Facebook beschäftigt wohl das Verfassungsgericht

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, hat vor der Benutzung des sozialen Netzwerkes Facebook gewarnt. Das Surfen auf diesen Seiten sei "eine risikogeneigte Tätigkeit", sagte Voßkuhle in einem Interview gegenüber dem ... mehr... Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media Facebook

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Ist halt die Frage was dieses Gericht im Falle eines Falles entschieden kann. Es könnte maximal einen Facebookverbot für Staatliche Einrichtungen, Kommunen usw. aussprechen.
 
@Anns: Naja, rein theoretisch könnte Facebook gezwungen werden, sein Produkt in Deutschland nicht mehr an zu bieten. Die Umsetzung wäre natürlich schwierig, aber juristisch wäre es möglich Dienstleistungen zu verbieten.
 
@Anns: "...der auf 16 Bundesländer zersplitterten Kontrolle der Datenschützer. " Eben. Wir verwalten uns tot, und kriegen deswegen langsam nichts mehr gebacken, und in der EU setzen wir dann noch einen drauf. Wie hies das Rathaus bei Asterix ? "Das Haus, das Verrückte macht".....
 
@pubsfried: Es stimmt, Föderalismus kostet viel Zeit, Geld und Effizienz. Es ist aber auch nachgewiesen, dass sich die Menschen wenig mit der Politik von "fernen" Entscheidern identifizieren können, siehe EU-Parlament. So hat Föderalismus auch eine psychologische Wirkung, da manche Entscheidungen eben regional, also näher am Menschen, getroffen/mitbestimmt werden. Ich glaube, dass bei einer total zentralisierten Regierung die Tadelsucht gegen unsere Demokratie noch größer wäre.
Es ist daher durchaus sinnvoll manche regionalen Sachverhalte auch regional zu bestimmen. Der Datenschutz gehört da freilich nicht dazu, jedoch möchte ich deine generelle Kritik am Föderalismus ablehnen.
 
@BastiB: Mag ja sein, dass du recht hast. Es gibt aber gewisse Dinge, die nicht in jedem Bu-Land anders sein KÖNNEN, zB. Schulbildung: Noch nicht mal die gleichen Bücher in allen Ländern. Merkt man, wenn man mit den Kindern umzieht, oder grenznah gewechselt wird. Für mich ist das alles PURE LOBBYARBEIT, um die Daseinsberechtigung der Länder zu sichern. Was wäre zB. gegen Länderverbände wie RLP-HESSEN-SL einzuwenden ??
 
@pubsfried: Für wen ist das denn Lobbyarbeit, wenn eine unterschiedliche Bildungspolitik betrieben wird? Die Buchherstellerlobby? Nicht alles was schlecht ist, ist von einer Lobby gefördert. Es gibt auch sinnvolle regionale Trennungen. Dass die Bundesländer im Wettbewerb zueinander stehen, ist auch sinnvoll denn Wettbewerb hilft ausufernde Ineffizienzen zu mindern (naja, wenn da nicht der Bundesfinanzausgleich wäre...). Außerdem finde ich (persönlich) das etablierte System des Bundesrates sinnvoll, diesen würde es bei Abschaffung des Föderalismus ja auch nicht mehr geben. Für Bayern kann ich sagen, dass die Politik der ländlichen Kommunen ganz anders ist und sein muss, als es hier in München der Fall ist. Alles über einen Kamm zu scheren, wäre ziemlich kurzsichtig.
 
@BastiB: Na Lobbyarbeit der Buchverlage ! In jedem Land ein anderes Lehrbuch, dass von den Schulen vorgeschrieben wird, und alle 3 Jahre ein neues, damit die Bücher nicht mehr weiterverkauft werden können - arme Eltern sind da oft am Ende ihrer Möglichkeiten...
 
Da versteht man doch die Aussage des Facebook Menschen im Spiegel der sagte, in keinem anderen Land gibt es soviel Probleme mit Datenschutz wie in Deutschland, weil wir es nicht gebacken bekommen, einheitliche Regeln aufzustellen, sondern für jedes Bundesland etwas eigenes gilt.
 
@Jamie: Jap, der Föderalismus gehört abgeschaft.
 
@Jamie: In keinem anderen Land gab es wegen Origin in BF3 so einen Stress wie in D. Was natürlich auch den Schluss zulässt, dass es andere Länder gar nicht groß interessiert bzw. denen der Datenschutz eben (noch) weniger wichtig ist.
 
@pandamir: Der Vergleich hinkt nun aber ;) Da es im Grunde um eine einheitliche Regelung für Datenschutz geht - aktuell bestimmen die Bundesländer für sich, wenn sie was nicht mögen und das ist einfach umständlich darauf das eigene Produkt abzustimmen. Oder um es mit dem Satz aus der News zu sagen ".. der auf 16 Bundesländer zersplitterten Kontrolle der Datenschützer". Wobei Deutschland, was Datenschutz angeht, sowieso merkwürdig ist - sieht man alleine schon an Frau Aigner (man mag von ihr halten was man will), die in letzter Zeit bspw Facebook verdammt, aber eine Einladung von deren Seite, sich mal mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen, strickt ablehnt. Um einfach mal beim Thema der News zu bleiben.
 
@Jamie: Naja, ich wollte auch keinen direkten Vergleich anstellen :) Mir ging es eher darum, dass der Aufschrei zwecks Datenschutz (egal ob nun die BF3 Geschichte oder Facebook) im (EU-)Ausland nicht immer so groß ist... wenn überhaupt. Höchstens bei super gravierenden Dingen, wobei es sich dann meist um Klagen von Leuten aus den USA handelt. Aber ähnlich dem Schulsystem fände ich auch hier eine zentrale Stelle bedeutend besser geeignet. Vorallem eine Stelle die ein wenig mehr zu sagen hat und auch unseren hoch geschätzten Politikern eine reindrücken kann.
 
@Jamie: Dass der "Facebook Mensch" sowas sagt, ist doch wohl logisch - oder? Er wird doch nicht sein eigenen Produkt ´runter machen.
 
@Uechel: Und was hat das mit "runter machen" zutun? Es geht einfach darum, dass unser Land es nicht geschissen bekommt, einheitliche Datenschutzrichtlinien, wie es sogar "Pleitestaaten" schaffen (es geht um Datenschutzrichtlinien, nicht um Geldprobleme) zu konzipieren, sondern es auf 16 Bundesländer ankommt, die immer etwas eigenes wollen.
 
Ich fand es schon erschreckend, dass ich Beiträge in Facebook über google finden konnte. Und ich dann erst in den Untiefen der Privat Settings das deaktivieren konnte. Ich finde, die Optionen sollten alle standardmäßig auf non public stehen.
 
@Idle: Ich kann die allgemeine Facebook-Kritik nicht immer nachvollziehen. Aber es stimmt, die Standardeinstellungen sind eine reine Frechheit. Natürlich ist das so gewollt. Alternativ könnte man Facebook auch dazu veranlassen, eine "Aufklärungskampagne" zu starten, in der bei freizügigen Betroffenen auf die Privatsphäre-Einstellungen deutlich hingewiesen wird. Zwang finde ich nie gut, daher sollte jeder die Wahl haben, welche Einstellungen er vornimmt - und natürlich was er im Internet über sich publiziert.
 
@Idle: Wir gehen das nochmal durch: Du meldest dich bei Facebook an, um dich im Internet zu präsentieren. Warum sollten dann alle Einstellungen per default erstmal so gesetzt sein, dass du damit genau das Gegenteil machst?
 
@Turk_Turkleton: 'Du meldest dich bei Facebook an, um dich im Internet zu präsentieren.' Falsch! Viele melden sich dort nur an, um mit ihren Freunden zu kommunizieren - und nicht um sich (der ganzen Welt) zu präsentieren!
 
@Whistler2010: Natürlich melden sich manche dort an um zu kommunizieren, primär dient das Facebook-Profil aber trotzdem dazu, sich im Netz zu präsentieren. Wer sich nicht präsentieren will, der darf sich einfach nicht bei Facebook anmelden, sondern muss weiter Email, IM o.ä. nutzen.
 
Seitdem dieser Ösi die Daten angefordert hat wissen wir doch, dass sie nicht gelöscht werden - da ist wohl jemand nicht auf dem aktuellen Stand :)
 
"Das Surfen auf diesen Seiten sei "eine risikogeneigte Tätigkeit", sagte Voßkuhle in einem Interview gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (heutige Ausgabe)." Aha, wie lange exisitert die Datenschleuder Facebook schon? Es wird erst jetzt davor gewarnt, das zu nutzen. Ein wenig zu spät, finde ich.
 
que interessante
 
Hm... was passiert wenn ich mich aus dem SocialNetwork "Bundesrepublik Deutschland" abmelde und auf einen anderen Kontinent ziehe... werden dann brav alle elektronisch gespeicherten Informationen über mich gelöscht? So z.B. die Steuererklärungen der Vorjahre, mein Vorstrafenregister, die bei den Einwohnermeldeämtern gespeicherten früheren Adressen, Ehen, Kinder usw.? Wäre doch auch mal was für den 1. Senat?
 
@Tyndal: guter gedanke, aber das wäre auch garkein problem. die politiker wollen ja garnich das die daten bei facebook gelöscht werden, die wollen nur das die öffentlichkeit ruhig gestellt ist. is doch kein problem für die ganzen anderen sachen auch einfach ein löschkennzeichen in die datenbank zu setzen, ist eh ein gängiges verfahren ^^ nur das facebook mit den daten geld macht und unser staat davon nix ab bekommt wurmt die politiker natürlich gewalltig.
 
ich sag ma so. auch wenn se 100% gelöscht werden bei Facebook, wie oft wurden die Eigenen Daten in der benutzten Facebook zeit schon weiter gereicht!
 
bin mal gespannt, wie das so weitergeht .......... wenn, dann verbietet alle plugins auf in D gehosteten seiten, die daten senden... aber lasst mal gut sein mit fanseiten ... die fanseiten sind wichtig und hilfreich, das haben andere einrichtungen schon bestätigt ... nur, hört mal irgendwann auf zu jammern...
 
Boah, können die uns mal selbst entscheiden lassen, ob wir es nutzen möchten oder nicht. Gibt glaub ich wichtigere Probleme außer Facebook!
 
Dass die Daten eines Benutzer nicht bei dessen Abmeldung gelöscht werden, sondern nur auf "inaktiv" bzw. "ausgeblendet" gesetzt werden, ist aber bei vielerlei Software so. Man denke z.B. an ein Forum, in dem Nutzer miteinander diskutieren. Meldet sich nun ein eifriger Diskussionsteilnehmer ab, so verschwinden dessen Beiträge nicht einfach aus den zugehörigen Diskussionen (die dadurch dann lückenhaft und ggf. nicht mehr nachvollziehbar würden), sondern sie werden weiterhin angezeigt. Lediglich der Benutzer wird als "Abgemeldet" o.ä. gekennzeichnet und es kann kein Profil mehr eingesehen werden. Sicherlich könnte Facebook jedoch einen Teil der Informationen tatsächlich auch löschen - nämlich all jene, die ausschliesslich im Profil des abgemeldeten Nutzers sichtbar war, und somit durch ihre Löschung nicht anderswo "Löcher reisst".
 
Euer Gesichter würde ich gern sehen wenn Adolf oder Stalin die möglichkeiten hätten die es heute gibt. Da bekommt Datenschutz gleich ein ganz anderes Gesicht. Es ist so 60 Jahre her und jeder denkt sowas kommt nicht wieder, wer aber aus Geschichte lernt, weiss es besser. Erst wird der Überwachungssaat geschaffen und dann wird der Hebel umgelegt. Wenn in der heutigen Welt einfach Länder angegriffen werden, menschen getöttet, wer Garantiert euch das es euch nicht auch so ergehen kann. Für was ist Datenschutz denn da, welche Daten sollen geschützt sein und welche nicht? Was passiert mit Persönlichen Daten, werden damit Profile erstellt und wie werden diese genutzt, zum guten oder zum schlechten oder gar für beides? Was für Folgen hat es für die Menschen, wenn korrupte Politiker und Wirtschaft solche Daten hat. Würdet ihr mir eurer Privaten Gedanken und Wünsche oder Ideen, neigungen übermitteln? Wo steht die Welt heute im gegensatz zu vor 60 Jahren? Sind die Menschen wirklich besser geworden und kann man Fremden heut wirklich mehr trauen als in vergangenen Jahrhunderten. Freiheit bekommt man nicht geschenkt und der Schutz seiner Daten, ist ein großer Teil eurer Freiheit. In erster Linie ist jeder selbst verantwortlich sich zu schützen, niemand wird körperlich gezwungen Facebook und co zu benutzen. Für was wurde Facebook und co überhaupt erfunden, warum gibt man Menschen sowas überhaupt? Die Gedanken sind frei wer kann sie erraten. :-) bis dahin, gehabt euch wohl!
 
Nichts gegen das BVG, aber bei den ganzen Experten und Politiker die ihren Senf zum Thema Internet und Datenschutz abgegeben haben, ist das für mich auch wieder so eine Fall, wir können und/oder wollen es nicht besser, überlassen wir dem BVG doch die Arbeit. Intresannt wäre in diesem Zusammenhang vielleicht auch wer da gegen was geklagt hat, oder werden wird, von sich aus macht das BVG nämlich nichts.
 
Und schon sind wieder alle am heulen... Facebook ist so böse, Facebook verkauft unsere Daten und bevormundet uns... Ich weiß nicht ob ihr es mitbekommen habt, eure Daten werden schon seit ca. 10 Jahren im Internet verkauft. Und wenn ich die Wahl hätte dann wäre mir FB als Datenhändler noch am liebsten, bei dem ganzen unseriösen Gesocks dass sich im Netz tummelt. Und wenns nach dem Großteil der Nutzer geht, dann sollte das eigene Facebook-Profil am besten auch für niemanden auf der Welt sichtbar sein, nichtmal für Zuckerberg selbst. Google-Suche? Hilfe! Ist ja eine abartige Vorstellung & totale Frechheit, dass wenn jemand im Internet Infos über mich sucht, er meine Facebook-Seite findet (die ich selbst angelegt habe, um mich online zu präsentieren). Und es ist ja auch eine absolute Frechheit, dass Facebook bei seinem Usern mindestens den IQ einer Scheibe Weißbrot voraussetzt, um selbst darauf zu kommen, wie man die Privatsphäre in den Einstellungen ändern... Nein, ihr habt alle Recht. Facebook ist böse und nur darauf versessen, alle seine Nutzer zu verärgern und unzufrieden zu machen, so dass bald alle Nutzer abwandern und Facebook kein Geld mehr verdient. Genau das ist Zuckerbergs Ziel. Wo soll das mit dem Verfall der Privatsphäre /des Datenschutzes denn bloß hinführen? Als nächstes kommt dann wohl ein Buch raus, in dem alle Menschen mit Telefonanschluß inkl. Adresse verzeichnet sind! Oh, warte mal...
 
Also ich fänd's cool, wenn Facebook verboten wird.
 
@cmaus: Wieso? Bist süchtig, kommst nicht weg und brauchst Hilfe?
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