OCZ kündigt 30% billigere SSDs mit TLC-Flash an

Der Hersteller OCZ Technology hat für das kommende Jahr die Einführung neuer Solid State Drives (SSDs) auf Basis des im Vergleich zu den aktuell verwendeten Speicherarten noch günstigeren TLC-Flash-Speichers angekündigt. mehr... Speicher, Ssd, Sandisk Bildquelle: Hot3c Speicher, Ssd, Sandisk Speicher, Ssd, Sandisk Sandisk

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OCZ? Sind das nicht die SSDs die schnell kaputt gehen?
 
@Feuerpferd: Sind mit die schnellsten SSDs... ;)
 
@Johnny Cache: Die derzeit schnellste und empfehlenswerteste (kompatibilität usw) ist eindeutig die Samsung 830! Die Intel 510 ist auch top und P/L die c3 und c4 von Micron/Crucial. SandForce hat probleme mit der kompatibilität und der Kopierleistung/Preis
 
@paul1508: Wir reden hier doch vom am schnellsten über den Jordan gehen. Meine beiden von OCZ sind auch schon lange Geschichte. ;)
 
@paul1508: Willst Du mal eine richtig schnelle SSD sehen? Dann guckst Du, aber setze dich vorher hin, damit Du nicht um fällst: http://is.gd/OJLcaX
 
@Feuerpferd: Das ist aber nicht eine SSD, sondern das dürften viele SSD's sein, die intern in diversen RAID 0 Verbunden laufen und nach aussen hin logisch als ein Laufwerk erscheinen. Die Bezeichnung Octal deutet ein wenig darauf hin, dass es intern 8 SSD's sind. Ist aber trotzdem Sexy, das Teil, das wünsche ich mir zu Weihnachten ;-)
 
@Johnny Cache: Oh, ist aber wohl tatsächlich so, dass es bei den SSDs die höchste Rate an Reklamationen bei OCZ gibt, da hat der Eindruck, den ich aus Internet Foren hatte, mich nicht getäuscht: http://is.gd/jg0m6U
 
@Feuerpferd: Rate mal wieso das Flugzeug als "sicherstes" Verkehrsmittel der Welt gilt.
 
@Feuerpferd: Hatte bisher noch keine Probleme, tock, tock, tock! OCZ sind aber auch mit die schnellsten und günstigsten.
 
@Feuerpferd: mach mich nicht schwach .. hab grade erst eine von OCZ gekauft
 
@coi: Also ich habe keine OCZ SSD, aber ich habe einige SSDs bereits einige Jahre die zuverlässig, lautlos und schnell arbeiten und wundere mich immer darüber, was man so in den Foren zu lesen bekommt, dass SSDs so schnell kaputt gehen würden. Meist lese ich in dem Zusammenhang OCZ, deswegen habe ich mal hier locker in die Runde gefragt.
 
@Feuerpferd: hätte mich jetzt gewundert wenn eine SSD nicht lautlos währe XD .. naja ich habe meine jetzt 2 tage erst .. da kann ich noch keinen Erfahrungsbericht geben .. aber ich hoffe mal das Sie ein paar Jahre überlebt
 
@coi: Naja, du müsstest einem enormen Performanceboost festgestellt haben, wenn du sie erst seit 2 Tagen verwendest... Und, wie isses so? Lohnt sich das von den Preisen her? :D
 
@Ðeru: auf jeden fall !! das ist schon ein enormer unterschied. Wenn es jetzt auch länger so bleibt hat sich das Geld für eine SSD definitiv gelohnt :)
 
@Feuerpferd: In Zukunft schon!!!
 
@Feuerpferd: Ja, und die mit dem grausigen Support.
 
@Feuerpferd: habe 2x vertex 2 wo jede über 6000stunden haben und die laufen immer noch bei 100%
 
@cygnos: wie hast denn die 100% bestimmt? sie laufen noch also 100% i.O. oder gibts auch ein Test für sowas? Meine Vertex hat nach knapp 1250 Betriebsstunden nur noch 86% der Anfangsübertragungsrate. Trotzdem die beste Investition die den Rechner mehr Speed verliehen hat. Würde mein Sys. auch nie wieder auf einer HDD installieren. Bin aber der Meinung eine Haltbarkeit von 4 Jahren doch als sehr kurz interpretieren. Meist wird alles in einem Rechner getauscht...CPU, RAM, MB, GRaka...aber die Platten bleiben meist doch über 4 Jahre. Zum. bei mir.
 
@KlausM: Hast du mal die Smart Attribute gecheckt? Was steht da bei "Reallocated Sector count"? Das Register zeigt dir normalerweise die Anzahl der als bereits defekt markierten Sektoren an. Ich kann mich auch daran erinnern, dass OCZ Probleme mit der TRIM Funktion hatte. Vielleicht ist das auch Schnee von gestern. Das Problem ist, dass beim Löschen nur die Einträge im Inhaltsverzeichnis der SSD gelöscht werdem. Werden diese Zellen dann später neu beschrieben, dann müssen sie physikalisch erst gelöscht und dann neu beschrieben werden. Das kann dann bis zu 50% der Performance fressen. Dazu gibt es in modernen SSD's eine Garbage Collection, die das automatisch im Hintergrund erledigt, oder eben dieser besagte TRIM Befehl, der das Löschen, der als "leer" markierten Zellen dann via OS-Ebene anstösst. Entweder solltest du dich mal nach einer neueren Firmware für deine SSD umschauen, oder meines Wissens gibt's von OCZ auch ein "Trim Tool". Sowas ist bei Intel in der Toolbox enthalten. Meine SSD läuft nun seit ca. 4000 Std. und hat keine merkbaren Performanceverluste. Ausserdem solltest du mal überprüfen, ob du für deine SSD-Partitionen die Defragmentierung, Prefetch und Superfetch deaktiviert hast. Diese Funktionen können über eine längere Laufzeit bei SSD's auch Performanceverluste verursachen und verkürzen zusätzlich die Lebensdauer.
 
@Feuerpferd: Du hast vollkommen recht. Ich bin nämlich auch ein "Opfer". Keine Ahnung, warum die Leute Dich negativ bewerten, sind vermutlich nur Theoretiker.
 
Interessant. Will mir schon länger eine SSD zulegen, bloß der Preis schreckt mich noch ab. Ab einem preis von 150€ für 500 GB würde ich schon zugreifen.
 
@Andrycha: Träum weiter.
 
@Feuerpferd: wird aber nicht mehr lange dauern
 
@timmae: 500 GB für 150,- €? Da sind wir noch weit entfernt, aktuell bei locker 700,- aufwärts...
 
@alh6666: Crucial CT512M4SSD2 512GB - ab 616.99 € bei Amazon.
 
@alh6666: 128GB für 150EUR gibts aber. Das klingt dann schon ganz anders.
 
500 GB für 150,- €? Spätestens Ende 2013 dürfte es soweit sein, wenn sich der Preise pro GB weiterhin jährlich halbiert.
 
@Feuerpferd: Ich träume von Jessica Alba aber nicht von einer Festplatte, es wäre bloß wünschenswert :) Außerdem denke ich in 2-3 Jahren sind wir an dem Preisniveau angekommen.
 
@Andrycha: In einigen Jahren wird der Preis pro GB SSD Speicherplatz sicherlich weiter gesunken sein. Aber bis der von Dir erträumte Preis von 150 Euro für 500 GB SSD erreicht wird, kannst Du wohl noch lange weiter träumen.
 
@Andrycha:

dummer Konsument, betet Menschen aus dem Bildschirm an und meint über strategische Kaufkünste zu verfügen
 
@Andrycha: Besser ne 120GB platte fürs system kaufen. War die beste investion in meinen Rechner. Oder noch drei jahre warten.
 
@Andrycha: 150€ für 500GB? Warte noch nen Monat oder so, dann hast du den Preis... bei HDDs ;-)
 
@Andrycha: Ich würde erst eine SSD holen, wenn die 1TB bietet und für maximal 100 Euro zu haben ist. In 5 Jahren ist es bestimmt so weit. Wenn nichts dazwischen kommt (Weltkrieg).
 
@ephemunch: Wozu braucht man eine 1TB SSD? 256GB würden für das System, alle Programme und Spiele doch mit Sicherheit vollkommen ausreichen. Für alles, was darüber hinausgeht benötigt man keine SSD. Da reicht dann ne HDD.
 
@gurke1509: Ach stimmt.
 
@gurke1509: Wenn ich das Geld hätte würd ich nur noch SSD´s verbauen. Ene 1tb SSD braucht man zum Daten speichern, genauso wie eine 1tb Hdd.
 
@gurke1509: gebe dir Recht, meine nächste SSD wird aber auch erst eine 500er zu moderatem Preis (200-300€, also nicht mehr wie ich für meine VelociRaptor gezahlt habe) und mit bitte etwas höher Leistung (seq. mal abgesehen, aber die OPS der random´s müssen doch noch etwas wachsen in der Zeit)... das reicht dann für System, viele Programme (die trotzdem nichtmal 50GB ausmachen) und viele Spiele! Rest ist mit 5400er HDDs bestens bedient! Vor allem wenn da dann auch die 5TB Modelle bald Standard werden (oder höher)...
 
@gurke1509: naja, ich habe nicht vor ständig meinen Steam-Inhalt neu herunterladen bzw. hin-und-her-kopieren zu müssen (~650GB) dafür reichen 256GB nicht mehr aus. // 500GB für 150€ist aber nicht soo abwegig, für 1 € bekommt man derzeit 1,3731 US$ und das bei einem Preis für ~0,50US$/GB ergibt für mich 250US$ für 500GB == 182,09€ und das schon im ersten Quartal kommenden Jahres.
 
Tja, bleibt abzuwarten ob die günstigeren Herstellungskosten auch beim Endverbraucher ankommen.
 
Wie berechnen sich die 4 Jahre? So weit ich weiss wird die Lebensdauer in "maximale Schreiboperationen" gemessen. Oder ist das bei TLC anders und der "verglüht" wie ne Glühbirne nach 4 Jahren. PCO
 
@pco: Würd mich auch mal interessieren. Vor allem macht eine SSD am meisten Sinn als Systemplatte, wo aber eben auch die meisten Schreibzugriffe erfolgen (temp-Ordner, Auslagerungsdatei etc.....)
 
@bowflow: Servus. Weshalb man die Tempfiles ja auch auf die mechanische Platte verlagert, ebenso wie das Pagefile und, falls gebraucht, Hiberfil. PCO
 
@pco: Wobei es die SSD ja am meisten schont, wenn man alles auf die mechanische Platte legt und die SSD nur für die Ermittlung des Windows-Leistungsindex verwendet. Man hat ordentlich Prahlmaterial, und die SSD lebt trotzdem Jahre länger.
 
@cgd: Was ein Quatsch Du redest, PCO´s Einwand ist absolut Korrekt: Ruhezustand, Dumpfiles, Temporäre Daten, Sicherungsdaten, Schattenkopien etc. sind absolut unnötig für die HDD und gehören bei Enthausiasten in die RAMDisk bzw. RAM (je nachdem ob es sich im Programm einstellen läßt) oder im Midbereich auf die HDD! Jedentag, 4GB erstellte Auslagerung beim hochfahren zzgl. löschen beim herunterfahren, Temporäre Dinge (einen Film auf die HDD downloaden? Na und, geht trotzdem durch die SSD, sogar mehrmals, als temporärer download, und dann noch beim verschieben durch windows), der browsercache (ich weiß es bei FF nicht, in Opera kann ich die HDD auslagerung deaktivieren und nur RAM nutzen, aber wenn ich mir vorstelle was da bei jedem Browserstart an 400-500MB "erstellt" wird zum Auslagern... ou man, da kommt in der Woche mal fix ein paar Hundert GB bei raus! Also - vernünftig einstellen und die SSD entlasten, und dazu auf WF keine doofen Kommentare abgeben wenn man es nicht besser weiß! Mit den leichten Tricks, und vll. 3-4 Systemneuinstallationen hält die SSD "ein Lebenlang" von den Writes her, wenn sie eben als eine Art Read Only betrachtet wird und nur Dauerhaftes an Software - keine Daten - auf ihr gelagert werden! Genau aus dem Grund ist es mir dann nämlich auch super egal, ob meine Intel nur MLCs hat, oder neue 25nm MLCs noch weniger Writes aufweisen, oder potentiell zukünftige 3Bit Zellen, oder TLCs immer weniger... weil man sie nichtmal braucht!
 
@DUNnet: Einen normalen Betrieb muss eine HDD aushalten und wenn die SSDs als deren Nachfolger angesehen werden, dann müssen sie es auch. Wenn ich mir irgendwann so ein Teil zulege, wirds ganz normal benutzt, wenn es vorzeitig stirbt, heißt es für mich: nicht zu gebrauchen, zurück zu HDDs. Ich werde bestimmt nicht noch ne HDD sich ständig drehen lassen, nur weil die SSD Angst vor Schreibzugriffen hat. Beim Laptop wär das nicht mal möglich.
 
@Link: Falsch informiert, die SSD ist gar nicht konzepiert als Maßenspeichermedium! War die Festplatte damals auch nicht (bzw. dort ergab sich die fiktive Maße durch die gering benötigte Datenmenge) - warte man ab, Flash NAND sind einfach nicht das wahre - zwar unflüchtig aber nicht dauerbeschreibbar wie DRAM, aber es wird irgendwann elektronische (ohne Mechanik) Medien geben die die Eigenschaften besser bzw. im Endeffekt Perfektionieren! Bis dahin gilt entweder du bleibst bei deinen HDDs und ich lache, weil Du dir selbst wegen der Eitelkeit ins Bein schneidest, oder Du gewöhnst dich daran 2 Platten zu haben (oder kaufst tolle Hybridlösungen)! Softwareseitig ist das alles eine paar Minutensache einzustellen und wird künftig vll. automatisiert! Und auch im mobilen Bereich ist das ganze möglich, denn 128GB SSD passen auf nichtmal 1,8" bei einer Bauhöhe von 5mm, bei Doppelbestückung, ergo könnte selbst in ein 7" eine SSD, und im HDD Slot würde eine HDD Verbaut! Bei den 15" Geräten mit 2 Schächten stellt sich die Frage aber schon gar nicht mehr (und 2 Schächte sind in der Gaming, Enthausiasten, Business und selbst schon im gewissen Midbereich vorhanden, man muss nur nach suchen bzw. darauf achten!
 
@DUNnet: wie gesagt, entweder taugen die Dinger was, oder eben nicht bzw. nur für Bastel-Lösungen. Wenn ich alle Dateien, bei denen der schnelle Zugriff besonders Sinn macht auf die HDD schiebe, insbesondere die Auslagerungsdatei, dann macht die SSD auch nicht mehr so viel Sinn, da die HDD wieder limitiert, auch wenn sie sicherlich durch die SSD etwas entlastet wird. Und gerade die Notebook-Platten können durch ihre relativ langen Zugriffszeiten einen in den Wahnsinn treiben, wenn man eine Auslagerungsdatei verwendet und nicht soo viel RAM hat. EDIT: letztendlich wird es bei mir darauf hinauslaufen, dass wenn ich mal der Ansicht sein werde, dass ich eine neue Systemplatte benötige da die aktuelle zu langsam oder klein sein wird, ich mich dann erkündigen werde, wie die haltbarkeit von den Dingern ist. Bisher hab ich noch nichts handfestes gefunden, speziell wie lange sie halten, wenn sie wie ne normale System-HDD behandelt werden. Alle stellen immer ganz tolle Ideen auf, wie man sie schonen kann, jemanden, der tatsächlich mal eine oder zwei geschrottet hat, weil er eben diese Tipps nicht befolgt hat, kenn ich aber nicht. Abhängig wie sich das ganze entwickelt, kann man dann entscheiden, ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gibt wie z.B. SAS-Platten.
 
Na aufgrund des extrem schlechten Ankommens meines Beitrags kurz nachgeschoben:
1. Ein Betriebsystem besteht nicht nur aus Page- und Tempfiles.
Ein Programm läd auch dann schneller, wenn nur seine Programmdateien auf der SSD liegen.
Erstgenanntes dürfte heute kaum noch große Rolle spielen - es gibt ja auch menschen, die es gleich ganz deaktivieren (was aber eine schlechte Idee ist).
2. Lebensdauer: Schon bei mechanischen Platten wurde gerne und viel bei der MTBF geflunkert. Bei SSDs habe ich die düstere Vermutung, dass es ebenso ist, gibt man die Lebensdauer in MTBF an. Maximale Lese/Schreibzyklen machen die SSDs/Bausteine vergleichbarer als ein Wert der wiederum auf Zahlen basiert, die mit sicherheit "Wohlwollend" ausgelegt sind.
3. Was ist ein Windows-Leistungsindex *g* ... ich mach nur AS SSD-Benchmarks.

PCO
 
@pco: Der MTBF Wert spiegelt nicht die reale Lebensdauer wieder. Bei üblichen Werten von 1200000 Stunden entspräche das ja einer Lebensdauer von 137 Jahren. Der MTBF Wert besagt, wann eine Festplatte mit 100% iger Wahrscheinlichkeit defekt ist. Mehr nicht. Über eine Formel lässt sich dann die Ausfallwahrscheinlichkeit für jede beliebige Laufzeit ermitteln. Es geht bei all diesen Betrachtungen immer nur um Prognosen und Wahrscheinlichkeiten. Laufzeit Garantien wirst du nicht bekommen, weil es unmöglich ist. Das hängt nämlich immer von deiner persönlichen Art und Weise der Nutzung ab.
 
@pco: du meinst also alles, worauf schnell zugegriffen werden sollte, speziell pagefile, willst du auf die HDD tun? Wo bleibt da noch der Sinn der SSD?
 
@Link: der Sinn war die Ironie in dem Beitrag...

dadurch, dass die SSD dann nur noch für den Leistungsindex drin ist und für Benchmarks, hält die dann auch mal 8 Jahre... - macht ja die ganzen Jahre nix weiter, als Strom verbrauchen und hin und wieder mal nen Test mit machen^^
 
@chippimp: ich bezog mich, wie man auch sehen kann auf re:2 von pco und nicht re:3 von cgd...
 
@Link: kommt aber aufs selbe raus. die Zugriffe machen die SSD eben schneller kaputt - erst wenn das Problem behoben ist, überlege ich mal eine zu kaufen.
 
@chippimp: weil ne HDD, die sich die ganze Zeit dreht, sich natürlich nicht abnutzt. Letztendlich reicht es wenn die SSD genauso lange hält, wie ne HDD, vielleicht auch etwas länger, aber dann hat sie doch eh jeder gegen eine größere/schnellere ausgetauscht, ist bei HDDs auch nicht anders, die Systemplatten habe ich bis auf eine Ausnahme auch nicht erst dann ausgetauscht wenn sie kaputt waren, sondern in dem Moment, wo sie mir als Systemplatte zu klein waren.
 
@pco: 4 Jahre finde ich auch etwas knapp. Wird das nicht auch in Petabyte schreibend und lesens angegeben? Klar heißt es mindestens, daher: wenn es dann tatsächlich so 6 Jahre sind, würde ich dann auch langsam einsteigen.
 
@pco: das berechnen ist ziemlich einfach,... man belastet ne einzelne Zelle eines flashbausteines schnell und oft an einer stelle mit zufälligen Speicherzuständen (0 / 1) ab dem Zeitpunkt an dem sich die Speicherzelle nicht mehr verändert, weiß man das sie Tod ist,... das dauert ne stunden und ergibt dann z.B. 5k. dann braucht man nur noch den Durchschnittswert (wie oft eine zelle beschrieben wird) und wie oft ein user (idealerweise einer der vielnutzer) Zugriffe auf der festplatte macht! daraus ergeben sich dann ein paar Daten und dann mit ein paar rechenkniffe kommt man dann auf ~4 Jahre,... -> meist geht man sogar da drauf ein, das man ein paar festplatten (bei extremer Nutzung) in der Garantiezeit kaputt gehen 1. viele user kommen gar nicht mehr auf die Idee nach 3 Jahren dies zu bemängeln und 2. die Garantie Laufzeit ein Kaufgrund bei dem es sich marketingtechnisch rentiert auch verlusste einzugehen!
 
@pco: Die Lebensdauer wird in MTBF (Mean Time Between Failure) angegeben. Dieser MTBF Wert beinhaltet eine durchschnittliche Lebenserwartung der SSD's unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Nutzungen einer SSD. Wenn du überdurchschnittlich viele Schreib/Leseoperationen hast, dann verringert sich der Wert. Der Hersteller kann aber nur vom "Durchschnitt" ausgehen. Oft wird der MTBF Wert durch "Lebensdauerversuche" des Herstellers ermittelt. Die Anzahl der Schreiboperationen ist nicht unbedingt ein aussagefähiger Wert, da es darauf ankommt, wieviele Schreiboperationen PRO ZELLE durchgeführt werden, bevor diese als defekt markiert wird. Du weisst aber vorher nie, wo die Daten denn nun genau auf der SSD abgelegt werden, das hängt von der aktuellen Belegung ab und ist immer unterschiedlich. Wenn bei einer SSD immer dieselben Zellen überschrieben werden, dann geht diese schneller kaputt als eine SSD, wo die Daten über den ganzen Bereich gleichmäßig verteilt werden. Da spielt dann auch der Controller und die Firmware der SSD eine große Rolle.
Über den MTBF- Wert kann ein Wert berechnet werden, zu wieviel Prozent Wahrscheinlichkeit die SSD dann ausfällt.
Z.B. eine MTBF von 1200000 Stunden bezogen auf 4 Jahre Nutzungsdauer bedeutet, dass die SSD mit einer Wahrscheinlichkeit von 2,9% ausfallen wird. Das berechnet man nach der Formel: P(t) = 1-e^(T/MTBF)
Die Aussage im Artikel macht meines Erachtens nur dann Sinn, wenn man auch den MTBF-Wert kennt. Nur dann kannst du dir errechnen, wie hoch die Ausfallwahrscheinlichkeit nach 4 Jahren ist. Sollten diese 4 jahre bereits den MTBF Wert wiederspiegeln, dann wäre die Ausfallwahrscheinlichkeit bereits nach 2 jahren bei ca. 65%. Aber das glaube ich eher nicht. Wiegesagt, ohne diesen Wert ist die Aussage "4 Jahre Lebenserwartung" sehr relativ. Wenn du die SSD sehr stark über Durschschnitt beanspruchst, dann musst du die Ausfallwahrscheinlichkeit mit dem entsprechenden Wert multiplizieren. Generell ist es sehr schwierig, Aussagen darüber zu treffen, wann deine SSD nun kaputt geht. Es empfiehlt sich, regelmäßig die SMART Register zu überprüfen. Wenn der "Reallocated Sector count" rapide ansteigt, dann ist kurz-mittelfristig mit einem Ausfall zu rechnen. Aber das ist alles nur Statistik.
 
@heidenf: Wie sieht denn das ganze aus, wenn auf der SSD nur das Betriebssystem installiert ist, und bis auf Kleinigkeiten, selten neue Daten auf dieser gespeichert werden? Bzw. was ist konkret mit "Beanspruchung" gemeint? Neue Daten speichern/löschen? Oder auch schon das tägliche abrufen der Daten?

Vielen Dank :)
 
@Eirz: Als Systemplatte ist eine SSD optimal. Das Lesen stellt kein Problem da. Lediglich das ständige Überschreiben, da die einzelnen Zellen des Flash Speichers diesbezgl. nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzyklen überstehen. Als Systemplatte solltest du lediglich darau achten, dass die Defragmentierung deaktiviert ist und auch solche Dienste wie Prefetch und Superfetch. Die sind bei einer SSD eher kontraproduktiv und verkürzen die Lebensdauer.
 
"dass kommende Jahr" das mit einem "s".
 
Und wieso soll TLC nun kein MLC sein? Das M steht für Multi... Also ist TLC ein reiner Marketingname derzeit, der ein spezifisches MLC Modul beschreibt. Vielleicht setzt sich ja TLC-MLC durch...
 
@orioon: MLC bezeichnet nur, dass die Zelle mehr als zwei Zustände annehmen kann. So hat man eine klare Unterscheidung zu SLC. Wäre mal interessant zu erfahren, wie viele Schreibzyklen auf eine TLC-Zelle garantiert möglich sind. Daraus ergibt sich dann die Lebensdauer der SSD bzw. die Anzahl der Reservezellen die vorhanden sein müssen, um eine vernünftige Lebensdauer der SSD zu erreichen.
 
@drhook: es geht darum das ein Unterschied zu MLC angedeutet wird, der nicht besteht.
 
@orioon: MLC speichert mehr als 1 Bit. Die meisten MLC Zellen speichern meines Wissens 2 Bit. TLC speichert mindestens 3 Bit (Tripple Level Cell). Daher braucht man weniger Speicherzellen, wass die SSD's im Vergleich zu MLC günstiger macht. Allerdings ist TLC Flash jetzt keine Neuheit, diese Technologie gab es schon vor über einem Jahr. Allerdings hast du Recht, wenn du sagst, dass TLC-Flash (Tripple Level Cell) gleichzeitig auch MLC-Flash ist (Multi-Level-Cell). Umgekehrt ist das aber nicht zwangläufig der Fall. MLC-Flash mit nur 2 Bit sind kein TLC Flash.
Besser als MLC oder TLC wäre als Name vielleicht MLC2 oder MLC3 gewählt. Vielleicht gibt's ja bald auch MLC4???
 
@orioon: der unterschied liegt in der fehlerkorrektur. die ist bei mlc aufwendiger.
 
Das ist immer noch viel zu teuer!
 
War ja klar ;D - hab gerade vor 3 Tagen 'ne SSD gekauft, nachdem ich ein gutes Jahr drüber gegrübelt habe :)
 
Kann SSDs nur empfehlen. Von der Geschwindigkeit her vergleichbar wie mit dem Umstieg von Windows auf Mac OS.
 
@JacksBauer:
Also das fände ich garnicht so gut :p
 
@JacksBauer: Wieso? Bei mir ist es mit SSD schneller geworden.
 
Ich frage mal einfach so... ;) Was haltet ihr von Intel SSDs?
 
@Lastwebpage: Bei mir läuft seit ca. 4000 Stunden das 80 GB MLC Modell und ich habe bisher keine Probleme oder Performanceverschlechterungen und bin super zufrieden. Allerdings gibt es mittlerweile durchaus schnellere SSD's von OCZ.
 
4 Jahre Haltbarkeit, und das bei einer SSD. Nein, danke. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass so eine Billig-SSD fehlerfrei arbeitet. - Wie heißt es so schön? Man sollte nicht an der falschen Stelle sparen.
 
@manja: 4 Jahre Haltbarkeit ohne Angabe eines MTBF Wertes kann alles bedeuten. Die Aussage "4 Jahre Haltbarkeit" bedeutet nicht dass die Platte nach 4 Jahren defekt ist, sondern das sie nach 4 Jahren eine bestimmte Ausfallwahrscheinlichkeit hat. Diese richtet sich nach dem erwähnten MTBF Wert und deiner persönlichen Art der Nutzung. Siehe auch mein Posting [o:4-re:15]
 
@heidenf: Deine Aussage ist richtig. Der MTBF-Wert entscheidet über die Lebensdauer einer SSD (Vorausgesetzt, diese ist fehlerfrei verarbeitet.) Sollte bei der hier genannten SSD vom Hersteller kein MTBF-Wert angegeben werden, dann würde ich von einem Kauf abraten.
 
Also ich kauf mir Weihnachten die Agility3, das steht 100% fest ;) egal was der Preis sagt ^^
 
Ich habe in meinen 2 Computern 60GB-SSD's eingebaut, als Systemplatten, dann Superfetch, Prefetch, Defragmentierung, Windows-Search, Auslagerungsdatei etc deaktiviert, auch die Systemwiederherstellung. Die wichtigsten paar Programme dort drauf, die anderen auf den normalen HDD's.
Dann zusätzlich alle meine Benutzerordner (Dokumente/Bilder/Videos/Outlook-Datei etc.) auf die HDD verschoben.
Läuft super, und sogar 60GB genügen vollauf!
 
@THZ: hatte bis vor 1 Woche eine OCZ Vertex 30GB im Notebook verbaut (Win7 Prof 64) hat auch ausgereicht und habe systemwiederherstellung und Auslagerungsdatei nicht deaktiviert, reichte auch aus (ca. 4GB frei^^knapp und ungut für SSD's ich weis), jetzt ist es eine 40GB-SSD die durch eine Aufrüstung meines Desktops übriggeblieben ist.
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