Monopolklage: 1 Mrd. Dollar von Microsoft gefordert

Microsoft wird von der israelischen Firma MiniFrame wegen angeblicher Verstößte gegen das Wettbewerbsrecht verklagt. MiniFrame wirft den Redmondern vor, sich durch illegales Geschäftsgebaren eine Monopolstellung verschafft zu haben. mehr... Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Bildquelle: Dumfries Museum Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Dumfries Museum

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können sie sich leisten, hört sich nicht nach viel verlust an
 
@leander: Mh, falls die Vorwürfe untermauert würden und MS wirklich Firmen beeinflusst haben sollte, das Produkt doch bitte nicht zu erwerben, wäre die Klage grundsätzlich berechtigt, denke ich. Eine Einnmischung seitens MS ist hier grundsätzlich nicht angebracht. Anders wäre es, wenn MS die Funktion einfach selbst in seine Produkte eingebunden hätte und der klagenden Firma somit das Wasser abgegraben hätte, jedenfalls sofern dies ohne patentrechtliche Probleme möglich gewesen wäre.
 
@nize: "Anders wäre es ... selbst ... eingebunden ..." - haben sie, haben sie. Heißt "Terminalservices". Das war aber schon vor 13 Jahren. Da ist Miniframe nun wirklich etwas spät dran, irgendwie.
 
@departure: Die wollen sicher noch günstiger unterwegs sein und Windows als Client OS verwenden-Akte - ich brauch geld
 
@departure: Der MultiPoint Server von MS ist das Gegenstück von SoftXpand (beide benutzen Terminal Services, gehen aber viel weiter, inkl Funktionen einer VM und mehr). Der MultiPoint Server wurde aber erst 2010 eingeführt und ist somit einer der jüngsten Vertreter dieser Softwareklasse. Wenn man sich ein wenig über diese Firma erkundigt, sieht es so aus als ob sie mit ihrer Lösung sogar Marktführer sind (im Bereich der Multiseat Lösungen). Sollte also was dran sein an diesen Beschuldigungen (wird wohl so sein, den umsonst schweigt MS nicht), dann haben die Redmonder ein ernsthaftes Problem.
 
@departure: wie alle, wollen diese einfach durch Klagen vor Gericht und nicht durch Arbeiten ihren Umsatz machen. Das haben schon viele versucht. Und manche hatten schon Glück.
Alles in allem ist das jämmerlich. Einfach an den Erfolg durch viel Arbeit von MS dranhängen und ohne Arbeit mitkassieren.
 
@nize: falls die Vorwürfe untermauert würden und MS wirklich Firmen beeinflusst haben sollte...
Antwort: MS, Intel, AMD, Apple und viele andere monopol-firmen haben es nicht nötig, andere firmen zu *beeinflussen*
bei dieser israelischen firma handelt es sich lediglich um ein patent-troll
 
@leander: Muß dich dich entäuschen, diese Firma ist kein Patent-Troll. Die sind sogar wie es aussieht Marktführer bei diesen Software Lösungen.
 
Die verklagen alle ständig. Lustig all das. Wenn sich alle gegenseitig verklagen, dann kommt es am Ende 0 auf 0 raus und alle haben, was sie vorher hatten. Obwohl ein wenig Verlust werden alle haben, um die ganzen Anwaltsscharen durchzufüttern.
 
@teclover: Das bezahlt nicht die Firma, sondern der Kunde.
 
Ach auf ein mal..........
 
Was kann MS dafür, dass ihre Produkte so häufig verwendet werden (wollen)? Sollen die jetzt auf einmal sagen "kauft unsere Produkte nicht mehr, wir haben nur Schrott!", damit die Leute auf andere Alternativen ausweichen? Sowas versteh ich irgendwie nicht...da gehts doch nur noch ums Geld.
 
@DF_zwo: "Was kann MS dafür, dass ihre Produkte so häufig verwendet werden " Sehr viel. Scheinst die Silicon Valley Story wohl nicht wirklich zu kennen. Eigentlich das 1x1 in der IT Geschichte.
 
Genau so macht man es, um die Preise in die Höhe zu treiben.
Außerdem viel Gratiswerbung.
 
Hmmm, technisch verstehe ich das überhaupt nicht. Wenn ich es richtig gelesen habe (Thin-Client-PC, Maus, Tastatur, Monitor, Netzwerkanschluß, gleichzeitiger Zugriff von verschiedenen Orten und Geräten auf ein und die gleiche Windows-Installation), klingt das ganz einfach nach Terminaldiensten (die es unter Windows seit 1998 gibt, da kam der Windows NT 4.0 Terminalserver auf den Markt). Ob die nun mit reinem Microsoft-RDP oder mit dem zusätzlichen Citrix-ICA laufen, ist dabei egal. Das geschilderte Szenario gibt es jedenfalls schon. Kann es sein, daß die Klägerin hier meint, sie hätte was neues erfunden, merkt dann aber, daß es das doch schon gibt, ist beleidigt und will ihre Wut und Enttäuschung an jemandem bzw. einer Firma auslassen, wo es viel Knete zu holen gibt (=Microsoft)? Wäre nicht der erste Krattler, der damit auf die Nase fällt.
 
@departure: Scheint sich entweder um eine Desktopvirtualisierung oder einen Remotezugriff zu handeln... ja gibt's schon. Und es ist bei MS nichts grundsätzlich neues, dass man dafür Zugriffslizenzen braucht.
 
Habe ich das jetzt richtig vertanden, sie klagen, weil sie der Meinung sind, ein Thin Client wäre kein PC?
 
wird nix draus
 
Was bringt es denn einer Bank, wenn alle Thin-Clients auf 1 PC zugreifen und (da Lizenzkonform) nur 1 gleichzeitig diesen nutzen kann? "Bitte warten sie 5 Minuten, dann kann ich auf unseren PC zugreifen" ?!
 
Viel Erfolg und bitte mehr davon! Microsoft ist schon oft genug davongekommen.
 
@noneofthem: Interessiert es dich auch ob die Foderung gerechtfertigt ist, oder reicht es dir zu wissen dass Microsoft Geld bezahlen soll?
 
Ich weiß, dass es heute üblich ist, mit dem Buchstaben "h" spendabel umzugehen (währe, nähmlich, ....), aber dennoch wird "Geschäftsgebahren" nicht wie oben zu sehen geschrieben, sondern so: "Geschäftsgebaren". Hat nichts mit "Bahre" zu tun. ;)
 
@luciman: Danke. Ist jetzt behoben.
 
Das Kunstwerk des Systems ist eine Lizenzlücke zu nutzen. MS Lizenzen sind an den Rechner gebunden und nicht an Personen. So können verschiedene Benutzer von den Thin Clients aus die Leistung des Rechners nutzen, dessen Betriebssytem und auch deren Anwendungen und Daten verwenden. Und das ohne Server, nur mit einem normalen Windows 7
 
@PiWaWt: Ich glaube nicht, dass MS so doof ist solch eine Lücke in den Lizenzbedingungen aufzureißen. Da wird es sicher einen Punkt geben wo festgelegt ist wie ein Remotezugriff auf Workstationsystemen aussehen darf.
 
Nachtrag: Ein Thinclient ist tatsächlich kein PC. Er macht alleine gar nichts. Er hat unter Umständen nicht einmal eine CPU. Diese wird von den Servern simuliert. Das gleich gilt für die GPU
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