Viele Firmen speichern Anrufe mit - oft rechtswidrig

Verbraucher müssen damit rechnen, dass Anrufe bei Handels- und Dienstleistungsunternehmen mitgeschnitten und gespeichert werden. Jede zweite Firma drückt bei Telefonaten den Aufnahme-Knopf - und das bisweilen rechtswidrig, teilte die ... mehr... Telefon, Telefonieren, Festnetz Bildquelle: radi­opila­tus Telefon, Telefonieren, Festnetz Telefon, Telefonieren, Festnetz radi­opila­tus

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich hatte gedacht dass es IMMER rechtswidrig ist Anrufe ohne Einwilligung aufzuzeichnen.
 
@jigsaw: Nein. Du musst aber bestaetigen dass es dir nichts ausmacht wenn der anruf aufgezeichnet wird.
 
@-adrian-: Genau das hat jigsaw doch gesagt. oO
 
@addicT*: ich glaub ich hab das IMMER ueberlesen.
 
@jigsaw: Denken viele, ist aber nicht so. Da wo es gesetzlich erlaubt oder gar vorgeschrieben ist, benötigt man keine Einwilligung. Ebenso kann man seine Einwilligung auch "unwissend" geben, in dem man nen Vertrag unterschreibt, dem AGBs zu Grunde liegen, in denen steht, dass man es gestattet. Und sind wir ehrlich, wer liest schon immer und jedes mal die AGB vollständig durch.
 
Am angenehmsten und vor allem am fairsten finde ich es ja, wenn vor dem Gespräch vom Computer gebeten wird, mit einem "Ja" die Aufnahme zu gestatten. Also im "Opt-In" Stil. Bei Beschwerden verweigere ich die Aufnahme, man kennt das Spiel ja: Da wird im Nachhinein noch jedes Wort auf die Goldwaage gelegt.
Insgesamt eine interessante News, danke.
 
@andryyy: Glaub ich nicht, dass da mit einem "Nein" alle Bänder stehen bleiben...
 
@andryyy: Das krasse ist wenn eine Ansage kommt das es mitgeschnitten wird, wenn ich das nicht möchte, soll ich das dann sagen.
Die schneiden schon in der Warteschlange mit, wo man denkt das niemand mithört..
 
@Jetiman: so ein scheiss in der warteschlange wird sicher nicht aufgezeichnet.das weiss ich aus eigener erfahrung. auch nicht wenn du zB vom Kundendienst auf Hold (musik bei Abklärung) gesetzt wirst.
 
Bei mir im Unternehmen kommt am Anfang des Gesprächs ein Hinweis, dass das Gespräch aufgenommen wird. Wenn der Kunde das nicht möchte, dann wird die Aufnahme sofort gestoppt & gelöscht. Und ja, bei uns wird es tatsächlich zu Schulungszwecken durchgeführt, ist aber nur temporär und kein Standard. Ich verstehe nicht, warum so viele Leute ein Probem damit haben, wenn ein stinknomales Telefongespräch aufgezeichnet wird...
 
@Turk_Turkleton: Kommt immer auf das Gespräch an. Wie oben schon erwähnt, würde ich bei einer Beschwerde lieber darauf verzichten, da dir sonst jedes Wort im Mund verdreht werden kann. (sollte es soweit mal kommen). Normale Gespräche wo ich ein Problem habe und mir der Support ggf. helfen kann, habe ich noch nie auf eine Aufnahme verzichtet. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, das sämtliche Gespräche für die Schulung verwendet werden - das sind dann doch ein paar viele. So Gespräche könnten auf nachteilig für den ein oder anderen Supporter sein, wenn der nächste in der Nahrungskette verpflichtet wird den ein oder anderen zu entlassen, wird sowas bestimmt auch ausgewertet. Also so könnte ich mir das zumindest vorstellen.
 
@Turk_Turkleton: grad im moment versteh ichs auch nich. eigentlich hat das unternehmen eh alle daten und man ruft ja nicht an um persönliche angelegenheiten zu diskutieren. also eigentlich ist es doch ganz egal was ich sage, es muss sowieso irgendwie bearbeitet werden. bei manchen sachen hätte ich mir schon gewünscht ein tonband zu haben, um nachher beweisen zu können, das ich was anderes bestellt hab als geliefert wurde. die telekom is manchmal sehr fix mit dem rausschicken von monteuren, wenn du da nich aufpasst stellen die dir knallhart die fahrtkosten in rechnung und lassen natürlich freiwillig auch nich davon ab. für den kunden nur gut wenn mit nem band bewiesen werden kann das man eben nicht gesagt hat das der typ zu einem nach hause kommen soll.
 
@Turk_Turkleton: Wer sagt, dass die es wirklich sofort löschen wenn du die Frage verneinst? Siehste wie die File in den Papierkorb verschoben und gelöscht wird?
 
@slashi: Nein, aber ich sehe dass der Kollege im Fall der Verneinung auf einen Knopf drückt und die Aufnahme abbricht. Und das tut er wirklich, warum sollte man das Gespräch gegen den Willen des Kunden aufnehmen? Diese unbegründete Paranoia ist echt schrecklich.
 
Kabel Deutschland gehört definitiv nicht dazu, auch wenn es im Artikel so rüberkommt. Da kommt noch vor Beginn des Gesprächs eine Ansage, dass sie das Gespräch zu Schulungszwecken gerne aufzeichnen würden, und man bitte "Ja" sagen oder Taste 1 drücken soll, wenn man damit einverstanden ist. Verstehe auch nicht, was dagegen spricht. Im Zweifel hat man bei einem aufgezeichneten Gespräch, falls es später zu einem Konflikt kommt, mehr in der Hand als ohne, und auf die Motivation des Kundendienstmitarbeiters, immer schön freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit zu sein, hat eine Aufzeichnung des Gesprächs durch seinen Arbeitgeber auch eher tendenziell positive Auswirkungen. Es sollte finde ich sogar verpflichtend sein, dass Kundengespräche am Telefon ausnahmslos aufgezeichnet werden, damit würde man zahlreiche Streitfragen später problemlos klären können, da man Zugriff auf den genauen Wortlaut der Vereinbarungen hat. In erster Linie käme das den Kunden zugute, da kein Anbieter dann später mit "Ja, aber am Telefon hatten sie das doch so verlangt" kommen kann.
 
@mh0001: Es spricht nichts gegen Aufzeichnungen, es spricht nur was gegen das heimliche Aufzeichnen. Die Leute sollten im Vorfeld immer informiert werden, so wie auch in Firmen, Filialen etc ein Schild darauf hinweisen muss, wenn man per Kamera aufgezeichnet wird. Ansonsten ist deine Argumentation ziemlich radikal, warum nicht allen Menschen eine Kamera auf die Stirn tackern damit jederzeit bei Streitfragen Videobeweise vorliegen. Wenn der Kunde sich absichern will, könnte er Telefonate auch selbst aufzeichnen. Wenn der Kunde aber heimlich aufgezeichnet wird, dann wird er auch nicht wissen, wenn es Beweise gibt in Form einer Aufnahme. Die Firma wird ja kaum sagen vor Gericht: Hey hallo, wir haben hier einen Beweis gegen uns!
 
@lutschboy: Witzige Idee. Wie lustig wäre das, wenn man am Telefon als Kunde dem Gegenüber sagt: "Ich zeichne aus Schulungszwecken das Gespräch für mich ebenfalls mit. Ist das für Sie in Ordnung?" :-D
 
@mh0001: Wer sagt, dass die es wirklich sofort löschen wenn du die Frage verneinst? Siehste wie die File in den Papierkorb verschoben und gelöscht wird?
 
Ihr meint wohl "schneiden mit" oder "speichern". Mit ist Schleierhaft, wie deutsche Standardfloskeln untereinander vermischt werden und somit gar keinen Sinn mehr ergeben. Armes Deutschland.
 
Mal ganz davon ab was Firmen machen, ich lasse mein Handy generall alles mitschneiden, was besonders geschickt ist wenn man unterwegs nichts zu schreiben dabei hat. Wie man mit einer Aufzeichnung überhaupt Probleme haben kann werde ich wohl nie verstehen, es sei denn es handelt sich um Personen die nicht zu ihrem Wort stehen... und jetzt reiße ich mich ganz fürchterlich zusammen um nicht "Politiker" zu sagen. Verdammt! ;)
 
Pah - wenn es um Beweislast GEGEN das aufzeichnende Unternehmen geht... wer glaubt denn wirklich, dass diese Aufnahme vor Gericht dann von dem Unternehmen rausgerückt wird ?
Die wird schon "versehentlich" vom Sachbearbeiter gelöscht worden sein.
Hier wird nur aufgezeichnet um ggf. dem Kunden eins auszuwischen.
Sich selbst wird ja wohl keiner freiwillig mit so einer Aufnahme belasten.

Davon abgesehen, empfinde ich die Möglichkeit nach einer Ansage "ja" zu sagen für die Aufnahme wesentlich angenehmer, als erst einem Mitarbeiter die Aufnahme dann zu verwehren.
 
Gespräche werden rechtswidrig aufgezeichnet?? Gib's ja nich! Was kommt als nächstes? Spionagesoftware die auch fernsteuern kann??
 
Wenn ich automatisch vor dem Telefonat ansagen lasse, dass dieses Gespräch aufgezeichnet wird, und wer dies nicht will soll bitte auflegen ist das dran bleiben eine Zustimmung.....

Auch dann, wenn ich wegen des Inhaltes einer Webseite (Z.B. Suizidankündigung als Seitenthema) mit dem Anruf der Polizei rechnen MUSS, stimmt der Polizist der dran bleibt der Aufzeichnung zu.
Und damit auch der späteren Veröffenttlichung. Zumindest wäre das logisch. Wenn nicht, erweitert man den Spruch eben.
"Dieses Telefonat wird aufgezeichnet, und kann später veröffentlicht werden. Wenn Sie dies nicht wünschen, legen Sie bitte auf". Evrtl. noch auf das "bitte" verzichten. Könnte als "du hast die Wahl" gewertet werden ;-) .
Wenn mir aber jemand auf den AB quatscht, ist das ja eine automatische Zustimmung.
Auch hier wäre interessant wie das mit einer Veröffentlichung ist.

Denn wenn ich so eine Seite betreibe (Domain ist schon registriert), dann schalte ich dafür auch eine eigene Telefonnummer (kostet ja nichts mehr). Und wenn das ein provokantes Thema ist, dient so ein AB als Falle für Gegner.
So wie damals auf Hundefeind.de. Der hat die agressiven AB-Anrufe danach zur Verhöhnung veröffentlicht.
Und da will man ja keinen Anrufer vorher informieren, dass das Veröffetnlicht werden kann.
Wenn man das also irgendwie rechtssicher machen könnte...
Der hat einfach anonymisiert und die Nummer nicht genannt.
Das würde ich nicht wollen. Ich würde wenn übertragen dessen Nummer, und wenn ermittelbar oder sogar genannt auch dessen Namen veröffentlichen. Wenn ein möglicher Arbeitgeber nach ihm googlet, und da dessen Gewaltphantasien in prolligem Tonfall hört, überlegt er es zweimal den einzustellen ;-) .

LG macht es z.B. so, dass sie sagen dass aufgezeichnet wird, und wenn man das nicht will soll man dies zu Beginn sagen.
Andere sagen an, dass man dem Computer "Nein" sagen soll, wenn man das nicht wünscht.

Man sollte das Gesetz ganz abschaffen. Aber wenn schon das nicht, dann sollte man klarstellen, dass die Einwilligung einer Person zur Aufzeichnung dieser auch das Recht gibt ohne Nachfrage das Gesprcäh aufzuzeichnen.
Also der Kunde wenn er zustimmte (bzw. nicht ablehnte) auch das Recht zur Aufzeichnung hat.
Auch ohne es zu sagen. DaS ist vom Rechtsempfinden korrekt.

Da sollte man es notfalls drauf ankommen lassen, dass das vor Gericht landen könnte.
Welche Firma riskiert bitte eine Strafanzeige gegen einen Anrufer der ein Gespräch aufgezeichnet hat, in dem noch zu hören ist, dass die Firma selbst aufzeichnet?
Noch dazu in einem Fall, wo die Aufnahme bzw. Aufnahmen belegen dass der Kunde Recht hat.
Das wäre gaaaanz schlechte "Presse" für die. Auch, wenn man es "nur" im Netz veröffetnlicht, und kein gewinnorientiertes Medium darüber berichtet.

Ob so ein TV-Hersteller usw. auch die Aufnahme als Beweis rausholt, wenn es darum geht etwas gegen ihn zu belegen?
Also z.B. die Zusage am Telefon dass man Garantie auch per Seirennummer ehält, und jemand kauft sich aufgrund dessen von Privat einen Fernseher (von dem er weiß dass der wegen der Seriennummer Garantie hat) mit Defekt. Wenn dann der Hersteller die Garantie ablehnt, ist ein Schaden entstanden. Neben dem Kaufpreis der Aufwand, die Transportkosten usw.. Wenn man es selbst wieder verkauft noch eBay-Gebühren.

Interessant wäre, wenn man danach gefragt würde, ob sie eine Kopie der Aufzeichnung per Email zusenden sollen.
Irgendwie automatisiert.
Z.B. durch Buchstabieren der Email.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.