Kino.to & Co.: Charts weisen auf realen Schaden hin

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) will anhand der vom Media Control Index erhobenen Vertriebszahlen belegen können, wie stark kostenlose Streaming-Portale wie Kino.to und dessen Nachfolger das Geschäft von ... mehr... Streamingportal, kino.to, Videostreaming Bildquelle: kino.to Streamingportal, kino.to, Videostreaming Streamingportal, kino.to, Videostreaming Kino.to

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Stellt sich nun die Frage, warum ich das der GVU glauben soll.
 
@Anns: Ich hoffe nur, du bist bei Statistiken / Untersuchungen die eine Meinung von dir untermauern, genauso skeptisch. Grundsätzlich nicht alles zu glauben und zu hinterfragen, finde ich ja richtig. Dann aber auch in beide Richtungen.
 
@Dnalor: Ich stehe in keiner Position das mich jemand in einer Statistik erhebt, für die ich evtl. Rechenschaft ablegen müsste.
 
@Anns: Das meinte ich auch nicht. Ich hoffe halt nur nicht, dass z.Bsp. bei einer Meldung "Kino.to nicht für Rückgang der Ausleihungen verantwortlich" dann die Kommentare kommen wie "endlich mal ein Gegenbeweis" oder "habe ich schon immer gewusst, jetzt wenigstens mal bestätigt" kommen. Es ist halt nur eine Hoffnung von mir, die sich sowieso nicht eintreten wird. Übrigens, meine erste Antwort auf deinen Kommentar hätte ich auf viele andere Kommentare duplizieren können. Deiner stand eben ganz oben.
 
@Dnalor: "Menschen können mit Statistiken einfach alles beweisen. 14% aller Menschen wissen das." Das ließe sich bestimmt beweisen. Mit Differenzen zum Vorjahr oder solchen Spielchen. Die Frage ist nur wer das machen soll. Solche Statistiken finde ich reichlich sinnfrei.
 
@Anns: Dieses Jahr waren die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstem Bundesland sehr spät und fingen ziemlich um die Zeit an. Logisch dass man dann mehr die Videotheken besucht...
 
Hat die GVU auch mal erwähnt ob es in der Zeit wo es diese erhöhten Zahlen gab vlt. neue Filme auf DVD/BR gab? Ob neue Spiele raus gekommen sind die geliehen wurden?

Naja, traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast ;)
 
@D3vil: Dazu kommen die Statistiken von anderen Streamingportalen, Downloadmöglichkeiten, etc. Kino.to ist nur eine Möglichkeit von unzähligen im Internet um Filme zu konsumieren. Und da soll Schließung dieser einen Möglichkeit die Konsumenten wieder scharenweise in die Videotheken getrieben haben? Aber klar doch.^^
 
@D3vil: Ich kenne die Statistik nur aufgrund dieser Meldung. Vielleicht hat die GVU das erwähnt, wurde hier nur nicht berichtet. Grundsätzlich hast du aber recht, um eine Statistik richtig zu interpretieren, müsste man alle Faktoren berücksichtigen.
 
So ein Müll, ich benutz auch Streamingseiten und kaufe trotzdem DVD's oder leih mir sie aus, vor allem wenns kälter wird schaut man doch vermehrt Filme. Und sooo viele !gute! neue Filme gibts auch nicht die man kaufen würde...
 
@Gärtner John Neko: dem kann ich nur zustimmen, vor allem bei der Auswahl von guten Filmen! Die mir gefallen werden gekauft, zumal ich bei heutiger Technik auch Wert auf gutes Bild und Ton lege.
 
@Gärtner John Neko: Pah, sollen sie mal endlich eine online-videothek machen, wo man einen Stream mit login für 2-3 Tage für 2 Euro "leihen" aufrufen kann und fertig wäre die Kiste. Aber nee, alles sauteuer mit DRM-Mist verseucht etc..... wenns einfach passen würde, wäre mir der quatsch mit zu langsamen Servern, zu schlechten Screenern etc. einfach viel zu nervig. Aber 5 Euro für nen Stream-Film gebe ich bestimmt nicht aus! Schlicht viel zu teuer!!
 
@bowflow: Videofilme kannst du dir im Abo bei Amazon leihen. Da gibt es dann sogar richtige Scheiben. Für Serien gibt es auch genügend Angebote und Portale. Man könnte das auch kostenlos bereitstellen und dann a la Privater Sender Werbungsunterbrechungen einfügen. Aber dann wird auch wieder gejammert. Und was das Aufzeichnen/länger behalten von Streams angeht; na das ist ja wohl das kleinste Problem.
Andererseits - wenn ich in meinem Bekanntenkreis sehe, was die teilweise für Internetanbindungen haben und dann noch so lausige Aldi-PC die billiger wie meine Grafikkarte alleine sind, dann schenke ich mir aber jeden Kommentar.
Unabhängig vom Geschäftsgebaren der Anbieter: Unterhaltung kostet nun mal. Und um die 100.-€ muß man da im Monat schon rechnen.
 
Naja, traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast ;)... word!
 
ach herje... im vergleich zum vorjahr... das hat erstmal nichts mit kino.to zu tun... und in den sommermonaten in denen viele in den urlaub gehen ist es ja klar dass die zahlen sinken...
 
@Darkstar85: Im Vorjahr war da aber auch Sommer -.-
 
@-adrian-: hoppala... da hab ich was überlesen... ging von den vorwochen aus statt vom vorjahr... hat aber ansich nicht unbedingt was mit kinox.to zu tun das ganze. Wie andere hier schon sagten kann es auch an den filmen/spielen liegen die evt. mist waren oder halt erst im herbst kamen. Oder aber auch gingen vllt. mehr leute in den Urlaub als im vorjahr... gibt soviele gründe die die zahlen beeinflussen können...
 
@Darkstar85: Aber wo ziehst du da die Grenze ?
 
@Darkstar85: genau, VIELEICHT sind auch mehr jungendliche gerade in diesem Jahr 18 geworden und sind da gleich in die Videotheken gestürzt
 
@-adrian-: dieses Jahr hat es aber gefühlte 2 Monate geregnet im Sommer.. ist doch klar das hier mehr Leute Filme schauen, da man einfach nicht raus kann um was bei gutem Wetter zu unternehmen!
 
@-adrian-: Im Vorjahr war Kino.to aber auch noch online. Wie viele andere auch.
 
Ich denke auch dass es schlicht am TV-Programm liegt.. jedes Jahr wirds übler, es laufen nur noch Wiederholungen. Und im Juni ist nunmal Sommerpause bei nahezu allen Serien, Shows usw - und wenn dann auch noch keine vernünftigen Spielfilme laufen, dann leiht man sich halt welche aus, besonders wenn das Wetter nicht mitspielt um seine Zeit draußen zu verbringen. Dass plötzlich 1/3 aller Downloader zu legalen Videothekkunden werden, ist eher absurd.
 
@Black Code: Siehst du. Jetzt weisst du auch wieso sie sagen: liegt an kino.to
 
@-adrian-: Da müßte man sich halt die Zahlen vom vorigen Sommer auch ansehen.
 
@moribund: Nicht übersehen sollte man auch, dass in dieser genannten Woche der Messung auch Pfingsten war (d.h viele hatten Urlaub/Ferien). Und laut Wetterarchiv war es zudem auch die kälteste Juniwoche (Ø 18°) - da ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass mehr Leute DVD-Abende veranstalten. Die Daten mit dem Vorjahr zu vergleichen bringt natürlich nichts, denn da war Pfingsten bereits im Mai.
 
Der Schaden der einen ist der Nutzen der anderen. Man kann den Artikel auch positiv formulieren. Die deutschen Internetuser haben sich 43,8 Millionen Euro gespart und konnten so das Geld für andere Konsumzwecke ausgeben. In der Summe ist niemandem ein Schaden entstanden, denn der Schaden und der Nutzen für die anderen hebt sich auf.
 
@obscuro: Ist schon eine sehr merkwürdige Interpretation. Der Dieb, der dir deine Geldbörse klaut, kann ja dann auch mehr mit deinem Geld konsumieren. In der Summe ist dann auch niemanden ein Schaden entstanden. Wird dich also wohl auch nicht stören.
 
@Dnalor: die Meinung von obscuro ist relativ! Am Ende landet das Geld in der Wirtschaft eben nur in einem anderen Sektor! Wenn nun mehr Filme geschaut werden geht es dann eben z.B. dem Textilgeschäft schlechter da den Konsumenten das Geld fehlt um Kleidung zu kaufen da diese ja schon alles für Filme ausgegeben haben!
 
@SimpleAndEasy: Du hast in deiner Argumentation eigentlich schon das Gegenargument gebracht: Das Geld fehlt der Kleidungsindustrie, weil dafür Filme GEKAUFT werden. Wir sprechen hier aber, soweit ich weiß, von illegalen Handlungen.
Die Kernausage mag ja stimmen, finde die aber im Zusammenhang mit den hier beschriebenen Vorgangen schon, naja, wie der Name schon sagt, obscuro.
 
@Dnalor: Das ansehen der gestreamten Filme ist jedoch nicht illegal das mag hier manch einer mal wieder vergessen! Der Upload (also das Verbreiten des Filmaterials) ist illegal. Kino.to hat jedoch nur die Links zu den Uploadportalen zur Verfügung gestellt, was eigentlich nur als Beihilfe zum Verbreiten Urheberrechtlich geschützten Marterials ausgelegt werden dürfte. Desweiteren wird über diese Portale Werbung betrieben was auch wieder Einnahmen für Internetfirmen und Werbeagenturen generiert und darüberhinaus auch Arbeitsplätze sichert bzw. schafft in diesen Branchen. Und wen ein Film wirklich gut und ansprechend ist dann wird dieser von mir auch gekauft! da die Qulität von DVD und BlueRay sowieso um welten besser ist als das was auf diesen Streamingportalen angeboten wird.
 
@SimpleAndEasy: Möglicherweise sind die rechtlichen Grundlagen zur Zeit so. Wenn man aber weiß, und ich denke viele wissen das, dass es letzlich ein illegales Angebot ist, ist es zumindest moralisch verwerflich. Das Angebot kommt ja nur durch illegale Handlungen zustande. Ich würde mir auch keine geklaute Lederjacke "kaufen". Aber ich weiß, wer hält schon was von Moral. Und nochmal, illegale Handlungen mit daraus resultierenden legalen Einnahmen anderer Branchen herunterzuspielen, passt m.E einfach nicht.
 
Ich kann mir auch nicht vorstellen das es so viele Leute geben soll, die NUR kino.to kannten bzw. kennen. Und gleich in die Videothek rennen wenn die Seite nicht mehr ist... das kann ich einfach nicht glauben, denn es gibt sooooo viele Alternativen und das auch schon bevor kino.to geschlossen wurde.
 
@nodq: Doch das kann ich mir z.B. schon vorstellen. Also das viele nach der Abschaltung auf dem trockenem saßen.
 
@Siniox: Nur die, die nicht mit Google umgehen können... In Deutschland sind das ca. 35 Leute im "Internetfähigem" Alter...
 
Statistisch bewiesen ist es auch, dass die Geburtenrate im Zeitraum der Rückflugphase der Störche ins Land am höchsten ist... also was schließen wir daraus ?
 
@ronnyempire: Es gibt recht gute Tests auf Scheinkorrelationen, die Deinen "Beweis" wohl widerlegen können ,-)
 
Was bei dieser ganzen Diskussion immer unter den Tisch fällt ist die Frage nach den Ursachen. Wenn die Medienindustrie nicht derartig unverschämt und unverfroren an der Preisschraube drehen würde, wären viel weniger Leute zum illegalen downloaden motiviert. Warum zum Kuckuck müssen Schauspieler 2-stellige Millionenbeträge an Gagen erhalten ? Solange dieser Unfug nicht aufhört werden Leute Filme illegal downloaden.
 
@Micky_G: Wie bitte? Filme sind doch wohl kaum im Preis gestiegen in den letzten Jahren. Wenn ich ne aktuelle Bluray für 13 Euro bekomme, ist das preiswerter, wie ne DVD für 20 Euro vor nicht allzu langer Zeit. Und wem etwas zu teuer ist, der konsumiert es einfach nicht. Es klauen ist nicht die Lösung.
 
@iPeople: Die Filme Endpreise im Verkauf sind durchaus attraktiv, aber die Stufe davor - nämlich die Kinoauswertung - ist geradezu frech. Vor 2 Wochen den neuen Wickie Film gesehen und tatsache 16 Euro für 2 Personen (nicht 3D) bezahlt am Samstag... hallo? das is der Preis für die Blu-ray wenn sie verfügbar ist (vielleicht sogar 12,99). Da stimmt die Relation einfach nicht mehr. Dazu noch schlechtere Bildqualität wie im Heimkino und auch noch Werbung davor... Die Gagen für die Hollywald Fregatten sind natürlich auch zu hoch.
 
@Rikibu: Das liegt aber am Kinobetreiber und rechtfertigt nicht, sich den Film illegal zu beschaffen. Wem es zu teuer ist, der konsumiert einfach nicht, geht halt nicht ins Kino und wartet auf die Bluray.
 
@Micky_G: In dem Artikel ging es aber um eine gestiegene Zahl von Verleihvorgängen in Videotheken während der Auszeit von kino.to. Findest Du, dass die Verleihpreise in den Videotheken auch "unverschämt und unverfroren" sind, und fühlst Dich dadurch "zum illegalen Downloaden" motiviert? Ausserdem ist ein hoher Preis kein zulässiges Argument für einen Diebstahl - oder hast Du auch Verständnis dafür, wenn die Leute sich Autos klauen, weil sie ihnen zu teuer sind, sie aber doch so gern damit fahren würden?
 
Liebe GVU,

mir kommen die Tränen!
 
@tim-lgb: Wenn du ein Videothekenbetreiber wärst, der kurz vor der Insolvenz steht, kämen vielleicht auch dir Tränen.
 
@Dnalor: Hier ist scheinbar das Forum der langweiligen, gesetzestreues Bürger.
 
@tim-lgb: Ich glaube hier ist eher das Forum der "illegale Handlungen zum Beschaffen von digitalen Inhalten-sind doch die Hersteller selber schuld"-Vertreter. Zumindest kriegt man hier schnell diesen Eindruck.
 
@Dnalor: Was für den Betreiber eines Streamingportals (gemeint sind damit die legalen und kostenpflichtigen Angebote) eine existensbedrohende Größenordnung darstellt, ist aber gesamtwirtschaftlich betrachtet nicht der Rede wert. Noch dazu wenn solche Summen demnächst vielleicht auch noch als Vorwand für eine verschärfte Netzüberwachung oder einer längeren Vorratsdatenspeicherung herhalten sollen.
 
@noComment: Es geht mir eigentlich darum, auch mal über den Tellerrand zu schauen. Sich auch mal in die Lage der hier angesprochenen Geschädigten zu setzen. Wie schon gesagt, ein Videothekenbetreiber würde anders reden. Und dem ist wahrscheinlich die Höhe des Gesamtwirtschaftlichen Schadens ziemlich egal, wenn es um seine Existenz geht. Ist vielleicht meine soziale Ader, die vielen hier scheinbar abgeht. Diskutieren ja, aber bitte sachlich. Das scheint in diesem Forum aber schwierig zu sein.
 
@Dnalor: Kein Problem. Ich kann durchaus deine Bedenken nachvollziehen (auch in den anderen Kommentaren hier). Mein erster Kommentar war eigentlich eine Anspielung auf die Aussage eines ehemaligen Vorstandsvorsitzenden einer deutschen Bank.
 
@tim-lgb: Nur 43,8 Millionen! Das sind doch nun wirklich nur "Peanuts".
 
@noComment: Joa, wenn man mal überlegt, dass ein einziger Film sowas an einem WE einspielen kann...
 
Ach, wenn die deutsche TV Landschaft doch nur nicht so stinken würde. RTLII stellt einfach mal ab zu fortlaufende Serien nach ein paar Folgen ein, weil die Quoten nicht stimmen und im Nachhinein war es verschwendete Zeit sich das an zu sehen. Gefühlte 95%+ aller spannenden Serien die auf ein geheimnisvolles Ende zu steuern werden ab irgend einer Staffel nicht mehr ins deutsche übersetzt oder sogar direkt in Amerika eingestellt und kriegen nie das Ende auf das man Jahre lang gewartet hat. Und dann noch die Sache mit den Pausen zwischen den meisten Staffeln. Da liegen teilweise Jahre zwischen. Z.B. die ersten Staffeln laufen Samstags 16:05 auf Pro7. Dann kommt 1,5 Jahre gar nichts oder zu irgendwelchen Zeiten bunt durcheinander gewürfelte Wiederholungen. Und dann merkt mann irgendwann nach dem man schon die ersten neuen Folgen verpasst hat, dass ohne Vorankündigung die neuen Folgen Montags Nachts um 0:05 Uhr laufen.
Alles schon gehabt. Sowas muss einfach mal besser werden, sonst boomen solche Plattformen ewig weiter. Sehr hilfreich wäre es zum Beispiel, wenn die großen TV Sender auf ihren Internetportalen sowas wie Alarm Manager oder Favoritenlisten anbieten würden. Da wählt mann dann Filme aus, z.B. verknüpft mit der IMDB Datenbank und wenn die auf dem Sender irgendwann laufen, kriegt man vorher ne Email. Oder bei Serien wird man benachrichtigt, bevor eine neue Staffel zum ersten Mal ausgestrahlt wird,... ARG
 
Videotheken sind so letztes Jahrtausend... wollen die vielleicht auch noch, dass ich meine Waschmaschine verkaufe und meine Wäsche am Bach reinige??
 
@Der kleine Llort: Nein, denn du sollst dir, nach der Logik der Rechteinhaber zu urteilen, jedesmal neue Wäsche kaufen.
 
Ja, klar! kino.to die zehnte hat ja nicht gleich am nächsten Tag wieder aufgemacht und ist noch immer offen.
 
Der Zuwachs kann genauso dadurch entstanden sien, dass das Thema riesig in den Medien war und jeder 0815 Typ sich gedacht hat - "Komm schatz leihen wir uns doch nochmal n Film aus"...
Mal ehrlich das Publikum von Streamingportalen ist zum größten Teil zwischen 16 und 30 Jahren. Und ich wette die meisten von denen würden niemals auf die Idee kommen ne DVD auszuleihen, nur weil das Portal dicht gemacht wurde...entweder man hat sich vorher auch schon was Ausgeliehen, oder man machts nicht...

Solange die Filmindustrie sich nicht modernisiert und die vorteile der Steamingportale übernimmt wird sich eh nix ändern. Offlin-Videotheken sind in 20 Jahren Tod - so oder so...und solange ich nicht einen Kinofilm legal wo & wann immer ich will bekomme, wird sich da nichts ändern. Und damit sind auch die Online-Videotheken gemeint, wo man immer suchen muss, ob ein Film da vorhanden ist, zu welchem Preis, etc. Ganz zu schweigen davon ob die Internet-Verbindung ausreicht...
 
@n0gg: So oder zumindest so ähnlich, hätte ich es auch ausgedrückt :). PLUS
 
Alles klar und gestern war Ostern
 
Wenn man jetzt noch die Daten der Videotheken abgleicht, und die Leute raus filtert, die in diesen Tagen Filme ausgeliehen haben ... erstmal alle verklagen!
 
So ein Unsinn, es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende Seiten mit OneClickHoster Links, Torrent (Heißt dat so?), FXP, mIRC, p2p Krams uvm. wo man diese Sachen bekommt. Nur weil Kino.to down war sind die Zahlen nicht hochgegangen, dass wird andere Gründe haben, evt. weil grade ein guter Film der eine breite Masse anspricht verfügbar war oder das Wetter zu Schlecht um was zu machen, aber nie und nimmer wegen Kino.to mit diesen Lügen wollen die nur ihre Niederlage als Erfolg verkaufen um weitere Aktionen der Staatsanwaltschaften zu Forcieren, weiter nix. Mag sein dass ein Paar Noobs erst Mal ohne Seite dastanden, dann haben die sich halt Informiert was es noch für seiten gibt. Ich selber war nie auf Kino oder Kinox oder was auch immer, da gibt es viel Bessere Seiten für.
mfg
 
Ehm, mal angenommen ich würde etwas laden oder streamen aus dem Netz, dann würde ich das tun, weil ich insgesamt zu wenig Geld hätte, als das ich mir das im Kino (8-10€ pro Film, je nach Länge und 3D Effekt) oder auf DVD (ca 10-20€) anschauen könnte. Von den ganzen Serien mal ganz zu schweigen (die Staffel zwischen 20 und 40€). Würde man für Online oder Ladenverkäufe bei uns die gleichen Preise machen, wie in einem asiatischen Land, das ich nicht nennen möchte, (aber nachweislich 98%igen Anteil Raubkopien am Gesamtmarkt hat,) würde bei uns der Bedarf für die einschlägigen Seiten wohl drastisch sinken. Würde es ein legales Portal mit dem gleichen Angebot wie Kino.to zu bezahlbaren Preisen und einfachem Zahlungsmodell (Abo, Prepaid etc) geben, könnte die Industrie proftitieren, anstatt User zu diskriminieren. 10 Cent pro Serienfolge und 50 Cent pro Kinofilm. Ich weiß, dass das nicht viel Geld ist, aber wenn man damit nur die Hälfte aller "illegalen" User bekommt, würde man damit unfassbar viel Asche machen. Kam denen das nie in den Sinn?
 
@borizb: Joa, der Umsatz pro User sinkt, die Einnahmen durch neue Kunden insgesamt, steigen aber !! Das checken die fetten Bosse von denen aber nicht....
 
wers glaubt wird selig.
 
@merovinger: aber so richtig!
 
jetz weiß ich warum es seit 4 jahren keine einzige videothek mehr hier gibt in der stadt. kino.to ist schuld daran verklagt sie bis aufs letzte
ps: ironie
 
Den Milchmädchenrechnungen der Medienindustrie glaube ich schon lange nicht mehr, da ich miterlebt habe wie die teilweise zustande kommen.
 
Gleichzeitig könnte man sagen, wenn man Videotheken verbieten würde, stiegen die Verkaufszahlen von Filmen drastisch an. Viele würden wohl B-Movies anhand des hübschen Covers kaufen und sich nachher in den Hintern beißen. Nicht jeder der nen Film illegal sieht, würde den ohne das "kostenlose" Angebot, in der Videothek leihen.
 
Dieses Jahr waren die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland sehr spät und fingen ziemlich um die zeit. Logisch dass man dann mehr die Videotheken besucht...
 
man kann die sache mal von der einfachen seite sich mal anschauen:
nehmen wir mal man schaut sich 50 filme auf einer streaming-seite an, in einem zeitraum von einem jahr! die wenigsten davon sind wirklich gut.
jetzt denkt euch mal es gäbe gar keine streaming-seite, ihr würdet euch niemals soviele filme kaufen bzw. ausleihen, vielleicht ein paar die wirklich gut sind kauft man sich auch, so war es bevor es solche portale gab ( ich zähle jetzt nicht die extremen filmgucker dazu)
somit ist die rechnung die diverse behörden anstellen komplett falsch, die rechnen nämlich jeden konsumierten film, serie, doku usw. die es auf streamingseiten gibt.
konsumtechnisch kann die menge von den verbrauchern gar nicht umgesetzt werden, da nur die wenigsten sich (als beispiel wieder die 50 filme) leisten können, oder nehmen wir einfach mal 3-5 komplette serien, das kostet sogar noch mehr ergo total falsche bezugspunkte!!!!
die müssen mal umdenken, sollen die doch solche "massen-streamingportale" gegen ein entgelt anbieten, dann erst verdienen die daran was, die rechnng die die aufstellen beruht auf "was wäre wenn".
bei mp3s war es am anfang auch so, bis halt die ganzen onlineshops etabliert wurden wo man lieder kaufen kann und siehe da, jetzt verdienen die mehr geld als vorher mit den klassischen cd-verkäufen
 
Klar, das kam zustande, weil jeder dritte User plötzlich Schiss hatte und sich mit dem Ausleihen eines Films in der Videothek wieder ein reines Gewissen verschaffen wollte...
 
Mann, ich Google und Google, wirklich, es gibt/gab nur Kino.to/KinoX.to. Die müssen recht haben ^^
 
@Doctor Who: Von der Massen der angebotenen Links und auch von der Übersicht her war kino.to schon einzigartig. Oder gibt es mittlerweile eine Alternative, die eben so gut ist?
 
Ich halte das für durchaus plausibel... Ein kostenloses Angebot fällt weg und/oder es wurde schlichtweg den meisten Leuten (egal ob PowerUser oder Gelegenheitsnutzer) zu gefährlich solche (illegalen) Angebote zu nutzen. Was bleibt als Alternative? Eben die Videothek oder der Kauf der DVD/BR oder eben maxdome und co. Wobei ich persönlich den Kauf immer noch bevorzuge. Von daher: Ich halte es für plausibel und nachvollziehbar.
 
@pandamir: Volle Zustimmung! ... BTW kann ich mich köstlich darüber amüsieren, wie hier die Masse an Leuten versucht, die Untersuchung schlecht zu reden und als falsch abzustempeln, nur um weiter einen scheinheiligen Grund für illegale Downloads/Streaming zu haben ... ^^
 
1. Da wurde keine unabhängige (!!!) Untersuchung durchgeführt. Media-Control und GVU stecken unter einer Decke !
2. Wurde untersucht, ob die verliehenen Filme auch im Angebot von Kino.to bzw. dessen Nachfolger zu finden waren ?
Sowas nennt man eine Milchmädchenrechnung ...
 
Das ganze zeigt doch nur, dass es soetwas wie Netflix auch in DE geben sollte. Offensichtlich sind die Leute ja dennoch bereit zu zahlen in den Videotheken.
 
wer findet denn bitte keine alternativen zu kino.to? das stimmt doch so niemals.
 
@maxi: In den meisten Foren wurden entsprechende Links gleich nach der Abschaltung von Kino.to gepostet und auch auf diversen Webseiten in deren Berichten. Einer z.B. m2k war dann zwar ein paar Tage nicht erreichbar, weil der Andrang einfach zu groß war. Und schnell waren auch 2 andere Bekannte voll überlaufen. Aber nach wenigen Tagen konnten die es kompensieren. Allein der Ansturm auf andere diverse Streamingseiten zeigt doch, das es Alternativen in diesem Bereich gab/gibt.
 
Wie sah es denn die voherigen Jahre in diesem Zeitraum aus? Würde mich wirklich mal interesseren.
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