Verlage in Angst: Amazons wird selbst Publisher

Der Online-Händler Amazon tritt in direkte Konkurrenz zu Buchverlagen. Das Unternehmen will in der kommenden Zeit eine ganze Reihe von Büchern unter eigener Regie auf den Markt bringen. Was es bisher bereits bei E-Books gibt, soll dabei auch auf den ... mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Versandhandel Amazon, Logo, Versandhandel DPA

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Ich würde es toll finden, wenn jeder Autor in einer extra Sektion über Amazon E-Books anbieten könnte. Gibt viele gute Autoren die keinen Publisher finden der das Buch auch druckt, die aber bei sowas wie Amazon trotzdem die Möglichkeit hätten ihr Werk an den Mann zu bringen.

Und wer weiss, wenn es in den EBook-Charts nach oben steigt findet sich vielleicht auch ein Verleger der das Buch druckt ;)
 
@Daddi89: Super Idee, so besteht vllt die Möglichkeit, erstmal abzutasten, wie die Ebooks gehen, um dann später evtl. auch auf den Druck umzuschwenken.
So hätte niemand etwas verloren, jeder aber etwas gewonnen.
 
@Daddi89: sowas bietet amazon doch an?
http://goo.gl/CxMF8
 
@DysFon: Danke für den Link. Umso besser! :D
 
Erst sträuben sich die Verlage mit aller Macht gegen das E-Book und jetzt haben sie Angst. Das ist aber auch wieder eine Überraschung, wie konnten die nur auf diese Idee kommen.
 
@starbase64: Wobei ich das sowieso noch nicht verstehe. Gerade bei uns wo E-Books nur unwesentlich günstiger als gedruckte Bücher angeboten werden, müssen die Verlage doch am E-Book wesentlich mehr verdienen.
 
@mike4001: Ja, wir haben leider die Buchpreisbindung und daher werden die meisten Bücher, die auch in gedruckter Form vorliegen, zum Taschenbuchpreis verkauft.
 
@mike4001: Allerdings wird auch die volle Mehrwertsteuer fällig. Wodurch das Buch zwar meist unwesentlich günstiger ist, aber der Verlag doch weniger kriegt. Trotzdem sind die Preise natürlich noch zu hoch. Aber Allgemein. Der Buchbindungspreis muss und wird fallen.
 
nunja, wenn die anderen Verlage die neue Zeit verschlafen haben, brauchen sie sich jetzt nicht zu wundern. Die Zeiten wo das Geld von alleine kam und man es sich leisten konnte gute Autoren einfach abzuweisen sind gott sei dank vorbei. Die Verlage müssen jetzt mit guten Konditionen nachziehen und endlich das angestaubte Image loswerden. Denn es sind noch eine ganze menge Menschen welche lieber auf ein gedrucktes Buch zurück greifen als auf ein Ebook. Im technischen Bereich sieht das zumindest bei mir anders aus, da bevorzuge ich Ebooks schon alleine wegen der Suchfunktion und der Möglichkeit Anmerkungen zu machen....
 
Endlich werden die sturrköpfe mal schön angegangen...finds gut von amazon
 
Gut so, die Verlage schlafen nämlich. Da viele Paypal und Kreditkarten ablehnen, ist eine Überweisung sehr umständlich und unnötig zeitaufwändig. Manchmal klappts sogar erst durch persönlichen E-Mail-Kontakt, um an ein PDF (kein EPUB) eines Buches zu gelangen.
 
"Presige-Trächigen" .. da wollte die T-Taste nicht so wie der Autor, hmm? :P
 
@DaHaiz: Danke, hab ihm meine t-Taste mal geborgt.
 
Es passiert das gleich wie mit der Musik. Erst musste Apple mit ITunes kommen. Und nun kommt Amazone bei den Büchern als eigener Verlerger.
Sie lernen es nicht
Wer zulange den Kunden veraschen will, sollte sich nicht wundern wen er eines Tages überholt ist
 
auf vielen gebieten wird absichtlich dilletantisch gearbeitet. gut, daß amazon einen wahren fortschrittlichen konkurrenten darstellt. wie krusty erwähnt: "Manchmal klappts sogar erst durch persönlichen E-Mail-Kontakt, um an ein PDF (kein EPUB) eines Buches zu gelangen." alles so absichtlich kompliziert gehalten. das jedoch ist nicht nur im verlagswesen.

skyjagger erwähnt: "Die Zeiten wo das Geld von alleine kam und man es sich leisten konnte gute Autoren einfach abzuweisen sind gott sei dank vorbei." schon allein deswegen, da jeder in der lage ist, seine bücher selbst in allerlei formaten zur verfügung zu stellen, one dafür geld zu verlangen - was bei jamendo klappt, klappt auch in allen anderen bereichen.
 
verlage? gibt es sie noch? wozu? eine reine arbeitsbeschaffungsmaßnahme. der grund:
maschinenarbeit wird nicht besteuert. die
menschen haben keine regulären jobs mehr
und müssen künstler, forscher, wissenschaftler
etc. werden - oder nur hausmänner und -frauen
- aber sie können das nicht. zu sehr sind die muster
der vergangenen generation noch in ihnen "eingebrannt".

"ich muß arbeiten und die arbeit muß so scheinen, als ob sie
anderen nutzt - was in den meisten fällen ohnehin nicht mehr stimmt. bei den handwerkern, ja. aber für sie kann man sich auch neue techniken und werkstoffe wie auch maschinen ausdenken, die eine evolution im handwerk darstellen.
 
Also ich habe das jetzt auch so verstanden, das Amazon nicht nur mit diesen Büchern im Ebook Bereich aktiv wird, sondern diese Bücher auch drucken will, was ich sehr wichtig finde, also ich gehöre immer noch zu der scheinbar aussterbenden Spezi das ich eher auf ein gedrucktes Buch zurückgreife.
Auch bei Musik bin ich wohl eher der Dino, da hole ich mir lieber eine CD als nur den Download, der nicht immer viel billiger ist als die CD.
Ausserdem hängen hier auch jede Menge Arbeitsplätze in der Druckindustrie dran die in den vergangen Jahren schon massiv abgebaut wurde.
 
Fest steht eins. Wegen der Buchpreisbindung wird sich das eBook in DE lange lange Zeit nicht durchsetzen. Ausserdem: Warum sollte man für 1 Megabyte Text in digitaler Form genausoviel zahlen wie für ein gedrucktes Buch?
Das letzte mal als ich soviel Geld für so wenig Daten bezahlt habe, war zu Amiga-Zeiten... Also die Verlage müssen da deutlich mehr bieten als nur ein .jpg-Logo des Buches und dann den Text mit Inhaltsverzeichnis.
Meiner Meinung nach muss im Preis auch ein evtl. vorhandenes Hörbuch (wenn existent) kostenlos mit dabei sein. Aber die Verlage werden schon noch dahintersteigen, das Sie für eBooks einen Mehrwert bieten MÜSSEN.
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