Perlentaucher kann Klage von Verlagen abwehren

Das Portal "Perlentaucher" hat einen über fünf Jahre andauernden Rechtsstreit mit den Verlagen der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' und der 'Süddeutschen Zeitung' im Grundsatz für sich entschieden. Lediglich in einzelnen Punkten sah das ... mehr... Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Bildquelle: Dumfries Museum Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Dumfries Museum

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Verlage scheinen der Musikindustrie sehr "Art"-ähnlich zu sein...!
 
@FukuokaSensei: Klar, weil ihnen bald das gleiche Schicksal ereilt mit den ebooks wie mit der Musikindustrie mit den Mp3.^^
 
@refilix: Stimmt aber nicht ganz so. Da die ebooks ja auch von den Verlagen verkauft werden, fallen noch nicht mal Druckkosten an. Also zur Zeit sollten sie sich freuen, wenn die Leute ebooks kaufen. Und durch das Rechtekonzept kannst du die noch nicht mal ohne weiteres kopieren. Also einfach mal weitergeben nach dem lesen ist nicht. Da werden Bücher eher mal ausgeliehen.
 
@koenighonk: Ich finde es trotzdem vergleichbar. Musikindustrie hat auch keinen echten Aufwand mehr. Die Musik muss ja auch nicht mehr gepresst werden. Das mit den MP3 Kopiererrei hat sich ja auch erst beruigt als die Musikindustrie auf die Interessen des Kunden eingegangen ist. bzw. der Kunde die Bedingungen der Musikindustrie nicht angenommen hat. Verkaufskonzepte, wie ein Titel kaufen anstatt das ganze Album oder die Anpassung der Preise haben däutliche Wirkung auf die Raubkopiererei gezeigt. Im Positiven sinne. Gelernt haben die Verlage im Bücherbereich offensichtlich nicht von der Musikindustrie und dessen Fehler aus der Vergangenheit. z.B. das Problem mit der Rechtevergabe, das die Preise fasst gleich sind wie ein echtes Buch und die Anschaffungskosten eines ebook Readers werden die Massentauglichkeit der ebooks schmälern. Ich denke es wird sich nicht durchsetzen. Letztendlich ist die ebook Geschichte für die Verlage ein segen. Glauben Sie zumindestens. Kostenminimierung aber keine Kostensenkung.
 
@refilix: es geht oben nicht um bücher, sondern um rezensionen/buchbesprechungen ... könnt ihr alle nicht lesen???? und es gibt nicht nur die musikindustrie, es gibt auch noch die musiker - natürlich haben die ein recht für den verkauf ihrer werke entlohnt zu werden, es sei denn sie stellen die musik kostenlos zur verfügung (creative commons). na klar verdienen die ganzen scheiss dicken labels (die musikindustrie) viel zu viel kohle an etwas, wofür sie nur minimal die finger krum gemacht haben ... von einem mp3 sieht ein musiker kaum mehr als ein zehntel des verkaufspreises. den rest bekommen die online-shops, die verlage/labels, die verwertungsgesellschaften (gema).
 
@McNoise: Ik hab ja auch nicht auf den Artikel gepostet sondern bin mit in die Disskusion eingestiegen. Und diese hat sich in diese Richtung Thematik entwickelt...bzw. ist vom Thread ersteller so gestartet worden. und jetzt? ist es so schlimm das wir darüber quatschen?
 
@FukuokaSensei: so ein unsinn ... wenn ich mir ne rezension klaue und die anderweitig, vor allem gegen geld, veröffentliche, ist ein urheberrechtsstreit vorprogrammiert. das sollte jedem klar sein und das ist auch gut und richtig so.
 
Wenn es jetzt echte Perlentaucher gewesen wären, wäre das eine viel spannendere News gewesen :( Hätte mir einen epischen Kampf zwischen Perlentauchern und Geldgierigen Abzockerverlegern vorgestellt. Stattdessen ein 0815-"Ich hab recht, nein ich hab recht - Ich will dein Geld"-Gerichtskrams...
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