Apples iPad sollte eigentlich Intel-CPU bekommen

Das Apple iPad sollte ursprünglich mit einer x86-kompatiblen CPU des Halbleiterriesen Intel ausgerüstet werden und nicht mit einem ARM-basierten System-on-a-Chip. Dies geht aus der jüngst veröffentlichten Biographie des kürzlich verstorbenen ... mehr... Apple, iPad 2, Smartcover Bildquelle: Apple Apple, iPad 2, Smartcover Apple, iPad 2, Smartcover Apple

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Bin mal gespannt, ob es zu jedem Kapitel von Steve Jobs Biographie einen passenden Artikle (hier) gibt ;). Ich kann nachher ja mal im Buch stöbern und evtl. ein paar Granaten-Absätze vorschlagen, die hier bestimmt einigen Usern wieder an die Nieren gehen und einen Grund für eine Wahnsinns-Klickorgie starten.
 
@CoF-666: Wozu sollte ich das Buch überhaupt kaufen, ich erfahre hier doch eh alles. ;-)
 
@Schneewolf: Da hast Du auch wieder recht. Ich hab es allerdings schon, nicht weil er grad gestorben ist, sondern mich interessiert vielmehr die Geschichte um ihn. Andere kaufen sich ne Bio von Oli Kahn (der mehr oder weniger noch lebt ;)), ich halt von Steve Jobs.
 
@CoF-666: Nönö habs ja nicht kritisiert. Ist mit Sicherheit sehr spannend, gerade die Anfänge.
 
Ich sag nicht umsonst schon seit Ewigkeiten, dass Intel einfach absolut unfähig ist, eine vernünftige, stromsparende CPU zu entwickeln. Die komplette ATOM-Serie ist absoluter Müll. Nicht umsonst haben es Windows Tablets sau schwer. Schön, dass sowas nun auch mal "offiziell" bestätigt wird, dass Intel zu blöd dafür ist. Was eigentlich traurig bei so einem großen Konzern ist.
 
@sushilange: Das stimmt. Die Idee ist gut, die Umsetzung mangelhaft. Die Atom Prozessoren sind extrem stark beschnitten und bringen nicht die Leistung, die man eigentlich erwarten würde. Intels Dekstop und Server Chips im Mittleren und oberen Bereich sind Prima, aber die Chips für den Tablett bereich sind grottig. Vor allem damals, als das erste IPad entstand waren die erste Atoms Quai unbrauchbar. Die aktuelleren sind etwas besser aber immer noch nicht das Gelbe vom Ei.
Aber ich denke, dass sich da auch irgendwann was tun wird. Intel ist ja schon dabei, den Grafikkern in die CPUs zu implementieren.
 
@pcfan: Das schlimme bei Atom ist ja auch, dass Intel nicht vorwärts kommt. Jedes Mal wird großkotzig angekündigt, wie toll die nächste Version von Atom sein soll - die Hersteller freuen sich schon alle endlich konkurrenzfähig zu werden - und was ist dann? Es hat sich nichts geändert. 1% mehr Leistung, 0,1 Watt weniger Verbrauch. Also momentan seh ich da auch AMD wesentlich besser aufgestellt mit Fusion. Find ich jetzt schon besser bei Leistung/Verbrauch und Preis, aber ist auch noch nicht ideal. Könnte aber noch werden, da AMD von der Architektur und Flexibilität mit den neuen CPUs wesentlich besser aufgestellt ist (auch wenn AMD momentan im Desktop-Bereich nicht die erwartete Performance mit der neuen CPU-Architektur bringt).
 
@sushilange: Naja AMD zeigt auch nicht gerade die Stromsparendsten Chips von daher würde ich nicht sagen das das ein Intel Problem ist. Vielmehr ist es ein Problem der x86 Architektur die dafür einfach nie konzipiert war.
 
@-Revolution-: Klar sollte es noch viel besser werden, aber ich finde, dass AMD Fusion schon wesentlich besser ist. Der Gesamtverbrauch für das System ist doch in etwa identisch. Die Performance hingegen bedeutend besser. Würde man es also auf Atom-Performance runterschrauben, müsste es doch deutlich weniger Strom verbrauchen?
 
@sushilange: Je größer ein Konzern ist, desto träger wird er auch in seinem Verhalten - das ist normal... Dass Intel unflexibel ist, überrascht mich jetzt nicht wirklich. Das sieht man auch an den Atom-CPUs, die letztlich abgespeckte Celerons sind - aber keine reine von Grund auf mobile CPU...
 
@Lay-Z187: Ja das ist das eine. Das andere ist aber, dass Intel so groß ist, dass sie genügend Know-How haben müssten, um mal was Vernünftiges für Tablets und Netbooks zu konzipieren.
 
@sushilange: Ja, das ist richtig. Dieses Know How haben sie auch - aber im Hochleistungsbereich (Gamer, Server-CPUs). Was die mobile Sparte angeht, hat man absolut den Schuss verpasst, bzw. den "neuen" Markt unterschätzt. Um zu retten, was zu retten ist, haben sie dann einfach die Celerons beschnitten, damit sie sagen konnten "Guckt mal. Der Prozessor hier verbraucht wenig Strom, das ist unsere neue mobile CPU". Der Atom ist aber nichts Halbes und nichts Ganzes und schon gar nicht von Grund auf neu konzipiert. Intel hat strategisch einfach die letzten 3-4 Jahre einiges falsch gemacht, auch wenn die aktuellen "Home-CPUs" super sind... Dafür haben sie eben im mobilen Sektor Federn gelassen...
 
@sushilange: Vielleicht ist Intel ja zu gross . Da kann es vorkommen das die linke Hand nicht weiss was die rechte macht
 
@sushilange: Ich verstehe immer nicht wieso AMD immer ignoriert wird, die haben mit der Liano-Reihe extrem Stromsparende CPU's raus gebracht.
 
@Knerd: Vermutlich weil Intel immer noch viel Macht ausübt. Ein großes Problem sind die überteuerten Preise von Intel. Da ist jeder Hersteller über Rabatte froh und die bekommst nur, wenn du kein AMD verbaust. Auch denk ich mal, dass viele Hersteller zu unflexibel sind, mal eben schnell die Plattform zu wechseln. Man investiert sehr viel Geld und Zeit in die Entwicklung eines Tablets und verlässt sich auf den Branchenriesen Intel und wird am Ende enttäuscht und muss das Tablet-Projekt auf Eis legen. Da wird dann vom Chef entschieden, dass man mit AMD nicht nochmal ein Risiko eingehen will und wieder Unmengen an Kosten ausgeben will.
 
@sushilange: Naja die x86 Architektur ist doch die gleiche wie bei Intel. Ich dachte jetzt speziell an die UltraBooks.
 
@sushilange: Halten wir fest die Atom CPU Performance ist grottig und die Grafikeinheit ebenso besonders die Treiber. Der Stromverbrauch ist zwar ein bisschen besser als bei AMD aber gegen ARM haben sie auch da keine Chance. Allerdings ist der Atom eine Billig-CPU so ein High-End ARM wird da mehr Kosten.
 
@Zero-11: Sicher? Ich denke eher, dass durch die Maße und die vielen verschiedenen Auftragsfertiger ARM günstiger ist.
 
@sushilange: Und wo sind dann die ganzen günstigen Smartphones mit Dual-Core CPU?
 
@Zero-11: Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wäre so, als wenn du sagen würdest, wo sind denn all die günstigen Sportwagen, wenn die Reifen doch so günstig sind...
 
@sushilange: Tja das seh ich irgendwie anders. Die günstigen Smartphones haben nicht mal eine GPU und dann heißt es immer ARM wäre da so viel besser.
 
@Zero-11: Das hat wie gesagt überhaupt nichts mit einander zu tun. Ein Tablet mit Atom kostet zwischen 400-500 €. Atom-CPU + Mainboard kosten glaub ich ca. 20-30 €. Das ist nur ein kleiner Bruchteil des Gesamtpreises. Wie du also nun bei einem 500 € Smartphone darauf schließt, dass es so teuer ist, weil ARM so teuer sei, ist mir völlig schleierhaft. ARM ist in der Regel wesentlich günstiger. Atom bekommst du nur von Intel. ARM kannste dir selbst bauen, bauen lassen oder bei zig Herstellern kaufen (Konkurrenz -> Preise).
 
@sushilange: Meinst du die Produktionskosten oder wie?
 
@Zero-11: Ja auch. Es geht doch um die Kosten, die ein Hersteller hat, wenn er eine ARM-CPU und ein passendes Mainboard dafür verbauen möchte. Und diese Kosten sind meines Wissens nach niedriger als bei der Intel-Plattform.
 
@sushilange: Trotzdem ist Apple in 2005 bei den Macs genau aus diesem Grund auf Intel umgestiegen, weil weder Motorola (die damals erneut geprüft wurden) noch IBM in der Lage waren, stromsparende CPU's zu liefern. Die Leistung der IBM-CPU's war eigentlich in Ordnung (wird jeder bestätigen, der damals einen Mac hatte), nur ging bei mobilen Geräten der Akku zu schnell leer. Ansonsten würden in Macintosh-Rechnern heute noch CPU's von IBM stecken. So ist's in 2005 dann Intel geworden. Warum Intel h e u t e plötzlich nicht mehr in der Lage ist, stromsparende Chips zu produzieren, die Apple zufriedenstellen, ist mir ein Rätsel.
 
@departure: Das sind aber unterschiedliche Klassen. Im Laptop-Bereich ist Intel gut aufgestellt und auch anscheinend auch besser als AMD. Im High-End-Bereich ist Intel ebenfalls gut. Nur im Low-End-Bereich hat Intel es schwer niedrigen Verbrauch und Performance unter einem Hut zu bekommen.
 
Die schnellsten Prozessoren baut meiner Meinung nach noch immer IBM...hat Steve Jobs nicht wirklich recht gehabt!
 
@BuzzT.Ion:
Jobs wird schon seine Gründe haben. Immerhin steckten in Macs auch mal PowerPC Prozessoren
 
@GlennTemp: ...es kommt bei Smartphones und Tablets eben vor allem auf Energieeffizienz an. Hinsichtlich Akkulaufzeit ist das ipad bis heute ungeschlagen, imho ein nicht zu unterschätztender Erfolgsfaktor. Was ein Hammerprozessor im Mobilgerät nutzt sehe ich bei meinem ASUS ROG Notebook, in 1,5 Stunden ist der (riesige) Akku leer. Sowas macht die Geräte laut, schwer und teuer - und damit in Zukunft unverkäuflich.
 
Der Steve war halt durch und durch ein Perfektionist :) Finds toll das er seine Vorstellungen ohne Kompromisse einzugehen umsetzte. Er war einer der wenigen in einer Führungsposition, der über alles von 'seinem' Produkt bescheid wusste. Und bei RTL gibts ja schon die Sendung 'Undercover Boss', damit die Chefs erstmal überhaupt sehen was so im eigenen Betrieb passiert.... unglaublich...
 
@Need_you: Oh ja, eines der größten Probleme unserer Zeit! Konzerne mit 'Wandermanagern', die weder Ahnung noch Interesse oder Kenntnisse von der Firma haben, in der sie zwischen Einstellung und Abkassieren der Abfindung verbrannte Erde hinterlassen. Da war Steve anders und der Erfolg gibt ihm scheinbar recht.
 
Auch cool : "Intel sei nicht flexibel und schnell genug um für Apple zu produzieren" ... Es ist nun mal schwierig ein paar Monate nach Einführung eines Gerätes gleich wieder eine "grandiose Weiterentwicklung" auf den Markt zu werfen. Mal davon abgesehn dass auch Apple das nicht kann. (Sie können nur wie VW den alten Kram besser alles "Neu" verkaufen...siehe Golf 5/6) Allerdings war es auch richtig, nicht auf den Atom zu setzen...mehr wie ein niedriger Verbrauch ist mit so nem Teil ja nicht wirklich drin.
 
Intel ist in diesem Bereich im Nachteil, da sie die x86-Kompatibilität erhalten "müssen", die auf Hochleistung optimiert ist. Könnten sie von vorne anfangen, wären sie besser aufgestellt.
 
@rallef: Was spricht gegen eine zweite Schiene?
 
@CoF-666: Aus meiner Sicht nichts. Ist ja nicht mein Problem, dass Steve Jobs ursprünglich x86 wollte - wie in den großen Macs auch, aber nicht zufriedenstellend bekam. Wobei, grundsätzlich gesprochen, x86 ja eh nicht das einzige Prozessordesign von Intel ist.
 
@CoF-666: Sagt dir der Itanium etwas? Diese 64-Bit Architektur sollte x86 ablösen, nur was nützt der tollste Prozessor wenn es keine kompatible Software gibt?
 
*gähn* erst wollte Jobs fernsehgeräte, dann wollte er intel für iPads ... meine güte, wird jetzt die ganze biografie scheibchenweise auseinandergenommen ... was interessiert das gestern. das heute und morgen ist NEWS-relevant.
 
Find ich gut, dass Intel Steve Jobs nicht in den A**ch gekrochen ist, so wie viele andere Unternehmen. Macht mir diese Firma sehr sympatisch.
 
"Außerdem verlangte Apple angeblich zuviel Kontrolle über das Design eines x86-Prozessors für das iPad." warum bloss musste ich direkt schmunzeln bei der Aussage...
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