NATO muss bei Manöver GPS-Störsender abschalten

Das nordatlantische Militärbündnis NATO darf während eines aktuellen Manövers vor den Küsten Schottlands nicht mehr länger auf GPS-Störsender zurückgreifen. Eine entsprechende Anordnung erging vom britischen Verteidigungsministerium, nachdem es ... mehr... Militär, Schiff, Marine, Schlachtschiff Militär, Schiff, Marine, Schlachtschiff

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Haha geil :D Wieso verteilt die NATO nicht einfach Land- und Seekarten sowie Kompass? Wenn man sich so auf die Technik verlässt, ist man eben doch oftmals verlassen.
 
@sibbl: Weil Karte und Kompass ja auch so gut zentimeter-genaue Positionsbestimmung können.. klar oO
 
@Slurp: Klar, weil du ja auch die Rakete dafür im Keller liegen hast bei der du sowas vielleicht brauchst. Keine Frage das das GPS genauer ist als Karte und Kompass - aber Zentimetergenau braucht man - in den im Artikel genannten Fällen wirklich nicht.
MfG
 
@Slurp: Oder weil der Gegner im echten Krieg ja auch Störsender einsetzen könnte. Klar oO? Was dann ohne Karte / Kompaß? Von Störungen durch möglichen atomaren Einsatz noch gar nicht mal zu reden! Schon mal darüber nachgedacht?
 
@sibbl: Ich verlasse mich schon seit mehr als 10 Jahre auf GPS und wurde bis jetzt noch nicht entäuscht.
 
@tigermade: Damit hättest du dich die Tage an der schottischen Küste aber schnell mal über die Klippe ins Meer verabschiedet ;-) Das ist ja das Problem, jeder verlässt sich darauf und wenns dann mal nicht funktioniert sind manche Leute völlig hilflos.
 
@sibbl: Wer kann den noch Karten lesen !
 
@Rockbock: weiß nicht, wieso es da minus gibt... denn da ist was wahres dran... bei etlichen artet das in stress aus, weil sie nicht mehr kartenmaterial gewohnt sind
 
@hjo: Genau das habe ich gemeint! :)
 
@hjo: Ich glaube das Hauptproblem ist nicht, das sie nicht mehr zurück finden, sondern das sie ihre ausgelegten Netze nicht mehr finden! Die werden per GPS Marker gespeichert... nur dumm wenn kein GPS mehr geht. Karten helfen einem in dem Fall auch nicht unbedingt, stationäre Netze,Käfige sind schon so schwer genug zu finden auch mit GPS bei rauer See. Ist ja nur ne kleine Boje die man visuell sehen kann.
 
@Rockbock: ich könnte zwar Karte lesen, wenn man aber keine zur Hand hat weil man sich auf ein funktionierendes GPS verlassen hat bringt das auch nicht viel. Mal ehrlich, hast du noch den dicken Autoatlas im Seitenfach ? Von topografischen Karten und nem Kompass ganz zu schweigen ...
 
@raidenX: nein natürlich nicht wir haben uns so sehr an unser Navi gewöhnt !
 
@sibbl: Artikel gelesen??? Die NATO nutzt kein GPS. Sie stören nur das Signal, damit man es nicht nutzen kann. Was bedeutet, dass alle im näheren Umkreis "blind" umher irren, die nur auf GPS setzten. Deshalb haben sich die Briten auch beschwert. Oder sollen die mit Sextant zum "Tesco-Superstore" fahren?
 
@sibbl: Karte und Kompass helfen schon; aber wenn Du weit draussen bist - ohne Landmarkierungen zu sehen - wirds allein mit Kompass schon schwierig, die genaue Breite zu bestimmen. ;) Das jeder kleine Fischkutter einen Sextanten dabei hat, kann ich mir auch nicht denken. GPS ist halt zu einfach zu handhaben und preiswert zudem auch noch.
 
@sibbl: Warum belasten NATO Schiffe Tier- und Umwelt? Da reicht das Echolot nicht mehr zum Wale töten, da müssens noch jeden mit elektrischen Wellen bombadieren! Die hamse doch nicht mehr alle, und ich stell mir schon den Cpt. des Schiffes vor welcher sich über zivilisten beschwert und die zum Schutze mal nicht jammern sollen, er täte halt auch nur sein Job ... *Facepalm*
 
@DUNnet: ja wer kennt sie nicht die britischen Meerestiere die mit GPS navigieren :)
 
@iSUCK: :) Nein, Vögel welche sich auf elektromagnetismus Verlassen, Wale welche über Schallwellen im Wasser kommunizieren bzw. navigieren (Echolot), Fischschwärme welche Strömungen folgen... die 3 kleinen Beispiele aus meinem beschränkten Horizont sind schonmal gestört (Radar), sterben dran (Echolot) oder vermehren sich gar nicht mehr (Fischelaich)! Also erzähl DU mir mal nichts über Meerestiere welche mit GPS navigieren wenn Du nicht darum weißt wie viele wegen UNNÜTZEM (das ist Militär) sterben, und was das für uns mal bedeuten kann (gar nicht kalkulierbar oder abschätzbar, vll. ist es gar nicht so wild, vll. werden wir ja weltenretter, vll. manipuliert es aber auch uns selber auf dauer!)!
 
Werden die heutigen Kapitäne nicht mehr in manueller nautischer Navigation ausgebildet?
 
@Boombastic: werden sie sicherlich, aber wenn dus nie nutzt wird das wissen irgendwann verblassen, aber viel schlimmer ist, wenn du dich auf die technik verlässt und die plötzlich nicht mehr geht und es keiner merkt. dann stehste mit deinem boot bei dichtem nebel plötzlich am strand oder mitten im gesperrten seeraum in der schussliene der nato zerstörer...
 
@Boombastic: Schlägst du vor bei heutigem Lebenstempo und Technikstand nach Sternen zu fahren? Ohne GPS ist es zu ungenau! Professionelle Fischer können dann auch ihre Ausrüstung nicht mehr finden, die sie im Meer ausgesetzt haben. Ihr tägliches Brot evtl. auch das Leben steht auf dem Spiel. Solange es keine Alternative zu GPS gibt und die amis die Hand drauf haben, wird es auch weiter so gehen. Deswegen wird es bald Glonass und Galileo geben.
 
@Weralex: Wobei nur Galileo eine wirkliche Alternative ist, da es im Gegensatz zu GPS und Glonass keiner militärischen Kontrolle unterliegt.
 
@-__-Cartman-__-: Störsender halten sich nicht an Verträge ;) Auch wenn man dadurch mehrere Frequenzen abdecken muss, dass ist ja das kleinste Problem... wobei Galileo dank der div. Frequenzen noch mehr bringt als nur angebliche imunität vom Militär, mehr Sendefrequenzen bedeutet höhere Genauigkeit (Fehler durch Übertragungsgeschwindigkeiten der Luftschichten lassen sich z.B. damit besser Berechnen, und somit genauere Werte erzielen).
 
@Boombastic: natürlich werden sie das. Ich bin damals bei der Marine zum Navigationsgast ausgebildete worden. Wir haben nur mit Karten, Dreieck und Zirkel gelernt. Auf den Einwand, dass doch seit Jahren eh alle Schiffe GPS haben, hieß es nur, "kann ja mal kaputt gehen..." und selbst wenn das GPS läuft, jeder Kurs, jede Geschwindigkeit, jede Position etc muss(!) in den Seekarten eingetragen werden.
 
@lufkin: Ein militärischer Mehraufwand der kalkuliert wurde, aber dank den abzockerfirmen und unseren Lebensmitteldiscountern bekommt der Fischer grad mal genug um seine momentane Crew durchzukriegen, da ist ein 200$ Navigationsgerät praktischer als auf die nächsten Jahre den Stundenlohn einzurechnen für den Mehraufwand durch die Nautik! Du nutzt doch auch einen Computer zum Email schreiben, oder Taschenrechner für schwere Formeln... geht auch anders, muss man sich aber nicht antun!
 
@DUNnet: Seekarten sind nicht optional, die sind Pflicht auf allen Schiffen. Heute oft elektronisch, da werden Kurs, Geschwindigkeit usw automatisch festgehalten aber ich glaub auf Sportbooten sind Papierkarten auch weiterhin Pflicht. Wenn die Karten nicht richtig geführt werden (wöchentliche Korrekturen aus den "Nachrichten für Seefahrer" eintragen etc.) kann es im Schadensfall auch Zoff mit der Versicherung geben, wenn du z. B. auf ein Hindernis läufst, was nicht eingetragen wurde obwohl es bekannt gemacht wurde.
 
@lufkin: es ging nur konkretisiert darum dass auf Karten welche der Captain oder eine zusätzliche Kraft währenddessen immer aktualisieren muss, ich bin kein Nautiker und stelle mir schon vor das manuelle Karten ihre Daseinsberechtigung haben und vll. Pflicht sind, aber von mehreren Fangnetzen wöhlmöglich bei Nacht durchgehend abgleichen ob man richtig ist (vor allem viele kleine Kursänderungen und keine Langstreckenfahrt... stell ich mir schon "anstrengend" vor, da verläßt man sich solangs funktioniert sicher gern auf GPS und Digitale Karten...)
 
@Boombastic: Wie schon oben geschrieben denke ich das das Problem eher beim wiederfinden von Netzen ist. Zurück finden werden sie schon. Aber find mal ne kleine Boje die kaum zu sehen ist, wenn du nicht auf ein paar Meter genau sagen kannst (mit GPS) wo du sie ausgelegt hast. Ich könnte mir vorstellen, das es mit Karten einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen nahe kommt.
 
Öhm, waren die militärischen GPS auch alle gestört oder betraf das lediglich die zivilen Geräte? Falls ja, warum stören sie ihre eigenen Systeme?
 
@Johnny Cache: kann mir gut vorstellen das das zu einer taktik gehört. gps wird abgeschaltet und der feind ist erstmal iritiert und muss sich schnell auf altbewertes umstellen. was vlt dann zuspät sein kann. oder man stört einfach die zivile infratruktur, was auch vorteile bringt, wenn alles im chaos versinkt. ein glück hat europa das erkannt.
 
@gestank: Das mag in einem Krieg sicher alles stimmen, aber doch nicht bei einem Manöver. Außerdem wären sie dann doch auch selber blind.
Eine Anweisung kein GPS nutzen zu dürfen hätte ja dafür vollkommen ausgereicht.
 
@Johnny Cache: ich weis es natürlich nicht. es kann auch sehr gut sein das das oberkommando nur davon wusste und ein szenario üben wollte. die mannschaft selber hatte keine ahnung. kein plan.
 
@Johnny Cache: Ein Manöver soll ja einen Kriegsnahen Zustand simulieren, ich habe nichts mehr gehaßt als fiktive Szenarien, die sowas von Theoretisch waren, das man alles hat hinein interpretieren können und zuviel nachdachte bevor man endlich den korrekten Befehl geben konnte. Das Problem mit den Anweisungen ist, dass das Heutzutage Niemanden mehr juckt, da öffnet man einfach sein GPS-Handy und schon hat man einen entscheidenden Vorteil ^^
 
@Gunni72: Cheater gibt es wohl bei jedem Spiel, aber wenn damit unbeteiligte in Gefahr gebracht werden hört der Spaß nun wirklich auf. Und Soldaten welche selbst solch simple Befehle nicht befolgen können haben beim Militär nun absolut nichts zu suchen.
 
@Johnny Cache: Die Information der Bevölkerung war ja wie Oben beschrieben schiefgelaufen, da sehe ich den Fehler bei den Behörden. Das daraus eine Gefahr entsteht ist ja nicht abzustreiten da sich die Betroffenen nicht darauf einstellen können. Heutzutage darf das Militär ja sowieso nichts mehr, wenn man sich die zig tausende von Volagen mal reinzieht, dann darf man sich nicht wundern, wenn im scharfen Einsatz soviel schief geht, wenn Bürokratie vor Menschenleben geht dann hört für mich der Spaß auch auf. ... und um auf Die, die keine simplen Befehle befolgen können zurückzukommen, das läßt sich wohl nie vermeiden, da Soldaten nunmal aus der normalen Bevölkerung stammen und sich auch so verhalten wie der Durchschnitt. Weiterhin ist wie erwähnt durch das übertriebene Einhalten der Weicheierbestimmungen das disziplinare Ahnden des Verstoßes so gut wie Zahnlos.
 
@Johnny Cache: Cooler Nick!
 
@Johnny Cache:
normalerweise sind die militärischen GPS Empfänger nicht gestört. Die Störung erfolgt durch eine entsprechende künstliche Abweichung von z. B. mehreren hundert Meter. D. h. eigene militärische Geräte verfügen über einen entsprechenden Sicherheitsschlüssel der das korrekte Signal empfängt. "Feindliche" oder zivile Empfänger haben diesen nicht und wundern sich plötzlich über die "neue" Position. Das macht Sinn - wer will schon das sein System vom Gegner genutzt wird damit dieser seine Artillerie oder Raketen punktgenau auf einen selbst einrichten kann. ;)
 
@Starbuck: So oder so ähnlich hab ich das auch in Erinnerung. GPS bzw genauer NAVSTAR GPS ist grundsätzlich eine militärische Einrichtung und kann (und wird) auch zivil genutzt werden. Das Militär hat hier aber die Oberhand und kann in einen Kriegsfalle diese Signale ausschließlich für ihre Zwecke nutzbar machen. Eine zivile Nutzung ist das nicht mehr oder nur eingeschränkt (mit entsprechender hoher Abweichung) möglich.
 
@Johnny Cache: Es kann gut sein, das die Empfänger der Armee viel stärker sind als die in unseren Handys usw. Die Armee stört das Signal zwar, aber die Schiffe haben genügend starke Empfänger, um zrotzdem noch ein Signal zu erhalten.
 
Die meisten hier sind wohl zu jung, um sich zu erinnern. Wiki weiß es noch:
"GPS ist seit Mitte der 1990er-Jahre voll funktionsfähig und stellt seit der Abschaltung der künstlichen Signalverschlechterung (Selective Availability) am 2. Mai 2000 auch für zivile Zwecke eine Ortungsgenauigkeit in der Größenordnung von oft besser als 10 Meter sicher." Diese Verschlechterungsfunktion oder gar Verzerrung können die Amis natürlich jeder Zeit wieder aktivieren - wer will sie daran hindern ? Und ich bin mir sicher, die können auch bei Bedarf das Galileo oder Glonass entsprechend stören ... Das ist wie mit den Mobilnetzen - wenn es mal kritisch wird, dann werden die nicht oder nur sehr eingeschränkt funktionieren ... Ich hoffe nur, dass wir eine solche Situation nie erleben werden - in Mitteleuropa, woanders passiert so was ja schon mal.
 
@Dieter666: ''Und ich bin mir sicher, die können auch bei Bedarf das Galileo oder Glonass entsprechend stören'' Das können die Russen und Europäer bestimmt auch. Zumindest die Russen.
 
@Dieter666: Stimmt, wir Mitteleuropäer halten sich nämlich aus Kriegen raus ;)
 
@Dieter666: Naja, das Prinzip des störens (wenn sie kein Zugriff auf die Anlage haben) bestehend ja dahin das Signal physikalisch in den Größenheiten der Welle ("Strahlung") zu manipulieren, und um weitreichend jeden zu stören müsst man an die Quelle, oder alle paar Meter Störsender aufstellen... wird technisch also schwer, denke mal eher sie würden sich auf die Quelle konzentrieren (Softwareseitig manipulieren, ins "Nirvana" befördern oder vll. Richtstrahl auf den Satelieten, das könnt gehen, aber der kann nicht von der Erde kommen (Quadratische Abnahme der Leistung, da kommt nicht genug "Energie" oben an, muss also von mobilen Stationen kommen, ala Flugzeug (unrealistisch, aufwendig, ineffizient) oder Satelieiten, aber den auszurichten einen anderen zu stören - das übersteigt dann auch mein Wissen (vor allem inwiefern das Verlustfrei für die andere Seite verläuft, wie Erfolgsgesegnet das ist mit der Technik die schon oben ist etc. etc.)... alles im allen: Wird nen riesen Aufwand für kaum nutzen, den Zivilen Markt zu stören und ggf. Gegnerische Militärische nicht? Narf, bis so ein Fall wieder so aufbäuscht, bis dahin brauchts dann keine Angst mehr vor verlorenden GPS Signal haben ...
 
STÖRSENDER / RICHTSTRAHL / WELLEN ??? Hallo! Dachte die Manipulation wird mit dem "fälschen" der Zeiten der Satelliten verwirklicht?!!! Den um die Pos. zu bestimmen braucht unser GPS-Empfänger die Pos und Zeit vom Satelliten. Wird nun diese "Zeit" verändert, stimmt auch die Pos. nicht mehr. -->Egal Hauptsache erst mal 5 technische Wörter in die "Runde" werfen! omg
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles