Nutzer verklagen Blackberry-Hersteller nach Ausfall

Nach dem mehrere Tage lang dauernden Ausfall der Blackberry-Dienste haben US-amerikanische und kanadische Nutzer nun Research in Motion (RIM) verklagt. Sie werfen dem Unternehmen Vertragsbruch vor und fordern Schadenersatz. mehr... Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM

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Was wie eine Verfuegbarkeit wird bei den SLA denn gewaehrleistet?
 
@-adrian-: RIM verspricht eine Hochverfügbarkeit: http://de.blackberry.com/services/business/server/full/RIM1270_UnderstandingHighAvailability_DE.pdf |--> allerdings habe ich nicht gefunden in welcher Verfügbarkeitsklasse diese angeboten wird: http://de.wikipedia.org/wiki/Hochverf%C3%BCgbarkeit
 
@tapo: Der BlackBerry Enterprise Server wird aber meines wissens nicht von BB betrieben, sondern den kannst du selber betreiben. Die HA Angabe hierbei hat damit nichts viel mit den eigentlichen BB Diensten zu tun.
 
@hartex: Der BB Enterprise Server wird auch nicht von RIM betrieben, aber wenn RIM Probleme hat hilft auch der BB Enterprise Server nicht, wie gesagt, war das das einzige was ich zu der Frage gefunden habe.
 
Ich finde man ist selber schuld wenn man sich zu 100% auf nur ein Kommunikations-Gerät verlässt. Verklagen diese Leute denn auch Energiefirmen, wenn der Strom ausfällt? Oder das Land, wenn wegen eines Sturmes die Verbindungen gestört sind?
 
@tapo: Das ist wieder mal ein hinkender Vergleich. Wenn jemand auf Strom angewiesen ist, gibt es ein Notstromaggregat, oder eine USV die er nutzen sollte. Beim Sturmschaden kann eine Versicherung haftbar gemacht werden, da es sich um "höhere Gewalt" handelt.
 
@CoF-666: Ja und wenn man so sehr auf emails angewiesen ist, gibt es einen Laptop mit Outlook der die Mails abrufen kann. Natuerlich ist das nicht so einfach wie mit dem mobile aber immerhin eine Moeglichkeit. (RIM ist ja nicht der Email Provider sondern stellt die nur auf die mobilen Geraete zu) Ich finde eine Klage hier voellig uebertrieben und pure Geldschneiderei...
 
@CoF-666: ich hatte das eher auf z.B. Sendemasten bezogen, die bekannteraßen ohne Strom auch nicht funktionieren bzw. durch Starke elektrische Entladungen gestört werden und somit z.B. UMTS-Empfang unmöglich wird.
 
@tapo: Dennoch ein hinkender Vergleich, weil der Ausfall nun mal nicht an einem Strommasten, sondern bei BlackBerry selber lag. Wenn bei Dir in der Firma der Kern-Switch, wie bei RIM geschehen, ausfällt, was glaubst Du, wer da als Hauptschuldiger herhalten muss? Die IT-Abteilung und nicht der Energieversorger, oder die Wasserwirtschaft oder oder oder. Zumal wie in re2 schon beschrieben, die Mails auch auf anderem Weg abgerufen werden konnten.
 
@tapo: Klar verklage ich den der für den Stromausfall zuständig ist (Netzbetreiber oder Anbieter), wenn der Strom ausfällt und sie zu keiner außergerichtlichen Einigung bereit sind. Gerichte und Rest können dann prüfen ob es eine "höhere Gewalt" war und sie nichts für können oder es eben ihre Schuld ist, da sie z.B. Wartungen oder Reparaturen nicht ausgeführt haben. Das ganze sehe ich vor allem als Unternehmer und nicht nur als Privatperson (aber auch!). Denn auch USV hält nicht ewig.
 
Also in den 4 Tagen konnte er nur gehemmt arbeiten, wie produktiv war seine Arbeit während der 10 Tage, in denen er die Klage vorbereitet hat? Irgendwie liest sich der Newstext auch so, als ob er den Tagesumsatz von RIM als Berechnungsgrundlage für seinen persönlichen Schaden verwenden würde - schätze das ist ungünstig übersetzt? Wäre ja fein wenn ich den Tagesumsatz der Deutschen Bank als Berechnungsgrundlage für Schadenersatz verwenden könnte, wenn mal ein Tag das Online-Banking ausfällt ^^
 
@Tyndal: Ich fände das auch besser 3,4 Mio /30 * 4 =453.333.33 $ zugesprochen zu bekommen^^ statt den 100$-Apps die ggf. nicht benötit werden.
 
@Tyndal: Es in den USA (bei Kanada weiß ich es nicht) üblich, den Streitwert anhand des Umsatzes des verklagten zu errechnen. Was glaubst du denn, woher so hohe Geldsummen bei den Klagen gegen McDonalds wegen heißen Kaffee und co zusammen kommen..? ;) Ich weiß zwar jetzt nicht genau, ob man den Tagesumsatz nimmt, aber scheint ja so.
 
Hä? - Es gibt doch nun Apps-for-free als Ausgleich - *lol*
 
Ich selbst habe das eine oder andere mal an diesen paar Tagen leise vor mich hingeflucht, weil mein BB nicht so konnte wie ich gern wollte. Letztendlich hat man dann eben ein paar mehr Anrufe geführt und weniger Emails mit dem BB geschrieben. Ich die paar Tage alles irgendwie anders koordinieren können... Things happen!
 
So etwas geht mal wieder nur in den USA, bzw. von Panneköppen. Jeder Berufstätige, egal ob Manager, Angestellter, oder Selbstständiger entscheidet selber, wie sehr er sich von der Technik abhängig macht. Persönlich wie wirtschaftlich. ICH kann noch arbeiten, selbst wenn der Exchange-Server ausfällt. Ich habe sogar -ganz oldskool- eine Visitenkartnmappe. Die sollen mal schön wasserdicht aufzeigen, welche Geschäfte die nachweislich nicht tätigen konnten, die sie auch garantiert NUR mit ihrem RIM-Device machen konnten. Dann kommt bestimmt heraus, dass es mit nem Internetcafe und 2$ für die Telefonzelle auch geklappt hätte.
 
Ich kann manchmal nicht verstehen, warum alle so hinwegsehen. Wenn RIM diese Dienstleistung den Kunden zugesicht hat, dann kommt es eben einem Vertragsbruch gleich, wenn der Dienst plötzlich nicht verfügbar ist. Auch unrechtmäßige Bereicherung kann ich in diesem Zusammenhang nachvollziehen. Inwieweit RIM da jetzt für Verantwortlich gemacht werden kann, sollte einfach ein Gericht prüfen, bei dem dann RIM alles vorlegt.
 
RIM verdient täglich mindestens 3,4 Millionen Dollar. Die Klageschrift (made in USA) wird daher sein: pro User 5 Millionen Doller Schadenersatz :)
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