis jetzt nur auf dem 4S gibt. Wenn die Clouddienste genug ausgebaut sind, kann ich mir gut vorstellen, dass das auch bald jeder Mac kann. Was braucht man? Richtig. Ein Mic und eine Datenverbindung... Das sollte sich also recht schnell verbreiten können. Und über Kinect o.Ä. sollte sowas auch auf dem PC möglich werden.
 
@Lay-Z187: Wie unten in meinem Beitrag zu lesen ist sowas ja bereits in Arbeit.
 
@Lay-Z187: über Kinect o_O Spracherkennungssoftware ist ein alter Hut, und benötigt auch auf ner Windows Kiste nichts anderes als ein Micro :D
 
@DUNnet: Ja, aber Kinect soll doch jetzt auch für Rechner angeboten werden und da hat man doch Marketing-technisch die Argumente auf seiner Seite. Dass das 4S kein Multi-Arry-Mic hat, sollte auch klar sein ;)
 
@DUNnet: Du hast aber offensichtlich überhaupt keine Ahnung. Sicher wird das von Google zur eigenen Sicherheit heruntergespielt. Die sichern sich nur gegen den nächsten Grabenkrieg ab.
Wir erinnern uns: MP3-Player - ein alter Hut. Smartphone - gab es schon lange vor Apple. Tablet-PC: Hatten andere schon Jahre vorher. All in One-PC - gab es auch schon lange vor Cupertino. GUI und Maus - hat Apple auch nur geklaut.
Komisch ist nur folgendes: 30 Jahre lang hat sich keines dieser Projekte durchgesetzt. 30 Jahre lang war Apple nur was für Designer, Grafiker, Künstler und ein paar ahnungslose Spinner. Und innerhalb von 5 Jahren krempeln die den Markt mit "alten Scheissdreck" um. Da frage ich mich doch, was die restliche IT-Welt in den letzten 30 Jahren gemacht hat und vor allem, wo die heute so innovativen User in den letzten 30 Jahren waren. Es wird heute über eine Realität gesprochen, die bei Apple schon lange vorausgesehen wurde (unabhängig davon, daß Apple auch mal am Arsch war und von Microsoft "gesponsort" wurde).
Nichts desto trotz hat dieser "Saftladen" aus California von anfang an die IT-Welt revolutioniert und tut das immer noch. Und mit Sicherheit hat Apple noch Dinger auf Lager, die sich immer noch viele nicht vorstellen können oder wollen.
Ob IBM, Sony, Nokia, HTC, Samsung, HP, LG oder wer auch immer - alle haben Maßstäbe gesetzt. Aber alle haben sich auch auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Und dem entsprechend bekommen sie heute die Quittung. Es mag richtig sein, daß Apple nur aufkocht; aber sie machen es in einer Art und Weise die den Rest der IT-Welt in den Wahnsinn treibt.
Und ich weiß wovon ich rede - ich habe diese ganze PC-Entwicklung von anfang an mitgemacht. Mag Apple auch mit seinem Konzept einige Macken haben, aber eines ist sicher: Ohne diesen Laden wäre diese Welt sowohl bei PC und auch bei Handys immer noch in der Steinzeit. Früher hieß es mal: "Was passiert, wenn in Redmond die Lichter ausgehen? - Dann erklärt Microsoft die Dunkelheit zum Standars". Für viele ist das auch heute noch so.
 
@LastFrontier: "Und mit Sicherheit hat Apple noch Dinger auf Lager, die sich immer noch viele nicht vorstellen können oder wollen." Öhm: wie wär's mit "iSearch". Mal ernsthaft: ich glaube, es ist die Produktidentität, die den Ausschlag gibt. Immer mehr Menschen kaufen sich die Dinge von Apple, weil es einfach ein gewisses Statussymbol ist, das hip ist. Bei uns in der Klitschenwerkstatt haben wir gross geguckt, als einer ein Handy mit dem Apfelsymbol auspackte. Es ist, als ob man sich freikauft von dem Angebotsirrsinn und dem Preisgewimmel, als wenn man sich festlegt auf eben diese Marke. "iPad, Macbook, iPod sollen folgen. Ich bin ein Apfeltyp."
 
@felix48: Sicher gibt es auch diese Leute. Und obwohl ich bei Apple gelernt habe (ist eigentlich falsch ausgedrückt, weil es damals nur Freaks und hippe Typen gab; in Jeans, Turnschuhen und T-Shirt - auch Steve Jobs), so heisse ich doch nicht alles gut was die so treiben. Und ich kann versichern, auch Mac´s, iPhone, iPod, iPad haben ihre Macken. Und es gibt immer noch Dinge, für die kann man einen Mac nicht gebrauchen und ist auch nicht zu empfehlen. Apple-Produkte sind nichts für Bastler, für Leute die Zeit und Muse haben sich alle Wege offen zu halten.
Nichts desto trotz trifft Apple aber den Zahn der Zeit. Ein komplettes Konzept von der Hardware über die Software bis hin zum Service. Bring ein Apple-Produkt mal zur Reparatur (egal weswegen) - nach spätestens 48 Stunden ist das Thema erledigt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Da bin ich von "Dosen-Seite" anderes gewohnt. Ist ja auch klar - Apple-Techniker müßen sich nicht mit zig tausend Hardwarekonfigurationen herumschlagen. Würden aber z.B. Microsoft oder Samsung genauso verfahren, gäbe es die gleiche Problematik wie bei Apple. Auf der einen Seite Vielfalt und Freiheit mit all ihren Konsequenzen, auf der anderen Seite ein "geschlossenes" System, welches aber tadellos funktioniert und dem normalen Anwender kaum Probleme bereitet.
Und das wird oft vergessen: Es gibt ein paar Freaks die kümmern sich um Treiber, Updates, Jailbreaks weil sie das letzte aus Hard- und Software herauskitzeln wollen und auch können. Das ist aber eine absolute Minderheit. Die Masse will PC und Handy nutzen wie ein Auto: Gas, Bremse, Kupplung und welchen Sprit brauche ich. Wie der Motor funktioniert oder wie ich die Kiste tunen kann - interressiert nicht. Fahren muß das Teil. Für den Rest gibt es den ADAC und die Werkstatt.
Erinnern wir uns mal zurück: es ist noch gar nicht so lange her, da mußte man Internetverbindungen mühsam manuell einrichten. TCP/IP, DNS, Router - welch ein Aufwand. Heute erkennen die Systeme automatisch eine Internetverbindung. Und selbst für e-mail - nur noch e-mail Adresse und Kennwort eingeben und das war es. Denn Rest macht das System bzw. e-mail Programm. Es war ein langer Weg bis dahin. Aber es wird noch fast genauso lange dauern, bis Otto-Normalverbraucher einen PC oder Handy genauso selbstverständlich ohne Nachzudenken verwenden kann wie eine Kaffeemaschine.
Schlimm sind eigentlich nur die paar Fundamentalisten auf jeder Seite, welche nur schwarz oder weiß sehen und nicht akzeptieren können, daß andere Mütter auch schöne Töchter haben.
 
@LastFrontier: netter Kommentar,aber ein paar Sachen bringst du durcheinander. Apple hat z.B. für die Maus von Anfang an Lizensgebühren bezahlt.... Und wer hatte vor dem Macintosh einen all in one?
 
@felix48: Weiß jetzt nicht warum du Minus kriefst. Du hast im Prinzip nämlich recht. Einen Mac (Apple) zu haben war schon immer ein Statussymbol. Der legendäre Ruf deren Produkte kommt nicht von ungfähr. Und es war vor allem das drucktechnische Gewerbe, welches den Macintosh 1984 in den elitären Himmel wuchtete. Nicht ohne Grund. Es gab bis ende der 1990er nahezu keine Publikation die nicht auf einem Mac gesetzt oder davon gedruckt (belichtet) wurde. Und so manches Forenmitglied hier würde staunen, was so alles heute noch mittels Apple-Geräten produziert wird. Und ganz ehrlich: man sieht bei den Printmedien am Ergebnis was auf einem Mac erstellt wurde oder auf einer "Dose".
 
@Janino: Gebe ich dir ja Recht. Lizenzgebühren an Xerox (bzw. MIT) und All in one PC gab es lange vor Apples iMac. Aber - Apple hat´s serienreif gemacht und perfektioniert. Siehe iMac. Meine Schnecke wollte vor einem Jahr auch so ein All in one Gerät. Hat sich da zig Teile angeschaut. Zugesagt hätte ihr eventuell ein 20" Sony. Beim Kaufhof in Nürnberg hat sie dann einen 27" iMac gesehen - und nach ´ner halben Stunde ist sie mit dem Ding rausmarschiert. Bar bezahlt. das der kein Windows kann, hat die überhaupt nicht interressiert. Kann ich damit surfen - ja. Kann ich damit chatten - ja. Kann ich damit mailen - ja. Habe ich da MS Office drauf - ja. Für ihre paar Daddelspiele habe ich dann Parallels installiert. Und seit elf Monaten ist das hier heißgeliebtes Kind. Sie hat wirklich keine Ahnung von PC überhaupt. Und kauft sich dann so eine Kiste. In erster Linie weil das Ding so geil ausschaut und obendrein das kann, was sie braucht.
Und der Hammer: seitdem hat sie keinen PC oder Rechner oder eine Kiste; sie spricht nur von "mein Mac". Und an den WIN-PC geht sie überhaupt nicht mehr ran. Erstaunlich: vor dem ersten Kontakt mit dem iMac wußte sie noch nicht mal wer oder was Apple ist. Und es gibt nicht wenige, die dieser Faszination unterlegen sind. Genauso gibt es auch genügend, die einen Apple kaufen nur weil es halt momentan hype ist. Das sind aber die gleichen Typen die auf jeden anderen Hype auch aufspringen. Und auf die ist sowieso gepfiffen.

P.S. der 27" iMac war gerade mal 200.-€ teurer wie der 20" Sony (derr hatte zwar einen Touchscreen, aber das war so affig von der Bedienung...)
 
@LastFrontier: ich meinte, den Macintosh 128k von 1984, nicht den iMac. Gab es vorher all in one?
 
@LastFrontier: Also ich bin echt erstaunt von deinem Wissen, echt faszinierend. :)
 
@Janino: Ja das stimmt. Hab ja sogar selber noch einen (nachgerüstet dann auf 512 kb und dann auf 1 MB und wurde somit zum Mac+).
 
@Lay-Z187: Ich bezweifel aber, das dies die von Google befürchteten Auswirkungen haben wird. Die Aussage von Schmidt ist ganz klar ein Herunterspielen der eigenen Marktposition.
 
@skyjagger: ich glaub der Typ hat einfach nen paar Apple Aktien in der Hinterhand, und eine Gegenwette auf 1 Quartal zu Google geschlossen - kassiert doppelt, löst es selber aus, und beiden gehts danach immer noch gut bzw. besser... und irgendwann trappt er dann an, wettet wieder auf Google und gegen Apple bzw. besitzt Google Aktien, und erlautet die eigene Grandiose Google Tellme - was nun standard wird für jeden Mic nutzer :P ich sehs schon komm
 
@skyjagger: Ja, sehe ich auch so. Aber man weiß ja nicht, was MS noch so aus dem Hut zaubert. Wenn man den PC "sprachfähig" macht, könnte man auch Bing schnell besser positionieren... Win-Rechner haben eine riesige Reichweite, das darf man nicht vergessen...
 
@Lay-Z187: Nö vergessen sollte man das nie. Aber Google schläft sicher nicht. Die passen einfach ihre Suchmaschine an und weiter gehts. Da hat einfach jemand Angst vor Repressalien seitens der Aufsichtsbehörden. Er soll einfach mal bei MS anklingeln und fragen wie man sowas händelt. Die haben da Erfahrung drinnen... :D
 
@skyjagger: :D
 
@Lay-Z187: Das wird so sicher kommen wie das Amen in der Bibel. Aber dann heißt es wieder: Ist doch ein alter Hut und gibt es schon lange und ist ja nichts neues.
Und noch eines sage ich voraus: iOS und OSX werden sich dermaßen annähern, daß es keinen wesentlichen Unterschied mehr macht, ob ich am Mac Book Pro, iPhone oder iPad arbeite. Apple hat den Switch auf Intel und Unix geschafft; die kriegen das auch hin. Vor allem weil iOs auf OSX basiert.
 
http://www.youtube.com/watch?v=PR74_TT8lN8 Das wurde in dem Zusammenhang im August von Microsoft veröffentlicht. Apple ist nicht der einzige mit diesem Konzept. edit: Hier ein Artikel vom 11.08. http://taschen-pcs.de/2011/08/microsoft-tellme-neue-sprachtechnologie-fr-windows-phone-und-windows-8/
 
@Knarzi: nur hat apple irgendwie die angewohnheit bestimmte technologien, gut verpackt und einfach in der handhabung herauszubringen und nicht nur anzukündigen. Das muss man ihnen lassen. Sehr oft denke ich mir: das hatten andere schon früher....aber manchmal auf eine einfach nicht gut benutzbare art und weise. apple hat gelernt die Technologien zum richtigen Zeitpunkt zu bringen. das mussten sie auch erst erlernen. Für Semantische suchmaschinen gab es schon einige ansätze. Ich will nicht alles gutreden was apple macht denn vieles geht mir einfach nur auf den geist. Aber Tellme sieht einfach sehr vielversprechend aus... wie Win8 allgemein. Danke für den Link und Hinweis.
 
@Knarzi: Geile Sache ;) Danke ;) Das gute alte Multi-Array-Mikrofon kann was :D
 
@Knarzi:
In den MS Labs schlummern bestimmt tausende gute Ideen und Rohentwürfe. Bringt aber alles nichts, wenn ein anderer Vogel den Wurm vor einem wegschnappt. Man kann dann zwar darauf verweisen: "aber wir hatten sowas vorher!", das nützt aber nichts, wenns andere zuerst zur marktreife bringen, indem Fall die Siri Entwickler, die das schon 1 Jahr vor MS im App Store angeboten haben.
 
Wenns um Informationssuche geht sind Suchmaschinen eben nur Mittel zum Zweck aber die Information ist das eigtl. Ziel und genau daraufhin zielt Siri. Google und MS vergessen immer gerne, dass ihre Dienste eben kein Selbstzweck sondern Mittel zum Zweck sind. Der Erfolg von Google beruht darauf, dass es eben bisher die beste Art war, Informationen zu finden. Wenn jetzt eine bessere Methode entsteht, immer her damit.
 
@GlennTemp: Was genau unterscheidet denn den Siri von Google?
 
@-adrian-:
Nicht falsch verstehen, Siri ist ja keine Suchengine, sondern kombiniert intelligent Ergebnisse verschiedener Suchdienste wie Bing, Google, Wolfram Alpha und anderen Datenbanken wie Wikipedia (wenn man so will eine Meta-Ebene drüber). Sprich wenn ich die Info suche, wieviele Einwohner hat Kenia? zeigt er mir gleich direkt die Information. Das ist ja wenn man genau überlegt auch der eigtl. Sinn einer Informationssuche.
 
@GlennTemp: Sind doch beides einfach nur Suchmaschinen. Die eine Bereitet die Ergebnisse noch auf und interpretiert - wie Wolfram Alpha - die Anfragen (Was nicht immer das beste ist). Google hat doch dieses Prinzip auch schon lange verfolgt. Siri ist - wie ich finde - die gleiche "meta-ebene"
Google "How Old is Barack Obama) Vermutung für Barack Obama age ist 50 years (August 4, 1961)." :)
 
@GlennTemp: In einem Vergleich zwischen Siri und Google Voice Search, waren die Ergebnisse von Google besser und genauer, aber die Präsentation von Siri war angenehmer. http://t3n.de/news/apple-siri-google-voice-actions-funktioniert-besser-337314/
 
Ich dachte Android (Google) hat schon eine soooo tolle Sprachsteuerungssuche und Siri ist ja soooo was von gestern....alles klar :D....
 
@algo: Der Unterschied hier ist die Aufbereitung bzw Interpretation der Suchanfrage
 
@algo: Klar hat Android eine tolle Sprachsteuerungssuche. Wer behauptet was anderes? Nur, Apple hatte bisher eben keine. Und da Sie jetzt eine haben, steht Google nicht mehr alleine da - fühlt sich bedroht.
 
LOL! Wie soll das bitte gehen, dass Siri eine Bedrohung ist? Womit Google sein Geld verdient? Durch Werbung neben den Suchergebnissen. Wie bitte soll das bei einem Voice-Dienst gehen? Soll man vor der Antwort eine Werbesport zu hören bekommen?
 
@angel29.01: Siri läuft über Wolfram-Alpha. Das ist auch der Grund warum die DE Siri Version noch nicht so perfekt läuft wie die englischsprachige Variante.
 
@CJdoom: ...und auch nie wirklich gut in anderen Sprachen laufen wird!
 
@angel29.01: Siri nervt aber nicht mit Werbung.
 
Ihr versteht anscheinend nicht die Logik: Auch ein Dienst wie Siri wird Geld kosten, so wie ein Dienst wie Google Geld kostet. Google verdient es durch die Werbung neben den Suchergebnissen. Wie will Siri Geld verdienen? Durch Werbung vor der eigentlichen Antwort? Nutzer: "Siri, wie wird das Wetter morgen in Berlin?" Siri: "Ihre Antwort kommt nach diesem Spot: "Zu Sonne und zu Regen, bei H&M finden Sie immer die passende Kleidung" - "Das Wetter morgen in Berlin wird regnerisch."

Wer will sich so etwas antun?
 
@angel29.01: Dann hoffe ich auf Jailbreak und Addblock (aka. Schnauze Werbe-Siri) ;)
 
@angel29.01: Aber genau das wäre doch die Bedrohung. Siri gibt es ja schon und es finanziert sich nicht selbst sondern ist Teil eines Gesamtpakets was verkauft wird. Ergo finanzieren die Käufer des iPhones diesen Dienst. Aber es ist ja eben nicht als klassische Suche ausgelegt sondern als Assistent mit dem man aber auch Dinge erfährt für die man SONST Google bemühen würde. Also wenn jemand eine Antwort über Siri erhält, sucht er nicht bei Google, das sieht E. Schmidt als Gefahr. Vor allem, da es ja auch nichts bringen würde einen eigenen Dienst anzubieten. Einmal weil wie du es sagst sie keine Werbung einblenden könnten und zweitens weil sie diesen Dienst ja nicht innerhalb iOS einbauen können.
 
@Rodriguez: Siri ist erst am Anfang und in dieser anfänglichen Phase kostet der Dienst Apple auch nicht so viel. WENN Siri irgendwann mal richtig durchstarten SOLLTE, z.B. auch mit Anwendungen und Integration von Drittanbietern, wird der Dienst auch mehr kosten. Kosten für die ständige Verbesserung der Technologie, Serverkosten, Kosten, die die Drittanbieter haben usw. All das muss irgendwie finanziert werden.
 
@angel29.01: Wetten das es nie etwas kosten wird!? Es macht das Gesamtprodukt attraktiver. Und das hat dann seinen Preis. So wie die iCloud Dienste (über 200 Mio. User die es kostenlos nutzen können), die einzelnen Apps (auch die kostenlosen die Apple selbst ohne Werbung anbietet) die stets weiterentwickelt werden, Dienste wie AirPlay oder iMessage (auch Server nötig), das OS ansich, die Push Server( auch über 200 Mio die laufend Nachrichten empfangen die über den Server gehen), usw. Aber für dieses Thema ist es auch gar nicht so wichtig ob Siri etwas kostet oder nicht bzw. wie es finanziert wird. Es wird als Konikurrenz angesehen weil es Funktionen bietet die man sonst per Google machen würde und sie so nicht mehr macht. Erweitert man das ganze und denkt daran das es auf anderen Plattformen (WinPhone dann vielleicht direkt Windows und Mac OS) Siri oder einen vergleichbaren Dienst geben könnte, dann gibt es eben immer mehr Dinge die über so einen Dienst abgehandelt werden wofür die Leute heute noch die Google Suche nutzen. Darum gehts. Das WÄRE dann eine größere Bedrohung als eine direkte Konkurrenz wie Bing oder Yahoo...
 
@Rodriguez: Auch die von dir genannten Dienste kosten etwas. Apple bietet oft nur eine Art Einstiegspaket kostenlos an. Für mehr, z.B. Speicher, kostet auch etwas. Und Siri wird nur dann gut werden, wenn es mit mehr Drittanwendungen zusammenarbeitet. Das heißt, die Anbieter dieser Anwendungen müssen auch irgendwie bezahlt werden. Entweder durch Werbung oder direkt durch Apple. So oder so, Siri wird in absehbarer Zeit kein Konkurrent zu Google werden.
 
@angel29.01: Du hast einen großen Denkfehler. Keiner sagt das Siri ein Konkurrent für Google im Sinne einer Internetsuchmaschine wird. Nochmal: Fragt jemand Siri z.B. welcher der höchste Berg der Welt ist, dann sucht derjenige nicht -wie er es bisher gemacht hat- bei Google.com. Somit hat Google eine Suchabfrage weniger. Im großen Stil (Siri ist bis jetzt ja nur auf einem Gerät vorhanden und "weiß" noch recht wenig) können Google dann aber mittelfristig spürbar mehr Suchabfragen verloren gehen als es ein normaler Konkurrent wie Bing schafft. Darum gehts. Wie sich Siri finanziert ist dabei zu 100% uninteressant.
 
@angel29.01: Btw, iCloud und iMessage sind für alle über 200 Mio. iOS 5 User kostenlos und verbrauchen einiges an Server Power. Die Push Abfragen laufen ebenfalls alle über die Apple Server und sind für Entwickler und User kostenlos. Aber wie gesagt, die Finanzierung von Siri spielt für das wovon hier die Rede ist keine Rolle. Es geht um die "fehlenden" Suchabfragen.
 
@Rodriguez: Nein, die Frage, wie sich Siri finanziert, ist existenziell. Denn damit sind Kosten verbunden: Server, Pflege und Weiterentwicklung der Software usw. Das muss sich irgendwie finanzieren und wenn es nicht über Werbung geht, weil es bei Sprache nicht geht, dann muss es irgendjemand zahlen. Wer soll das sein?
 
@angel29.01: na mit dem iPhone hat das doch funktioniert. Wer über den App-Store Programme verteilt, zahlt einen Obulus an Apple. Das gleiche passiert im iTunes Musicstore. Apple verdient an jedem verkauften Song. Beim iPhone hat Apple an jeder Minute Gespräch mitverdient. Und da Microsoft etwas gleiches in Aussicht stellt, ist es durchaus möglich, daß sich da zwei zusammentun und gemeinsame Ressourcen nutzen. Ich würde auch BING mal nicht so voreilig als bereits gestorben hinstellen.
 
@angel29.01: Natürlich ist diese Frage existenziell für die Funktion ansich. Aber was du anscheinend nicht verstehen möchtest: Für die Frage warum Google Siri als Gefahr ansieht ist sie zu genau 0% interessant. Zur Finanzierung: Apple bietet den iOS Kunden praktisch kostenlos 5Gb Speicherplatz, einen Push-Synchronisationsdienst, der bei jeder kleinen Änderung der User arbeitet, einen Push eMail Dienst, einen Push Message Dienst (iMessage) und den Entwicklern einen Push Dienst für Entwickler bei dem alleine mehr kb versendet werden als es Siri in absehbarer Zeit tun wird. Und sie finazieren sich genau so wie Siri auch. All diese Funktionen gehören zum Gesamtpaket "iPhone" bzw. "iPad" das für einen entsprechenden Preis verkauft wird. Sie alle machen dieses Paket attraktiver, so wie es eine bessere Kamera, eine schnellere CPU oder eine Funktion wie Copy&Paste tut. Und genau so wird Siri sich auch in Zukunft finanzieren. Aber um das jetzt zum 20ten mal klarzustellen: Für die Frage warum Siri für Google eine größe Gefahr sein soll als direkte Konkurrenten wie Bing spielt die Antwort dieser Frage absolut nicht die geringste Rolle.
 
@angel29.01: wieso sollte nicht auf dem Bildschirm eine Werbung eingeblendet werden bevor oder nachdem die Antwort kommt?
 
@krx: wär doch super ...Nutzer: "Ich habe hunger" und Siri zeigt den nächsten Fastfood Laden ^^
 
@krx: Weil der Platz nicht ausreicht, weil das USP von Siri Sprache ist und nicht Display, weil niemand nach einer Antwort auf das Handy schaut usw.
 
Wieso eigentlich, mit Android braucht er doch keine Angst haben, da geht sowas doch auch. Und eigentlich, Siri sucht ja mit Google :-)
 
@flipidus: das kann man umstellen
 
@DANIEL3GS: hmm, stimmt... Ich finde die Beiden Unternehmen sollen sich besser verstehen, Apple macht viel Trubel, nutzt aber einige Google-Eigene Dienste
 
@flipidus: Siri sucht nicht mit Google zumindest nicht das englishsprachige Siri
 
eric schmidts ausflüchte halte ich eher für eine bedrohung. denn was hat das bewerten von konkurrenzprodukten vor dem ausschuss die im falle siris eh auf andere und von apple unabhängige suchmaschinen anbieter setzt bzw. überhaupt erst setzen muss um generell überhaupt erst einmal suchen zu können mit den berechtigten vorwurf an google zu tun?
 
@kompjuta_auskenna: Der Knackpunkt ist wohl: SIRI ist kostenlos und im System integriert. Apple finanziert sich nicht über Werbung, sondern über den Verkauf seiner Produkte. Das iPhone und SIRI ist der Warnschuß vor den Bug. Wenn das sauber funktioniert ist es nur eine Frage der Zeit bis iPad und MacBooks mit der gleichen Funktion ausgestattet werden. Und das wird sich herumsprechen; alleine weil Apple das macht. Der nächste Schritt ist dann, das ganze auf die WIN-Plattform zu übertragen (und Microsoft wird da mit offenen Armen aufnehmen, alleine weil Google denen auch ein Dorn im Auge ist). Die Furcht von Google ist berechtigt. Apple hat mit dem iPhone bewiesen, daß man auch Telekommunikationsriesen und mit iTunes die Musikindustrie in die Knie zwingen kann. Und das Weltweit. Das gleiche gilt für den App-Store oder iTunes. Und die iCloud wird auch so manchen Dienstleister an die Wand fahren. Es ist die Konsequente Fortsetzung von Apples Produktphilosophie: Möglichst alles aus einer Hand, perfekte Funktion und totale Kontrolle. Apple ist gerade dabei die gesamte IT-Welt zu überrrollen - Stück für Stück; ob wir das wollen oder nicht.
Und die Noch-Konkurrenten wehren sich verzweifelt (u.a. mit Patentklagen). Vielleicht sehe ich das jetzt zu schwarz - aber ich denke mal, daß Microsoft, Intel und Apple gerade die IT-Welt aufteilen. Schon auffällig: jeder klagt gegen jeden - nur die drei Großen untereinander nicht. Apple kontrolliert die Produktionsstätten, Microsoft den Softwaremarkt (auch Android) und Intel hat quasi das Prozessormonopol. Ein Schelm wer böses denkt.
 
Kommt doch eh alles von den Amerikanern. Kennt wer ein brauchbares Betriebssystem ob Handy oder PC was nicht von den Amis ist?
Die halten auch zusammen, das war damals mit der Zerschlagung des Amigas so, der ein Mac Emulieren konnte und über Emulation schneller war als über Mac Hardware. Die Bankrotthilfe an Apple seitens Microsoft. Vom Domaintor Google mal ganz abgesehen.
 
@elpsychodiablo: Wird wohl daran liegen daß die Studienfächer Maschinenbau und Informatik die höchste Abbruchquote in D haben.
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